The Garden Party and Other Stories

von Katherine Mansfield 
3,6 Sterne bei5 Bewertungen
The Garden Party and Other Stories
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Positiv (3):
StefanieFreigerichts avatar

This (her 3rd) collection of short stories defines how Mansfield found her style - lots of melancholy, catching yet somewhat actionless

Kritisch (1):
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Emotionale, aber flache Kurzgeschichten ohne Pointe.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0027IFLA2
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Constable & Co. Ltd.
Erscheinungsdatum:01.01.1931

Rezensionen und Bewertungen

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    StefanieFreigerichts avatar
    StefanieFreigerichtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: This (her 3rd) collection of short stories defines how Mansfield found her style - lots of melancholy, catching yet somewhat actionless
    About human behaviour around Crescent Bay

    The Garden Party And Other Stories“ is a 1922 collection of fifteen short stories by author Katherine Mansfield. As with “In a German Pension”, the majority of the stories are loosely linked to each other and feature some of her major topics, such as death, childhood, feminism, loneliness,… - it does help to undergo some minor research into the author to be able to delve deeper into her storytelling. In general, the stories are easy to be understood even without further background, you will often find a slightly ironic undertone (again, as with “In a German Pension”) and often some inherent melancholy and sadness. The "link" is in the setting around Crescent Bay (as was the Pension for "In a German Pension"), so, again, yet another book of short stories that might be liked even by readers who normally rather prefer novels.

    I find Mansfield's style of melancholy best displayed in “The young girl“ where the first person narrator, of course a woman, is with Mrs Raddick, her 12-year-old son Hennie and the 17-year old daughter. The mother is in for gambling, so the narrator entertains the children. While Hennie is enthusiastic about eating pastries and ice cream, his sister is all ill at ease and undecided, in between. When after the return of the group from the café room, the mother is nowhere at the casino where she said she would be waiting, the girl feels noticeably humiliated and at odds. The story is all about atmosphere and hints, there really is no explicit saying that the girl disapproves of her mother’s behaviour – it is all in her reaction pos. 1321 “…her cheeks crimsoned, her eyes grew dark – for a moment I thought she was going to cry. … ‘I’m always waiting – in all kinds of places…‘ “
    You will hardly find any text which so brilliantly subtle depicts loneliness, unrequited love from daughter to mother, being torn in between childhood and adulthood, hurt.

    You will also find third-person narrated stories such a „Miss Brill“ – this story is all about comparisons, that of Miss brill to the fur, and of her emotions to the orchestra’s performance. So, again, you have rejection, loneliness, young towards old.

    After “In a German Pension” in 1911 and “Bliss” in 1920, this is the third collection of her to be published. Although she is being often considered to be New Zealand’s most famous writer, she permanently lived in Europe after 1908 (information taken from the articles on her and the book in Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Katherine_Mansfield , the article on the book is rather a stub https://en.wikipedia.org/wiki/The_Garden_Party_(short_story_collection) ). She is considered to be a modernist author, in terms of belonging to those who after WW1 and industrialization believed in a need to go away from traditional forms.

    From the point of view of reading texts for analysis, the texts are rather straight - less hidden meanings and less to say about the author's background than in, say, Kafka. But of course, you DO get to feel which kind of issues and topics Mansfield has. I enjoy the style of hers, especially the often sarcastic undertone, but I simply liked "In a German Pension" better. I reckon it is because those early texts of hers still have her practicing - and that was way more fun to read in that well known German setting from her outsider's point of view.

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    MrsFrasers avatar
    MrsFraservor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzgeschichten über Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts - handlungsarm, impressionistisch, teilweise langweilig und überheblich.
    Wegbereiterin der Short Stories

    Katherine Mansfield (1888 - 1923) gilt als Bahnbrecherin der 'weiblichen Literatur' (was immer das sein soll), die in ihren sensiblen Frauenportäts die sexuellen Ängste der Frauen enthüllt. In ihrer Kurzgeschichtensammlung 'The Garden Party and other Stories' kann ich das so nicht bestätigen.

    Das Buch enthält einige Kurzgeschichten, zwei davon sind in mehrere Kapitel eingeteilt. Die Kurzgeschichten beschreiben unterschiedliche Alltagssituationen von Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Meist handelt es sich dabei um Frauen 'aus gutem Hause', aus der gehobenen Mittel- oder Oberschicht. Die Schilderungen sind impressionistisch - schön, emotional, romantisch, 'fließend'. Je nachdem, welche Situation beschrieben wird, ist das aber sehr langweilig zu lesen. Spannung gibt es in diesem Buch nicht.

    Laut Literaturkritik kritisiert Mansfield in ihren Werken die Geschlechterrollen. Falls ihre Darstellungen von verwöhnten, eingebildeten, naiven, unsensiblen Damen kritisch gemeint ist (und nicht nur beobachtend), kritisiert sie allenfalls das weibliche Geschlecht. Die in den Geschichten auftauchenden Männer sind eigentlich durchweg die Dummen, die von den Frauen nicht ernst genommen werden und deren bedingungslose Liebe nicht erwiedert, sondern allenfalls belächelt wird. Das kann natürlich auch Kritik am Mann sein, aber die läuft für mich ins Leere, weil die Männer in Mansfields Werk nur die passiven Charaktere sind. Hat man vor Augen, wie unorthodox Katherine Mansfield selbst gelebt hat (unverheiratet schwanger, Verlobten in der Hochzeitsnacht verlassen, zuletzt ständig in Geldnöten und ihren späteren Mann zugunsten einer Frau quasi auch verlassen), fällt es mir schwer, zu beurteilen, wie viel Kritik wirklich in ihren Werken steckt. Den fehlenden Respekt vor Männern und klassischen Liebesbeziehungen hat sie wohl mit ihren Protagonistinnen geteilt. Sexuelle Ängste kann ich hier auf jeden Fall nicht erkennen. Eher das Gegenteil. Ob Mansfield, wie ihre Protagonistinnen, ihre Geburts-Privilegien ebenfalls für selbstverständlich nahm und sich weder über die finanziellen noch emotionalen Auswirkungen ihrer Taten Gedanken machte, vermag ich nicht zu beurteilen. Kritisiert sie die Unreflektiertheit ihrer Charaktere oder teilt sie deren Sorgen? Das kann ich nach der Lektüre nicht sagen. Dass sie aber in ihrem Buch lediglich zwei Geschichten aus der Sicht einer Frau der unteren Gesellschaftsschichten aufführt und diese auch noch über die Maßen 'leidend' und benachteiligt darstellt, las sich in meinen Augen herablassend und überheblich. Gerade so, als hätte sie sie nur als Alibi geschrieben, weil sich das für eine kritische Schriftstellerin so gehört.

    Dass Mansfield mit ihren Werken das Genre Short Story geprägt hat, kann ich gut nachvollziehen. Es sind stimmungsvolle, atmosphärische Augenblicksimpressionen, allerdings teilweise extrem handlungsarm. Die enthaltene Gesellschaftskritik ist sehr leise und kann auch missverstanden oder überlesen werden.

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    Sakukos avatar
    Sakukovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Emotionale, aber flache Kurzgeschichten ohne Pointe.
    Emotionale Geschichten über Liebe, Tod und Klassenunterschiede

    Das Buch ist eine Sammlung von 15 eher kurzen Kurzgeschichten, um die 10 Seiten im Schnitt. Viele der Geschichten folgen jungen Damen der Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts, aber es gibt auch ein paar Geschichten, in denen der Protagonist männlich ist und 2 über das Schicksal von Frauen niedrigerer Klasse.

    Die Art der Erzählung fand ich ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig. Die Autorin verwendet viele rhetorische Fragen, Vergleiche und Bilder. Manchmal wirkt es als tritt sie in den Dialog mit dem Leser.
    Die Erzählungen sind fast immer sehr auf die Emotionen der Hauptperson ausgerichtet, aber es wird auch sehr viel die Natur heran gezogen um die Gefühle zu spiegeln und zu unterstützen.

    Gleichzeitig fand ich die Geschichten fast immer zu subtil. Oft habe ich nur schwer durchblicken können, was genau die Personen sich gerade gedacht haben oder wie die Motivation für ihre Handlungen und Gefühle war.
    Die Geschichten hatten für mich auch eigentlich nie wirklich eine Pointe, einen tieferen Sinn. Es werden halt gewisse Situationen dargestellt, die Emotionen zu einer Situation dargelegt.

    Viele der Geschichten beschäftigten sich mit der Beziehung zwischen Mann und Frau, wobei die Männer immer diejenigen zu sein schienen, die emotional involvierter waren, und an einer eher distanzierten wirkenden Frau hingen.
    Auch Leben und Tod ist ein wiederkehrendes Motiv, wobei der Tod durchaus auch als schön und natürlich dargestellt wird.
    Ein anderes Thema ist das Klassendenken. So gibt es mehrere Geschichten, wo junge Damen versuchen sich gegenüber niedriger gestellten Personen angemessen und ehrenvoll zu verhalten, nur um von der Familie dafür gescholten zu werden. Auch das schwere, bedeutungsvolle Leben von ärmeren Menschen wird beleuchtet.

    Während ich verstehen kann, warum viele Leute Mansfield mögen, kann ich ihr persönlich doch leider nichts abgewinnen, weil mir einfach der Zugang zu den von ihr dargestellten Personen fehlt, ohne den ihre Geschichten einfach keinen Sinn ergeben.

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    Mrs_Nanny_Oggs avatar
    Mrs_Nanny_Oggvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Katherine Mansfield ist eine wunderbare Autorin, einfühlsam, poetisch, manchmal auch verstörend in ihren Wendungen.
    Die wunderbare Katherine Mansfield


    Hätte ich mich nicht entschlossen, bei der "Let's read in englisch"-Challenge mitzumachen, hätte ich diese wunderbare Autorin aus Neuseeland nie kennengelernt! Wie schade wäre das gewesen. In der Tat bin ich ganz fasziniert von ihrem Stil, ihrer empathischen Erzählweise, ihrem psychologischen Blick auf ihre Charaktere und ihrer wunderbar poetischen Landschaftsbeschreibungen.

    Katherine Mansfield, Geburtsname Kathleen Mansfield Beauchamp , wurde am 14. Oktober 1888 in Wellington, Neuseeland geboren. Sie wuchs in Neuseeland auf, ging dann aber in England zur Schule, nach ihrer Rückkehr blieb sie noch vor zwei Jahre in Neuseeland, verbrachte aber ihr restliches Leben in Europa. Sie war mit Virginia Woolf und D.H. Lawrence bekannt. In ihrem kurzen Leben, sie starb mit nur 34 Jahren an Tuberkulose, verfasste sie über 70 Kurzgeschichten. Durch ihren besonderen Erzählstil, durch den sie die Kurzgeschichte als Gattung entscheidend beeinflusste, wurde sie bekannt und geschätzt. In Metzelers Lexikon Engischsprachiger Autorinnen und Autoren wird über ihre Erzählungen geschrieben, dass "sie poetische Prosa (seien), die den Blick auf vermeintlich Unwichtiges lenken und Sinneseindrücke präzise beschreiben. Ihre charakteristische Form der Erzählens sei schwer klassifizierbar; in der Literaturkritik werde ihr Werk wahlweise als impressionistisch, post-impressionistisch oder symbolisch bezeichnet". (Quelle: Wikipedia)

    Ich war schon ab den ersten Zeilen fasziniert! Die Autorin muss Blumen geliebt haben, wie detailreich sie einzelne Blüten beschreibt. Besonders beeindruckt hat mich der Beginn der Geschichte "A day on the beach", wo sie einen Sonnenaufgang und die damit einhergehenden Veränderungen im Licht, der Landschaft und der allgemeinen Atmosphäre beschreibt. Aber auch ihre wohlgezeichneten Charaktere sind beeindruckend. Manche Geschichten endet fast schockierend, wirken brutal, sind aber tatsächlich aus dem Leben gegriffen.
    Ich kann nur andere dazu einladen, sich der Autorin über ihre Kurzgeschichten anzunähern. Ein Jammer, dass sie so früh verstorben ist!

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    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor einem Jahr

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