Kathrin Aehnlich

 4 Sterne bei 170 Bewertungen

Lebenslauf von Kathrin Aehnlich

Kathrin Aehnlich wurde 1957 in Leipzig geboren. Nach dem Ingenieursstudium für Bauwesen und dreijähriger Anstellung in einem Baubetrieb, studierte sie am Literaturinstitut in Leipzig. Im Anschluss daran veröffentlichte sie Hörspiele, Erzählungen und ein Kinderbuch. Nach dem Mauerfall begann sie als Journalistin zu arbeiten und verfasste Reportagen und Beiträge für den Rundfunk. 1998 wurde ihr ein Stipendium für hochbegabte Nachwuchsschriftsteller verliehen. Mit „Alle sterben, auch die Löffelstöre“ erschein 2007 ihr erster Roman. Nach einem längeren New York Aufenthalt und dem internationalen Writer Residency-Stipendium legt sie mit „Wenn die Wale an Land gehen“ einen neuen Roman vor.

Alle Bücher von Kathrin Aehnlich

Cover des Buches Alle sterben, auch die Löffelstöre (ISBN: 9783492975780)

Alle sterben, auch die Löffelstöre

 (108)
Erschienen am 13.05.2016
Cover des Buches Wie Frau Krause die DDR erfand (ISBN: 9783956143168)

Wie Frau Krause die DDR erfand

 (32)
Erschienen am 25.09.2019
Cover des Buches Wenn die Wale an Land gehen (ISBN: 9783746631219)

Wenn die Wale an Land gehen

 (23)
Erschienen am 19.06.2015
Cover des Buches Grenzgänge (ISBN: 9783038000181)

Grenzgänge

 (0)
Erschienen am 24.09.2018
Cover des Buches Rom - New York - Markkleeberg (ISBN: 9783716026571)

Rom - New York - Markkleeberg

 (0)
Erschienen am 28.02.2011
Cover des Buches Das Geheimnis der Weihnachtsstolle (ISBN: 9783716033647)

Das Geheimnis der Weihnachtsstolle

 (0)
Erschienen am 01.09.2007

Neue Rezensionen zu Kathrin Aehnlich

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Rezension zu "Wie Frau Krause die DDR erfand" von Kathrin Aehnlich

Blick zurück ohne Zorn
Haversvor 8 Monaten

Isabella Krause ist vom Fach. Nein, sie betreibt keine Casting-Agentur, sie ist eine eher erfolglose Schauspielerin, aufgewachsen in der ehemaligen DDR, die sich mit kleinen Rollen über Wasser hält. Die Rolle der fürsorglichen Mutter bekommt sie bei einem Vorsprechen nicht, dafür überträgt ihr der Produktionsleiter eine Aufgabe, die so schwer nicht sein kann. Im Rahmen einer Dokumentation anlässlich des dreißigsten Jahrestages der Wiedervereinigung hätte er gerne Statements von Zeitzeugen aus dem Osten, und Frau Krause soll diese ausfindig machen. Nur dumm, dass die Menschen, die sie in ihrer ehemaligen Heimat findet, so gar nicht dem Klischee der Westdeutschen entsprechen. Keine Berichte über Mangel und Indoktrination, sondern eher wehmütige Rückblicke auf den Alltag vor dem Mauerbau.

Kathrin Aehnlich ist eine versierte Autorin, die mit viel Empathie und Augenzwinkern die Klischees, die noch immer in den Köpfen existieren, aufs Korn nimmt. Kommentare von Unten zu individuellen Lebensläufen, zu einem normalen Alltag, der sich dann doch nicht so gravierend von dem der Menschen im Westen unterschieden hat. Ein kleiner Roman, der für das bessere Verstehen auf beiden Seiten wirbt.

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Rezension zu "Wie Frau Krause die DDR erfand" von Kathrin Aehnlich

Eine kurzweilige Geschichte mit Erinnerungen
leniksvor 8 Monaten

Das Buch hat mein Interesse geweckt, wegen des Titels. Ich musste da an Agnes Kraus, eine DDR-Schauspielerin denken. In dieser Geschichte hier geht es um Isabella Krause, eine  Schauspielerin. Sie geht zu einem Casting und bekommt statt der Rolle, den Auftrag für einen Film über die DDR Menschen zu finden, welche über ihr Leben in der ehemaligen DDR berichten sollen. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil. Nach wenigen Zeilen war ich drin in der Geschichte, wie diese ausgeht muss jeder selber lesen. Ich bin ein paar Jahre junger als die Isabella, und konnte mich gut an einige Sachen mit einem Grinsen im Gesicht erinnern.  Mir hat das Buch sehr gefallen, es umfasst 15 Kapitel auf 175 Seiten und bekommt von mir vier Sterne und eine Leseempfehlung.      

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F

Rezension zu "Wie Frau Krause die DDR erfand" von Kathrin Aehnlich

Es war einmal …
ferrucciovor 10 Monaten

… ein Land, das auf seine Weise einzigartig war, gleichsam mit seinen Bewohnern. Dieses Land existiert zwar nicht mehr, doch Frau Krause nimmt uns mit auf eine tragisch-amüsante Zeitreise in dieses Land, die Deutsche Demokratische Republik. Und wir Zeitzeugen reisen mit ihr und somit auch in unsere eigene Vergangenheit. Dabei ist allerdings fraglich, inwieweit sich Leser, die diese Zeit nicht leibhaftig miterlebt haben, sich wirklich in die beschriebenen Gegebenheiten hineinversetzen können. Dreiviertel ist eben nicht gleich viertel vor. Da ändern komischerweise auch die Jahre nichts. Nicht abschütteln wollen, nicht verstehen können treffen aufeinander; eine immer wiederkehrende Dynamik, die zu keinem Ergebnis führt.

Interessante und altbekannte Fakten werden in eine etwas an den Haaren herbeigezogenen Handlung eingebettet. Das ist aber nicht weiter schlimm, behält die Autorin doch stets ihr Anliegen im Blick – Reflexion des Erlebten, ein Einordnen in den eigenen Lebenslauf, der Versuch, ein Lebensgefühl aufleben zu lassen, an dem sich so viele orientiert haben. Jeder wird mit der Lektüre etwas anfangen können. Sie wird die Gemüter in jedem Fall erregen. Keine Wertung, nur purer Alltag und zwischenmenschliche Begebenheiten. Wirtschaft, Politik und System bilden Eckdaten, in deren Koordinaten das ganz normale Leben abspielte. Nostalgie und Nonsens. Warmherzig, unterhaltsam, lehrreich.

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