Katherine Howe Die Frauen von der Beacon Street

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Inhaltsangabe zu „Die Frauen von der Beacon Street“ von Katherine Howe

Von den eleganten Salons der Bostoner High Society zu den Opiumhöhlen Chinatowns. Von den quirligen Straßen des kolonialen Shanghai zu den Decks der Titanic.

Boston 1915: Die 27-jährige Sibyl Allston lebt mit ihrem schweigsamen Vater Lan, einem ehemaligen Kapitän, und ihrem Bruder Harlan, einem vergnügungssüchtigen Harvard-Studenten, in einer Villa des noblen Viertels Back Bay. Trotz der eleganten Umgebung ist Sibyls Leben von Melancholie gekennzeichnet, seit ihre Mutter Helen und ihre temperamentvolle Schwester Eulah auf tragische Weise ums Leben gekommen sind. Den einzigen Trost findet Sibyl im Zirkel der verschrobenen Mrs Dee, wo sie regelmäßig an Séancen teilnimmt. Eine Fügung will es, dass Sibyl eines Tages ihre alte Jugendliebe, den Psychologieprofessor Benton Derby, wiedertrifft. Und es sieht so aus, als würde sich Sibyls Leben endlich zum Guten wenden, denn schon bald können der jung verwitwete Benton und Sibyl ihre Gefühle füreinander nicht mehr verbergen. Gemeinsam mit Benton kommt Sibyl jedoch einem alten Geheimnis ihrer Familie auf die Spur – und entdeckt plötzlich, dass sie eine ganz besondere Gabe besitzt, die sie die Welt mit völlig neuen Augen sehen lässt.

teilweise ziemlich langatmig, Spannung sucht man auch vergeblich. Aber insgesamt eine schöne und interessante Geschichte.

— rainybooks

Ein wunderbares Buch, das ich Liebhabern historischer Romane mit einer Prise Übersinnlichen nur empfehlen kann

— Buchraettin

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  • Die Frauen von der Beacon Street

    Die Frauen von der Beacon Street

    Kleine8310

    17. December 2014 um 19:12

    " Die Frauen von der Beacon Street" ist ein Roman von Katherine Howe. Hier wird die Geschichte von Sibyl, der ältesten Tochter des Hauses erzählt. Seit ihre Schwester und ihre Mutter beim Untergang der Titanic ums Leben gekommen sind, ist sie der Vorstand der Familie. Ihr Bruder ist ein Mensch, der sein Leben genießt und auch viel Geld beim Spielen verliert. Sibyl befürchtet, dass sie ihr Leben lang nur für ihren Vater den Haushalt führen würde, aber dann sieht sie ihre Jugendliebe, Professor Benton Derby wieder. Er heiratete damals eine andere Frau, doch diese ist inzwischen verstorben. Wird es für die beiden ein Happy End geben? Und was sind die Hintergründe des alten Familiengeheimnisses, welches Sibyl entdeckt hat?    Der Schreibstil der amerikanischen Autorin Katherine Howe hat mir sehr gut gefallen und es ist mir leichtgefallen in diese Geschichte hineinzufinden. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Handlung wird lebensnah erzählt.    Vieles ist in dieser Geschichte vorhersehbar, aber das hat mich nicht sehr gestört. Schade fand ich nur, dass mir an manchen Stellen die Tiefen in der Erzählung fehlten, wo ich mir einfach mehr Emotionen gewünscht hätte. Insgesamt ist "Die Frauen von der Beacon Street" ein schöner Roman mit kleinen Schwächen, der mir aber schöne Lesestunden beschert hat.

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  • Damaliger Zeitgeist bedrückend real

    Die Frauen von der Beacon Street

    Liebes_Buch

    03. November 2013 um 20:52

    Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut! Katherine Howe ist eine Bestseller-Autorin aus den USA und Mitglied einer Autoren-Clique (Springfield Street Table); sie und ihr Mann sind Historiker. Howe hat z. B. an der berühmten Columbia Uni studiert. Meine Erwartungen waren also schon sehr hoch, das muss ich zugeben. "Die Frauen von der Beacon Street" handelt von Sibyl, deren Mutter und Schwester auf der Titanic umkamen, und Benton, einem Uni-Professor. Beide interessieren sich für Übersinnliches. Sibyl sehnt sich nach Kontaktaufnahme mit den verstorbenen Familienmitgliedern und Benton möchte das Jenseits wissenschaftlich erforschen. Während sie die Geheimnisse der Titanic zu ergründen suchen, geraten sie in den Strudel des 1. Weltkriegs. Zudem offenbart sich ein dunkles Geheimnis über den Vater.  Die Vorstellung, einen übersinnlichen Titanic-Roman zu lesen, hat mir grosses Vergnügen bereitet. Leider wurde ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht warm. Lange Beschreibungen, wenig Dialog, richtungslose Handlung... erst ab ca Seite 350 kam erstmals Spannung auf. Da muss man als Leser schon einen eisernen Willen haben, das zu lesen und muss Ausdauer zeigen. Auch das Ende entschädigt einen nicht. //Achtung SPOILER- hier nicht weiterlesen, wenn man das Buch lesen möchte: Opium wurde früher sehr sorglos eingesetzt als Hustensaft oder Schmerzmittel, ohne dass die Patienten wussten, dass es abhängig macht. Merkwürdig finde ich jedoch die romantische Idee der Autorin, Opium als Droge darzustellen, die hellsichtig macht. Das philosophische Weltbild, das in diesem Buch gezeichnet wird, geht davon aus, dass manche Menschen ein gutes Schicksal haben mit einem bequemen Leben und andere nur durch ihren Tod ihrem Leben einen Sinn geben können; etwa durch den Tod auf einem Schiff oder durch den Heldentod im Krieg. Besonders der Mythos des Heldentodes hat mich abgestossen. Ich habe nicht erwartet, so einen Quatsch im Jahre 2013 nochmal lesen zu müssen. Ich kann nur vermuten, dass die Autorin das zynisch meinen muss, da die Menschen zur damaligen zeit wirklich so dachten. So bezieht sie sich auf einen realen Brief aus Familienbesitz, in dem ihr Ururonkel sich am 27. September freut, endlich in die Schlacht zu ziehen und am 28. September 1917 von einer Granate zerfetzt wird. Als Leser stehe ich nun also da mit dem kriegsverherrlichenden Gedankengut der damaligen Zeit und einer spirituellen Verklärung desselben. Ich erlebe Freunde und Familie, die sich freuen als der Bruder im Krieg stirbt, weil er so seine Seele veredelt hat. Die Autorin fügt dem nichts hinzu sondern verharrt in dieser Niederung menschlichen Denkens. Hat es einen Sinn, als Autor die Zeit zurückzudrehen und Irrtümer der Vergangenheit wiederzubeleben? Das Buch entlässt mich am Tiefpunkt der Menschheit, dem Spass am Krieg, dem Krieg als Sinngebung- erbaulich ist das nicht. Zumindest meine Laune ist nach dieser Lektüre in den Keller gefallen. Was bleibt, ist der Wunsch nach einem Geister-Titanic-Roman.

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