Kathleen Barber Schläfst du noch?

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Inhaltsangabe zu „Schläfst du noch?“ von Kathleen Barber

Seit 10 Jahren flieht Josie schon vor ihrer Vergangenheit. Und das aus gutem Grund. In New York ist es ihr endlich gelungen, gemeinsam mit ihrem Freund Caleb Fuß zu fassen und eine Existenz zu gründen. Doch dann taucht eine neugierige Journalistin auf. Sie will um jeden Preis die Geschichte um Josies ermordeten Vater wiederaufrollen. Mit ihrem Podcast bringt sie nicht nur Josies Erinnerungen ans Tageslicht, sondern bedroht auch gleichzeitig ihre heile Welt …

Eine sehr unterhaltsame Story mit überraschendem Ende

— crazy_book_lover1

Ein packender Roman mit Thriller-Elementen.

— twentytwo

Fesselndes Familiendrama

— lauravoneden

Geschichte über eine Familientragödie und ihre Folgen!

— Fanti2412

Kurzweiliger Psychokrimi mit leider etwas anstrengenden Charakteren

— Cambridge

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  • Kein Pageturner, aber...

    Schläfst du noch?

    ForeverAngel

    16. October 2017 um 08:36

    In letzter Zeit habe ich oft zu Thrillern gegriffen, die ich im Nachhinein gar nicht als solche empfand. Auch Schläfst du noch? ist wie ein Thriller gestaltet und auch der Klappentext liest sich so, aber schon ein kleines Wörtchen auf dem Cover lässt erahnen, dass wir es hier nicht mit einem nervenzerfetzenden Psychothrille zu tun bekommen: Roman. Und genau das ist Schläfst du noch? auch, ein hoch dramatischer Roman. Und das ist keinesfalls negativ gemeint. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, über die ersten 30 Seiten hinauszukommen, denn die sind nicht nur in klassischer Prosa verfasst, sondern bestehen auch aus Auszügen einer Abschrift und Interviews. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich in dieses berichtartige Erzählen hineingefunden habe, aber danach war es für mich ein großartiger Kunstgriff. Auch die vielen eingeschobenen Kommentare aus den sozialen Netzwerken verleihen Schläfst du noch? das gewisse Etwas, das ihn von anderen Romanen seiner Art unterscheidet. Die Themen Vergangenheit, Lügen und Mord sind welche, die eigentlich Bestandteil vieler gelungener Psychothriller sind. In Schläfst du noch? steht aber definitiv die Familie Buhrmann und das Drama, das sie durchlebt hat. Wie der Vater vor zehn Jahren ermordet wurde, wie sich die Mutter daraufhin von ihren Töchtern abgewandt hat und einer Sekte beigetreten ist, wie sich die Zwillinge Josie und Lanie daraufhin entfremdet haben und wie die Internetjournalistin Poppy jetzt dafür sorgt, dass Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Tageslicht gezerrt werden. Und wie Josie um ihre glückliche Zukunft mit Caleb kämpfen muss.Der Ton ist eher ruhig, zwischendurch vielleicht sogar zu ruhig, sodass ich einige Passagen nur quergelesen habe, aber ich habe keine Sekunde daran gedacht, abzubrechen, denn ich wollte unbedingt wissen, was der Familie passiert ist. Und ob damals wirklich der wahre Mörder verurteilt wurde, der immer und immer wieder seine Unschuld beteuert hat.  Schläfst du noch? ist kein Pageturner, aber er geht trotzdem unter die Haut und erzählt eine spannende, dramatische Familiengeschichte. (c) Books and Biscuit

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  • Schläfst du noch?

    Schläfst du noch?

    Buecher-Liebe-de

    15. October 2017 um 15:01

    Josie’s Vater wurde vor einigen Jahren ermordet und der Nachbarsjunge wurde für diesen Mord verurteilt und verhaftet. Die Beweislage war jedoch etwas dürftig, so dass sich eine Journalistin entschließt, den Fall selbst noch einmal zu untersuchen. Ihre Ergebnisse und Fortschritte dokumentiert sie in ihrem „Wiederaufnahme“-Podcast. Josie’s Mutter begeht dann auch noch Selbstmord, so dass Josie zur Beerdigung zurück in ihre Heimat zurückkehren muss. Dort wird sie mit dem gesamten Umfang ihrer Vergangenheit erneut konfrontiert. Da ist nicht nur die Sache mit dem Podcast, sondern auch noch ihre Zwillingsschwester, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Der Grund für diesen Kontaktabbruch liegt zum einen darin begründet, dass Josie’s Schwester Lanie damals ihre Zeit lieber mit Drogen verbrachte und ihrer Familie dadurch das Leben schwer gemacht hat. Zum anderen wird öfters angedeutet, dass Lanie irgendetwas getan hat, was Josie ihr nicht verzeihen konnte. Als dann später aufgelöst wird, was Lanie so unverzeihliches getan hat, war ich doch etwas… enttäuscht wäre jetzt zu übertrieben ausgedrückt, aber an der entsprechende Stelle hatte ich einfach irgendwie etwas anderes, krasseres erwartet. Während der Zeit in ihrer alten Heimat lebt Josie bei ihrer Tante. Ihre Mutter, die sich ja nun das Leben nahm, hatte auch früher immer mit psychischen Störungen zu kämpfen. Als Josie nun wieder zurück ist und sich auch die Beziehung zu ihrer Schwester wieder etwas aufbaut, stellt sie fest, dass es im Verhalten ihrer Schwester gewisse Ähnlichkeiten zu dem Verhalten ihrer psychisch kranken Mutter gibt. Durch diese Auffälligkeiten gepaart mit dem Podcast entstehen bei Josie eine Unsicherheit was den tatsächlichen Mörder ihres Vaters betrifft. Am Ende bringt der „Wiederaufnahme“-Podcast tatsächlich ans Licht, dass nicht der Nachbarsjunge der Mörder war, sondern eine Person, mit der wohl nahezu kaum jemand gerechnet hat… Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut, allerdings bin ich nicht so ganz sicher, ob das Genre „Thriller“ hier wirklich voll zutreffend ist. Es wird zwar ein Mord aufgeklärt und das Buch ist durchaus spannend, aber Thriller trifft es meiner Meinung nach doch nicht so ganz. Ich würde es eher als eine Art Mischung aus Familiendrama und Thriller nennen. Zwischendurch gibt es im Buch immer wieder Rückblenden. Allerdings sind diese etwas unglücklich ins Buch eingebaut wurden. Es wird nicht immer sofort deutlich, dass es sich um eine Rückblende handelt, da es keine Zwischenüberschriften oder ähnliches gibt. Sie werden einfach nur durch einen neuen Absatz abgetrennt. Das macht es manchmal schwierig zu erkennen, dass man gerade eine solche Rückblende liest. Mich hat es jedenfalls das ein oder andere mal durcheinander gebracht, bis ich erkannt habe, dass der Teil, den ich gerade lese, nichts mit der Gegenwart zutun hat. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich mag ich Rückblenden. Auch wenn sich der Spannungsbogen eher langsam aufbaut, rätselt man doch bis zum Ende, wer nun tatsächlich der Mörder war. Meine Vermutung, die ich sehr schnell hatte, hat sich dann aber letztlich doch nicht bestätigt. So etwas finde ich immer sehr gut – wenn man sich eigentlich sicher ist, wer es war und dann doch total daneben liegt. Fazit Ein spannendes Buch, das zwar durch die Rückblenden manchmal etwas verwirrt, insgesamt aber durch seinen angenehmen Schreibstil und einer gut ausgearbeiteten Geschichte durchaus überzeugen kann.

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  • langsam aufbauendes Familiendrama

    Schläfst du noch?

    UnsereBuecherwelt

    04. October 2017 um 12:50

    Meine MeinungDieses Buch fällt in die klassische Kategorie: Ich habe zwar etwas anderes erwartet, aber es hat mir dennoch gut gefallen!Das Cover und der Klappentext sind so typisch für einen Psychothriller, so dass ich das Buch sofort herangezoomt und auch nicht mehr hergegeben habe.Inhaltlich muss ich sagen, schießt die Geschichte weit an einem rasanten Psychothriller vorbei. Sie ist eher wie ein Familiendrama geschrieben und zwar in einem so langsamen Tempo, dass ich die Seiten leider vor allem gegen Ende nur noch überflogen habe. Mir war es schlicht zu langatmig! Dennoch habe ich nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. Da das Buch als „Roman“ ausgeschrieben ist, ist es vom Genre her passend!Ich persönlich mag es einfach lieber kurz und knackig, aber das ist Geschmackssache! Wer ruhige und gediegene Geschichten liebt, der kommt hier auf seine Kosten, denn die Geschichte an sich ist schon interessant und auch mal was anderes! Es geht um die Lebens- und Leidensgeschichte der beiden Zwillinge Josie und Lanie. In ihrer Kindheit wird ihr Vater ermordet und der Fall auch aufgeklärt. Danach ist jedoch nichts mehr wie es war und die Familie lebt sich „auseinander“. Nach zig Jahren kommt eine Klatschreporterin daher und rollt den Fall im Internet wieder auf und bringt dadurch einiges an die Oberfläche, was lange Zeit verborgen und vergessen war …Die Story wird aus der Sicht von dem Zwilling Josi erzählt, wir bekommen zwischendurch aber auch tolle Einblicke in die Ermittlungsarbeit der Online-Journalistin, interessanterweise auch im Chat und Interview-Stil. Das lockert zwischendurch sehr auf!Absolut positiv möchte ich unbedingt den sehr bildlichen Schreibstil der Autorin erwähnen! So langatmig mir das Geschriebene auch hin und wieder war, desto besser konnte ich mir allerdings auch die Welt der Zwillinge vorstellen! Jeder einzelne Charakter ist so angenehm detailgetreu beschrieben, dass es ein leichtes war, in Josies Welt gefangen zu sein und mit ihr zusammen ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und sich gleichzeitig ihrer Gegenwart zu stellen! Die Charaktere sind dabei so vielseitig und authentisch dargestellt, dass es mir fast schon unheimlich war, dass ich persönliche Eigenschaften, wie z.B. Arroganz, Überheblichkeit oder auch Verzweiflung, hautnah spüren konnte! Das Ende hat mich sehr überrascht, ich habe mit einem anderen Ausgang gerechnet!FazitIch empfehle dieses Buch jedem, der einen langsamen, ausführlichen und bildlichen Schreibstil mag! Wer gerne ein Familiendrama auflösen möchte und dabei gerne Zeitsprünge in die Vergangenheit macht und sich parallel den Online-Recherchen einer Klatsch-Journalistin stellen mag, der hat hiermit sein nächstes Buch gefunden!

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  • Spannendes Familiendrama

    Schläfst du noch?

    catching_words

    22. September 2017 um 19:41

    Schläfst du noch? ist ein spannender Roman, der an manchen Stellen vielleicht an einen Thriller anknüpfen könnte, und am Ende mit einem bemerkenswerten Plottwist daher kommt.Die ganze Story war wirklich sehr gut ausgedacht. Es gab keine allzu großen Ausschweifungen. Es wurde sich wirklich auf das Nötigste und Relevante für die Story beschränkt.Besonders gelungen war die Einbindung des Podcasts. Gerade diese Stellen waren richtig gut und interessant geschrieben.Zwischendrin wurden auch immer wieder Ausschnitte aus Internet Diskussionen eingebaut, wo Leute ihre Meinung zu den neuesten Erkenntnissen mitteilen konnten.So wirkte es noch authentischer.Was ziemlich belastend war und bis zum Ende hin auch so blieb, waren die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit.Die ganze Story wird von Josie aus der Ich-Perspektive erzählt. Und manchmal schweift sie mitten in ihren Gedankengängen in Ereignisse aus der Vergangenheit ab.Die Grenzen sind dabei leider nicht deutlich gezogen und so ist man als Leser immer wieder verwirrt, wenn man feststellen muss, dass man gerade einen Zeitsprung gemacht hat.Die Rückblenden waren zwar immer ziemlich interessant, aber den Übergang hat man nicht immer sofort mitbekommen, sodass man eben kurz stutzen muss, um wieder hinein zu finden.Ein weiterer Punkt, der etwas überspitzt war, war der Hass von Josie auf Lanie.Diese Zwillingsgeschichte wurde auf Gut gegen Böse aufgebaut.Man hat viel aus Lanies Vergangenheit erfahren, als sie noch jünger war. Sie war nicht der netteste Mensch und hat auch Fehler gemacht. Jedoch wirkte der Hass von Josie teilweise überspitzt und nicht ganz gerechtfertigt ihrer Schwester gegenüber.Zum Ende kann man nur sagen, dass es sehr gelungen ist.Eine Auflösung, die wirklich logisch erscheint, die man aber so die ganze Zeit nicht wirklich in Betracht gezogen hat.Ein Roman mit Familiendrama der etwas anderen Art, auf eine Weise, die wirklich spannend ist und einen, trotz kleiner Mängel, in ihren Bann zieht.

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  • Familiendrama mit Hindernissen

    Schläfst du noch?

    Kathaaxd

    18. September 2017 um 15:33

    Bei diesem Buch, hat mich das Cover wieder sehr angesprochen. Es sieht einfach so mysteriös aus und ganz und gar nicht vorhersehbar. Ich war natürlich sehr gespannt wie die Story ist und habe mich auch gleich in die Story gestürzt. Man merkt auch gleich am Anfang, das es sich eher um einen Familiendrama handelt. Als erstes erfährt man auch, das vor mehr als 10 Jahren der Vater, Chuck Buhrmann, von einem Nachbars Jungen ermordet wurde. Die Zwillinge Josie und Lanie müssen nicht nur mit dem Tod ihres Vaters klarkommen, sondern auch mit der Entscheidung ihrer Mutter. Diese schließt sich, nach dem Mord, einer Sekte an, sodass die Zwillinge bei ihrer Tante aufwuchsen. Nach einer gewissen Zeit, verlässt jedoch Josie ihre Heimat und reist um die Welt. Dabei lernt sie Caleb kennen, mit dem sie eine Beziehung führt und in New York lebt. Allerdings hat sie Caleb nie über ihre Familie und deren Drama erzählt, bis eine Journalistin alles aufdecken möchte und den Mord neu ausrollen möchte. Hier hat mich aber auch die Einbindung mit den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und co., begeistert. Ich mag es einfach, wen man bei so einer Story, mehr Leben einfügt. Und durch eben solche Sozialen Netzwerken, die man in der heutigen Zeit sehr oft benutzt, wirkt die Story so, als ob sie wirklich passiert war. Anfangs konnte ich gar nicht so wirklich verstehen, warum Josie ihre Vergangenheit gegenüber Caleb verschwiegen hatte. Klar ist es schwer, aber dennoch sollte man die die man liebt, einweihen. Zudem hat sie sich immer mehr in Lügen verstrickt. Dabei kommen auch einige Fragen auf, bei denen man hofft, das sie beantwortet werden. Je weiter man die Story liest, lernt man die Protagonistin besser kennen und versteht auch ihre Handlungen und auch manche Fragen werden beantwortet, doch nicht alle. Als Leser erfährt man auch durch Rückblicke, was damals wirklich geschehen war.  Mit den zwei Protagonisten Josie und Lanie musste ich mich erst richtig anfreunden. Sie sind zwillinge haben aber unterschiedliche Charakter. So gerieten sie immer in ein Konflikt, wen sie sich sahen. Manchmal war es echt nicht nachvollziehbar, weshalb sie sich immer stritten und dann noch so extrem. Ich meine, als Schwestern muss man doch zusammen halten, egal was ist und was war.  Die Journalistin Poppy mochte ich ganz und gar nicht. Sie tut wirklich alles um an die wirkliche Story zu kommen. Selbst auf der Trauerfeier zeigt sie keinen Respekt und belästigt die Zwillinge. Man kann sie einfach nur nicht mögen, sogar hassen. Sie löst auch mit ihren Podcast regelrecht eine Hetzjagd. Hier finde ich es auch gut, das diese mit Facebook-Post, Forenbeiträge und Tweets gezeigt werden.  Leider finde ich auch manchmal, das sich die Hauptgeschichte leicht in den Hintergrund drängt. Den die meisten Zeit geht es doch um persönliche Befindlichkeiten, als um die wirkliche Story. Den sie sind immernoch am Rätseln, ob wirklich der Mörder deren Vaters im Gefängnis sitzt oder es doch ein anderer war.  Der Schreibstil der Autorin war angenehm flüssig und locker zu lesen. Es war spannend, bis auf die Sache, das die Hauptstory in den Hintergrund geriet. Doch alles in allem hatte diese Story was Thriller mäßiges und hat mich gefesselt. Ich war auch eigentlich nicht überrascht, den wie schon oben erwähnt, macht das Cover auch deutlich, dass die Story spannend werden könnte.

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  • Wiederaufnahme garantiert

    Schläfst du noch?

    crazy_book_lover1

    17. September 2017 um 19:18

    Inhalt: 10 Jahre flieht Josie schon vor ihrer Vergangenheit. Sie lebt mit ihrem Freund Caleb in New York und hat sich dort ein neues Leben aufgebaut. Doch nun taucht die neugierige Enthüllungsjournalistin Poppy Parnell auf und nimmt den Fall wieder auf. Sie berichtet darüber in ihrem Potcast "Wiederaufnahme". Mit ihrem Podcast bringt sie nicht nur Josies Erinnerungen ans Tageslicht, sondern bedroht auch gleichzeitig ihre heile Welt. Und das muss Josie um jeden Preis verhindern … Meinung: Das Buch hat mir relativ gut gefallen vom Gesamtpacket aus vieler Hinsicht. Im folgenden beleuchte ich die einzelnen Kriterien. -Cover: Das Cover ist relativ schlicht in schwarz mit roter Schrift gehalten. Dazu kommt noch eine weiße Motte, die meiner Meinung nach nicht wirklich zur Handlung passt, aber optisch das Buch aufwärtet. Der Titel passt ziemlich gut zum Buch, da es im laufe der Handlung immer wieder Anspielungen darauf gibt und auch die Situation ganz treffend beschreibt, da man es so interpretieren kann, dass Poppy durch ihren Podcast versucht, die anderen wach zu rütteln, da sie anscheinend die Wahrheit nicht sehen können oder wollen am Mord von Josies Vater. -Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Trotz der langen Kapitel kommt man recht schnell vorran, obwohl es mir persönlich lieber ist, wenn die Kapitel kürzer gehalten werden. Durch den Wechsel von Josie's Sicht und der Erzählung werden die Kapitel aber etwas aufgelockert. Was positiv zu bewerten ist, sind die Auszüge aus sozialen Netzwerken und Foren, in denen sich andere über den Potcast austauschen. Man bekommt so verschiedene Meinung zum aktuellen Stand und fängt an seine eigenen Theorien zu entwickeln. Auch die Flashbacks an die Zeit vor dem Mord sind sehr gut zu lesen und lockern die ein oder andere Situation auf bringen einen angenehmen wechseln mit sich. -Personen: Josie An sich ist Josie eine sympathische Frau, doch leider wirkt sie sehr schnell eingebildet und nervig, wenn es um ihre Vergangenheit geht und ihre Familie. Lanie Josies Zwillingsschwester ist eine sehr unangenehme Person mit der man nicht gerne zu tun hat. Durch ihre frühere Drogen und Alkoholabhängigkeit und ihre ständigen Launen würde man am liebsten diese Situationen mit ihr überspringen. Trotzdem gibt es immer wieder Momente in denen man Mitleid mit ihr hat und anfängt sie etwas zu mögen. Caleb Caleb tut einem Leid, da Josie nicht ehrlich zu ihm ist. Er ist ein super sympathischer Typ und bestimmt ein toller Lebensgefährte. Tante A Ich liebe Tante A. Sie ist mir die ganze Zeit schon super sympathisch und ich glaube jeder hätte gerne so einen wunderbaren Menschen in seiner Familie. Poppy Parnell Poppy ist eine ziemlich anstrengende Person die einem wie Lanie total auf die nerven geht. Auch wenn sie nur versucht Gerechtigkeit und Wahrheit zu erreichen mag ich ihre aufdringliche Art nicht. Erin Burham Die Mutter von Josie und Lanie ist eine relativ anstrengende Person. Zum einen hasst man sie dafür, dass sie ihre Töchter verlassen hat, um sich einer Sekte anzuschließen, aber auf der anderen Seite hat man auch Mitleid mit ihr, da sie ihren Mann verloren hat. Chuck Burham Der Vater von Josie und Lanie tut einem eigentlich ziemlich Leid, da er meistens in den Rückblenden als ein verantwortungsbewusster Vater und Professor dargestellt ist. Doch dann regt man sich im laufe des Buches auf, da er nicht der zu sein scheint für den ihn alle gehalten haben. Ellen Ellen ist eine super sympathische Cousine, die man einfach nur ins Herz schließen muss. Sie unterstützt auch ihre Familie und scheint größtenteils gut drauf zu sein. Einziges manko ist ihr Schönheitswahn. Adam Adam ist zum einen ein super Vater und Eheman von Lanie, aber wenn es um die Vergangenheit geht, ist er ein ziemlicher Idiot. Ann Die Tochter von Adam und Lanie ist von Anfang an super gut erzogen und freundlich und die einzige Person, die sich nicht verstellt. Man schließt sie einfach in sein Herz und möchte sie auf keinen Fall wieder los lassen. Fazit: Die Story an sich hat großes Potential, dass großenteils auch ausgeschöpft wurde. Der Familienvater der ermordet wurde, die zurückgebliebene Familie, die nach und nach zerfällt, eine Menge Geheimnisse und eine Journalistin, die einfach nicht aufgeben will. Die Idee hinter dem Buch ist gut umgesetzt worden, auch wenn sie an bestimmten stellen noch Verbesserungswürdig ist. Mir hat das Buch gut gefallen und es ist auf jeden Fall einen Blick wert. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Schläfst du noch?

    Schläfst du noch?

    twentytwo

    08. September 2017 um 17:03

    Josie, erfährt durch einen Zufall von dem Podcast „Wiederaufnahme“, in dem die Journalistin Poppy Parnell die Frage stellt, ob für den Mord an ihrem Vater vor zehn Jahren ein Unschuldiger verurteilt wurde. Josie, die nach langen Jahren geglaubt hat langsam zur Ruhe gekommen zu sein, ist zutiefst aufgewühlt. Als sich kurze Zeit später ihre Mutter das Leben nimmt, ist sie kurz davor durchzudrehen. Die Begegnung mit ihrer Familie während der Trauerfeier, verläuft alles andere als harmonisch und als plötzlich auch noch die Journalistin vor der Tür steht um sie zu interviewen, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis das nächste Unglück geschieht.FazitEin packendes Familiendrama, das unter die Haut geht und mit seinen Thriller-Elementen für beklemmende Spannung sorgt.

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  • Familiendrama

    Schläfst du noch?

    lauravoneden

    03. September 2017 um 07:45

    10 Jahre hat sich Josie vor ihrer Vergangenheit versteckt und lebt ein solides Leben. Doch plötzlich wird ihre Vergangenheit durch einen Podcast gelüftet und Josie muss sich den Erinnerungen stellen. 'Schläfst du noch?' könnte man durch das geheimnisvolle Cover für einen Thriller halten, auch der Klappentext lässt etwas in die Richtung vermuten. Das Buch ist jedoch als Roman deklariert und genau das bekommt man hier auch - einen Roman, der in Richtung Familiendrama geht. Stück für Stück erfahren wir die Geschichte der Familie, welche besonders tragisch zu sein scheint. Dass nun eine Enthüllungsjournalistin den Fall erneut aufrollt, reißt bei allen Beteiligten alte Wunden auf. Besonders tragisch empfand ich die Entfremdung der Geschwister, die sich einst so nahe standen. Die Charaktere der Geschichte waren sehr gut gezeichnet, auch wenn gerade die Schwestern wirklich keine einfachen Personen sind. Im Gegenteil, beide sind äußerst sensibel und benehmen sich sehr unvorhersehbar. Die Story befasst sich nicht nur mit der Frage, wer den Familienvater denn nun tatsächlich umgebracht hat, sondern zeichnet außerdem auch das Leben der Familie, die seit Jahren unter den Begebenheiten leidet. Die Geschichte wird zwischendurch immer wieder durch die Podcast Folgen aufgelockert, die sehr interessant gestaltet sind und ein wenig an 'Making A Murderer' erinnern. Nach und nach wird die Geschichte aufgelöst und man bekommt vor allem durch die Rückblicke vieles an Informationen, die man zusammensetzen kann. Man könnte sagen, dass die Geschichte relativ vorhersehbar ist, jedoch war ich durch die Story selbst und die fesselnden Charaktere so in der Geschichte versunken, dass es mir nichts ausmachte. 'Schläfst du noch?' ist ein gelungenes Buch, das vor allem dadurch besticht, dass es nicht um die reine Falllösung geht. Vielmehr ist es der Mix aus Fallaufklärung und der Darstellung der Familie, die mich so gefesselt hat.

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  • Schläfst du noch?

    Schläfst du noch?

    Fanti2412

    31. August 2017 um 18:47

    Zum Inhalt: Seit 10 Jahren flieht Josie schon vor ihrer Vergangenheit. Und das aus gutem Grund. In New York ist es ihr endlich gelungen, gemeinsam mit ihrem Freund Caleb Fuß zu fassen und eine Existenz zu gründen. Doch dann taucht eine neugierige Journalistin auf. Sie will um jeden Preis die Geschichte um Josies ermordeten Vater wiederaufrollen. Mit ihrem Podcast bringt sie nicht nur Josies Erinnerungen ans Tageslicht, sondern bedroht auch gleichzeitig ihre heile Welt …  (Kurzbeschreibung gem. Heyne Verlag) Leseprobe Die Autorin: Kathleen Barber wuchs in Galesburg, Illinois, auf. Sie machte ihren Abschluss an der University of Illinois und der Northwestern University School of Law und arbeitete zuvor bei großen Firmen in Chicago und New York im Bereich Konkursrecht. Wenn sie nicht schreibt, reist Kathleen gerne mit ihrem Mann um die Welt. (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung: „Schläfst du noch?“ erzählt die Geschichte bzw. Tragödie der Familie Buhrman. Vor mehr als 10 Jahren wurde der Vater, Chuck Buhrman, durch einen Jungen aus der Nachbarschaft ermordet.Die Zwillinge Josie und Lanie müssen nicht nur mit diesem schrecklichen Ereignis klar kommen sondern auch mit dem Verlust der Mutter. Diese war schon längere Zeit labil und verlässt nach dem Mord ihre Töchter, um sich einer Sekte anzuschließen. Die Zwillinge wachsen fortan bei ihrer Tante, einer Schwester der Mutter, auf. Nach einem Zerwürfnis mit ihrer Schwester verlässt Josie ihre Heimat und reist um die Welt. Dabei lernt sie Caleb kennen, mit dem sie nun eine gute Beziehung führt und in New York lebt. Allerdings hat sie Caleb nie von ihrem Familiendrama erzählt und ihn bezüglich ihrer Familie belogen. Nun drohen gleich zwei Ereignisse Josies heile Welt zu zerstören.Die „Enthüllungsjournalistin“ Poppy Parnell startet einen Podcast und rollt den Fall um die Ermordung von Josies Vater neu auf. Und kurz darauf begeht Josies Mutter Selbstmord. Josie muss zurück in ihre Heimatstadt reisen und sich nicht nur ihrer Familie sondern auch der Vergangenheit stellen.Anfangs hatte ich leichte Schwierigkeit, mich mit der Geschichte anzufreunden, denn da gab es doch zu viele „Schauplätze“; Josie, die sich gegenüber Caleb offenbar in Lügen verstrickt hat, der Podcast, der für viel Wirbel sorgt und eine Reihe Fragen.Was glaubt Poppy aufdecken zu können? Wurde ein Unschuldiger für den Mord verurteilt? Was hat die Zwillinge so entfremdet, dass Josie ihre Schwester am liebsten nicht wiedersehen möchte? Warum hat die Mutter damals ihre Töchter verlassen, die ja gerade ihren Vater verloren hatten?Das war alles sehr undurchsichtig und man konnte nicht erkennen, wohin die Geschichte führen würde.Nach und nach lernt man aber die Protagonisten besser kennen und erfährt durch Rückblicke einiges, was damals geschah. So setzt sich allmählich ein Bild zusammen und man kann die aktuelle Situation besser einschätzen.Josie und Lanie sind zwei besondere Protagonistinnen und sehr unterschiedliche Charaktere, obwohl sie Zwillinge sind. Ich konnte mich zwar gut in beide hinein versetzen, fand aber beide nicht sonderlich sympathisch. Auch wenn ich den Konflikt zwischen beiden nachvollziehen konnte, waren mir beide irgendwie zu extrem und einige Reaktionen auch zu überzogen.Gelungen fand ich die Einbindung sozialer Medien wie den Podcast, Twitter, Facebook und Foren in die Geschichte.Die skrupellose Sensationsjournalistin Poppy tut wirklich alles, dass man sie nur penetrant und abstoßend finden kann. Selbst auf der Trauerfeier für die Mutter der Zwillinge belästigt sie die Familie. Und auch in ihrem Podcast, der dem Leser in Form von Abschriften näher gebracht wird, löst sie mehr eine Hetzjagd aus, als sie neue Fakten aufdeckt. Die Hetzjagd in der Öffentlichkeit lässt auch nicht lange auf sich warten, was durch Tweets, Facebook-Posts und Forenbeiträge deutlich gemacht wird.Und so dreht sich letztendlich alles um die Frage, wer hat den Vater der Zwillinge wirklich getötet? Sitzt ein Unschuldiger im Gefängnis?In dem Josie und Lanie nach und nach die Vergangenheit und auch den persönlichen Konflikt aufarbeiten, nähert man sich langsam den Antworten auf diese Fragen.Jedoch drängten sich die persönlichen Befindlichkeiten der beiden sehr häufig in den Vordergrund, so dass die eigentliche Aufklärung des Familiendramas ein bisschen in den Hintergrund gerät.Dennoch hat mich die Story fesseln können und auch die Auflösung war zufriedenstellend, wenn auch nicht gänzlich überraschend.Dieser Roman war für mich ein Familiendrama mit Psychothriller-Elementen und konnte mich mit seinem gut durchdachten Plot und einem angenehmen Schreibstil durchaus gut unterhalten! Fazit: 4 von 5 Sternen  © Fanti2412

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  • Tragische Familiengeschichte

    Schläfst du noch?

    Cambridge

    18. August 2017 um 13:03

    „Schläfst du noch“ ist ein relativ vorhersehbarer Psychokrimi mit etwas anstrengenden Hauptfiguren. Davon abgesehen ist er aber durchaus unterhaltsam und gut durchdacht.   Die Zwillinge Lanie und Josie haben sich schon vor Jahren entfremdet. Grund war die Ermordung ihres Vaters durch den Nachbarsjungen. Ihre Mutter, vorher schon labil, verlor durch diese schreckliche Tat vollends den Halt, verließ ihre Töchter und schloss sich einem Kult an. Lanie verarbeitete diese Erlebnisse nicht besonders gut. Sie wurde zu einem rebellischen Teenager, der sich auf Drogen und Alkohol einließ. Josie wollte lieber die Artige sein, aber nach einem Vertrauensbruch von Lanie reiste sie Jahrelang um die Welt. Bis sie Caleb kennenlernte. Mit ihm führt sie eine stabile Beziehung in New York. Leider hat sie ihm nie die Wahrheit über ihre Familie erzählt.   Eines Tages erfährt Josie von einem Podcast, der den Mordfall ihres Vaters behandelt. Eine junge Journalistin denkt, dass der Nachbarsjunge vielleicht nicht der Täter war. Es gab viele Ungereimtheiten damals beim Prozess. Josie entwickelt eine Paranoia und denkt, jeder sieht ihr sofort an, das dieser Podcast, über den alle reden, von ihrer Familie handelt. Dann erfährt sie vom Selbstmord ihrer Mutter. Daraufhin macht sie sich zum ersten Mal seit 10 Jahren auf in ihre Heimatstadt.   Die Story ist durchaus interessant. Einer Familie passierte eine Tragödie. Während der eine Zwilling irgendwie damit versuchte, klar zu kommen, driftete der andere völlig ab. Etwas Persönliches entfremdet die Zwillinge. Josie findet ihr Glück, obwohl ihr Partner nicht die Wahrheit kennt über ihre Familie. Dann passieren zwei Dinge: Dieser Podcast, der auf einmal in aller Munde ist und der Selbstmord ihrer Mutter, die jeden Kontakt zu ihren Töchtern abgebrochen hatte.   Die beiden Mädchen haben trotz aller Tragik irgendwie ihr Leben gemeistert. Da werfen diese beiden Ereignisse alles über den Haufen. Das liest sich recht flüssig und ist auch durchaus interessant. Für mich war der anstrengende Aspekt beim Lesen die Figur von Josie. Sie ist der Hauptcharakter. Aber sie ist eine Drama-Queen. Ihr Lügen ihrem langjährigen Freund gegenüber, ihre dramatischen Reaktionen sind anstrengend zu lesen. Aber auch ihre Schwester Lanie ist nicht besser. Die beiden sind einfach furchtbar anstrengend als Charaktere und reagieren immer extrem. Da wird sich bei jedem Anlass übergeben, tagelang nicht geschlafen. Die beiden haben extrem schlimme Sachen erlebt, aber als Buchcharaktere fand ich sie sehr schwierig und auch unsympathisch. Für mich als Leser waren sie einfach over-the-top. Weder ihre anderen Verwandten, ihre Tante z.B, die ja auch ihre Schwester verlor, sind so extrem bei allem wie diese beiden Mädchen. Josie stellt sich z.B. einige Fragen tatsächlich erst nach 10 Jahren Abstand und unter den erschwerten Voraussetzungen.   Mir hätte das Buch besser gefallen, wenn die Zwillinge nicht so extreme Charaktere gewesen wären. Ihren Befindlichkeiten wird für meinen Geschmack viel zu viel Raum gewährt. Sie reagieren sehr extrem (ich überstrapaziere dieses Wort aber es passte einfach zu gut) und das steht dauernd im Vordergrund und drückt die eigentliche Story in den Hintergrund. Das hat mich etwas gestört und mein Lesevergnügen beeinträchtigt.

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