Katherine Mansfield

 4,1 Sterne bei 50 Bewertungen

Lebenslauf von Katherine Mansfield

Die viel zu früh verstorbene (188-1923), neuseeländische Schriftstellerin Katherine Mansfield wird als Meisterin der Kurzgeschichte heute auf der Stufe mit James Joyce, Virginia Woolf und Anton Tschechow gestellt. Ihr kurzes Boheme-Leben ist geprägt von Krankheit, Reisen, Liebschaften mit Männern und Frauen und einem sehr illustren Bekanntenkreis (Virginia Woolf, Bertrand Russell, D.H. Lawrence). An zweiter Stelle sah sie sich als Frau, an erster Stelle als Schriftstellerin.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Aloe (ISBN: 9783958299788)

Die Aloe

Erscheint am 29.10.2021 als Hardcover bei Steidl Verlag.

Alle Bücher von Katherine Mansfield

Cover des Buches Fliegen, tanzen, wirbeln, beben (ISBN: 9783717524823)

Fliegen, tanzen, wirbeln, beben

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Erschienen am 15.10.2018
Cover des Buches The Garden Party and Other Stories (ISBN: B0027IFLA2)

The Garden Party and Other Stories

 (6)
Erschienen am 01.01.1931
Cover des Buches Rosabels Tagtraum (ISBN: 9783717521679)

Rosabels Tagtraum

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Erschienen am 13.10.2008
Cover des Buches Das Gartenfest (ISBN: 9783737410090)

Das Gartenfest

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Erschienen am 24.03.2016
Cover des Buches Das Gartenfest. Erzählungen (ISBN: 9783596257188)

Das Gartenfest. Erzählungen

 (1)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches In einer deutschen Pension (ISBN: 9783861505747)

In einer deutschen Pension

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Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Sämtliche Erzählungen in zwei Bänden (ISBN: 9783257068399)

Sämtliche Erzählungen in zwei Bänden

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Erschienen am 28.08.2012

Neue Rezensionen zu Katherine Mansfield

Cover des Buches Fliegen, tanzen, wirbeln, beben (ISBN: 9783717524823)loveliness avatar

Rezension zu "Fliegen, tanzen, wirbeln, beben" von Katherine Mansfield

„Fliegen, tanzen, wirbeln, beben“ - Auszüge aus den Tagebüchern von Katherine Mansfield
lovelinesvor 4 Monaten

>>Ich muss streiten um vergessen zu können; ich muss bekämpfen, um mich selbst wieder achten zu können. Ich muss mich nützlich machen, um wieder an das Leben glauben zu können. Ich will arbeiten, ich will mit dem Glück, um die Zufriedenheit kämpfen. ...<<

„Fliegen, tanzen, wirbeln, beben“ - Auszüge aus den Tagebüchern von Katherine Mansfield, einer wie ich finde sehr interessanten Frau, die ihre Lebensjahre dem Kampf für die eigene Freiheit und Individualität widmete, ihre Träume träumte und letzten Endes zwar frei war und doch auch immer wieder mit den Hürden des Lebens konfrontiert wurde.
Durch diese Sammlung ihrer Tagebuchauszüge streift man durch ihr Leben, durch ihre Seele, durch ihre Träume und all das, was sie beschäftigt. Vieles wirkt überspitzt, manchmal irgendwie aufgedreht und dann ist die Melancholie doch wieder allgegenwärtig. In ihren Zeilen findet sich so vieles, was zeigt, wie komplex ihr Charakter war und doch einfach... Katherine's Aufzeichnungen zeigten mir eine ganz bezaubernde, bunte Seele, die irgendwie in den dunklen Schatten festsaß und letztlich nicht nur eine perfektionistische Berufung, ein Ventil im Schreiben fand sondern irgendwie auch um ihr Leben schrieb, denn dieses währte aufgrund von Krankheit leider nicht sehr lang ...

Fazit: Für mich ein sehr besonderes Buch in seiner Gänze und wieder eines der Bücher, die ich immer mal wieder zur Hand nehmen werde, da man so glaube ich doch immer wieder neues für sich hier entdecken kann. 

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Cover des Buches Fliegen, tanzen, wirbeln, beben (ISBN: 9783717524823)Verena2603s avatar

Rezension zu "Fliegen, tanzen, wirbeln, beben" von Katherine Mansfield

Zutiefst privater Einblick in das Leben einer außergewöhnlichen Frau
Verena2603vor 10 Monaten

"Ich zermartere mir den Kopf heute Morgen, aber einigermaßen vergeblich." Die Auszüge aus Katherine Mansfields Tagebüchern ermöglichen einen zutiefst privaten Einblick in das Leben der neuseeländischen Autorin, die 1923 im Alter von nur 34 an Tuberkulose starb und als Meisterin der Kurzgeschichte bekannt ist. Sie fühlt VIEL und für all diese Gefühle, Gedanken, findet sie Worte, beherrscht dabei die Sprache auf grandiose Art und Weise. Das dem Leben so typische Gefühls- und Gedankenchaos lässt sie von tiefen Empfindungen für ihre zahlreichen Liebhaber*innen zur Reflektion über Karfreitag, ihren Gesundheitszustand, Beobachtungen von Mitmenschen oder auch kleinen Vögelchen am Fenster springen; dazu Szenenentwürfe ihrer Geschichten oder literarischer Passagen, die sie berührten. Zentral ist über die Jahre hinweg immer wieder ihre Gesundheit bzw. der Mangel an Gesundheit - körperlich und seelisch ist sie geprägt von der Krankheit, an der sie letztendlich sterben wird: "Aber vielleicht ist das für Leute, die nicht krank sind, Unsinn. Sie sind nie auf dieser Straße unterwegs gewesen. Wie können sie sehen, wo ich stehe?" Hinzu kommt ihre Einstellung gegenüber ihrer Arbeit, die fast auf krankhaften Perfektionismus deutet: sie ärgert sich darüber, dass sie nie ihren eigenen Ansprüchen gerecht wird, prokrastiniert, zerstört teilweise ihre Geschichten; ihren Erfolg erwähnt sie mit keiner Silbe. Ich habe für "Fliegen, Tanzen, Wirbeln, Beben" länger gebraucht als für andere Rezensionsexemplare, aber hätte es schade gefunden, die einzelnen Tagebucheinträge in einem Rutsch durchzulesen. Sie haben mich auf jeden Fall sehr neugierig gemacht auf Mansfields Kurzgeschichten. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!  

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Cover des Buches Fliegen, tanzen, wirbeln, beben (ISBN: 9783717524823)KateRapps avatar

Rezension zu "Fliegen, tanzen, wirbeln, beben" von Katherine Mansfield

Ein Fest aus Überschwang und Melancholie
KateRappvor 10 Monaten

Ich habe vor Jahren Katherine Mansfields Kurzgeschichten gelesen und besonders die aus der deutschen Kur-Kultur sind kaum zu überbieten an prägnantem Wortwitz und Ironie. Nun ihre Tagebücher zu lesen, auch die teils melodramatischen Zeilen der erst siebzehnjährigen und später die literarisch sichereren Worte der Dreißigerin, hat etwas Feierliches und gleichzeitig Beschwingendes, Intimes und Selbstironisches und wirklich, es ist ein Fest.

„Hier seien ein paar Dinge genannt, die ich brauche - Macht, Reichtum und Freiheit. Es ist das hoffnungslos langweilige Dogma, Liebe sei das Einzige auf der Welt, das man Frauen von Generation zu Generation einbläute, welches uns so grausam behindert.“ 

Man gewinnt kurze Einblicke (anhand der Fußnoten identifizierbar) in ihre Freundschaften und Liebschaften mit Frauen und Männern, ihre Lektüren (Dorothy Wordsworth, Jane Austen), in ihre Reisen und Krankheiten und ihre Schreibphasen, ihre Schreibblockaden, Freuden und Leiden. Und alles so mitreißend, so persönlich und auch so wechselhaft geschrieben: Literarische Szenen wechseln mit Stichpunktartigen Notizen ab sowie Selbstgesprächen und geradezu anmaßenden Dialogen.

„Ach,Tschechow! Warum bist du tot?“

Ein Jammer, dass sie so früh verstarb, diese begabte Autorin, die es aus Neuseeland nach England verschlug und die das lodernde, schillernde Leben einer Flamme führte, die zu schnell erlischt, von Virginia Woolf als „unheimlich sensibles Gemüt“ bezeichnet.

Wer noch nach einem guten Weihnachtsgeschenk sucht, dieser hübsche kleine Band aus dem Manesse-Verlag wartet mit einer wunderbaren Auswahl ihrer biografischen Texte auf, die Vorfreude erwecken und Neugier auf mehr.


Mit einer Rezension von Virginia Woolf und einem Nachwort von Dörte Hansen.


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