Kathleen McCleary Das Leuchten der Insel

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Inhaltsangabe zu „Das Leuchten der Insel“ von Kathleen McCleary

Kathleen McCleary trifft mitten ins Herz Als Susannah merkt, dass ihren Kindern das hektische Leben an der Ostküste nicht guttut, beschließt sie, ein Jahr mit ihnen auf der einsamen Insel Sounder zu verbringen. Hier gibt es keinen Strom, kein Telefon, keine Tankstelle. Sie flieht zugleich vor ihrer festgefahrenen Ehe und der Erinnerung an ein Unglück, das auch nach vielen Jahren noch einen Schatten auf ihr Leben wirft. Auf der Insel trifft sie die charismatische Betty. Die alte Dame und die Insel werden Susannahs Leben für immer verändern.

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  • Ein sehr empfehlenswertes Buch, berührend ...fesselnd, gefühlvoll

    Das Leuchten der Insel

    Lesegenuss

    22. September 2013 um 22:54

    Die Insel Sounder wird für ein Jahr das neue Zuhause von Susannah und ihren Kindern, ohne Ehemann bzw. Vater. Es ist eine Auszeit,. allerdings auch die Hoffnung auf einen Neustart. Nucht nur für die Kinder, sondern auch für Susannah und Matt. Große Schwierigkeiten mit Katie hatten zu dieser Entscheidung geführt. Sounder, eine einsame Insel an der Ostküste, das hieß, keine Elektrizität, kein Internet, kein Telefon, nichts, leben wie ein Einsiedler. Es sind ansich zwei Geschichten, die uns das Buch "Das Leuchten der Insel" erzählt. Es ist ein vielschichtiges Buch, getragen durch die einzelnen Geschichten, mit ihren Rückblenden,  von Susannah und Betty. Freud und Leid liegen oft dicht nebeneinander. Und so war es mit Betty ebenfalls, die seit nunmehr dreißig Jahren mit ihrem Sohn dort lebte. Auf dieser Insel treffen diese beiden Frauen aufeinander. Nach den ausführlichen Beschreibungen im Buch scheint Sounders eine wahrhafte Oase zu sein, in der man gern lebt und das Leben neu entdeckt. Wie das allerdings alles ohne die für uns zu alltäglichen Leben gehörende Elektrizität gehen soll, erfährt der Leser im Laufe der Geschichte. Ich persönlich finde es schon interessant, sich den täglichen Herausforderungen, wie z. B. die Lebensmittelbeschaffung und -haltung zu stellen. Eine weitere interessante Charaktere wohnt ebenfalls auf der Insel Sounder - Barfuß, ein Einsiedler wie aus dem Bilderbuch, mit seinem Hund Toby. (Nun, hier konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen, denn unser Hund heißt genauso!) Was für eine Rolle er im Leben der Neuankömmlinge spielen wird, besonders für die Kinder Katie und Quinn, lest selbst. Betty und Susannah haben etwas gemeinsam - sie tragen eine schwere Last aus der Vergangenheit mit sich herum, nur Vergangenes kann man nicht reparieren, und wenn Schuld und Kummer einen derart belasten, muss man versuchen, einen neuen Weg in die Zukunft zu finden. Susannah konnte es nicht mehr ertragen, dass ihre Tochter ihrer Meinung nach in ein schlechtes Milieu abdriftete und viel schlimmer noch, die ganze Familie litt. Aber es war Susannahs Vergangenheit, das vermeindliche Gefühl, mit Schuld an dem Tod ihrer kleinen Schwester zu tragen. Und das obwohl ihr alkoholkranker Vater bei einem Bootsausflug viel zu riskant und schnell gefahren war, das Mädchen über Bord ging. Susannah - hatte sie wirklich die Verantwortung dafür zu tragen? Wer nahm ihr diese schwere Last von den Schultern, sie war doch damals selbst noch ein Kind gewesen. Die Kapitel lassen sich flüssig lesen, gerade durch den Wechsel der Erzählungen von Betty und Susannah. S. 394 Susannah umklammerte das Handy und drückte es mit aller Kraft an ihr Ohr. "Ich weiß", sagte sie. Und das Gewicht, das dreiunddreißig Jahre auf ihr gelastet hatte, glitt von ihrem Herzen ab, sickerte aus ihren Poren hinaus und verdampte und ließ sie leicht, atemlos und durchsichtig zurück. "Ich weiß", wiederholte sie. "Es war nicht meine Schuld." Und dieses Mal wusste sie zum ersten Mal, dass es stimmte. Fakt ist … "Das Leuchten der Insel" ist wieder einmal ein Buch, wo die kurze Inhaltsangabe nicht aufzeigt, was für ein Juwel sich hier verbirgt. Es erhält meine hundertprozentige Leseempfehlung. Nicht seicht, auch nicht ganz leicht, allerdings von der Thematik sehr glaubwürdig, es berührt das Herz, zeigt auf, dass es immer wieder Möglichkeiten gibt, Dinge zu ändern/verändern, sich selbst nicht aufzugeben – auch wenn das Leben manchmal uns vor eine schwierige Entscheidung stellt! P.S. Und wen es interessiert, der liest sich die interessanten Interviews zu meiner Reihe "1-2-3-Fragen an... " durch, wo es darum geht, z. B. sieben Tage ohne Fernsehen oder Auto auszukommen. Erinnert Ihr euch noch an meine Rezension zum Buch von Linda Olsson - Die Fremde am Meer? So erging es mir mit diesem Buch ebenso, vielleicht weil ich Mutter bin (allerdings wenn auch von zwei erwachsenen Mädchen), vielleicht auch nicht. Auch hier ging es um Verlust, Schuld in der Kindheit … http://www.lesegenuss.blogspot.de/2013/01/rezension-244-die-fremde-am-meer.html Ich würde mich freuen, wenn "Das Leuchten der Insel" von Kathleen McCleary viele neue Leser erreicht.

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