Ein Schotte wider Willen (Liebesroman) (Eine Hochzeit in den Highlands-Reihe)

von Katherine Collins 
3,5 Sterne bei25 Bewertungen
Ein Schotte wider Willen (Liebesroman) (Eine Hochzeit in den Highlands-Reihe)
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Positiv (16):
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schöne Geschichte in den Highlands

Kritisch (5):
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Interessante Grundidee, die leider an der Umsetzung scheitert und bei der Charaktergestaltung und Handlung deutliche Schwächen aufweist.

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Inhaltsangabe zu "Ein Schotte wider Willen (Liebesroman) (Eine Hochzeit in den Highlands-Reihe)"

Sie ist die Tochter eines schottischen Dukes.
Er ist ein charmanter Autor.
Doch ist er wirklich derjenige, der er vorgibt zu sein?

Über Ein Schotte wider Willen
Auf der Flucht vor ihrem lieblosen Ehemann versteckt sich Catriona in den Highlands. Das Familiengut Farquhar, wo ihr Bruder zurückgezogen lebt, scheint die perfekte Lösung zu sein – obwohl sie diesen Ort seit ihrer Kindheit meidet und er ihr Alpträume beschert. Doch als ihr Aufenthaltsort nicht lange unbekannt bleibt und auch andere, private Details an die Öffentlichkeit gelangen, beginnt sie zu zweifeln: Ist ihre Zufallsbekanntschaft, der verdammt attraktive Rick Harris, etwa nicht der charmante Autor, der er vorgibt zu sein, und spioniert er sie lediglich aus, um an neue Klatschgeschichten über ihren prominenten Bruder Ian McDermitt zu kommen?

Mehr aus der Eine Hochzeit in den Highlands-Reihe
Band 1: Ein Schotte im Bett (ISBN 9783960871958)
Band 2: Ein Schotte zu viel (ISBN 9783960875291)

Jeder Band der Reihe ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.

Erste Leserstimmen
„Herzklopfen und Drama vor einer traumhaften Kulisse“
„endlich geht es weiter mit den romantischen Highland-Liebesgeschichten“
„Katherine Collins lädt alle Schottland-Fans zum Träumen ein“
„ein wunderbarer Roman darüber, was man erreichen kann, wenn man sich seinen Ängsten stellt“

Über die Autorin
Katherine Collins lebt mit ihren zwei kleinen Töchtern in einem kleinen Dörfchen inmitten des Vest. Als passionierte Leseratte kam sie schon in ihrer Jugend zum Schreiben. Seit 2014 veröffentlicht sie historische Liebesromane sowohl in Verlagen, als auch als Selfpublisher.
Angefangen mit Verzeih mir, mein Herz! hat sie bereits elf Veröffentlichungen, unter anderem bei Ullstein-Forever und dem Latos-Verlag, vorzuweisen.
Unter dem Pseudoym Kathrin Fuhrmann schreibt die Autorin Liebesgeschichten, die mal mit Crime und mal mit Fantasy unterlegt sind. Dabei liegt ihr Fokus auf den Beziehungen ihrer Protagonisten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960872399
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:285 Seiten
Verlag:dp DIGITAL PUBLISHERS
Erscheinungsdatum:01.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 6 Monaten
    Ein Schotte wider Willen

    Inhalt:


    Sie ist die Tochter eines schottischen Dukes. 
    Er ist ein charmanter Autor. 
    Doch ist er wirklich derjenige, der er vorgibt zu sein? 

    Über Ein Schotte wider Willen 
    Auf der Flucht vor ihrem lieblosen Ehemann versteckt sich Catriona in den Highlands. Das Familiengut Farquhar, wo ihr Bruder zurückgezogen lebt, scheint die perfekte Lösung zu sein – obwohl sie diesen Ort seit ihrer Kindheit meidet und er ihr Alpträume beschert. Doch als ihr Aufenthaltsort nicht lange unbekannt bleibt und auch andere, private Details an die Öffentlichkeit gelangen, beginnt sie zu zweifeln: Ist ihre Zufallsbekanntschaft, der verdammt attraktive Rick Harris, etwa nicht der charmante Autor, der er vorgibt zu sein, und spioniert er sie lediglich aus, um an neue Klatschgeschichten über ihren prominenten Bruder Ian McDermitt zu kommen? 

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil war sehr schwer und nicht flüssig zu lesen, die Ausdrucksweise schlimm. Das Buch strotzte vor Fehlern, was meinen Lesefluss enorm beeinträchtigte. 

    Auch die Handlung konnte mich nicht wirklich überzeugen. Das Setting war wirklich vielversprechend, ebenso der Klapptext, allerdings ist die Umsetzung nicht gelungen. Die Liebesgeschichte kam mir viel zu kurz, die Beschreibung der Umgebung war auch recht blass und nicht sehr ansprechend. Das Kopfkino fehlte. Die Handlung war teilweise wirr und die Wendungen absolut unrealistisch. Deshalb habe ich das Buch leider abbrechen müssen. Ich wurde einfach nicht war damit, weder mit den Charakteren noch mit der Handlung.

    Fazit:

    Interessante Grundidee, aber leider keine gute Umsetzung. Schade.





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    F
    frenzelchen90vor 7 Monaten
    Auf der Suche nach sich selbst in den schottischen Highlands

    Meine Meinung: Dieses Buch ist der 3. Band der Reihe "Eine Hochzeit in den Highlands". Ich habe schon den 1. Band mit dem Titel "Ein Schotte im Bett" gelesen, aber jeder Band der Reihe ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden. Wie der Buchtitel und auch der Titel der Reihe verrät, spielt Schottland mit seiner Landschaft eine große Rolle. Nur leider kommt dabei die Liebesgeschichte ein wenig zu kurz. Im Vordergrund stehen eher die Probleme der Hauptdarsteller, welche noch auf der Suche nach sich selbst sind. Daher plätschert die Geschichte nur so vor sich her, und auch das Ende des Buches ist relativ schnell zu erahnen. Spannung will da einfach nicht aufkommen!

    Mein Fazit: Leider nur ein Buch für zwischendurch.

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    AnjaKoenigs avatar
    AnjaKoenigvor 7 Monaten
    hat mich nicht begeistert

    eine interessante Story, die in meinen augen allerdings schlecht umgesetzt war. hat sich für mich nicht schön lesen lassen, so dass ich ewig gebraucht habe um mich durch die geschichte zu kämpfen. leider hat sich für mich keine Spannung aufgebaut und die Beschreibungen waren oft einfach nur langatmig. schade, denn ein paar Aspekte haben mir gefallen, sonst hätte ich das buch bestimmt gleich aus der Hand gelegt.

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    Fantasy Girlvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: schöne Geschichte in den Highlands
    Ein Schotte wider Willen

    Klappentext:

    Sie ist die Tochter eines schottischen Dukes.
    Er ist ein charmanter Autor.
    Doch ist er wirklich derjenige, der er vorgibt zu sein?


    Catriona flieht vor ihrem gewalttätigen Ehemann Torin nach Farquar, dem Familiensitz, welches ihr Bruder Lachlan Kendrick bewohnt und verwaltet. Sie stellt sich dabei ihren größten Ängsten aus der Kindheit aber auch ihrer Familie, deren Wünsche sie in der Vergangenheit in recht große Schwierigkeiten gebracht hatten.

    Auf dem Weg dorthin hat sie einen kleinen Auffahrunfall und lernt den Schriftsteller Rick kennen. Leider vertraut sie Ihm zu sehr, ohne zu wissen dass er hinter all den Klatsch in der Presse steckt, der über die Mc. Dermitts geschrieben wird. Sie verlieben sich, aber wie soll es anders sein, die Wahrheit kommt ans Licht.

    Auch die Nebenprotagonisten fand ich gut. Kendrick und Carolina, Aiden, Ealasaid, Ian
    sowie Rosalind die gute alte Seele des Hauses ist sehr unterhaltsam.

     

    Ich würde dieses Buch weiterempfehlen, für all die gerne über die Weiten der Highlands lesen, und all jenen, die Liebe auf Umwege mögen. Die Charaktere gewinnen je weiter man liest und die Dialoge sind gut nachvollziehbar und realistisch angelegt.

    Es war mein erstes Buch der Autorin Katherine Collins, kenne daher die ganze Vorgeschichte der Mc Dermitts nicht. Nichts desto trotz hat mir die Geschichte gefallen und daher gebe ich gerne

    **** Sterne

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    Rose98vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wirklich ein tolles Buch mit viel Gefühl und dem Wiedersehen alter Charaktere
    Rezension zu " Eine Hochzeit in den Highlangs-Ein Schotte wider Willen" von Katherine Collins

    Nun aber mal ohne große Umschweife zum Inhalt:

    Nachdem in dem zweiten Band geheiratet wurde und es um Sina, Linnys beste Freundin ging, geht es nun im dritten Band um eine der Schwestern des Bräutigams.

    Diese flüchtet aus drastischen Gründen aus ihrer Ehe.

    Sie sucht nun einen Ort, an dem ihr noch Ehemann sie nicht findet, damit sie alles in Ruhe aufarbeiten kann. Der Ort der ihr einfällt und wo sie jemand am wenigsten vermuten würde, befindet sich in den schottischen Highlands und ist das Anwesens ihres Bruder Lachlan Kendrick.

    Doch auf dem Weg zu dem abgelegenen Grundstück gerät Carotrina-unsere Protagonistin- in einen Autounfall, in den auch ein Mann mit verwickelt ist. Aus Angst, ihr Ehemann könnte ihr mit Hilfe der  Rechnungen auf die Schliche kommen und sie finden, läuft sie mit diesem Fremden zum Gut.

    Nach diesem Unfall und vielen Gesprächen mit dem Fremden-der sich als Rick Harris vorstellt- fühlt sich Carotrina immer mehr zu diesem Fremden hingezogen. Doch Ihr Bruder mahnt sie dazu vorsichtig zu sein, da das Gut oft von Reportern auf der Suche nach einer Schlagzeile für aufgesucht wird.

    Sind Lachlans Zweifel begündet? Was bahnt sich da zwischen Carotrina und "Rick" an?

    Und natürlich wie läuft es zwishen Linny und Lachlan nach ihrer Hochzeit?


    Meine Meinung:

    Ich liebe einfach den Schreibstil der Autorin! Katherine Collins schafft es die Landschaften und das Feeling der schottischen Highlands einzufangen und man bekommt das Gefühl, als ob man selbst schon mal dort gewesen ist.

    Auch die Protagonisten finde ich persönlich sehr realistisch dargestellt, denn die Protagonisten sind nicht die "perfekten Übermenschen" sondern haben auch Probleme und Selbstzweifel und dies ist meiner Meinung nach die Kunst beim Schreiben, dass man sich mit den Protagonisten identifizieren kann und in sie hinein versetzen kann.

    Mir hat auch diese Geschichte mit all ihren Hoch- , Tief- und Wendepunkten gut gefallen. Ebenso wie die Thematisierung von häuslicher Gewalt, dies wurde aber nicht stark vertieft aber ich finde, dass die Erwähung eines Themas, welches in der Gesellschaft oft als No-Go gilt oder vor dem man seine Augen verschließt ein positiv ist. Auch das Wiedersehen mit den Vertrauten Charakteren wie Linny, Lachlan und Sina machen diese Geschichten dieser Reihe so besonders und vertaut.

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    K
    Kiki77vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Carolina und Lachlan werden Eltern und bekommen Besuch von Schwester Catriona, die viel Unruhe in das Familiengut Farquhar bringt.
    Highland-Saga-Teil 3

    Diesmal hat Katherine Collins im dritten Teil des romantische Romans „Eine Hochzeit in den Highlands – Ein Schotte wider Willen“ die Trennung einer Ehe, die niemals hätte stattfinden dürfen und das Vertrauen in Fremde als Thematik gewählt. Eingebettet in die schottische Landschaft, die auch nicht unschuldig an verschiedenen Begegnungen ist.
    Catriona ist in ihrer Ehe mit Torin gefangen und wird von ihm misshandelt, kein Wunder, dass sie ausbricht und Torin verlässt. Sie will zu ihrem Bruder Lachlan nach Farquhar, wo sie vor zwanzig Jahren schlechte Erfahrungen gemacht hat. Auf dem Weg dahin hat sie einen Unfall und lernt Rick kennen. Leider vertraut sie Rick, ohne zu wissen, dass er hinter allen Klatschgeschichten der McDermitts steckt. Sie verlieben sich, aber die Wahrheit kommt ans Licht. Carolina und Lachlan bekommen Zwillinge und sind sich bei den Namen uneinig.
    Mit viel Gefühl und Mitgefühl wird auch dieser Teil in eine wunderbare Landschaft eingebunden. Der Roman liest sich locker und leicht und man möchte wissen, wie es mit den McDermitts weiter geht.

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    ejtnajvor 9 Monaten
    Leider kein Buch für mich

    Catriona ist auf der Flucht von ihrem Ehemann und ist so in die Highlands gekommen wo ihr Bruder mit seiner Frau lebt.

    Auf dem Weg dorthin lernt sie Rick Harris kennen der sich ihr gegenüber als Buchautor ausgibt, als allerdings immer mehr Details über Catriona und ihre Flucht bekannt wird beginnt sie zu Zweifeln und glaubt bei Rick könnte es sich um einen Klatschreporter handeln der es auf ihre Familie abgesehen hat.


    Da ich schon den ersten Teil der Reihe gelesen habe und ja den zweiten Teil recht schnell abgebrochen hatte war ich trotzdem auf diesen Teil hier gespannt da ich eben sehr gerne Liebesromane lese.

    Allerdings muss ich gestehen auch mit diesem Ebook bin ich nicht warm geworden und habe es nach knapp ¼ des Buches abgebrochen.

    Zum einen fand ich den Erzählstil nicht gerade als angenehm beim Lesen bzw. die Ausdrucksweise die Catriona hat fand ich nur furchtbar. Zum anderen gab es auch hier wieder Fehler die man vermeiden hätte können, denn es fehlten in Sätzen mal ein Wort und man musste erst überlegen was der Satz einem Sagen möchte. Dann gab es wieder Sätze wo zu viele Worte drin waren bzw. sich wiederholt haben und ja dies hat mich dann doch so im Lesefluss gehindert das es echt störend war. Hier sollte der Verlag bzw. Frau Collins nochmal drübergehen.

    Die Figuren fand ich alle etwas blass beschrieben und so hatte ich doch Probleme mit diese während des Lesens vorzustellen.

    Auch wenn man den Handlungsort schon aus den ersten beiden Bänden kennt fand ich ihn doch recht lieblos beschrieben.

    Alles in allem konnte mich der Roman nicht überzeugen und ich werde nun auch keinen Roman von Frau Collins mehr lesen.

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    JennyWanderlusts avatar
    JennyWanderlustvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Grundidee, die leider an der Umsetzung scheitert und bei der Charaktergestaltung und Handlung deutliche Schwächen aufweist.
    Klischeehafte Liebesgeschichte mit schwachem Setting

    PLOT
    Catriona ist die Tochter eines schottischen Dukes. Unglücklich verheiratet lebt sie jedoch in London und leidet täglich unter dem aufbrausenden Temperament ihres gewalttätigen, lieblosen Ehemanns. Eines Tages beschließt sie vor ihm zu flüchten. Ihr Ziel ist Farquhar im Herzen der Highlands. Das Familiengut gehört mittlerweile ihrem Bruder, der dort zurückgezogen mit seiner Frau lebt und versucht sich von den Medien fernzuhalten. Auf dem Weg dorthin erleidet sie einen Unfall und lernt den attraktiven Rick Harris kennen, einen amerikanischen Autor, der auf der Suche nach Inspiration nach Schottland gekommen ist. Ihr Aufenthaltsort bleibt jedoch nicht lange unbekannt und immer mehr private Details gelangen an die Öffentlichkeit. Wer ist der geheimnisvolle Journalist, der es auf die Familie abgesehen hat? Und wie soll sie gegen ihre Mutter und Schwester ankommen, die sie lieber in den Händen eines gewalttätigen Adeligen sehen als eine Scheidung zu akzeptieren?

     

    REVIEW

    "Ein Schotte wider Willen" hat mich in erster Linie wegen dem verträumten Cover angesprochen. Der Klappentext hat eine unterhaltsame Liebesgeschichte versprochen und da die Handlung in Schottland spielt, musste ich dem Buch einfach eine Chance geben. Als jemand der selbst in der Nähe der Isle of Skye lebt, hatte ich dementsprechend hohe Ansprüche und wurde dahingehend leider enttäuscht. Ich habe mich überhaupt nicht nach Schottland versetzt gefühlt. Dies lag nicht zuletzt an der klischeehaften Darstellung. Mein größtes Problem war allerdings der seichte Plot und die Charaktergestaltung. Mir hat es in fast allen wichtigen Punkten an Tiefe gefehlt und ich musste mich teilweise richtig durchkämpfen, weil keine Spannung aufgekommen ist. Die Nebencharaktere fand ich stellenweise durchaus interessant, weshalb ich vielleicht mehr Gefallen an den anderen Bänden der Reihe gefunden hätte. Aber zu Catriona und Rick konnte ich keine Verbindung aufbauen und auch die Liebesgeschichte der beiden war mir zu überstürzt und unrealistisch. Mich konnte das Gesamtpaket nicht überzeugen, weshalb ich es bei diesem Band belassen werde und die anderen "Eine Hochzeit in den Highlands" Teile nicht lesen werde.

     

    CHARAKTERE

    Mir liegt nichts ferner als einen Verriss über ein Buch zu schreiben, welches mir nicht gefallen hat, weshalb ich versuchen will zu erklären was mir nicht gefallen hat und was man hätte verbessern können. Die Charaktere einer Geschichte sind für mich der wichtigste Aspekt und selbst eine durchschnittliche Storyline kann durch großartige Charaktere gerettet werden. Und genau das hätte ich mir hier gewünscht. Doch den Charakteren hat es an Tiefe gemangelt und sie waren extrem klischeehaft gezeichnet, was andere Leser vielleicht anspricht, aber ich persönlich bin davon überhaupt kein Fan. Dies ist mir besonders in Hinsicht auf die adelige Familie der Protagonistin aufgefallen. Obwohl der Vater ein Duke und nicht der König ist und die Handlung im 21. Jahrhundert spielt, hat man das Gefühl um einige Jahrhunderte zurück versetzt worden zu sein. Besonders die Mutter ist offenbar der Meinung das Oberhaupt der britischen Königsfamilie zu sein und denkt zudem alles was nicht von Adel ist wäre nichts wert. Dies zieht sich durch das ganze Buch und ist mir bitter aufgestoßen.

     

    Besonders die beiden Hauptcharaktere waren mir zudem zu widersprüchlich. Catriona ist wohlhabend und könnte sich jederzeit von ihrem Mann trennen, trotzdem bleibt sie bei ihm, obwohl dieser gewalttätig ist und sie ihn nicht liebt. Und alles nur weil ihre Mutter das so will. Grundsätzlich könnte ich das durchaus akzeptieren, wenn man es mit ihrem schwachen Charakter erklären könnte. Allerdings ändert sich Catriona innerhalb der Handlung so schnell und ist nach einem Jahr ein ganz anderer Mensch, was für mich einfach keinen Sinn ergibt. Ihre Entwicklung ist viel zu sprunghaft und nicht nachvollziehbar. Wie kann eine junge Frau, die sich jahrelang unterdrücken lässt innerhalb eines Jahres zur unabhängigen, selbstständigen und erfolgreichen Karrierefrau werden? Zudem konnte ich einfach keine Sympathie für sie empfinden, weil sie das komplette Gegenteil eines starken weiblichen Charakters ist. Sie war mir zu weinerlich, zu naiv und besonders ihre Gedankengänge, dass sich dieses und jenes als Adelige nicht gehört, konnten bei mir keinen Anklang finden. Allgemein hatte ich das Gefühl die Charaktere werden allesamt negativ gezeichnet und so konnte ich keinen ins Herz schließen.

     

    Oftmals kann an der Stelle der männliche Charakter noch mal einiges rausreißen, aber von Rick war ich am Ende einfach nur enttäuscht. Die Autorin versucht ihn als liebenswerten, charmanten Schriftsteller darzustellen. Allerdings wird im Laufe der Geschichte etwas offenbart, was für mich im Gegensatz dazu steht und sich auch nicht mit seinen lahmen Entschuldigungen wieder gut machen lässt. An Catrionas Stelle hätte ich ihn zur Hölle gewünscht und mir einen Mann gesucht, der Rückgrat besitzt.


    WELTENBAU

    Die Handlung spielt in den schottischen Highlands, nahe der Isle of Skye, womit man kein traumhafteres Setting hätte finden können. Allerdings merkt man ganz deutlich, dass die Autorin noch nie in Schottland gewesen ist! Jedem der bereits in den Highlands war wird das auffallen, denn die Darstellung ist sehr klischeehaft und vermittelt dem Leser ein ganz falsches Bild. Meilenweit kein Mobilfunk, fehlende Elektrizität in den Anwesen und es wird überall gälisch gesprochen. All das mag in der Vergangenheit zugetroffen haben, aber mit dem heutigen Schottland hat dies wenig zu tun. An dieser Stelle hätte ich mir eine bessere Recherche gewünscht, gerade auch was einige der historischen Erzählungen angeht. Allgemein kommt das Feeling für den Handlungsort einfach nicht rüber und die Geschichte hätte ebenso gut in Deutschland oder einem anderen Land spielen können, wenn man die Klischees rausgelassen hätte. Für mich gehört es dazu, dass der Autor den Leser an andere Orte entführt und dies hat mir hier gefehlt. Die klischeehafte Darstellung dient dazu die Handlung mit Schottland in Verbindung zu bringen und ich denke es wäre schöner gewesen, wenn man eher auf bildhafte Beschreibungen zurückgegriffen hätte. 

     

    Auch die Aspekte rund um die adelige Familie waren einfach gnadenlos überzogen. Wie bereits angesprochen führen sich die Mutter und Schwester der Protagonisten auf, als würden sie selbst auf den Thron sitzen. Zudem wird ständig davon gesprochen wie sehr man sich vom normalen Volk abhebt, das man sich anders verhalten muss und so viele Erwartungen auf einen ruhen. Natürlich trifft so was auf die britische Königsfamilie zu. Aber bei einem Duke, der mitten in den schottischen Highlands lebt, ist die einfach unrealistisch, zumal sich die Schotten dafür rühmen sich so von den vornehmen Engländern zu unterscheiden. Regelrecht lächerlich fand ich die Tatsache, dass ein Reporter von einer der größten Zeitungen Großbritanniens regelrecht besessen von der Familie ist und ständig Artikel auf der Titelseite landen, die nur von Klatsch und Tratsch handeln. Eine der wichtigsten Tageszeitungen hat bestimmt besseres zu tun, als über eine zweitklassige Adelsfamilie zu berichten und wenn so was überhaupt einen Weg in die Zeitung finden könnten, dann vielleicht als kleiner Abschnitt im Mittelteil. Künstlerische Freiheit hin oder her, ein wenig realitätsnah sollte so eine Geschichte schon sein.

     

    SCHREIBSTIL

    Man merkt dem Schreibstil und dem Aufbau der Handlung deutlich an, dass es sich um eine unbekannte und noch unerfahrene Autorin handelt. Allerdings besitzt Katherine Collins durchaus Potential und kann sich definitiv steigern. Der Schreibstil war teilweise etwas holprig und die Beschreibungen nicht immer ganz rund. Mir ist oftmals der wohl bekannteste Schreibhinweis 'Show, don't tell' beim lesen in den Kopf geschossen. Denn ich hatte das Gefühl es würde einfach nur erzählt werden was passiert. Die Umschreibungen haben gefehlt, dem Leser wurde kein Gefühl für die Umgebung vermittelt und es fiel schwer sich in die Charaktere hineinzuversetzen, weil man keinen Zugang zu ihnen finden konnte. Es wurde viel erzählt, aber wenig gezeigt. Zudem zieht sich die Handlung gerade am Anfang sehr und ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Erzählt wird die Story aus der Sicht von Catriona und ich hätte mir hier wechselnde Perspektiven gewünscht, weil es der Handlung viel besser getan hätte! Catriona ist komplett auf sich bezogen, wodurch die anderen Charaktere in den Hintergrund rücken und man nur schwer eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann.

     

    COVER

    Das Cover verspricht eine klassische Chick-Lit Geschichte. Mit der Silhouette des jungen Paares, den Herzen und der pinken Farbgestaltung weiß der Leser genau was einen erwartet. Ich mag die Hintergrundgestaltung am liebsten, weil man sich direkt nach Schottland versetzt fühlt. Den Reihentitel, welcher deutlich auf dem Cover hervorsticht, finde ich jedoch etwas irreführend und nicht passend zu der Handlung. Auch der Titel selbst ergibt nicht wirklich Sinn, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt, der zwar etwas irritiert aber nicht weiter ins Gewicht fällt.

     

    FAZIT

    "Ein Schotte wider Willen" bietet eine interessante Grundidee, aber scheitert leider an der Umsetzung. Man bekommt kein Gefühl für das Setting und die Story ist von Anfang an vorhersehbar. Den Charakteren mangelt es an Tiefe und besonders die beiden Hauptcharaktere sind einfach nicht sympathisch genug, um den Leser für die Geschichte zu begeistern. Zudem ist die Handlung voller Klischees und vieles wird einfach komplett überzogen dargestellt.

     

    BEWERTUNG

    1 von 5 Sternen

    Kommentare: 2
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    Linker_Mopss avatar
    Linker_Mopsvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Habe mich durchgequält - wirre Erzählstränge und unrealistische Wendungen
    Hab schon besseres gelesen...

    Eigentlich hätte ich dieses Buch nach dem ersten Drittel abgebrochen, wenn ich es nicht als Rezensionsexemplar erhalten habe. Wirre Dialoge und unrealistische Wendungen haben mich hier massiv vom Lesen abgeschreckt.

    Dabei ist der Plot an und für sich sehr interessant gewesen: Frau flieht vor ihrem gewalttätigem Ehemann und trifft auf ihrer Reise einen Schriftsteller. Daraus hätte was werden können, aber es war dann einfach zu wirr und auch teilweise von der Handlungsentwicklung zu schnell und damit unrealistisch. Wenn ich vor meinem Mann fliehe und zudem psychische Probleme habe, vor allem eine Menschenscheuheit, springe ich doch nicht ein paar Tage später mit dem erstbesten Mann in die Kiste?!? Zudem empfande ich stellenweise die Dialoge als sehr undurchsichtig. Ich wusste dann nicht mehr, wer gerade spricht.

    Und auch die Wendung, dass der neue Liebhaber nicht Schriftsteller ist, sondern Journalist - welcher zudem auch noch üble Klatschgeschichten über die Hauptprotagonistin geschrieben hat - war zwar interessant und überraschend, aber für mich hat es die Autorin nicht überzeugend dargestellt, warum sie dann doch zu ihm zurückgekehrt ist.

    Das war mein zweiter Leseversuch mit dieser Autorin. Weitere wird es sicher nicht geben, weil sie beide Male mich mit ihrem Schreibstil überzeugt hat. Auch wenn der Grundplot und die Charaktere interessant gestaltet sind.

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    Mari08s avatar
    Mari08vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Liebesgeschichte in den traumhaften Highlands für zwischendurch
    Schöne Liebesgeschichte mit einer Frau, die zu sich selbst findet

    Für Catriona ist ihrer Ehe eine Hölle. Die aus reichem Adel stammende junge Frau muss für ihren Mann die Dienstmagd spielen und wird misshandelt.
    Nach Jahren ringt sie sich endlich durch ihren Gatten zu verlassen und flüchtet zu ihrem Bruder in die Highlands. Zu dem Ort an dem sie aufgewachsen ist und der bei ihr nicht nur seelische Narben hinterlassen hat: Farquar
    Dort trifft sie auf den Schriftsteller Rick und beginnt sich selbst zu finden.

    Die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Vor allem die Wandlung von Catriona war toll.
    Sie entwickelt sich von der Hausfrau, die meint sie sei nichts wert und hätte es verdient misshandelt zu werden zu sich selbst.
    Auch die Nebencharaktere finde ich sehr unterhaltsam. Kendrick und Carolina, die bereits in einem anderen Teil der Reihe zusammen gekommen sind sind auch wieder dabei und machen den Roman sehr unterhaltsam.
    Auch Rosalind die gute Seele des Hauses ist sehr unterhaltsam.

    Die "bösen" Rollen der Geschichte übernehmen Catrionas Ehemann Torin, der nur an sich selbst denkt und seine Frau schrecklich behandelt, die Mutter und Catrionas Schwester.
    Während des gesamten Romanes habe ich mich gefragt wie man mit so einer Mutter aufwachsen kann. Sie ist kalt, nur auf den äußerden Schein bedacht und versteht ihre Tochter gar nicht. Genaus wie Torin. Jedoch hat dieser seine Frau noch zusätzlich körperlich misshandelt nicht nur seelisch.

    Die Liebesgeschichte zwischen Rick und Catriona ist nett. Sie hat in mir keine großen Gefühle wachgerufen, sondern dümpelte etwas vor sich hin, jedoch war sie auch nicht schlecht zu lesen.
    Auch das Ende war vorhersehbar aber nicht zu extrem kitschig. Wie in allen Liebesgeschichten geht auch diese hier gut aus und es war durchaus schn zu lesen.

    Alles in allem ist es für Fans von Liebesgeschichten die in Schottland spielen durchaus eine Reise wert.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
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    *** 3. Teil Highland-Games der Liebe ***
    Leserunde zu romantischer Highland Liebesgeschichte

    Wir starten eine neue Leserunde für den dritten Teil von Kathrine Collins Eine Hochzeit in den Highlands-Reihe. In Ein Schotte wider Willen geht es um Catriona, die Tochter eines schottischen Dukes. Er ist ein charmanter Autor. Doch ist er wirklich derjenige, der er vorgibt zu sein? Neugierig geworden? Dann macht mit! Wir verlosen 20 Freiexemplare des E-Books unter allen Bewerber/innen!
    Inhalt: Auf der Flucht vor ihrem lieblosen Ehemann versteckt sich Catriona in den Highlands. Das Familiengut Farquhar, wo ihr Bruder zurückgezogen lebt, scheint die perfekte Lösung zu sein – obwohl sie diesen Ort seit ihrer Kindheit meidet und er ihr Alpträume beschert. Doch als ihr Aufenthaltsort nicht lange unbekannt bleibt und auch andere, private Details an die Öffentlichkeit gelangen, beginnt sie zu zweifeln: Ist ihre Zufallsbekanntschaft, der verdammt attraktive Rick Harris, etwa nicht der charmante Autor, der er vorgibt zu sein, und spioniert er sie lediglich aus, um an neue Klatschgeschichten über ihren prominenten Bruder Ian McDermitt zu kommen?
    Mehr aus der Eine Hochzeit in den Highlands-Reihe:
    Ein Schotte im Bett (Band 1)Ein Schotte zu viel (Band 2)

    Anmerkung des Verlages:
    Die Anregungen und Kritiken aus der Leserunde zum 1. Teil wurden aufgenommen und umgesetzt.

    Zur Autorin: Katherine Collins lebt mit ihren zwei kleinen Töchtern in einem kleinen Dörfchen inmitten des Vest. Seit 2014 veröffentlicht sie historische Liebesromane sowohl in Verlagen, als auch als Selfpublisher. Unter dem Pseudoym Kathrin Fuhrmann schreibt die Autorin Liebesgeschichten, die mal mit Crime und mal mit Fantasy unterlegt sind.

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    Zarabeths avatar
    Letzter Beitrag von  Zarabethvor 8 Monaten
    Vielen lieben Dank, an alle die mitgemacht haben!
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