Katherine Neville

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Das Montglane-Spiel Das Geheimnis der Acht

Das Montglane-Spiel Das Geheimnis der Acht

 (172)
Erschienen am 03.08.2009
Der magische Zirkel

Der magische Zirkel

 (34)
Erschienen am 13.05.2008
Die Botschaft des Feuers

Die Botschaft des Feuers

 (19)
Erschienen am 11.10.2010
Das königliche Spiel

Das königliche Spiel

 (9)
Erschienen am 01.01.1992
Das königliche Spiel : Roman.

Das königliche Spiel : Roman.

 (1)
Erschienen am 01.01.1990

Neue Rezensionen zu Katherine Neville

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Rezension zu "Das Montglane-Spiel Das Geheimnis der Acht" von Katherine Neville

Interessanter Genre-Mix mit kleinen Schwächen.
Insider2199vor 2 Jahren

Interessanter Genre-Mix mit kleinen Schwächen.

Die Autorin war zwanzig Jahre als Geschäftsführerin und Beraterin im internationalen Energie- und Finanzsektor tätig. Der vorliegende Roman ist ihr Debüt und wurde ein internationaler Bestseller und in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Zwanzig Jahre später erschien 2010 mit „Die Botschaft des Feuers“ endlich die Fortsetzung, die aber laut einiger Rezensionen in der Qualität stark abfällt. Heute lebt die Autorin in Virginia und Washington.

Zum Inhalt (Klappentext): Die Figuren des Schachspiels von Montglane sind von einem besonderen Mythos umgeben: Die Überlieferung berichtet, dass sie eine geheimnisvolle Formel bergen, deren Kenntnis ungeahnte Macht verleiht. Zwei Frauen begeben sich auf die Suche nach diesen sagenumwobenen Figuren, die einst im Besitz Karls des Großen waren: 1790, Mireille, Novizin in einem französischen Kloster, und 1970 die junge Unternehmensberaterin Katherine in New York. Doch bei der Jagd nach der Lösung des Rätsels geraten sie in einen rasanten Strudel von Abenteuern und gefährlichen Verflechtungen. Eine großartige Mischung aus Mystik, History und Kriminal-Roman.

Meine Meinung: Erst einmal sei gesagt, dass der Roman auch für Leser ohne Schachkenntnisse verständlich ist, obwohl die Autorin den etwas missglückten Versuch unternimmt, die Charaktere mit Schachfiguren und die Handlungen des Plots mit Schachzügen gleichzusetzen – was ich persönlich nicht so gut finde, denn es verwirrt nur unnötig (weil man sich fragt, wer und warum jemand ein Schachspiel mit lebenden Figuren begonnen hat). Eigentlich ist der Plot an sich spannend und interessant genug, auch ohne, dass nebenbei noch irgendwelche „Züge“ durchgeführt werden, denn die kann weder ein Schach- noch ein Nichtschachspieler nachvollziehen.

Sehr gut fand ich die beiden parallel erzählten Handlungsstränge, die sich gegenseitig befruchten und ergänzen. Allerdings gibt es viele Geschichten in der Geschichte, d.h. mehrere Personen erzählen in abgetrennten Segmenten ihre Story aus der Ich-Perspektive. Die Autorin befürchtete wohl, dass die Dialoge in Monologe ausarten könnten und hat diese Erzählungen von der Handlung abgetrennt, aber manchmal empfand ich sie genau so: abgetrennt.

Sprachlich ist der Roman leicht und locker gehalten, die Dialoge lesen sich allerdings manchmal wie Abschnitte aus Geschichtsbüchern. Auch gibt es für meinen Geschmack viel zu viele Figuren, v.a. zu viele berühmte Personen, angefangen von Jacques-Louis David (Maler), Napoleon über Rousseau und Robespierre bis Voltaire kommt so ziemlich jeder vor, der sich zur Zeit der französischen Revolution in Paris aufgehalten hat. Das wirkt ein bisschen stark konstruiert, denn ein Normalsterblicher fährt nicht in eine Stadt, um drei Tage später alle dort wichtigen Personen kennenzulernen. Na ja, da muss man wohl ein Auge zudrücken, die Background-Story war auf jeden Fall interessant.

Auch scheint die Geschichte der Autorin persönlich sehr am Herzen zu liegen, denn die Heldin heißt nicht nur so wie sie, Katherine, sondern übt im Roman den gleichen Beruf wie die Autorin aus (Beraterin im internationalen Energie- und Finanzsektor) und ist auch am gleichen Tag wie sie geboren, am 4. April, genauso wie einige andere Personen im Buch, u.a. Karl der Große, der übrigens auch noch mitspielt LOL (bei Wikipedia steht zwar der 2. April, aber wollen wir mal der Autorin diesbzgl. einfach glauben *grins).

Fazit: Interessanter Genre-Mix mit kleinen Schwächen: zu viele Figuren, v.a. berühmte Persönlichkeiten, manche Dialoge könnten natürlicher klingen und das Schachspiel mit lebenden Figuren verkompliziert den Plot nur unnötig – dafür ziehe ich einen Stern ab – der Rest war spannend und unterhaltsam, die Auflösung (trotz vieler Mystery-Elemente) sehr glaubwürdig.

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Rezension zu "Das Montglane-Spiel Das Geheimnis der Acht" von Katherine Neville

Eine aufregende Welt voller Mystik und Spannung
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

In "Das Montglane-Spiel" geht es um eben dieses. Ein sagenumwobenes Schachspiel und dessen Figuren, die über die Jahre verschollen waren. Die Legende besagt, dass das Spiel und seine Schachfiguren eine geheimnisvolle Formel bergen, die einem ungeahnte Macht verleihen soll.
Es geht um zwei starke Frauen aus verschiedenen Zeiten, die unfreiwillig in das Spiel um dieses legendäre "Montglane-Spiel" hineingezogen werden und alles riskieren. Die Novizin Mireille gerät 1790 durch den Strudel der Französischen Revolution in diese spannende und gefährliche Jagd, während die Unternehmensberaterin Katherine im Jahr 1972 in den rasanten Strudel um "Das Montglane-Spiel" hinein gerät.

Mit ihrem ersten Buch landete Katherine Neville, die vorher jahrelang als Computerspezialistin und sogar als Vizepräsidentin der Bank of America gearbeitet hatte, direkt auf den Bestsellerlisten auf der ganzen Welt. "Das Montglane-Spiel" ist aufregend und fesselnd zugleich. Zugegeben es ist kein neues Buch, aber immer noch absolut empfehlenswert. Früher von Goldmann aufgelegt, hat sich der Diana Verlag diesem großartigen Bestseller aus dem Jahr 1988 angenommen. Ich besitze seit 1999 ein Exemplar und hole es regelmäßig hervor, um mich wieder in eine phantastische Welt, die hinter unserer liegt, ziehen zu lassen. "Das Montglane-Spiel" läßt sich nicht einfach in eine Schublade stecken und das finde ich toll. Eine großartige Mischung aus Mystik, Krimi und Thriller.

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Skrifas avatar

Rezension zu "Das Montglane-Spiel Das Geheimnis der Acht" von Katherine Neville

Intelligente und spannende Reise durch die Jahrhunderte
Skrifavor 4 Jahren

Ich mag ja historische Romane, besonders, wenn sie an ungewöhnlichen Orten spielen und ungewöhnliche Inhalte haben. Besonders aber mag ich die Verknüpfung von historischem Roman und Jetztzeit, wenn man als LeserIn das Geschehen so erleben kann, als sei man hautnah dabei - weil im hier und jetzt angesiedelt. Das Montglane-Spiel ist packend, spannend und führt den Leser in einem Parforce-Ritt durch die Jahrhunderte, immer auf der Suche nach dem Objekt der Begierde, dem die Protagonistin nachjagt. Großartige Unterhaltung!

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