Kathrin Hanke

 4.2 Sterne bei 92 Bewertungen
Autorenbild von Kathrin Hanke (©privat)

Lebenslauf von Kathrin Hanke

Kathrin Hanke wurde in Hamburg geboren. Bereits während ihres Studiums der Kulturwissenschaften in Lüneburg mit den Schwerpunkten Sprache und Kommunikation sowie Musik hatte sie das Glück, aus Schreibleidenschaft ihren Beruf machen zu können. Sie jobbte beim Radio als Redakteurin, schrieb Artikel für Zeitungen, arbeitete als Ghostwriterin und entschied sich schließlich für die Werbetexterei, um ihre Brötchen zu verdienen. Aber sie liebt auch die dunklen Seiten des Lebens und liest genauso gern Kriminelles wie sie es schreibt. Seit 2014 widmet sie sich deswegen nahezu ausschließlich dem Buchschreiben als freie Autorin. Kathrin Hanke lebt nach Stationen in anderen Städten mit ihrer Familie, ihrem Hund und zwei Katzen in ihrer Heimatstadt Hamburg und ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur sowie der Vereinigung der Mörderischen Schwestern e.V., einem gemeinnütziger Verein mit dem Ziel Kultur und von Frauen verfasste deutschsprachige Kriminalliteratur zu fördern.

Alle Bücher von Kathrin Hanke

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Cover des Buches Die Engelmacherin von St. Pauli (ISBN: 9783839223000)

Die Engelmacherin von St. Pauli

 (15)
Erschienen am 05.09.2018
Cover des Buches Die Giftmörderin Grete Beier (ISBN: 9783839221242)

Die Giftmörderin Grete Beier

 (12)
Erschienen am 06.09.2017
Cover des Buches Heideglut (ISBN: 9783839218570)

Heideglut

 (11)
Erschienen am 03.02.2016
Cover des Buches Eisheide (ISBN: 9783839217405)

Eisheide

 (12)
Erschienen am 07.10.2015
Cover des Buches Heidegrab (ISBN: 9783839244821)

Heidegrab

 (8)
Erschienen am 02.07.2014
Cover des Buches Störtebekers Piratin (ISBN: 9783839224861)

Störtebekers Piratin

 (5)
Erschienen am 10.07.2019
Cover des Buches Heidezorn (ISBN: 9783839220290)

Heidezorn

 (5)
Erschienen am 08.03.2017
Cover des Buches Mordheide (ISBN: 9783839222355)

Mordheide

 (4)
Erschienen am 07.02.2018

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Neue Rezensionen zu Kathrin Hanke

Neu

Rezension zu "Die Engelmacherin von St. Pauli" von Kathrin Hanke

grausam
CarinaElenavor 10 Tagen

In diesem Roman geht es um ein wahres Verbrechen und zwar das der Elisabeth Wiese, geborene Berkefeld, die als Engelmacherin von St. Pauli in die Kriminalgeschichte einging. 

Sie wurde am 2.Februar 1905 durch das Fallbeil in Hamburg hingerichtet. Das Todesurteil wurde wegen fünffachem Mord an Säuglingen verhängt. Wirklich beweisen konnte man ihr nichts und das Urteil beruht lediglich auf Indizien. 

Muss zugeben, habe mir ein wenig was anderes darunter vorgestellt, allerdings war das Buch trotzdem grausam genug. Anhand von damaligen Dokumenten und Aussagen rekonstruierte die Autorin den Fall und zeigte uns, was Elisabeth für ein Monster ist. Man sollte nicht meinen, das diese Kindsmörderin tatsächlich Hebamme von Beruf sei. Zum Glück hat man ihr die Zulassung entzogen, weil sie illegal Abtreibungen durchgeführt haben soll. 

Ich habe ja aus dieser Reihe bereits das Buch des Kirmesmörder Jürgen Bartsch gelesen, und das hat mich wirklich schon unruhig zurück gelassen, aber die Engelmacherin war doch noch eine Spur härter.

Definitiv nichts für zart besaitete ;)

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Rezension zu "Die Engelmacherin von St. Pauli" von Kathrin Hanke

Gewissenlose Hebamme
Kathi81vor 2 Monaten

Eine Frau ohne jedes Gefühl – Ein Buch, das einen sprachlos und fassungslos zurücklässt

 

Ein Buch, nachdem man sich fragt, kann ein Mensch tatsächlich so kalt und ohne jedes Gefühl für andere sein? Die Wiese, eine Frau auf der ständigen Jagd nach Geld ohne viel dafür tun zu müssen. 

 

Zum Inhalt:

Am 2. Februar 1905 um 8:00 Uhr, wird Elisabeth Wiese, wegen des Mordes an 5 Babys, die sie als Kostkinder bei sich aufgenommen hat hingerichtet. Im Sekundenschnelle war der Kopf vom Rumpf abgetrennt. Doch wer war diese Frau, die sich nicht scheute ihre Tochter auf den Strich zu schicken, der als Hebamme das Leben der Mütter und Kinder einfach nur egal war? Sie leugnete stets, dass sie die Kinder umgebracht hat.  Hat sie die Kinder wirklich im Ofen in der Küche verbrannt, wie im Märchen?

 

Elisabeth Wiese lernte den Beruf der Hebamme, um den ärmlichen Verhältnissen in denen sie lebte zu entkommen. 

 

Gleich zu Anfang des Buches wird klar, Elisabeth Wiese, muss ein Mensch ohne jedes Gewissen oder Gefühl gegenüber anderen gewesen sein. Ihre Devise war, stirbt eine Mutter oder Kind bei der Geburt, war nicht sie schuld sondern grundsätzlich jemand anders und wenn gar nichts half, dann der Liebe Gott. Das Buch hat ziemlich gut ihren Charakter beschrieben, sie war hauptsächlich auf ihr eigenes Wohl aus und hat sie nicht das bekommen, wie sie sich gedacht hat, wurde sie ungehalten. Bei ihrem Prozess handelte es sich um einen reinen Indizienprozess, der sich auf die Aussagen der Zeugen stützte und der Tatsache, dass ihre „angeblichen“ Opfer nie gefunden wurden. 

 

Auch ihrer Tochter gegenüber hat sie sich nie wie eine Mutter verhalten. Welche Mutter, gibt eine Anzeige mit folgenden Worten auf: „Eine junge Dame bittet einen edeldenkenden Herren um eine Unterstützung von 30 Mark gegen dankbare Rückzahlung.“ Eine Mutter, die nicht einmal davor zurückschreckt ihre eigene Tochter zu verkaufen.

 

Der Schreibstil war spannend und man konnte sich die damaligen Gegebenheiten sehr gut bildlich vorstellen. Am Ende blieb ich fassungslos und auch mit einigen Fragen zurück. Nicht negativ gesehen, den ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen. Fragen warum hat der Mann nie was mitbekommen, auch wenn er oft nicht zu Hause war, ein Baby bemerkt man ja doch? War sie wirklich allein die Täterin? Wohin ist das ganze Geld verschwunden, wenn die alte Vettel doch so geizig war? 

 

Von mir eine klare Leseempfehlung. 

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Rezension zu "Heidezorn" von Kathrin Hanke

Schöne Krimireihe
Gartenfee-Berlinvor 5 Monaten

Als mehrere Frauen in Lüneburg brutal getötet werden, gerät Katharina von Hagemann in ihren bisher persönlichsten Fall. Die Kommissarin verdächtigt ihren ehemaligen Lebensgefährten. Doch Maximilian kann nicht der Täter sein - er sitzt hinter Gittern. Sie hatte ihn selbst in einem früheren Fall des Mordes überführt. Während Katharina an ihre Grenzen stößt und sich von allen allein gelassen fühlt, mordet der Täter weiter und kommt ihr dabei gefährlich nahe. 

Ich habe dieses Buch zwar als Hörbuch gehört, aber die Story bleibt ja die gleiche.

Dieser mittlerweile 5. Teil der Serie hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Charaktere kommen authentisch und sympatisch rüber und die Handlung ist von Anfang an interessant und spannend. Dass Katharina so persönlich betroffen von der Mordserie ist, will ihr Chef ja erst nicht wahrhaben, aber...

Mir war lange Zeit nicht klar, wie die Zusammenhänge liefen, da der Exfreund von Katharina ja im Gefängnis sitzt. Die Lösung dämmerte mir dann erst in den letzten Kapiteln, wird aber hier selbstverständlich nicht verraten!

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Gespräche aus der Community

Neu

Wie steht ihr zu biografischen Romanen? Lest ihr dieses Genre gern oder bevorzugt ihr die sachlich gehaltenen Biografien zu einer Person?

Warum ich das frage?

Also: Es ist zwar noch ein paar Monate hin, genauer gesagt noch bis zum 6. September 2017, aber dann erscheint mein neues Buch "Die Giftmörderin Grete Beier" – ein biografischer Kriminalroman! Bisher habe ich nur fiktive Krimis geschrieben und jetzt bin ich schon total gespannt, wie euch „meine Grete Beier“, die 1908 als letzte Frau im Königreich Sachsen für den wirklich fiesen Mord an ihrem Bräutigam gehängt wurde, gefallen wird, da nicht allein der Inhalt, sondern bereits das Schreiben für dieses Buch so anders war. Um jetzt die aufregende Zeit zu überbrücken, aber vor allem, weil ich am liebsten gleich einen weiteres wahres Verbrechen bearbeiten möchte, meine oben gestellte Frage J. 

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Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Kathrin Hanke wurde am 09. November 1969 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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