Eve & Adam

von Katherine Applegate und Michael Grant
3,4 Sterne bei352 Bewertungen
Eve & Adam
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Positiv (164):
L

Toller Schreibstil, leider etwas zu kurz

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irgendwie war ich enttäuscht vom Buch. Irgendwie hat es mich nicht gepackt. Hatte mir unter dem Klappentext was anderes vorgestellt.

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Inhaltsangabe zu "Eve & Adam"

Als Tochter aus reichem Hause genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traumtyp am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ - Eve darf alles selbst entscheiden. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht er ihr leibhaftig gegenüber.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473401048
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:01.12.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    LenaSilbernaglvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Schreibstil, leider etwas zu kurz
    Eve und Adam

    Darum geht's:
    Was wäre. wenn man den perfekten Partner erschaffen könnte?

    Das Buch:
    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Eve und Solo erzählt. 
    Ich fand die Idee für diese Geschichte eigentlich ziemlich interessant und auch sehr realistisch. 
    Die Story beginnt mit Eves Geschichte. Ein sehr ungewöhnlicher Einstieg, da es mit einem Unfall beginnt.
    Der Schreistil hat mir von der ersten Seite an gefallen. Irgendwie frisch. Er hat mich in den Bann gezogen, so dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. 
    Ich dachte auch, dass die Geschichte ganz anders beginnen würde. Tja, da hatte ich mich wohl getäuscht.
    Der Einstieg war für mich eine Überraschung und hat mir so noch mehr Lust auf den Rest gemacht.
    Ich wollte unbedingt zu der Stelle mit dem perfekten Partner kommen. Die auch irgendwann kam.
    Eve soll nämlich den perfekten Partner erschaffen, was zunächst als Simulation deklamiert wird. Und zwar von ihrer Mutter. Mit dieser hat Eve kein gutes Verhältnis, was man auch merkt.
    Wir erfahren mehr über die beiden und ihre Beziehung zueinander. Aber auch über die Beziehung Eves zu ihrem Vater wird näher geschildert. 
    Die Simulation wirkt für Eve real. Sie erstellt im Lauf der Zeit Augen, Nase, Gesicht und weitere Eigenschaften ihres perfekten Partners Adam. 
    Außerdem lässt es die Software zu, dass Eve sich auch verschiedene Gene für Adam aussucht. Mut, Treue, Klugheit. Eve glaubt sich in der Simulation zu befinden und wählt somit die Gene aus, die sich für richtig hält - eine Genmanipulation sondergleichen. 
    Im Laufe des Buches taucht dann auch noch Solo auf, der einen Plan schmiedet. Er erschien mir Anfangs etwas unsympathisch, doch mit der Geschichte entwickelt er sich zu einem netteren Mann. Auch seine Motive werden klar. 
    Am Ende der Geschichte scheint nichts mehr so zu sein, wie Eve es sich erwartet hätte. Besonders, da sie ein schreckliches Geheimnis entdeckt. 

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    beas_wunderlands avatar
    beas_wunderlandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: irgendwie war ich enttäuscht vom Buch. Irgendwie hat es mich nicht gepackt. Hatte mir unter dem Klappentext was anderes vorgestellt.
    Mehr erwartet...

    Dieses Buch war in den letzten 30 Seiten ganz gut gewesen. Sonst eher langweilig. Auch die Story zwischen Eve & Solo war irgendwie komisch und wirkte aufgesetzt. Adam spielt für mich dort eher eine Nebenrolle und taucht auch erst in den letzten 100 Seiten auf. Ich habe mir unter den Klappentext etwas anderes vorgestellt.

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    Sanveens avatar
    Sanveenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schnelle Lektüre für zwischendurch.
    Der perfekte Mensch

    Story: Eve erleidet einen schlimmen Unfall bei dem sie schwer verletzt wird. Trotz ihres kritischen Zustandes besteht ihre Mutter, Inhaberin einer großen klinischen Forschungseinrichtung, darauf, dass ihre Tochter vom Krankenhaus entlassen und von ihren Spezialisten versorgt wird. Trotz der Proteste des behandelnen Arztes, lässt ihre Mutter Eve verlegen. Da ihr beim Unfall unter anderem ein Bein abgetrennt wurde, das aber durch eine langwierige Operation wieder angenäht werden konnte, kann sich Eve vorerst nur eingeschränkt bewegen und ihre Mutter überträgt ihr die Aufgabe ein neu entwickeltes Programm zu testen. Eve soll anhand einer Computersimulation einen Menschen entwerfen. Doch hinter dem komplexen Programm steckt viel mehr als Eve ahnt.

    Charaktere und Schreibstil: Ich fühlte mich als Leser nicht wirklich einem der Charaktere zugehörig. Die Charaktere sind nicht unsympatisch, aber es fehlt einfach der Zugang zu ihnen. Man hat nicht ganz das Gefühl in der Geschichte drinnen zu sein sondern ist einfach ein außenstehender Beobachter. Der junge Solo, der gezwungenermaßen in der BioTech Firma den Laufburschen spielt, war für mich am ehesten noch der interessanteste Charakter. Die Kaptiteln sind abwechselnd aus der Sicht von Eve, Solo und Adam geschrieben.

    Fazit: Die Hintergrundidee des Buches ist wirklich gut, jedoch wurde das Potential nicht wirklich ausgeschöpft. Die Storyline und auch die Charaktere wirken etwas flach - man kann sich nicht richtig einfinden. Als dann die Geschichte langsam spannend wird, da Unternehmensgeheimnisse aufgedeckt werden, ist das Buch eigentlich schon wieder zu Ende. Im Grunde erfährt man bereits durch den Klappentext den gesamten Inhalt. Das Buch hat nicht unbedingt viele Seiten und die große Schrift verkürzt es noch weiter. Fazit - kann man gelesen haben, muss man aber nicht.

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    Mondprinzessinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Idee, aber nicht so gut umgesetzt. Ein schönes Buch für zwischendurch.
    Eve & Adam - Katherine Applegate

    Als Eve nach einem Unfall in die Klinik ihrer Mutter kommt, teilt ihre Mutter ihr eine Aufgabe zu. Sie soll einen Menschen erschaffen, natürlich nur am Computer.
    Gleich am Anfang begegnet ihr der gut aussehende Solo. Als er ihr einen Stick gibt und sie sich den Inhalt ansieht, kommt alles auf einmal ganz anders als erwartet. . .

    Ich finde das Buch super und auch interessant. Es ist etwas ganz anderes. Manche Stellen fand ich jedoch etwas gruselig.

    Mondprinzessin

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    Leseratte1711s avatar
    Leseratte1711vor 2 Jahren
    rezension Eve&Adam

    Als ich den Buchtitel gesehen habe, habe ich wie wahrscheinlich viele sofort an Adam und Eva aus der Bibel gedacht. Und tatsächlich hat die Autorin diese Stelle kruz in die Geschichte mit eingebaut. Der Unfall von Eve am Anfang fand ich gut geschrieben. Vorallem die Sache mit dem Apfel irritierte mich leicht, sorgte aber dafür, dass ich meine ganze Aufmerksamkeit dem Buch widmete. Die Idee des Buches fand ich einfallsreich und auch das Cover ist gelungen. Zwischendurch konnte man nciht ganz Eves Gefühle erahnen, aber ansonsten ist der Schreibstil flüssig. Ein empfehlenswertes Buch!

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    lenasbooklounges avatar
    lenasbookloungevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Trotz des irreführenden Klappentextes sollte man "Eve & Adam" eine Chance geben. Es handelt sich dennoch um ein gutes Buch.
    Solide Dystopie mit irreführendem Klappentext

    "Stell dir vor, du könntest deinen Traummann am Computer entwerfen... ...und eines Tages steht er leibhaftig vor dir"

    Wer diese Zeilen liest, zumindest war es bei mir so, erwartet wahrscheinlich einen leichten, romantischen Jugendroman mit dem ein oder anderen Science-Fiction Element.
    Aber um genau so einen Roman handelt es sich hier nicht. 
    Die 17-jährige Evening Spiker wird nach einem schweren Unfall in der Privatklinik ihrer Mutter, Spiker Biopharm, behandelt. Dort bemerkt sie, dass ihre Wunden extrem schnell verheilen. Zu Beschäftigung wird Eve von ihrer Mutter damit beauftragt, ein Programm zu testen, mit dem sie den "perfekten" Menschen, ganz nach ihren Wünschen und Vorstellungen schaffen kann. Nur am Computer natürlich, denkt Eve. Bis Adam auf einmal leibhaftig vor ihr steht. Zusammen mit Solo, der für Spiker Biopharm arbeitet, kommt sie diesem, und noch weiteren dunklen Gheimnissen, die hinter den Mauern der Privatklinik geschehen auf die Schliche.
    Der Roman ist in einem weitestgehend sehr angenehm zu lesenden Schreibstil verfasst, wodurch der Leser der Geschichte rund um Eve und die Machenschaften ihrer Mutter gut folgen kann.
    Besonders, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven (Eve, Solo und später auch Adam) erzählt wird gefällt mir gut. So bekommt man einen netten Einblick in die verschiedenen Beweggründe und Gedanken der verschiedenen Figuren.
    Auch die Thematik "Was wäre, wenn jeder seinen perfekten Menschen nach seinen Vorstellungen erschaffen könnte" ist zwar spannend, jedoch auch oberflächlich aufgearbeitet und hat ein wenig Potential verschenkt. Deswegen bleiben auch am Ende ein paar Fragen unbeantwortet.
     Trotz des in die Irre führenden Klappentextes und der teilweise negativen Kritik gibt es von mir für diesen Roman trotzden eine klare Leseempfehlung, da er spannend geschrieben ist und man doch irgendwie wissen möchte, wer oder was am Ende hinter den ganzen mysteriösen Dingen, die in der Privatklinik vor sich gehen, steckt.

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    FairyOfBookss avatar
    FairyOfBooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine ganz nette, auch sehr spannende und zügig vorangehende Story. Tolle Grundidee! Allerdings auch nichts, was ich nochmal lesen muss.
    Eve & Adam von Katherine Applegate und Michael Grant

    "Stell´ dir vor, du könntest deinen Traummann am Computer entwerfen! Und eines Tages steht er dann leibhaftig vor dir..."

    Zum Cover: Es sagt einem mit seinem sterilen, weißen Hintergrund natürlich schon sehr viel, gerade auch durch das Gesicht, das offensichtlich Eve darstellen soll. Was wahrscheinlich aber wirklich besonders daran ist, ist der Schutzumschlag. In meinem Fall konnte ich ihn leider nicht abnehmen, weil es ein Bibliotheksbuch war, aber er soll wohl durchscheinend sein und die Sicht auf eine etwas andere Eve freigegeben, wenn man ihn abnimmt. Das verrät wohl ganz gut, worin es in diesem Buch geht. Und zwar um so etwas in der Art wie Klone, aber auch Mod ist ein Begriff in der Geschichte, der Unantastbarkeit ausdrücken soll.

    Zum Inhalt: Eve kommt nach ihrem Unfall in eine Klinik, in der es nicht mit rechten Dingen zugeht. Zum einen heilen ihre Wunden zu schnell, zum anderen soll sie ihren Traummann am Computer erstellen. Bald wird er leibhaftig vor ihr stehen.
    Als Tochter aus reichem Hause genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traumtyp am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ - Eve darf alles selbst entscheiden. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht er ihr leibhaftig gegenüber...

    Meine Meinung: So rein vom Inhalt her hört sich das ja schon unglaublich interessant und spannend an. Im gröbsten Sinne ist es das auch. An Spannung fehlt es wirklich nicht, denn die Geschichte nimmt wahnsinnig schnell an Fahrt auf und auch sonst kommt es eigentlich zu keinen wirklichen Längen. Das hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Andereits ging es mir manchmal fast schon ein wenig zu schnell. Nicht, dass man mit unmengen an Informationen zugeballert wurde, aber teilweise entwickelten sich manche Dinge für mich eben ein wenig vorschnell. Wie auch die Beziehung von Eve (Achtung Spoiler!!) und Solo. Ehrlich gesagt, fand ich Solo doch einen sehr guten Charakter, ebenso auch Eve bzw. Evening oder E.V. , es ist zwar nicht von einer Sekunde auf die nächste passiert, dass zwischen ihnen etwas lief, aber ich finde, die Beziehung der beiden hat sich trotzdem sehr rasant entwickelt. Das soll nicht unbedingt ein Abbruch sein, denn das Buch lohnt sich auch alleine dafür, wenn man das Thema Klone, etc. interessant findet. Dadurch dass es ein Jugendbuch ist, darf man aber auch nicht zu viel erwarten, das sei mal so vorweg gesagt.
    Die Szenerie spielte also vorwiegend, mehr oder weniger, im Krankenhaus von Eve´s Mutter. Kein besonders angenehmer Ort, muss ich zugeben, für die Atmosphäre, die das Buch rüberbringen sollte, hat es aber sehr gut gepasst. Allerdings gab es durchaus ein paar Lichtblicke, die es nicht zu ernst wirken ließen, was man ohnehin wahrscheinlich gar nicht behaupten kann, aber naja. Jedenfalls war einer dieser davon mit Sicherheit Aisling, die beste Freundin von Eve. Teilweise war sie mir sogar fast noch sympathischer als unsere Protagonistin, aber das ist eine andere Geschichte. Wie dem auch sei, Adam darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Immerhin steht sein Name schließlich im Titel. Obwohl er dafür erstaunlich wenig persönlich vorkommt. Erst so in den letzten 100 Seiten ungefähr. Trotzdem hat er eine Perfektion vermittelt, die nur ein künstlich erschaffener Mensch vermitteln kann. Doch auch er hat seine Schwächen. Welche das sind, verrate ich aber nun wirklich nicht?

    Fazit: Durch die ein oder andere Schwäche allerdings bekommt dieses Buch von mir 3 Sterne. (Ich hoffe mal, es ist ein Einzelband, wenn nicht, sagt mir bitte Bescheid!) Wie gesagt, in so mancher Hinsicht ging es mir fast schon zu schnell und das Ende war dann irgendwie auch sehr abgehackt und kurz - hätten ein, zwei Seiten mehr jetzt auch nicht geschadet -, daher eben die Abzüge. Trotzdem hat mir die Geschichte doch ganz gut gefallen. Ich muss sie jetzt nicht unbedingt noch einmal lesen, doch bereuen, dass ich es gelesen habe, tue ich auch nicht.

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    Buecherlilievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wirklich spannende Idee! Umsetzung eher unspektakulär.
    Wirklich spannende Idee. Umsetzung eher unspektakulär!


    Der Klapptext lässt eine ganz andere Geschichte erwarten als tatsächlich vorhanden ist. Er fast eine kleine und eher uninteressante Szene der Geschichte zusammen.
    Der Hauptkonflikt liegt dann doch auf der Beziehung zwischen Eve und Solo, einem Waisen, welcher alles daran setzt, das Unternehmen von Terra Spiker (Eve´s Mutter)  zu zerstören. Weshalb ich auch den Titel eher unpassend finde.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, nur die Geschichte an sich war eher enttäuschend.
    Zu wenig Details zu den einzelnen Personen und ihren Beziehungen und auch das Ende wirkte etwas übereilt.
    Das Cover gefällt mir dagegen, wirklich sehr. Es wirkt weder zu überladen noch zu langweilig und passt gut zum Inhalt.
    Mein Fazit: Das Buch lässt sich wirklich gut und schnell lesen, auch wenn der Inhalt nicht ganz überzeugt. Für zwischendurch also, eine gute Geschichte.

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    lexanas avatar
    lexanavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unerwartetes Ende, nicht vorhersehbar. Gut und flüssig zu lesen. Nur beim finalen Showdown gehts etwas zu schnell.
    Wie weit darf Forschung gehen...

    Um dieses Buch tigerte ich schon eine Weile herum, war mir jedoch nie schlüssig, ob ich es kaufen soll, als ich die vielen wiedersprüchlichen Kritiken gelesen hatte. Dann ergab sich auf Tauschticket.de die Gelegenheit und ich griff zu.


    Wie weit darf Forschung gehen?

    Inhalt

    Als Tochter aus reichem Hause genießt die 17-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall behandelt wird. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie ihren Traumtyp am Computer entwerfen. Größe, Augenfarbe, IQ – Eve darf alles selbst entscheiden. Sie hält es für ein lustiges Spiel, doch kurz darauf steht er ihr leibhaftig gegenüber. (Quelle: lovelybooks.de)

    Meine Meinung

    Mit einem heftigen Knall beginnt die Geschichte. Und dieser Knall ist nichts anderes als ein schwerer Unfall, der Eve fast aus dem Leben reißt.

    Ich denke an einen Apfel, als die Straßenbahn mich trifft, mir das Bein abreißt, meine Rippen splittern und mein Arm kein Arm mehr ist, sondern nur noch eine nasse, rote, nicht wiederzuerkennende Masse. 

    Von da an nimmt das Drama seinen Lauf. Eves Mutter schaltet sich ein und holt ihre schwerverletzte Tochter mit Unterstützung ihres Handlanders/Schützlings Solo zu sich ins Forschungszentrum wider jedes ärztlichen Rates.

    Erstaunlicherweise erholt sie sich schneller als erwartet und damit nimmt eine Geschichte, weit entfernt vom Klappentext, ihren Verlauf.

    Das Buch ist etwas gänzlich anderes als erwartet und genau deshalb vermute ich so viele schlechte Kritiken im Netz. Ja, es ist kein literarisches Meisterwerk, sondern eher leichte Kost, aber es liest sich gut und flüssig. Es ist eine hervorragende Kombination aus Humor, einfachen, aber klaren Sätzen, wodurch es sich schnell und einfach weglesen lässt.

    Wenn man stirbt – und diese Erkenntnis kommt mir, während ich durch die Luft fliege -, sollte man an Liebe denken. Und wenn schon nicht an Liebe, dann sollte man wenigstens seine Sünden zusammenzählen oder überlegen, warum man nicht an der Ampel über die Straße gegangen ist. Jedenfalls sollte man nicht an einen Apfel denken.

    Entgegen der erwarteten Romanze, überrascht es mit oberflächlichem, aber guten Tiefsinn und zeigt u.a. kritisch auf, wohin gut gemeinte Forschung führen kann.

    “Als Nächstes kommt die Sehschärfe”, sage ich. “Soll ich ihn leicht kurzsichtig machen?”
    “Nein”, widerspricht Aislin entschieden. “Keine Brille. Auch keine Kontaktlinsen.”
    Ich überlege kurz. Jeder Mensch sollte eine kleine Schwäche haben. Macht uns das nicht erst interessant? Zu mehr als bloßen Kopien voneinander?

    Natürlich trifft Eva im Laufe der Geschichte auf ihren Adam bzw. umgekehrt, aber es geht hier im Wesentlichen um etwas anderes. So geschiet dieses Zusammentreffen auch erst zum Ende des Buches. Mich hat es nicht gestört, nein, ich fand es erfrischend keine kitschige vorhersehbare Liebesgeschichte zu lesen. Denn auch der Grund, warum Adam letztendlich lebendig vor Eve steht, überrascht.

    Eve: Ihre Erzählperspektive ist teils humorvoll, mal ironisch.

    Solo: Seine Erzählperspektive ist recht ernst, verbittert und zielorientiert.

    Adam: Seine Erzählperspektive ist sehr naiv verständlicher Weise.

    Am besten hat mir Solo in dieser Hinsicht gefallen. Sein Schicksal ist herzzerreißend und tragisch. Dennoch gibt er nicht auf.

    Fazit

    Ein solides Jugendbuch, dass unter dem irreführenden Klappentext leidet. Ich habe es in kurzer Zeit verschlungen. Das Ende kam jedoch leider zu schnell und wirkte etwas überzogen, was dem Buch wieder etwas nahm. Dennoch besser als erwartet.

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    K
    kvelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hint: Der Kappentext spiegelt nur einen kleinen Anteil des Romans wieder.
    Hint: Der Kappentext spiegelt nur einen kleinen Anteil des Romans wieder.

    Inhalt:
    Eve wird bei einem Verkehrsunfall sehr schlimm verletzt.
    Zur Genesung holt ihre Mutter sie in ihre Privatklinik und um Eves Genesungszeit zu versüßen darf sie als Pilotuserin an einem neuen Projekt teilnehmen, welches in der Firma ihrer Mutter entwickelt wurde.


    Meine Meinung:

    Ich glaube, es kam dem Roman zugute, dass hier ein Autoren-Paar am Werk war.


    Sprachlich fand ich den Roman sehr gut gemacht:
    Denn er ist modern und flott geschrieben.
    Und so unerwartete Kombinationen innerhalb eines Satzes wie es hier in dieser Story des öfteren praktiziert wurde, empfinde ich als gelungenen Sprachstil:

    „Sie überprüft den Verband an meinem Bein […]. Vorsichtig schneidet sie Pflaster, Verbandsmull und elastische Binde weg.
    Es tut nicht weh, fühlt sich aber auch nicht gut an.
    „Oh mein Gott!“, entfährt es ihr.
    Sie hat mein Bein freigelegt und wendet sich an Gott?“ (S. 40)


    Den Roman fand ich so spannend; ich wollte nur noch lesen, lesen, lesen.
    Am liebsten hätte ich alle meine sozialen Verpflichtungen zugunsten des Romans vernachlässigt.


    Sehr gut fand ich den sehr nachdenkenswerten Ansatz, ob etwas immer noch verwerflich ist, wenn man es gerne tun – auch wenn dieses Thema gar nicht so direkt im Roman angesprochen wurde.
    Kurze Erläuterung:

    ---------- Achtung, ab hier wird aus dem Inhalt des Romans berichtet ----------
    Das Thema Genetik im Biologieunterricht findet Eve sehr spannend, nämlich logisch und vorhersagbar.
    Und natürlich findet Eve genetische Veränderungen an Pflanzen und Lebewesen verwerflich.
    Allerdings erhält Eve die Möglichkeit einen Menschen am Computer zu entwerfen.
    D.h. sie kann sich per „Bausteinen“ „ihren“ perfekten Menschen „erschaffen“:
    Sowohl Äußerlichkeiten wie Augenfarbe kann sie festlegen, alsauch die Charakterzüge wie Intelligenz und Humor.
    Diese kann sie anhand der Erbanlagen entsprechender, vorgegebener Menschen auswählen.
    Während ihres Tuns beschleichen Eve zwar leichte Zweifel, ob es sich hier wirklich nur eine Computersimulation handeln würde, wobei sie sich nicht erklären könnte, was es sein sollte, falls es keine Simulation wäre.

    Dennoch macht sie in ihrem Erschaffungsprozess weiter, einfach weil es ihr Spaß macht: dieses Anbinden von Organen an den Blutkreislauf, dieses sich-Gedanken-machen, ob der „Mensch“ ein glücklicher Mensch wäre, wenn er sehr intelligent wäre und ihm im Leben alles leicht fallen würde, oder ob er lieber nicht ganz so intelligent wäre, aber dafür mehr Freunde haben würde, usw.

    ---------- Ende des Romaninhaltes ----------


    Auch wenn in dem Roman die moralischen Themen nur oberflächlich angesprochen werden, lädt der Roman seine Leser ein, seinen eigenen Gedanken und Bedenken nachzuspüren.


    Fazit: Der Jugendroman war genau meine Wellenlänge.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Eltragalibross avatar

    Der Traum von perfekter Liebe

    Eine neue und aufregende Dystopie erwartet euch mit Eve & Adam, für die sich zwei us-amerikanische Erfolgsautoren, nämlich Katherine Applegate und Michael Grant, zusammengetan und eine spannende Wissenschaftsdystopie à la Schöne Neue Welt geschrieben haben. Die 16-jährige Eve spielt mit einer neuen Software herum und erschafft sich ihren virtuellen Traummann. Als Adam eines Tages vor ihr steht, wird aus einem Spiel Realität. Wie soll sie sich entscheiden? Und wie weit darf Wissenschaft gehen? Findet die Antworten selbst heraus!

    Mehr zum Inhalt:
    Bei einem schweren Unfall verliert die Milliardärstochter Evening Spiker, kurz Eve, beinahe ihr Bein. In der Klinik ihrer Mutter erholt sie sich überraschend schnell - allerdings darf sie aus unbekannten Gründen die Klinik nicht verlassen. Ihre Zeit vertreibt sie sich mit einer neuen Lernsoftware, die sie im Auftrag ihrer Mutter testen soll. Sie entwrift  am Bildschirm ihren Traummann Adam, entscheidet über seine Augenfarbe, seinen Körper, IQ und Charaktereigenschaften. Doch verdeutlicht das Programm wirklich nur Schülern die Gesetze der Genetik?
    Als der Krankenpfleger Solo Eve mit geheimen Aufzeichnungen über die Forschungen ihrer Mutter konfrontiert, muss sie sich entscheiden: Soll sie die Daten veröffentlichen und ihre Mutter verraten oder einfach schweigen? Und plötzlich steht Adam leibhaftig vor ihr ...


    Die Autoren:
    Michael Grant ist vor allem für seine erfolgreiche Abenteuerreihe "Gone" bekannt, mit seiner Familie ist er in seiner Jugend häufig umgezogen und besuchte somit mehr als 10 Schulen. Heute ist er mit Katherine Applegate verheiratet und gemeinsam leben sie mit ihren zwei Kindern in North Carolina.

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