Katherine Rundell Zu Hause redet das Gras

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Inhaltsangabe zu „Zu Hause redet das Gras“ von Katherine Rundell

Die Welt von Wilhelmina ist golden, frei und ungebunden. Mit ihrem Vater lebt sie auf einer Farm in Simbabwe und hat, wie sie selbst sagt, alles: "Ich habe alles, Sir. Ich habe sogar mehr als alles, nicht wahr, Dad? Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke". Aber nach dem Tod ihres Vaters muss Will fort, weil die Farm verkauft werden soll. Sie wird nach England ins Internat geschickt. Und die Mädchen dort sind schlimmer als Löwen oder Hyänen. Will möchte am liebsten weglaufen. Und das tut sie auch. Sie versteckt sich im Zoo und trifft dort auf Daniel. Ihm und seiner resoluten Großmutter vertraut Wilhelmina und lässt sich am Ende von ihnen überzeugen, doch zurück ins Internat zu gehen und sich dort ihrem neuen Leben zu stellen. Katherine Rundell vertraut in ihrem außerordentlichen Debut ganz ihrer Geschichte und ihren Figuren. Zum Glück, denn so entgeht sie den gängigen Klischees und schafft stattdessen ein unverbrauchtes Bild von Wills Afrika - kindheitsgolden, und dennoch echt und lebendig. Auch Will selbst scheint einem von jeder Seite des Buches geradezu entgegenzuspringen. Ihre Freude und ihre Verzweiflung sind so überzeugend, so wahr, dass man sich ihrer Geschichte nicht eine Minute lang entziehen kann. Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim Lesen weinen muss.

Wunderwunderschönes, berührendes, trauriges, kluges und einzigartiges Buch über ein liebenswertes Mädchen. Ich empfehle dieses Buch allen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine Geschichte über ein willensstarkes Mädchen und ihr goßes Abenteuer!

— Agnes13
Agnes13

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  • Wundervolles Abenteuer

    Zu Hause redet das Gras
    Selene87

    Selene87

    Ein tolles Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann! Wilhelmina ist ein klasse Mädchen und obwohl sie es in der Geschichte wirklich nicht leicht hat und viel miterlebt, meistert sie ihre Welt auf die ihr eigene wundervolle Weise. Ein wirklich nettes Abenteuer das auch zum Schmunzeln einlädt.

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  • Ist es Naivität oder wirkliches Unverständnis?

    Zu Hause redet das Gras
    Krimifee86

    Krimifee86

    Inhalt: Die Welt von Wilhelmina ist golden, frei und ungebunden. Mit ihrem Vater lebt sie auf einer Farm in Simbabwe und hat, wie sie selbst sagt, alles: "Ich habe alles, Sir. Ich habe sogar mehr als alles, nicht wahr, Dad? Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke" Aber nach dem Tod ihres Vaters muss Will fort, weil die Farm verkauft werden soll. Sie wird nach England ins Internat geschickt. Und die Mädchen dort sind schlimmer als Löwen oder Hyänen. Will möchte am liebsten weglaufen. Katherine Rundell vertraut in ihrem außerordentlichen Debut ganz ihrer Geschichte und ihren Figuren. Zum Glück, denn so entgeht sie den gängigen Klischees und schafft stattdessen ein unverbrauchtes Bild von Wills Afrika - kindheitsgolden, und dennoch echt und lebendig. Auch Will selbst scheint einem von jeder Seite des Buches geradezu entgegenzuspringen. Ihre Freude und ihre Verzweiflung sind so überzeugend, so wahr, dass man sich ihrer Geschichte nicht eine Minute lang entziehen kann. Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim Lesen weinen muss. Cover: Ich liebe das Cover!! Das ist einfach komplett nach meinem Geschmack und wie ich finde wunderschön. Es zeigt auf sehr symbolische Art und Weise worum es in dem Buch geht. Und ich mag auch die Farbe und die Schriftart sehr gerne. Wirklich rundherum gut gelungen. Schreibstil: Ich finde den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig, denn die Geschichte wird aus der Perspektive von Will erzählt, die in Simbabwe unter Bedingungen aufwächst, die wohl kaum ein Kind auf dieser Welt so erleben darf. Denn in so grenzenloser Freiheit wie Will aufzuwachsen und zu leben ist doch mehr als ungewöhnlich. Und genau das macht es so schwierig, ihren Charakter anzunehmen und nicht alles als unrealistisch einzustufen. Gerade, weil es sich bei „Zuhause redet das Gras“ um ein Jugendbuch handelt, finde ich das wirklich problematisch. Denn man nimmt Will die Naivität mit der sie nach England geht und ihre ganzen Handlungen drum herum einfach nicht so richtig ab. Ich jedenfalls hatte wirklich Probleme damit, ihren Charakter ernst zu nehmen und ihr zu glauben, dass sie wirklich nicht versteht, was an ihrem Verhalten falsch ist. Die Story: Die Geschichte an sich ist relativ einfach erzählt: Wills Vater stirbt an Malaria und daraufhin wird sie in ein Internat nach England geschickt, wo sie sich so gar nicht zurecht findet. Ich hatte mir diese Thematik relativ lustig vorgestellt. Also, dass Will halt allerhand Missgeschicke passieren, weil sie eben an ein Leben in Freiheit gewöhnt ist und nicht weiß, wie es ist, sich Regeln zu unterwerfen. Leider waren die Missgeschicke, die Will passierten alles andere als lustig. Es war eigentlich immer nur traurig und das war schade. Ich hätte mir hier eine lockere Form gewünscht, an die Thematik heranzugehen. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte an sich berührt, auch wenn ich mir etwas anderes vorgestellt hatte. Fazit: Eine Geschichte von der man sich mehr Lockerheit erhofft, die einen aber trotzdem emotional anspricht und berührt. Gewöhnen musste ich mich leider sehr an den Schreibstil und es ist mir nicht immer leicht gefallen, mich in Wills Gedanken und Empfindungen hineinzufinden. Ich vergebe drei Punkte für ein Buch, das sich schnell und flüssig lesen lässt, das aber an einigen Stellen definitiv verbesserungswürdig ist. Kurzmeinung: Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Schreibstil trifft auf ordentlichen Inhalt und ein wundervolles Cover!

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    • 2
    dicketilla

    dicketilla

    21. August 2014 um 09:55
  • Naja!

    Zu Hause redet das Gras
    Nenuki

    Nenuki

    03. June 2013 um 20:20

    Die Welt von Wilhelmina ist golden, frei und ungebunden. Mit ihrem Vater lebt sie auf einer Farm in Simbabwe und hat, wie sie selbst sagt, alles: "Ich habe alles, Sir. Ich habe sogar mehr als alles, nicht wahr, Dad? Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke" Aber nach dem Tod ihres Vaters muss Will fort, weil die Farm verkauft werden soll. Sie wird nach England ins Internat geschickt. Und die Mädchen dort sind schlimmer als Löwen oder Hyänen. Will möchte am liebsten weglaufen. Katherine Rundell vertraut in ihrem außerordentlichen Debut ganz ihrer Geschichte und ihren Figuren. Zum Glück, denn so entgeht sie den gängigen Klischees und schafft stattdessen ein unverbrauchtes Bild von Wills Afrika - kindheitsgolden, und dennoch echt und lebendig. Auch Will selbst scheint einem von jeder Seite des Buches geradezu entgegenzuspringen. Ihre Freude und ihre Verzweiflung sind so überzeugend, so wahr, dass man sich ihrer Geschichte nicht eine Minute lang entziehen kann. Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim Lesen weinen muss. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Ich finde es ist ein schönes Buch, doch als Will ihre ganzen Kleider zerreist, finde ich doch sehr fraglich

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  • Zu Hause redet das Gras

    Zu Hause redet das Gras
    Tinka2

    Tinka2

    28. May 2013 um 14:34

    'Zu Hause redet das Gras' von Katherine Rundell ist ein wunderschöner und unbedingt lesenswerter Roman. In dem Buch geht es um Will, ein junges Mädchen, dass in Afrika lebt. Sie wurde zwar dort geboren, ihre Mutter und ihr Vater sind aber Engländer, die England aber aufgrund des vielen Regens und der wenigen Farben verlassen haben und nach Afrika ausgewandert sind. Dort arbeitete ihr Vater auf einer Farm, während ihre Mutter, die einzige Frau vor Ort, die Arbeiter mit Essen versorgte. Doch eines Tages stirbt die Mutter und schon wenige Jahre darauf folgt ihr der Vater in die ewigen Jagdgründe. Will ist eine Waise. Während ihr Vater im sterben liegt hat sich der alte Besitzer der Farm mit einer relativ jungen 'Giftschlange' aus der Stadt befreundet. Bezaubert durch ihre Schönheit beschließt er, die in Wirklichkeit nur auf sein Vermögen versessene, Frau zu heiraten. Als diese dann durch die Ehe, die Vollmacht über Will erhält, schickt sie diese sofort auf ein Internat nach England, dem Land, vor dem sie ihre Eltern immer gewarnt haben. In England sie die Menschen ganz anders, als Will es gewohnt ist, und auf dem Internat sind vorallem Wesen, die ihr vollkommen fremd erscheinen: überschminkte, zickige Mädchen. Verzweifelt dadurch, dass sie aufgrund ihre natürlichen, wilden Art gemobbt wird, beschließt sie zurück nach Afrika zu reisen, kommt aber nur bis nach London. Dort kämpft sie sich auf abenteuerliche Weise durch den Alltag und kommt anschließend doch wieder ins Internat, wo sie nach ihrer waghalsigen Aktion aber endlich Freundinnen findet. Das Buch hat mich zutiefst berührt, da die junge Will so klar beschrieben wird, dass man alles genau mitfühlen kann. Manchmal war ich genauso verzweifelt wie sie und an manchen Stellen bin ich hemmungslos in Tränen ausgebrochen und musste das Buch erstmal weglegen. 'Zu Hause redet das Gras' ist auf jeden Fall film-reif und Will ist eine Person, der man am liebsten mal in der Realität begegnen würde. Wenn ich euch einen Tip geben darf, dann: lest dieses zauberhafte Buch! Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim lesen weinen muss

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    • 2
  • Unsere Lieblingsquotes im Mai

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben, Auch im Mai küren wir wieder unsere Lieblingskurzmeinung! Wieso? Weil das Schreiben einer Kurzmeinung (Quote) eine Kunst für sich ist - und das wollen wir belohnen! In einer Kurz-meinung versucht man in 140 Zeichen kurz und knackig auszudrücken, wie einem ein Buch gefallen hat. Andere Leser sehen so was sie vom Buch erwarten können. Wie schreibt man einen Quote? Ihr könnt ganz einfach selbst eine Kurzmeinung zu einem Buch schreiben. Dazu geht ihr einfach auf die Buchseite und klickt auf die kleine Sprechblase unter dem Buch. So sieht das dann aus. Wie wird der Lieblingsquote des Monats Mai ermittelt? Da wir nicht alle Kurzmeinungen im Blick haben, könnt ihr uns helfen, indem ihr eure Lieblingsquotes bzw. eigene Quotes in dieses Thema postet. Vielleicht könnt ihr auch - bei Quotes von anderen Lesern - in ein paar Worten erklären, warum euch gerade diese Kurzmeinungen so gut gefallen haben. Bitte vergesst nicht den Nickname des Verfassers dazu zu schreiben. Dieser bekommt nämlich, im Gewinnfall, ein tolles Überraschungspaket von uns! Das war übrigens unsere Lieblingskurzmeinung im April. Ich wünsche euch viel Spaß! :)

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    • 167
  • Sehr zu empfehlen

    Zu Hause redet das Gras
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2013 um 15:22

    Inhalt: Wilhelmina Silver lebt und ist aufgewachsen in Simbabwe. Sie und ihr Vater verdienen sich ihren Lebensunterhalt auf einer Tabakfarm, auf der Will frei tun und lassen kann, wie es ihr liebt ist. Mit ihrem Freund Simon reitet sie gern aus, unternimmt Abenteuer und ist einfach nur glücklich. Als sie ein schwerer Schicksalsschlag auf ein Internat in England schickt, ist sie alles andere als glücklich und vermisst ihre Heimat ungemein. Die Menschen, das Wetter, mit nichts kommt sie auf einen gemeinsamen Nenner. Doch wie wird sie sich durchschlagen? Das einzige was sie eigentlich nur noch tun möchte: Weglaufen! Meine Meinung: Schon länger hat mich dieses Buch im Buchgeschäft angelächelt, bis ich es einfach mitnehmen möchte. Und ich bin wirklich froh, dies getan zu haben. Eine so entzückende und zauberhafte Geschichte im Kinder- und Jugendbuch Genre habe ich selten gelesen. Und alles, was in diesem Buch geschieht und beschrieben wird, kann man ohne wenn und aber hinnehmen, glauben und lässt den Leser tief mitfühlen. Will hat in Afrika ein ganz unbeschwertes Leben. Sie ist frei, hat jeden Tag gutes Wetter und liebt ihr Leben auf der Farm, auf der sie mit ihrem Vater lebt, der ebenfalls Will heißt. Durch einen schweren Schlag muss Will ihr altes Leben von jetzt auf gleich aufgeben und wird nach England auf ein Mädcheninternat geschickt. Die Mädchen dort sind einfach nur böse und geben der kleinen Will mit den zotteligen Haaren keine Chance, sich ein neues Leben aufzubauen. Katherine Rundell schafft es mit einem sehr berührenden Schreibstil, den Leser in ihrem Bann zu ziehen. Die Seiten fliegen nur so dahin, sodass das Buch schnell gelesen werden kann. Nach nur 250 Seiten ist es dann auch schon zuende, was mich etwas traurig gestimmt hat, denn ich hätte Will gerne noch länger auf ihrem Weg begleitet. Mit viel Gefühl beschreibt sie, wie Will es schafft, sich durchzukämpfen, ohne aufzugeben. Will ist ein für ihr Alter so starker Charakter, der einen zum Schmunzeln und Weinen bringen kann. Gern hätte ich sie an der ein oder anderen Stelle an die Hand genommen, um ihr zu helfen. Diese Geschichte verbirgt so viele Botschaften, die einen sehr berühren und zum Nachdenken bringen, wenn man nur gut genug hinschaut. Meines Erachtens ist dieses Buch nicht nur etwas für Kinder und Jugendliche. Auch Erwachsene können diese Geschichte gut lesen, um sich und seine Handlungen an der ein oder anderen Stelle mal zu reflektieren. Eine sehr berührende und wunderschöne Geschichte von einem Mädchen, dass ihren Willen niemals verliert, sich durch jede Situation durchschlagen kann, und dem Leser das ein oder andere vermitteln kann! 5 von 5 Sternen

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  • Unsere Lieblingsquotes im April

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben, vielleicht habt ihr es schon mitbekommen: Wir küren ab jetzt jeden Monat unsere Lieblingskurzmeinung! Wieso? Weil das Schreiben einer Kurzmeinung (Quote) eine Kunst für sich ist - und das wollen wir belohnen! In einer Kurz-meinung versucht man in 140 Zeichen kurz und knackig auszudrücken, wie einem ein Buch gefallen hat. Andere Leser sehen so was sie vom Buch erwarten können. Wie schreibt man einen Quote? Ihr könnt ganz einfach selbst eine Kurzmeinung zu einem Buch schreiben. Dazu geht ihr einfach auf die Buchseite und klickt auf die kleine Sprechblase unter dem Buch. So sieht das dann aus. Wie wird der Lieblingsquote des Monats April ermittelt? Da wir nicht alle Kurzmeinungen im Blick haben, könnt ihr uns helfen, indem ihr eure Lieblingsquotes in dieses Thema postet. Vielleicht könnt ihr auch in ein paar Worten erklären, warum euch gerade diese Kurzmeinung so gut gefallen hat. Bitte vergesst nicht den Nickname des Verfassers dazu zu schreiben. Dieser bekommt nämlich, im Gewinnfall, ein tolles Überraschungspaket von uns! Das war übrigens unsere Lieblingskurzmeinung im März  Und nun: viel Spaß! :)

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  • Ein tragisches Schicksal, wunderschön erzählt

    Zu Hause redet das Gras
    Loony_Lovegood

    Loony_Lovegood

    Ein tragisches Schicksal, wunderschön erzählt Die kleine Will lebt mit ihrem Vater auf dessen Tabakfarm in Simbabwe. Es ist wie Will's eigenes Paradies. Den ganzen Tag reitet sie mit ihrem besten Freund Simon durch die Steppe, beobachtet die Tiere, spielt mit Affen oder klettert auf Bäume um dort von den süßen Früchten zu naschen. Sie ist so frei wie eine Wildkatze und es zählt nur das Leben im Hier und Jetzt. Mit ihrer langen, wilden verfilzten Mähne und den schmutzigen Füßen hat sie auch das Erscheinungsbild einer verwilderten Raubkatze. Aber Will's Wesen ist von reinem Herzen und jeder mag sie mit ihrem wunderschönen Lächeln, welches ihre Augen aufleuchten lässt, sodass man die Sonne Afrikas und die Liebe zum Leben darin glühen sieht. Doch als ihr Vater durch eine schwere Krankheit im sterben liegt, bekommt Will's wundervolles Leben einen Riss. Ihre geliebte Welt zerbricht in Scherben und nichts bleibt wie es war. Ihr neuer Vormund schickt Will nach London auf ein reines Mädcheninternat, um aus ihr ein richtiges Mädchen zu machen, mit Manieren und Gehorsam. Für Will ist England eine fremde Welt, mit der sie nicht klar kommt. Sie fühlt sich so eingesperrt wie ein Tiger im Käfig. Und ihre Mitschülerinnen sind noch schlimmer als die Hyänen in Afrika. Zum ersten Mal verspürt Will großes Heimweh, sie möchte zurück nach Afrika, zu Simon, Shumba und Kezia. Doch wie kann sie aus dieser Hölle entkommen? Katherine Rundell ist mit "Zu Hause redet das Gras" eine wundervolle Geschichte gelungen. Die Naturbeschreibungen Afrikas sind so bildhaftig, dass man die Sonne auf der Haut spüren und die süßen Mangos schmecken kann. Die Sprache ist einfach, aber voller Emotionen. Man saugt die Sätze in sich auf und merkt gar nicht, dass die Seiten nur so dahin schwinden. Die Geschichte beschreibt so viele Facetten des Lebens; ist mal lustig, schön oder auch traurig und trägt genug Stoff in sich um über das eigene Leben nachzudenken. Besonders die kleine Will ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich konnte alles fühlen, was auch sie gefühlt hat. Eine Geschichte über Freundschaft, Freiheit und das Leben selbst - einfach wundervoll!!!

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  • Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Zu Hause redet das Gras
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    Es gibt Bücher, die einem einfach ein gutes Gefühl geben. Wie eine warme Decke in kalten Wintertagen. „Zu Hause redet das Gras“ von Katherine Rundell ist so ein Buch. Wenn man es dann noch von einem ganz lieben Menschen geschenkt bekommt, wird es zu etwas ganz Besonderem. Das Leben von Wilhelmina Silver, genannt Will, ist frei und ungebunden, wie es sich wohl jedes abenteuerlustige Kind wünscht. Sie lebt zusammen mit ihrem Vater auf einer Tabak-Farm in Simbabwe ein glückliches Leben und genießt alle Vorzüge, die ein Mädchen in mitten einer Männerwirtschaft hat. Niemand stört sich, wenn sie mal wieder Tage mit ihrem Pferd in der Wildnis verschwunden ist, um mit Affen zu spielen. Jeder, der Will kennt, weiß, dass sie bestens im Busch zurechtkommt. Schon früh hat Will gelernt, sich die Natur zum Nutzen zu machen und in ihr zu überleben. Eines Tages findet ihr gewohntes Wildkatzenleben ein plötzliches Ende. Ihr Vater stirbt und Will muss fort, weil die Farm verkauft werden soll. Fort nach England in ein Internat mit sehr strengen Regeln und Mädchen, die schlimmer sind als die Hyänen aus Simbabwe. Schnell wächst in Will die Sehnsucht nach ihrer geliebten Heimat und ihren Freunden und sie schmiedet Pläne, um aus dem Internat zu fliehen. Doch England ist nicht Simbabwe… Für mich ist Will ist ein ganz besonderes Mädchen. Schlau, sehr mutig, ein Mädchen, das mit allen Sinnen lebt. Es ist mit sich, der Natur und der Welt im reinen. Zufrieden mit dem was es hat: Einen sicheren Ort, der von liebevollen Menschen bewohnt wird, in einer atemraubendem Umgebung, die viele Abenteuer verspricht und wilden Tieren. Will ist davon überzeugt, dass sie alles hat, was sich ein Mensch wünschen kann und ist glücklich damit. Selten findet man Menschen, die so denken. Will ließ mich über meine hohen Ansprüche ans Leben nachdenken und erdete mich. Kathrine Rundell hat sich für ihren Debütroman eine wunderschöne Kulisse ausgesucht und beschreibt sie so, dass der Leser, genau wie Will, das Gras rauschen und die wilden Tiere im Busch brüllen hören oder den Staub riechen kann. Auch ihren Figuren hat sie so viel Leben, Leidenschaft und Charme eingehaucht, dass man sich ihrer nur schlecht entziehen kann. „Zu Hause redet das Gras“ von Katherine Rundell ist eine wunderschöne und sinnliche Geschichte über die Sehnsucht nach der Heimat, der Suche nach Geborgenheit und Freundschaft, und über das Leben selbst.

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    • 2
    aba

    aba

    08. December 2012 um 23:24
  • Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Zu Hause redet das Gras
    Leselampe_

    Leselampe_

    27. July 2012 um 18:30

    Wilhelmina, kurz Will, lebt zusammen mit ihrem Vater auf einer Farm in Simbabwe. Jeden Tag verbringt sie Zeit mit ihrem besten Freund Simon. Egal ob sie gemeinsam durch die wunderschöne Landschaft Afrikas reiten oder sich im Schlamm suhlen, Will mangelt es an nichts. "Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke" Aber als ihr Vater eines Tages stirbt, muss Will ihr altes Leben verlassen. Die Farm soll verkauft werden und ihr Vormund schickt Will nach London ins Internat. Dort prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten. Die "wilde" Will trifft auf typische Londoner Schulmädchen, die sie schikanieren und beleidigen. Schon nach kurzer Zeit merkt sie, dass sie zurück in ihre Heimat möchte. Sie bricht aus dem Internat aus und schlägt sich durch die Straßen Londons, was in einem Fremden Land gar nicht so einfach ist, wenn man zudem noch von der Polizei gesucht wird. Mit "Zu Hause redet das Gras" ist Katherine Rundell ein ganz gutes Jugendbuch über Heimweh und Freundschaft gelungen, allerdings hatte ich mit der Ausdrucksweise von Will,die sich manchmal sehr kindisch anhörte, meine Probleme.

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  • Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Zu Hause redet das Gras
    kassandra1010

    kassandra1010

    13. May 2012 um 18:35

    Will hat ein ungezwungenes Leben in Simbabwe. Sie wächst auf einer Farm bei ihrem Vater auf und hat sich dem Leben dort angepasst. Sie trägt keine feinen Kleider, keine Schuhe und ihr Wortschatz ist auch nicht ganz der feinen englischen Art entsprechenden und als ein Unglück geschieht, ändert sich für Will einfach alles. Die neue Frau des Farmbesitzers schickt Will nach London in ein Internat. Dort kann und will sich Wilhelmina nicht eingewöhnen und flieht in den Londoner Zoo. Eine wunderbare Geschichte über Heimweh, das Leben und die Freundschaft.

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  • Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Zu Hause redet das Gras
    AusZeit-Mag

    AusZeit-Mag

    26. April 2012 um 11:28

    Inhalt * Wilhelmina, die von allen nur Will genannt wird, lebt ein glückliches, zufriedenes Leben zusammen mit ihrem Vater auf einer kleinen Farm in Afrika. Sie ist ein kleiner Wildfang, liebt die Natur über alles und hat ein Herz aus Gold. Als ihr Vater eines Tages verstirbt, muss sie ihre geliebte Heimat verlassen und wird auf ein Internat in London geschickt. Dort ist sie für alle nur „die fremde Wilde“, wird ausgeschlossen und schikaniert, bis Will es nicht länger ertragen kann und sich entschließt, abzuhauen, um nach Hause zurückzukehren … * Einschätzung: * Mit ihrem Jugendbuch „Zu Hause redet das Gras“ erzählt Katherine Rundell nicht nur die Geschichte eines beeindruckenden jungen Mädchens mit einem Herzen aus Gold, sie erzählt auch von Sehnsucht und Hoffnung, von Freundschaft und über das Leben selbst, das sich nicht immer von seiner besten und einfühlsamsten Seite zeigt. * Die Autorin unterhält ihre Leser mit tollen, facettenreichen Figuren, die man schnell liebgewinnt und einem lockeren, einfühlsamen und zugleich verträumten Schreibstil, der gerade in der ersten Hälfte, die in Afrika spielt, wunderbare Bilder während des Lesens entstehen und damit den Leser in eine atemberaubende Landschaft eintauchen lässt. * Zu Beginn der Geschichte erlebt man eine unbeschwerte Will, die in ihrer Heimat Afrika ein unbekümmertes, wohlbehütetes Leben führt, ohne Zwänge und im Einklang mit der Natur und den Tieren. Man begleitet das Mädchen auf halsbrecherischen Reitausflügen und im abenteuerlichen Spiel zusammen mit Simon, ihrem besten Freund. Man kann spüren, wie sehr Will sich wohl fühlt, wie glücklich sie ist und wie sehr sie die Freiheit und das einfache Leben in Afrika genießt. * In London soll sich das alles ändern. Dort ist alles neu und fremd für Will. Ihre Mitschüler sind völlig anders und können für das aufgeweckte, lebhafte Mädchen kein Verständnis aufbringen. Schlimmer noch, sie wird gemobbt und zu einer Außenseitern. Will fühlt sich unverstanden und einsam, ihre Sehnsucht nach zu Hause wird immer stärker. Doch Will wäre nicht Will, wenn sie nicht alles dran setzen würde, für sich und ihre Rückkehr nach Afrika zu kämpfen. Als sie auf ihrer Flucht einen Jungen kennenlernt, der ihr helfen und sich um sie kümmern möchte, muss das junge Mädchen begreifen, dass es überall Lichtblicke geben kann, nicht nur in Afrika … * Fazit * Mit „Zu Hause redet das Gras“ ist Katherine Rundell ein ganz wunderbares Jugendbuch gelungen. Die Geschichte um Will und ihre Sehnsucht nach zu Afrika, ihrem über alles geliebten zu Hause, berührt und steckt voller Lebensweisheiten. Gerne begleitet man das junge Mädchen auf seinen Abenteuern, leidet, fühlt und freut sich mit ihr, wenn sie dem Wunsch, nach Hause zurückzukehren, einen Schritt näher gekommen ist. Gerne vergebe ich für dieses rundum gelungene Buch 5 von 5 Punkten (DL)

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  • Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Zu Hause redet das Gras
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    19. April 2012 um 13:07

    KLAPPENTEXT: "Ich habe alles, Sir. Ich habe sogar mehr als alles, nicht wahr, Dad? Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke" Aber nach dem Tod ihres Vaters muss Will fort, weil die Farm verkauft werden soll. Sie wird nach England ins Internat geschickt. Und die Mädchen dort sind schlimmer als Löwen oder Hyänen. Will möchte am liebsten weglaufen. ZUR AUTORIN: (Quelle: Carlsen) Katherine Rundell, geboren 1987, wuchs in London, Zimbabwe und Brüssel auf. 2008 bekam sie ein Forschungsstipendium am All Souls College, Oxford. "Zu Hause redet das Gras" ist ihr erstes Buch. Sie schreibt gerade an ihrem zweiten. EIGENE MEINUNG: Es gibt Bücher, die sind einfach etwas Besonderes. Unterschiedliche Faktoren machen diese Besonderheit aus: Mal ist es die Schreibe, mal die Geschichte, mal die Protagonisten. Katherine Rundell ist es gelungen dies alles zu vereinen und eine Geschichte zu kreieren, die das Herz erwärmt und Sonne ins Leben bringt. "Manche Häuser hatten Glas in allen Fenstern und Schlösser in den Türen. Das wusste Wilhelmina. Das Farmhaus, in dem sie lebte, war kein solches Haus. Wenn es einen Haustürschlüssel gab, hatte sie ihn nie gesehen. Vermutlich war er von den Ziegen gefressen worden, die immer wieder in die Küche kamen." (S. 5) Wilhelmina, genannt Will, aber auch Viel, Viel-zu-viel oder Vielfrass, lebt mit ihrem Vater auf der Farm des Captains in Afrika. Sie führt ein freies und wildes Leben. Jeden Tag verbringt sie ihre Zeit mit ihrem besten Freund Simon in der Weite des Landes. Sie reiten, fangen wilde Tiere, baden in Schlammlöchern, machen Blödsinn und tun einfach was sie wollen. Manchmal geraten sie in gefährliche Situationen, dennoch gibt es kaum etwas, das Will mehr liebt als "ihr" Afrika. Als der Captain eines Tages eine Frau mit nach Hause bringt, deren Blick so falsch ist wie der einer giftigen Schlange, weiß Will, dass sie sich in Acht nehmen muss. Dennoch glaubt sie, dass ihr niemand was anhaben kann, solange sie Freunde hat wie Simon, Tedias oder den Captain und ihren über alles geliebten Vater. Als dieser stirbt verändert sich jedoch alles. Will wird von der neuen Herrin der Farm nach England geschickt, um dort auf eine Internatsschule zu gehen. Für Will das größte Unglück ihres Lebens, denn dort kann sie beim Schlafen weder die Sterne sehen, noch den Wind spüren. Nichts dort duftet nach Gras, und Shorts und Arbeitsstiefel scheinen auch unangebracht. Doch "Freiheit kann man nicht mit Eleganz bezwingen" und so unternimmt Will den Versuch nach Afrika zurück zu kehren. "Sie ist anders, glaub mir. Wie Feuer. Sie ist eine Wildkatze." (S.21) Passender hätte auch ich es nicht sagen können, denn Will ist wild. Aber nicht nur das. Sie ist auch frei. Frei von Zwängen und Vorschriften. Eins mit der Natur. Aus ihr strahlt das Leben und so bleibt dem Leser nichts anderes übrig als sie sofort ins Herz zu schließen. Für mich ist Wills Geschichte ein bisschen mehr, als nur eine Geschichte. Ich bin selbst eine Will gewesen. Den ganzen Tag mit dem Pony unterwegs, hab im Wald gespielt und mein ganzes Herzblut in verwaiste, verletzte und verwahrloste Tiere gesteckt. Auch ich war anders als viele Mädchen in meinem Alter. Hatte andere Interessen, andere Normen, andere Ideale. Und so hat es nicht nur Will, sondern auch mir schier das Herz zerrissen, als diese Afrika verlassen muss. "Der Verlust war eine Leere, in der kein lebendiges Wort existierte." (S.99) Will muss nicht nur ihre Freunde, ihr vertrautes Leben und "ihr" Afrika zurück lassen. Es ist einfach das Lebensgefühl, das sie dort hatte, das in England nicht möglich zu sein scheint. Doch Will, wäre nicht Will, wenn sie nicht auch dort kämpferisch allen Schwierigkeiten ins Auge schauen würde. Katherine Rundell, die eine noch sehr junge Autorin und viel gereist ist, hat vielleicht ein wenig biografisches in ihr Buch gesteckt. Zumindest scheint ihr ihr Debütroman sehr am Herzen zu liegen. Dies macht sich sowohl in der Geschichte, als auch an der Schreibe bemerkbar, die ausstrahlt, wie viel Freude und Seele die Autorin ins Buch gesteckt hat und die mich mit wundervoller, bildlicher Sprache entführt hat in Wills Afrika. FAZIT: "Zu Hause redet das Gras" ist ein wunderschönes Buch voller Weisheit. Es ist ein Buch darüber, dass man dort zu Hause ist, wo das Herz hin gehört, aber sich heimisch fühlen kann, wo man Freunde hat. Eine Geschichte, die mit der natürlichen und ungekünstelten Sicht eines Kindes die Sonne Afrikas in den Herzen seiner Leser scheinen lässt. Ein wundervolles Buch, das Leser jeden Alters mit seinem Charme begeistern wird.

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  • Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Zu Hause redet das Gras
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2012 um 16:49

    Wilhelmina, genannt Will, lebt mit ihrem Vater auf einer Farm in Simbabwe. Dort führt sie ein vollkommen freies Leben und man bekommt vermittelt, dass sie wirklich eins mit der Natur ist. Nach dem Tod ihres Vaters wird sie jedoch aus diesem Leben herausgerissen und soll in England auf ein Mädcheninternat gehen. Dort angekommen prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Für Will beginnt eine schlimme Zeit, sie kann sich dort nicht einfinden, flieht und beginnt sich durch die Straßen von London zu kämpfen. Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich mir sicher, dass das Buch bestimmt sehr interessant sein wird und viele Überraschungen bereithält. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Sicher war es interessant, aber richtig überzeugen konnte mich die Geschichte von Will nicht. Die Naturverbundenheit Wills war sehr schön herausgestellt und wurde selbst in der Großstadt London sehr deutlich. Ich habe mit ihr mitgefühlt und immer das Beste für sie gehofft. Ich finde sie ist ein tapferes und mutiges Mädchen, denn gerade in einer Großstadt ist es sehr schwer sich zurechtzufinden. Allerdings hat mir der Teil der Geschichte, der zu Beginn in Afrika spielt deutlich besser gefallen, wohl einfach weil ich gemerkt habe, dass sich Will sich sehr wohl fühlt in ihrer kleinen Welt. Das Ende ist auch versöhnlich, da kann ich nichts dran aussetzen. Aber: Die Sprache! Ich bin beinahe daran verzweifelt. Ich weiß nicht, was die Autorin mir damit sagen will. Dass Will nicht vernünftig reden kann? Dass man in Afrika anders spricht? Ich weiß gar nicht wie oft ich in diesem Buch die Worte „ja“, „hey“ und „bitte“ gelesen habe, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Zunächst vielleicht nichts außergewöhnliches, aber eines dieser Worte klebte meist am Satzende wenn Will gesprochen hatte. Mal sogar passend, häufig aber auch dermaßen oft wiederholend, dass es mich am Ende fast nur noch genervt hat. Sehr schade, denn so konnte ich das Buch nicht unbedingt genießen! Insgesamt gesehen ein schönes Buch mit einer Geschichte, von der man sich großes Potenzial versprechen kann. Leider hapert es am Ende ein wenig an der guten Umsetzung!

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  • Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Zu Hause redet das Gras
    Ritja

    Ritja

    13. March 2012 um 16:57

    Das Buch "Zu Hause redet das Gras" hat mir recht gut gefallen. Die beiden Charaktere Will und Simon laden durch ihre charmante Art direkt ein nach Afrika zu gehen und das Gelesene selber zu erleben. Man kann förmlich die Hitze spüren und die Weite der Landschaften fühlen. Die Autorin schafft es mit nur wenigen Seiten den Leser in die Geschichte zu ziehen und ein Teil von ihr zu werden. Auch die Ausflüge in die Landessprache sind interessant, auch wenn man sich fast die Zunge bricht ;-). Aber worum geht es eigentlich? Will (Wilhelmina) lebt auf einer Farm mit ihrem Vater und den Tieren. Sie ist weiß und schnell und nervig und lieb und linkisch. Man braucht viele "und`s", um sie zu bescheiben. Auch ihr Freund Simon, schwarz und groß, weiß das. Er lehrt ihr die Sprache und das Kopfüberreiten auf den Pferden. Sie verbringen seit sie 6 Jahre alt sind, ihre Zeit miteinander und sind mehr als eng befreundet- sie sind miteinander verbunden. Ihren Vater liebt sie auch über alles, wie die Weite und den Raum. Jedoch muss sie sich bald von ihm verabschieden. Traurigkeit und Wehmut ziehen bei Wilhelmina ein. Sie wird durch ihren Vormund nach England in ein Mädcheninternat geschickt, wo sie nichts von dem wiederfindet,was ihre bisherige Welt ausgemacht hat. Sie flüchtet und irrt nun durch die Straßen... Der Leser taucht in dem ersten Teil des Buches in eine heile und glückliche Welt ein, erlebt die Pflanzen- und Tierwelt Afrikas und das unbeschwerte Leben. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den vielen Veränderungen und der Traurigkeit der kleinen Wildkatze, wie sieht kämpft und vieles nicht versteht und auch kaum Verständnis erhält, weil sie so anders ist. Der letzte Teil des Buches zeigt wieder einen Hoffnungsschimmer und lässt offen, wie Will sich entwickeln wird. Ich fand das Buch gut geschrieben und auch die Geschichte ist interessant. Zum Schluß wurde es mir etwas zu amerikanisch-kitschig, aber es ist ja auch ein Jugendbuch, so dass man hier ruhig ein halbes Happy-End zulassen kann ;-).

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