Katherine Webb Italienische Nächte

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Inhaltsangabe zu „Italienische Nächte“ von Katherine Webb

Ein Sommer in Italien. Ein Moment, in dem sie Liebe findet – für immer und doch vergänglich

Clare folgt ihrem Mann, als sie 1921 von England in die Hitze Apuliens reist. Boyd arbeitet dort als Architekt für den reichen Grundbesitzer Leandro Cardetta, und möchte, dass Clare den Sommer bei ihm verbringt. Doch Boyd empfängt sie abweisend und scheint etwas zu verbergen. Auf sich allein gestellt erkundet Clare die fremde Umgebung und lernt dabei Ettore kennen, den Neffen des Grundbesitzers. Clare fühlt sich unbändig zu ihm hingezogen – zu einer Welt, in die sie nicht gehört und die droht, für beide zum Verhängnis zu werden …

Apulien 1921: Clare Kingsley hat eine lange Zugfahrt hinter sich: von England bis nach Süditalien. Gemeinsam mit ihrem Stiefsohn besucht sie ihren Ehemann Boyd, der dort Arbeit als Architekt angenommen hat. Doch das heiße und raue Leben in Apulien wird für die junge Frau zur Herausforderung. Boyd ist verschlossen, und Clare ahnt, dass er und sein Auftraggeber Leandro Cardetta eine dunkle Vergangenheit verbergen. Dann wird Leandros Neffe schwer verletzt in das Haus der Cardettas gebracht. Ettore hegt eine tiefe Abneigung gegen die privilegierte Lebensweise seines Onkels und nimmt nur widerstrebend dessen Hilfe an. Während sich außerhalb der schützenden Mauern die Konflikte aufheizen, kommen Ettore und Clare sich langsam näher. Er gibt ihr, wonach sie sich in ihrer Ehe sehnt, und obwohl Ettore nach dem Tod seiner Verlobten eine tiefe Trauer in sich trägt, zögert auch er seine Rückkehr ins Dorf immer weiter hinaus. Kann ihre Beziehung eine Zukunft haben? Und welchen Preis sind Clare und Ettore bereit, für ihre Liebe zu zahlen?

Weniger spannende und kopflose Liebesgeschichte, die in einem Blutbad endet.

— une_fleur

Besser als "das fremde Mädchen"! Sehr bedrückende Geschichte! Flüssiger Schreibstil! Ein überraschendes und spannendes Ende!

— Pagina86

Sehr empfehlendswert

— Wihteblack

Anders als erwartet, aber auf seine Art gut

— faanie

Viel düstere Informationen aus italienischer Hinterlandgeschichte des 20er Jahre. Die Liebestragödie fast nebensächlich. Nicht mein Fall

— MamaSandra

Objektive, schöne und spannende Geschichte, mir fehlen aber die letzten Emotionen, die ein Buch perfekt machen können.

— LaMensch

Ein unterhaltsamer und tiefgründiger Roman, der auch historisch über die Geschichte Apuliens informiert.

— MartinaM

Grandios! Eines der besten Bücher, die ich bis lang in diesem Jahr gelesen habe.

— aurelchen_

Eine tragische Liebesgeschichte im Italien der 20er Jahre- mitreißend und großartig beschrieben!

— leserattebremen

Italien 1921: Clare ist ihrem Mann, dem Architekten Boyd, nachgereist und soll den Sommer auf dem Grund seines Auftraggebers verbringen.

— Nelle_G

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  • Rezension zu "Italienische Nächte"

    Italienische Nächte

    ElkeK

    19. November 2017 um 06:01

    Inhaltsangabe: 1921: Clare Kingsley reist mit ihrem Stiefsohn Pip ins sommerlich-heiße Apulien. Ihr Mann Boyd hat sie inständig gebeten, zu ihm zu reisen, da er aus beruflichen Gründen eingebunden ist. Schon bei der Ankunft schwabbt der jungen Frau eine eigenartige Stimmung entgegen. Die Menschen sind verarmt und kämpfen tagtäglich ums Überleben. Die Gutsherren und ihre Verwalter nutzen dies für Demütigungen und Kränkungen aus und das einfache Volk schwelt in Wut und Aggression. Doch die Bedingungen für einen offenen Kampf der Stände sind noch nicht optimal. In dieser Zeit verletzt sich der Neffe des Gutsherrn Leandro, dessen Gastfreundschaft sie genießt. Obwohl Ettores Schwester und der Vater das tägliche Geld vom Feld dringend benötigen, kann sein Onkel ihn davon überzeugen, sich in seiner messeria zu erholen. Dabei fällt ihm die junge und sehr stille Frau auf, die ihn auf magische Weise anzieht. Mein Fazit: Der Plot und das Cover haben mich magisch angezogen. Ich glaubte, das Buch könnte mir angenehme Lesestunden bescheren und mich in eine Welt entführen, die ich in der Form noch nicht erlebt habe! Schließlich verweilte ich lesetechnisch noch nie im Italien so kurz nach dem 1. Weltkrieg! Was so hoffnungsvoll begann, endete dann aber leider im abrupten Abbruch auf Seite 255. Die Autorin hat ziemlich eindrucksvoll die Atmosphäre der damaligen Zeit beschrieben, die bedrückende Armut, das karge Land und die brutalen und herzlosen Gutsherren bzw. deren Verwalter. Auf Clare, die nur ihr behütetes Leben in England kennt, wirkte dies schockierend und verstörend. Mich hat es auch verstört, denn so wirklich voran kommt die Autorin nicht. Sie ergießt sich in ausführlichen Beschreibungen über das Land und die Menschen und hat es dabei versäumt, die Magie einer sich anbahnenden Liebesgeschichte heraufzubeschwören. Doch bis Seite 166 lernten sich Ettore und Clare noch nicht einmal kennen, um dann keine 100 Seiten später wie Tiere übereinander herzufallen. Wenn die Spannung wenigstens vorher irgendwie spürbar gewesen wäre, hätte ich es ja verstanden. Aber so? Es passierte für mich auf nicht nachvollziehbare Weise. Das ergab alles keinen Sinn für mich. Ich weiß nicht, wo die Autorin die Schwerpunkte setzen wollte: bei den schwelenden Konflikten zwischen den Ständen? Oder wollte sie eine außergewöhnliche Liebesgeschichte beschreiben oder eher ein Krimi um den Mafiosi! Ich wollte es nicht mehr herausfinden, ich hatte immer weniger Lust, mich um diese Geschichte zu bemühen und gab es dann auf. Es konnte mich einfach nicht mitnehmen. Ich bedanke mich bei dem Diana Verlag, dass ich durch das Rezie-Exemplar die Autorin kennenlernen durfte. Die Autorin kann sehr wohl schreiben und hat zu Recht eine große Fan-Gemeinde. Aber mich konnte es leider nicht begeistern. Daher bekommt das Werk von mir die Mindestbewertung von zwei Sternen!

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  • Ein packende Geschichte

    Italienische Nächte

    zauberblume

    11. August 2017 um 07:26

    In ihrem Roman "Italienische Nächte" entführt uns die Autorin Katherine Webb ins Land der Zitronen und der Liebe. Wir reisen nach Apulien und hier erwartet uns ein interessanter historische Roman und eine tragische Liebesgeschichte.Wir befinden uns im Jahr 1921. Boyd ist Architekt und erhält in Italien von dem reichen Grundbesitzer Leandro Cardette einen interessanten Auftrag. Und Clare soll den Sommer bei ihrem Mann in Apulien verbringen. Nach einer anstrengenden Reise erreichen sie und ihr Stiefsohn Apulien. Doch Boyd hat sich verändert. Er empfängt sie abweisend und scheint etwas zu verbergen. Auf sich allein gestellt erkundet Clare die Umgebung und lernt Leandros Neffen Ettore kennen. Clare fühlt sich zu dem einfachen Landarbeiter hingezogen. Ettore lebt in einer völlig anderen Welt, in die Clare einfach nicht hingehört .....Wenn man den Klappentext liest, meint man dieser Roman handelt von Liebe, Leidenschaft und viel Amore. Aber die Autorin lässt uns in dieser Geschichte tief eintauchen in die gesellschaftlichen Konflikte, die 1921 in Apulien herrschten. Und das war äußerst interessant. Die Autorin hat für viel Spannung gesorgt und manchmal hatte ich beim Lesen richtiges Gänsehautfeeling. Es herrscht hat große Armut und die Armen werden von den Reichen benutzt und ausgebeutet. Aber es ist wirklich erschreckend, was sich daraus entwickelt hat. Und welch großes Leid viele Betroffenen erfahren mussten. Hier ist Leandro, der sich einfach einen Architekten kommen lässt, um sich einen Traum zu erfüllen. Und Clare seine Frau muss auch noch antreten. Doch schnell wird Clare klar, dass die beiden Männer mehr verbindet als die Arbeit. Und dieses Geheimnis sorgt bei mir für ein absolutes Gänsehautfeeling. Die Autorin beschreibt alles so traumhaft und bildlich. Ich sehe Clare und Pip auf dem Gut vor mir. Kann mir Apulien richtig gut vorstellen. Und sehe auch die Armut, die in den Straßen von Goia herrscht. Ein tolle Gesamtpaket. Schicksale, die mich wirklich berührt haben.Eine äußergewöhnliche und interessante Geschichte, die mich gefesselt hat. Das auch mich etwas melancholisch wirkende Cover passt wunderbar. Gerne vergebe ich für diesen tollen Roman 5 Sterne.

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  • Italienische nächte

    Italienische Nächte

    Wihteblack

    25. February 2017 um 20:13

    Es geht drum das eine Familie Boyd Vater und Architekt seine Frau chlare und pip Boyd Sohn von seiner ersten Ehe. Boyd soll nach Italien kommen zu Leonardo und ein Entwurf für ein Haus zeichnen, doch Boyd will das seine Frau und sein Sohn auch kommen um Ferien zu machen. Doch dort herrscht Krieg und als chlare Leonardos Neffe kennenlernt verlieben sie sich in einander. Doch geheim. Doch das wird Ihnen sehr gefährliche Lage bringen....

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  • Buchverlosung zu "Das Versprechen der Wüste" von Katherine Webb

    Das Versprechen der Wüste

    Diana_Verlag

    Liebe Fans von Katherine Webb, Liebe LB-Leserinnen und LB-Leser, die historische Spannung lieben, heute haben wir etwas ganz Besonderes für Euch: Die beliebte britische Bestsellerautorin Katherine Webb hat exklusiv für Euch 5 Exemplare ihres neuesten Romans, "Das Versprechen der Wüste", signiert! Möchtest Du eines der signierten Bücher gewinnen? Dann beantworte uns doch bitte eine (oder beide) der oben gestellten Fragen und bewerbe Dich in den nächsten Tagen hier. Wir drücken Dir die Daumen! Auf Deine Leseeindrücke freuen wir uns! Wenn Dir der Roman noch nichts sagen sollte? Hier gibt es Informationen und eine Leseprobe. Herzliche Grüße, Dein Team des Diana Verlags.

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  • Buchverlosung zu "Das Versprechen der Wüste" von Katherine Webb

    Das Versprechen der Wüste

    Diana_Verlag

    Katherine Webb – Vom Dienstmädchen zur Nr.1-Bestsellerautorin!Liebe LB-Leserinnen und LB-Leser (!), Fans von Katherine Webb und alle, die gerne Kate Morton und Lucinda Riley lesen und es lieben, bei der Lüftung eines Geheimnisses dabei zu sein, das verborgen in der Vergangenheit liegt: Kennt Ihr schon Katherine Webb? Denn Katherine (geboren 1977) ist etwas ganz Besonderes! Nach ihrem Schulabschluss hat die Britin zehn (!) Jahre lang u.a. als Bedienstete auf mehreren herrschaftlichen Anwesen in England gearbeitet – nur, um nebenher noch genügend Zeit zum Schreiben zu finden und sich ihren Traum zu erfüllen: Dass sie Leser für ihre Romane findet! Und dann gelang ihr 2011 mit Das geheime Vermächtnis der große, internationale Durchbruch! Gefolgt von Das Haus der vergessenen Träume (Nr.1 der SPIEGEL Bestsellerliste/TB Belletristik) und drei weiteren Romanen, die alle internationale Erfolge wurden und auch in Deutschland die Top Ten eroberten. Katherines Romane werden mittlerweile weltweit in 24 Sprachen veröffentlicht.Und jetzt erscheint ihr neues Buch! Die britische Nr.1-Bestsellerautorin Katherine Webb führt diesmal in den Oman: Eine junge Engländerin blickt hinter die Fassade des bröckelnden ‚British Empire‘ in den 50er Jahren und entdeckt die Geheimnisse der WüsteDer ferne Orient, die Weite der Wüste – ein Traum, der einer jungen Archäologin zum Verhängnis wirdOman 1958: Von den Gute-Nacht-Geschichten ihres Vaters inspiriert, träumt die britische Archäologin Joan Seabrook seit ihrer Kindheit von den Märchen aus 1001 Nacht und den Abenteuern, die sie in dieser unbekannten Welt erwarten würden. Als sich Joan die Gelegenheit bietet, ihren Verlobten tatsächlich in den Oman zu begleiten, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie hofft, das noch unerforschte Fort Jabrim zu besuchen und in Muscat die große, betagte Entdeckerin Maude Vickery zu treffen, die als erste Europäerin das ‚Empty Quarter‘ der Wüste durchquerte. Doch das Land befindet sich im Krieg, und die lang ersehnten Erkundungen der Wüste scheinen unmöglich. Maude Vickery ist es schließlich, die Joan unabsichtlich in die Kämpfe der Aufständischen gegen die britische Armee involviert, so dass sich die junge Archäologin plötzlich auf dem Plateau des Jebel Akhbar befindet. Auf sich gestellt, wagt sie sich in die Wüste, um im Auftrag Vickerys ein Versprechen einzulösen. Bestsellerautorin Katherine Webb führt ihre Leser diesmal nicht ins England des 18./19. Jh.s, sondern lässt in ihren sechsten Roman ihre ausführliche Recherchezeit in Muscat sowie in der Wüste des Omans einfließen, um erneut eine Geschichte zu erzählen, die einen Blick hinter die damaligen Konventionen und Fassaden des ‚British Empire‘ gewährt. Und es geht natürlich um ein großes Geheimnis!Hier geht’s zur Leseprobe.Wenn Ihr diesen druckfrischen Roman gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 24.11.2016 für eines der zwanzig Buchexemplare. Euer begeistertes Diana Verlags-Team. PS Für alle neugierigen Fragesteller/innen unter Euch: Katherine Webb wird am 25.11. am LB-Fragefreitag teilnehmen!

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    • 195

    Bibliomarie

    23. November 2016 um 19:33
  • Eine Liebe, die 2 unterschiedlich in Kummer Ertrinkende in schweren Zeiten am Leben hält

    Italienische Nächte

    MamaSandra

    16. November 2016 um 12:13

    Zum Inhalt: Clare war jung als sie Boyd heiratet und dessen Sohn Pip aus 1. Ehe als ihren groß zieht. Boyd ist erfolgreicher Architekt und wurde von Leandro Cardetta nach Italien – Gioia, Apulien – abbestellt, um sein Gutshaus zu sanieren. Clare und Pip reisen ihm nach und landen mitten in einem Aufruhr der Bauern, die sich kaputt schuften für wenig Lohn, um den nächsten Tag zu überleben. Einer dieser Arbeiter ist Ettore, er schuftet für sich, seinen Vater, seine Schwester und deren Baby. Seine Verlobte ist tot, vergewaltigt und misshandelt von einem Fremden. Nach einer schweren Verletzung erholt sich Ettore auf dem Gut Masseria dell´Arco  seines Onkels Leandro Cardetta – dem Auftraggeber von Boyd. Im Ort Gioia herrschen Aufstände, radikale und faschistische Schlägertrupps gehen umher. Ein Bürgerkrieg steht unmittelbar bevor, obwohl der 1. Weltkrieg erst vorüber ist. Clare fühlt sich nicht sicher und will am liebsten sofort abreisen. Auch Boyd scheint nicht ganz freiwillig für Leandro zu arbeiten, doch scheint durch gewissen Druck keine andere Wahl zu haben. Auf dem Gut Masseria dell´Arco trifft Clare auf Ettore und spürt sofort eine Verbindung. Sie wagt plötzlich etwas für sie völlig unmögliches und findet vielleicht ihr Glück.                                        Schreibstil: Unterteilt ist das Buch in 15 lange Kapitel. Es wird abwechselnd von Clare und Ettore berichtet. Durch die gewählte Erzählperspektive werden die Gefühlswelten der beiden Protagonisten beschrieben, ihre inneren Konflikte und Ängste herüber gebracht. Die Kapitel überschneiden sich oft, manchmal wird fast der gleiche Zeitabschnitt aus 2 Perspektiven berichtet, aber unterschiedlich ergänzt. Zum Ende hin wurden die Überschneidungen geringer. Viele italienische Begriffe / Bezeichnungen sind kursiv gedruckt. Die meisten von ihnen werden im Satz bzw. im Folgenden noch erklärt. Manche bleiben unkommentiert und verwirren. Die Erklärungen merkt man sich teilweise auch nicht. Es behindert ab und zu den Lesefluss wenn man mit dem Wort nicht viel anfangen kann.   Meine Einschätzung: Mir waren bisher die anderen Katherine-Webb-Romane bekannt, welche größtenteils in England spielen. Mehr oder weniger war ich von diesen schon begeistert. Gespannt war ich nun auf dieses Buch, welches in Italien spielt. Leider war ich recht enttäuscht und habe mich eher durch das Buch geschleppt. Es wurde keine wirkliche Spannung aufgebaut, die mich an die Geschichte gefesselt hätte. Die Berichte aus beiden Leben waren zu langatmig. Vielleicht ist es spannend für jemanden, der sich für Details eines Bürgerkrieges interessiert, aber für Roman-Interessierte war es nicht ganz das Richtige. Ich habe wieder verzwickte Familiengeschichten erwartet, gut behütete Geheimnisse, die bald ans Licht kommen. Aber davon war hier bis zum letzten Kapitel nicht viel zu lesen. Die Zustände von damals sind wohl sehr gut recherchiert und auf eine Weise sicher auch richtig interessant, aber wenn im Vordergrund ein Roman steht, geht man mit anderen Erwartungen heran – zumindest auf Grundlage des Klappentextes. Da sich alles sehr im Hinterland abspielt, kann man nicht wirklich auf eigenes Wissen zurückgreifen, wenn man sich nicht schon einmal mit der italienischen Geschichte befasst hat. Ich war stückweise nicht gebannt von der Geschichte, trotz eigentlichem Interesse an neuem Wissen rund um europäische Geschichte. Lediglich das letzte Kapitel hat mich gepackt, da hier endlich ein bisschen was aufgedeckt wurde, grausames und schreckliches zum Vorschein kam und dazu auch echte Gefühle, tiefe Verbundenheit, Trug und Verrat. Aber bis zum letzten Kapitel muss man sich eben erst einmal vorgekämpft haben.  Dieses Buch hat meinen Geschmack leider nicht getroffen.

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  • Eine packende Geschichte, im Zeichen der Nachkriegszeit in Italien

    Italienische Nächte

    LaMensch

    15. October 2016 um 14:45

    Claire lebt mit ihrem Mann und ihrem Stiefsohn in einer heilen Welt. Bis ihr Mann wegen eines Auftrags nach Italien zu einem Freund, welcher ihm ein großes Projekt versprochen hat reisen muss. Nach einiger Zeit bekommt klärt die Nachricht, dass sie mit ihrem Stiefsohn hinterher reisen soll, denn der Auftrag und die Ausführungszeit werden sich über eine lange Zeit in die Länge ziehen. Als sich jedoch ankommen, beginnt jeder heile Welt ins Wanken zu geraten, dass ungeheuerliche Dinge passieren Italien, kurz nach dem Krieg ist dieses Land von Aufständen der Arbeiter beherrscht, diese Tatsache beginnt nach und nach immer größere Auswirkungen auf sie selbst und auf ihr Umfeld zu bekommen.Der Schreibstil in diesem Buch ist der Zeit, in welcher die Geschichte spielt angepasst, d. h. er beinhaltet Worte, die heutzutage zwar nicht mehr unglaublich geläufig sind, die man sich trotzdem mithilfe des Internets oder der Textzusammenhang erschließen kann. Der Geschichte schadet diese Tatsache in keinster Weise, es macht sie nur umso realistischer. Dank einer sehr von Bildern gespickte Schreibweise der Autorin wird das Buch lebendig. Teilweise sogar so lebendig, dass die Geschichte wie ein Film vor den Augen abläuft. Die Lebensumstände der Arbeiter, sowie der reichen zu jeder Zeit werden beide von auktoriale Erzählern sehr gut dargestellt, sodass sich das Buch in keinster Weise für oder gegen eine der beiden Seiten berichtet. Diese Objektivität gefällt mir sehr gut. Jedoch muss ich sagen, dass mir die Emotionen gefehlt haben. Meine Augen blieben trocken, d. h., dass die Emotionalität in diesem Buch mich nicht vollkommen überzeugen konnte. Gerade das Ende, von diesem hätte ich erwartet, dass es mir die Tränen aus den Augen treibt.Da ich aber trotzdem von diesem Buch wirklich überzeugt wurde, vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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  • Eine tragische Liebesgeschichte

    Italienische Nächte

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    23. May 2016 um 10:06

    Italien in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Boyd arbeitet als Architekt in Apulien für den reichen Grundbesitzer Leandro Cradetta und dessen Frau. Als auf dessen Geheiß seine Frau Clare und sein Sohn Philip, Pip genannt, nachkommen sollen, ist er nicht begeistert. Auch Clare kann sich für diese Idee nicht erwärmen und wäre lieber mit ihrem Stiefsohn Pip im heimischen England geblieben.In Apulien lernt sie Leandros Neffen Ettore kennen, der noch immer in Armut lebt. Als er nach einem Angriff verletzt wird, kommt er zu Leandro ins Haus und Clare pflegt ihn. Dabei kommen sich beide näher, denn Clare findet bei ihm das, was sie von Boyd nicht bekommt...Leandro Cardetta hat es zu Reichtum gebracht. Aus der Armut kommend hat er sich zum Grundbesitzer emporgeschwungen. Seine Verwandschaft, die noch immer in Armut leben, hat den Kontakt zu ihm abgebrochen bzw. versuchen sie diesen so gering wie nötig zu halten.Er beschäftigt den englischen Architekten Boyd, mit dem ihn ein Geheimnis aus deren gemeinsame Vergangenheit verbindet. Diesen drängt er auch, seine Frau und seinen Sohn ebenfalls nach Apulien zu holen.Um Unruhen in der Stadt zu entgehen, ziehen sie gemeinsam aufs Land, nur Boyd muss arbeitstechnisch ab und an in die Stadt.Dort auf dem Land gibt es ebenfalls Unruhen und so kommt es, dass Leandros Neffe Ettore verletzt wird. Seine Verwundung kuriert er im Hause Leandros aus, wo er unter anderem auch von Clare gepflegt wird.Als die beiden sich näher kommen, müssen sie ihre Beziehung verstecken. Clare liebt Ettore. Obwohl sie weiß, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat, kann sie nicht von ihm lassen. Boyd verhält sich ihr gegenüber eigenartig. Er kann oder will ihr nicht erklären, was Leandro ihm gegenüber in der Hand hat, dass er durchsetzen konnte, dass sie nach Apulien fahren mussten. Als einzige Erklärung bringt er, dass Leandro gefährlich ist. Pip, ihr Stiefsohn, geht dort ebenfalls seine eigenen Wege und hält sich viel bei Leandros Frau Marcie auf, was Clare mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis nimmt.Ich mag die Bücher der Autorin, spielten sie doch bisher immer auf 2 Zeitebenen. Das ist bei diesem Werk jedoch völlig anders. Sie hat sich die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts ausgesucht, eine Zeit kurz nach dem 1. Weltkrieg. Auch in Italien gibt es noch immer die Kluft zwischen Arm und Reich, was zu Unruhen führt.Es gelingt der Autorin hervorragend, die Stimmungen im Land wiederzugeben, die Unterschiede zwischen Arm und Reich aufzuzeigen, so dass das Geschriebene zur Realität wird.Sie hat diese Epoche der italienischen Geschichte sehr gut recherchiert, so dass dem Leser keine Zweifel kommen, es könnte sich anders zugetragen haben. Das Zusammenspiel der Protagonisten ist höchst spannend und lässt den Leser mitfiebern, denn es sind von Beginn an Fragen aufgetreten, die einen nicht ruhen lassen. Was verbindet Leandro und Boyd, was passierte mit Boyds 1. Frau, wie hat Leandro es geschafft, der Armut zu entkommen?Fragen, die sich durch das Buch schlängeln und tatsächlich erst zum Ende beantwortet werden. Als Leser erfährt man Dinge, die man sich so nicht hätte vorstellen können.Mit diesem Buch hält man nicht nur eine Liebesgeschichte in den Händen, sondern auch eine Wiederspiegelung der italienischen Geschichte aus den 20er Jahren des 20. Jh.Emotionsgeladen lässt die Autorin den Leser teilhaben an eine Welt, die in Arm und Reich unterteilt ist und deren Konflikte.Das Buch hatte ein paar Längen, so dass ich ein Pfötchen abziehe.Für Fans von Katherine Webb ist auch dieses Buch ein Muss.

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  • Eine tragische Liebesgeschichte vor historischer Kulisse

    Italienische Nächte

    leserattebremen

    18. March 2016 um 09:35

    Apulien im Jahre 1921. Die junge Engländerin Clare reist mit ihrem Stiefsohn Pip nach Gioia de Colle, um ihrem Mann Boyd beizustehen, der als Architekt für einen örtlichen Großgrundbesitzer sein Haus umgestalten soll. Doch statt eines ruhigen Sommerurlaubs erlebt Clare die Konfrontation der reichen Grundbesitzer und den hungernden Tagelöhnern hautnah mit und gerät sogar zwischen die Fronten. Während ihr Gastgeber immer geheimnisvoller für sie wird, lässt sie sich auf eine verhängnisvolle Liebesaffäre ein, die ihre ganze Familie in den Abgrund reißen könnte. Wer bei „Italienische Nächte“ noch an eine kitschige Liebesgeschichte vor den Sonnenuntergängen der Amalfi-Küste dachte, wird im Verlauf der Geschichte äußerst positiv überrascht. Der Autorin gelingt es, Clares Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der erbitterten Kämpfe der Tagelöhner in Süditalien um ein Minimum an Nahrung und dem Aufbruch des Faschismus in Italien zu zeigen. Clare ist schockiert, als sie sich mit der Realität der einfachen Menschen konfrontiert sieht, umso mehr als sie erfährt, dass ihr Gastgeber Leandro früher selbst zu einer ihrer Familien gehörte und dennoch nichts gegen das Elend zu unternehmen scheint. Ein großes Geheimnis macht dieser zudem um die Herkunft seines Geldes, klar ist nur, dass er Clares Mann in New York kennengelernt hat. Katherine Webb hat nicht nur eine großartige Liebesgeschichte geschrieben, sondern auch einen unglaublich spannenden Roman über die gesellschaftlichen Strukturen im Süditalien Anfang die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts, den Einfluss des ersten Weltkriegs auf die Menschen und das erste Aufblitzen des Faschismus, der Italien später im Zweiten Weltkrieg an die Seite Deutschlands stellte. Durch die Konzentration auf einen kleinen Ort und ein streng begrenztes Personal ist es für den Leser wie der Blick durch ein Schlüsselloch auf einen kurzen Moment in Raum und Zeit, der dennoch das Leben so vieler Menschen verändert. Ein großartiges Buch, dass viel mehr hält als das romantische Cover verspricht.

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  • Bella Italia

    Italienische Nächte

    MademoiselleMeow

    14. February 2016 um 13:11

    Ich muss zugeben, ich hatte Startschwierigkeiten mit dem Buch. Ich hatte eben einen typischen Katherine Webb Roman erwartet und fand es zunächst etwas eintönig, dass das gesamte Buch in nur einer Zeitebene spielt. Aber immerhin sind es die zwanziger, ein Jahrzehnt das ich mag. Vom Stil und dem typischen Lebensgefühl hat man hier aber herzlich wenig gespürt, denn immerhin befinden wir uns im Roman nicht in einer florierenden Stadt, sondern in der harten Einöde Italiens, wo absolut kein Glamour herrscht. Da hat das Buch angefangen mich positiv zu überraschen. Alles andere als eine seichte Liebesgeschichte. Wir beginnen mit Ettore, der mitsamt Vater, Schwester und Neffe ein ärmliches Leben führt. Tagtäglich nichts als harte Arbeit für einen Hungerlohn, sowie der Hohn und Spott der Arbeitsaufseher. Hinzu kommt sein trauriges Schicksal, denn er hat auf grausame Weise seine Geliebte verloren und sinnt nun auf Rache. Trotzdem kommt sein Part immer wenig kampfbereit und mehr verbittert, traurig und wütend rüber. Nur selten mal eine warme Gefühlsregung und das passt ja auch zu seinem Leben. Clare fand ich genauso trüb und blass, wie sie auch im Buch beschrieben wird. Jemand der immer einknickt, der immer das tut, was man von ihm erwartet. Es dauert eine Weile, bis sie sich davon lossagt, das geschieht dann aber so schnell, das ich kaum hinterherkam und ich ihre Gefühle kaum nachvollziehen konnte. Und hier beginnt die Geschichte zu kippen. Zunächst muss ich aber mal loben, das sich die Autorin so intensiv mit der Geschichte Italiens zu jener Zeit auseinander gesetzt hat. Es tut der Story gut, das so ein ernstes Thema aufgegriffen wird, schonungslos und grausam. Das verleiht Qualität und verscheucht die Vorstellung einer laschen Romanze. Ich war schockiert, aber auch begeistert, das man den Roman damit so eine Tiefe verleiht, sodass ich gar keine Angst mehr vor einer Liebesgeschichte ala Rosamunde Pilcher hatte. Und dann vermasselt sie es. Die Beziehung zwischen Clare und Ettore nähert sich extrem langsam und distanziert an. Und dann reicht ein plötzlicher Hagelschauer aus, um die beiden von ihrer Leidenschaft übermannen zu lassen. Ganz plötzlich, und damit meine ich wirklich ganz plötzlich, ist es die große Liebe. Wobei man es Ettore aber die ganze Zeit nicht wirklich abkaufen mag. Das wirkt eher so: Okay, dann bin ich eben verliebt. Außerdem hat man das Gefühl, den beiden geht es nur um Sex. Verständlich, sie hatte mit ihrem merkwürdigen Ehemann nie wirklich Spaß und er sucht zu in so harten Zeiten Trost in einer sanften, lieben Frau. Trotzdem leidet meiner Meinung da die emotionale Ebene drunter. Wirklich jedes mal wenn sich die beiden im Buch getroffen haben, wurde erwähnt, das sie erstmal miteinander schlafen. Viel geredet wurde auch nicht, abgesehen von den urplötzlichen Liebesbekenntnissen. Ich fand die ganze angeblich so große Liebesgeschichte total unglaubwürdig und oberflächlich. Natürlich war es eine schöne Idee eine gefrustete, gut betuchte Ehefrau und einen armen, gebeutelten Arbeiter sich ineinander verlieben zu lassen. Aber die Umsetzung war stümperhaft. Wenigstens hat das Ende ein bisschen was rausgerissen, denn das war überraschenderweise….sehr überraschend. Hier hat sie die Autorin einen netten Twist einfallen lassen, mit dem man zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr rechnet. Denn da war ja noch das Geheimnis um die Verbindung zwischen Leandro und Boyd. Auch wenn mir der Überraschungseffekt gefallen hat, wirkte das alles so plump. Und dann war es vor allem zu viel. Die Ereignisse am Ende überschlagen sich, man hat kaum die eine Sache verarbeitet, da kommt auch schon der nächste Hammer. Zack, zack, zack, fertig! Gerade so, als wolle die Autorin schnell fertig werden oder hätte vergessen, das sie den einen Handlungsstrang ja auch noch zu Ende führen muss. Ich schreibe selber ab und zu und weiß, das man dazu neigt, gewisse Handlungsübergange lieblos dahin zuschreiben, um zum nächsten Punkt zu kommen, über den man viel lieber schreiben will. Und genauso wirkt es auch hier, ein wenig unprofessionell und vor allem unsensibel, im Anbetracht der Ereignisse. Na immerhin gab es kein verkitschtes Ende, obwohl man sich das eine Opfer echt hätte sparen können. Ich finde es wirklich schade, das die Story an manchen Stellen so nachgelassen hat und die Beziehungen zwischen den Personen nicht besser aufgebaut wurde. Die Beziehung zwischen den Freunden Ettore und Pino fand ich sehr glaubwürdig, ebenso die zwischen Clare und Phillip. Warum man das ausgerechnet bei Clare und Ettore nicht hinbekommen hat, ist mir ein Rätsel. Es ist eigentlich eine wirklich gute und herzzerreißende Geschichte. Dumm nur, dass das bei Clare und Ettore nicht der Fall war, ich fand andere Geschehnisse viel bewegender. Trotzdem finde ich, dass das Buch seine 4 Sterne verdient hat. Lasst euch nicht gleich von dem überromantischen Eindruck des Covers und des Klappentextes täuschen. Denn auch wenn später eine Liebesgeschichte hinzukommt, die zumindest mich nicht begeistern konnte, hat das Buch mehr zu bieten als man denkt.

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  • "Ein Sommer in Italien" - gefangen in der Zeit und einer unglaublichen Liebe

    Italienische Nächte

    Nelle_G

    31. January 2016 um 22:13

    Das 5. Buch der Autorin Katherine Webb handelt im Italien der 20-er Jahre. Nach dem 1. Weltkrieg ist die Situation für die Landbevölkerung geprägt von Hunger, Dürre und der ständigen Sorge bzw. Suche nach Arbeit. Zu dieser Zeit trifft Clare in Italien ein. Sie ist der Bitte ihres Mannes gefolgt, der als Architekt für einen italienischen Gutbesitzer tätig ist. Mit ihr reist der 14-jährige Sohn ihres Mannes Boyd aus 1. Ehe. Clare ist unsicher, warum sie nach Italien nachkommen sollte und das ihr gut situiertes Leben in Großbritannien hinter sich lassen sollte. Befindet sich ihr Mann wieder in einer schwierigen, emotional-physischen Situation? Er ist sehr abweisend und sie fühlt sich sehr unwohl in den Wirrungen zwischen dem italienischen Landadel und dem Bauernvolk. Sie trifft Ettore, den Sohn des Gutbesitzers. Durch ihn lernt sie die andere Seite des Konfliktes kennen und lieben. Die Autorin spinnt eine Geschichte um die beiden Charaktere Clare und Ettore. In Rückblicken erfährt man mehr über beide Hauptpersonen und bekommt langsam ein vollständiges Bild über das Leben nach dem 1. Weltkrieg. Ein historischer Roman mit dem Zwiespalt der Liebe in ungewissen Zeiten. Die Zeitwechsel bzw. die Darstellung je aus der Perspektive von Clare oder Ettore erfolgen flüssig und lassen sich leicht verständlich lesen. Man ist gefesselt und will immer mehr erfahren... was verbindet Boyd mit dem Gutsbesitzer? Was geschah damals in New York; kurz nachdem Boyds erste Frau starb? Und was hat Signore Cardetta für Geheimnisse, die seinen Neffen Ettore so gegen ihn aufbringen? Die Geschichte ist gefühlvoll, packend und mit großer Leidenschaft für historische Hintergründe geschrieben. Die 541 Seiten sind sozusagen "im Nu" gelesen und am Ende ist man etwas verblüfft über das Ende. Doch ist die Geschichte rund bzw. in sich geschlossen und man kann das Buch zuschlagen mit dem Gefühl ein Teil dieser italienischen Nächte gewesen zu sein. Ein klare Empfehlung für Leser historischer Romane und Liebesgeschichten zwischen dem Not und Elend zweier Gesellschaftsschichten. Und hier liegt dann auch mein Thema mit dem Buch: man muss die historischen Hintergründe "ertragen" und sich damit auseinandersetzen wollen. Es ist in der Tat keine leichte Kost, da ein großes Elend beschrieben wird. Dies in Kombination mit einer Liebesgeschichte ist nicht immer einfach zu lesen. Doch ist das Buch so spannend geschrieben, dass ich darüber hinwegsehen konnte und auf jeden Fall wissen wollte: wie geht es aus. Und das solltet ihr auch nachlesen. Es lohnt sich. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachlesen bzw. Stöbern im Buch.

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  • Großartig!

    Italienische Nächte

    LovelyLydi

    29. December 2015 um 10:36

    Mir hat "Italienische Nächte" von Katherine Webb unglaublich gut gefallen. Ich habe mich nur zu gerne nach Italien entführen lassen! Die Spannung des Buches wurde durchgehend aufrechterhalten und konnte mich als Leser fesseln. Auch die Geschichte Clares war wunderschön und spannend. Eine ausführlichere Rezension folgt, wenn ich meine Gedanken komplett sortiert habe! Auf jedem Fall kann ich diesen Roman Fans von Lucinda Riley, Katherine Webb und allgemein Liebes- und Familiengeschichte wärmstens empfehlen.

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  • Buchverlosung zu "Italienische Nächte" von Katherine Webb

    Italienische Nächte

    Diana_Verlag

    Katherine Webb – Vom Dienstmädchen zur Bestsellerautorin! Liebe LB-Leserinnen und –Leser (!), Fans von Katherine Webb und alle, die gerne Kate Morton und Lucinda Riley lesen und es lieben, bei der Lüftung eines schaurigen Familiengeheimnisses dabei zu sein, das verborgen in der Vergangenheit liegt: Kennt Ihr schon Katherine Webb? Denn Katherine (geboren 1977)  ist etwas ganz Besonderes! Nach ihrem Schulabschluss hat die Britin zehn (!) Jahre lang u.a. als Bedienstete auf mehreren herrschaftlichen Anwesen in England gearbeitet – nur, um nebenher noch genügend Zeit zum Schreiben zu finden und sich ihren Traum zu erfüllen: Dass sie Leser für ihre Romane findet! Und dann gelang ihr 2011 mit Das geheime Vermächtnis der große, internationale Durchbruch! Gefolgt von Das Haus der vergessenen Träume (Nr.1 der SPIEGEL Bestsellerliste/TB Belletristik) und zwei weiteren Romanen, die alle internationale Erfolge wurden und auch in Deutschland die Top Ten eroberten. Katherines Romane werden mittlerweile  weltweit in 24 Sprachen veröffentlicht. Und jetzt erscheint ihr neues Buch! Die britische Nr.1-Bestsellerautorin und Italienkennerin Katherine Webb führt nach Apulien: Hinter der Fassade der ‚dolce vita‘ verbergen sich bittere Armut, Intrigen und ein Geheimnis Apulien, 1921: Clare Kingsley sitzt zusammen mit ihrem 15jährigen Stiefsohn Philip im Zug nach Süditalien. Die 28jährige Engländerin folgt ihrem Mann Boyd, einem Architekten, um die Sommermonate in Gioia del Colle zu verbringen, während er für den Besitzer einer großen Masseria, Leandro Cardetta, einen Auftrag ausführt. Bei ihrer Ankunft ist Boyd überglücklich, seine junge Frau wieder bei sich zu haben. Clare jedoch ist besorgt. Sie erkennt bei ihrem Mann die gleichen Symptome wie vor sieben Jahren, als Boyd nach dem Tod seiner ersten Frau einen manisch-depressiven Anfall hatte. Auch vermutet Clare, dass Boyd und ihr Gastgeber eine gemeinsame, unrühmliche Geschichte haben. Der Süden ist bitterarm und von den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs gezeichnet. Die Großgrundbesitzer herrschen erbarmungslos über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bevölkerung. Die Zweiteilung der Gesellschaft – auf der einen Seite die reichen Landbesitzer, auf der anderen die von ihnen abhängigen Arbeiter und deren Familien – führt zu gewalttätigen Unruhen, in die Claire und ihre Familie bald hineingezogen werden. Zudem begegnet Clare Cardettas Neffen Ettore, der ihr hilft, Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen. Bestsellerautorin Katherine Webb führt ihre Leser diesmal nicht ins England des 18./19. Jahrhunderts, sondern lässt in ihren fünften Roman ihre ausführliche Recherchezeit in Apulien einfließen, um diesmal eine ganz andere, düstere ‚downstairs-upstairs‘-Geschichte zu erzählen. (… und wer sich jetzt wundert, dass Katherines neuer Roman in Italien spielt: Da sie ein Jahr lang als Au-pair-Mädchen in Italien gelebt hat, spricht sie sehr gut Italienisch – und es war ihr ein wichtiges Anliegen, diese ganz besondere, apulische Geschichte zu erzählen!). Doch lest selbst…. Hier gibt es eine Leseprobe Wenn Ihr diesen druckfrischen Roman gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 27.09.2015  für eines der zwanzig Buchexemplare. Mögt Ihr uns dazu vielleicht noch eine Frage beantworten? Wenn Ihr von Katherine schon mal einen Roman gelesen habt – welchen mögt Ihr am liebsten? Euer begeistertes Diana Verlags-Team.

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  • Italienische Nächte / Katherine Webb

    Italienische Nächte

    Lenny

    22. November 2015 um 11:36

    Was für ein Roman! Die Spannung wurde durchgehend gehalten, ich habe mir zwar viele Dinge vorab schon ausgemalt, doch das Ende hat mich umgehauen, in vielen Punkten hatte ich zwar Recht bekommen, doch es hat mich trotzdem fassungslos gemacht! Es war so gut geschrieben, dass ich mich direkt bei den Personen aufgehalten habe. Es wurde abwechselnd aus der Sicht von Clare und Ettore geschrieben. Die 2 Handlungsstränge sind auch sehr bald zusammengeflossen, das fand ich auch sehr gut, denn man überlegt ja immer wie es denn kommen wird. Ich habe bislang nur 2 Hörbücher von Katherine Webb gehört, die mich nicht so begeistert haben wie dieses Buch.....manchmal liegt es auch an der Art des Vorlesens. Aber hier muss ich unbedingt alle Sterne verteilen! Clare kommt mit Ihrem Sohn Phlipp nach Italien um bei Ihrem Mann den Sommer zu verbringen. Der Mann, Boyd arbeitet an Plänen für eine neue Fassade eines Herrenhauses. Sie werden gut aufgenommen, doch fühlen sie sich nicht sehr wohl, denn in dem Land gibt es viele Unruhen und sie werden Augenzeugen einer schrecklichen Tat. Doch der Hausherr lässt die Beiden nicht abreisen. (Philipp ist auch nicht der Sohn von Clare sondern aus erster Ehe und seine Mutter ist tot) Ettore ist der Neffe des Hausherren. Die Familien hassen sich allerdings, denn Ettore gehört zu den Bauern und hat kaum genug zu essen, während sein Onkel in Saus und Braus lebt. Eines Tages wir der von seinem Freund zum Onkel gebracht, da er eine schreckliche Wunde am Bein hat und mit dem Tod kämpft. Der Onkel nimmt ihn auf und Ettore bekommt die richtigen Medikamente und gewinnt den Kampf. Er bleibt noch um wieder auf die Beine zu kommen und lernt Clare kennen. Die beiden verlieben sich.......

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  • Ein Sommer der Liebe in verhängnisvoller Zeit....

    Italienische Nächte

    Erdbeerelfe1203

    18. November 2015 um 22:13

    Es war mein erster Roman, welchen ich von Katherine Webb gelesen habe und meine gesammelten Eindrücke folgen jetzt: Zum Inhalt Clare folgt ihrem Mann, als sie 1921 von England in die Hitze Apuliens reist. Boyd arbeitet dort als Architekt für den reichen Grundbesitzer Leandro Cardetta, und möchte, dass Clare den Sommer bei ihm verbringt. Doch Boyd empfängt sie abweisend und scheint etwas zu verbergen. Auf sich allein gestellt erkundet Clare die fremde Umgebung und lernt dabei Ettore kennen, den Neffen des Grundbesitzers. Clare fühlt sich unbändig zu ihm hingezogen – zu einer Welt, in die sie nicht gehört und die droht, für beide zum Verhängnis zu werden … Mein Eindruck Zu Beginn mußte ich mich etwas mit dem Schreibstil der Autorin auseinandersetzen, um mich mit diesen Roman zu verbinden. Man erhält eine Fülle an Informationen und dadurch, dass in der Vergangenheit und in der Gegenwart erzählt wird, benötigte ich etwas Zeit, um dabei nicht den Überblick zu verlieren. Doch nach etwa 50 Seiten war dieses Problem aus der Welt und der Fortgang der Geschichte zog mich in seinen Bann. Man lernt Italien in den 1920er Jahren kennen. Viele Menschen leben in Armut, dunkle Wolken in Form des beginnenden Faschismus ziehen auf und mittendrin entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen Clare und Ettore...... Mir hat dieser Roman trotz leichter Startschwierigkeiten sehr gut gefallen, Katherine Webb schreibt sehr bildhaft und emotional, man fühlt sich als Teil der Geschichte. Ebenso harmonieren die verschiedenen Charaktere sehr gut miteinander und lassen einen emotionalen, mitreißenden Roman entstehen, welcher auch zum Nachdenken anregt!

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