Mordheide

von Kathrin Hanke und Claudia Kröger
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Mordheide
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Nachdem alles schlüssig geklärt ist, wird es nochmal richtig spannend und genau da ist das Buch zu Ende.

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Inhaltsangabe zu "Mordheide"

Der 10-jährige Leon, Pflegesohn einer Architektin, wird vermisst. Bald darauf wird der Junge gefunden - ermordet. Erste Verdächtige sind schnell ermittelt, darunter Leons leibliche Mutter, die ihrer dubiosen Vergangenheit nie ganz entkommen ist. Auch deren Freund gerät unter Verdacht, ebenso wie Leons leiblicher Vater. Dann ist da noch der etwas fragwürdige Nachbar, der auffallend viel Zeit mit Leon verbrachte. Und was ist mit der Pflegemutter? Katharina von Hagemann und ihre Kollegen haben viele Ansätze, aber keine konkrete Spur. Werden sie dennoch Leons Mörder finden, oder wird das ihr erster unaufgeklärter Fall?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222355
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:07.02.2018

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 7 Monaten
    Totgeliebt

    Der 10-jährige Leon, Pflegesohn einer Architektin, wird vermisst. Bald darauf wird der Junge gefunden - ermordet. Erste Verdächtige sind schnell ermittelt, darunter Leons leibliche Mutter, die ihrer dubiosen Vergangenheit nie ganz entkommen ist. Auch deren Freund gerät unter Verdacht, ebenso wie Leons leiblicher Vater. Dann ist da noch der etwas fragwürdige Nachbar, der auffallend viel Zeit mit Leon verbrachte. Und was ist mit der Pflegemutter? Katharina von Hagemann und ihre
     Kollegen haben viele Ansätze, aber keine konkrete Spur. Werden sie dennoch Leons Mörder finden, oder wird das ihr erster unaufgeklärter Fall?

    Das war meine erstes, aber sicher nicht mein letztes Buch von diesem Autoren-Deo. Es hat mich mitgenommen, berührt, gequält und ich habe die ganzen Seiten mitgefiebert. 

    Die Protagonisten sind gut gezeichnet und einfach „normal“ ….ohne großen Abgründe, eben Menschen wie Du und ich. Und die Geschichte an sich ist lesenswert. Spannend und tiefgründig und unter die Haut gehend.

    Der Schluss ist einfach gemein….wie kann man so so einen Krimi beenden ! Aber das war sicher Absicht, denn nun warte ich mit Spannung auf den nächsten Teil !

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    Taluzis avatar
    Taluzivor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Nachdem alles schlüssig geklärt ist, wird es nochmal richtig spannend und genau da ist das Buch zu Ende.
    der Albtraum einer Mutter

    Das Pflegekind Leon wird ermordet aufgefunden. Geschminkt und mit einem Heidekranz auf dem Kopf liegt er aufgebahrt in einem Holzschuppen.

    Bei der Obduktion findet die Rechtsmedizinerin frische und ältere Missbrauchsspuren an der Leiche. Die Kommissare Katharina von Hagemann und Ben Rehder tappen im Dunkeln, obwohl es schnell einige Verdächtige gibt. Darunter auch die leibliche Mutter des Jungen, die drogenabhängig war und ihren Körper im Internet verkauft. Leon verbrachte auch viel Zeit mit dem merkwürdigen Nachbarn.

    Wer hat den Jungen bloß ermordet?


    „Mordheide“ ist der mittlerweile 6. Heidekrimi mit dem Kommissarenteam Katharina von Hagemann und Ben Rehder. Der Lüneburgerkrimi von dem Autorenduo Claudia Kröger und Kathrin Hanke wartet wieder mit einem tollem Cover auf. Abgebildet ist ein Holzschuppen mitten in der Heidelandschaft und darüber ist ein dunkler, bedrohlicher Himmel.

    Den Autorinnen gelingt der Spagat zwischen dem Fall des ermordeten Jungen Leon und dem Privatleben der Kommissare. Das Private nimmt gerade so viel Raum ein, dass es nicht ablenkt von dem Fall und die Spannung nimmt. Allerdings sind die Reaktionen von Kommissar Tobias Schneider bei der Ermittlungsarbeit etwas überzogen.

    Wer mehr über die Charaktere der Lüneburgerkrimis wissen will, kann auf der Autorenhomepage www.hanke-kröger.de nachlesen. Dort werden die immer wiederkehrenden Personen der Bücher mit einem Steckbrief vorgestellt.

    Gleich am Anfang der Geschichte gibt es einen Mord. Das sorgt dafür, das die Spannung bei der Suche nach dem Täter recht stabil bleibt. Die Ermittlungsarbeit und die Befragungen der Verdächtigen und Zeugen ist interessant. Es lädt zum Miträtseln ein, wer der Täter sein könnte.

    Allerdings ist das Ende des Krimis gemein. Nachdem alles schlüssig geklärt ist, wird es nochmal richtig spannend und genau da ist das Buch zu Ende. Nun muss man geduldig auf Band 7 von den Autorinnen Claudia Kröger und Kathrin Hanke warten um zu erfahren, was da passiert ist und wie es ausgeht.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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    gaby2707s avatar
    gaby2707vor 8 Monaten
    Ein grausiger Fund in der Heide

    Oh nein, wie kann ein Krimi so enden. Aber genau so stachelt man die Lust auf den nächsten Fall von Katharina von Hagemann und Benjamin Rehder an.

    Aber nun der Reihe nach:

    Leon Guntram, der 10-jährige Pflegesohn der Architektin Anja Buse wird vermisst und am nächsten Tag tot im Wald in einer Futterkrippe aufgefunden. Leon ist geschminkt und hat einen Blütenkranz im Haar. Die Suche nach dem Täter beginnt, erste Verdächtige werden ermittelt. Doch ein evtl. Täter mit einem Motiv ohne Alibi ist nicht dabei. Viele lose Fäden, die sich nicht verbinden lassen, keine konkreten Spuren. Bis endlich, als die Nerven schon blank liegen, Kommissar Zufall zuhilfe kommt.


    Ich kenne die Kommissare und ihr Team ja nun schon eine ganze Weile und freue mich immer wieder, wenn ich mal wieder auf Spurensuche in Lüneburg vorbei schauen kann. Was mir an Hagemann und Co. besonders gut gefällt ist, dass sie so "normal" sind. Zwar mit Ecken und Kanten, der ein oder andere ein kleiner Freak in seinem Fach, einfach menschlich und liebenswert. Bei ihnen finde ich keine Alkoholsucht oder vermüllte Wohnungen, keine sexistischen Ausfallerscheiningen oder Depressionen. Ich kann mir bei jedem Einzelnen gut vorstellen mit ihr oder ihm befreundet zu sein. Und das gefällt meiner Krimiseele sehr gut.

    Von Dienstag, dem 08.08. - Mittwoch 16.08.2017 bin ich mit den Kommissaren Rehder, von Hagemann und Schneider und der Kollegin Vivien Rimkus vom Dezernat für Sexualdelikte im Einsatz und suche den Mann, der dem Leben des kleinen Leon ein Ende gesetzt hat. Besonders Tobias Schneider, der bei diesem Fall immer wieder an seine kleine Tochter Mia denken muss, kommt an seine Grenzen. Aber auch die anderen Beteiligten nimmt dieser Fall von Kindestötung sehr mit.

    Ab und zu meine ich, den Kommissaren sogar einen Schritt voraus zu sein, denn ich sehe immer mal wieder in die Gedanken des Mörders. Was mich dann aber auch nicht weiter bringt, sondern nur ein sehr gekonnter Schachzug zu meiner Verunsicherung des Autorenduos Hanke/Kröger ist. Denn ich habe mal den einen, mal einen anderen Täter im Visier, den ich dann aber mangels Beweisen wieder ziehen lassen muss. Ich kann mir die schadenfrohen Gesichter der Autorinnen richtig vorstellen, wenn sie mich wieder auf´s Glatteis gelockt haben. An eine solche Auflösung, wie sie sich dann ergibt, habe ich nicht gedacht.

    Vor jedem Kapitel werden Kinderverse zitiert, deren Inhalte sehr gut zu diesem Kriminalfall passen. Finde ich persönlich sehr schön und stimmig.

    Einen ganz kleinen Minuspunkt gibt es hier aber doch. In diesem Fall steht mir das Private teilweise zu weit im Vordergrund. Wobei ich den Zusammenhang zwischen dem Fall und Tobias noch sehr gut verstehen kann. Bei Katharina hat es mich hier an manchen Stellen etwas gestört. Aber das hat mir schlussendlich die Freude am Lesen nicht verleiden können.

    Dieser Fall hat mich mitgenommen, ist mir unter die Haut gegangen und ich war froh, als der Täter gefasst war. Wieder eine spannende, sehr tiefgründige und abwechslungsreiche Lektüre mit interessanten Charaktären, die mir unterhaltsame Stunden geschenkt hat.

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