Kathleen O'Neal Gear Lucifers Erbe

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Inhaltsangabe zu „Lucifers Erbe“ von Kathleen O'Neal Gear

13 Jahre lang waren sie eine glückliche Familie: der Anthropologe Dr. Jim Dutton, seine Tochter Brett und Umber, eine Bonobo-Schimpansin, die Jim im Rahmen einer Langzeitstudie des Pharmaziegiganten SAC in Pflege genommen hat. Umber ist für die Familie mehr Tochter und Schwester als Affe, kann sie doch schreiben, lesen, sich verständigen und über abstrakte Fragen nachdenken. Kurz: sie ist eigentlich viel zu menschlich für einen normalen Bonobo. Als die SAC darauf aufmerksam wird, fordert sie Umber zurück. Jim weigert sich und reist mit seiner Familie nach Afrika zu einem geheimen Forschungslabor des Konzerns, wo er eine grausame Entdeckung macht. Denn Umber ist nicht allein

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  • Rezension zu "Lucifers Erbe" von Kathleen O'Neal Gear

    Lucifers Erbe

    gerrhosaurus78

    26. June 2009 um 22:56

    Mitunter macht es Spaß, nicht nur sein Studium durchzuziehen, sondern auch mal Literatur zu lesen, die Themen des Studiums in spannender Form behandelt. Es geht um das Buch Lucifers Erbe ******** ein Thriller von Gear & Gear Einleitung ******* Der Thriller beschäftigt sich mit einer sehr aktuellen und doch auch nicht unproblematischen Thematik: der Genetik, Manipulation am genetischen Material und möglichen Folgen. Seit das Schaf "Dolly" erfolgreich geklont wurde, ist die Bevölkerung doch auch vielleicht ein wenig für das Thema sensibilisiert worden. Und es ist noch nicht lange her (im Januar 2006), dass einem südkoreanischem Klonforscher aufgrund von Datenmanipulation sämtlicher Ergebnisse sein Professortitel aberkannt wurde. Dieser war in der Stammzellenforschung tätig. Inhalt von Lucifers Erbe ************** Der Anthropologe Dr. Jim Dutton und seine Tochter Brett durften 13 Jahre lang eine Bonobo-Schimpansin namens Umber aufziehen. Dies geschah im Rahmen einer Langzeitstudie vom Pharmakonzern SAC. Daran sollte sich auf einmal etwas dramatisch ändern, was mit bestimmten Fähigkeiten von Umber zusammenhängt. Umber und Brett leben wie 2 Schwestern zusammen, Umber legt ein doch sehr menschliches Verhalten an den Tag (sie trägt z. B. Kleidung). Des Weiteren ist Umber überaus intelligent und kann sich mit Hilfe eines Sprachcomputers sehr gut unterhalten, sie zeigt auch Gefühle wie Angst, Trauer, Freude...und denkt auch über abstrakte Fragen nach. Dr. Dutton manipulierte in den 13 Jahren die Forschungsergebnisse, um nicht erklären zu müssen, wie es denn sein kann, dass der Bonobo-Schimpanse so viel intelligenter ist als seine Artgenossen. Als der Pharmakonzern SAC das erfährt, verlangt von er Dr. Dutton, Umber zurück zu geben und nach Afrika zu bringen. Und damit beginnt für Umber wie für Dr. Dutton und seine Tochter eine Odyssee in Afrika. Dies hängt damit zusammen, dass Umber beileibe nicht der einzige Affe ist, der genetisch manipuliert wurde, um die Intelligenz zu fördern. Nur ist bei diesen Forschungsreihen nicht nur eine höhere Intelligenz der Tiere herausgekommen, sondern es wurde teilweise die Aggressivität der Tiere beträchtlich erhöht. Und aufgrund der Firmenphilosophie vom Gründer der SAC wurde keines der Versuchstiere getötet, sondern den Tieren wurde ein Gelände zur Verfügung gestellt, in dem sie leben können. Dieses Gelände ist in mehrere Areale untergliedert (für verschiedene Schimpansengruppen), dabei können Schimpansen normalerweise nicht von einem Areal ins andere kommen, aber was heißt schon normalerweise... Kritisch wird es insbesondere, als die ersten Menschen verschwinden und auch die Presse auf die Bonobo-Schimpansen aufmerksam wird, weil an entsprechender Stelle interessantes Material zugespielt wird. Im Kongo-Gebiet in Afrika spitzt sich die Lage zu und auf einmal stellt sich die Frage, ob Dr. Dutton, seine Tochter Brett und Umber die Geschichte überleben, die plötzlich einem Himmelfahrtskommando gleicht... Autoren **** Kathleen O'Neal Gear war als Referentin in US-Innenministerium tätig. Diese Tätigkeit führte sie für die Bereiche Geschichte und Archäologie aus. Für besondere kulturelle Verdienste wurde ihre Arbeit zweimal mit einem Regierungspreis ausgezeichnet. W. Michael Gear studierte Anthropologie. Er ist ein Mitglied der American Association of Physical Antrhopology. Zahlreiche Studien von ihm beschäftigen sich mit den Bereichen der menschlichen Osteologie (Knochenkunde), Paläontologie, Forensik und Evolution der Primaten. Leseprobe ****** Nachdem man ihn bei den Dinnesens weggeholt hatte, war Sky Eyes von einer SAC-Einrichtung in die nächste gekommen. Trotz seiner Zornesausbrüche hatte Geoffry darauf bestanden, dass man Nachsicht mit ihm üben solle, und hatte das Verhalten des Affen stets entschuldigt. Schließlich war Sky Eyes der erste genmanipulierte Affe, den man in Gelände D angesiedelt hatte. Shanks hasste Sky Eyes, und nach den Blicken zu urteilen, die Sky Eyes Shanks zuwarf, beruhte das auf Gegenseitigkeit. Er klappte die Akte zu und starrte wieder geistesabwesend an die Wand. Wo bist du, du kleiner Bastard? Das Funkgerät summte. Er drückte den Knopf: "Ja?" "Melody hier, Sir. Ich bin am Kanal unterhalb vom Alpha-Dorf. Vielleicht möchten Sie lieber herkommen. Wir haben soeben etwas gefunden, das aussieht wie ein ... ein menschliches Bein. " Sie schien an sich halten zu müssen. "Und, Sir, es ist mitten auf dem Pfad aufgespießt - als ob wir es finden sollten." Kritik / Fazit ******* Das Buch hätte durchaus ein wenig länger sein können, kann ja nicht sein, dass ich es in 2 Tagen ausgelesen habe... Es ist sehr spannend und auch, wie ich finde, für Leute gut verständlich geschrieben, die von Genetik und allem, was da so dazugehört, keine Ahnung haben. Das liegt daran, dass die Thematik doch sehr schön erklärt wird, um sie auch dem Laien verständlich zu machen. Was das Buch auch sehr interessant macht, ist die Tatsache, dass die Geschichte nicht in die Utopie geht, sondern ein Szenario schildert, das mit der heutigen Forschung sehr gut realistisch sein kann. Ob sich Affen aber wirklich so "menschenartig", wie sie beschrieben werden, verhalten oder verhalten würden, weiß ich nicht. In gewissen Bereichen ist das durchaus nachvollziehbar, in anderen Bereichen stimme ich dem nicht ganz so ohne Weiteres zu. Immerhin sind die Bonobo-Schimpasen nur zu 98.6 % in der DNS mit dem Menschen übereinstimmend (laut Buch), es bleiben also noch 1.4 % Unterschied und die müssen sich irgendwo widerspiegeln. Eine grundlegende Kritik des Buches ist die, dass der Pharmakonzern total negativ dargestellt wird, nur auf Profit aus, Personen und Schicksale interessieren überhaupt nicht. Das ist eine Einladung, über Pharmakonzerne nachzudenken und zu diskutieren, ob das wirklich für solche Unternehmen 1:1 zu übernehmen ist, das Geld vor Menschenleben kommt. Man kann durchaus auch ein paar Dinge über Schimpansen lernen, da das Buch immer wieder entsprechende Informationen liefert. Was ich an dem Buch ein wenig schade finde, ist das doch etwas abrupte Ende, das noch etliche Fragen offen lässt. Hier hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht, die zumindest einige Fragen dann doch geklärt hätten. daher vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung. Die Rezension habe ich unter dem Pseudonym gerrhosaurus78 / gerrhosaurus1978 auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht.

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  • Rezension zu "Lucifers Erbe" von Kathleen O'Neal Gear

    Lucifers Erbe

    MichaelSterzik

    29. May 2009 um 23:44

    Genetik?! DNS?! Replikation?! Chromosomen?! Alles Begriffe der Vererbungslehre die spätestens seit dem Schaf "Dolly" in der Diskussion stehen. Genetik ist immer wieder ein Hauptdarsteller in einer phantastischen Handlung, sei es nun im Film oder in Romanen. Aber nicht nur in negativen Anwendungen sowie Forschungen, ein genetischer Fingerabdruck ermöglicht es in der Kriminologie den schuldigen Täter anhand seines genetischen Codes zu überführen. Diese nennen wir sie einmal Bauklötze des Lebens sind dabei erforscht und ggf. manipuliert zu werden. Wissenschaftler in aller Welt sind dabei "Gottes" Puzzelteilchen verändern und bauen zu wollen. Wo aber bleibt der Ethische und Moralische Aspekt? Einerseits für das Erforschen von Erb- und Zellkrankheiten kann man hier völlig neue Therapien und Lösungsansätze erwarten. Ein Segen, eine Hilfe für die Menschheit? Oder werden spätere Generationen das "Leben" nicht mehr zu schätzen wissen, eben weil man es geschafft hat eine relative Unsterblichkeit zu erwirken in dem man Krankheiten gar nicht mehr ausbrechen lässt oder durch eine Zelldusche eliminiert? Wird es oder gibt es schon privatisierte Forschungen die jegliche Gesetze umgehen da sie staatlich nicht kontrolliert werden? In dem jetzigen Roman von Gear & Gear - "Lucifers Erbe" ist die Genetik wieder einmal der Hauptdarsteller in der komplexen und sehr spannenden Handlung. Der Roman ist und dazu komme ich am Ende meines Berichtes gar nicht so abwegig, zudem wird er sicherlich zum Nachdenken anregen. -Story/Geschichte- Dr. Jim Dutton ist ein bekannter und inzwischen recht berühmter Anthropologe mit einem eigenen Forschungsbereich. Im Rahmen einer Langzeitstudie hat dieser von dem privaten Pharmakonzern SAC an einer finanzierten Forschung teilgenommen. 13 Jahre lang war die Bonobo-Schimpansin "Umber" vollwertiges Mitglied einer kleinen Familie und wuchs mit der etwas gleichaltrigen Brett Dutton auf. Umber ist für Dr. Dutton mehr Tochter als "Tier" und für Brett mehr Schwester als ein einfacher Affe. Umber`s Entwicklungsfortschritte wurden von ihrem "Jim" Dutton dokumentiert und in regelmäßigen Abständen dem rechtmäßigen Besitzer von Umber - SAC gemeldet. Doch Dr. Dutton manipuliert die Ergebnisse um den tatsächlichen Fortschritt Umbers nicht erklären zu müssen, denn die Ergebnisse sind alles andere als die erwartete Norm und sprengen damit alle anderen Versuchsreihen. Umber verfügt über einen Sprachsynthesizer auf dem sie komplexe Sätze verfassen kann, weiterhin verfügt sie über eine komplizierte Gebärdensprache und kann lesen und schreiben. Selbst abstrakte Gedanken über sich selbst und die Gegenwart Gottes sind ihr nicht fremd. Zwar ist sie Besitz von dem Pharmakonzern SAC aber Dutton und seine gleichaltrige Tochter sehen sie mehr denn je "menschlicher"….! Als SAC dahinter kommt, dass das Entwicklungsstadium von Umber sich außerhalb der kalkulierten Werte befindet üben diese harten Druck auf Dr. Dutton aus. Schließlich ist dieses Projekt ein Milliardenschweres und sollte etwas an die Öffentlichkeit gelangen so könnte dies unangenehme Folgen haben und natürlich staatliche Nachforschungen Nachsiechziehen. Dies will man in jedem Fall vermeiden egal mit welchem Mittel, egal ob legale oder illegale. Dr. Dutton soll Umber ihren "rechtmäßigen" Besitzer zurückbringen, bzw. diese im Kongo-Gebiet in der Wildnis ansiedeln. Zusammen mit seiner Tochter Brett und der Bonobo-Schimpansin Umber reisen diese nach Afrika in ein recht geheimgehaltenes Forschungslabor des Konzerns. Dabei kommt es heraus, dass es noch mehr genetische Versuchsreihen gegeben hat. Nicht immer mit dem gleichen Ergebnis wie bei Umber. Bei einigen Versuchstieren wurde nicht nur die Intelligenz gefördert sondern auch die Aggressivität kam hierbei nicht zu kurz. Als die ersten Menschen innerhalb des untereinander abgegrenzten Gebietes vermisst werden, läuft SAC in Gefahr, dass die schon skeptische Presse Fragen stellt…. Warum sind die "Affen" auf einmal so gefährlich und was steckt dahinter Genetische Versuchsreihen durchzuführen? Wo ist noch der Unterschied zwischen einem emotional reagierenden Menschen und einem intelligenten Tier das jenseits aller Moralvorstellungen reagiert, weil sie diese gar nicht kennen? -Kritik/Fazit- Vom ersten Augenblick an ist die Handlung sehr, sehr spannend gehalten und entwickelt sich logisch weiter. Selbst wissenschaftliche und genetische Forschung werden dem Leser plausibel erklärt. Interessant ist das dem Leser die moralische und ethische Verantwortung immer und immer wieder vor Augen geführt wird und dabei nicht ins Reich der Fantasie übergeht. Der Realismus ist gar nicht so abwegig und während des Lesens habe ich selbst ein wenig nachgeforscht und mich ein wenig mit dieser Thematik beschäftigt. Sie wirft in der Tat viele Fragen auf und vieles ist jetzt noch allzu theoretisch. Im Roman wird der private Pharmakonzern sehr negativ dargestellt und nur nach Profitgier der Manager gemessen die sich der Verantwortung entziehen wollen. Die "Tiere" die Bonobos, allen voran natürlich die sympathische Umber werden dem Leser als sehr menschlich skizziert. Mit all ihren Schwächen und Stärken….ohne aber in irgendwelche Klischees und Vorurteilen zu landen. Der Wissenschaftliche Hintergrund zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman und lässt nicht viele Fragen offen. Das Autorenduo Gear & Gear, und wahrscheinlich hier W. Michael Gear der Anthropologie studierte setzt sein erlangtes Fachwissen genial um. Forensik und die Evolution von Primaten werden dem Leser auf sehr spannende Weise erklärt. Ich bin immer noch recht begeistert von diesem Buch, was für mich mit das Beste der Autoren ist. Der Roman ist absolut empfehlenswert, nicht nur aufgrund der Spannung sondern auch wegen der guten Mischung von Thriller und Wissenschaft. -Details zum Roman- Autoren: Gear & Gear Titel: Lucifers Erbe Verlag: Bastei-Lübbe Genre: Thriller Seitenzahl: 557 Preis: 8,95 € ISBN: 978-3-404-15458-6 1. Auflage: März 2006 Die Eheleute W. Michael Gear und Kathleen O`Neal Gear sind beide Wissenschaftler. Wie schon erwähnt ist W. Michael Gear Anthropologe und Mitglied der American Association of Physikal Anthrologie. Einige Studien aus den Bereichen der menschlichen Osteologie, Forensik und Evolution von Primaten stammen von ihm. Seine Frau Kathleen O`Neal Gear war Referentin für Archäologie und Geschichte im US-Innenministerium. Zweimal wurde sie für sehr gute herausragende Arbeiten mit dem Regierungspreis geehrt. -Anmerkungen und Hintergrund- Schon beim intensiven Lesen des Romans wurde mir bewusst wie gefährlich die genetische Forschung sein könnte und wie sie vielleicht auch hinter versteckten Forschungstüren, in geheimen - nicht staatlichen Laboren ausgeübt wird. Es gibt sicherlich Wissenschaftler die in einer moralischen und ethischen Grauzone operieren, finanziert von Pharmafirmen die auf der Suche nach einer Spur "Gottes" sind. Sicherlich sind ihre Ideen und ihre Motivation nicht nur negativer Natur, es gibt viele Möglichkeiten Bilder von Lucifers Erbe/ Gear & Gear Lucifers Erbe in der Gentechnologie, hier könnten Krankheiten wie Krebs oder Aids besiegt werden, Erbkrankheiten wie Diabetes u.a. ausgelöscht werden. Nahrungsmittel könnten oder werden schon optimiert und zu guter letzt die Reproduktion von Nutztieren. Auch die Militärs hätten das eine oder andere Wunschprogramm. Wie alles im Leben hat auch diese Forschung und Entwicklung an den kleinsten Bausteinen des Lebens immer zwei Seiten. Im Grunde verstehen wir "normale" Menschen die rechtlichen Hintergründe nicht, wir wissen sie gar nicht, genauso wenig lesen wir das kleingedruckte auf unseren Lebensmitteln. Noch weniger wissen wir über die Medizinischen Präparate die wir bei Wehwehchen aufgrund der Linderung zu uns nehmen! Im Laufe der nächsten 50 Jahre werden alle unsere Hoffnungen und manche unserer Ängste uns vielleicht einholen und jeden Tag Einfluss auf unser Leben nehmen. Ich hoffe, dass der Leser am Ende des Romans sich ein wenig mit dem Thema beschäftigen wird, denn das ist es wirklich wert. Selten hat mich ein "wissenschaftlich" gut recherchiertes Buch, eine Geschichte mich so in den Bann ziehen können. Als einzigsten Kritikpunkt kann ich das rasche Ende erwähnen. Hier hätte ich mir noch einige Erklärungen gewünscht. Aber vielleicht und so hoffe ich, könnte da noch ein weiterer Teil kommen. Ich würde gerne wissen wie es mit den Experimenten und der Forschung weitergeht! Ich habe einiges hier absichtlich nicht erklärt, denn es würde die Spannung nehmen, und das wäre sehr, sehr schade, auch wenn es mich in den Fingern gejuckt hat hier noch mehr darzustellen. -Kleine Geschichtsstunde - Bonobos- (Zwergschimpanse) 98.4 % ….nur eine Zahl…aber genau dieser Prozentsatz sagt aus das Schimpansen unsere Verwandten sind, denn zu 98.4 % verfügen wir über das gleiche Genoms. Im Roman wurde beschrieben das die Affen einen begrenzten Wortschatz haben, dass genau ist wissenschaftlich belegt. Ca. 500 Wörter können die Tiere "intelligent" anwenden, genau wie der Gebrauch von Werkzeugen und Kreide. Einige Forscher setzen sich zudem ein den "Tieren" individuelle Rechte geben zu dürfen. Die These die also im Roman dargestellt wird, ist hier auch nicht so abwegig, denn sollte man wirklich genetische Experimente durchführen so sind diese uns nahen Verwandten prädestiniert dazu. Bonobos gehören der Gattung "Menschenaffen" an und leben zumeist in größeren Gruppen im Kongo-Gebiet. Ihre Art ist aber stark dezimiert worden und gehört damit zu den gefährdeten Tierarten. Danke fürs Lesen und Kommentieren. Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Lucifers Erbe" von Kathleen O'Neal Gear

    Lucifers Erbe

    Bokmask

    31. August 2008 um 15:09

    Meine Meinung: Dies Buch habe ich regelrecht inhaliert, das Thema Gentechnik und alles was drum rum so passiert finde ich sehr interessant. Diese Geschichte geht einen ans Herz und lässt einen teils sogar gruseln. Was Dr. Dutten nebst Tochter da durchmachen müssen ist schon der Hammer, und ich denke ganz aus der Luft gegriffen ist diese Geschichte bestimmt nicht. Haben die Bonobo Schimpansen doch 98% des Menschlichen Erbmaterials was in meinen Augen schon fast ungeheuerlich ist. Ich habe wirklich mitgefiebert wie es weiter geht, denn in einigen Passagen ist es unmöglich dies Buch aus der Hand zu legen. Die Protagonisten wachsen einem ans Herz und am liebsten würde man ihnen zurufen – Vorsicht Gefahr – oder ihnen den rechten Weg zeigen. Und natürlich gibt es einen Bösen den man am liebsten zur Hölle schicken möchte. Fazit: ein rasanter Thriller der teils nichts für zarte Gemüter ist. Spannung pur die sehr früh einsetzt und teils unerträglich wird. Gentechnische Begriffe werden gut erklärt so dass es keine Vorkenntnisse bedarf. Absolut zu empfehlen. Und bestimmt nicht mein letzter Roman von diesem Autor.

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  • Rezension zu "Lucifers Erbe" von Kathleen O'Neal Gear

    Lucifers Erbe

    Historius

    27. August 2008 um 15:50

    Seht gutes Buch.
    So wie es beschrieben wir, könnte es im wahren Leben durchaus möglich sein, mit den ganzen Genforschungen.

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