Heidegrab

von Kathrin Hanke und Claudia Kröger
4,5 Sterne bei8 Bewertungen
Heidegrab
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Spannung, Action und auch ein wenig Romantik durch die Beziehung der Kommissarin machen das Buch zu einem durchweg gelungenen Lokalkrimi

W

Rasante Fortsetzung zu Blutheide mit brutalen Verbrechen in Lüneburg. Und am Ende kommt alles anders als man denkt.

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Inhaltsangabe zu "Heidegrab"

Mitten in den Vorbereitungen für das Lüneburger Stadtfest muss Katharina von Hagemann sich mit grausigen Funden auseinandersetzen: Menschliche Körperteile werden in und um Lüneburg entdeckt. Wer treibt hier sein sadistisches Spiel? Wird in der sonst so idyllischen Hansestadt jemand qualvoll zu Tode gefoltert? Ein Zufall bringt die Kommissarin auf eine verstörende Spur und lässt sie die verworrenen Zusammenhänge hinter diesem brutalen Fall erahnen. Doch kann sie ihn auch aufklären?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839244821
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:342 Seiten
Verlag:GMEINER
Erscheinungsdatum:02.07.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.03.2018 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    gaby2707s avatar
    gaby2707vor 3 Jahren
    Mittelalter in Lüneburg?

    Bei einer Geocachingtour findet der Rentner Lorenz Winter einen Cache mit einem blutverschmierten Polaroidfoto, auf dem ein abgetrenntes Ohr zusehen ist. Ein paar Tage später findet die Schülerin Anna Bechstein ein solches Foto in einer Brotdose. Diesmal mit einem abgetrennten Finger. Zu guterletzt bittet der Unternehmer Simon Minkwitz nach seiner Tochter zu fahnden, die seit einigen Tagen verschollen ist. Hauptkommissar Benjamin Rehder, Kommissarin Katharina von Hagemann und Kommissar Tobias Schneider beginnen mit den Ermittlungen, die sich sehr zäh und langsam gestalten...

    Im ersten Band "Blutheide" habe ich die handelnden Kommissare bereits etwas kennengelernt. Das Privatleben der drei wird auch in dieser Geschichte wieder beleuchtet, ich erfahre einiges Neues und die drei wachsen mir immer mehr ans Herz. Tobi mit seiner erfrischenden Art, Katharina, die immer noch an ihren Altlasten knabbert und Ben, der, wie mir scheint, mehr für Katharina empfindet, sich dessen nur noch nicht bewusst ist. Aber auch die anderen Personen der Geschichte sind so detailliert und farbig beschrieben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen kann. Bei den beschriebenen Foltermethoden, denen das Opfer ausgesetzt ist, hatte ich sogar Gänsehaut.

    Der Fall selbst ist so spannend aufgebaut, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Zwischen den Kapiteln der Ermittlungsarbeit bin ich auch immer wieder dabei, wenn es um die Folter des Opfers geht, bei dem ich auch lange im Unklaren gelassen wurde, um wen es sich hier handelt. Die Auflösung hat sich dann aber so ganz anders gestaltet, als ich es vermutet hatte.

    Wieder ein klasse Buch des Autorenteams Kathrin Hanke und Claudia Kröger. Ich hoffe, dass es bald einen neuen Fall in Lüneburg zu lösen gibt.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannung, Action und auch ein wenig Romantik durch die Beziehung der Kommissarin machen das Buch zu einem durchweg gelungenen Lokalkrimi
    spannender Krimi aus Lüneburg

    Spannender Lokalkrimi aus Lüneburg

    Juni 2013. Das Lüneburger Stadtfest steht kurz bevor. Schon der Prolog nimmt den Leser gefangen. Ein Frau, die gefangen scheint, Schmerzen hat, Dunkelheit um sich, was ist mit ihr passiert? Da hält man als Leser schon den Atem an

    Katharina von Hagemann wird zusammen mit einem Kollegen zu einem Mann gerufen. Dieser hatte beim Geocaching ein Foto gefunden auf dem menschliche Körperteile abgebildet waren.

    Ist es echt oder eine Fotomontage?

    Katharina beginnt mit den Ermittlungen.

    Das ist zwar schon der zweite Band um die Kommissarin Katharina, aber ich fand dadurch  dass immer wieder kurze Rückblenden gegeben werden zum ersten Fall, kann man dieses Buch auch ohne Kenntnis des ersten Bandes lesen.

     Durch die Zeitangaben die über jedem Kapitel angegeben sind, habe ich das Gefühl immer hautnah am Geschehen zu sein.

    Die Figuren fand ich sehr gelungen, sie gut eingeführt und als Leser erhalte ich auch ein wenig Einblicke in ihre Vergangenheit und diese werden dadurch sehr lebendig und greifbar. Ich mag es, wenn ich mitermitteln kann und spekuliere wegen des Täters.

    Der Krimi war super spannend. Es werden auch immer Einblenden gegeben aus der Sicht des Opfers, schon ein wenig gruselig und auch blutig.

    Was ich sehr gelungen fand, sind die örtlichen Gegebenheiten in Lüneburg. Das ist so ein Krimi, den ich mir super auf einer Stadtführung vorstellen könnte. Dann jeweils mit einer kurzen Lesung an den Orten des Geschehens und direkte Gänsehauterfahrung.

    Spannung, Action und  auch ein wenig Romantik durch die Beziehung der Kommissarin machen das Buch zu einem durchweg gelungenen Lokalkrimi, nicht nur für Lüneburg  Fans. Vollste Leseempfehlung.

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    wintermutevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Rasante Fortsetzung zu Blutheide mit brutalen Verbrechen in Lüneburg. Und am Ende kommt alles anders als man denkt.
    Brutale Verbrechen im beschaulichen Lüneburg

    Auch der zweite Lüneburg-Krimi des Autorinnenduos Hanke/Kröger nach "Blutheide" ist wieder fesselnd geschrieben und enttäuscht in keinster Weise. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen.

    Dieses Mal treibt ein Sadist in den Tagen vor und während des Lüneburger Stadtfestes sein Unwesen. Es werden blutbeschmierte Fotos von abgeschnittenen menschlichen Körperteilen gefunden, die Kommissarin Katharina von Hagemann und ihr Team in Alarmbereitschaft versetzen. Die Vermutung liegt nahe, dass ein Mensch nach und nach zu Tode gequält wird. Die Ermittlungen erweisen sich jedoch als verzwickt und schwierig und führen den Leser auch immer wieder auf eine falsche Spur. Und auch zum Schluss gibt es noch die eine oder andere Überraschung.

    Die Autorinnen erzählen wieder viel über das Privatleben der Protagonisten, was einem diese näher bringt und sympathisch macht. Mir hat das sehr gut gefallen hat. Und es macht schon neugierig auf den nächsten Band. Und nicht zuletzt sorgen die schönen Beschreibungen von Lüneburg und Umgebung für Aha-Effekte.

    Zart besaitete Gemüter sollten das Buch eher nicht vor dem Zubettgehen lesen – es wird nicht an expliziten Darstellungen gespart.

    Von mir eine klare Leseempfehlung ohne Wenn und Aber.

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    Taluzivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Schon nach den ersten Paar Kapiteln merkte ich, dass „Heidegrab“ noch grausamer und spannender ist als der Vorgänger „Blutheide“.
    blutige Caches in der Lüneburger Heide

    Schon nach den ersten Paar Kapiteln merkte ich, dass „Heidegrab“ noch grausamer und spannender ist als der Vorgänger „Blutheide“.

    Ein Frau wird gefoltert. Beim Geocaching werden blutige Fotos, auf denen Körperteile zu sehen sind, gefunden. Ein Mitglied der PRO HANSE ein mittelalterliche Vereinigung, versucht eine Minderjährige zu vergewaltigen. Schon hier rätselte ich, ob die schonungslos beschriebene Vergewaltigung in der Nähe des Wasserturm mit dem Fall zu tun hat. Die Ermittler Katharina und Benjamin ließen sich von dem Gerichtsmediziner übers Geocaching aufklären. Katharina ging auf Cache-Suche mit dem wortkargen Mann. Aber richtig weiter kamen sie in ihrem Fall nicht. Als sich dann noch einer der Hauptverantwortlichen für das Lüneburger Stadtfest inoffiziell an die Polizei wendet, weil seine Tochter verschwunden ist, müssen die Kommissare sich gewaltig ins Zeug legen. Wer foltert auf so grausame Art und Wiese? Warum tut er das? Und warum will Herr Minkwitz nicht, dass die Polizei alles tut um seine Tochter zu finden.

    Obwohl ich einige Textpassagen schon von der Lesung zu dem Buch kannte, war ich doch überrascht über so mache Grausamkeit oder Wendung des Geschehens. Ganz besonders gut gefallen hat mir die Auflösung am Ende. Schade, dass ich hier nicht mehr schreiben kann, aber das müsst ihr schon selber lesen.

    Es folgte immer mal wieder ein Perspektivenwechsel, mal aus der Sicht der gefolterten Frau, mal aus der Sicht der Ermittler oder mal aus der Sicht eines anderen Protagonisten. Dadurch lernte der Leser die verschiedenen Charaktere kennen und auch die Spannung wird so aufgebaut und bis zum Ende gehalten. Schließlich waren die Wechsel oft so geschickt gesetzt, dass ich als Leser neugierig gemacht wurde und unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.

    Man muss es schon mögen, dass man ständig nur Andeutungen zu dem Fall oder den Charakteren erhält. Es gibt sicher Leser, die das eher anstrengend finden. Aber ich machte mir dann meine eigenen Gedanken oder las schnell weiter, damit ich mehr erfuhr.

    Der Lokalkrimi spielte in und um Lüneburg. Es machte Spaß beim Lesen mit durch Lüneburg zu schlendern. Hätte ich als Studentin von dieser mörderischen Seite Lüneburgs gewusst, ich wäre nicht so oft alleine nachts nach Hause gegangen.

    Auch das Thema Geocaching ist bei uns zur Zeit aktuell und ich muss sagen, manche Verstecke sind ohne blutige Fotos schon gruselig.

    Besonders schön war auch, dass diesmal mein Wohnort erwähnt wurde. Und ich musste schmunzeln in welchem Zusammenhang das geschah. Ja, die Uelzer sind schon ein merkwürdiges Völkchen.

    Von daher konnte ich mich in den Krimi richtig gut hineinversetzen.

    Wie „Blutheide“ ist auch dieser Krimi von einem Autoren-Duo geschrieben worden. Kathrin Hanke und Claudia Kröger wechselten sich beim Schreiben ab. Als Leser konnte ich nicht feststellen, wer was geschrieben hat.

    Ich kann diesen Lokalkrimi aus der Lüneburger-Heide meine volle Leseempfehlung geben.

    Kommentare: 2
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    blancanievess avatar
    blancanievesvor 20 Tagen
    S1lv3rw0lfs avatar
    S1lv3rw0lfvor 9 Monaten
    KathrinHHs avatar
    KathrinHHvor einem Jahr
    Valrikes avatar
    Valrikevor 2 Jahren

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