Kathleen Glasgow Girl in Pieces

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Inhaltsangabe zu „Girl in Pieces“ von Kathleen Glasgow

Charlie Davis is in pieces. At seventeen, she’s already lost more than most people lose in a lifetime. But she’s learned how to forget it through cutting; the pain washes out the sorrow until there is nothing but calm. She doesn't have to think about her father or what happened under the bridge. Her best friend, Ellis, who is gone forever. Or the mother who has nothing left to give her. Kicked out of a special treatment center when her insurance runs out, Charlie finds herself in the bright and wild landscape of Tucson, Arizona, where she begins the unthinkable: the long journey of putting herself back together. (Quelle:'E-Buch Text/06.10.2016')

Dieses Buch ist so vieles... schwer, traurig, dumpf, fröhlich und hoffnungsvoll! Und vor allem ein Augenöffner!

— Kaetzin

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  • Sensibel und einfühlsam

    Girl in Pieces

    Kaetzin

    17. December 2017 um 18:30

    Dieses Buch hat mich aufgrund seiner Thematik (Self-Harm) und aus persönlichen Gründen (ich bin nicht betroffen) interessiert. Auch schreibt hier eine Autorin, die dieses Buch schrieb, um ihre Vergangenheit, in der sie ebenfalls am Borderline Syndrom litt, zu verarbeiten.Das Buch wird zu Beginn in sehr kurzen Abschnitten/Kapiteln geschrieben, da es kurz nach einem Vorfall spielt, bei dem Charlie sich geritzt hat und fast verblutet ist. Das Buch wird aus ihrer Sicht erzählt und vermittelt anfangs Taubheit, Distanz, Misstrauen aber auch Angst. Das empfand ich als sehr eindrucksvoll und die Autorin kostet dieses Stilmittel voll aus, sodass wenn Charlie sich öffnet und zugänglicher wird, auch die Abschnitte länger werden. War die Palette an Emotionen anfangs noch sehr eintönig und begrenzt, wird sie im Laufe der Handlung vielfältiger und bunter. - Später gibt es wieder einen Vorfall, der dazu führt, dass Charlie sich wieder ritzt und danach sind wieder die Abschnitte sehr kurz, etwa eine halbe Seite lang. Sie ist wieder sehr verschlossen, spricht nicht und es werden wieder Dinge wie Taubheit und Distanz vermittelt. Das fand ich sehr gut.I say sadness what I really mean is black hole inside me filled with nails and rocks and broken glass and the words I don't have anymore.Seite 20 Die Darstellung von Self-Harm empfand ich als sensibel und einfühlsam und "gut". Charlie zum Beispiel möchte sich nicht töten, ihr hilft das Ritzen als Abbau von Druck, als eine Art Ventil für all die Gefühle und Gedanken in ihr, die sie überwältigen und mit denen sie nicht anders umgehen kann, als sich zu ritzen. - Self-Harm ist natürlich etwas sehr persönliches und individuelles und nicht pauschal auf andere die mit Self-Harm zu kämpfen haben, anwendbar. Dennoch wurden die Gründe für Self-Harm und Self-Harm an sich verständlich dargestellt, sensibel und einfühlsam eben. Es hat mir geholfen es zu verstehen.Außerdem hat mir die Charakterentwicklung von Charlie sehr gut gefallen. Hat sie sich zu Beginn noch ihren Gefühlen und dem Drang zu Self-Harm hingegeben, entwickelte sich in ihr der Wunsch dagegen anzukämpfen. Allerdings war es sehr schwer für sie diesen Wunsch zu realisieren. Einmal weil ihre traumatische und wirklich krasse Vergangenheit ihr wie ein Klotz am Bein hing und dann verliebte sie sich auch noch in einen Alkoholiker, der sie mit hinunter gezogen hat in diesen Sumpf aus negativen Gedanken und Gefühlen.Ein weiterer Pluspunkt waren auch die vielen anderen Charaktere in dem Buch. Jeder hat ein Päckchen mit sich zu tragen, manche sind einfach nur unsensible, egoistische und ignorante Ar***löcher und andere sind wirklich freundlich und hilfsbereit und es hat mich jedes Mal unglaublich gefreut, wenn jemand Charlie ehrlich geholfen hat. Etwas was ich allerdings nicht verstanden habe ist, dass Charlies Mutter so kalt und gefühllos ihrer Tochter gegenüber ist, sie nicht bei sich aufnimmt und sie auch nicht unterstützt. Solche Mütter sind für mich immer absolut surreal, weil die Liebe zwischen Mutter und Kind für mich das stärkste Gefühl der Welt ist und es hier fast nicht existent ist.Charlies Hobby Zeichnen fand ich auch wundervoll! Darin verarbeitete sie auch ihre Gedanken und Gefühle sowie Erinnerungen. Etwas das ihr auch geholfen hat, ihr viel bedeutete und sie noch sympathischer machte!Fazit:Ein Buch, welches ich euch nur ans Herz legen kann! Sensibel und sehr einfühlsam erzählt und das Verständnis vermittelt.

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  • Wunderbar authentisch

    Girl in Pieces

    verirrtes_irrlicht

    25. March 2017 um 20:23

    Cover und Titel... sind bei mir meistens der Grund für die Kaufentscheidung. So auch bei diesem Buch. Es ist zwar vergleichsweise simpel gestaltet, aber sehr ausdrucksstark. Ich musste es einfach in die Hand nehmen! Dass der Klappentext relativ vage ist, hat mich nur noch neugieriger gemacht, weil es schon verspricht, dass dieses Buch emotional sehr intensiv sein wird.Die HandlungWir folgen Charlotte, genannt Charly, wie sie sich nach einem missgückten Selbstmordversuch im Krankenhaus wiederfindet. Anfangs schweigt sie und taut nur langsam auf. Nach und nach lernt man die Protagonistin besser kennen und ihren Wunsch nach einem normalen Leben, ihrem Wunsch geliebt zu werden. Das Buch beschreibt ihren Weg zurück ins Leben - mit seinen Rückschlägen. Zunächst muss man sich erst auf den tagebuchartigen Schreibstil der Autorin im ersten Teil einlassen, der das Buch aber gleichzeitig auch sehr authentisch wirken lässt. Im Mittelteil hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Handlung sich festgefahren hat. Charly machte zwar Fortschritte, aber das Buch trat für mich ein bisschen auf der Stelle.Das hielt allerdings nicht lange vor und für das letzte Drittel konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. FazitEine wunderbare Geschichte darüber, wie ein junges Mädchen nach einem Leben mit vielen Rückschlägen wieder zu sich selbst findet. Ich glaube, dass jeder sich ein bisschen in Charly wiederfinden kann und dass es Zeit für ein solches Buch war. Mit wunderbar meine ich dabei: wunderbar authentisch.Im Mittelteil schwächelte es etwas, daher 4/5 Sternen.Kaufempfehlung!!! (:

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