Zu Hause redet das Gras

von Katherine Rundell 
4,1 Sterne bei39 Bewertungen
Zu Hause redet das Gras
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Ich liebe dieses Buch einfach

Wunderwunderschönes, berührendes, trauriges, kluges und einzigartiges Buch über ein liebenswertes Mädchen. Ich empfehle dieses Buch allen!

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Inhaltsangabe zu "Zu Hause redet das Gras"

Die Welt von Wilhelmina ist golden, frei und ungebunden. Mit ihrem Vater lebt sie auf einer Farm in Simbabwe und hat, wie sie selbst sagt, alles: "Ich habe alles, Sir. Ich habe sogar mehr als alles, nicht wahr, Dad? Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke". Aber nach dem Tod ihres Vaters muss Will fort, weil die Farm verkauft werden soll. Sie wird nach England ins Internat geschickt. Und die Mädchen dort sind schlimmer als Löwen oder Hyänen. Will möchte am liebsten weglaufen. Und das tut sie auch. Sie versteckt sich im Zoo und trifft dort auf Daniel. Ihm und seiner resoluten Großmutter vertraut Wilhelmina und lässt sich am Ende von ihnen überzeugen, doch zurück ins Internat zu gehen und sich dort ihrem neuen Leben zu stellen. Katherine Rundell vertraut in ihrem außerordentlichen Debut ganz ihrer Geschichte und ihren Figuren. Zum Glück, denn so entgeht sie den gängigen Klischees und schafft stattdessen ein unverbrauchtes Bild von Wills Afrika - kindheitsgolden, und dennoch echt und lebendig. Auch Will selbst scheint einem von jeder Seite des Buches geradezu entgegenzuspringen. Ihre Freude und ihre Verzweiflung sind so überzeugend, so wahr, dass man sich ihrer Geschichte nicht eine Minute lang entziehen kann. Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim Lesen weinen muss.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551314208
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:30.07.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.03.2012 bei Silberfisch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Selene87s avatar
    Selene87vor 3 Jahren
    Wundervolles Abenteuer

    Ein tolles Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann! Wilhelmina ist ein klasse Mädchen und obwohl sie es in der Geschichte wirklich nicht leicht hat und viel miterlebt, meistert sie ihre Welt auf die ihr eigene wundervolle Weise. Ein wirklich nettes Abenteuer das auch zum Schmunzeln einlädt.

    Kommentare: 2
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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Ist es Naivität oder wirkliches Unverständnis?

    Inhalt: Die Welt von Wilhelmina ist golden, frei und ungebunden. Mit ihrem Vater lebt sie auf einer Farm in Simbabwe und hat, wie sie selbst sagt, alles: "Ich habe alles, Sir. Ich habe sogar mehr als alles, nicht wahr, Dad? Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke" Aber nach dem Tod ihres Vaters muss Will fort, weil die Farm verkauft werden soll. Sie wird nach England ins Internat geschickt. Und die Mädchen dort sind schlimmer als Löwen oder Hyänen. Will möchte am liebsten weglaufen. Katherine Rundell vertraut in ihrem außerordentlichen Debut ganz ihrer Geschichte und ihren Figuren. Zum Glück, denn so entgeht sie den gängigen Klischees und schafft stattdessen ein unverbrauchtes Bild von Wills Afrika - kindheitsgolden, und dennoch echt und lebendig. Auch Will selbst scheint einem von jeder Seite des Buches geradezu entgegenzuspringen. Ihre Freude und ihre Verzweiflung sind so überzeugend, so wahr, dass man sich ihrer Geschichte nicht eine Minute lang entziehen kann. Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim Lesen weinen muss.

    Cover: Ich liebe das Cover!! Das ist einfach komplett nach meinem Geschmack und wie ich finde wunderschön. Es zeigt auf sehr symbolische Art und Weise worum es in dem Buch geht. Und ich mag auch die Farbe und die Schriftart sehr gerne. Wirklich rundherum gut gelungen.

    Schreibstil: Ich finde den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig, denn die Geschichte wird aus der Perspektive von Will erzählt, die in Simbabwe unter Bedingungen aufwächst, die wohl kaum ein Kind auf dieser Welt so erleben darf. Denn in so grenzenloser Freiheit wie Will aufzuwachsen und zu leben ist doch mehr als ungewöhnlich. Und genau das macht es so schwierig, ihren Charakter anzunehmen und nicht alles als unrealistisch einzustufen. Gerade, weil es sich bei „Zuhause redet das Gras“ um ein Jugendbuch handelt, finde ich das wirklich problematisch. Denn man nimmt Will die Naivität mit der sie nach England geht und ihre ganzen Handlungen drum herum einfach nicht so richtig ab. Ich jedenfalls hatte wirklich Probleme damit, ihren Charakter ernst zu nehmen und ihr zu glauben, dass sie wirklich nicht versteht, was an ihrem Verhalten falsch ist.

    Die Story: Die Geschichte an sich ist relativ einfach erzählt: Wills Vater stirbt an Malaria und daraufhin wird sie in ein Internat nach England geschickt, wo sie sich so gar nicht zurecht findet. Ich hatte mir diese Thematik relativ lustig vorgestellt. Also, dass Will halt allerhand Missgeschicke passieren, weil sie eben an ein Leben in Freiheit gewöhnt ist und nicht weiß, wie es ist, sich Regeln zu unterwerfen. Leider waren die Missgeschicke, die Will passierten alles andere als lustig. Es war eigentlich immer nur traurig und das war schade. Ich hätte mir hier eine lockere Form gewünscht, an die Thematik heranzugehen. Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte an sich berührt, auch wenn ich mir etwas anderes vorgestellt hatte.

    Fazit: Eine Geschichte von der man sich mehr Lockerheit erhofft, die einen aber trotzdem emotional anspricht und berührt. Gewöhnen musste ich mich leider sehr an den Schreibstil und es ist mir nicht immer leicht gefallen, mich in Wills Gedanken und Empfindungen hineinzufinden. Ich vergebe drei Punkte für ein Buch, das sich schnell und flüssig lesen lässt, das aber an einigen Stellen definitiv verbesserungswürdig ist.

    Kurzmeinung: Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Schreibstil trifft auf ordentlichen Inhalt und ein wundervolles Cover!

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    Nenukis avatar
    Nenukivor 5 Jahren
    Naja!


    Die Welt von Wilhelmina ist golden, frei und ungebunden. Mit ihrem Vater lebt sie auf einer Farm in Simbabwe und hat, wie sie selbst sagt, alles: "Ich habe alles, Sir. Ich habe sogar mehr als alles, nicht wahr, Dad? Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke" Aber nach dem Tod ihres Vaters muss Will fort, weil die Farm verkauft werden soll. Sie wird nach England ins Internat geschickt. Und die Mädchen dort sind schlimmer als Löwen oder Hyänen. Will möchte am liebsten weglaufen. Katherine Rundell vertraut in ihrem außerordentlichen Debut ganz ihrer Geschichte und ihren Figuren. Zum Glück, denn so entgeht sie den gängigen Klischees und schafft stattdessen ein unverbrauchtes Bild von Wills Afrika - kindheitsgolden, und dennoch echt und lebendig. Auch Will selbst scheint einem von jeder Seite des Buches geradezu entgegenzuspringen. Ihre Freude und ihre Verzweiflung sind so überzeugend, so wahr, dass man sich ihrer Geschichte nicht eine Minute lang entziehen kann. Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim Lesen weinen muss. Mehr anzeigen Weniger anzeigen

    Ich finde es ist ein schönes Buch, doch als Will ihre ganzen Kleider zerreist, finde ich doch sehr fraglich

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    Tinka2s avatar
    Tinka2vor 5 Jahren
    Zu Hause redet das Gras

    'Zu Hause redet das Gras' von Katherine Rundell ist ein wunderschöner und unbedingt lesenswerter Roman.
    In dem Buch geht es um Will, ein junges Mädchen, dass in Afrika lebt. Sie wurde zwar dort geboren, ihre Mutter und ihr Vater sind aber Engländer, die England aber aufgrund des vielen Regens und der wenigen Farben verlassen haben und nach Afrika ausgewandert sind. Dort arbeitete ihr Vater auf einer Farm, während ihre Mutter, die einzige Frau vor Ort, die Arbeiter mit Essen versorgte. Doch eines Tages stirbt die Mutter und schon wenige Jahre darauf folgt ihr der Vater in die ewigen Jagdgründe. Will ist eine Waise.
    Während ihr Vater im sterben liegt hat sich der alte Besitzer der Farm mit einer relativ jungen 'Giftschlange' aus der Stadt befreundet. Bezaubert durch ihre Schönheit beschließt er, die in Wirklichkeit nur auf sein Vermögen versessene, Frau zu heiraten. Als diese dann durch die Ehe, die Vollmacht über Will erhält, schickt sie diese sofort auf ein Internat nach England, dem Land, vor dem sie ihre Eltern immer gewarnt haben. In England sie die Menschen ganz anders, als Will es gewohnt ist, und auf dem Internat sind vorallem Wesen, die ihr vollkommen fremd erscheinen: überschminkte, zickige Mädchen. Verzweifelt dadurch, dass sie aufgrund ihre natürlichen, wilden Art gemobbt wird, beschließt sie zurück nach Afrika zu reisen, kommt aber nur bis nach London. Dort kämpft sie sich auf abenteuerliche Weise durch den Alltag und kommt anschließend doch wieder ins Internat, wo sie nach ihrer waghalsigen Aktion aber endlich Freundinnen findet.
    Das Buch hat mich zutiefst berührt, da die junge Will so klar beschrieben wird, dass man alles genau mitfühlen kann. Manchmal war ich genauso verzweifelt wie sie und an manchen Stellen bin ich hemmungslos in Tränen ausgebrochen und musste das Buch erstmal weglegen.
    'Zu Hause redet das Gras' ist auf jeden Fall film-reif und Will ist eine Person, der man am liebsten mal in der Realität begegnen würde. Wenn ich euch einen Tip geben darf, dann: lest dieses zauberhafte Buch!

    Dieses Buch macht einen glücklich, auch wenn man beim lesen weinen muss

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Sehr zu empfehlen

    Inhalt:

    Wilhelmina Silver lebt und ist aufgewachsen in Simbabwe. Sie und ihr Vater verdienen sich ihren Lebensunterhalt auf einer Tabakfarm, auf der Will frei tun und lassen kann, wie es ihr liebt ist. Mit ihrem Freund Simon reitet sie gern aus, unternimmt Abenteuer und ist einfach nur glücklich. Als sie ein schwerer Schicksalsschlag auf ein Internat in England schickt, ist sie alles andere als glücklich und vermisst ihre Heimat ungemein. Die Menschen, das Wetter, mit nichts kommt sie auf einen gemeinsamen Nenner. Doch wie wird sie sich durchschlagen? Das einzige was sie eigentlich nur noch tun möchte: Weglaufen!


    Meine Meinung:

    Schon länger hat mich dieses Buch im Buchgeschäft angelächelt, bis ich es einfach mitnehmen möchte. Und ich bin wirklich froh, dies getan zu haben. Eine so entzückende und zauberhafte Geschichte im Kinder- und Jugendbuch Genre habe ich selten gelesen. Und alles, was in diesem Buch geschieht und beschrieben wird, kann man ohne wenn und aber hinnehmen, glauben und lässt den Leser tief mitfühlen.

    Will hat in Afrika ein ganz unbeschwertes Leben. Sie ist frei, hat jeden Tag gutes Wetter und liebt ihr Leben auf der Farm, auf der sie mit ihrem Vater lebt, der ebenfalls Will heißt.

    Durch einen schweren Schlag muss Will ihr altes Leben von jetzt auf gleich aufgeben und wird nach England auf ein Mädcheninternat geschickt. Die Mädchen dort sind einfach nur böse und geben der kleinen Will mit den zotteligen Haaren keine Chance, sich ein neues Leben aufzubauen.

    Katherine Rundell schafft es mit einem sehr berührenden Schreibstil, den Leser in ihrem Bann zu ziehen. Die Seiten fliegen nur so dahin, sodass das Buch schnell gelesen werden kann. Nach nur 250 Seiten ist es dann auch schon zuende, was mich etwas traurig gestimmt hat, denn ich hätte Will gerne noch länger auf ihrem Weg begleitet.

    Mit viel Gefühl beschreibt sie, wie Will es schafft, sich durchzukämpfen, ohne aufzugeben.

    Will ist ein für ihr Alter so starker Charakter, der einen zum Schmunzeln und Weinen bringen kann.

    Gern hätte ich sie an der ein oder anderen Stelle an die Hand genommen, um ihr zu helfen.

    Diese Geschichte verbirgt so viele Botschaften, die einen sehr berühren und zum Nachdenken bringen, wenn man nur gut genug hinschaut.

    Meines Erachtens ist dieses Buch nicht nur etwas für Kinder und Jugendliche. Auch Erwachsene können diese Geschichte gut lesen, um sich und seine Handlungen an der ein oder anderen Stelle mal zu reflektieren.


    Eine sehr berührende und wunderschöne Geschichte von einem Mädchen, dass ihren Willen niemals verliert, sich durch jede Situation durchschlagen kann, und dem Leser das ein oder andere vermitteln kann!


    5 von 5 Sternen


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    Loony_Lovegoods avatar
    Loony_Lovegoodvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Eine sehr schöne, traurige Geschichte!
    Ein tragisches Schicksal, wunderschön erzählt

    Ein tragisches Schicksal, wunderschön erzählt

    Die kleine Will lebt mit ihrem Vater auf dessen Tabakfarm in Simbabwe. Es ist wie Will's eigenes Paradies. Den ganzen Tag reitet sie mit ihrem besten Freund Simon durch die Steppe, beobachtet die Tiere, spielt mit Affen oder klettert auf Bäume um dort von den süßen Früchten zu naschen. Sie ist so frei wie eine Wildkatze und es zählt nur das Leben im Hier und Jetzt. Mit ihrer langen, wilden verfilzten Mähne und den schmutzigen Füßen hat sie auch das Erscheinungsbild einer verwilderten Raubkatze. Aber Will's Wesen ist von reinem Herzen und jeder mag sie mit ihrem wunderschönen Lächeln, welches ihre Augen aufleuchten lässt, sodass man die Sonne Afrikas und die Liebe zum Leben darin glühen sieht.

    Doch als ihr Vater durch eine schwere Krankheit im sterben liegt, bekommt Will's wundervolles Leben einen Riss. Ihre geliebte Welt zerbricht in Scherben und nichts bleibt wie es war.

    Ihr neuer Vormund schickt Will nach London auf ein reines Mädcheninternat, um aus ihr ein richtiges Mädchen zu machen, mit Manieren und Gehorsam. Für Will ist England eine fremde Welt, mit der sie nicht klar kommt. Sie fühlt sich so eingesperrt wie ein Tiger im Käfig. Und ihre Mitschülerinnen sind noch schlimmer als die Hyänen in Afrika. Zum ersten Mal verspürt Will großes Heimweh, sie möchte zurück nach Afrika, zu Simon, Shumba und Kezia. Doch wie kann sie aus dieser Hölle entkommen?

    Katherine Rundell ist mit "Zu Hause redet das Gras" eine wundervolle Geschichte gelungen. Die Naturbeschreibungen Afrikas sind so bildhaftig, dass man die Sonne auf der Haut spüren und die süßen Mangos schmecken kann. Die Sprache ist einfach, aber voller Emotionen. Man saugt die Sätze in sich auf und merkt gar nicht, dass die Seiten nur so dahin schwinden. Die Geschichte beschreibt so viele Facetten des Lebens; ist mal lustig, schön oder auch traurig und trägt genug Stoff in sich um über das eigene Leben nachzudenken.

    Besonders die kleine Will ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich konnte alles fühlen, was auch sie gefühlt hat.

    Eine Geschichte über Freundschaft, Freiheit und das Leben selbst - einfach wundervoll!!!

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    kathrineverdeens avatar
    kathrineverdeenvor 6 Jahren
    Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Es gibt Bücher, die einem einfach ein gutes Gefühl geben. Wie eine warme Decke in kalten Wintertagen. „Zu Hause redet das Gras“ von Katherine Rundell ist so ein Buch. Wenn man es dann noch von einem ganz lieben Menschen geschenkt bekommt, wird es zu etwas ganz Besonderem.
    Das Leben von Wilhelmina Silver, genannt Will, ist frei und ungebunden, wie es sich wohl jedes abenteuerlustige Kind wünscht. Sie lebt zusammen mit ihrem Vater auf einer Tabak-Farm in Simbabwe ein glückliches Leben und genießt alle Vorzüge, die ein Mädchen in mitten einer Männerwirtschaft hat. Niemand stört sich, wenn sie mal wieder Tage mit ihrem Pferd in der Wildnis verschwunden ist, um mit Affen zu spielen. Jeder, der Will kennt, weiß, dass sie bestens im Busch zurechtkommt. Schon früh hat Will gelernt, sich die Natur zum Nutzen zu machen und in ihr zu überleben. Eines Tages findet ihr gewohntes Wildkatzenleben ein plötzliches Ende. Ihr Vater stirbt und Will muss fort, weil die Farm verkauft werden soll. Fort nach England in ein Internat mit sehr strengen Regeln und Mädchen, die schlimmer sind als die Hyänen aus Simbabwe. Schnell wächst in Will die Sehnsucht nach ihrer geliebten Heimat und ihren Freunden und sie schmiedet Pläne, um aus dem Internat zu fliehen. Doch England ist nicht Simbabwe…

    Für mich ist Will ist ein ganz besonderes Mädchen. Schlau, sehr mutig, ein Mädchen, das mit allen Sinnen lebt. Es ist mit sich, der Natur und der Welt im reinen. Zufrieden mit dem was es hat: Einen sicheren Ort, der von liebevollen Menschen bewohnt wird, in einer atemraubendem Umgebung, die viele Abenteuer verspricht und wilden Tieren. Will ist davon überzeugt, dass sie alles hat, was sich ein Mensch wünschen kann und ist glücklich damit. Selten findet man Menschen, die so denken. Will ließ mich über meine hohen Ansprüche ans Leben nachdenken und erdete mich.

    Kathrine Rundell hat sich für ihren Debütroman eine wunderschöne Kulisse ausgesucht und beschreibt sie so, dass der Leser, genau wie Will, das Gras rauschen und die wilden Tiere im Busch brüllen hören oder den Staub riechen kann. Auch ihren Figuren hat sie so viel Leben, Leidenschaft und Charme eingehaucht, dass man sich ihrer nur schlecht entziehen kann.

    „Zu Hause redet das Gras“ von Katherine Rundell ist eine wunderschöne und sinnliche Geschichte über die Sehnsucht nach der Heimat, der Suche nach Geborgenheit und Freundschaft, und über das Leben selbst.

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    Leselampe_s avatar
    Leselampe_vor 6 Jahren
    Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Wilhelmina, kurz Will, lebt zusammen mit ihrem Vater auf einer Farm in Simbabwe. Jeden Tag verbringt sie Zeit mit ihrem besten Freund Simon. Egal ob sie gemeinsam durch die wunderschöne Landschaft Afrikas reiten oder sich im Schlamm suhlen, Will mangelt es an nichts.

    "Ich habe zehn Zwerghühner, die überall im Haus Eier legen, und ich habe die Jungen - Simon und Peter und außerdem Penga und Learnmore - vor allem aber Simon - und außerdem ist da Kezia, meine Äffin - und Shumba, mein Pferd - und ich habe mehr Obst, als wir je essen könnten, und ich habe Bücher und Farben, und der Captain hat gesagt, ich darf meine Zimmerdecke mit Vögeln bemalen, wenn ich eine Leiter finde, und ich habe einen eigenen Mangobaum namens Marmaduke"

    Aber als ihr Vater eines Tages stirbt, muss Will ihr altes Leben verlassen. Die Farm soll verkauft werden und ihr Vormund schickt Will nach London ins Internat. Dort prallen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten. Die "wilde" Will trifft auf typische Londoner Schulmädchen, die sie schikanieren und beleidigen. Schon nach kurzer Zeit merkt sie, dass sie zurück in ihre Heimat möchte. Sie bricht aus dem Internat aus und schlägt sich durch die Straßen Londons, was in einem Fremden Land gar nicht so einfach ist, wenn man zudem noch von der Polizei gesucht wird.

    Mit "Zu Hause redet das Gras" ist Katherine Rundell ein ganz gutes Jugendbuch über Heimweh und Freundschaft gelungen, allerdings hatte ich mit der Ausdrucksweise von Will,die sich manchmal sehr kindisch anhörte, meine Probleme.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 6 Jahren
    Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Will hat ein ungezwungenes Leben in Simbabwe. Sie wächst auf einer Farm bei ihrem Vater auf und hat sich dem Leben dort angepasst. Sie trägt keine feinen Kleider, keine Schuhe und ihr Wortschatz ist auch nicht ganz der feinen englischen Art entsprechenden und als ein Unglück geschieht, ändert sich für Will einfach alles. Die neue Frau des Farmbesitzers schickt Will nach London in ein Internat. Dort kann und will sich Wilhelmina nicht eingewöhnen und flieht in den Londoner Zoo.

    Eine wunderbare Geschichte über Heimweh, das Leben und die Freundschaft.

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    AusZeit-Mags avatar
    AusZeit-Magvor 6 Jahren
    Rezension zu "Zu Hause redet das Gras" von Katherine Rundell

    Inhalt
    *
    Wilhelmina, die von allen nur Will genannt wird, lebt ein glückliches, zufriedenes Leben zusammen mit ihrem Vater auf einer kleinen Farm in Afrika. Sie ist ein kleiner Wildfang, liebt die Natur über alles und hat ein Herz aus Gold. Als ihr Vater eines Tages verstirbt, muss sie ihre geliebte Heimat verlassen und wird auf ein Internat in London geschickt. Dort ist sie für alle nur „die fremde Wilde“, wird ausgeschlossen und schikaniert, bis Will es nicht länger ertragen kann und sich entschließt, abzuhauen, um nach Hause zurückzukehren …
    *
    Einschätzung:
    *
    Mit ihrem Jugendbuch „Zu Hause redet das Gras“ erzählt Katherine Rundell nicht nur die Geschichte eines beeindruckenden jungen Mädchens mit einem Herzen aus Gold, sie erzählt auch von Sehnsucht und Hoffnung, von Freundschaft und über das Leben selbst, das sich nicht immer von seiner besten und einfühlsamsten Seite zeigt.
    *
    Die Autorin unterhält ihre Leser mit tollen, facettenreichen Figuren, die man schnell liebgewinnt und einem lockeren, einfühlsamen und zugleich verträumten Schreibstil, der gerade in der ersten Hälfte, die in Afrika spielt, wunderbare Bilder während des Lesens entstehen und damit den Leser in eine atemberaubende Landschaft eintauchen lässt.
    *
    Zu Beginn der Geschichte erlebt man eine unbeschwerte Will, die in ihrer Heimat Afrika ein unbekümmertes, wohlbehütetes Leben führt, ohne Zwänge und im Einklang mit der Natur und den Tieren. Man begleitet das Mädchen auf halsbrecherischen Reitausflügen und im abenteuerlichen Spiel zusammen mit Simon, ihrem besten Freund. Man kann spüren, wie sehr Will sich wohl fühlt, wie glücklich sie ist und wie sehr sie die Freiheit und das einfache Leben in Afrika genießt.
    *
    In London soll sich das alles ändern. Dort ist alles neu und fremd für Will. Ihre Mitschüler sind völlig anders und können für das aufgeweckte, lebhafte Mädchen kein Verständnis aufbringen. Schlimmer noch, sie wird gemobbt und zu einer Außenseitern. Will fühlt sich unverstanden und einsam, ihre Sehnsucht nach zu Hause wird immer stärker. Doch Will wäre nicht Will, wenn sie nicht alles dran setzen würde, für sich und ihre Rückkehr nach Afrika zu kämpfen. Als sie auf ihrer Flucht einen Jungen kennenlernt, der ihr helfen und sich um sie kümmern möchte, muss das junge Mädchen begreifen, dass es überall Lichtblicke geben kann, nicht nur in Afrika …
    *
    Fazit
    *
    Mit „Zu Hause redet das Gras“ ist Katherine Rundell ein ganz wunderbares Jugendbuch gelungen. Die Geschichte um Will und ihre Sehnsucht nach zu Afrika, ihrem über alles geliebten zu Hause, berührt und steckt voller Lebensweisheiten. Gerne begleitet man das junge Mädchen auf seinen Abenteuern, leidet, fühlt und freut sich mit ihr, wenn sie dem Wunsch, nach Hause zurückzukehren, einen Schritt näher gekommen ist. Gerne vergebe ich für dieses rundum gelungene Buch 5 von 5 Punkten (DL)

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