Das Magdalena-Evangelium

von Kathleen McGowan 
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Das Magdalena-Evangelium
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Positiv (127):
joerg_gschaiders avatar

Es beleuchtet das Christentum von völlig anderer Seite. Es ist so beeindruckend, dass ich mich auf den Weg nach Montsegùr gemacht hab.

Kritisch (20):
B

Nicht zu Ende gelesen, kein guter Schreibstil

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Inhaltsangabe zu "Das Magdalena-Evangelium"

Wer war Maria Magdalena? Sünderin? Braut Christi? Oder gar die Herrin der Kirche?Diese Fragen stellt sich Maureen Paschal, eine junge amerikanische Journalistin, die sich durch nichts erschüttern lässt. Bis zu dem Tag, als ihr eine verschleierte Frau erscheint und sie über den Abgrund der Zeit um Hilfe anruft.Irgendwo in den Pyrenäen liegt ein Schatz verborgen - tödliches Geheimnis und Hoffnung für die Zukunft zugleich. Nur eine ganz besondere Person kann ihn heben. Ist Maureen Pascal die Verheißene?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404270026
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:558 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:01.01.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.12.2009 bei Bastei Lübbe erschienen.

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    Anni84s avatar
    Anni84vor 7 Monaten
    Das Maria Magdalena Evangelium

    Klappentext:
    Wer war Maria Magdalena? Sünderin? Braut Christi? Oder gar die Herrin der Kirche?Diese Fragen stellt sich Maureen Paschal, eine junge amerikanische Journalistin, die sich durch nichts erschüttern lässt. Bis zu dem Tag, als ihr eine verschleierte Frau erscheint und sie über den Abgrund der Zeit um Hilfe anruft.Irgendwo in den Pyrenäen liegt ein Schatz verborgen - tödliches Geheimnis und Hoffnung für die Zukunft zugleich. Nur eine ganz besondere Person kann ihn heben. Ist Maureen Paschal die Verheißene?

    Meinung:
    Also ich habe hier mehrere Rezensionen gelesen, das dass Buch nicht gut ist oder sogar sehr schlecht.

    Ich kann das jetzt nun nicht nachvollziehen. Das Buch ist ein Roman, wo es um das Christentum geht. Ich fand es ganz interessant und auch spannend. Es ist kein Thriller was ich zuerst gedacht habe aber ich wurde trotzdem nicht Enttäuscht. Also ich persönlich, kann das Buch nur weiter empfehlen. Ich wollte es auch garnicht aus der Hand legen weil ich immer wissen wollte wie es jetzt weiter geht. Die Geschichte um Maria Magdalena hat mich sehr berührt.
    Daher kann ich es nur weiterempfehlen!

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    MelanieFreudenbergers avatar
    MelanieFreudenbergervor 2 Jahren
    Die wahre Bibel

    Noch nie im Leben hat mich ein Buch so tief berührt, wie dieses.
    Ich bin eingetaucht in die Geschichte von Maureen und fühlte mich mit ihr.
    Gemeinsam mit ihr ging ich als Leserin ihren Weg und erlebte mich durch ihre Augen.
    Die wahre Liebe schwingt in diesem Buch, die Wahrheit über Jesus und Maria Magdalena und ihre tiefe Verbundenheit über alle irdischen Grenzen hinaus. Die Biographie von Jesus, erzählt durch eine Geschichte und den Worten Maria Magdalenas, ist tief berührend und erfüllt beim Lesen sowohl mit Schmerz, Traurigkeit als auch mit der tiefsten aller Lieben. Einer Liebe, die weit über alle Grenzen hinaus geht, Seelenverbindungen offenbart, die eins sind, und sie aufruft, die Offenbarungen Gottes in die Welt zu tragen. Die Lehre des rechten Weges, jener, der von Jesus einst in die Welt getragen wurde, der geformt wird durch Liebe, Vergebung und Vertrauen liegt in einem jeden Menschen. Die tiefe Erinnerung an den Weg, den einzigen, den wir als Menschen gehen können, wird durch diesen Roman hervorgeholt. Für mich ist dieses Buch die wahre Offenbarung, die wahre Bibel, da es in den wunderbaren Erzählungen eines Romanes schwingt und dennoch getragen von den Energien, die durch Kathleen Mc Gowan wirken, die Essenzen jener Schöpfung in die Welt tragen, in der wir geboren wurden und leben.
    Ich kann mich nur vor Kathleen Mc Gowan verneigen, für dieses und auch ihre weiteren Werke, denn sie öffnen die Herzen, offenbaren uns die Liebe Gottes, wenn wir uns erlauben, uns von ihr berühren zu lassen.
    In tiefer Verbundenheit und Dankbarkeit!
    Melanie Freudenberger

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    Wurm200s avatar
    Wurm200vor 3 Jahren
    Das Magdalena Evangelium

    Kathleen McGowan
    Das Magdalena Evangelium
    Bastei Lübbe

    Autor: Geboren in Hollywood, Kalifornien, wurde bereits als Teenager für ihre journalistischen Arbeiten ausgezeichnet. Mit einundzwanzig ging sie als Reporterin nach Nordirland. In den folgenden Jahren bereiste sie Europa und den Nahen Osten und studierte die Mythologie und Folklore der Alten Welt. Nach ihrer Rückkehr in die USA arbeitete sie, zuletzt als Chefredakteurin, für die Irish News, eine Zeitschrift für irischstämmige Amerikaner, und später für die Walt Disney Corporation.
    Kathleen McGowan, die auch Drehbücher verfasst hat und an einer Dokumentarreihe über ihre Reisen fürs Fernsehen arbeitet, lebt mit ihrem Mann, dem irischen Sänger und Liedermacher Peter McGowan, und ihren drei Söhnen in Los Angeles (Quelle: luebbe.de).

    Maureen ist Autorin und unternimmt, aufgrund Recherchen zu ihrem neuen Buch (HERstory), eine Reise nach Jerusalem. Dort angekommen bekommt sie von einem Händler einen Ring geschenkt. Laut seiner Aussage würde er diesen Ring hier bewahren, bis dieser den “Eigentümer” finden wird. Diesen findet der Ring in Maureen und damit nimmt das “Schauspiel” seinen Lauf.

    Spätestens seit den Werken von Dan Brown ist das Thema von Verschwörungstheorien in aller Munde und viele versuchen auf den Erfolgszug aufzuspringen. Leider schafft dies nicht jedes Werk und das Magdalena Evangelium ist ein tolles Beispiel wir jene Bücher, die das Thema eher schlecht umsetzen. Langeweile pur trifft auf wenig Fantasie, was schade ist, da man viel mehr aus dem Thema hätte machen können.
    Jedes Kapitel in dem Buch endet immer auf dieselbe Weise, mit einem Zitat aus “Das Evangelium von Arques nach Maria Magdalena”. Dies soll sicherlich zur Stimmung des Buches beitragen, dies gelingt leider nur recht schwer. Lesefluss kam bei mir auch nicht wirklich auf, da an keiner Stelle wirklich Spannung aufkommen will. Stattdessen wird der Leser von einem Handlungsort zum anderen “geschleift”(manche liegen auch Jahre auseinander) und bekommt Häppchen serviert, für die man vergeblich auf eine Erklärung wartet. Der mangelnde Ideenreichtum der Autorin (z.B der Titel des Buches von Maureen, welches HERstroy heißt zusehen) tut ihr übriges bei dieses Buch besser wieder aus den Händen zu legen und zu einem Buch von Dan Brown zu greifen. Um das Buch aber auch etwas in Schutz zu nehmen muss man sagen, die Autorin macht es sich auch nicht gerade leicht, denn die Messlatte für diese Art der Bücher wurde in den vergangen Jahren sehr hoch gesetzt, leider ändert das nichts an meiner Meinung, lieber zu einem anderen Buch zu greifen. Für Leser, die dieses Buch jedoch günstig oder sogar in einem der öffentlichen Bücherregale finden sei gesagt, das man sich bei dieser Gelegenheit (und nur dann) das Buch mal zu gemüte führen kann. Dabei sollte jedoch nicht zu viel erwartet werden.

    Cover: Auf dem Cover sehen wir eine, in rot vermummte Person, die von einer Art Licht umgeben ist (ich greife vor und erwähne hier auch den Zusammenhang mit dem Inhalt. Maureen sieht eben diese Person in ihren Tagträumen). Ansonsten ist der Hintergrund in Schwarz/blau gehalten. Viel mehr lässt sich über das Cover auch nicht sagen.

    Fazit: Wer ein Buch über Verschwörungstheorien lesen möchte, sollte lieber zu einem Werk von Dan Brown greifen, denn diese sind um Welten besser geschrieben als dieses Buch hier. Wer trotzdem gerne mal sehen möchte, wie langweilig man ein eigentlich spannendes Thema verarbeiten kann, darf gerne bei “Das Magdalene Evangelium” zugreifen (eventuell bekommt man es ja auf dem Trödel oder sogar in einem öffentlichen Bücherregal).

    Klappentext: Wer war Maria Magdalena? Sünderin? Braut Christi? Oder gar die Herrin der Kirche?
    Diese Fragen stellt sich Maureen Paschal, eine junge amerikanische Journalistin, die sich durch nichts erschüttern lässt. Bis zu dem Tag, als ihr eine verschleierte Frau erscheint und sie über den Abgrund der Zeit um Hilfe anruft.
    Irgendwo in den Pyrenäen liegt ein Schatz verborgen – tödliches Geheimnis und Hoffnung für die Zukunft zugleich. Nur eine ganz besondere Person kann ihn heben. Ist Maureen Pascal die Verheißene?

    Titel: Das Magdalena Evangelium
    Autor: Kathleen McGowan
    Seiten: 559
    Verlag: Bastei Lübbe
    Preis: 8,99
    ISBN: 978-3-404-15863-8

    wurm200.blogspot.de/

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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 5 Jahren
    sehr spannend und interessant....

    Kurzbeschreibung Maureen Paschal ist eine amerikanische Journalistin ═ jung, weltoffen, emanzipiert. Sie hat ein erfolgreiches Buch über verkannte Frauen in der Geschichte geschrieben. Bei ihren Recherchen ist sie auf die Gestalt der Maria Magdalena gestoßen, die sie aus unerfindlichen Gründen fasziniert.Ihre Recherchen führen Maureen nach Israel. Dort, in den staubigen Gassen Jerusalems, hat sie eine Vision. Eine verschleierte Frau erscheint ihr in der Menge, und Maureen spürt die stumme Bitte in ihren Augen: "Hilf mir!".Maureens geordnetes Leben gerät aus den Fugen. Ein mysteriöser schottischer Adeliger überhäuft sie mit Blumen und lädt sie ein nach Frankreich. Berenger Sinclair träumt von der Erfüllung einer Legende. In der felsigen Öde des Languedoc liegt, so heißt es, ein Schatz verborgen. Ein einzigartiges Dokument, das nur von einer ganz besonderen Person gehoben werden kann, die für diese Aufgabe vorherbestimmt ist. Lord Sinclair ist überzeugt, in Maureen Paschal die Verheißene gefunden zu haben.Dies glaubt auch der Orden der Gerechten, eine geheime Gesellschaft, die seit Jahrhunderten in ganz Europa und den Vereinigten Staaten gewirkt hat. Der Orden ist besessen von dem Schatz, und er schreckt vor nichts zurück, um die kostbaren Schriften an sich zu bringen ═ und alle aus dem Weg zu räumen, die sich ihm entgegenstellen.Doch Maria Magdalena hat ihre eigenen Pläne mit den Menschen. Ihr Vermächtnis wirkt über die Zeiten hinweg, um die Welt zu verändern. Und jeden, der die Wahrheit erkennt.
    Meinung Frau McGowan hat mit „Das Magdalena Evangelium“ meinen Geschmack sehr gut getroffen. Die Geschichte rund um Maureen und ihren Cousin Peter ist fesselnd, interessant und sehr spannend geschrieben, und das geht das ganze Buch über so. Man merkt, wie genau die Autorin für diesen Thriller recherchiert hat. Ihre Liebe zum Detail wird sehr gut rübergebracht, ich konnte mir alle Landschaften und Orte sehr genau und bildlich vorstellen.
    Der Schreibstil ist meines Erachtens ziemllich einfach, was ja für so ein Buch aus dieser Zeit nicht immer so ist. Meistens lesen sich mittelalterliche Bücher ziemlich geschwollen und schwer. Einziges Manko da war aber für mich die kleine Schrift. Diese wurde wahrscheinlich gewählt, da ja das Buch sowieso schon 541 Seiten hat, und bei größerer Schrift wären es noch mehr geworden. Trotzdem hat dies meinen Lesefluß etwas gehemmt.
    Bis ungefähr in der Mitte des Buches erfährt man durch Einschübe hinter den jeweiligen Kapiteln aus den damaligen Schriften der Maria Magdalena, welche in Kursivschrift abgedruckt sind. Dann findet Maureen die Truhe mit Krügen, in welchen alte Schriftrollen liegen. Peter übersetzt diese und die wahre Geschichte um Maria Magdalena und Jesus wird gelüftet. Ab diesem Zeitpunkt versetzen einem wiederum Kapiteleinschübe ins Jahre 26, dies stört aber nicht, ich kam ganz gut damit zurecht und konnte alles gut zuordnen.
    Die einzelen Protagonisten hat die Autorin sehr gut ins Licht gesetzt, die Charakteren entwickeln sich im Laufe der Geschichte und man erfährt sehr viel über die einzelnen Verwandtschaftsgrade und wie alles zusammen führt. Emotionen und Gefühle spielen auch eine sehr große Rolle. Wunderschön kann man mitfühlen und sich in die einzlnen Personen versetzen.
    Immer wieder wird auf den Zwist zwischen Kirche und Volk hingewiesen und auch erläutert, um was es eigentlich für jeden in dieser Zeit ging. Gewalt spielt dadurch natürlich auch eine große Rolle, vorallem die Frauen sind immer die Leidenen.
    Mir persönlich gefiel außerdem ganz gut, das ich in diesem Buch einmal eine Erklärung über die französische Lilie erhielt. Das heißt, für was die drei Blütenblätter eigentlich stehen. Jedes Blatt kommt nach einem Kind von Maria Magdalena. 3 Kinder – 3 Blätter. Habe ich so noch nicht gewußt und somit wieder etwas Neues dazugelernt.
    Cover Das Cover macht Lust auf mehr. Der rote Umhang ist großer Bestandteil im Buch selbst und das Leuchten im Hintergrund sieht sehr schön aus. Auf jeden Fall ein Augenschmaus.
    Fazit „Das Magdalena Evangelium“ ist für mich ein spannender und interessanter Thriller, der geschickt die historische damalige Zeit mit der Heutigen verknüpft. Durch die authentische und gut vorstellbare Darstellung konnte ich es nicht mehr weglegen, so vertieft war ich. Es erhält von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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    Michelangelos avatar
    Michelangelovor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan

    Nachdem ich den Folgeband vorliegen habe,mußte ich unbedingt das erste Buch der Autorin nochmals lesen.Und ich muß sagen, dass dieses Buch mich auch das 2. Mal sehr beeindruckt hat.
    Ich finde es nicht einmal so abwegig, wie das Leben von Jesus dargestellt wurde....warum sollte er keine Frau und keine Kinder gehabt haben?
    Die Geschichte ist in zwei Zeiteebenen geschrieben, man hat aber kein Problem den Handlungen zu folgen.
    In der Vergangenheit geht es um das Leben Jesu und endet mit seiner Kreuzigung und Auferstehung und dem Weiterleben Familie.
    In der Gegenwart bestimmen 2 religiöse Geheimgesellschaften die Handlung in die Maureen so langsamer immer tiefer hineingezogen wird.
    Wer gerne über biblische Verschwörungstheorien liest und sich Gedanken macht, ob alles wirklich so ist, wie es uns immer erzählt wird - sollte diesen Roman lesen.

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    maryjuanas avatar
    maryjuanavor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan

    Ein absolut spannendes Buch!
    Ich habe das Buch zwei Mal gelesen und es hat mich beide Male tief in seinen Bann gezogen. Das Buch ist sehr schön geschrieben. Für mich war anfangs verwirrend, dass in zwei Zeitebenen geschrieben wurde. Allerdings kommt man da schnell hinter. Ich denke, dass es nicht gerade einfach ist, in zwei Zeiten zu schreiben, jedoch wurde das in diesem Buch sehr gut gemacht. Man verliert sich nicht in den Zeiten, sondern man liest einen Teil aus dem Jetzt, dann ein Geschehen aus der Vergangenheit und dann gehts wieder mit dem Jetzt weiter. Diese Zeitsprünge verleihen dem Buch einen gewissen Extrahauch von Spannung, was mich wahrscheinlich immer wieder fesseln würde.
    Für mich eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan

    Ich bin was das Buch angeht eher zweigeteilter Meinung. Es spielt in der Gegenwart, sowie in der Vergangenheit und erzählt die Geschichtevom Anbeginn der Zeitrechnung. Ich fand es sehr interassant und faszinierend über Jesus und Maria zu lesen. Besonders aus der Sicht der Maria Magdalena. Es erzählt von Jesus Wundern, Heilkünsten und Vertretung seines Glaubens bis hin zu seinem Ende. Er hat sein Schicksal gekannt und angenommen. Dieser Abschnitt beginnt aber erst ab der Hälfte des Buches. Die Geschichte in der Gegenwart war für mich bißchen langweilig und langatmig. Es macht den Anschein das irgendwein Hintergrund gesucht wurde, um die Anfänge des kirchlichen Glaubens zu schildern und in einem Buch zu verpacken. Denn einen Roman nur über die Kirche will ja auch niemand lesen.

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    lovely_anns avatar
    lovely_annvor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan

    Verschwörungstheorien sind in. Jeder hat seine eigene. Ob Lady Di, Mondlandung, JFK, 9/11 ... nichts worum sich nicht zahlreiche Verschwörungstheorien ranken. Und was bietet sich nicht besser an, als die Kirche und all ihre historischen Wurzeln? Ein wunderbares Feld für viele Verschwörungstheoretiker und seit Dan Brown erlebt die Geschichte von Maria Magdalena oder der Katharer oder der Templer einen wahren Boom. Jeder, der einen Bestseller veröffentlichen möchte, stürzt sich auf das Thema.
    Und in diese aktuelle Mode reiht sich dieser Roman ein. Auch wenn die Autorin glaubhaft zu machen versucht, daß ihr Buch schon vor Dan Brown Millionen-Welt-Bestseller entstanden ist. Das mag sogar sein... Fakt ist: Aufmerksamkeit bekommt ihr Buch erst danach - und ich möchte auch noch hinzufügen: und auch nur, weil es das Thema umfasst. Ohne Dan Brown keine Kathleen McGowan in unseren Bestsellerregalen. Und wenn ich noch einmal meiner Rezension vorweggreifen darf: es wäre besser gewesen.
    Zum Inhalt des Buches:
    Eine junge amerikanische Historikerin recherchiert für ihr neues Buch über die weibliche Seite der Geschichte (HERstory... schon da wird es unoriginell). Soweit so gut. Doch nicht nur, daß sie die Fakten des Lebens der Maria Magdalena recherchiert. Nein, sie erlebt in Jerusalem schicksalhafte Begegnungen und Visionen.
    Und das alles führt sie Jahre später nach Frankreich und auf die Spuren von Maria Magdalena, deren Urururur...enkelin sie ist. Und sie macht sich auf der Suche nach Marias Evangelium. Es gibt verschiedene Gruppierungen mit verschiedenen Interessen, die sie mit Gewalt durchsetzen. Hier ist der Stoff der Verschwörungstheoretiker. Und natürlich erfährt der Leser auch noch den Inhalt des geheimnisvollen Evangiliums.
    Soweit der Inhalt. Es ist mir ja bis jetzt schon schwer gefallen, meine Meinung dazu hinter den Berg zu halten. Für mich ist es, mit Abstand, das schlechteste Buch, was ich in den letzten Jahre gelesen habe.
    Meine Kritikpunkte:
    * Sprachlich ist das Buch auf dem Niveau banalster Unterhaltungsromane und sogar noch schlechter als diese. Ob das nun auf die Autorin oder die Übersetzung zurückzuführen ist, kann ich nicht beurteilen. Ausdrücke wie "Voll daneben!" (und das nicht in wörtlicher Rede, sondern mehr im normalen Textfluß) finde ich "voll daneben", zumindest in dem Zusammenhang. Kommaregeln werden eher kreativ eingesetzt, Rechtschreibfehler sind zahlreich und über den korrekten Gebrauch des Dativs wollen wir mal ganz schweigen.
    * Wir mühen uns durch 300 Seiten Evangeliensuche mit reichlich unspannenden Verschwörungen. Viel zu schnell aufgelöst. Im spannendsten Moment ist es dann auch gleich mal vorbei und alles läuft dann doch viel zur reibungslos. Sollte das spannend sein? Leider mißglückt!
    * Die Figuren, ob nun Maureen, ihr Cousin und Jesuitenpriester Peter (der unübersetzt als Father durch das Buch geistert), ihre Eso-Freundin Tammy und wie sie noch alle heißen, bleiben farblos und unausgegoren.
    * Dann dürfen wir die Geschichte von Maria lesen. Hier bemüht sich die Autorin nicht mal im Ansatz eine authentischere Sprache zu finden. Alles bleibt in dem belanglosen Ton. Keine Stilveränderung... ob das jetzt 33 oder 2005 nach Chr. spielt, scheint völlig unerheblich zu sein.
    * Und schließlich möchte ich mal einen alten Song der Prinzen zitieren: "Alles nur geklaut" . Nichts an diesem Buch ist originell, nichts ist neu. Alles, bis hin zur kleinsten, halbgaren religiösen Verschwörungstheorie hat es so schon einmal von einem anderen Autor gegeben.

    Mein Fazit: überflüssig!
    Und das schlimmste zum Schluß. Die Autorin hat dieses Buch nicht etwa als einen Unterhaltungsroman geschrieben, mit dem sie Geld machen möchte. Nein, sie verkauft uns in ihrem Schlußwort dieses Buch als in Romanform gepackte (um Menschen zu schützen!) Wahrheit. Ihr dargebrachte Visionen, wurde es ihr aufgetragen, diese Geschichte zu schreiben. Den Ring, mit dem sich die Autorin ablichten läßt, erinnert dann auch gaaaanz zufällig an den Ring, den Maureen in Jerusalem bekommt und der als Art Auslöser für alles folgende gelten kann.
    Ich möchte hier mal aus dem Schlußwort der Autorin zitieren:

    " In meinem Bedürfnis, die heilige Natur dieses Wissens und die Menschen zu beschützen, die es bewahren, blieb mir keine andere Wahl, als dieses und die folgenden Bücher der Serie als Roman zu verfassen. Trotzdem entstammen viele der Abenteuer meiner Protagonistin und nahezu alle ihre übernatürlichen Begegnungen meinen eigenen Erfahrungen"

    Keine andere Wahl? Mir fällt eine ein: lieber zum Psychologen gehen und nicht die Leserschaft belästigen. Bücher der Serie? Da möchte ich glatt mal wieder das Beten anfangen und sagen: der liebe Gott möge das verhindern.

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    Soeltjers avatar
    Soeltjervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan

    Ich bin von dem Buch leider nicht so begeistert wie die meisten anderen hier.
    Anfangs hatte ich das Gefühl das Buch schon einmal gelesen zu haben, weil es meines Erachtens viele Paralellen zu anderen Büchern (z.B. Sakrileg von Dan Brown) hat.
    Irgendwie konnte sich die Autorin nicht entscheiden, welcher Geschichte sie mehr Gewicht einräumen will: der Geschichte ihrer Hauptakteurin Maureen Paschal oder der Lebensgeschichte von Maria Magdalena.
    Vielleicht sollte man an das Buch einfach mit einer anderen Erwartungshaltung herangehen. Ich hatte einen weiteren spannenden Kirchenthriller erwartet, aber genau das ist das Buch eigentlich nicht.
    Die Geschichte der Maureen Paschal wird hier eher als Hülle für die Geschichte Maria Magdalenas verwendet.
    Die Theorie der Blutlinie Jesu ist nicht neu, wird hier aber teilweise sehr überspitzt, da ja scheinbar nahezu die komplette westeuropäische Aristokratie aus dieser hervorgegangen sein soll....
    Die ständigen Zeitsprünge zwischen heute und der Zeit Christi sind teilweise recht zusammenhangslos, sodass ich mich oftmals gefragt habe, welchen Zweck die Autorin damit verfolgen wollte.
    Ich finde, zwei Bücher (eines über Maria Magdalena und eines über die Verschwörungstheorien rund um die Blutlinie) wären konsequenter gewesen.

    Insgesamt gebe ich trotzdem 3 Sterne, da ich die Themen sehr spannend finde.

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    Novembers avatar
    Novembervor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Magdalena-Evangelium" von Kathleen McGowan

    Kathleen McGowan schrieb ein Buch, welches die Religion - besonders die Rolle der Maria Magdalena darin - thematisiert: "Das Magdalena Evangelium".
    Wie auch andere vor ihr stellt sie Magdalena als liebende Ehefrau Jesu dar und nicht nur das. Sie lässt deren Kinder zu Vorfahren mächtiger Geschlechter werden, aus deren Blutlinien Persönlichlkeiten wie Lucrezia Borgia, Botticelli, Maria Stuart oder Thomas Jefferson entstammen sollen.
    Eine durchaus interessante Geschichte über den Apostel aller Apostel, die wahre Herrin der Kirche.
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    Maureen Paschal ist eine ehrgeizige Journalistin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Frauen der Geschichte ihren rechtmäßigen Platz zurückzugeben. Bei ihren Recherchen in Jerusalem hat sie plötzlich die Vision einer wunderschönen, verschleierten Frau. Trotz der über tausend Jahre Unterschied empfindet Maureen die Verzweiflung dieser Frau und ihren Hilferuf.
    Jahre später lassen die Visionen der Einen nicht nach. Da erhält sie unerwartet eine Einladung nach Frankreich, in der ihr Antworten auf ihre unzähligen Fragen versprochen werden. Gemeinsam mit ihrem irischen Cousin, dem Jesuit Peter Healy, begibt sie sich an einen Ort , der noch viel mystischer und rätselhafter ist, als sie es sich erträumt hätte. Kann es wirklich sein, dass Maureen die Verheißene ist, wie es sich ihr in Frankreich offenbart? Ist sie auserwählt einen bedeutsamen Schatz zu bergen, welcher der christlichen Welt eine bedeutungsschwere Erkenntnis bringen würde?
    --------------------------------------------------------------

    Ja, es ist ein spannender Roman über religiöse Geheimgesellschaften, Spekulationen zum Erbe der Maria Magdalena und ihrer wahren Rolle im Leben Jesu und der Nazarener. Die Autorin schafft eine geheimnisvolle Atmosphäre. Sie bindet `Auszüge´ des Evageliums nach Magdalena ein, indem sie als Kapitelabschluss auftauchen. Damit lässt sie Marias Worte ständig gegenwärtig bleiben. Sehr gut gefiel mir die Einflechtung berühmter Meisterwerke von Malern der Renaissance oder des Barocks sowie mir auch der Gedanke der noch existierenden Blutlinie gefällt.
    Mrs McGowan tut gut daran zu erinnern, dass man nicht nur akademischen Werken Glauben schenken sollte. Denn wie sie völlig richtig bemerkt wurden alle Geschichtsschreiber " von ihren Gefühlen, ihren Ansichten und ihren politischen und religiösen Neigungen bestimmt" (S.31).
    Allerdings bin ich skeptisch, was ihr Nachwort betrifft, in dem sie davon spricht selbst diese Versionen gehabt zu haben und offenbar tatsächlich zur Blutlinie zu gehören. Es erscheint doch ein wenig dick aufgetragen.
    Aber wer kann sich schon ein Urteil erlauben, wenn er nicht selbst dabei war? Vielleicht bin ich (noch) nicht offen genug zu glauben...Fest steht, dass mir die Darstellung der Maria Magdalena und ebenso der Salome deutlich besser gefällt, als in den offiziellen Versionen. Warum sollte nur das gelten, was Männer über sie zu Papier brachten?
    In diesem Sinne: "Die Wahrheit gegen die Welt!" (S.521)

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