Katherine Paterson

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Autor von Die Brücke nach Terabithia, Bridge to Terabithia und weiteren Büchern.

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Die Brücke nach Terabithia

Die Brücke nach Terabithia

 (49)
Erschienen am 01.08.2009
Gilly Hopkins - Eine wie keine

Gilly Hopkins - Eine wie keine

 (5)
Erschienen am 26.03.2015
Aber Jakob habe ich geliebt

Aber Jakob habe ich geliebt

 (4)
Erschienen am 01.08.1999
Die Brücke nach Terabithia

Die Brücke nach Terabithia

 (2)
Erschienen am 28.09.2007
Bridge to Terabithia

Bridge to Terabithia

 (10)
Erschienen am 18.10.2011
Die Brücke ins andere Land

Die Brücke ins andere Land

 (2)
Erschienen am 01.05.1983

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Rezension zu "Gilly Hopkins - Eine wie keine" von Katherine Paterson

Ein "Klassiker" neu aufgelegt
Lesefexinvor 2 Jahren

Das Buch erzählt die Geschichte des 11-jährigen Pflegekindes Galadiel „Gilly“ Hopkins, das sich im Verschleißen von Pflegefamilien ein dickes Fell zugelegt hat und sich insgeheim an den Traum klammert, von seiner Mutter, die in der Phantasie des Mädchens - ohne einen realen Grund - idealisiert wird, eines Tages zurückgeholt zu werden.
Das Buch zeichnet überaus berührende und sympathische Protagonisten, die, auch wenn sie in ihrem Gutmenschentum eher märchenhaft wirken, innerhalb der Geschichte bestens funktionieren.
Man könnte diese Figuren, so wie die Geschichte selbst, zu sentimental oder rührselig finden, aber kaum jemand wird sich trotzdem ihrem Charme entziehen können, der bei aller gemachten Schrägheit der Protagonisten nicht künstlich wirkt. Das gilt auch und vor allem für Gilly, ein Pflegekind, dass sich aus Gewohnheit seit Jahren kratzbürstig und aufsässig gibt, um eine allzu enge Bindung an ihre häufig wechselnden Pflegefamilien zu vermeiden, bis schließlich ihre raue Schale durch die alles andere als perfekte, aber voller Liebe hinter ihr stehende Familie von Maime Trotter sachte aufgelöst wird. Der Autorin gelingt es mit großer Behutsamkeit, die fließenden Grenzen zwischen kindlichem Eigensinn, charakterlicher Robustheit und innerer Verlorenheit deutlich zu machen und schafft mit Gilly eine Figur, für die sich der Leser schnell erwärmen kann und die er nicht so schnell vergessen wird.

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Rezension zu "Gilly Hopkins - Eine wie keine" von Katherine Paterson

Witziger und zugleich nachdenklicher Jugendroman
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Gilly Hopkins wächst bei Pflegeeltern auf. Ihr sehnlichster Wunsch ist es jedoch, bei ihrer Mutter zu sein. Da sie ein ziemlich anstrengendes Kind ist, wird sie von einer Pflegefamilie zur nächsten geschoben. Erst als sie bei Mrs. Trotter und deren anderem Pflegekind William Ernest landet, beginnt Gillys harte Schale einen Knacks zu bekommen...

Katherine Paterson ist ein warmherziger, nachdenklicher Roman über eine Jugendliche gelungen, die immer herumgeschubst wurde und eigentlich nur einen, leider sehr einseitigen Wunsch hat, bei ihrer leiblichen Mutter zu leben.

Im Grunde ihres Herzens ist Galadriel (Gilly) Hopkins ein liebenswürdiger Mensch, wurde aber schon zu oft verletzt, um dies auch zu zeigen. Bei der schrulligen Mrs. Trotter findet sie endlich jemanden, dem wirklich etwas an ihr liegt.

Alle Charaktere in dieser Geschichte sind wunderbar ausgearbeitet. Manchmal hatte ich beim Lesen das Gefühl direkt dabei zu sein. Das liegt sicher auch am ansprechenden Sprachstil dieses Klassikers, der neu übersetzt wurde.

Sehr schön finde ich auch das moderne Cover und die Kapitelüberschriften mit den passenden Illustrationen dazu. Zum Beispiel beim Kapitel "Die einfache Fahrkarte" ist dies ein Koffer.

Dieser Kinderbuchklassiker aus den USA hat den Titel Klassiker wirklich verdient und ist auch für Erwachsene absolut empfehlenswert!

Fazit: erstklassiger,witziger und nachdenklicher Jugendroman! Sehr empfehlenswert!

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Rezension zu "Gilly Hopkins - Eine wie keine" von Katherine Paterson

Von einer Pflegefamilie zur nächsten
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

USA in den 1970er Jahren: Gilly Hopkins wirkt auf den ersten Blick wie eine ganz normale Elfjährige, doch weit gefehlt. Sie ist ein Pflegekind, das von einer Familie zur nächsten weitergegeben wird. Sie ist rebellisch, aufsässig und überlegt sich jedes Mal neue Gemeinheiten, um die Familie so schnell wie möglich wieder verlassen zu können. Doch all das tut sie nur, damit ihre Mutter Courtney sie wieder zu sich holt. Doch dann kommt Gilly zu der schrulligen Witwe Maime Trotter, die vollkommen immun gegen ihre Bemühungen zu sein scheint. Was für Gilly zunächst wie die Hölle aussieht kommt bald ganz anders als sie denkt.

Der Kinderbuchklassiker aus den USA "Gilly Hopkins - Eine wie keine" bekommt von mir vier Sterne. Die Geschichte beginnt, als Galadriel, kurz Gilly, im Auto ihrer Sozialarbeiterin sitzt und sich Kaugummi in ihre ungekämmten Haare schmiert um bei ihrer neuen Familie gleich einen unmöglichen Eindruck zu hinterlassen. Nachdem ich diesen Anfang gelesen habe, war mir Gilly schon total unsympathisch und es wurde immer schlimmer. Sie beleidigt ihren neuen Pflegebruder, prügelt sich an ihrem ersten Schultag mit sechs Jungen und noch vieles mehr. Obendrein ist sie ziemlich rassistisch, sodass sie ihrer farbigen Lehrerin, um diese zu verärgern, folgenden Spruch auf eine Kare schreibt: "Schwarz soll angeblich schön sein aber ich glaube das behaupten nur die ... die mindestens auf einem Auge blind sind." (S.82 Gilly Hopkins - Eine wie keine) Glücklicherweise wird das im Laufe der Geschichte besser und man beginnt zu verstehen, weshalb Gilly so unausstehlich ist und sie selbst lernt netter zu ihren Mitmenschen zu sein. Das beste an diesem Buch sind aber mit Abstand die Kommentare von Maime Trotter, die so komisch sind, dass man lauthals lachen muss und nicht mehr aufhören kann. Auch wenn ich Gilly zu Beginn unausstehlich fand, habe ich es wirklich genossen, dieses Buch zu lesen, das nicht umsonst als besondere Literatur bezeichnet wird.

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