Katherine Arden

 4,3 Sterne bei 219 Bewertungen

Lebenslauf von Katherine Arden

Auf der Suche nach der Nachtigall: Katherine Arden, Jahrgang 1987, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie studierte Russisch und Französisch am Middlebury College. Nach ihrem Abschluss lebte sie auf Hawaii und in Frankreich, wo sie in allen möglichen Jobs arbeitete. 

Auf ihrer Reise fing sie dann an erste Ideen für ihre Romane festzuhalten. Ihr Debüt als Autorin gab sie dann mit ihrem Roman „Der Bär und die Nachtigall“. Heute lebt die Autorin zusammen mit ihrer Familie in Vermont.

Alle Bücher von Katherine Arden

Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: 9783453320031)

Der Bär und die Nachtigall

 (137)
Erschienen am 14.10.2019
Cover des Buches Das Mädchen und der Winterkönig (ISBN: 9783453320833)

Das Mädchen und der Winterkönig

 (44)
Erschienen am 09.11.2020
Cover des Buches Die Hexe und der Winterzauber (ISBN: 9783453321595)

Die Hexe und der Winterzauber

 (0)
Erscheint am 09.11.2021
Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: 9783837147308)

Der Bär und die Nachtigall

 (0)
Erschienen am 14.10.2019
Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: B07YG3JPWV)

Der Bär und die Nachtigall

 (0)
Erschienen am 14.10.2019
Cover des Buches The Bear and The Nightingale (ISBN: 9781785031052)

The Bear and The Nightingale

 (16)
Erschienen am 05.10.2017

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Neue Rezensionen zu Katherine Arden

Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: 9783453320031)Archers avatar

Rezension zu "Der Bär und die Nachtigall" von Katherine Arden

Winterdämon und Hexenmädchen
Archervor 3 Tagen

Irgendwo hoch im Norden der Rus lebt der Bojar Pjotr mit seiner Familie. Die Sommer sind hier kurz, die Winter lang und hart, doch ihm geht es recht gut als Landadligen und Verwandten des Zars in Moskau. Doch dann bekommt seine Frau noch eine Tochter, Wasilisa, und sie ein wildes, unbeherrschbares Kind. Sie kommt nach ihrer Großmutter, sagen die Untergebenen von Pjotr, und diese war eine Hexe, die dem Großfürst den Kopf verdreht hat. Wasja kann die Geister des Landes sehen, und die Geister des Hauses. Sie hat zu ihnen allen ein gutes Verhältnis. Doch dann kommt ein Priester in ihr Dorf und er verbietet ihnen, den Geistern zu huldigen. Die Winter werden immer härter, die Alten, die Kranken, die Kinder sterben und in den Wäldern erheben sich finstere Mächte. Nur Wasja kann ihre Familie und das Dorf retten, doch was, wenn die sie nicht als Rettung, sondern als Fluch sehen?

Ich stehe total auf Geschichten, die auf russischer Folklore, Legenden und Märchen basieren, selbst wenn es nichtrussische Autoren schreiben. Und was den poetischen Schreibstil betrifft, gibt es bei Katherine Arden nicht viel zu bemängeln. Aber ich muss sagen, so interessant es anfangs gestaltet war, so langatmig wurde es für mein Empfinden im Mittelteil und bis kurz vors Ende. Das war immerhin ziemlich spannend und tragisch und hatte zwischendurch sogar ein paar Gänsehautmomente. Was mich auch immer ein wenig gestört hat, war die ewige Springerei in der Perspektive. Die Autorin konnte sich nicht festlegen, wem sie die Stimme verleihen wollte, deshalb durfte einfach mal jeder drankommen. Das sind so Sachen, die mich persönlich gern mal aus dem Lesefluss herausbringen. Obwohl es sich hier um eine Trilogie handelt, kann dieses Buch für sich allein stehen und braucht zumindest was mich betrifft keine Fortsetzung mehr. 3,5/5 Punkten. 

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Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: 9783453320031)Lavendel3007s avatar

Rezension zu "Der Bär und die Nachtigall" von Katherine Arden

Von Baba Yaga über Morosco
Lavendel3007vor 5 Tagen

>> Als Marinas Wehen kamen, rüttelten die ersten Novemberwinde an den kahlen Bäumen; der Schrei des Neugeborenen vermischte sich mit dem Heulen der Böen. Marina lachte, als sie ihre Tochter erblickte. "Sie heißt Wasilisa" sagte sie zu Pjotr. "Meine Wasja". Im Morgengrauen hörte der Wind auf. In der darauffolgenden Stille blies Marina sanft ihren letzten Atem aus und starb. Der Schnee stürzte vom Himmel wie Tränen, als Pjotr seine Frau mit versteinertem Gesicht zu Grabe trug. Seine neugeborene Tochter weinte während der gesamten Beerdigung - ein Dämonenheulen anstelle des erstorbenen Windes. (4%) <<

Klappentext:

Hüte dich vor dem, was in den Wäldern haust ...
In einem Dorf am Rande der Wildnis, weit im Norden Russlands, wo der Wind kalt bläst und der Schnee viele Monate des Jahres fällt, erzählt die alte Dienerin Dunja den Kindern des Grundbesitzers Pjotr Wladimirowitsch Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig mit den frostblauen Augen. Verbotene Geschichten über eine uralte Magie. Doch für die junge, wilde Wasja sind dies weit mehr als Märchen. Sie allein kann die Geister sehen, die ihr Zuhause beschützen. Und sie allein spürt, dass sich in den Wäldern eine dunkle Magie erhebt ...

Nachdem ich diesen Klappentext las, wurde ich schon in den Bann dieses Buches gezogen. Es war ein bisschen magisch. Dementsprechend waren meine Erwartungen hoch. Die Beschreibung des Buches im Buch ist etwas ausführlicher und nimmt schon vorweg, dass Wasjas Mutter Marina nach ihrer Geburt stirbt. Deswegen war ich etwas verwundert das wir als Leser doch einige Zeit vorher starten und Marina, ihre Art und ihr Wirken kennenlernen. Eine schöne Idee und ich fand es gut um sie im späteren Verlauf mit der neuen Frau Pjotrs vergleichen zu können. Anna, die Schwiegermutter ist, wie sollte es anders sein, ganz anders als Marina. Somit bleibt es nicht aus, das Wasja so ihre Probleme mit Anna bekommt und als diese ein eigenes Kind gebährt wird es nicht gerade besser. 

Wasja ist Anders. Sie glaubt nicht nur an die Sagen und Legende wie ihre Geschwister oder die Dörfler. Sie kann diese "Geister" auch sehen und mit ihnen sprechen. Dies wird ihr zum Verhängnis. Und nicht nur deswegen versucht Anna sie auf allen möglichen Wegen loszuwerden. 

Die Begegnungen die Wasja wiederfahren, sind von magischer Natur und wurden von der Autroin stilvoll, märchehaft und magsich erzählt. Oder sollte ich besser sagen, der Versuch dies zu tun, gelang zum Teil aber nicht federleicht und flüssig. Denn es wirkte zu hölzern, zu gezwungen. Stellenweise, gerade am Anfang gefiel es mir sehr gut und die russischen Märchen haben mich in ihren Bann gezogen, erst recht, wenn Dunja - das Kindermädchen - erzählte. Leider lies dies Magie, je weiter das Buch voranschritt, nach. Natürlich spielt auch die Religion eine sehr große und auch wichtige Rolle in diesem Roman und zu dieser Zeit. Wenn man sich das als Leser zu Auge führt und im Hinterkopf behält, dann kommt man damit zurecht, dass es sich immer wieder um Glauben und Etikette dreht. Aber definiv nicht jedermans Sache. Ich bin knapp über die Hälfte des 2. Teiles hinaus und kann sagen, ja die Religion wird den Leser weiter begleiten, da es früher nun mal ein wichtiger Bestandteil war, aber nicht mehr so "extrem" wie hier im ersten Band. 

Katherine Arden schreibt einerseits sehr kunstvoll und es ist schön zu lesen. Der Leser wird eingezogen und verzaubert. Auf der anderen Seite wirkt alles zu viel oder zu gezwungen und hölzern. Etwa auf die Art "ach eigentlich möchte ich nicht, aber ich muss es ja schreiben".

Das Cover ist stilistisch sehr modern gestaltet und gefällt mir farblich auch sehr gut.

Fazit:

Ich mochte diesen Roman mit der Einarbeitung und Umsetzung der russischen Märchen zusammen mit der Geschichte um Wasja, trotz der starken Präsenz des Glaubens. Allerdings ist das nicht jedermans Sache. Leider verlor sich die Magie je mehr man las und es wirkte zu gezwungen und gekünselt.

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Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: 9783453320031)Bibliomanias avatar

Rezension zu "Der Bär und die Nachtigall" von Katherine Arden

Tief im hohen, russischen Norden...
Bibliomaniavor 16 Tagen

Wasja ist ein besonderes Mädchen. Sie wächst in den hohen Weiten Russlands auf, mit den Märchengeschichten Ihrer Kinderfrau Dunja. Diese sind oft düster und bedrohlich, haben aber immer ihren eigenen Reiz und Wasja und ihre Geschwister lieben die Abende vor dem Kamin. Wasja jedoch ist die einzige, die all die Geister sehen kann, die für das Wohl des Dorfes und des Hauses arbeiten. Sie spricht mit ihnen, bringt ihnen Essen, vertreibt sich mit ihnen die Zeit. Obwohl sie hausfrauliche Tätigkeiten erlernen und übernehmen soll, verbringt sie ihre Zeit größtenteils im Wald, den sie wie niemand sonst kennt. Und so bemerkt die als erstes eine Veränderung. Irgendetwas braut sich da draußen zusammen und es fühlt sich nicht gut an.

Dieses Buch kommt den russischen Märchen tatsächlich sehr nah und obwohl es zu Beginn nicht sehr fantasylastig ist, nimmt es doch immer mehr zu und gefiel mit mit fortschreitender Geschichte immer besser. Wasja ist ein mutiges Mädchen, ich mag diese Figur, die ihren eigenen Kopf hat und sich zu einer Zeit, in der Mädchen hauptsächlich verheiratet werden sollten, lieber mit anderen Dingen beschäftigt und beispielsweise das Reiten erlernt. Eine starke Figur, deren weiteren Weg ich gerne verfolge. Sie wächst zu einer toughen jungen Frau heran, die vor allem eins sucht: die Freiheit. Sie will sich nicht einsperren lassen und tut alles dafür, um ihrem Traum wahr werden zu lassen. Das Bedrohliche durch die „Gegenfigur“ ist immer wieder greifbar und regelrecht unheimlich. Es macht dem Leser durchaus Gänsehaut und doch kann man das Buch nicht weglegen, weil es einen fesselt.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf den 2. und 3. Teil dieser Trilogie.

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Gespräche aus der Community

An Tag 15 unseres Adventskalenders verlosen wir fünf Exemplare von "Der Bär und die Nachtigall" von Katherine Arden. Weit im Norden Russlands erzählt Dunja den Kindern Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig. Doch für Wasja sind das mehr als nur Märchen.

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658 BeiträgeVerlosung beendet

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von 131 Lesern aktuell gelesen

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