Katherine Mansfield

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Neue Bücher

Fliegen, tanzen, wirbeln, beben

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Neu erschienen am 15.10.2018 als Hardcover bei Manesse.

Alle Bücher von Katherine Mansfield

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Fliegen, tanzen, wirbeln, beben

Fliegen, tanzen, wirbeln, beben

 (4)
Erschienen am 15.10.2018
The Garden Party and Other Stories

The Garden Party and Other Stories

 (5)
Erschienen am 01.01.1931
Rosabels Tagtraum

Rosabels Tagtraum

 (3)
Erschienen am 13.10.2008
In einer deutschen Pension

In einer deutschen Pension

 (1)
Erschienen am 01.12.2006
Das Gartenfest. Erzählungen

Das Gartenfest. Erzählungen

 (1)
Erschienen am 01.01.1986
Das Gartenfest

Das Gartenfest

 (1)
Erschienen am 24.03.2016
Seligkeit

Seligkeit

 (1)
Erschienen am 01.01.1992

Neue Rezensionen zu Katherine Mansfield

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Sunshine29s avatar

Rezension zu "Fliegen, tanzen, wirbeln, beben" von Katherine Mansfield

Interessante Einblicke in das Wesen einer Schriftstellerin
Sunshine29vor einem Monat

"Fliegen, Tanzen, Wirbeln, Beben“ beinhaltet die Notizen und Gedanken von Katherine Mansfield aus der Zeit von 1903 - 1923.

Sehr schnell hat mich die bildhafte Sprache für sich eingenommen und es war auch eine deutliche Entwicklung im Stil und im Ausdruck zu erkennen. Durch die Notizen konnte man den Schaffensprozess ihrer Erzählungen miterleben und auch die Zweifel und Ängste, die dahinter standen. Generell war Katherine Mansfield sehr selbstkritisch und hat mich mit ihrem zynischen Geschichten einige Male zum Schmunzeln gebracht.

Für mich war das Buch ein interessanter Einblick in die damalige Zeit und die Rolle der Frau bzw. die dazugehörigen Erwartungen. Katherine Mansfield lebte unter anderem in Neuseeland, London und Paris.

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Mauelas avatar

Rezension zu "Fliegen, tanzen, wirbeln, beben" von Katherine Mansfield

Fliegen, Tanzen, Wirbeln, Beben
Mauelavor einem Monat

Das Leben ist voller Überraschungen. Voller Hochgefühle und tiefen Selbstzweifeln, voll Freude und Leid, voller Hoffnung und Enttäuschung. Die neuseeländische Schriftstellerin Katherine Mansfield hat aus den Höhen und Tiefen ihres Lebens ein nachdenkliches, poetisches und erfrischen ehrliches Werk geschaffen. Tiefsinnige, manchmal beißende Wortwitze lassen das Lesen zu einem wahren Vergnügen werden und lassen tief in die Gedanken- und Gefühlswelt der Autorin blicken.


Für mich war das Büchlein Lesevergnügen auf sehr hohem Niveau, das allerdings Muße und Ruhe benötigt um in seiner ganzen Schönheit und Scharfsinnigkeit erfasst zu werden. 

Gerne empfehle ich das Buch weiter an Leser, die sich an tollen Formulierungen und sprachlich tollen Texten erfreuen können.

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BettinaR87s avatar

Rezension zu "Fliegen, tanzen, wirbeln, beben" von Katherine Mansfield

Tagebucheinträge der Katherine Mansfield
BettinaR87vor einem Monat

Manche Bücher nimmt man zur Hand, liest die ersten Seiten und merkt direkt, dass sie eine größere Bedeutung für das eigene Leben haben werden. Diese Sammlung von Tagebucheinträgen der Katherine Mansfield ist ein solches Buch mit viel Potenzial.

Eine echte Kritik oder allgemein Rezension über Tagebucheinträge schreiben zu wollen, scheint doch etwas anmaßend. Denn sie sind, was sie sind: Die authentischen Eindrücke und Gedanken einer Frau, die als Tochter einer Bankiersfamilie einen eigenwilligen Weg einschlug. Natürlich ist nicht jeder notierter Gedanke das Werk der puren Poesie, sondern bisweilen der frustrierte Bericht einer Autorin, die sich selbst zu mehr Schaffen animieren möchte. Es ist also eine Mischung aus Berichterstattung über ihr Leben, Gedanken zu Hypothesen und tatsächlicher Poesie. Vielleicht findet mancher Leser keinen Zugang dazu, für andere ist das Lesen wie ein Zwiegespräch mit einer Frau, die genauso gut mit einem Whisky Sour in den Händen mit auf der Couch sitzen könnte.

Das Thema Feminismus kann man anhand dieser Einträge sehr kontrovers diskutieren, sollte es aber zunächst in den Kontext der Zeit setzen, in der Mansfield gelebt hat. In diesem Sinne wirkt sie wie eine Frau, die gemacht hat, was sie wollte und vor allem gesellschaftliche Konventionen zum Teufel geschickt hat. Dabei scheint einer der ersten Einträge zu zeigen, dass sie selbst gar nicht so versessen auf Feminismus war. Auf ihre eigene Art wurde sie dennoch zum Vorbild – nicht universell, wie echte Vorbilder es selten sind.

Genau diese Vielfalt macht den Reiz aus: Man merkt, dass die Mansfield das Tagebuch niemals für die Öffentlichkeit geschrieben hat. Sie hat eine bestimmte Art, wie sie mit sich selbst redet, dass man fast eine Art Spaltung der Persönlichkeit vermuten könnte – zumindest aber hatte sie eine enorm hohe Fähigkeit zur Abstraktion. Die Einträge sind Einblicke in das lebhafte Wesen einer Frau, die sich ausprobiert, bisweilen ohne Rücksicht auf Verluste durch die Welt schreitet, sich aufmerksam umblickt und etwas sucht, wenn nicht sogar letztlich den Sinn des Lebens. Als hätte sie schon immer gewusst, dass ihr Leben mit 34 Jahren enden würde. Man merkt jedoch auch: Sie weiß genau, was sie mit welchem Eintrag meint, ein externer Leser sollte die vier bis fünf wichtigsten Eckdaten ihrer Biographie kennen, um mit den Andeutungen zurechtzukommen.

Wie viel Arbeit es im Übrigen ist, ein solches Tagebuch aus dieser Zeit für die Nachwelt zu veröffentlichen, zeigt der Einband des kleinen Buchs – die Handschrift scheint grundsätzlich eher leserunfreundlich …

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