Kathrin Andres , Edgar Rai M.I.A. - Das Schneekind

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Inhaltsangabe zu „M.I.A. - Das Schneekind“ von Kathrin Andres

„Was ist der Mensch?“ Sandra hat eben die Affäre mit ihrem Chef beendet, als sie auf einer vereisten Straße in den Schweizer Bergen in einen Unfall verwickelt wird. Der Fahrer stirbt, doch ein Mädchen auf dem Rücksitz ist offenbar unverletzt: die neunjährige Mia. Von ihrer Adoptivmutter wird sie in ein Forschungsinstitut gebracht. Sandra darf das Mädchen fortan nicht mehr sehen – vielmehr geraten alle in Gefahr, die mit Mia zu tun hatten. Ein Haus geht in Flammen auf, eine Leiche wird gefunden – und Sandra wird plötzlich verfolgt. Ein atmosphärischer dichter Thriller um ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten

Spannendes und aktuelles Thema, toll als Thriller umgesetzt. Leider mit etwas naiver Protagonistin.

— StMoonlight
StMoonlight

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    M.I.A. - Das Schneekind
    brauchnix

    brauchnix

    01. September 2017 um 15:20

    Sandra ist auf der Landstraße nachts in einen schweren Unfall verwickelt. Der Fahrer des anderen Autos wird dabei getötet. Auf dem Rücksitz des Fahrzeuges entdeckt Sandra ein etwa siebenjähriges Mädchen. Mia. Fast unverletzt kann sie sie aus dem Auto holen und verbringt eine Nacht mit ihr in einer Hütte, bevor beide es zur Polizei und ins Krankenhaus schaffen. Schon in der Nacht kommt Sandra einiges seltsam vor an dem Mädchen. Sie klagt über starke Übelkeit und muss irgendwelche starken Medikamente nehmen. Sie redet auch wie ein viel älteres Kind und erzählt, dass ihre ersten Eltern tot sind – und jetzt auch der zweite Vater. Die Mutter – oder Pflegemutter – ist seltsam kühl und nur daran interessiert ob Sandra etwas aus dem Unfallwagen mitgenommen hätte. Sandra vertraut ihre besorgten Zweifel ihrem Nachbarn an. Ein Mann, den sie kaum kennt, der ihr aber sympathisch ist, da ihr Kater Berlioz ihn als Zweitmensch akzeptiert und liebt. Die wenigen Fakten reichen ihm, um in der nächsten Nacht im Internet nachzuforschen. Am Morgen danach ist aber sein Haus abgebrannt und eine Leiche wird gefunden. Ist es ihr Nachbar? Was hat er herausgefunden? Gibt es einen Zusammenhang? Sandra forscht nun auf eigene Faust nach. Der Plot ist kurz und zackig erzählt. Es geht Schlag auf Schlag und Sandra ist sehr bald in großer Gefahr. Spannend wird die Story auch, weil man nicht genau weiß, wer alles zu den „Bösen“ gehört. Ist vielleicht sogar die Polizei involviert? Und wenn ja, dann auch die deutsche oder doch nur die aus der Schweiz? Es beginnt ein Katz und Mausspiel in dessen Zentrum das seltsame Kind Mia steht, welches, man ahnt es schnell, kein gewöhnlicher Mensch ist. Mehr will ich nicht verraten. Das Buch ist relativ dünn und schnell gelesen. Das Buch hat mir gut gefallen. Ich mochte den knappen Erzählstil gerne. Erinnerte an andere Bücher von Edgar Rai.  

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  • Gen-Editing

    M.I.A. - Das Schneekind
    StMoonlight

    StMoonlight

    29. August 2017 um 15:14

    Ich habe das Buch auf Grund des Covers erst näher betrachtet, denn es hat mich mit der Rot-Weiß-Gestaltung förmlich in seinen Bann gezogen. Der Klappentext hat mich dann vollends überzeugt und nach der Lektüre bin ich einfach begeistert. Na gut, fast. Auf dem Nachhauseweg hat Sandra einen schweren Autounfall. Der Fahrer des anderen Unfallwagens stirbt noch am Unfallort, auf seinem Rücksitz: Mia. Sandra rettet sich mit dem Mädchen zu einer Berghütte und die beiden freunden sich an. Doch schnell wird klar, dass dem Kind etwas fehlt. Was genau sie krank macht, weiß sie aber nicht, nur dass Medikamente helfen. Als Sandra ihre neue Freundin besuchen will, wird sie abgewimmelt und nicht nur das: in dem Medikamentendöschen befindet sich noch etwas ganz anderes. Etwas das sie nie hätte sehen dürfen und noch während sie darüber nachdenkt, beginnen immer mehr Menschen in ihrer Umgebung kuriose Unfälle zu haben … Leider wirkt die Protagonistin Sandra auf mich ein wenig naiv. So erzählt sie frei heraus (fast) jedem, von ihren Vermutungen. Egal ob Mutter, Nachbar oder gerade erst kennengelernten Polizisten. Danach wundert sie sich dann, warum man ihr etwas Böses will. Durch diese Naivität wirkt Sandra auf mich leider nicht wirklich erwachsen, was der Geschichte einen etwas schalen Beigeschmack verleiht. Die anderen Charaktere dagegen sind gut und auch glaubhaft dargestellt. Am besten hat mir persönlich der Buttler gefallen, da er eine schöne Mischung aus Loyalität und Verantwortungsbewusstsein darstellt. Die Autoren schaffen es auf den rund 300 Seiten einen komplexen und durch und durch spannenden Thriller zu erzählen. Das Thema „Gen-Editing“, wie es in der Geschichte genannt wird, ist spannend umgesetzt. Ab und an hätte ich mir allerdings den einen oder anderen (wissenschaftlichen) Hintergrund mehr gewünscht. ~°~ Fazit ~°~ Ein packender Thriller, der die Vor- und Nachteile von Genmanipulationen wunderbar zur Geltung bringt. Dadurch das, neben Sandra, ein kleines Mädchen eine entscheidende Rolle spielt, wird alles noch viel spannender und gefühlvoller. Das Ende schreit förmlich nach einer Fortsetzung!

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