Kathrin Hövekamp Viereinhalb Minuten

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Inhaltsangabe zu „Viereinhalb Minuten“ von Kathrin Hövekamp

Für die zweieiigen Zwillingsschwestern Flo und Lu steht fest: außer ihrer DNA verbindet sie rein gar nichts. Viereinhalb Minuten liegen zwischen ihrer Geburt, viereinhalb Lichtjahre zwischen ihren Persönlichkeiten. Lu scheint alles zu haben: Selbstbewusstsein, die perfekte Haarstruktur und eine Heerschar von Klassenkameraden, die ihren langen Beinen folgen wie Seefahrer dem Gesang der Loreley. Flo kategorisiert ihre Umwelt lieber – mit einigem Sicherheitsabstand – in Top 5-Listen oder füttert ihr erschreckend gutes Gedächtnis mit unnützem Wissen. Als die Schwestern in einem Schulprojekt gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, merken sie, dass vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und dann ist da noch Max: Mit seinem unverschämt guten “Ken-in-der-limitierten-Urlaubsedition”-Aussehen, peinlichen Instagram-Fotos und teuren Markenklamotten Flos Staatsfeind Nr. 1. Oder doch nicht? Ein Buch über Freundschaft und Liebe, Loslassen und Ankommen - lustig, traurig und bunt-glitzernd wie der ganze Wahnsinn des Erwachsenwerdens.

Charaktererarbeitung und Schreibstil sehr gut ! Zwei unterschiedliche Perspektiven von zwei unterschiedlichen Schwestern.

— SaSu13
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  • Geschwister und die Zankerei :D

    Viereinhalb Minuten
    Bucheule1902

    Bucheule1902

    10. July 2017 um 21:27

    In dem Buch "Viereinhalb Minuten" von Kathrin Hövekamp, geht es um zwei Geschwister, vielmehr gesagt Zwillinge, welche sich grundverschieden sind.  Das Cover selbst ist sehr hell gehalten und dann sind zwei Farbkleckse, so sieht es zumindest aus, welche sich von dem weiß abheben. Sie sind Grün und Rot, eine warme und eine kalte Farbe.  Die Erzählperspektive ist aus Sicht der Geschwister, meiste Zeit aus der Sicht von Flo. Hier durch kann man sehr gut erkennen, wie die Gefühlslage der Mädchen ist und wie sie sich verstehen.  Gemeinsam feiern sie ihren Geburtstag, wobei man das erste Mal merkt, dass Lu sehr beliebt ist. Auf der Party sind die meisten Gäste von ihr. Flo hat nur ihre zwei beste Freunde eingeladen. Alle drei sind das komplette Gegenteil von Lus Freunden und heben sich deutlich ab.  Als Flo unerwartet von Max angesprochen wird, sind Lu und ihre Freundinnen sehr verwirrt, denn sie verstehen nicht wie er mit Flo reden kann. Sie reden über Musik und Top-5-Listen, welche Flo sehr gerne anlegt.  Nach der Feier fahren die beiden Mädchen gemeinsam auf Klassenfahrt. Hier erleben die Geschwister sehr viel gemeinsam. Lu streitet sich mit ihren Freundinnen, aber will es sich auch nicht eingestehen und Flo wiederrum nähert sich mit Max an, was auch die Freunde von ihr sehr seltsam finden, da sie nicht sehr viel von ihm halten.  Nach der Klassenfahrt in den Sommerferien nähern sich die Zwillinge wieder an und können sich endlich mehr unterhalten. Sie fangen an wieder sich zu verstehen, wenn auch nur sehr langsam.  Flo ist das komplette Gegenteil von Lu, jedoch ihre Zwillingsschwester. Sie hat nur zwei beste Freunde und liebt Top-5-Listen, welche sie bei jeder Gelegenheit anlegt.  Lu hingegen ist sehr beliebt in der Schule und hat sehr viele Freunde, mit denen sie sich super versteht. Sie ist außerdem sehr selbstsicher und macht sich nicht viel daraus was andere von ihr denken.  Mein Fazit: Es ist eine typische Geschwister Geschichte. Jede Geschwister streiten sich mal, aber sie sind sich am Ende trotzdem wieder näher gekommen. Es ist eine sehr schöne Geschichte und ich muss sagen, ich als Zwillingskind kann es jedoch nicht komplett bestätigen. 

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  • Leserunde zu "Viereinhalb Minuten" von Kathrin Hövekamp

    Viereinhalb Minuten
    KathrinHoevekamp

    KathrinHoevekamp

    Ihr sucht noch nach Lesestoff für die Feiertage? Dann macht mit bei meiner Leserunde! In „Viereinhalb Minuten“ begleitet ihr die Zwillingsschwestern Flo und Lu durch einen turbulenten Sommer. Ein Buch über Freundschaft und Liebe, Loslassen und Ankommen - lustig, traurig und bunt-glitzernd wie der ganze Wahnsinn des Erwachsenwerdens. Worum geht’s? Für die zweieiigen Zwillingsschwestern Flo und Lu steht fest: außer ihrer DNA verbindet sie rein gar nichts. Viereinhalb Minuten liegen zwischen ihrer Geburt, viereinhalb Lichtjahre zwischen ihren Persönlichkeiten. Lu scheint alles zu haben: Selbstbewusstsein, die perfekte Haarstruktur und eine Heerschar von Klassenkameraden, die ihren langen Beinen folgen, wie Seefahrer dem Gesang der Loreley. Flo kategorisiert ihre Umwelt lieber – mit einigem Sicherheitsabstand – in Top 5-Listen oder füttert ihr erschreckend gutes Gedächtnis mit unnützem Wissen. Als die Schwestern in einem Schulprojekt gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, merken sie, dass vieles nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und dann ist da noch Max: Mit seinem unverschämt guten „Ken-in-der-limitierten-Urlaubsedition”-Aussehen, peinlichen Instagram-Fotos und teuren Markenklamotten Flos Staatsfeind Nr. 1. Oder doch nicht? Ihr möchtet mehr über die Zwillingsschwestern erfahren? Dann bewerbt euch bis zum 16.12.2016. Unter allen Teilnehmern verlose ich 25 Ebook-Ausgaben. Gebt bei der Bewerbung bitte das von Euch gewünschte Format an (mobi, ePub, PDF). Eine Leseprobe gibt es hier. Im Falle eines Gewinns verpflichtet Ihr Euch aktiv an der Leserunde teilzunehmen und am Schluss eine ehrliche Rezension zu veröffentlichen. Ich werde die Leserunde begleiten und freue mich riesig darauf! Liebe Grüße Kathrin  

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    • 295
  • Wie Tag und Nacht - und doch eins!

    Viereinhalb Minuten
    Gluehsternchen

    Gluehsternchen

    22. January 2017 um 20:28

    Wie bereits der Debutroman von Kathrin Hövekamp, ist auch "viereinhalb minuten" ein wunderbar zu lesendes Buch. Bisher nur als Ebook erschienen, liest es sich trotzdem (ich mag Ebooks nicht ganz so sehr, aber lese sie nun mittlerweile auch) ganz klasse.Die Geschichte ist schnell erzählt, oder auch nicht.Wir lernen zu Beginn des Buches die beiden Zwillingsmädchen Flo und Lu kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und tauchen ein in ihre Welt. Die eine eher sarkastisch, wenig auf Äußerlichkeiten bedacht, witzig, Listenfreak, Indipentent - Musik liebend, anders....die andere immer sehr bemüht anzukommen, beliebt zu sein, IN zu sein....Verrückte Welt, als der Schwarm der Schule grade die sich selbst nicht wirklich toll findende Flo immer reizvoller findet. Da bröckelt dann auch bei ihr die nach außen harte Schale und sie merkt das ihre Schwester doch nicht so oberflächlich ist, wie sie oft dachte.Sprachlich, wie auch schon "Paul &Polly", ganz echt und authentisch geschrieben, fühlt man sich wieder wie mit 16/17 und ist mittendrin im Gefühlschaos der Teenywelt! Ohne dabei platt zu wirken, durchlebt man noch mal alles, was man selbst auch kannte!!!Ich liebe die Bücher von Kathrin Hövekamp grade weil man sich so wiederfindet, sei es in den Musikstücken, Filmzitaten, Witzen oder anderen Anekdoten, die die Protagonisten miteinander teilen. Dieses Mal sind es vor allem die Listen, die Flo immer wieder schreibt und die Whatsapp Nachrichten, die sie mit ihrem neuen Schwarm austauscht...Mir gefallen immer wieder die einzelnen Charaktere, die genügend Tiefe haben, um eine genaue Vorstellung zu entwickeln und auch die ein bißchen abgefahrenen, wie die "Hippie- Eltern", die dann immer gern reden ;).... Wunderbar gemacht.Das Cover mochte ich auch gern leiden, farblich und auch von der Schrift her, war es genau meins. Das BUch hätte noch gern länger sein dürfen, es war einfach irgendwann zu Ende :DAuch wieder eins der Bücher, das ich mir als Print sicher gern kaufen würde!!!LG GluehsternchenPS: Hier die Autorenseite auf Amazon:https://www.amazon.de/Kathrin-H%C3%B6vekamp/e/B01IEP2XIY/ref=sr_ntt_srch_lnk_1?qid=1484499389&sr=8-1

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  • Seelenfutter

    Viereinhalb Minuten
    EvyHeart

    EvyHeart

    21. January 2017 um 11:39

    Das Cover Ich mag die Farben auf dem Titelbild sehr, sie harmonieren gut und wirken durch die Abstufungen lebendig. Auch die Aquarell (?)-Optik finde ich super. Die Schrift finde ich etwas breit und nicht so passend, aber das ist in Ordnung. Den Titel fand ich sehr dramatisch, eher für einen Krimi passend. Aber besonders am Ende wird es sehr lebendig und alles passt. Worum geht es? Um zwei Zwillingsschwestern, die 16 Jahre alt sind und unterschiedlicher nicht sein könnten: Während Flo intelligent und besserwisserisch ist, eine Vorliebe für Hitlisten hat und gern mit ihren verrückten Freunden abhängt, gehört Lu zu geachteten Clique der Schule - und fühlt sich in ihrer Rolle zunehmend unwohl. Als die beiden in einem Schulprojekt zusammenarbeiten müssen und eine Klassenfahrt ansteht, verdichten sich Probleme und manches explodiert. Mich hat die Chemie in "Viereinhalb Minuten" stark an "Different Boys" erinnert, weil die Figuren ihre eigenen Wege gehen, aber sich nicht hassen. Man spürt, dass sie eine Verbindung haben, aber diese gestört ist. Figuren Flo ist die "graue Maus", die unerfahren ist, was Jungs betrifft und die sich in ihrem kleinen Kosmos sehr wohl fühlt. Als ihr der Schul-Schönling Avancen macht, ist sie überfordert. Flo ist klar denkend und bodenständig. Sie kann gut mit ihrem Vater reden. Flos Hitlisten finde ich cool! Manchen Mit-Lesern war sie zu besserwisserisch, aber für mich war das in Ordnung. Ich hatte Probleme damit, dass sie nicht mitbekommt, dass Max sie mag. Für mich war alles sehr deutlich, aber sie merkte es nicht. Lu ist eine Figur, die anfangs stark wirkt, bei der man aber schnell Zweifel merkt. Sie ist gut in der Schule integriert, trägt aber nicht alle Entscheidungen der Clique. Lu zeigt, dass man als beliebte Schülerin hinterfragen sollte, was man tut und dass man lieber für sich steht. Ich konnte gut mit ihr fühlen, auch wenn ich sie gern etwas mehr "girly" gehabt hätte. Sie ist eher ein Mama-Kind :-) Max ist eine Figur, die mich zwiespältig zurückließ. Max fügt sich gut ins Kollektiv, er ist der Kitt, der beide Schwestern verbindet. Denn als beliebter Schüler verliebt er sich in Flo. Max ist ein netter Kerl, passt sich aber Flo an, was ich als zu stark empfand - er schickt ihr seine Hitlisten. Auch seinen Hintergrund als Sohn, der den väterlichen Ansprüchen nicht gerecht wird, fand ich etwas klischeemäßig. Charly ist Lus beste Freundin und keine Oberschönheit, aber eine treue Mitläuferin. Sie ist gefährlicher als die Anführerin der Clique, weil ihre Motive stärker wurzeln. Als erzählt wird, dass sie ihrem Vater die Treue hält, obwohl dieser von allen verachtet wird, fand ich das sehr rührend. Aber irgendwann gab es einen Bruch. Wenngleich mich Charly am Ende mit ihrer Bosheit schockierte, finde ich das Potential der Figur sehr groß. Die Eltern finde ich toll. Obwohl in den 70er Jahren geboren, benehmen sie sich wie 68er, sind etwas "alternativ", manchmal esoterisch und mögen gesundes Essen. Sie pufferen die Probleme der Schwester ab, stehen mit guten Ratschlägen zur Seite. Mir gefällt, dass sie nicht überzeichnet sind, sondern sehr sympatisch. Themen Kommunikation: Manchmal sollte man einfach miteinander reden! Das ist die Grundbotschaft des Buches und ich find's gut :-) Lu und Flo haben sich binnen weniger Jahre entfremdet, was beiden wehtut. Sie haben die Bedürfnisse der anderen nicht gesehen und sich manchmal unabsichtlich wehgetan. Aber sie sind bereit, Fehler einzugestehen. Grenzen (überschreiten): Flo und Lu leben innerhalb ihrer "Komfortzone" - sie haben ihre Interessen und ihre Cliquen. Ist das gut? Wann ist es Zeit voranzuschreiten? Wer ist "ich selbst" und wo liegen die eigenen, moralischen Grenzen? Auch andere Figuren beschäftigen sicih damit. Musik: Ein Motiv, das die Autorin stetig aufgreift. Flo hört gern Musik der 60er, wie ihr Vater. Lu hört neuere Musik und ihre Mutter ist relativ offen. Eine wichtige Rolle spielt Musik auf dem Höhepunkt* der Handlung. Ich find's gut, dass sich die Musik wie ein roter Faden durch's Buch zieht, ohne zu schwer zu sein. Titel werden erwähnt, aber nie zitiert. Und weil ich nur 2 der 5 Titel kannte, hier die Hitliste der meistgespielten Songs von Flo/Lus Papa (S. 6) "Light my fire" - das Original der "Doors" wurde laut wikipedia min. 138 mal gecovert! "Black Magic Woman" wurde von "Fleetwood Mac" aufgenommen, bekannter ist die Version von "Santana" "Someone to love" stammt ursprünglich von "The Great Society", wurde aber von "Jefferson Airplane" gecovert. Bekannt ist der Song als "Somebody to love". "Brown eyed girl" hat "Van Morrison" geschrieben und aufgenommen. "I want you" ist ein Song von Bob Dylan *Otis Redding verfasste die Vor-Version zu "Respect", das unter Aretha Franklin ein großer Hit wurde. Das "Original" von Redding finde ich sehr cool! Dramaturgie Der Roman steigt plötzlich ein und führt die wichtigsten Figuren ein. Die Idee fand ich toll, aber da beide Schwestern kleine Cliquen haben und sich die Namen ihrer Freunde ähneln, wurde es etwas unübersichtlich. Später sehen wir, wie unterschiedlich die Leben und Probleme von Lu und Flo sind, bis ihre Wege auf der Klassenfahrt aufeinander prallen. Die Passage ist sehr lang und vielfältig und es gefällt mir, dass sich die handelnden Figuren vermischen. Nach dem großen Knall wusste ich nicht, wie es weitergeht. Obwohl ich hoffte, dass sich der Konflikt löst, wusste ich nicht, wie. Daher war ich vom letzten Drittel sehr überrascht. Das Ende ist "rund", aber ich hätte mir einen Epilog gewünscht, weil ein paar Kleinigkeiten offen blieben. Schreibstil Die Autorin arbeitet mit zwei Ich-Perspektiven, um Lus und Flos Gedanken zu schildern. Die Sprache ist gut lesbar, geschmeidig und ich kam gut durch das Buch. An einigen Stellen ist der Text zu umgangssprachlich, aber das ist in Ordnung. Leider unterscheiden sich beide Perspektiven nur wenig voneinander. Das ist für das Zwillingsthema gut, weil es zeigt, dass sich beide Figuren sehr ähnlich sind. Aber ich wusste manchmal nicht, in wessen Kopf ich mich befand. Die Formatierung hat mir gut gefallen, kursive Schriften werden an den richtigen Stellen eingesetzt. In meiner Version waren ein paar Tippfehler enthalten, die den Lesefluss nicht behinderten, aber mir auffielen. Sie wurden zwischenzeitlich korrigiert.   Fazit "Viereinhalb Minuten" ist ein Buch, das ich gern als Printbuch lesen würde. Es ist eine angenehme Geschichte mit einer positiven Grundstimmung. Das Zwillingsthema ist nicht neu, aber die Autorin hat einen guten Weg gefunden, es umzusetzen. Hat mir sehr gut gefallen :-)

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  • Schneller Jugendroman

    Viereinhalb Minuten
    DaniB83

    DaniB83

    17. January 2017 um 20:40

    Normalerweise lese ich keine eBooks, aber hier hat mich die Inhaltsangabe gefesselt und darüber hinaus wurde es als Leseexemplar verlost. Hab‘ keinen Kindle und bekam es dankenswerterweise als epub.Bei „viereinhalb Minuten“ handelt es sich um einen Roman für Jugendliche, der sich auf der Gefühlsebene abspielt. Die zweieiigen Zwillinge Lu und Flo sind ziemlich unterschiedlich, haben eigentlich gar nichts gemeinsam und deshalb macht es auch Sinn, den beiden Mädls abwechselnd Kapitel zuzuteilen, wo sie aus dem jeweiligen persönlichen Blickwinkel ihre eigene Geschichte erzählen. Es geht um Jungs (Max, Alex – verdammt schwer, die Namen zu Beginn zu unterscheiden), Alkohol, Schule und Freundschaft. Der Roman ist flüssig geschrieben, liest sich extrem schnell und hat genau die richtige Länge. Gegen Ende konnte ich mich dann auch schon auf die Charaktere einlassen, was zu Beginn leider noch nicht ganz funktioniert hat. Ich denke, dass hier sogar eine Fortsetzung Sinn macht, da die Zwillinge noch einiges in ihrem Leben vor sich haben könnten – und mir hat’s wirklich gut gefallen.Wer also eBooks mag und auch grundsätzlich ein Amazon-Konto besitzt, dem kann ich das Buch gut und gerne empfehlen! Kostet mit kindleUnlimited (weiß nicht, was das ist) übrigens € 0,00, sonst ist es für € 2,99 zu haben.

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    • 3
  • Vieteinhalb Minuten

    Viereinhalb Minuten
    Suma2

    Suma2

    13. January 2017 um 23:39

    Die Geschichte begleitet die Zwillinge Lu und Flo ein Stück auf dem Weg des Erwachsen werdens. Lu die Beliebte, gern im Mittelpunkt stehende mit einer Entourage an Freundinnen um sich und auf der anderen Seite Flo die Individuelle und eher Zurückhaltende die mit dem ,, oberflächlichen" Leben ihrer Schwester scheinbar nichts anfangen kann. Beide entwickeln sich völlig unterschiedlich und haben irgendwie keinen Draht mehr zueinander. Durch ein gemeinsames Schulprojekt kommen die beiden sich wieder näher und werden gezwungen sich mit dem Leben der Anderen auseinander zu setzen. Der Schreibstil der Autorin ist toll. Die Sprache modern und dem Alter der Protagonisten angepasst. Auch die Grundidee und die liebevolle und tiefgründige Zeichnung der Charaktere hat mir toll gefallen. Ein wunderschöner  Jugendroman über die Schwierigkeiten des Erwachsen werdens, wahre Freundschaften, die erste Liebe und die Wiederentdeckung der verloren geglaubten Geschwisterliebe. Mich hat dieser Roman gefesselt, berührt und hier und da in meine Abiturzeit zurückversetzt. Ich gebe sehr gern 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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  • Leichte Lektüre

    Viereinhalb Minuten
    Mariposa93

    Mariposa93

    12. January 2017 um 16:45

    Viereinhalb Minuten erzählt von Flo und Lu, dem zweieiigen Zwilling. Die beiden Schwestern verstehen sich überhaupt nicht mehr, doch das war einmal anders. Früher als Kinder, waren die beiden unzertrennlich. Und jetzt sollen sie in der Schule zusammenarbeiten. Dabei entdecken die beiden, warum sie sich auseinander gelebt haben und das sie doch gar nicht so verschieden sind, wie sie dachten.Lu lässt sich in ihrem Charakter sehr stark durch ihre Freunde beeinflussen. Besonders stark zeigt sich dass, als sich in ihrem Freundeskreis ein Wandel auftut. Flo hingegen ist einfach so wie sie ist. Und dabei schlägt sie gerne mal verbal um sich. Nicht nur bei ihrer Schwester sondern gerade auch bei Mitschülern. Sie zeigt ihre Überlegenheit und ist dabei nicht immer freundlich. Zudem erstellt sie zu fast allem TOP 5 Listen, die für sie jedes Thema auf das wichtigste beschränken.Besonders gut gefällt mir wie Flo und Lu entdecken, wann der Punkt im Leben gekommen war, als die beiden sich auseinander gelebt haben und worin genau das Problem besteht. Zum Glück können die beiden sich wieder aufeinander zurück besinnen und ihre Freundschaft wieder aufleben lassen.Auch eine richtig schöne Szene ist ganz am Ende vom Buch, die ich aber jetzt nicht Spoilern möchte.Richtig gut finde ich die Kombination aus der Freundschaftsgeschichte und den Beziehungen die die beiden Schwestern führen oder eben nicht führen.Ich finde es ist ein sehr gelungenes Buch. Einige Rechtschreibfehler sind noch enthalten, aber die werden mit der nächsten Korrektur auch beseitigt. Zumal diese der Idee, der Story und der Umsetzung keinen Abbruch tun.Ich habe mich sehr gefreut diese Buch zu lesen und empfehle es gerne als leichte Lektüre zwischen durch weiter. Es ist auf keine Fall langweilig und ermöglicht vielleicht auch noch andere Sichtweisen auf bestimmte Dinge.

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  • Zwei Leben - zwei Sichtweisen

    Viereinhalb Minuten
    worttaenzerin

    worttaenzerin

    11. January 2017 um 17:29

    SchreibstilDer Schreibstil der Autorin ist sehr locker und offen und lässt einen gerne auch mal Schmunzeln. Er passt sich durch gewissenhaftes Benutzen der Jugendsprache sehr gut dem Alter der Protagonisten an, ohne aufgesetzt zu wirken, was dabei hilft, noch besser in die Geschichte und die Charaktere eintauchen zu können. Selbst dann, wenn die eigene „Teeniephase“ schon ein paar Jahre zurückliegt.Der Perspektivenwechsel zwischen den Zwillingsschwestern macht den Schreibstil und die Charaktere noch lebendiger und gibt einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Geschwister.Was ich nicht gut fandStellenweise waren mir die eingebauten Klischees - die benenne ich aus Spoilergründen hier mal nicht - schon etwas zu viel, da es die Geschichte etwas vorrausschauend machte. Zudem hat es mir hier und da ein wenig an Tiefe gefehlt oder einem besonderen Moment, was einfach nochmal eine Stufe obendrauf gesetzt hätte.Was ich gut fandBesonders gefallen haben mir die Charakterentwicklungen von den Zwillingsschwestern Lu und Flo, wobei Lus Entwicklung noch deutlich größer war, als die von Flo.Sehr schön fand ich, dass keiner der Charaktere perfekt war. Jeder hatte seine Ecken und Kanten und war noch ein wenig in der eigenen Selbstfindung gefangen, die jeder Teenager durchläuft. Man bemerkt oftmals seine eigenen Fehler gar nicht und stellt sich stur, wenn es einem jemand unter die Nase reibt. So ist es vor allem auch bei Flo, die ihre negativen Charaktereigenschaften gar nicht erst bemerkt, selbst wenn andere es ihr sagen. Da wird die jugendliche Naivität, die jeden in dem Alter anhaftet, noch einmal sehr deutlich.Zudem hat der Schreibstil super zu der erzählten Geschichte und den Charakteren gepasst, wodurch alles noch etwas abgerundet wurde.Der Roman ist sehr lebensnah und lebensecht und für jeden Leser scheint es die ein oder andere Erfahrung zu geben, die er mit den Charakteren teilt und in die er sich hineinversetzen kann.FazitInsgesamt ist "Viereinhalb Minuten" ein schöner Jugendroman, über die Entwicklung zweier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Er liest sich aufgrund des wunderbar passenden Schreibstils sehr schnell und leicht, weshalb man nur so über die Seiten fliegt.Vor allem für Teenager ist dieser Roman gut geeignet, wenn auch die etwas ältere Zielgruppe zwischen 20-25, den Roman gut für einen entspannten Lesetag nutzen kann.

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  • Vielleicht ist Blut ja doch dicker wie Wasser

    Viereinhalb Minuten
    bk68165

    bk68165

    10. January 2017 um 11:06

    Flo und Lu sind Zwillinge, zweieiige Zwillinge. Und unterschiedlicher könnten die beiden auch nicht sein. Flo hat rote Locken, die sie kaum bändigen kann. Lu hingegen ist blond und hat blaue Augen. Aber nicht nur das Aussehen unterscheidet die beiden extrem. Ihr ganzes Leben ist so unterschiedlich. Die beiden können sich manchmal selbst nicht vorstellen, dass sie nur viereinhalb Minuten auseinander liegen. Flo hat einen Tick. Sie beschäftigt sich gerne mit Top 5 Listen Egal ob es um die besten Filmer einer bestimmten Ära geht oder um Musik oder was auch immer. Lu hingegen dürfte mehr oder weniger dem Durchschnitts Teenie entsprechend. Facebook und alle weiteren Netzwerke, das ist ihre Welt. Aber da gibt es ja auch noch Max. Eigentlich ein Freund von Lu und eigentlich so gar nicht Flos Typ. Aber Max ist irgendwie anders. Sind vielleicht doch nicht alle Freund von Lu so schlimm wie Flo immer denkt? Und warum spricht Max oft genau das aus, was Flo so denkt? Die Klassenfahrt nach Rom wird für die Schwestern eine echte Härteprobe. Während Lu nach und nach die Felle davon schwimmen, kommen sich Flo und Max näher als gedacht. Aber nach Rom? Da wird auf einmal alles ganz anders sein. Und endlich sprechen Flo und Lu mal miteinander. Und sie werden sehen, dass viereinhalb Minuten gar nicht so viel sind. Nun zu meiner persönlichen Meinung. Das Buch ist einfach nur klasse. Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gegeben, vor allem auch mit Flo und Lu. Ich glaube jeder Leser hat ein Bild vor Augen und jeder Leser hat auch ganz schnell seinen Liebling auserkoren oder sich eher wie ich nicht entscheiden können. Ich muss immer an Flos einen Satz denken: Wer auf meine Schwester steht, kann nicht auf mich stehen. Dann bringt sie noch einen lustigen Vergleich zwischen den Beatles und den Stones. Tja, liebe Flo, ich kann hier nur sagen, mir geht es wohl dann so, dass ich in diesem Falle die Beatels und die Stones mag. Ich würde mich freuen, wenn ich noch mal von Flo und Lu lesen würde. 5 Sterne!

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  • Humorvoller Jugendroman

    Viereinhalb Minuten
    katha_dbno

    katha_dbno

    08. January 2017 um 17:17

    Rezension auf Buntes TintenfässchenObwohl ich bei Self-Publishing-Romanen ja immer etwas vorsichtig bin, wollte ich "Viereinhalb Minuten" eine Chance geben, weil mich die Leseprobe so angesprochen hat. Deshalb will ich gleich zu Beginn mein erstes Lob loswerden: der Einstieg in die Geschichte war herrlich und wunderbar geschrieben. In einem spritzigen, vor Ironie triefenden Ton schildert Kathrin Hövekamp die Ereignisse auf Lus und Flos Geburtstagsfeier, wobei sie das Geschehen abwechselnd aus Flos und Lus Perspektive wiedergibt. Es ist zwar kein sonderlich dramatischer Einstieg, aber ein unglaublich witziger und aufschlussreicher. Denn erstens vermittelt er auf diese Art ein relativ klares Bild von den beiden Schwestern, ihren Welten, Charakterzügen und Einstellungen und zweitens lernt man auch gleich alle für die Handlung wesentlichen Nebenfiguren kennen. Flo hat mich natürlich gleich mit ihrer Art mitgerissen: sie ist witzig, schlagfertig und sarkastisch - sprich: so, wie ich meine Protagonisten liebe (außerdem mochte ich ihren lässigen Kleidungsstil). Ein besonderes Highlight waren ihre persönlichen Top 5-Listen (als Hommage an High Fidelity), die sie zu diversen Themen anfertigt und die sich konsequent durch die Story ziehen. Ich liebe solche Listen, da sie in wenigen Worten eine Menge über den Charakter einer Person aussagen. Zu bemängeln habe ich an ihr jedoch, dass sie mir gelegentlich zu voreingenommen bei der Beurteilung anderer Personen erschien. Für jemanden, der Vorurteile verachtet, denkt sie ziemlich in Schubladen. Ich glaube jedoch, dass ihre Person bewusst so angelegt ist, um die Ironie daran zu betonen. Besonders durch Max wird ihr ihre Fehlbarkeit unweigerlich vor Augen geführt. Er beweist, dass ein beliebter, umschwärmter Sportler eben nicht auf den Kopf gefallen sein muss. Im Gegenteil sind sie sogar auf einer Wellenlänge, auch wenn sie sich gegenseitig ganz schön herausfordern. Ihr verbaler Schlagabtausch war durch seine spielerische Leichtigkeit ein absoluter Genuss. Da wünscht man sich, dass man selbst im wahren Leben so gute Einfälle hätte. Zwischen den beiden knistert es also gewaltig, was mich beim Lesen (meistens) in einen euphorischen Zustand versetzt hat.Mit Lu hingegen habe ich auf den ersten Seiten gehadert, da sie das beliebte, gutaussehende Püppchen verkörpert hat. Da der Erstkontakt mit den Protagonistinnen aus Flos Perspektive erfolgt, nimmt man ihre Zwillingsschwester automatisch als Antagonistin wahr. Aber hier war ich (und wahrschienlich alle anderen Leser) dann zu schnell in meinem Urteil. Lu ist viel komplexer und sensibler als man zunächst vermutet und vor allem ist sie nicht so hirnlos und oberflächlich wie man das von 'den höheren Kreisen in der sozialen Hierarchie zu Schulzeiten' kennt. Tatsächlich steht ihr Auftreten häufig im Widerspruch zu ihrem Charakter, was sich durch die Wiedergabe ihrer Gedanken wunderbar herauskristallisiert. Einerseits tritt sie total selbstbewusst auf (vor allem weil sie weiß, wie hübsch sie ist), andererseits schätzt sie sich bzw. ihre Intelligenz vollkommen falsch ein. Da sieht man erstens, dass man Menschen nicht nur nach ihrem Auftreten bzw. Äußeren einschätzen sollte, und zweitens, dass das Korsett, in das (hübsche) Menschen gepresst werden, inzwischen so eng ist, dass die betroffene Person dieses Bild übernimmt und sich damit ihrer "Rolle" fügt. Ich habe zwar keine Ahnung, ob diese Botschaft tatsächlich intendiert war, aber so kam es bei mir an. Umso schöner war für mich ihr Reifungsprozess mitzuverfolgen, besonders gegen Ende, als sie enormes Rückrat beweist.Man hat im Prinzip zwei Handlungsstränge: Lus Selbstfindungsprozess auf der einen Seite und Flos Liebesturbulenzen auf der anderen Seite. Diese werden jedoch durch das angespannte Verhältnis der beiden zueinander überlagert. Mal abgesehen vom Offensichtlichen (unterschiedliche soziale Stellung und Persönlichkeiten) war mir lange Zeit schleierhaft, warum zwischen den beiden so eine dicke Luft herrscht. Die Erklärung kommt natürlich erst am Schluss und hat mich dann ein wenig ins Grübeln gebracht, vor allem deshalb, weil ich mich frage, ob die Beziehung zu meiner eigenen Schwester unter diesen Umständen auch so einen Verlauf genommen hätte.Ich will außerdem noch ein, zwei Worte über Flos und Lus Eltern verlieren: die beiden sind einfach spitze. Sie versuchen, ihren Kindern möglichst viel Freiraum zu geben, verständnisvoll zu sein, ein offenes Ohr zur Verfügung zu stellen, wenn es benötigt wird, und vor allem blamieren sie ihre Kinder nicht. Solche Eltern wünscht man sich einfach und mich haben sie persönlich an meine eigenen Eltern erinnert. Meine 'Kritik' an "Viereinhalb Minuten" geht nun dahin, dass mir die Ereignisse am Ende zu gedrängt waren (soll heißen: für meinen Geschmack hätte der Roman noch ein paar Kapitelchen mehr vertragen, was ja auch für die Story spricht) und ich einige Nebencharaktere gerne mehr beleuchtet gehabt hätte. Besonders besagte Eltern hätten ein paar Auftritte mehr vertragen. Ansonsten war ich sehr zufrieden.FazitKathrin Hövekamp hat mich ein wenig von meiner Self-Publisher-Angst kuriert, denn sie beweist, dass es in der Schriftstellerlandschaft einige Rohdiamanten gibt, die einfach nur noch nicht von einem Verlag entdeckt wurden. Ihr Schreibstil hat etwas Beflügelndes, weil er so jugendlich-frisch ist und die kleinen feinen Spitzen einen beim Lesen zum Lachen bringen. Sie hat dadurch zwei überaus plastische Protagonistinnen geschaffen, die man gerne selbst persönlich kennen lernen würde und deren Auf und Ab ich gerne mitverfolgt habe. Kleines Manko: für meinen Geschmack war die Story zu kurz und einige Nebenfiguren hätte ich eine größere Rolle zugedacht.

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    • 2
  • einfach nur Wow!

    Viereinhalb Minuten
    ClarissaFairchild

    ClarissaFairchild

    07. January 2017 um 21:03

    Flo und Lu sind Zwillinge, aber könnten unterschiedlicher nicht sein. Das fängt schon bei ihren Haaren an. Während Flo einen unbändigen, roten Mob auf dem Kopf hat, sind Lu’s Haare glatt und blond.Flo wiederum hat ein unglaubliches Gedächtnis und eine Vorliebe für Top-5-Listen. Lu kämpft jedes Jahr neu um ihre Versetzung und umgibt sich mit jede Menge Freunden, bei denen sie nicht weiß, wem sie tatsächlich etwas anvertrauten könnte.Früher waren die beiden immer nur „Flo und Lu“ oder „Lu und Flo“, aber jetzt haben die beiden sich fast komplett auseinander gelebt und existierten nebeneinander.Doch dieser Sommer verändert alles. Die eine erlebt die erste große Liebe, und die andere erlebt, wie anders manche Menschen auf den zweiten Blick doch sein können.Dieser Sommer verändert mehr, als jener Sommer vor vier Jahren…Ihr Debüt war ja schon unfassbar gut, aber mit „Viereinhalb Minuten“ hat Kathrin Hövekamp sich nochmal gesteigert.Es handelt von den Problemen des Erwachsenwerdens und davon, wie sehr sich das Leben durch kleine Entscheidungen, Sätze, Taten verändern kann.Das Buch ist eins meiner Lieblingsbüchern, denn es hat einfach tolle, authentische Hauptfiguren, einen wirklich wunderschönen Schreibstil und einen berührenden Plot.

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  • Zwillingsschwestern, die sich selbst noch finden müssen

    Viereinhalb Minuten
    Frenx51

    Frenx51

    07. January 2017 um 20:57

    Flora und Luna sind zweieiige Zwillinge und könnten unterschiedlicher nicht sein. Flo ist diejenige die alles weiß, Top-5-Listen erstellt und nicht dem Mainstream folgt, während Lu beliebt ist, sich sehr für ihr Aussehen, ihre Freunde, Mode und Jungs interessiert. Doch plötzlich verändert sich ihr Leben und sie erleben eine Zeit aus Höhen und Tiefen und eine Zeit, in der sie sich fragen "Warum haben wir uns eigentlich auseinander gelebt?" und "Wer bin ich wirklich?". Ein manchmal steiniger Abschnitt auf den Weg ins Erwachsenwerden beginnt. Die Autorin hat mit ihrem Buch ein sehr schönes Thema aufgegriffen. Es gut um Zwillingsschwestern, die früher alles geteilt, zusammen gemacht haben und plötzlich ganz verschieden sind und eigentlich nichts mehr teilen. Jede geht nun ihren eigenen Weg und doch fragen sich beide, was ist eigentlich passiert. Im Buch begleitet man beide Mädchen auf den Weg erwachsen zu werden. Sie sind zwar beide sehr unterschiedlich, allein schon vom Aussehen her und sie sind auch neidisch aufeinander, weil sie immer das sehen was der andere anders oder besser kann als man selbst. Trotzdem haben sie immernoch einige Gemeinsamkeiten, die sich im Laufe der Geschichte herauskristallisieren. Die beschriebenen Charaktere sind dabei alle sehr authentisch beschrieben und ich fühlte mich direkt zurück versetzt in die Zeit der letzten Schuljahre, in die Zeit der Pubertät, der ersten Liebe, und der Suche nachdem wer man eigentlich sein will. Alle Protagonisten, seien es nun Flo und Lu oder ihre Freunde, die manchmal auch eher nicht so sympathisch schienen, sind mir selbst während dieser Zeit begegnet und kamen mir dadurch sehr authentisch und nah vor.  Ich fand es sehr schön gemeinsam mit Flo und Lu den Weg zu gehen und einige Hindernisse zu überwinden.Allgemein ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und schön zu lesen. In jedem Kapitel gibt es einen Abschnitt von Flo und Lu, der ermöglicht, dass man einen unterschiedlichen Blick auf die beiden Mädchen bekommt und in ihre Gefühlswelt eintauchen kann. Dadurch wird vieles umso deutlicher und greifbarer. Ebenfalls nutzt die Autorin viele schöne Wörte und auch den ein und anderen sarkastischen Wortlaut, durch den sich vor allem Flo auszeichnet. Auch die verwendete Jugendsprache macht das Buch authentisch und angenehm zu lesen und eignet sich hervorragend auch für Jugendliche, die gerade in dieser Zeit stecken. Ich fand das Buch rundum sehr schön, da man gemeinsam mit den Zwillingsschwestern ein zweites Mal erwachsen werden konnte und der tolle Schreibstil mir ein wirklich schönes Lesevergnügen bereitet hat.

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  • Zwillinge in Paralleluniversen

    Viereinhalb Minuten
    AenHen

    AenHen

    05. January 2017 um 09:16

    Viereinhalb Minuten trennten Flo(ra) und Lu(na) bei ihrer Geburt. 17 Jahre später hat sich diese Distanz gefühlt vervielfacht. Nichts mehr haben die beiden gemeinsam: Aussehen, Musikgeschmack, Interessen, schulischer Erfolg  und Freundeskreis bewegen sich nicht einfach nebeneinander her sondern spielen sich in Paralleluniversen ab. So kommt es den beiden zumindest vor. Sie krachen ständig aneinander und gezwungen gemeinsame Aktivitäten wie eine Geburtstagsparty oder eine Gruppenarbeit in der Schule kommen für beide einer Horrorvorstellung gleich. Aber warum ist das so? Man muss ja nicht gleich eine magische Zwiilingsverbindung haben, aber wie konnten sich die beiden im Laufe der Jahre so auseinander dividieren? Oder sind die beiden „im elementarsten Kern von FlouundLu“ vielleicht gar nicht so unterschiedlich? Sind Top-5-Listen und Flechtfrisuren wirklich entscheidend? Viereinhalb Minuten ist eine frische, flott erzählte Geschichte, abwechselnd aus der Sicht von Flo und Lu in der Ich-Perspektive erzählt. Dem Leser wird relativ schnell klar, dass die beiden sich selbst und die andere manchmal schon gehörig falsch einschätzen – und auch ihre Umgebung. Flo entdeckt, dass Max, der eigentlich viel zu schön ist und zu Lus Clique gehört, unter seinem blonden Köpfchen durchaus ein interessantes Hirn zu bieten hat, sich für viele Dinge begeistert, die auf ihrer Wellenlänge liegen. Und ganz langsam kann sie sich das auch eingestehen. Lu erkennt (zum Glück), das ihre vermeintlich beste Freundin im Grunde genommen nicht wirklich viel für sie übrig haben kann und ein Freund nach dem anderen wenig bringt, wenn sie alle vielleicht ein bisschen „schlicht“ gehalten sind. Lus Wandlung ist dabei für den Leser viel früher erkennbar als für sie selbst, sie macht sich von Beginn viel zu viele ernsthafte Gedanken, als dass man sie wirklich lange für das oberflächliche Beauty-Püppchen halten könnte. Beide Mädchen brauchen ein paar gehörige Schubser in die richtige Richtung, die im Buch aber auch erhalten und so laufen beide eine gewisse Wandlung durch. Schön, dass beide sich am Ende wieder annähern und geklärt werden konnte, warum eine Zeit lang alles so schief lief. Wieder ein klares Plädoyer für die Kommunikation! Fazit: eine knackig erzählte, nicht zu lange Geschichte mit starken Charakteren, auch die Nebenfiguren wie die Eltern und die Freunde der Protagonisten sind herrlich plastisch, skurril oder treffend beschrieben. Ich mochte die Perspektivwechsel und die Tatsache, dass man als „Außenstehender“ schon lange wusste, dass die beiden sich ihrem Glück und ihren Gemeinsamkeiten nur ein bisschen zu sehr im Wege herum stehen. Ich fand es inhaltlich und sprachlich realistisch, keine platte Jugendsprache, die bemüht klingt. Besonders gelungen fand ich auch wieder die Darstellung der Emotionen, Missverständnisse, der Sicht auf sich selbst und andere, Charakterbildung etc. – da sind eine Menge schlaue Gedanken und Sätze im Buch zu finden. Auch wenn ich lange aus dem Alter heraus bin, fand ich die Schilderungen von Klassenfahrt, Gruppenarbeit und Sozialgefüge treffend – schlussendlich für mich ein kleines Zeitreiseticket. Viereinhalb Minuten bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

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  • Viereinhalb Minuten

    Viereinhalb Minuten
    Kodabaer

    Kodabaer

    04. January 2017 um 09:58

    "Viereinhalb Minuten" von Kathrin Hövekamp E-Book (2016) Zum Inhalt: In "Viereinhalb Minuten" lernen wir die Zwillingsschwestern Flo und Lu kennen. Die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein können. Das war aber nicht immer so. In ihrer Kindheit waren die beiden fast unzertrennlich. Bei einem Filmanalyse-Projekt in der Schule müssen Flo und Lu mit einigen anderen Mitschülern in einer gemeinsamen Gruppenarbeit zwangsläufig zusammenarbeiten. Daraus entwickelt sich eine spannende Wendung im Leben und den Prinzipien beider Schwestern. Ebenfalls in der Gruppe ist nämlich Max, der Flo's Anschichten und ihr Bild von ihm gehörig auf den Kopf stellt. Aber auch Lu fängt an umzudenken. ---- Meine Meinung: Ich bin sehr gut in das Buch gestartet. Der Schreibstil macht es einem leicht in die Geschichte einzutauchen. Durch die Sichtweise beider Schwestern bekommt man einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt beider Protagonistinnen. Die Autorin benutzt eine jugendliche Sprache, aber auf intellektuell hohem Niveau mit einer erfrischend schlagfertigen Art der beiden Schwestern. Es bleibt authentisch, da auch die typischen Jugendthemen aufgegriffen werden. Toll fand ich mitzuerleben, welche Entwicklung die beiden Schwestern durchmachen und ihre Beziehung untereinander sich langsam verändert. Die Nebencharaktere sind gut gewählt. Ganz wundervoll ist ihr Mitschüler Max, aber auch die anderen Freunde und die Eltern nehmen eine angemessene Rolle ein. Es war ein gutes Maß an "Nebengeschehen". Mein Lieblingssatz kommt von Flo's und Lu's Vater: "Die Welt mag dich - trau dich sie zurückzumögen." Ich mag diese Geschichte und daher bekommt sie von mir auch die vollen 5 Sterne. Eine Geschichte für Jugendliche, jung Gebliebene und solche, die sich noch gut an ihre Jugend erinnern.

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    • 2
  • Ein nettes Buch für mal zwischendurch.

    Viereinhalb Minuten
    MalaikaSanddoller

    MalaikaSanddoller

    01. January 2017 um 21:26

    Lu und Flo sind zweieiige Zwillinge. Früher haben sie alles zusammen gemacht, dann sind sie aber auf einmal auseinander gewachsen. Jetzt glauben sie, dass sie das Gegenteil des anderen repräsentieren. Aber als sie ein ähnliches Schicksal trifft, merken sie, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind. Zusammen stöbern sie den Grund ihrer Trennung auf. Das Buch ist aus den Perspektiven der zwei Schwestern geschrieben. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und ihre Gedanken sind sehr real dargestellt.Leider konnte ich mir am Anfang die vielen Namen nicht merken, aber nach den ersten paar Kapiteln ging das dann doch besser.Der Aufbau und Schreibstil ist sehr gut. Man stellt sich dauernd die Frage, warum Flo und Lu auseinander gegangen sind. Im ganzen Buch gibt es jedoch für meinem Geschmack ein bisschen zu viel Alkohol. Leider hat es nichts, wodurch es sich von anderen abheben würde. Als Unterhaltungslektüre ist es aber sicher geeignet.

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