Kathrin Hanke

 4,1 Sterne bei 138 Bewertungen
Autorin von Blutheide, Die Engelmacherin von St. Pauli und weiteren Büchern.
Autorenbild von Kathrin Hanke (©privat)

Lebenslauf von Kathrin Hanke

Kathrin Hanke wurde in Hamburg geboren. Bereits während ihres Studiums der Kulturwissenschaften in Lüneburg mit den Schwerpunkten Sprache und Kommunikation sowie Musik hatte sie das Glück, aus Schreibleidenschaft ihren Beruf machen zu können. Sie jobbte beim Radio als Redakteurin, schrieb Artikel für Zeitungen, arbeitete als Ghostwriterin und entschied sich schließlich für die Werbetexterei, um ihre Brötchen zu verdienen. Aber sie liebt auch die dunklen Seiten des Lebens und liest genauso gern Kriminelles wie sie es schreibt. Seit 2014 widmet sie sich deswegen nahezu ausschließlich dem Buchschreiben als freie Autorin. Kathrin Hanke lebt nach Stationen in anderen Städten mit ihrer Familie, ihrem Hund und zwei Katzen in ihrer Heimatstadt Hamburg und ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur sowie der Vereinigung der Mörderischen Schwestern e.V., einem gemeinnütziger Verein mit dem Ziel Kultur und von Frauen verfasste deutschsprachige Kriminalliteratur zu fördern.

Neue Bücher

Cover des Buches Hamburg im Sturm (ISBN: 9783839200315)

Hamburg im Sturm

Neu erschienen am 15.10.2021 als Hardcover bei Gmeiner-Verlag.
Cover des Buches Als die Flut kam (ISBN: 9783839200018)

Als die Flut kam

 (4)
Neu erschienen am 08.09.2021 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Kathrin Hanke

Cover des Buches Blutheide (ISBN: 9783839214268)

Blutheide

 (28)
Erschienen am 01.07.2013
Cover des Buches Die Engelmacherin von St. Pauli (ISBN: 9783839223000)

Die Engelmacherin von St. Pauli

 (18)
Erschienen am 05.09.2018
Cover des Buches Die Giftmörderin Grete Beier (ISBN: 9783839221242)

Die Giftmörderin Grete Beier

 (14)
Erschienen am 06.09.2017
Cover des Buches Heideglut (ISBN: 9783839218570)

Heideglut

 (11)
Erschienen am 03.02.2016
Cover des Buches Eisheide (ISBN: 9783839217405)

Eisheide

 (12)
Erschienen am 07.10.2015
Cover des Buches Heidegrab (ISBN: 9783839215975)

Heidegrab

 (9)
Erschienen am 02.07.2014
Cover des Buches Mordheide (ISBN: 9783839222355)

Mordheide

 (6)
Erschienen am 07.02.2018
Cover des Buches Störtebekers Piratin (ISBN: 9783839224861)

Störtebekers Piratin

 (5)
Erschienen am 10.07.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Kathrin Hanke

Cover des Buches Als die Flut kam (ISBN: 9783839200018)Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Als die Flut kam" von Kathrin Hanke

Ich hatte etwas völlig anderes erwartet
Igelmanu66vor 8 Tagen

»Johannes erstarrte. Dieses Mal war es nicht, als würde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. Ein anderes Gefühl stieg in ihm auf. Eines, dass er die ganze Zeit unterdrückt hatte und jetzt an die Oberfläche drang: blanke Wut.«

 

Über dieses Buch habe ich mich streckenweise wirklich geärgert. Das liegt, da bin ich mir sicher, an den Erwartungen, die ich hatte. Aufgrund des Klappentextes rechnete ich mit drastischen Beschreibungen der Flutkatastrophe, ich ging auch davon aus, dass die erwähnte junge Frau gleich zu Beginn des Buchs ermordet würde und der motivierte Kommissar mächtig ermittelt. „Krimi“ stand auch noch auf dem Buch, da durfte ich doch einen erwarten, oder?

 

Ich beginne mal mit ein paar Zahlen. Das Buch endet mit Seite 257, inklusive Nachwort. Danach gibt es noch eine Leseprobe für ein anderes Werk der Autorin. Nach mehr als 80 Seiten gab es für mich den ersten kurzen, spannenden Moment. Der angebliche Krimi samt Ermittlungen findet dann auf den letzten 100 Seiten statt, ordentliche Polizeiarbeit suchte ich vergeblich.

 

Auch die Flut findet nur am Rand statt. Es wird zwar erwähnt, wie verheerend diese Katastrophe war, aber die Schilderungen sind dürftig. Im Grunde dreht es sich die ganze Zeit über nur um die Beziehung einiger Personen zueinander. Rückblenden unterstützen dies, beginnend in der Schlussphase des 2. Weltkriegs. Welche schicksalshaften Weichen wurden dort für das spätere Leben gestellt? Wie entwickelten sich die Charaktere, welche Wünsche haben sie und was sind sie bereit, dafür zu tun?

 

Leider muss ich sagen, dass mich auch dieses Beziehungsgeflecht nicht fesseln konnte. So, wie die Charaktere angelegt sind, konnte mich nichts in ihrer Entwicklung überraschen. Im Klappentext wird von menschlichen Abgründen gesprochen, die waren sicher da, konnten mich aber nicht schockieren, da sie sich so früh abzeichneten. Zudem bremst hier der Klappentext das Potential möglicher Überraschungen erheblich aus und verrät zu viel.

 

Fazit: Große Enttäuschung. Der Klappentext verleitet zu völlig anderen Erwartungen und selbst für einen „normalen“ Roman bieten die Charaktere keine Überraschungen.

Kommentare: 16
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Cover des Buches Die Engelmacherin von St. Pauli (ISBN: 9783839223000)Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Die Engelmacherin von St. Pauli" von Kathrin Hanke

Die Engelmacherin von St. Pauli
Sternenstaubfeevor 17 Tagen

Elisabeth Wiese war "die Engelmacherin von St. Pauli". Sie soll ihre eigene Tochter zur Prostitution gezwungen, ihren Ehemann mehrfach zu töten versucht und mindestens fünf Säuglinge getötet haben. Im Küchenofen verbrannt und im Fluss entsorgt... 

Ein schauderhafter Roman, und das Gruseligste ist wohl, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Die Autorin hat den Fall der Elisabeth Wiese aufgerollt und bestmöglich recherchiert, wobei viele Unterlagen im Krieg vernichtet wurden. Im Februar 1905 ist Elisabeth Wiese verurteilt und geköpft worden. Bis zuletzt hat sie alle Taten geleugnet, doch es gab wohl zu viele Indizien, die gegen sie sprachen. 

Mich hat diese Geschichte sehr gepackt, vermutlich, weil sie auf wahren Begebenheiten beruht und wirklich grausig ist. Sie wird mich wohl noch eine Weile beschäftigen. 

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Cover des Buches Die Engelmacherin von St. Pauli (ISBN: 9783839223000)_

Rezension zu "Die Engelmacherin von St. Pauli" von Kathrin Hanke

Sehr gut recherchiert und spannend geschrieben - eine skrupellose Geschichte!
_lxrxnx_vor 19 Tagen

Wer sich für die menschlichen Abgründe interessiert, gerne in der Zeit zurückreist und von True-Crime begeistert ist, ist hier genau richtig. 

Kathrin Hanke erzählt die Geschichte von Elisabeth Wiese. Eine skrupellose Frau, der jedes Mittel recht ist um sich selbst zu bereichern, egal wer darunter leiden muss und was dafür der Preis ist. Sie will Geld, ein besseres Leben. Sie will das, was ihr vermeintlich zusteht. Doch Ende des 19. Jahrhunderts bekommt Elisabeth trotzt zahlreicher Abtreibungsversuche eine uneheliche Tochter, ihre Pläne scheinen zerstört. Vom Land zieht sie also in die Stadt, nach St. Pauli, heiratet dort Heinrich, welchen sie einige Male versuchte umzubringen - erfolglos. Als die Tochter alt genug ist, wird sie zur Prostitution gezwungen, muss das Geld natürlich der Mutter geben und wird zum Dank geschlagen und bekommt kaum etwas zu Essen. Irgendwann flieht die Tochter und Elisabeth Wiese braucht eine neue Möglichkeit um so einfach wie möglich und am besten ohne selbst arbeiten zu müssen, an viel Geld zu kommen. Sie vermittelt Kinder lediger Frauen an Ehepaare, die sich ein Kind wünschen oder an Pflegefamilien. Viele der Mütter geben ihre Kinder mit einem schlechten Gewissen ab und sichern ihr zu, es später wieder zu sich holen zu wollen, wenn sie Geld, einen Mann oder eine bessere Stelle gefunden hätten. Elisabeth nimmt die Frauen nie für voll, bis dann tatsächlich eine Mutter ihren Sohn zu sich zurück holen möchte. Als die alte Wiese die Kinder nicht mehr zurückgeben kann, kommen Gerüchte auf und sie selbst verstrickt sich in immer mehr Widersprüchen. Immer mehr Indizien lassen darauf schließen, dass sie die Kinder wohl in ihrem umgebauten Küchenofen verbrannt hat. Auch soll sie ihren eigenen Enkelsohn kaltblütig ermordet haben. Doch war sie wirklich so? War sie wie die Hexe in den bösen Kindermärchen? Bis zuletzt leugnete sie alles. Am 02.02.1905 endet das Leben der "Engelmacherin von St. Pauli". 


Das Buch habe ich sehr schnell zu Ende gelesen, da die Handlung mich fesselte. Ich finde es gut, das mehrere Perspektiven ein Licht darauf werden, wie die Person der Elisabeth Wiese wohl wirklich war. Man erfährt ausführlich das Leid, der Tochter Paula. Man wird Teil der Polizei und ermittelt. Aber eins haben die Perspektiven alle gemein, man steht gegen Elisabeth Wiese. Ganz objektiv ist die Geschichte nicht geschrieben, dies wird aber auch daran liegen, dass durch den Krieg viele Akten zerstört wurden. Auch war ein Problem, welches für die fehlende Objektivität spricht, dass die "Hexe" sich selbst nie zu den Taten äußerte und wenn sie etwas sagte, sowieso alles abstritt. Die Taten erschüttern, die Liste der unfassbaren Dinge die sie getan haben soll ist so lang wie auch skrupellos. Ein unfassbar gutes Buch, welches durch gute Recherche und einem einzigartigen Schreibstil nicht mehr aus der Hand gelegt werden möchte und an den ein oder anderen Stellen, dem Leser ein leichtes Schauern über den Rücken fahren lässt. 

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Gespräche aus der Community

Wie steht ihr zu biografischen Romanen? Lest ihr dieses Genre gern oder bevorzugt ihr die sachlich gehaltenen Biografien zu einer Person?

Warum ich das frage?

Also: Es ist zwar noch ein paar Monate hin, genauer gesagt noch bis zum 6. September 2017, aber dann erscheint mein neues Buch "Die Giftmörderin Grete Beier" – ein biografischer Kriminalroman! Bisher habe ich nur fiktive Krimis geschrieben und jetzt bin ich schon total gespannt, wie euch „meine Grete Beier“, die 1908 als letzte Frau im Königreich Sachsen für den wirklich fiesen Mord an ihrem Bräutigam gehängt wurde, gefallen wird, da nicht allein der Inhalt, sondern bereits das Schreiben für dieses Buch so anders war. Um jetzt die aufregende Zeit zu überbrücken, aber vor allem, weil ich am liebsten gleich einen weiteres wahres Verbrechen bearbeiten möchte, meine oben gestellte Frage J. 

4 Beiträge
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Zusätzliche Informationen

Kathrin Hanke wurde am 09. November 1969 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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