Katherine Pancol Tanz in den Tag

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Inhaltsangabe zu „Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol

In ihrem neuen Roman schreibt Katherine Pancol auf ihre unverwechselbare Weise über ein Kaleidoskop von Frauen, die kaum unterschiedlicher sein können, eines aber vereint: Was auch immer geschieht, sie lassen sich nicht unterkriegen. Da ist zum Beispiel Stella. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn auf einem Bauernhof im Burgund und arbeitet auf dem Schrottplatz; oder Hortense, die ihr Glück in der Modewelt von New York sucht. Oder die von quälenden Selbstzweifeln heimgesuchte Erfolgsautorin Joséphine und schließlich Calypso, eine begnadete kubanische Geigerin, die auf dem Konservatorium Hortenses Freund Gary gefährlich nah kommt. Jede dieser "Muchachas", wie junge Frau auf Spanisch heißt, hat ihre ganz eigene Geschichte und dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder, und es entsteht ein dichtes Romangeflecht, dessen Sogwirkung sich keine Leserin entziehen kann. Die Erstausgabe erschien unter dem Titel "Muchachas - Tanz in den Tag".

Sehr mitreissende Geschichte und ein gelungener Start in die Trilogie.

— AlinchenBienchen

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Anfangs war ich doch verwirrt &skeptisch, aber im Laufe der Geschichte war die Verbindung der Frauen sehr wichtig. Ich liebe es.

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    Tanz in den Tag

    Tintenkinder

    13. November 2016 um 16:20

    ~Nachts sagt sich Joséphine, dass das Glück kein Ware ist, die man auf den Ladentisch legt, die man abwiegt und kauft, um sie zu besitzen, nein, Glück ist ein Geisteszustand, eine Entscheidung der Seele, Glück bedeutet, die Augen weit offen zu halten, und überall danach zu suchen.Und sie hat beschlossen, glücklich zu sein.~Hortense, Stella und Josephine könnten nicht unterschiedlicher sein.Die wunderschöne Hortense lebt gemeinsam mit ihrem Freund Gary in New York, er ist Musiker und immer auf der Suche nach den richtigen Noten, sie jedoch versucht in der Modewelt Fuß zu fassen. So unterschiedlich wie sie sind, ist es kein Wunder, dass diese Beziehung nicht immer problemlos verläuft.Anders ergeht es Joséphine. Für ihre große Liebe zieht die Erfolgsautorin mit ihrer jugendlichen Tochter nach London. Doch bald steht sie vor einer lebensverändernden Entscheidung: soll sie sich für die Liebe entscheiden, in London bleiben und dadurch vielleicht ihre Tochter verlieren oder für ihre Tochter zurück nach Paris ziehen und ihre Beziehung aufs Spiel setzen?Stella lebt mit ihrem Sohn Tom auf einem Bauernhof, kämpft immer wieder für sich und ihren Sohn, für ihre Sicherheit und ihr unbeschwertes Leben. Doch wieder und wieder wird sie von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt, immer wieder versucht ihr Vater Ray sich zu holen was seiner Meinung nach ihm gehört, immer wieder versucht Ray ihr Leben zu zerstören und ihren Willen zu brechen. Und immer wieder ist Stella sich einer Sache sicher: Er wird sie nie bekommen!Katherine Pancols Trilogie-Auftakt ist ein wundervoller Roman, der nach einem schweren Einstieg eine großartige Geschichte offenbart. Eine Geschichte über das Leben und wie unvorhersehbar dieses sein kann. Die Charaktere sind unterschiedlicher als man es sich vorstellen kann. Hortense ist eine junge, oberflächliche Frau. Ihre Gedanken drehen sich zum Großteil um sie, ihr Aussehen und das Aussehen der Anderen. Joséphine ist voller Selbstzweifel, immer wieder fühlt sie sich fehl am Platz, zweifelt daran die Richtige für ihren Freund zu sein, versucht es allen Recht zu machen und ihre eigenen Bedürfnisse hinten an zu stellen.Stella dagegen ist eine selbstbewusste Kämpferin. Ihr Lebensziel: die Menschen die sie liebt zu beschützen und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.Diese drei Frauen zeigen uns das wichtigste im Leben: Egal wie übel das Leben ihnen mitspielt, nie lassen sie sich unterkriegen und kämpfen jeden Tag für ihr Glück!Das Cover ist wundervoll, es wirkt sehr verspielt, leicht und locker – und damit und dem Buchtitel wird der Leser auf eine falsche Fährte gelockt. Den hinter diesem fröhlichen Cover, verbirgt sich eine tiefsinnige und berührende Geschichte. Ein emotionaler Roman der uns an die Seite von wundervollen Frauen stellt, welche nicht unterschiedlicher sein könnten und doch alle, ohne es zu wissen miteinander verbunden sind und auch Tabuthemen nicht verschweigt.3 von 5 Tintenklecksen

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  • Eine Trilogie mit gemischten Gefühlen

    Tanz in den Tag

    Mitchel06

    09. November 2016 um 00:15

    Muchachas - Tanz in den Tag von Katherine PancolMuchachas erzählt die Lebensgeschichte verschiedener Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jedoch alle irgendwie miteinander in Verbindung stehen. Der Anfang in die Geschichte war für mich nicht so einfach, ich habe mich mit dem Schreibstil in der ersten Hälfte des Buches wirklich zu kämpfen, danach kam ich aber besser in die Geschichte und der Schreibstil hat mich keineswegs gestört. Das Cover gefällt mir unglaublich gut ich finde es schön und hoffnungsvoll. Am Anfang habe ich gedacht das Cover gibt dem Leser etwas fröhliches wieder aber nachdem ich den Band beendet habe gefiel mir das Cover um einiges besser. Es gibt Hoffnung und macht den Leser neugierig auf die anderen Bänder. Besonders gut finde ich dabei, dass die anderen Bände aufeinander aufbauen und die Cover somit sehr gut zu einander passen. Im Laufe der Geschichte lernt der Leser verschiedene Frauen kennen. Einige intensiver andere nur sehr kurz. Diese Art eine Trilogie zu schreiben finde ich unglaublich toll, es macht den Leser neugierig und gibt im die Möglichkeit sich eine Meinung zu den einzelnen Protagonisten zu bilden. Im ersten Teil der Muchachas Trilogie geht es um Stella und ihren Sohn. Stella ist mir eine sehr sympathische Protagonisten. Ihr Leben ist durch eine sehr schwere und gewalttätige Vergangenheit geprägt. Um so erstaunlicher finde ich es das Stella eine sehr mutige und starke Persönlichkeit ist die den Leser ermutigt und immer wieder erstaunt. Die Ängste die Stella empfindet finde ich sehr real und authentisch dargestellt und bringen den Leser dazu Stella als Kämpferin zu betrachten. Der erste Teil der Muchachas gefällt mir sehr gut, es ist eine neue Idee die sehr gut Umgesetz wurde und den Leser neugierig auf die weiteren Bänder macht. 

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  • ein sehr guter Auftakt der Trilogie

    Tanz in den Tag

    Manja82

    28. August 2016 um 15:35

    KurzbeschreibungDie neue Bestseller-Trilogie von Frankreichs beliebtester AutorinIn ihrer neuen Trilogie schreibt Katherine Pancol auf ihre unverwechselbare Weise über ein Kaleidoskop von Frauen, die kaum unterschiedlicher sein können, eines aber vereint: Was auch immer geschieht, sie lassen sich nicht unterkriegen.Da ist zum Beispiel Stella. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn auf einem Bauernhof im Burgund und arbeitet auf dem Schrottplatz; oder Hortense, die ihr Glück in der Modewelt von New York sucht. Oder die von quälenden Selbstzweifeln heimgesuchte Erfolgsautorin Joséphine und schließlich Calypso, eine begnadete kubanische Geigerin, die auf dem Konservatorium Hortenses Freund Gary gefährlich nah kommt.Jede dieser »Muchachas«, wie »junge Frau« auf Spanisch heißt, hat ihre ganz eigene Geschichte und dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder, und es entsteht ein dichtes Romangeflecht, dessen Sogwirkung sich keine Leserin entziehen kann.(Quelle: carl`s books)Meine Meinung„Tanz in den Tag“ stammt von der Autorin Katherine Pancol. Es ist der erste Teil der „Muchachas“ – Trilogie und ich war wirklich gespannt was mich hier wohl erwarten würde. Der Klappentext und auch das Cover haben mich jedenfalls sehr angesprochen.In diesem ersten Teil dreht sich alles um Stella, eine junge Frau, die mit ihrem Sohn auf einem Schrottplatz arbeitet. Stella musste bereits viel mitmachen, ihre Vergangenheit hat sie geprägt. Dennoch aber empfand ich Stella auch als mutige und starke Persönlichkeit. Sie kämpft für sich und ihren Sohn und lässt sich, auch wenns mal schwer wird oder sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, nicht unterkriegen.Die Nebencharaktere sind der Autorin ebenso gut gelungen. Von den beiden anderen Frauen erfährt man nicht so viel sie werden dann in den beiden Folgebänden eine wichtige Rolle spielen.Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig lesbar. Zu Anfang musste ich mich erst daran gewöhnen, dann aber bin ich leicht durch die Seiten der Geschichte gekommen, es ist alles vielseitig und facettenreich gehalten.Die Handlung dreht wie, wie bereits erwähnt, rund um Stella und ihr Leben. Man erfährt als Leser was alles in ihrer Vergangenheit passiert ist, das sie beispielsweise viel Gewalt erlebt hat. Es hat mich ehrlich schockiert was Stella alles durchmachen musste. Katherine Pancol hat hier Feinfühligkeit bewiesen, man kann sich als Leser sehr gut in Stella hineinversetzen und mit ihr mitfiebern und mitleiden. Es ist wirklich ein schwieriges Thema das hier zur Sprache kommt.Das Ende ist, so wie es ist, passend gehalten. Es macht diesen ersten Roma rund und schließt ihn gut ab. Besonders gut fand ich, dass die Autorin im Nachwort ein wenig darüber schreibt wie ihr die Idee zu dieser Geschichte gekommen ist.FazitAlles in Allem ist „Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol ein sehr guter Auftakt der „Muchachas“ – Trilogie.Eine starke interessant gestaltete Protagonistin, der recht flüssig lesbare Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine sehr ernstes Thema anspricht, wobei die Autorin aber Feinfühligkeit beweist, haben mir, abgesehen vom recht schwierigen Beginn, unterhaltsame Lesestunden beschert.Durchaus lesenswert!

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  • Spannender Auftakt

    Tanz in den Tag

    MissBille

    23. August 2016 um 11:39

    Das Cover weckt das Interesse sich das Buch genauer anzuschauen.Auch der Klappentext klingt interessant und man will nun definitiv mehr über die Frauen wissen.Die Autorin schreibt über die unterschiedlichsten Frauen- Stella, die große Angst vor Gewalt und somit Probleme im Alltag hat; Hortense, die weiß was sie will, aber nach außenhin sehr oberflächlich wirkt und Josephine, die nicht so recht weiß wie sie mit ihrer großen Liebe umgehen soll.Aber sie werden nicht kitschig oder klischeehaft beschrieben, sondern sympathisch und liebenswert. In diesem Band der Geschichte geht es um das Tabuthema Gewalt, aber auch viel Liebe.Durch das offene Ende will der Leser mehr über die Personen wissen und den nächsten Band lesen.Auf jeden Fall hat die französische Autorin es geschafft, durch ihren einfachen und passenden Schreibstil, mich an die Geschichte zu fesseln und weiterlesen zu wollen.

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  • Muchachas (1): Tanz in den Tag

    Tanz in den Tag

    Freakajules

    22. August 2016 um 08:58

    Selten hat ein Buch es mir so schwer bei der Bewertung gemacht wie dieses hier. Ich habe im Nachhinein viele Meinungen gehört, viele Rezensionen dazu gelesen um herauszufinden, wie die anderen das Buch bewerten, weil es mir ohne Hilfe erst gar nicht wirklich möglich war. Der erste Teil der Muchachas-Trilogie hat nämlich ein paar Kritikpunkte, die ich noch weiter ausführen werde; einiges, was mir nicht gefallen hat, doch trotzdem mochte ich das Werk der Autorin Katherine Pancol ganz gerne. Tanz in den Tag liefert einiges zum Nachdenken – das Ausmaß der Story wurde mir erst ganz zum Schluss richtig klar. Es ist eine Geschichte, bei der die üblichen Tragödien des Alltags nicht zu kurz kommen: gewalttätige Ehemänner und Väter, unglückliche Ehen, sexueller Missbrauch, Vergewaltigungen, Korruption, Banden, ein Kind, das ohne den Vater aufwachen muss und das Auseinanderleben zweier Liebenden. Zwischen den Frauen, deren Geschichte in dem Buch erzählt wird, gibt es eine Verbindung, die all die gerade genannten Probleme miteinschließen. Man erfährt Seite für Seite mehr über die verschiedenen Leben, wie sie zusammenhängen und was die Ursache für all das Übel ist. Natürlich wird nicht alles aufgeklärt, einige Fragen bleiben bestehen, aber schließlich handelt es sich bei Muchachas auch um eine Trilogie. Die Geschichten sind wahnsinnig traurig, man leidet mit, bewundert die Stärke der "Muchachas" und der Ärger über schlechte Väter, Freunde und Ehemänner wächst zunehmend.Stellas Geschichte hat mich dabei am meisten fasziniert und auch beschäftigt. Sie ist eine unglaublich starke Frau, die jeden Tag leidet. Sie hat Angst vor ihrem Vater, möchte ihren Sohn beschützen, vermisst ihren Ehemann und trotzdem steht sie jeden Tag auf, kümmert und sorgt sich und geht zur Arbeit. Sie kämpft mit ihren Dämonen, ihrer Vergangenheit, kann sie nicht wirklich loslassen, denn sie ist jederzeit präsent: ihr Vater "beherrscht" die Stadt. Dazu muss man sagen, dass Stellas Geschichte im ersten Band auch am meisten beleuchtet wird und mir dadurch die Verbindung zwischen den Muchachas – die im Klappentext angekündigt wird – ein bisschen zu kurz kommt. Hortenses Geschichte zum Beispiel nimmt nur die ersten 48 Seiten ein. Danach kommt sie in diesem Buch nicht mehr vor (ihre Geschichte wird laut Klappentext wohl im zweiten Band weitererzählt). Ich fand es schade, dass in diesem Teil Personen eingeführt werden, deren Leben nicht weitererzählt wird und man somit "gezwungen" ist, den zweiten Band auch zu kaufen. Denn ich würde schon gerne wissen, wie sich Hortenses Leben und ihre Liebe zu Gary weiterentwickelt.Muchachas hat ein sehr schönes und süßes Cover; eine verspielte Verpackung, die dem Inhalt gänzlich widerspricht. Denn so leicht und bunt wie die Gestaltung ist das Leben der Frauen nicht. Ich hatte eine schöne Geschichte erwartet, über die Liebe, das Leben und die "normalen Probleme" des Alltags und wurde zunehmend von der Dramatik und den beschrieben Tragödien verschlungen. Mich, als Coverkäuferin, die mit Unterschieden zwischen Cover und Inhalt vertraut ist, hat es nicht gestört; der ein oder andere mag aber vielleicht überrascht gewesen sein.Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs sehr große Probleme, so dass ich kurzzeitig überlegt hatte, das Buch abzubrechen. Da das aber nicht meine Art ist (ich habe bisher nur ein oder zwei Bücher abgebrochen – sie später aber wieder aufgenommen und beendet), habe ich weitergelesen, mich durch vielen verwirrenden Sätze und Dialoge gequält. Aber nach circa hundert Seiten hatte ich mich an die Sprache gewöhnt, die schnellen Wechsel und das Fehlen von eindeutigen Kapiteln. FazitDer erste Band der Muchachas Reihe ist kein harmloses Werk und auch kein Buch für zwischendurch, denn mich hat es nachdenklich und ein wenig geplättet zurückgelassen. Tanz in den Tag hat Spannung aufgebaut und somit eine perfekte Brücke für Band 2 und Band 3 geschlagen. Auch wenn ich mich an dem Schreibstil gestört habe und mir gewünscht hätte, dass der Fokus nicht auf einer der Frauen liegt, sondern auf allen, hat mich das Buch überzeugen und unterhalten können.

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  • Leider nicht mein Buch

    Tanz in den Tag

    TanteEvi

    27. July 2016 um 20:44

    Beeindruckt von den vielen guten Bewertungen und dem hübschen Cover habe ich mich diesem Buch gewidmet. Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht in seinen Bann ziehen. Die Charaktere der Geschichte waren für mich nicht greifbar und ich konnte keinen Bezug herstellen. Die Geschichte an sich war für mich nicht schlüssig und sehr holprig. Seitenweise habe ich mich regelrecht durch die Geschichte gequält. Seit langem mal wieder ein Buch was mir überhaupt nicht gefallen hat.

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  • Überzeugende Idee aber gewöhnungsbedürftige Umsetzung

    Tanz in den Tag

    Jackl

    21. July 2016 um 12:16

    GeschichteDieses Buch entführt uns in das Leben von vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihre Geschichten sind auf interessanteste Weise miteinander verbunden und erzählen von starken Charakteren, die sich nicht unterkriegen lassen.Im ersten Band geht es hauptsächlich um Stella, ihren Sohn Tom, Stellas Mutter Leonie und deren gewalttätigen Mann Raymond Valentini. Stella wohnt mit Ihrem Sohn auf einem Bauernhof und  schlägt sich mit ihrem Job auf dem Schrottplatz tapfer durch. Wir erfahren hier eine Menge über die Vergangenheit der verschiedenen Familien und Freundeskreise. Es wird von Gewalt und vielen tragischen Vorfällen erzählt und wie diese Schicksalsschläge ihr weiteres Leben geprägt haben. Außerdem lernen wir die wunderschöne Horstense, die als Modedesignerin Ihr Glück in den Straßen New Yorks zu finden versucht, die kubanische Geigerin Calypso, sowie die Erfolgsautorin Joséphine kennen. Diese Charaktere finden im ersten Band allerdings wenig Raum zur Entfaltung und Ihre Geschichten werden nur kurz angeschnitten. Cover GestaltungDas Cover ist wunderschön! Allerdings hat es mich eher auf eine locker leichte Geschichte schließen lassen. Einen schönen Sommerroman für Zwischendurch in etwa. Das ist allerdings nicht der Fall. Die Geschichte behandelt insbesondere die schweren Seiten des Lebens und es entsteht oft eine eher bedrückende Stimmung. So kann man schnell mit einer falschen Vorstellung an das Buch herangehen. Es ist meiner Meinung nach eher nicht zum nebenher lesen geeignet. Ich hatte es auf der täglichen Zugfahrt zur Arbeit dabei und hätte es im Nachhinein lieber an zwei drei Tagen hintereinander weggelesen. Einstieg Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Ich kam einfach nicht in die Geschichte(n) rein. Es waren zu viele Charaktere die nur kurz angeschnitten, und dann wieder viel zu schnell liegen gelassen wurden. Viel zu viele Namen, die ich mir auf Anhieb nicht merken konnte. (Die kurzen Leseabschnitte durchs Zugfahren haben das Ganze nicht unbedingt verbessert.) Da es sich auch noch hauptsächlich um französische Namen handelt, kommt erschwerend hinzu, dass ich anfangs große Probleme dabei hatte, Männlein und Weiblein zuzuordnen. Die unterschiedlichen Familienkonstellationen und Namen haben noch eins oben draufgesetzt. Irgendwann wusste ich überhaupt nicht mehr von wem die Rede ist. Die Beziehungen, die die Personen zueinander haben, konnte ich mir auch sehr schwer behalten. An vielen Stellen konnte ich irgendwann nicht mehr folgen und wusste nicht, welchen Namen ich mit Wem oder Was in Verbindung bringen soll.Schreibstil und PerspektivenDer Schreibstil ist sehr außergewöhnlich. Eine wunderbare Mischung aus Poesie, starken Emotionen und einer leichten Brise Humor, verbunden mit einigen Liedstellen und Zitaten. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Sie macht uns fassungslos und wütend, im gleichen Zuge schenkt Sie uns aber auch wieder ein Lächeln und lässt uns das ein oder andere Tränchen verdrücken.Die Perspektiven sind leider schlecht voneinander getrennt. Ich konnte oft nicht zuordnen, aus welcher Sicht gerade erzählt wird und das Einzige, was teilweise auf einen Perspektivenwechsel hingedeutet hat, war ein Absatz. Es wäre für mich wesentlich einfach gewesen, den Wechsel in eine andere Perspektive, kurz durch einen Namen zu kennzeichnen. CharaktereHortense begegnen wir bereits ganz am Anfang des Buches. Wir lernen nur wenig von Ihr kennen, und das was wir über Sie erfahren, macht sie nicht unbedingt sympathisch. Mit diesem Charakter bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Ihre überhebliche und arrogante Art war nichts für mich. Mit Ihrem Partner Gary konnte ich genauso wenig anfangen. Beides Geschichtsstränge, die überhaupt kein Interesse in mir wecken konnten. Calipso Im weiteren Verlauf der Geschichte lernen wir durch Gary und seine Liebe zur Musik, die Geigerin Calypso kennen. Es wird von einer kurzen Begegnung und ein paar kleinen Szenen aus der Vergangenheit erzählt. Über Calypso selbst, erfahren wir eigentlich nur, dass sie wohl sehr hässlich und schüchtern ist.Josephine Nun wird noch kurz das Leben von Josephine, Phillipe und Ihren Kindern angeschnitten. Wir lernen die Lebensumstände der Famile durch einen Rückblick in die Vergangenheit kennen. Außerdem wurde Josephines Selbstbewusstsein durch einen Vorfall in Ihrer Kindheit stark geprägt und so verliert Sie sich nun im eigentlich perfekten Leben. Anschließend kommen wir zu Stella und bei Ihrer Geschichte bleiben wir auch für den Rest des Buches.Negatives (Kurzfassung) Einstieg fiel mir schwerZu schnell, zu viele komplizierte Namen und Persönlichkeiten, die sich nicht festigenCharaktere werden zu kurz angeschnittenVerworrene Zeitsprünge und PerspektivwechselKomplizierte FamilienkonstellationenBuchcover ist etwas irreführend Positives (Kurzfassung)Schöne poetische Stellen für meine ZitatesammlungEmotionale AchterbahnUnerwartete harte Thematik die zum Nachdenken anregtRealistische HandlungInteressante und vor allem sehr unterschiedliche CharaktereGute Ausarbeitung mit viel TiefeFazitInsgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Obwohl ich nicht mit dieser Thematik gerechnet und eigentlich etwas ganz anderes erwartet hatte, fand ich es letztendlich doch interessant darüber zu lesen. Die Protagonistin Stella hat mir gut gefallen und ihre Geschichte konnte mich überzeugen. Durch die vielen komplizierten und verworrenen Konstellationen, wurde meine Leselust jedoch stark gebremst und ich habe für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht, um das Buch zu beenden. Der Aufbau der Geschichte und der rote Faden waren für mich nicht logisch und haben das Leseerlebnis erschwert. Darum gebe ich nur 3 von 5 Sternen.

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  • Muchachas - Tanz in den Tag

    Tanz in den Tag

    LuisaL2000

    15. July 2016 um 20:11

    Titel: "Muchachas - Tanz in den Tag" Autorin: Katherine Pancol Verlag: carl`s books Verlag Seitenzahl: 352   Klappentext: "Die neue Bestseller-Trilogie von Frankreichs beliebtester Autorin In ihrer neuen Trilogie schreibt Katherine Pancol auf ihre unverwechselbare Weise über ein Kaleidoskop von Frauen, die kaum unterschiedlicher sein können, eines aber vereint: Was auch immer geschieht, sie lassen sich nicht unterkriegen. Da ist zum Beispiel Stella. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn auf einem Bauernhof im Burgund und arbeitet auf dem Schrottplatz; oder Hortense, die ihr Glück in der Modewelt von New York sucht. Oder die von quälenden Selbstzweifeln heimgesuchte Erfolgsautorin Joséphine und schließlich Calypso, eine begnadete kubanische Geigerin, die auf dem Konservatorium Hortenses Freund Gary gefährlich nah kommt. Jede dieser 'Muchachas', wie 'junge Frau' auf Spanisch heißt, hat ihre ganz eigene Geschichte und dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder, und es entsteht ein dichtes Romangeflecht, dessen Sogwirkung sich keine Leserin entziehen kann."   Cover: Das Cover sieht sehr einladend aus. In einem roten Kreis in der Mitte steht der Name des Buches und der Autorin geschrieben. Um den Kreis herum sind verschiedene Blumen angeordnet und auf den Zweigen dieser Blumen befinden sich Frauen, die verschiedenen Tätigkeiten nachgehen. EIne Frau spielt Violine, eine andere liest und noch eine andere fährt mit dem Fahhrad. insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut, da es auch hervorragend zum Inhalt des Buches passt.   Inhalt: In dem Buch geht es um viele verschiedene Frauen, deren Schicksale irgendwie alle miteinander verknüpft sind. Anfangs geht es um Hortense. Diese will eine erfolgreiche Modedesignerin in New York werden und tut alles dafür. Jedoch läuft nicht immer alles nach ihrem Plan. Dazu hat sie eine Kriese mit ihrem Freund Gary. Eine andere Person, um die es geht, ist Joséphine. Sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin und glücklich mit ihrem Freund Phillippe. Jedoch leidet sie immer noch unter Selbstzweifeln und fragt sich, wie sie diese Liebe verdient hat. Joséphine`s Tochter Zoé ist zum ersten Mal verliebt, doch da ihre große Liebe Gaetan in Paris lebt und sie in London, will sie mit ihm durchbrennen, da sie die Entfernung nicht mehr aushält. Schließlich findet sie jedoch einen Kompromis mit ihrer Mutter. Hauptsächlich geht es in dem Teil um Stella, die mit ihrem Sohn Tom auf einem Bauernhof lebt. Stella`s Vater Ray hat ihre Mutter und auch sie jahrelang missbraucht und deshalb ist sie sehr schreckhaft. Der Vater ihres Sohnes, Adrian, kann sich nicht in ihrer Nähe blicken lassen, da Stella`s Vater sehr gewalttätig ist und so können Stella und Adrian sich nur selten und auch nur im Geheimen treffen. Stella´s Mutter, Léonie ist wegen den Taten ihres Mannes wieder im Krankenhaus und innerlich schon vollkommen gebrochen. Suzon hat nie die wahre Liebe erlebt. Sie war in ihrem langen Leben immer nur ein Dienstmädchen und hat mit ihrem Bruder zusammen gelebt. Sie und besagter Bruder Georges sind die Nachbarn von Stella und Tom und helfen ihnen oft, da Stella oft nur schwer über die Runden kommt. Im Verlaufe dieses Buches kommt heraus, dass alle Personen irgendwo miteinander sind oder zumindest verknüpft sein werden.   Schreibstil: Der Schreibstil war ehrlich gesagt, etwas verwirrend und vor allem anfangs viel es mir schwer in die Geschichte einzufinden. Das lag vor allem daran, dassndie Autorin mehrere Perspektiven verwendet und man nicht weiß, wann und warum die eine Perspektive benutzt wird. Durch die vielen französischen Begriffe und Namen viel es außerdem schwerer, die Dinge zu verstehen (aber das liegt ja nicht an der Autorin).   Lieblingszitat: "Was bringt es, Worte auszusprechen, um doch nichts zu sagen? Man kann ganze Leben verschwinden lassen, indem man die nötigen Worte nicht sagt. Worte, die wir zurückhalten, fesseln uns, aber die, die wir laut aussprechen, machen uns frei. Und stark. Ich kämpfe gegen Geister, die die Stille bevölkern. Ich will sie einfangen, und jedes Mal entwischen sie mir und schnüren die Fesseln um meine Füße noch enger." (Seite 325)   Eigene Meinung: Die Idee dieses Buches hat mir sehr gut gefallen und auch die Umsetzung ist gut gelungen, jedoch hat es mir an einigen Stellen etwas an Tiefe gefehlt. Erstmal, die Protagonisten dieses Buches waren mir alle größtenteils sehr sympathisch. Ich mochte Stella sehr gerne, dass sie sich durch nichts, auch nicht durch ihren gewalttätigen Vater unterkriegen lässt und wie sie das Leben allein mit ihrem Sohn meistert. Auch Suzon, das ehemalige Dienstmädchen von der Familie von Stella`s Mutter mochte ich sehr gerne, da sie sich immer um Stella und ihren Sohn gekümmert hat und immer freundlich war. Joséphine war mir ebenfalls sehr sympathisch, da sie, obwohl sie eine erfolgreiche Autorin ist, nicht übermütig geworden ist und sich gut um ihre Familie sorgt. Die einzige der Protagonisten, die mir nicht so sympathisch war, war Hortense, da ihr Autreten ziemlich arrogant erschien, jedoch konnte ich das noch nicht genau einschätzen, da sie nur kurz vorkam. EIne Person, die ich wirklich gehasst habe war Ray. WIrklich, wie kann man seiner Frau jahrelang so etwas antun!? Ich war wirklich schockiert, mir hat es jedoch gut gefallen, dass mal ein so ernstes Thema wie Missbrauch angesprochen wurde. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, jedoch hat es mir manchmal etwas an der Tiefe gefehlt, denn einige Personen wurden nur kurz angeschnitten und dann ist die Autorin direkt zur nächsten Person übergegangen. So zum Beispiel Hortense. Ich habe anfangs überhaupt nicht verstanden, worum es geht, da sie nur auf etwa 50 Seiten dieses Buches vorkam und man so einen viel zu kurzen Einblick auf ihr Leben hatte. Mir hätte es ehrlich gesagt lieber gefallen, wenn die Autorin über jede Frau ein Buch geschrieben hätte, da über Stella zum Beispiel sehr viel berichtet wurde. Wie vorher schon erwähnt war der Schreibstil der Autorin etwas verwirrend und teilweiße habe ich überhaupt nicht verstanden aus welcher Perspektive berichtet wird. Ansonsten ist das Buch jedoch sehr schön, teilweiße auch echt schockierend, und für jeden zu empfehlen.   Fazit: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, jedoch hat es an einigen Stellen etwas an der Tiefe gefehlt und einige Personen wurden nicht genau beschrieben. Jedoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich auch gerne Mal mit ernsteren Themen beschäftigt oder der eine herzzerreißende Geschichte sucht, denn dass war das Buch definitiv!   Bewertung: Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.    

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  • Muchachas - Tanz in den Tag

    Tanz in den Tag

    Maerchenfee

    13. July 2016 um 17:02

    Ich habe das Buch gerade beendet und kann nur sagen, ich bin total überwältigt. Die Geschichte hat mich so gefangen genommen. Es geht hier um einige Muchachas. Junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können. Hortense möchte ein eigenes Modelevel, Josephine ist eine erfolgreiche Autorin, glaubt aber nicht an sich selbst, ihre 16 jährige Tochter Zoe dagegegen, ist das erstemal verliebt. Calypso ist eher unscheinbar und sehr schüchtern, doch sobald sie eine Bühne betritt, lebt sie auf. Zuzon hat schon immer als Dienstmädchen gearbeitet und nie geheiratet, auch Julie, wartet noch immer auf ihren Traummann. Stella ist alleinerziehende Mutter und arbeitet auf einem Schrottplatz. Doch am schlimmsten hat es Leonie, die Mutter von Stella getroffen, denn sie leidet unter ihrem gewalttätigen Ehemann. Und Ray ist wirklich sehr brutal. Hauptsächlich handelt die Geschichte auch von Leonie und das hat mich echt betroffen gemacht. Mit anschauen zu müssen, wie sie von ihrem Mann tyrannisiert wird und keiner was dagegen machen kann. Wie gerne wäre ich in die Geschichte hineingeschlüpft und hätte Leonie an mich gedrückt und sie getröstet. Katherine Pancol hat einen unglaublichen Schreibstil. Man klebt förmlich an jedem Wort und erlebt die Geschichten dadurch alle viel intensiver. Ich habe viele Passagen zwei- und dreimal gelesen, weil sie so schön geschrieben sind. Besonders gut haben mir auch die Geschichten in der Geschichte gefallen, so erleben wir sehr viel gedankliche Rückblicke, wie es zu allem gekommen ist. Ich hätte wirklich ewig weiterlesen können, daher freue ich mich sehr, dass dies eine Trilogie ist und die anderen Teile nicht allzu lange auf sich warten lassen. Dies war mein erstes Buch von Katherine Pancol, doch das muß ich schnellstens ändern, denn ihr Schreibstil ist wirklich süchtigmachend. Auch die Aufmachung des Buches möchte ich nicht unerwähnt lassen. Hier steckt nicht nur in der Geschichte viel Herzblut sondern auch in der Covergestaltung sowohl von außen als auch von innen. Ich möchte die Geschichte unbedingt weiterempfehlen.

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  • Der Titel und das Cover täuschen...

    Tanz in den Tag

    Ritja

    10. July 2016 um 16:56

    Blumencover, vier Frauen und der Titel "Muchachas-Tanz in den Tag" suggerieren dem Leser eine schöne leichte Sommerlektüre mit Witz, Charme und guter Unterhaltung. Wer sich für dieses Buch aufgrund dieser Merkmale entscheidet, wird überrascht und am Ende vielleicht etwas enttäuscht sein. Denn die Geschichte zwischen den buntem Coverdeckeln ist weder locker-leicht noch beschwingt oder einfach. Man muss sich mit häuslicher Gewalt, Kindesmissbrauch, Erpressung, Demütigung und Unterdrückung auseinandersetzen.  Katherine Pancol hat eine sehr verzweigte Geschichte geschrieben. Anfangs fand ich mich nur schwer zurecht, da die einzelnen Figuren nur kurz und sehr oberflächlich vorgestellt wurden und dadurch wirkte die Geschichte etwas durcheinander und wenig übersichtlich. Doch später rückten Stella und ihre Mutter Leonie in den Vordergrund. Eine traurige und schwierige Kindheit (Stella) wurde aufgedeckt, eine schockierende "Liebes"geschichte (Leonie und Ray) erzählt. Man sitzt als Leser vor diesem Buch und ist fassungslos, schockiert und wird mit jeder Zeile wütender auf die männliche Hauptfigur. Und ständig tauchen auch die Fragen auf "Warum?", "Warum lässt sie sich das alles gefallen?", "Warum geht sie nicht?". Die Fragen werden von der Autorin beantwortet und die ganze Situation wirkt dadurch noch trauriger und aussichtsloser. Sie erzählt die Geschichte so realistisch, dass man manchmal Gänsehaut beim Lesen bekommen hat. Der Schreibstil ist nicht ganz so leicht zu lesen, aber er ist gut. Die Geschichte wurde immer interessanter und zum Schluss klappt man das Buch zu und fragt sich wie es wohl weitergehen wird. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte mittendrin aufhört. Es gibt kein richtiges Ende und auch die Geschichten der anderen Frauen wurden nicht weitererzählt. Gehören sie zusammen? Was verbindet sie?  Ich werde auf jeden Fall den Band zwei und drei noch lesen, damit ich auch die letzten Zusammenhänge noch erfahre und bin gespannt auf die Geschichten von den anderen Frauen und ich möchte zudem gern noch wissen, ob es Leonie und Stella schaffen werden.  Es bleibt spannend....

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  • Aus dem Leben erzählt

    Tanz in den Tag

    SillyT

    07. July 2016 um 15:45

    In diesem Buch geht es um drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch haben sie alle eines gemeinsam: sie geben niemals auf und kämpfen für das, was ihnen wirklich wichtig ist. Da ist zum einen die junge Hortense kennen, die in New York mit ihrem Lebensgefährten Gary lebt. Hortense ist jung und ehrgeizig und würde alles dafür tun, ihren Traum eine berühmte Modedesignerin zu werden, zu erfüllen. Gary ist Musiker und lebt hauptsächlich für seine Musik. Dann gibt es da Joséphine, die mit ihren Kindern Zoe und Alexandre zuerst der Liebe wegen in London lebt, doch wegen ihrer Tochter kehrt sie zurück nach Paris und führt seitdem eine Fernbeziehung zu Philippe. Zu guter Letzt gibt es auch noch Stella, eine Frau, die sich viel unscheinbarer macht, als sie eigentlich ist. Sie lebt mit ihrem Sohn Tom zusammen und arbeitet bei ihrer Freundin auf dem Schrottplatz. Doch sie wird geprägt von Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit und dem Leben, dem sie einst ausgesetzt war. Denn, auch wenn ihre Familie nach aussen hin angesehen und ehrenhaft erscheint, gibt es Geheimnisse, die kaum schrecklicher sein könnten. Genau hierauf wird in diesem ersten Band dann auch das Hauptaugenmerk gelegt und die Geschichte rund um Stella und deren Leben wird vertieft.Meine MeinungIch muss sagen, dass ich nach der reinen Optik des Buches einen kurzweiligen Frauenroman erwartet und dann doch tatsächlich ein vielseitiges und vielschichtiges Buch erhalten habe, dass durch seine Charaktere zum Leben erwacht. Katherine Pancols Schreibstil war zunächst recht gewöhnungsbedürftig für mich, denn sie beschreibt vieles mit beinahe poetischen Worten, möchte sie jedoch etwas eindringlich schildern, so werden auch ihre Sätze kurz und prägnant. Sie hat eine unglaubliche Art, ihr Erzähltes dem Leser zu präsentieren, die das Buch zwar etwas schwerer lesen läßt, aber auch eine Portion Eindruck bei mir hinterlassen hat. Während es einen sehr langen Einstieg in die Geschichte gibt und man erst einmal alle drei Hauptcharaktere vorgestellt bekommt, wirkt das Buch trotz des ausgefallenen Schreibstils oder gerade deswegen, recht langatmig. Doch dann bekommt man die Protagonistin Stella und deren Erlebtes geschildert und man ahnt schon zu Beginn, dass hinter der jungen Frau, eine erschreckende Vergangenheit steckt. Stella bekommt dann auch den Hauptaugenmerk der Geschichte und je mehr ich über sie erfuhr, desto mehr zog mich die Geschichte in ihren Bann. Katherine Pancol beginnt nun mit den Gefühlen des Lesers zu spielen und es wird emotionsgeladener, denn ich machte ein Gefühlskarussel mit, das es in sich hatte. Ich habe mit der Protagonistin gelitten, gehofft, geweint, gebangt und war schockiert von ihrem Erlebten. Es geht hier um eine gewaltgeprägte Kindheit und auch Kindesmissbrauch und diese Themen lassen meine Gefühle immer völlig durcheinander geraten. Aber die Autorin besitzt die richtige Portion an Sentimentalität und Einfühlungsvermögen, um dieses schwere Thema glaubwürdig zu erzählen und dem Leser nahe zu bringen. Trotz des schockierenden Themas spürt man die Hoffnung, die hier als Grundton erhalten bleibt.Stella ist eine beeindruckende Protagonistin und auch die Geschichte ihrer Mutter hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Stella ist unglaublich mutig und trotz des Missbrauchs und des Leidens ihrer Mutter, eine wirklich beeindruckende Persönlichkeit, die Herz und Mut hat, aber auch ihre Schwächen zeigen und annehmen kann. Ihre Mutter Leonie hat mir so furchtbar leid getan und ich hätte vor Wut und Hass auf den Vater, den ach so tollen und angesehenen Ray, schreien können. Welch Demütigungen diese Frau ertragen hat, kann man kaum in Worte fassen.Alle weiteren Figuren bleiben erstmal noch im Hintergrund und trotzdem merkt man, dass hier die Fäden langsam aufeinander zu laufen. Ich denke, dass diese einzelnen Geschichten noch zusammengeführt werden und auch die Charaktere eine Verbindung zueinander finden. Denn noch findet man drei völlig unterschiedliche Frauen vor, die auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten haben. Mein Fazit:Ein eindringliches Buch, dessen Erzählung mit den Emotionen der Leserin spielt. Es greift ein Thema an, dass mittlerweile schon fast alltäglich ist und dementsprechend realistisch wirkt. Es ist beängstigend und macht wütend und gleichzeitig gibt es eine große Portion Hoffnung, ich habe gelitten, gelächelt und geweint, habe gehasst und Mitleid verspürt. Katherine Pancol hat es ausgezeichnet verstanden, mit meinen Gefühlen zu spielen und mich ihren Charakteren nahe kommen zu lassen. Es ist eine eher anspruchsvolle Lektüre und nicht der leichte Roman für zwischendurch und ich denke auch, dass hier Jugendliche nicht viel mit dem Buch anfangen können, denn dafür ist der Schreibstil einfach zu speziell. Mir hat es mit Beginn der Geschichte rund um Stella richtig gut gefallen, nur der Einstieg fiel mir schwer. Deshalb bekommt das Buch von mir vier Sterne und ich bin gespannt, wie es mit den Muchachas weitergeht.

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  • Eine Geschichte, wie sie überall passieren könnte!

    Tanz in den Tag

    gsimak

    17. June 2016 um 11:21

    Zum InhaltWenn man das wunderschöne Cover anschaut, vermutet man leichte Frauenlektüre. Davon ist die Geschichte jedoch weit entfernt. Das Buch ist leicht zu lesen; jedoch ist der Inhalt stellenweise schwer verdaulich. Es beginnt mit Hortense und ihrem Freund Gary. Sie leben in einer tollen Wohnung in New York, die ihnen von der betagten Hausbesitzerin kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Die ältere Dame hat ein Herz für Künstler. Gary ist Musiker und Hortense möchte in der Modewelt berühmt werden. Beide sind sehr extrem. Beide haben ständig ihren beruflichen Werdegang im Kopf. Da bleiben Unstimmigkeiten nicht aus.Die unscheinbare Violistin Calypso ist nicht mit Schönheit gesegnet. Beim Musizieren wird aber aus dem hässlichen Entlein ein schöner Schwan.Josephine zieht der Liebe wegen von Paris nach London. Da macht ihr ihre 16 jährige Tochter Zoe einen Strich durch die Rechnung. Sie büchst von Zuhause aus, um mit ihrer ersten großen Liebe zusammenzuleben. Die erfolgreiche Autorin zieht mit ihrer Tochter zurück nach Paris und führt nun eine Fernbeziehung.Stella ist eine hübsche Blondine, die sich ihren Lebensunterhalt auf einem Schrottplatz verdient. Ihre beste Freundin Julie und ihr Vater sind Besitzer des Schrottplatzes. Stella liebt ihren kleinen Sohn abgöttisch.Leonie ist die Mutter von Stella und führt seit jeher ein Leben, welches man eigentlich gar nicht als solches bezeichnen kann.Meine MeinungAnfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Als ich richtig drinnen war, habe ich jedes einzelne Wort genossen.Die Geschichte handelt hauptsächlich von Stella und ihrer Mutter Leonie. Der Schreibstil der Autorin hat absoluten Erkennungswert. Es wird in der dritten Person erzählt. Leonie hatte es schon in ihrer Kindheit nicht leicht. Von der Mutter verlassen und vom Vater mehr oder weniger ignoriert. Zu ihrem Bruder Andrew hatte sie auch keinen guten Draht. Ihre Heirat, mit dem bekanntesten Mann im Ort, war auch nicht von Glück geprägt. Einzig ihre Tochter Stella gibt ihrem Leben einen Sinn.Stella ist eine Frau, die man einfach gern haben muss. Trotz schlimmen Erlebnissen lässt sie sich nicht unterkriegen. Ihrem Sohn Tom ist sie eine fabelhafte Mutter. Ihre Freundin Julie hält zu ihr und stärkt ihr, wenn nötig, den Rücken.Das Leben der anderen Frauen wurde im 1. Band nur kurz angeschnitten. Die Leben der Frauen sind sehr unterschiedlich; trotzdem besteht eine Verbindung. FazitEine Geschichte über Gewalt und sexuellen Missbrauch, die mir mehr wie einmal kalte Schauer über den Rücken gejagt hat. Eine Geschichte, in der ein einziger Mann für sämtliche Korruptionen verantwortlich ist. Eine Geschichte, in der ein Mann aus dem beschauliche Städtchen Saint-Chaland in Frankreich, einen Ort des Verbrechens macht.Wenn ich nur an eine bestimmte Hochzeitsnacht denke, läuft es mir immer noch eiskalt den Rücken hinunter.Es ist purer Wahnsinn, dass sämtliche Menschen über Verbrechen Bescheid wissen und nichts unternehmen. Die Geschichte zeigt sehr deutlich, dass Kinder, die in ihrem Elternhaus nichts wert waren, auch selten im späteren Leben  Selbstbewusstsein entwickeln.  Welche Auswirkungen es haben kann, wenn man als Kind ständig erniedrigt wurde, sieht man sehr deutlich in diesem Buch. Ich denke, dies ist der Grund, warum ich vor Stella allen Respekt dieser Welt habe. Trotz schlimmer Erlebnisse hat sie ihr Leben im Griff und ist in der Lage, sehr viel Liebe zu geben. Besonders die Familiengeheimnisse- und der Gruppenzwang verleihen der Story eine extra Portion Spannung.Schritt für Schritt werden wir der Wahrheit näher gebracht. Diese ist so anders, als ich erwartet hätte.Im Nachwort erzählt die Autorin, wie sie auf die Idee der Geschichte gekommen ist. Ich fand ihre Worte sehr emotional. Ich denke, auch die Autorin wollte mit dieser Geschichte ein Erlebnis verarbeiten. Mein Lieblingszitat: >>Seine Seele sei von fern gekommen, sagt sie, um ihre Seele zu berühren.<< (Seite 305)Um welche Seelen es sich handelt, müsst Ihr selber herausfinden!Mich hat diese emotionale Handlung sehr berührt. Trotz Gewalttätigkeit ist noch sehr viel Platz für Liebe ....Danke Katherine PancolMein Dank gilt dem  Carl´s Books Verlag!

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  • Die Autorin besitzt die Gabe, das Leben in ein Märchen zu verwandeln...

    Tanz in den Tag

    Floh

    10. June 2016 um 08:48

    Dass ich gar nicht so die Romanleserin bin, trifft wohl gar nicht mehr pauschal wirklich auf mich und meinem Lesegeschmack zu. Sehr viele schöne und sehr emotionale Bücher sind mir in den letzten Wochen in diesem, mir fast noch neuartigen und unbekannten Genre, begegnet. So empfinde ich auch die Muchachas-Trilogie als wahren Glücksgriff. Mit dem ersten Band „Muchachas – Tanz in den Tag“ ebnet die französische Autorin Katherine Pancol den Weg zu ihrer herzerwärmenden, gefühlvollen und mit dezentem Humor versehenen Trilogie unterschiedlicher Frauen und ihrer Schicksale, die langsam aufeinander zulaufen und berührende, hoffnungsvolle, bemerkenswerte und wunderschöne Lesemomente bescheren. „Muchchachas – Tanz in den Tag“ ist ein Buch, ein Auftakt, mit Ecken und Kanten. Wohl gerade deshalb kann dieser Diamant der Romanwelt und Frauenromane so schön schillern und leuchten. Wie die Charaktere und Protagonisten im Buch, die geschliffen werden und sehr viel Glanz zu bieten haben und brillieren… Ein Buch, dass auf eine ganz besondere Weise glücklich gestimmt. Eine perfekt abgestimmte und wohl dosierte Mischung aus Hoffnung, Angst, Leid, Stärke, Mut und Schicksal. Vereint zu einem bezaubernden Roman, der die Leser mit besonderen Frauen auf die Reise ihrer unterschiedlichen Leben mitnimmt, … aber auch seine Stolpersteine besitzt. Erschienen im carl´s books Verlag (http://www.randomhouse.de/Verlag/carl's-books/65000.rhd)Inhalt / Die Beschreibung:"In ihrer neuen Trilogie schreibt Katherine Pancol auf ihre unverwechselbare Weise über ein Kaleidoskop von Frauen, die kaum unterschiedlicher sein können, eines aber vereint: Was auch immer geschieht, sie lassen sich nicht unterkriegen. Da ist zum Beispiel Stella. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn auf einem Bauernhof im Burgund und arbeitet auf dem Schrottplatz; oder Hortense, die ihr Glück in der Modewelt von New York sucht. Oder die von quälenden Selbstzweifeln heimgesuchte Erfolgsautorin Joséphine und schließlich Calypso, eine begnadete kubanische Geigerin, die auf dem Konservatorium Hortenses Freund Gary gefährlich nah kommt. Jede dieser »Muchachas«, wie »junge Frau« auf Spanisch heißt, hat ihre ganz eigene Geschichte und dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder, und es entsteht ein dichtes Romangeflecht, dessen Sogwirkung sich keine Leserin entziehen kann."„Sie muss ein Stück zu Fuß gehen. In ihrer Brust hat sich zu viel Glück gesammelt, als dass sie sich in den Bus setzen könnte. Sie wird die Madison Avenue hinunterspazieren, jenes lange Lichterband, wo Luxus funkelt, und ihren Bus später nehmen.“ (Calypso) Seite 38Handlung / Thema:Das Buch nimmt eine ganz überraschende Richtung ein und entwickelt sich ganz anders, als der Anfang erwarten lässt. Zunächst lernen wir die Modedesignerin Hortense Cortes mit ihrem komponierenden Partner Gary Ward kennen. Beide sind erfolgshungrig und auf der Suche nach der richtigen Inspiration. Gray sucht die Notenabfolgen und Hortense die idealen Schnitte und Stoffe um den weiblichen Körper mit ihrer Mode glänzen zu lassen. Sie besitzen eine große Wohnung im Herzen New Yorks. Hortense arbeitet hart, doch der Erfolg stellt sich nicht ein. Ist vielleicht Gary Schuld, der ihr kaum zuhört und sich nur für seine Musik interessiert? Liegt es an New York? Ist es nicht der Nabel der Modewelt? Oder liegt es an ihrem Vertrag mit Frank? Gary geht ihr immer mehr aus dem Weg, an einem nasskalten Tag lässt er Hortense sogar einfach stehen, hüpft in ein Taxi und fährt davon. In sein Lieblingscafé. Dort trifft er die zarte, mausgesichtige Violinistin Calypso. Irgendetwas fasziniert ihn an ihr…Dann lernen wir noch Josephine und Phillippe kennen, auch diese beiden führen eine sonderbare Beziehung. Josephine fühlt sich in der Gegenwart von Phillippe immer unsichtbar, hässlich und minderwertig. Warum nur liebt dieser erfolgreiche, einflussreiche und starke Mann genau sie, die graue, unscheinbare, schlecht gekleidete und eifersüchtige Josephine? Das einzige, was sie bestärkt ist das Schreiben. Das Schreiben von Romanen. Das Hauptaugenmerk des ersten Bands von Muchachas zeigt uns jedoch das bewegte und schicksalhafte Leben von Stella und ihrer unterdrückten Mutter Léonie. Stella ist das Kind der Ehe vom heldenhaften und überall angesehenen Ray und Léonie. Doch Ray ist nicht der nach außen hin heldenhafte Mann. Ray ist ein Monster, er schlägt seine Frau Leonie windelweich, er missbraucht seine Tochter Stella und beeinflusst das ganze Dorf mit seiner Macht… Die Auswirkungen dieser Drangsalierungen werden hier geschildert und ein ungeahntes Bild mit ungeahnten und überraschenden Konstellationen zeigt sich hier. Mehr möchte ich jedoch noch nicht verraten, doch es zeichnet sich ab, dass sich die Wege dieser und weiterer Protagonisten kreuzen werden….„Nachts habe ich Albträume, ich bin ein Stuhl in einem großen Konzertsaal zwischen Hunderten anderer Stühle. Und nichts, hörst du, nichts unterscheidet mich von den anderen Stühlen. Und dann setzt sich plötzlich ein dicker Hintern auf mich, und ich wache schreiend auf.“ (Hortense)… „Du wirst niemals ein Stuhl sein, Hortense.“ (Gary). Seite 36Schreibstil:In den Medien und in der Presse wurde die mir bisher noch unbekannte Autorin Katherine Pancol hoch gelobt. Ihre Trilogie erzeugte Presserummel und Aufmerksamkeit. Ihr Schreibstil ist auch wirklich wunderbar, Katherine Pancol versteht es mit Poesie und sogleich Witz zu spielen. Sie malt mit Worten Bilder, sie holt die Kulissen vor die Augen der Leser, sie verliebt sich in details und Ausformungen. Katherine Pancol hat sich bereits einen Rang in der Frauenromanwelt gesichert. Ich kenne bisher noch keine Bücher oder Romane dieser Autoren und kann daher keine Vergleiche ziehen. Gerne erwähne ich an dieser Stelle, dass ich in der Regel gar keine Romanleserin bin und eher zu Krimi und Thriller tendiere. Doch in diesem Frühjahr und Sommer scheint sich mein Lesegeschmack gewandelt zu haben. Nachdem ich zu diesem Buch die Lobeshymnen und auch die schöne Leseprobe genossen habe, die wunderschönen Cover gesehen und gefühlt habe, wollte ich diese vielversprechenden Bände einfach unbedingt kennenlernen. Ich bereue nichts. Ein Glücksgriff. Es hat sich definitiv gelohnt, denn ohne diesen besonderen Schreibstil der Autorin, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden. Die Autorin schreibt sehr nah und dennoch routiniert und nimmt den Leser vorwiegend in der ersten Buchhälfte mit auf ein erstes Kenneklernen, um sich später im Verlauf fokussiert dem Schicksal und der Lebensgeschichte von Stella und ihrer Mutter Léonie zu widmen. Spannendes, emotionale, bewegende, schockierende, unglaubliche, herzerwärmende, hoffnungsvolle, beängstigende, mutige und tragische Passagen und Ereignisse. Katherine Pancol erzeugt starke Gefühle. Sie rührt zu Tränen, schenkt ein Lächeln und spielt mit Fassungslosigkeit und Wut. Katherine Pancol findet wunderbare Worte, beschwört Emotionen herauf, behandelt eine sehr dramatische Thematik, die leider viel zu oft in unserer Gesellschaft und in den Familien hinter Schloss und Riegel passieren. Die Worte der Autorin berühren trotz allem Leid jedoch auch das Herz, muntern auf, sorgen für Schmunzler und Glück. Sie lässt all ihre Sensibilität und Sentimentalität in Worte und Bilder schwingen, durch ihre enorm gezeichneten Charaktere wirken und wahr werden. Katherine Pancol klärt über die familiären Probleme und Ängste einer von Gewalt, Schweigen und Zorn geprägten Ehe und Kindheit auf, sie verweist auf die Schwierigkeit einer solchen plötzlichen Wendung im Leben, glänzt mit hoffnungsvollen Worten und Passagen, spielt mit dem Schicksal, der Hoffnung und Mut. Autorin Katherine Pancol nutzt einen überraschenden Aufbau für ihre Trilogie, die mit dem Auftakt noch völlig offen bleibt. Band 1 findet zu keinem Abschluss, man muss und will also weiterlesen. Durch einen gekonnten Schachzug und schriftstellerisches Talent laufen die Handlungsstränge noch parallel, lassen aber erkennen, das in den Folgebänden diese sich aufeinander zu bewegen werden. Ganz gleich, diese gefühlvollen Worte der Autorin erzeugen Bilder, bieten größte Emotionsvielfalt, berührendes und großartiges Kopfkino. Katherine Pancol teilt viele Hintergrundinformationen und fundiertes Wissen mit, erzeugt starke Gefühle, Entsetzen, Ungläubigkeit und Hoffnung. Der Leser befindet sich durch das schriftstellerische Geschick und dem enormen Herzblut der Autorin in einem Sog der Gefühle und wird mitten in die Welt der großen Romangefühle katapultiert. Leider, gerade durch die emotionale Dramaturgie und Zusammenwirken der Zufälle, wirkt dieser Roman stellenweise überladen oder gar aufgesetzt, um in anderen Passagen wieder ganz weich und sanft zu erscheinen. Die Autorin hat eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken erschaffen, die die Leser ganz nahe an das Buch bindet und sie mitnimmt.„Sie war oft traurig, melancholisch. Verwundert darüber, einen solchen Sohn zur Welt gebracht zu haben. André war eine Sonne, er spendete Leben und Fröhlichkeit. Ein wahrer Zauberer. Er besaß die Gabe, das Leben in ein Märchen zu verwandeln.“ (Léonie) Seite 70Charaktere:Die Charaktere sind hier von ganz besonderer und gegensätzlicher Natur, genau wie die packenden Hürden und Schicksale, die sie erleben und durchlaufen. Das Kernstück eines jeden Romans. Wenn man sich mit den Charakteren anfreunden kann, sie intensiv erleben und begleiten kann, dann ist ein Roman gelungen und sorgt für wunderbare Leseerlebnisse. Dass gelingt mit bei Stella und Léonie besonders gut. Ich habe sehr mit ihnen gelitten, geweint, gehofft, gezittert und geliebt, nein ich leide, weine, hoffe, zittere und liebe immer noch mit ihnen, denn die Geschichte ist noch nicht vorbei. Mit der Einführung von Hortense und Gary und später Calypso, sowie Josephine und Phillippe konnte ich mich noch nicht anfreunden, daher war ich in den ersten knapp 150 Seiten vom Roman auch etwas enttäuscht. Aber mit Stella und Léonie wendet sich das Blatt und der Roman, nein, besser die Protagonistinnen haben mich gefangen genommen. Wir begegnen hier sehr toll formulierten Protagonisten, die unterschiedlicher und dennoch gleicher nicht sein könnten. Es sind die geprägten Charaktere, aus Familie, Freunde, Liebsten und Nebenbuhler oder gar Neider. Jeder mit seiner eigenen und persönlichen Art, die Dinge und Momente zu meistern. Stellas Familie polarisiert durch Sympathie, durch eine lange Familiengeschichte, durch Schicksal und der Unterdrückung und Qualen eines gewalttätigen Mannes und einem Dorf dass zum Schweigen gebracht wurde. Stella ist sehr aufopfernd, kümmert sich rührend um ihre Mutter, den Bauernhof, arbeitet hart auf dem Schrottplatz und wacht liebevoll über ihren Sohn Tom, wartet auf ihren Partner Adrian und meistert ihr schweres Leben bemerkenswert. Wann bricht sie zusammen? „Auch wenn ich zu schwach war, um ihn abzuwehren. Mit meinem Körper konnte er machen, was er wollte, aber ich verbarrikadierte mich in meinem Kopf, damit er da nicht reinkam. Seit meinem fünfzehnten Geburtstag wollte ich jeden Tag sterben. … Ich konnte nicht sterben, denn das hätte bedeutet, sie im Stich zu lassen.“ (Stella) Seite 169/170Autorin Katherine Pancol bringt besondere Charaktere aus Haupt- und Nebenrollen ins Geschehen und spielt mit ganz scharfen Charakterzügen, die diesen Roman prägen werden. Für Humor und Ruheoasen im Buch sorgen neben all der Turbulenzen auch ruhigere Momente aus Liebe, Zusammenhalt und Mitgefühl,, welches durch Familie und Freunde gemischt wird. Einen ganz hervorzuhebenden Part nimmt der Edmond Courtois, aber auch seine Tochter und Stellas Freundin Julie, sowie Zuson und Georges, Adrian oder Schwester Amina… in diesem Roman ein, denn dieser „Wegkreuzer“ wird Stellas gesamtes Leben und Weltbild verändern. Auch für die Leser ist Adrian eine gelungene Würze, denn die Thematik ist schwer genug und die erfrischenden Dialoge streicheln auch das Herz des Lesers. Und natürlich Stella – Dreh- und Angelpunkt dieser anrührenden und dennoch hoffnungsvollen Geschichte des ersten Bandes. Stella, die als Sinnbild einer hart arbeitend, flüchtenden und ängstlichen Frau. Geschunden, gepeinigt, ihrer Weiblichkeit durch Vater Ray Valenti geraubt. Eine vom Schicksal Betroffene, die mit ihrem Schicksal und der Ausweglosigkeit und der Angst um ihrer gebrochenen Mutter Leonie, die als Fußabtreter und Dienstmädchen im Hause Valenti von Ray und Fernande Prügel und Demütigungen kassiert. Man spürt in jeder Zeile, wie sehr Stella kämpft tapfer zu sein, doch auch sie als Mutter darf und kann sich manchmal einfach nur schwach zeigen und den Dingen ihren Lauf lassen. Die Geschichte handelt von Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe, Neid, Gewalt und das große persönliche Glück. Dieses Wirken wird durch die Autorin stimmig und authentisch auf die Charaktere übertragen und ein Roman der Gefühlswelt entsteht. „Nachts bedrohte er sie mit seiner rot glühenden Zigarette und verbrannte die Haut an ihrem Bauch. Oder an ihrem Kreuz. Oder zwischen ihren Pobacken. Das gab braune Flecken, ein Sternbild aus kleinen toten Sternen.“ (Stella) Seite 183 Meinung:"Muchachas – Tanz in den Tag“. Dieser Titel deutet ja bereits darauf hin, dass es um besondere Frauen gehen wird, den Muchachas. Tanzen verheißt Glück, und auch das ist hier beim Lesen trotz aller Schwere spürbar. Das Buch ist voller Hoffnung und schöner Worte. So gestaltet sich auch der Aufbau vom Roman. Katherine Pancol lässt uns Leser durch die Seiten Tanzen, sie beschert nicht das allergrößte Leseglück, sondern eher ein mittelgroßes Superglück, diesen Roman gefunden zu haben und ihn zum Abschluss bringen zu wollen. Glücklicherweise sind alle drei Bände inzwischen erschienen, sodass man nahtlos fortsetzen kann. Der Roman zeigt sich in seinen ersten rund 150 Seiten eher schwach und ich fühlte mich schon enttäuscht, da ich keinen Zugang zum geschehen fand. Hortense und Gary lagen mir gar nicht und den Blick zu Calypse konnte ich noch gar nicht zuordnen, auch Josephine und Phillippe tauchten für mich zunächst sinnlos im geschehen und im Wechsel der Perspektiven auf. Doch nach und nach lässt sich erkennen, dass dieser Einstieg sowohl eine Rolle spielen wird. Es ist das Fundament für die Trilogie. Mit Stellas und Leonies Geschichte hat mich der Roman, und die Autorin, für sich gewonnen. Sehr wunderbar. Absolut stark und unschlagbar facettenreich. Ein Leseglück der Extraklasse. Im späteren Verlauf bleibt diese Euphorie erhalten, bis zur letzten Zeile und da bin ich traurig, dass das Ende absolut offen bleibt. Dennoch habe ich von Anfang bis Ende mit den Figuren und Persönlichkeiten im Buche gelitten, gehofft, geschmunzelt und gelacht. In dieser Geschichte dreht sich die Thematik um eine plötzliche Wendung im Leben, eine lähmende und gefährliche Ehe mit einem brutalen Mann, eine Familiengeschichte, ein Schicksal über Generationen hinweg. Und alle wussten und wissen Bescheid. Es wurde Zorn in der Kindheit und Jugend von Ray Valenti gesät, es wird Gewalt und Hass geerntet. Schlimm. Ist auch nur Ray ein armes Opfer seiner Kindheit?... Darf man sich bei seiner Brutalität diese Frage überhaupt stellen? Warum macht sich Edmond diese nagenden Vorwürfe? Stella hat bei ihm alte Wunden mit Salz bedeckt. Schicksalsschläge, Schuld, Hilflosigkeit, der aber auch unerwarteter Weise ganz großes Glück mit sich bringt. Doch dies ist nicht einzig das, was dieses Buch zu diesem bewegenden Lesehighlight macht. Es sind die schönen Worte, die liebevollen Momente, die große Hoffnung nie aufgeben zu wollen. Ein Wechsel aus Vergangenheit, Lebenssinn, Freude und Rückblick, dann der Umgang mit dem Wissen, in seinem Körper gefangen zu sein, einen lieben Menschen so zu sehen, das Warten, die enormen Kräfte und unglaublichen Stärken, aber auch die Menschen, die sich wegdrehen, abwenden und einen allein lassen. Dieses Buch ist nicht nur einfach ein wunderbarer Roman, nein, dieses Buch ist eine große Reise, eine sagenhafte Metapher, ein Ritt zwischen den Emotionen und ein Lesevergnügen für jeden Romanliebhaber, Betroffenen oder neugierigen Leser. Die erzeugten Bilder und Gedanken hallen lange nach und ich bin sehr bewegt und zufrieden, auch wenn die erste Hälfte des ersten Bandes für mich störende Mankos aufweist. In der zweiten Hälfte stieg meine Begeisterung und meine anfängliche Enttäuschung verpuffte und wandelte sich in Euphorie Es hat mir leider nicht gefallen, wie arg die Autorin vom Beginn der Geschichte abweicht, einen anderen faden aufnimmt und diesen in den Kern des ersten Bands stellt. Das ist verwirrend und unsortiert. Der Plot hat wirklich hohes Potenzial, um daraus eine richtig gute, emotionale, rührende Lebensgeschichte aller einzelnen Charaktere zu machen, ich bin gespannt, was da noch folgen wird. Ein Buch, was mich spät, aber herzlich gefangen genommen hat. Ein Buch für Herz und Seele. Die Beziehung zwischen Tochter Stella und Maman Léonie nimmt einen ganz intensiven Part ein und regt zum Nachdenken an. Hat Leonie wirklich machtlos zugesehen, wie Ray sich an Stella vergeht? Ist er gar nicht ihr Vater? Hat Leonie ihre Liebesgeschichte zu Luciene allem vorn angestellt? War Leonie zu egoistisch? Oder einfach nur zu schwach zum Kämpfen? Für ihre Tochter?... Ja, das hat mich sehr bewegt und ich denke noch viel über den Schlussteil des ersten Bandes nach. Was wird sich mit der Rückkehr von Freundin Violette ändern? Warum hat Ray sie abgeholt? Warum ist Julie das Buch von Josephine so wichtig? Wegen der Danksagung?.... Ich habe jede Zeile wahrhaft durchlebt und kann die Lobeshymnen und die Begeisterung der vielen Leser teilen. Mich hat die Autorin für ihre Trilogie gewonnen und auch die Danksagung der Autorin habe ich aufmerksam gelesen, so wie es das Buch indirekt in den letzten Seiten rät. Man erfährt viel über das Buch und die Beweggründe. Persönliche Kritikpunkte:Das Buch ist wunderschön und ein Glücksgriff für Herz und Seele, dennoch habe ich einige Punkte, die mir persönlich als Schwächen aufgetaucht sind. Diese möchte ich hier kurz nennen, um meinen Sternabzug zu begründen.• Der Aufbau des Handlungsablaufs ist nicht gut zu erfassen, die Chronologie, der rote Faden, die Zeitebenen aus Rückblenden; Gedanken und Erinnerungen, lassen sich nur schwer einordnen und sortieren• Der Roman beginnt mit der Geschichte von der engagierten und nach Erfolg dürstenden Hortense mit ihrem Partner Gary, dann wird kurz das Intermezzo von Josephine und Phillippe angeritzt und ein Blick auf die zarte und unsichtbare Violinistin Calypso gerichtet, ehe diese Protagonisten erst einmal gar nicht weiter thematisiert und begleitet werden (das Fundament für die folgenden Bände dieser Trilogie? Ich nehme es stark an…)• Sehr viele französische Namen, wo sich kaum erkennen lässt ob Mann oder Frau, erschweren die Zuordnung und die verworrenen Konstellationen der Familienclans und Sippen (Bsp: Jules, Julie, Fernande, Phillippe, Leonie, Luciene, Violette, Stella, Gerorges, Zuson, Raymond, Edmond, Solange, Valerie, Andre, Adrian, Turquet, du Duré, Boubou, Houcine, Jerome, Armina, Gerson…) um nur einige der vielen Rollen und Nebenrollen zu nennen. Dazu gesellen sich dann noch Familiennamen und Kosenamen… Puuuh, schwer hier den Überblick zu behalten.• Französische Schauplätze und Kulissen, sowie französische Romane generell, locken mich eher selten. Auch hier gehe ich in der Landschaft, Kultur und Lebensart nicht ganz auf. Zwar bewegen wir uns auch in New York und London, aber Stellas und Leonies Geschichte spielen in Burgund. Maman, als Bezeichnung für Mutter oder Mama… die veilen Französischen Lieder und Zitate… nicht ganz mein Fall. • Manche Erzählungen und Aneinanderreihungen wirken sehr schwebend und aus dem Zusammenhang gerissen. Ja, es fiel mir oft schwer den Faden zu behalten und den Überblick zu wahren.• Einige Passagen sind sehr blumig und naiv geschrieben, hier werden Wortmalereien und Bilder erzeugt, die etwas aufgesetzt und gar schmalzig wirken. Hier wirken die Träume, Gefühle und Emotionen manchmal nicht wirklich real und nacherlebbar. Stella muss sich um ihre alte und geschundene Mutter kümmern, die oft wie ein Kleinkind in sich zusammenfällt. Tragisch, aber nicht immer (zwar meistens) optimal mit Gefühl und Ehrlichkeit versehen. • Das Buch war eine Überraschung für mich, eine Achterbahnfahrt, wo ich nicht erkennen konnte, wohin es mich bringen und leiten wird. Das Buch nimmt eine ganz andere Richtung ein, als die ersten Seiten, die ich weniger gut fand, andeuten. Das Weiterlesen lohnte sich hier für mich ganz besonders. Doch verstehe ich den Einstieg in den Roman dann nicht ganz. Das wird sich wohl erst mit den folgenden Bänden erklären, denke ich. • Der Cliffhanger ist wirklich gemein für den Leser. Ich bin froh, den Folgeband schon zu haben und gleich weiterlesen zu können… Denn „Muchachas – Tanz in den Tag“ ist lange noch nicht beendet. Es fängt gerade erst an. Viele Wendungen und Ereignisse am Schluss. Die Autorin:„Katherine Pancol wurde 1954 in Casablanca geboren und lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in Frankreich. Nach ihrem Literaturstudium arbeitete sie als Lehrerin, Journalistin und Autorin. Ihr beispielloser Aufstieg zum „Phänomen Pancol“ begann 2006 mit dem Erscheinen des ersten Bandes der Joséphine-Trilogie "Die gelben Augen der Krokodile", der auch erfolgreich verfilmt worden ist. Auch ihre neue Trilogie "Muchachas" stürmte die Bestsellerlisten in Frankreich. Katherine Pancol lebt in Paris.“Pressestimme:"„Bedingungslos weiblich.“ (Quelle: Verlagshomepage; Zitat: DB mobil)" Cover:Das Cover ist wirklich ein Eyecatcher und hat meine Blicke direkt angezogen. Durch dieses Cover wurde ich erst auf dieses Buch aufmerksam. Es passt zum Inhalt und zum Leben der Charaktere. Das Buch ist sehr bunt, edel und hochwertig verarbeitet. Einfach stimmig. Alle drei Bücher der Trilogie zeigen die gleiche Machart, sie sehen im Bücherregal aneinandergestellt einfach toll aus. Das Cover lässt sich erfühlen und wirkt auf mich richtig schön. Leider sieht der Buchrücken nach dem Lesen etwas gewölbt aus, hier erkennt man Leserillen. Aber macht nichts, es ist wie mit den Falten beim Menschen, sie erzählen eine Geschichte… Fazit:Dieser Auftakt ist überraschend, da das Buch eine ganz andere Richtung einnimmt, die man in den ersten 150 Seiten gar nicht erwartet hätte. Den Verlauf, den dieser erste Band nimmt, möchte ich sehr loben. Ein wundervolles Buch voller verzückender Worte und schicksalhafter Momente, die einem ans Herz gehen. Man sollte sich den Titel zum Lebensmotto machen: Tanz in den Tag! 4 Sterne gebe ich dem tollen Auftakt zur Trilogie.

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    • 8
  • Überraschend und berührend ...

    Tanz in den Tag

    SharonBaker

    07. June 2016 um 17:42

    Hortense lebt mit ihren Freund Gary in New York, er ist Musiker und sucht nach den richtigen Noten und sie möchte in der Modewelt Fuß fassen, aber hat auch große Existenzängste. Natürlich reden sie öfters aneinander vorbei und es knallt auch schon mal an ungewöhnlichen Schauplätzen. Anders geht es Joséphine, sie zieht für ihre Liebe nach London, hat den Plan aber ohne ihre Tochter gemacht, diese will zurück zu ihrem Freund nach Paris. Und da die Kinder nur Dummheiten in Kopf haben, heißt es für Josephine, die Liebe zur Tochter oder die Liebe zum Mann. Die Letzte im Bunde ist Stella, sie lebt mit ihrem Sohn auf einen kleinen Bauernhof, irgendwo in einer kleinen Stadt in Frankreich und kämpft sich durchs Leben. Dabei hat sie immer Angst, denn ihre Kindheit war nicht besonders schön und ihr Vater regiert immer noch die Stadt und streckt seine Finger nach ihr aus. Was haben alle diese Geschichten gemeinsam? Wo berühren sie sich? Und kann jede ihr Glück finden? Ich wußte gar nicht so genau, was ich mir von dem Buch erhoffte oder dachte, was da auf mich zukommt, aber wenn ich es von einer Buchhändlerin im Gespräch empfohlen bekomme, werde ich neugierig. So war ich gespannt und mit klitzekleiner Erwartung an die Geschichte dran gegangen und wurde total in ihren Bann gezogen. Zu erst fand ich allein den Titel witzig, eine Französin, die ihren Roman Muchachas nennt, weil es der Ausdruck für junge Frauen bedeutet, fand ich schon erstaunlich, aber Mademoiselle klingt noch lange nicht so spritzig und lebensfroh, also schlug ich das Buch auf und war in New York gelandet.Das erste Pärchen lebt also in der großen Stadt und jeder hat so mit sich selbst zu tun, es wunderte mich, dass sie überhaupt ein Paar sind, aber es muss da was geben. Unser Augenmerk wird auf Hortense gelegt und wir erleben in ihren Kopf ein wahres Chaos aus Ängsten und Sorgen. Sie möchte ganz groß als Designerin rauskommen, sieht umwerfend aus und prallt doch oft, an der oberflächlichen Welt ab, aber sie weiß was sie will und bedient sich da einiger Tricks. Dann kommt Josephine, eine Autorin, die in Paris lebt und einen Freund in London hat, ihre große Liebe, aber sie kann diese nicht so leben, wie sie es gerne möchte. An ihr nagen zum einen Zweifel, ob sie die Richtige für ihn ist, da Josephine so anders ist, als seine erste Frau. Sie macht sich oft kleiner und grauer als sie ist, ihr Selbstbewusstsein ist klein und so stellt sie sich oft selbst ein Bein. Das andere ist, sie ist auch Mutter und ihre Tochter, sieht es ja gar nicht ein, warum ihre Mutter ihr Glück leben darf und sie nicht, immerhin musste sie ihren Freund in Paris zurücklassen. Und die Dritte im Bunde ist Stella, eine absolute Kämpferin, hier verweilt die Geschichte am längsten und lässt uns in das dramatische Leben einer jungen Frau blicken, deren Existenz von Angst und Gewalt geprägt wird. Hier ist der eigentliche Hauptstrang der Geschichte und die Autorin nimmt sich einem Thema an, was einem kalt den Rücken runter laufen lässt. Gewalt in der Ehe, Gewalt an seinem Kind und die Macht mit dem Menschen zu machen, was man will. Eigentlich rollt sie hier ein Tabuthema auf und beschreibt diesen Teufelskreis einer Mutter und ihrer Tochter. Im ersten Moment war ich echt geschockt, aber dann dachte ich, dieses Thema darf einfach nicht mehr im Dunkeln gehalten werden und ich finde es mutig, dazu ein Buch zuschreiben.Bei dem Titel denkt man an eine leichte nette Lektüre für schöne Stunden und bekommt dann so eine Wendung. Ich war gefangen in dieser Geschichte und in der Art, wie die Autorin uns dort heranführt. Ganz sorgsam und gefühlvoll erzählt sie uns von ihren Frauen, lässt uns an jedem Schicksal teilhaben und zeigt uns, wie schnell sich ein Leben in die falsche Richtung entwickeln kann. Mir hat der unglaublich gute Erzählstil dieser Autorin gefallen, ihre Worte fesseln einen und lassen einen erst wieder los, wenn die letzte Seite gelesen ist. Ich möchte unglaublich gern weiter lesen, denn diese Frauen verbindet etwas, was sich nur ganz langsam herausbildet und einem mega neugierig zurück lässt.

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    • 2
  • Höchste Konzentration für eine tolle Geschichte.

    Tanz in den Tag

    DanieD

    01. June 2016 um 20:57

    Ca. acht Frauen werden in unterschiedlichen Lebensphasen, mit unterschiedlichen Partnern in unterschiedlichen Leben vorgestellt. Rasant wechseln die Eindrücke und Einstellungen zum Leben von der einen zur anderen und verweben sich zu einem großen Ganzen. Meine Meinung: Nein, dieses Buch kann man nicht einfach "weglesen". Es wäre auch viel zu schade. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von dem speziellen Schreibstil und den wunderbaren ersten Einblicken aller in dem Buch vorgestellten Frauen. Es ist verworren, ineinander verwoben, wunderbar herzlich, lustig, tragisch und bitterernst. Ich verlor mich in den verknoteten Gedankengängen von wunderbaren Frauen. Immer wenn ich meinte etwas herausgefunden zu haben, dann wurde es fast noch besser. Der Roman könnte stellenweise ein Krimi sein. Es ist mir noch nie passiert, dass ich mir Lebensläufe zu Romanfiguren schreiben mußte, doch nach ca. 100 Seiten ging es nicht anders. Ich nahm mir ein Notizbuch, las das Buch nochmals quer und an besonders schönen Stellen auch genauer, um mir so viele Details wie möglich merken zu können. Es erfordert höchste Konzentration und ist nichts für die 5-Min.-Pause, aber es lohnt sich definitiv sich damit auseinanderzusetzten. Ich bin begeistert und freue mich auf die anderen Teile, die - dank LOVELYBOOKS - noch neben meinem Bett warten. Dankeschön!!!

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