Kathrin Hanke , Claudia Kröger Heidezorn

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Inhaltsangabe zu „Heidezorn“ von Kathrin Hanke

Als mehrere Frauen in Lüneburg brutal getötet werden, gerät Katharina von Hagemann in ihren bisher persönlichsten Fall. Die Kommissarin verdächtigt ihren ehemaligen Lebensgefährten. Doch Maximilian kann nicht der Täter sein - er sitzt hinter Gittern. Sie hatte ihn selbst in einem früheren Fall des Mordes überführt. Während Katharina an ihre Grenzen stößt und sich von allen allein gelassen fühlt, mordet der Täter weiter und kommt ihr dabei gefährlich nahe.

Nicht nur der Lokalkrimi führt den Leser durch die Stadt, sondern auch die einführenden Zitate der Hausinschriften. Spannend und gut.

— Taluzi
Taluzi

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  • Ein superspannender Fall

    Heidezorn
    gaby2707

    gaby2707

    26. April 2017 um 13:29

    Als Kriminaloberkommissarin Katharina Hagemann zu einem Mordfall an der Prostituierten Joy gerufen wird, sieht sie sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Fall ähnelt sehr der Machenschaft ihres ehemaligen Lebensgefährten Maximilian "Munich-Jack" Furtner. Der allerdings sitzt in München eine langjährige Haftstrafe ab. Sollte sein Racheschwur jetzt Wirklichkeit werden? Wenn ich die Fälle der Kripo Lüneburg lese, ist es wie nachhause kommen. Ich kenne Katharina, ihren Chef Benjamin Rehder und das restliche Team der Kripo Lüneburg schon seit einigen Jahren. Und auch Katharinas Freund Benedikt, den Zwillingsbruder von Benjamin, habe ich schon vor zwei Jahren vorgestellt bekommen. Ein neues Mitglied, Kommissarin Vivien Rimkus, die von der Sitte zur Kripo wechseln möchte und hier mal wieder aushilft, scheint gut ins Team zu passen. Der Fall ansich ist logisch und gut nachvollziehbar aufgebaut. Ich bin vom 07.01. bis zum 26.01.2016 in alles involviert, was sich im Rahmen des neuen Falles tut. Auch was sich in den Köpfen der Kommissare abspielt, gerade die Gedanken, die sich Katharina macht, bekomme ich hautnah mit. Die Gedanken, die sich der Mörder macht, finde ich ebenfalls sehr interessant und spannend, verraten aber fast nichts. Der Spannungsbogen baut sich langsam aber stetig auf, um zum Schluss eine Lösung zu präsentieren, mit der ich so absolut nicht gerechnet habe. Und wieder einmal hat sich Katharinas toller Spürsinn bewahrheitet. Immer neue Ansätze, immer wieder kleine Wendungen machen das Lesen zu einem Genuss und lassen mich mit fiebern und mit ermitteln. Was mir auch sehr gut gefällt und den regionalen Charakter noch mehr heraus hebt, sind die kleinen Haussprüche und Inschriften auf den alten Lüneburger Häusern, die jedem neuen Kapitel voran gestellt sind. Ich, die ich selbst schon mal eine Woche in Lüneburg verbringen durfte, habe immer wieder einige Straßen und Plätze direkt im Kopf und sehe sie vor meinem inneren Auge, die hier in der Geschichte angesprochen werden. Vielen Dank für einen nicht alltäglichen Fall, der mir spannende und mitreißende Lesestunden geschenkt hat. Und bitte in diesem Sinne bald mehr davon.

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  • Der 5. Lüneburgerkrimi ist geprägt von Zorn und Rache

    Heidezorn
    Taluzi

    Taluzi

    16. April 2017 um 11:00

    In Lüneburg werden mehrere Frauen brutal ermordet. Die Mordfälle erinnern Katharina von Hagemann an die Taten ihres Ex-Freundes Maximilian. Doch „Munich-Jack“ kann der Täter nicht sein, denn er sitzt immer noch in der bayrischen Hauptstadt im Gefängnis. Katharina hat Zweifel. Die Ängste der Kommissarin werden immer größer, aber Kollegen und Freunde können diese nicht nachvollziehen, während die Morde ungehindert weiter gehen. Verliert Katharina von Hagemann ihre Objektivität? Wird sie von der Tatsache geblendet, dass Maximilian seinen Prozess neu aufrollen lässt und Rache geschworen hat? Das Buch ist nichts für zartbesaitete Leser, gnadenlos werden die brutalen Taten an den wehrlosen Frauen beschrieben. „Heidezorn“ ist der mittlerweile 5. Lüneburgerkrimi des Autoren-Duos Claudia Kröger und Kathrin Hanke. Wieder ist der Schreibstil flüssig und unterhaltsam. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und bleibt bis zum Ende. Die Geschichte wird immer aus der Sicht des gerade handelnden Charakters erzählt. Durch Perspektivenwechsel wird der Leser neugierig gemacht und es fällt leichter sich in die Personen hineinzuversetzen. Besonders spannend ist es, wenn aus der Sicht des Täters erzählt wird. Das Privatleben der Charaktere wird diesmal nicht so explizit beschrieben, der Kriminalfall hatte Vorrang. Dennoch geht die private Geschichte von Katharina von Hagemann und ihrem Freund Bene Rehder langsam weiter. Wer die Lüneburgkrimis kennt, weiß, dass jedes Kapitel mit einem Zitat anfängt. Diesmal starten sie mit historischen Hausinschriften, z. B. Kapitel 4 „das Alte bewahren mit Fleiß und Treue, daraus gestalte kunstvoll das Neue“ Hausinschrift Grapengießerstr. 13, Lüneburg. Nicht nur der Lokalkrimi führt den Leser durch die Stadt, sondern auch die einführenden Zitate. Die Aufmerksamkeit wird beim nächsten Stadtbummel automatisch auf die Hausinschriften gelenkt und macht den Rundgang zu einem besonderen Erlebnis. „Heidezorn“ von Claudia Kröger und Kathrin Hanke ist ein Lokalkrimi, der dem Leser ein spannendes Leseerlebnis bietet.

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