Kathrin Groß-Striffler Gestern noch

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Inhaltsangabe zu „Gestern noch“ von Kathrin Groß-Striffler

Als Maria im Frühling auf den Hof zum Reiten kommt, ist es dem 15jährigen Nikolas, als entstamme sie einer anderen Welt, so anmutig wirkt sie. Maria ist Gymnasiastin und wohnt im Millionenviertel einer fränkischen Kleinstadt. Aber es scheint sie weitaus mehr auf den ärmlichen Hof zu ziehen als nur die Pferde. Zwischen den Bauersleuten und ihren Söhnen herrscht eine wortlose Wärme, ihr Dasein ist auf selbstverständliche Weise vom Kreislauf der Jahreszeiten geprägt. Von diesem schlichten, ganz unidyllischen Leben ist Maria fasziniert, und so bleibt es nicht aus, dass sie sich in einen der Brüder verliebt. Dieser Roman über eine von Anfang an gefährdete Liebe entwickelt eine berückende Intensität.

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  • Rezension zu "Gestern noch" von Kathrin Groß-Striffler

    Gestern noch
    parden

    parden

    12. July 2012 um 22:18

    DIE KRAFT DER SPRACHE... Als Maria im Frühling auf den Hof zum Reiten kommt, ist es dem 15jährigen Nikolas, als entstamme sie einer anderen Welt, so anmutig wirkt sie. Maria ist Gymnasiastin und wohnt im Millionenviertel einer fränkischen Kleinstadt. Aber es scheint sie weitaus mehr auf den ärmlichen Hof zu ziehen als nur die Pferde. Zwischen den Bauersleuten und ihren Söhnen herrscht eine wortlose Wärme, ihr Dasein ist auf selbstverständliche Weise vom Kreislauf der Jahreszeiten geprägt. Von diesem schlichten, ganz unidyllischen Leben ist Maria fasziniert, und so bleibt es nicht aus, dass sie sich in einen der Brüder verliebt. Dieser Roman über eine von Anfang an gefährdete Liebe entwickelt eine berückende Intensität. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht des 15jährigen Nikolas, der durch das Eindringen Marias in die Welt des kleinen Bauernhofes beginnt, alles mit anderen Augen zu sehen und viel bewusster wahrzunehmen. Tief verwurzelt mit seiner Herkunft, steuert Nikolas allmählich auf Entscheidungen zu, die sein Leben gravierend beeinflussen werden. Keine spannende Geschichte, aber eine Erzählung, die den Leser in ihren Sog zieht, im Rhythmus der Jahreszeiten die Entwicklungen mitverfolgen lässt, unspektakulär doch eindringlich. Vor allem die klare, schnörkellose, dabei kraftvolle und bildhafte Sprache hat mich beeindruckt. Welche Bilder, welche Gerüche, welche Erinnerungen wurden da geweckt! Erinnerungen an die eigene Kindheit, zum großen Teil auf dem Bauernhof meiner Großeltern verbracht. Kathrin Groß-Striffler schreibt unaufgeregt aber für mich kein bisschen langweilig. Ich habe ein paar Tage in dieser kleinen Erzählung gelebt, die mir ein ganz eigenes Tempo aufgezwungen hat und mich zeitweise sehr ruhig, manchmal auch etwas melancholisch hat werden lassen. Sicherlich nicht mein letztes Buch dieser Autorin!

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