Die Frauen am Fluss

von Katherine Webb 
3,8 Sterne bei54 Bewertungen
Die Frauen am Fluss
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Positiv (38):
S

"Die Frauen am Fluss" ist ein sehr schönes Buch über einen kleinen Ort und seine Bewohnerinnen.

Kritisch (3):
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Langatmiger Roman, der gegen Ende Fahrt aufnimmt.

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Inhaltsangabe zu "Die Frauen am Fluss"

England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453292079
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Diana
Erscheinungsdatum:14.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.05.2018 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    elisalorenzs avatar
    elisalorenzvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Eine tolle Handlung, die allerdings erst am Ende spannend wird!
    Die Wahrheit kommt immer irgendwann ans Licht.

    Gleich vorab muss ich leider sagen, dass dieser Roman, meiner Meinung nach, einer ihrer schwächsten Werke bisher war. Die Story und die Grundgedanken sind perfekt, aber das Gesamte stimmt eben nicht.


    Inhalt
    Wir befinden uns, im Jahre 1922, in England. Ein Gutsherr heiratet die bildhübsche Irene aus London. Doch das beschauliche Dörf’chen Slaughterford, tritt ihr mit Argwohn entgegen. Wie es eben in einem kleinen Dörf’chen zugeht – jeder kennt hier jeden – und jeder Fremde muss sich erst beweisen. Neben Irene erfährt man auch einiges über das Stallmädchen Pudding, die sich, wenn auch später, mit Irene anfreundet. Aber auch über die stumme Clemmie gibt es viel zu erfahren.
    Als dann ein Mord geschieht, machen sich Irene und das Stallmädchen Pudding auf die Suche nach der Wahrheit…

    Meine Meinung
    Ich liebe Katherine Webb’s Schreibstil. In diesem Roman hat sie zwar die Personen und Landschaften wieder so wunderbar bildhaft beschrieben, dass man immer gleich mittendrin war… Wenn allerdings die Story von Anfang bis über die Hälfte viel zu langatmig ist, dann nutzt auch die Ausgestaltung der tollen Umgebung nichts. Das Buch hat mich von Seite 1 bis über die Hälfte sehr viel Überwindung gekostet, immer weiter zu lesen. Es passiert zwar etwas, aber da man das ja schon im Klappentext erfährt, ist dies auch keine Überraschung mehr. Also schleppt sich die Geschichte dahin, bis sich am Ende plötzlich mehrere Ereignisse überschlagen. Es wird endlich spannend! Das Ende der 3 Hauptfiguren find ich klasse, denn Katherine Webb überrascht den Leser mit einer plötzlichen Offenbarung, mit der man so nicht gerechnet hat.

    Allerdings muss ich sagen, Katherine Webb hat bisher weitaus besseres geschrieben. Daher mein Fazit: Eine tolle Handlung, ein spannendes Ende – aber mit zu viel unwichtigen Details mittendrin und mit zu vielen langatmigen Stellen!

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    nicole8684s avatar
    nicole8684vor einem Monat
    Idylle oder lediglich Fassade?

    England im Jahr 1922 - die Londonerin Irene bringt die gewohnte Ordnung im idyllischen Dorf Slaughterford ordentlich durcheinander. Und kurz darauf geschieht ausgerechnet in diesem beschaulichen Dorf ein brutaler Mord. Ein Täter ist schnell gefunden…doch erste Zweifel kommen auf. Dies bringt das Stallmädchen Pudding und Irene dazu, Nachforschungen anzustellen. Nun muss sich Irene wohl oder übel mit den Dorfbewohnern auseinandersetzen. Welche Geheimnisse werden sich dabei auftun? Und wer ist der wirkliche Mörder?

    Der Einstieg in die Geschichte war in Ordnung. Durch eine recht umfangreiche Schilderung der momentanen Ereignisse fehlt etwas der Lesereiz. Danach wird die Geschichte besser, interessanter und endet mit einem guten Finale.

    Mit Clemmie, ein lebhaftes, taubstummes Bauernmädchen, kommt ein zweiter Erzählstrang in die Geschichte. Das bringt eine interessante Wendung und lässt einen interessiert weiter lesen.

    Die Charaktere sind alle sehr lebensecht und überzeugend gestaltet. Einige sind vielleicht etwas zu tadellos. Aber störend war es meiner Meinung nach nicht. In der Summe sind die Personen sehr unterschiedlich und decken ein breites Spektrum an der damaligen Gesellschaft ab.

    Gelegentlich verliert sich die Geschichte in etwas zu vielen Menschen und deren Details, dies geht dann leider auf Kosten des flüssigen Lesens.

    Sehr gelungen sind der Autorin dagegen die eindrucksvollen Schilderungen der Landschaft und der damaligen Lebensumstände. Der Leser kann sich dadurch problemlos in die damalige Umgebung hineinversetzen und die Atmosphäre förmlich fühlen. Da hat mir wirklich gut gefallen.

    Für mich ist dieses Buch durchaus lesenswert. Es ist eine leichte und angenehme Geschichte. Allerdings eine Prise mehr an Finesse - besonders zu Beginn - hätte die Story richtig rund gemacht.

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Monat
    Rezension zu "Die Frauen am Fluss" von Katherine Webb

    In ihrem historischen Roman „Die Frauen am Fluss“ entführt Katherine Webb den Leser in das Jahr 1922. Schauplatz der Geschichte ist das kleine, im Südwesten Englands liegende Dorf Slaughterford.

    Im Mittelpunkt der Handlung stehen drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
    Die 24-jährige Irene stammt aus wohlhabendem Hause, hat sich aber durch die Affäre mit einem verheirateten Mann ins gesellschaftliche Aus katapultiert. Sie hat daraufhin kurz entschlossen den Papiermühlenbesitzer Alistair Hadleigh geheiratet und ist ihm in die abgelegene Grafschaft Wiltshire gefolgt, kann sich aber nach ihrem mondänen Leben in London nur langsam an das Landleben gewöhnen. Sowohl Nancy, die Tante ihres Ehemannes und bisherige Hausherrin auf der Manor-Farm wie auch die misstrauischen Dorfleute machen es Irene schwer, sich einzuleben.

    Die 15-jährige Pudding Cartwright arbeitet als Stallmädchen auf der Manor-Farm. Die aufgeweckte Tochter des Dorfarztes hat es nicht leicht, sie sorgt sich um ihre demente Mutter und ihren aus dem Ersten Weltkrieg körperlich und psychisch versehrt zurückgekehrten Bruder Donny.

    Die 17-jährige Clemmie wächst auf der Weavern-Farm auf. Clemmie ist stumm und gilt deshalb als ein wenig zurückgeblieben. Doch die junge Frau, die gerne tagträumend durch die Gegend streift, ist alles andere als einfältig. Sie verliebt sich in einen Mann, den sie nicht lieben darf, denn Eli Tanner kommt aus einer Familie, die als übler Haufen verschrien ist, weil sie stehlen und morden und sich nicht anpassen wollen.

    Katherine Webb nimmt sich viel Zeit, den Leser mit dem idyllisch gelegenen, kleinen Ort vertraut zu machen - Landschaft, Natur, das Dorf und seine Bewohner werden fast ausschweifend beschrieben und geschildert, so das man sich zwar ein gutes Bild von den Besonderheiten des Landstrichs, den lokalen Begebenheiten, den einzelnen Akteuren und ihren Beziehungen zueinander machen kann, die eigentliche Handlung aber zunächst einmal nicht richtig in Schwung kommen will. Erst als bei Bauarbeiten eine uralte Puppe gefunden wird und (nach fast 200 Seiten) der im Klappentext angekündigte Mord geschieht, kommt die Geschichte richtig in Schwung.

    Als Puddings Bruder in Verdacht gerät, Alistair Hadleigh brutal ermordet zu haben, macht sich das verzweifelte Mädchen gemeinsam mit Irene daran, die Wahrheit herauszufinden, um Donnys Unschuld zu beweisen. Die beiden geraten dabei in einen Strudel dunkler Geheimnisse und bringen schließlich erschütternde Tatsachen ans Tageslicht.

    „Die Frauen am Fluss“ hat mir sehr gut gefallen – ein Roman, der nach einem etwas verhaltenen Start mit einer mitreißenden Handlung aufwartet und den Leser einen Blick auf das trügerische Idyll eines kleinen englischen Dorfes und die dort lauernden Abgründe menschlicher Moral werfen lässt.

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    Sigrid1vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: "Die Frauen am Fluss" ist ein sehr schönes Buch über einen kleinen Ort und seine Bewohnerinnen.
    Frauenschicksale

    Mir hat das Buch "Die Frauen am Fluss" sehr gut gefallen. Es werden die Schicksaler verschiedener Frauen in einem kleinen Weiler in England erzählt. So verschiedenen die Frauen doch sind und in unterschiedliche Lebenssituationen hineingeboren wurden, so werden ihre Schicksale doch miteinander verstrickt. Jede dieser Frauen ist auf ihre Art und Weise interessant. Irene kommt als Braut mit "Vergangenheit" auf den Gutshof. Sie hat mich am Anfang etwas genervt, da sie einfach zu passiv in meinen Augen war. Sie ist natürlich durch ihre Vergangenheit in der damaligen Zeit belastet. Denn ihr "Vergehen" war zu dieser Zeit noch wirklich ein Thema und hat ihr ganzes Leben verändert. Sie hat sich in ihre Situation ergeben und machte keine Anstalten sich daraus zu befreien oder auch nur etwas gutes zu sehen. Aber das "sich ergeben" in eine Situation, war zu dieser Zeit sicher oft eine Lösung der Frauen. Denn sie wehrten sich nicht. Umso besser fand ich "Pudding". Sie ist in meinen Augen schon nicht mehr so inaktiv und will sich auch gegen die allgemeine Denkweise stellen. Ich finde nur, ihr Spitzname "Pudding" hält sie etwas auf. Aber auch die anderen Charaktere sind interessant. Nancy verkörpert auch eine verstörte Frau, die in ihrem Leben so einiges falsch gemacht hat. Aus welchen Gründen auch immer. Sogar die stumme Clemmie hat auf ihre Weise aufbegehrt und sie hat natürlich am meisten unter ihren Taten gelitten. Diese ganze Frauen verkörpern verschiedenen Typen und vereinen doch ein gemeinsames Schicksal: als Frau keine großen Rechte zu haben und der Gesellschaft (gerade den Männern) und ihren "Gesetzen" ausgeliefert zu sein. Ich habe übrigens lange nicht die zeitliche Reihenfolge der Geschichte verstanden. Aber das brachte ja dann auch einen Lichtblick in die ganzen Geschehnisse und ich habe "verstanden". Das Buch ist wieder sehr schön geschrieben, man bleibt im Lesefluss. Es ist spannend und es ist trotz der schlimmen Ereignisse, für mich ein sehr positives Buch. Denn es zeigt, das "frau" auch nicht alles mit sich machen lässt. Aber die Bücher von Katherine Webb haben mich auch noch nie enttäuscht. Und so kann ich auch dieses Buch nur empfehlen.

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    Literaturwerkstatt-kreativs avatar
    Literaturwerkstatt-kreativvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schönes Buch, welches an manchen Stellen ein wenig langatmig ist !!!
    1922 Westengland - Slaughterford

    Literaturwerkstatt- kreativ“ stellt vor:

    Die Frauen am Fluss“ von Katherine Webb

    1922 Westengland - Slaughterford

    Irene gibt notgedrungen ihr mondänes Leben in London auf und flieht, nach einer gescheiterten Affäre mit einem verheirateten Mann, in die Ehe mit Alistair Hadleigh. Dieser besitzt ein Gut im Dorf Slaughterford und betreibt zudem eine Mühle. Er ist der wichtigste Arbeitgeber im Ort und wird von den Dorfbewohnern respektiert. Irene fällt es schwer sich in die dörfliche Gemeinschaft einzuleben und wird von den Einheimischen misstrauisch beäugt. Auch Nancy Hadleigh, die Tante von Alistair, macht Irene das Leben nicht gerade leicht. Sie hat Alistair großgezogen und lebt mit auf dem Gut. Tante Nancy ist der Überzeugung, dass Irene nicht die richtige Frau für ihren Neffen ist und lässt dies Irene auch spüren.

    Eines Tages wird Alistair Hadleigh ermordet aufgefunden und Irene steht fortan alleine da. Auch wenn sie ihren Mann nicht geliebt hat, möchte sie doch wissen wer ihn ermordet hat. Zusammen mit dem Stallmädchen Pudding Cartwright, deren Bruder Donny von der Polizei als Hauptverdächtiger festgenommen wird, begibt sich Irene auf die Suche nach dem Mörder. Beide Frauen glauben an Donnys Unschuld und das der Mörder in diesem Dorf zu finden ist.

    Ihre Suche führt sie 50 Jahre zurück. Damals wurde das Mädchen Clemmie Matlock ermordet, genau an der gleichen Stelle, an der auch Alistairs Leben zu Ende ging. Der Mörder von Clemmie wurde damals nie gefunden...


    Fazit:

    Die Engländerin Katherine Webb gilt mittlerweile ja als Erfolgsautorin und hat mit „Die Frauen am Fluss“ ihr neustes Buch herausgebracht. Es ist mein erstes Buch, welches ich von ihr gelesen habe und es lässt mich absolut zwiegespalten zurück.

    Der Klappentext hat mich angesprochen, ich lese gerne Bücher - vor allem Krimis - aus dem alten England, soweit, sogut.

    Auch die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Gerade die Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen, einmal Irene und Pudding in der Gegenwart und dann der Wechsel, 50 Jahre zurück zu Clemmie, fand ich sehr gelungen. Auch Clemmies Geschichte ist äußerst interessant und kurzweilig erzählt; an diesem Erzählstrang hatte ich meine absolute Freude. Clemmie als Protagonistin ist wunderbar kreiert. Ebenso die Idee das sie stumm ist, passte hervorragend in diese Erzählung. Leider hatte der Handlungsstrang in der Gegenwart doch einige Längen und ich musste mich an manchen Stellen regelrecht durchkämpfen. Einige Seiten weniger bzw. komprimierter geschrieben hätten der Geschichte (in der Gegenwart) gut getan. Zumal die Autorin eigentlich einen schönen, flüssigen Erzählstil hat und facettenreiche Bilder im Kopf erzeugen kann.

    Doch trotz einiger Längen hat Katherine Webb mich gut unterhalten und letztendlich ist dies ja auch nur meine subjektive Meinung !!!


    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2018/09/02/die-frauen-am-fluss/


    Besten Dank an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    MissNorges avatar
    MissNorgevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Zu lange Vorlaufzeit, bis es endlich spannend wurde ...
    Zwischen Sein und Schein

    ✿ Kurz zur Geschichte ✿
    England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.
    (Quelle: Seite des Verlags)


    ✿ Meine Meinung ✿
    Ich bin immer wieder begeistert vom Schreibstil der Autorin. Sie kann Landschaften, Örtlichkeiten und Menschen so aussagekräftig beschreiben, das ich beim Lesen denke, alles und jeden persönlich zu kennen. In diesem Roman hat sie diesmal nicht nur ein dunkles Familiengeheimnis untergebracht, sondern auch einen Mordfall, der aber erst nach gut der Hälfte des Buches passiert und sich ab dann, hauptsächlich mit den Ermittlungen bzw. den privaten Nachforschungen von Irene und Pudding befasst. Eine spannende Reise in das Jahr 1922 und in den kleinen (wirklich existierenden) Ort Slaughterford. Hier kennt noch jeder jeden und alle wissen über jeden und alles Bescheid. Das kann Vorteile, aber auch Nachteile habe und diese werden im Verlauf der Story sehr hervorgehoben. Die drei Hauptpersonen (also die Frauen vom Fluss) sind Pudding, Irene und Clemmie. Sie sind so beschrieben, das man einfach nur mit ihnen leiden kann, denn jede hat ihr eigenes schweres Päckchen im Leben zu tragen. Es ist kein Plot der vor Freude oder großen, glücklichen Gefühlen strotzt, sondern sie machen schlimmes durch und ertragen ihr Leben Tag für Tag auf´s Neue. Leider aber muss ich das Ende kritisieren, denn hier bekommt man die Lösung und die Umstände wie es zum Mord kam, einfach vor die Füße geknallt und man kann sehen wie man es einordnen will. Hier wurde mir einiges zu schnell und zu unlogisch abgehandelt. Schade, denn das habe ich schon viel besser von Katherine Webb gelesen. 

    ✿ Fazit ✿
    Ein Roman der mich ganz nett unterhalten hat, wenn ich einmal vom Ende absehe und der etwas zu langen Vorlaufzeit, bis es endlich spannend wurde.

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    engineerwifevor 2 Monaten
    Gone but not forgotten ...

    Nach "Das verborgene Lied", das mir ausgesprochen gut gefallen hat, ist "Die Frauen am Fluss" mein zweiter Roman der britischen Autorin Katherine Webb. Fast dachte ich, dass es auch mein letztes bleiben würde, denn durch den doch recht langatmigen Start, trug ich mich bereits mit Abbruchgedanken. Aber mein Durchhaltevermögen wurde belohnt und die Geschichte um die drei Protagonistinnen Irene, Pudding und stumme Clemmie entwickelte eine wahre Sogwirkung. Das Buch wird zum reinsten historischen Kriminalroman, denn Pudding lässt nicht locker, als ihr Bruder für den Mord an Irenes Mann verhaftet wird und ihm der Galgen droht. Immer tiefer graben sich Irene und das Stallmädchen des Gutshauses in die Vergangenheit ein. Vermutungen werden in den Raum gestellt, Verdachtsmomente erhärten sich und führen schließlich zu einem Finale, mit dem ich so nicht gerechnet hätte. 

    Der Schreibstil dieser spannenden Geschichte ist leider ein wenig schwerfällig, weshalb ich recht lange brauchte um mich einzulesen und deshalb leider auch einen Stern abziehen muss. Alles in allem aber haben mich die atmosphärischen Beschreibungen von Land und Leuten in einer längst vergangenen Zeit im Dorf Slaughterford - was für ein Name - beeindruckt. 

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    buechermauschens avatar
    buechermauschenvor 2 Monaten
    Ein idyllisches Dorf

    "Die Frauen am Fluss" ist Katherine Webb s neuester Roman , eine Mischung aus Historie und Krimi .


    Wir befinden uns 1922 in einem kleinen englischen Dorf .
    Irene Hadleigh hat die Ruhe des Dorfes gestört , sie ist die neue blutjunge Frau des Gutsbesitzers Alistair .
    Dieser wird erschlagen in der Mühle gefunden und für die Polizei steht fest  nur Donny , ein Kriegsveteran , kann der Täter sein .
    Doch dessen Schwester Pudding ist sich sicher daß Donny unschuldig ist und macht sich zusammen mit Irene auf die Suche nach der Wahrheit .

    Es ist nicht mein erstes Buch von der Autorin und sie hat mich auch diesmal wieder gut unterhalten . Wenngleich es nicht ihre stärkste Geschichte war .

    Trotz der langen Kapitel lässt sich das Buch , durch den sehr angenehmen Schreibstil , ohne Mühe lesen .

    Pudding war mir sofort sympatisch und auch Irene wächst einem schnell ans Herz .

    Im letzten Drittel des Buches hat die Geschichte noch einmal richtig Fahrt aufgenommen und hat mich dann doch überrascht .
    So soll es sein !

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    B
    Buechereule89vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein packender historischer Roman mit überraschendem Ende
    Wenn die Vergangenheit die Gegenwart einholt...

    Slaughterford, 1922: Der allseits beliebte Gutsherr Alistair Hadleigh liegt erschlagen in der Mühle. Für die Polizei steht schnell fest, nur der nach dem Krieg traumatisierte Donny kann der Täter sein. Seine Schwester Pudding glaubt jedoch fest an seine Unschuld und möchte den wahren Täter überführen. Dabei erhält sie Unterstützung von Irene Hadleigh. Die neue Frau des Gutsherren ist erst vor Kurzem in das entlegene Dorf gezogen und sieht sich dem Misstrauen der Dorfbewohner konfrontiert. Zusammen macht sich das ungleiche Duo auf die Spurensuche und wühlt dunkle Geheimnisse der Vergangenheit auf.

    Die „Frauen am Fluss“ war nicht mein erstes Werk von Katherine Webb. Zuvor haben mich bereits „Das geheime Vermächtnis“ und „Das Haus der vergessenen Träume“ begeistert. Ich mag die Mischung aus Historie, Familiendrama und Krimi. Dieser gelungene Mix findet sich auch hier wieder und es zeigt sich, welch verheerende Auswirkungen scheinbar längst vergessene Geschehnisse der Vergangenheit auf die Gegenwart haben.

    Besonders gut haben mir die Charaktere und deren Entwicklung gefallen. Hatte ich zunächst wenig Mitleid für Irene, die ihrem ehemaligen Liebhaber nachtrauert und ihren Ehemann nicht liebt, konnte ich im Laufe der Geschichte, in der die Autorin dem Leser die Charaktere durch Sprünge in die Vergangenheit näher bringt, Verständnis für ihre Situation entwickeln. Auch die nachvollziehbare Entwicklung ihres Charakters hat dazu beigetragen, dass die Sympathie für sie mit fortschreitender Handlung wächst: War sie zunächst eine unsichere Frau, die den sozialen Umgang scheute und sich selbst für ihre Lage bemitleidete und nach ihrem alten leben sehnte, entwickelte sie sich zu einer starken Gutsherrin, die gelernt hat, ihr Leben selbst zu meistern. Eine große Hilfe bei diesem Prozess ist der positive Einfluss des Stallmädchens Pudding. Sie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist wie Irene eine Außenseiterin, aber der Umstand stört sie nicht. Mit ihrem Tatendrang und ihrer Impulsivität reißt sie Irene mit und versucht alles, um ihren geliebten Bruder aus dem Gefängnis zu holen.

    Weniger gut gefallen haben mir die Beschreibungen des Dorfes, der Mühle und der umliegenden Landschaft, da sie meiner Ansicht nach nicht bildlich genug waren. Die Darstellungen erschienen mir oft etwas kompliziert und ich konnte mir nur sehr schlecht vorstellen, wie die einzelnen Gebäude der Mühle und die Wohnhäuser der Dorfbewohner in der Landschaft verortet sind.

    Die Handlung an sich hat mir jedoch sehr gut gefallen. Die Spannung wurde bis zum Schluss aufrechterhalten und eine unerwartete Wendung zum Ende hat dann noch mal für Überraschung gesorgt. Daher meine klare Leseempfehlung für den packenden historischen Roman „Die Frauen am Fluss“.

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 2 Monaten
    Die Frauen am Fluss

    England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.“ Ich liebe schon seit langem Katherine Webbs historische Romane, die zumeist sehr abenteuerlich, mysteriös und spannend geschrieben sind und habe mich daher sehr auf das Lesen ihres aktuellen Romans „Die Frauen am Fluss“, gefreut. Das Buch ist liebevoll gestaltet: Festeinband in sattem Grün, schön gestaltetes Umschlagblatt aus glattem Papier mit angenehmer Haptik und Landschaftsbildern vorn und auf der Rückseite. Die Schrittgröße ist angenehm: nicht zu groß und nicht zu klein, genug Text gibt es auf jeder Seite. Ich fühlte mich nach einigen Startschwierigkeiten gut unterhalten und konnte in die Story eintauchen, somit erhält das Buch von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Diana_Verlags avatar
    Liebe Katherine Webb-Fans und liebe Leser/innen, die historische Romane lieben, die in England spielen,

    wir freuen uns RIESIG, Euch heute mitteilen zu dürfen, dass „Die Frauen am Fluss“ nächste Woche frisch auf der SPIEGEL-Bestsellerliste sein wird. Wir sind ganz aus dem Häuschen – vielen, vielen Dank für die große Resonanz!

    Zu diesem Anlass möchten wir noch eine Buchverlosungsaktion starten und laden Euch herzlich ein, daran teilzunehmen.

    Falls Ihr „Die Frauen am Fluss“ noch nicht kennt, hier geht’s zur Leseprobe!

    Bitte beachten: Bei den verlosten Büchern handelt es sich um Leseexemplare, d.h. Vorab-Exemplare, die inhaltlich identisch sind, aber keinen Hardcovereinband haben. Wir hoffen, das stört Euch nicht?!

    Wir drücken Euch die Daumen!

    Herzliche Grüße, Euer Team vom Diana Verlag.
    Zur Buchverlosung
    Diana_Verlags avatar
    Liebe Katherine Webb-Fans und Leser/innen, die historische Romane lieben, die in England spielen,

    habt Ihr Katherine beim "Fragefreitag" verpasst? Jetzt machen wir eine Buchverlosungs-Aktion für Euch! 

    Die britische Nr.1-SPIEGEL-Bestsellerautorin führt ihre Leser wieder zurück nach England:
    Eine idyllische Grafschaft. Eine verdrängte Schuld. Eine unglaubliche Wendung, die niemand ahnt.


    Slaughterford in den Cotswolds, 1922: Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wirkt der winzige Weiler im Tal des By Brook wie aus der Zeit gefallen. Weit entfernt sind die nächstgrößeren Städte und die Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation. Nur versehrte Kriegsheimkehrer erinnern an die Welt ‚da draußen‘. Der mondänen jungen Londonerin Irene Hadleigh fällt es dementsprechend schwer, sich einzuleben, nachdem sie – einem gesellschaftlichen Skandal entflohen – sich dorthin zurückgezogen hat. Nach dem Fund einer mysteriösen alten Puppe überschlagen sich die Ereignisse  schnell : Ein heimtückisch ausgeführter Mord erschüttert das Dorf – und ein junger Mann, vom Krieg traumatisiert, wird verdächtigt. 
    Doch Irene und seine Schwester, die fünfzehnjährige Pudding Cartwright, glauben an seine Unschuld. Ihre Spurensuche führt das ungleiche Paar in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein darf und die Bewohner des Dorfes selbst zu Schuldigen macht.

    Nach 2014 führt Bestsellerautorin Katherine Webb ihre Leser erstmals wieder zurück nach England: In die Cotswolds, wo sie selbst lebt. Und sie erzählt erneut eine raffiniert gesponnene Geschichte, einen Blick hinter Konventionen und Fassaden werfend, denn die Idylle in Slaughterford trügt. 


    Seid Ihr neugierig geworden? Habt Ihr Lust, Irene und Pudding auf der Spurensuche zu begleiten? Dann bewerbt Euch! Wir drücken Euch die Daumen!

    Herzliche Grüße, Euer Team vom Diana Verlag. 
    milkysilvermoons avatar
    Letzter Beitrag von  milkysilvermoonvor 2 Monaten
    Lieber @Diana_Verlag meine Rezension ist jetzt auch fertig: https://www.lovelybooks.de/autor/Katherine-Webb/Die-Frauen-am-Fluss-1507583095-w/rezension/1659813093/ Wortgleich ist sie schon bei anderen Buchportalen (Lesejury, Wasliestdu usw.) zu finden. Bei randomhouse.de muss sie noch freigeschaltet werden. Ich stelle sie sehr zeitnah außerdem noch bei Amazon.de ein. Nochmals schönen Dank für das Leseexemplar!
    Zur Buchverlosung
    diewortklauberins avatar

    Was verbirgt sich hinter der idyllischen Dorf-Fassade?

    »Der Tod hatte in Slaughterford seinen Platz im Leben. Allerdings nicht diese Art von Tod. Tragödien und Unheil gab es zuhauf, aber dass einer der Ihren so grausam hingerichtet wurde, so ganz und gar ohne Grund… Das war einfach nicht natürlich. Und sie alle fragten sich, ob ein derart brutales Verbrechen nicht unweigerlich weiter nach sich ziehen werde.«

    Die Idylle des kleinen englischen Dorfes ist jäh zerstört, als sich ein brutaler Mord ereignet. Die Witwe des Ermordeten nimmt kurzerhand die Ermittlungen selbst in die Hand. Kann Irene der Wahrheit auf die Spur kommen?  Das erfahrt ihr in "Die Frauen am Fluss", dem neuen Roman der Bestseller-Autorin Katherine Webb!

    An diesem Fragefreitag habt ihr die Gelegenheit, der Autorin Katherine Webb alle Fragen stellen, die ihr schon immer stellen wolltet. Also ran an die Tastatur! Zu gewinnen gibt es 5 Exemplare von "Die Frauen am Fluss".  

    Mehr zum Inhalt
    England, 1922. Zuerst stellt die Ankunft der Londonerin Irene die Ordnung des idyllischen Dorfes Slaughterford auf eine harte Probe. Kurz darauf geschieht ein brutaler Mord. Der Tote ist ein angesehener Gutsherr – und Irenes Mann. Gemeinsam mit dem Stallmädchen Pudding begibt sich Irene auf die Suche nach der Wahrheit. Die Spuren führen das ungleiche Paar tief in die angrenzenden Wälder und zu einer Liebe, die nicht sein durfte und ein ganzes Dorf schuldig werden ließ.


    Mehr zur Autorin 
    Spannungsgeladene Thriller in ländlicher Idylle: Katherine Webb war seit ihrer Kindheit fasziniert von Geschichte. Geboren 1977 in Kent, wuchs sie im ländlichen Hampshire auf. Die vielen Burgruinen und alten Anwesen dort lieferten Inspiration für ihre späteren historischen Romane. Ihre Studienwahl überraschte in dem Zusammenhang wenig: Katherine Webb studierte Geschichte an der Durham University. Nach ihrem Abschluss 1998 schlug sie sich zunächst mit Gelegenheitsjobs durch. Sie kellnerte, half in einer Bücherei aus und verkaufte Märchenkostüme. Während dieser Zeit lebte sie in London und Venedig. Später arbeitete sie als Wirtschafterin in Herrenhäusern bedeutender britischer Familien. Im Jahr 2010 erschien ihr Debütroman „The Legacy“, in Deutschland ein Jahr später unter dem Titel „Das geheime Vermächtnis“ veröffentlicht. Der Roman war ein internationaler Erfolg und gewann zahlreiche Publikumspreise. Es folgten weitere Romane, die sich regelmäßig in der Spiegel-Bestsellerliste wiederfanden. Dazu gehörten „Das fremde Mädchen“ (Originaltitel „The Misbegotten“) und „Italienische Nächte“ (Originaltitel „The Night Falling“). Dank ihres Erfolgs widmet sich Katherine Webb heute in ihrem Zuhause nahe der englischen Stadt Bath ganz dem Schreiben. 

    Gemeinsam mit DIANA verlosen wir 5 Exemplare von "Die Frauen am Fluss" unter allen Fragestellern! Einfach auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klicken und fleißig Fragen stellen!

    Wir freuen uns, dass Katherine Webb Zeit gefunden hat und wünschen euch und natürlich der Autorin ganz viel Spaß beim Fragen stellen und Fragen beantworten! 

    Aufgepasst!

    Bitte denkt daran, eure Fragen auf Englisch zu stellen :)


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