Kathrin Heinrichs Nichts wie es war

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Inhaltsangabe zu „Nichts wie es war“ von Kathrin Heinrichs

Eine polnische Hilfskraft wird erstochen. Von ihrem demenzkranken Patienten, angeblich. Dessen Freund Anton will das nicht glauben. Aber so richtig tun kann er auch nichts. Er hat selbst einen Schlaganfall gehabt. Er braucht Hilfe, er braucht eine Polin. Wen er bekommt, ist Zofia. Eine spannende Tätersuche beginnt...

Äußerst gelungener Sauerland-Krimi, der in erster Linie von seinen wunderbaren Charakteren lebt

— ech
ech

Schöner Krimi mit ungewöhnlichen Ermittlern und Regionalcharakter

— Tuzzi
Tuzzi

Ein ungewöhnliches Ermittlerpaar

— tardy
tardy

Spannender Krimi!

— Dion
Dion

Toller Krimi mit super Spannungsbogen

— Alex1309
Alex1309

Das Buch hat mich überrascht, spannend geschrieben, mit vielen Untertönen und einem Ende, das man sich gern weiterspinnen möchte

— Bibliomarie
Bibliomarie

Ein total spannender Krimi, mit einem Hammer-Überraschungs-Ende und ein schönes Happy End wird auch noch angedeutet.

— Gelinde
Gelinde

Ein spannender Fall aus dem Sauerland, der von einem sehr ungewöhnlichen Team gelöst wird

— snowbell
snowbell

Ein Krimi mit charmantem Pfiff, dank des tollen Ermittlerteams Zofia und Anton!

— sommerlese
sommerlese

Die Charaktere sind alle so liebevoll gezeichnet. Man kann sich die Dorfbewohner mit ihren Macken und Marotten sehr gut vorstellen.

— Lilofee
Lilofee

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  • Äußerst gelungener Sauerland-Krimi, der in erster Linie von seinen wunderbaren Charakteren lebt

    Nichts wie es war
    ech

    ech

    19. June 2017 um 15:30

    Der 77-jährige Anton ist entsetzt, als er erfährt, das sein bester Freund Hannes, der an Demenz erkrankt ist, seine polnische Pflegerin ermordet haben soll. Wild entschlossen macht er sich daran, die Wahrheit herauszufinden. Da er aber nach einem Schlaganfall selbst auf Hilfe angewiesen ist, wird seine neue Pflegerin Zofia, die ebenfalls aus Polen stammt, kurzerhand in die Ermittlungen eingespannt. Und so begibt sich das ungleiche Paar auf Mörderjagd im Sauerland. Kathrin Heinrichs hat hier einen äußerst gelungener Kriminalroman vorgelegt, der neben einer gut konstruierten Geschichte und einem flotten und flüssigen Schreibstil vor allem aber durch seine wunderbar gezeichneten Charaktere überzeugen kann.Anton und Zofia sind ein wahres Dreamteam, sie harmonieren prächtig und strahlen beide so viel Wärme aus, das man sie einfach gernhaben muss und auch in Gefahrensituationen förmlich mit ihnen mitfiebert. Die anderen Charaktere des Buches haben es gegenüber diesen beiden Protagonisten dann doch ziemlich schwer, lediglich Antons Sohn, dem Polizisten Thomas, gelingt es im Laufe des Buches an Statur zuzulegen, er entwickelt sich zu einer gelungenen Ergänzung zu den beiden Hobbydetektiven.Ein Krimi mit Ermittlern, von denen man sehr gerne lesen möchte.

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    • 3
  • Krimi im Sauerland - Spannend und gut erzählt

    Nichts wie es war
    Tuzzi

    Tuzzi

    03. March 2017 um 11:58

    “Nichts wie es war“ von Kahthrin Heinrich ist ein gut gelungener Krimi. Die Protagonisten werden detailliert charakterisiert und die Landschaft und die Schauplätze werden sehr gut beschrieben. Man kann sich alles gut vorstellen (Kopfkino).Anton ist 77 Jahre alt und nach einem Schlaganfall nicht mehr in der Lage ohne Hilfe allein zu wohnen. Er möchte verständlicherweise seine Unabhängigkeit so gut es geht aufrecht zu erhalten. Seine Tochter hilft ihm die junge Polin Zofia zu engagieren. Sein dementer Kumpel Hannes hatte ebenfalls eine Polin beschäftigt. Diese junge Frau ist allerdings erstochen worden und es sieht alles danach aus, als ob der demente Hannes der Täter ist.Anton und Zofia haben zunächst mit gegenseitigen Vorurteilen zu kämpfen, nähern sich dann aber schließlich aneinander an. Zusammen versuchen beide in dem Mordfall die wahren Hintergründe aufzudecken. Die Autorin erhält eine Spannung bis zum überraschenden Ende aufrecht und spart auch nicht an humorvollen Situationen. Der Schreibstil ist sehr fließend und der Roman lässt sich gut und schnell lesen. Ich würde mich über die geplante Fortsetzung freuen, da mich “Nichts wie es war“ gut unterhalten hat.

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  • Rezension zu "Nichts wie es war" von Kathrin Heinrichs

    Nichts wie es war
    dorli

    dorli

    01. March 2017 um 12:58

    Ein Dorf im Sauerland. Der 77-jährige Anton Wieneke möchte sich in seinen eigenen vier Wänden von seinem Schlaganfall erholen. Er ist jedoch auf Hilfe angewiesen. Da seine Kinder beruflich sehr eingespannt sind, bekommt er für die alltäglichen Dinge Unterstützung von Zofia Bartoszewski, einer 33-jährigen Polin. Anton sorgt sich sehr um seinen guten Freund Hannes. Hannes ist dement und soll angeblich seine polnische Pflegekraft Gabriella erstochen haben. Das kann und will Anton nicht glauben. Ehe Zofia sich’s versieht, ist sie nicht nur Haushaltshilfe für Anton, sondern steckt mittendrin in einer spannenden Spurensuche… Ein zweiter Handlungsstrang beginnt ungefähr ein Jahr vor dem aktuellen Geschehen. Hier lernt man die 17-jährige Zeitungsausträgerin Michelle kennen. Michelles Familie ist zerrüttet. Ein liebevolles Zuhause hat sie nie kennengelernt. Als sie die Zeitung an Weihnachen zu einem etwas abgelegenen Gutshof bringt, beobachtet sie das fröhliche Miteinander der Familienmitglieder. Michelle wird ins Haus gebeten, um sich aufzuwärmen und fühlt sich im Kreise der Holzmers schnell wohl… Kathrin Heinrichs versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zügig zu lesenden Schreibstil ausgezeichnet, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte wird spannend erzählt und lädt zum Mitgrübeln und Miträtseln über Täter, Hintergründe und Zusammenhänge ein. Die Akteure werden interessant und vielschichtig präsentiert und wirken dabei echt und glaubwürdig. Schon nach wenigen Seiten spürt man, dass Anton und Zofia gut miteinander auskommen werden. Und das nicht nur, weil sie aufeinander angewiesen sind (Anton will nicht in ein Pflegeheim, Zofia möchte sich ein eigenes Leben aufbauen und nicht mehr unter der Fuchtel ihrer Tante stehen), sondern weil die beiden trotz aller Unterschiede die gleiche Wellenlänge haben. Es passt einfach. Selbst Sprachschwierigkeiten meistern sie prima. Antons und Zofias Ermittlungen im „Fall Hannes“ wirken zunächst einmal sehr unbeholfen – klar, die beiden sind schließlich absolute Laien – aber sie haben einen Blick für Kleinigkeiten, nehmen die Dorfsleute und deren Angewohnheiten und Verhalten unter die Lupe und kommen dem eigentlichen Täter so Stück für Stück auf die Spur. Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht - „Nichts wie es war“ ist ein unterhaltsamer Krimi, der mit einer guten Portion Spannung, einem feinsinnigen Humor und vor allen Dingen mit einem äußerst sympathischen Ermittlerteam punkten kann.

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  • Nichts wie es war

    Nichts wie es war
    tardy

    tardy

    24. February 2017 um 13:39

    Der 77jährige Anton möchte auch nach seinem Schlaganfall seine Unabhängigkeit nicht aufgeben und holt sich Zofia, eine junge Polin, ins Haus. Auch sein dementer Freund Hannes hatte eine solche Pflegekraft. Die ist jetzt allerdings tot und ausgerechnet Hannes soll der Täter sein. Anton mag das nicht glauben und mit Zofias Hilfe und der erzwungenen Unterstützung durch seinen Sohn Thomas, der zwar Polizist, aber im Dogendezernat tätig ist, wird fleißig ermittelt. Dies ist mal ein ganz anderer Krimi. Anton und Zofia sind ein recht ungewöhnliches Ermittlerpaar. Die beiden sind anfangs sehr voreingenommen und machen aus ihren Vorurteilen kein Geheimnis, aber im Laufe der Zeit näherns sich die zwei aneinander an und bilden ein harmonisches Duo. Das Buch ist eine gekonnte Mischung aus Krimi und Regionalstudie. Das Wesen des Sauerlandes wird dem Leser dabei sehr gut vermittelt. Der Schreibstil ist genauso ruhig und gemütlich wie man es sich dort vorstellt. Die Autorin schreibt detailliert und mit der richtigen Menge an Humor, vor allem die Verständigungsprobleme erzeugen manch witzige Situation. Die Charaktere sind alle sehr ausführlich dargestellt und wirken dadurch auch realistisch. Trotz aller Ruhe ist das Buch aber auch ein Krimi, dem es nicht an Spannung fehlt. Die Fährten die Kathrin Heinrichs legt, führen den Leser oft in die Irre und erst das dramatische Ende zeigt den wahren Täter. Eine sich am Schluss anbahnende Liebesgeschichte rundet den Roman noch ab und lässt den Wunsch aufkommen, dass es gerne noch eine Fortsetzung geben darf.

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  • Fantastischer Krimi

    Nichts wie es war
    Dion

    Dion

    19. February 2017 um 19:33

    Kathrin Heinrichs wartet hier mit einem Krimi auf, den man gelesen haben muss. Ihre Protagonisten sind so wunderbar ausgearbeitet, dass man am Ende traurig ist, dass man "Freunde" verlassen muss. Die Freundschaft zwischen Zofia und Herrn Anton ist so aufmunternd und erfrischend, dass ich mir wünschen würde, dass es weitere Bücher über die zwei geben möge. Auch das sich nur langsam entwickelnde Verständnis zwischen der Polin und Thomas, dem Sohn von Herrn Anton, ist sehr realistisch beschrieben. Ich möchte dieses Buch allen Lesern (nicht nur den Krimiliebhabern) wärmstens empfehlen!!!!

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    • 2
  • Toller Krimi

    Nichts wie es war
    Alex1309

    Alex1309

    18. February 2017 um 08:45

    Das Cover ist zwar recht schlicht gestaltet, aber dennoch hat es meine Aufmerksamkeit angezogen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Der Schreibstil von Kathrin Heinrichs ist flüssig und der Spannungsbogen baut sich gleich zu Beginn auf, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Charaktere des Buches sind sehr gut dargestellt und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Für mich eine absolute Leseempfehlung und eine Autorin von der ich sehr gerne weitere Bücher lesen werde.

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  • Mordermittlungen auf eigene Fraust in deutsch-polnischer Zusammenarbeit

    Nichts wie es war
    FlotterAnton

    FlotterAnton

    13. February 2017 um 16:34

    Anton ist 77 Jahre, lebt in einem Dorf im Sauerland und hatte gerade einen Schlaganfall. Er will aber nicht in ein Heim sondern lieber eine polnische Pflegekraft so wie sein Freund Hannes. Dieser wird beschuldigt, „seine“ Polin Gabriella umgebracht zu haben. Das glaubt Anton überhaupt nicht und so beginnt er mit Hilfe von Zofia eigene Ermittlungen. Ich wohne selbst im Sauerland und so war ich gespannt auf diesen Krimi der Autorin. Kathrin Heinrichs war mir bisher bekannt aus ihrer Reihe der Sauerlandkrimis mit dem Ermittler Vincent Jakobs. Der flüssige und gut zu lesende Schreibstil, gewürzt mit einer Prise Humor und Ironie, lässt die Seiten nur so dahinfliegen. Sehr humorvoll werden hier auch die Vorurteile, die beide Nationen gegenüber der jeweils anderen haben, dargestellt. Die Charaktere sind sehr liebevoll und vielschichtig gestaltet und kommen äußerst authentisch rüber. Auch das Leben in einer kleinen Dorfgemeinschaft ist anschaulich beschrieben. Was mir allerdings in diesem Roman ein wenig fehlt, ist das typisch Sauerländische. Konnte ich mich in den Sauerlandkrimis sowohl aufgrund von Spracheigenheiten als auch Verhaltensweisen wiederfinden so kann diese Handlung m. E. auch in anderen Gegenden spielen. Der Fall und die - aufgrund von nach und nach auftauchenden Beweisen - Lösung sind sehr gut aufgebaut und es fehlt auch nicht an Spannung. Insgesamt ein guter Krimi, der von mir wohlverdiente vier Sterne bekommt. Ich werde auch zukünftig nach weiteren Krimis der Autorin die Ausschau halten.

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  • Nichts wie es war

    Nichts wie es war
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    11. February 2017 um 07:18

    Zofia kommt als polnische Pflegehelferin zu Anton in ein kleines sauerländisches Dorf,nicht ahnend,das es dort alles andere als ruhig zugeht!Die ebenfalls polnische Pflegekraft von Antons Freund Hannes wurde nämlich ermordet und Hannes soll der Täter sein.Anton,selbst gerade erst aus dem Krankenhaus entlassen und noch schwach,macht sich zusammen mit Zofia auf Tätersuche,wobei Thomas,Polizist und Antons Sohn,ihnen hilft. Das ist mein erstes Buch von Kathrin Heinrich,aber bestimmt nicht mein letztes! Sie beschreibt die Charaktere so,das man sie glaubt persönlich zu kennen,Zofia mit all ihren Ängsten und Sorgen in einem fremden Land bei fremden Menschen.Anton,alt und auf fremde Hilfe angewiesen.Thomas,der Sohn,der glaubt,das sein Vater nie stolz auf ihn war.Aber auch alle anderen Personen,die in dem Buch vorkommen,super beschrieben. Dazu kommt,der Schreibstil steht sehr angenehm,die Autorin versteht es, Spannung und Humor zu verknüpfen,das Ende hat mir gut gefallen,bleibt doch Platz zum spekulieren.

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  • Diesem Buch wünsche ich ganz viele Leser

    Nichts wie es war
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    10. February 2017 um 15:51

    Nach einem Schlaganfall ist Anton in der Reha, er will raus. Seine Kinder möchten schnell die Verantwortung abgeben, ein Pflegeheim wäre doch genau das Richtige. Aber nicht für Anton, er denkt an eine polnische Pflegerin, genauso eine, wie sein Freund Hannes hat, der unter Demenz leidet. Doch Hannes soll seine Gabriella erstochen haben, in einem Aggressionsanfall, so glaubt die Polizei. Für Anton ist das unvorstellbar und als er dann endlich zurück in seinem Haus ist und Zofia, eine junge polnische Pflegekraft, eintrifft, will er der Sache auf den Grund gehen. Rasch wird dem ungewöhnlichen Gespann klar, dass der Fall nicht so einfach liegt, wie die Polizei es gern hätte. Sie finden Spuren und Hinweise, die ein anderes Licht auf den Tod von Gabriella werfen und als auch Zofia bemerkt, dass sie beobachtet wird und nachts häufiger jemand ums Haus schleicht, muss sie doch Antons Sohn Thomas um Hilfe bitten, der als Polizeibeamter den Einfällen seines Vaters sehr ablehnend gegenüber steht. Ein alter, linksseitig gelähmter Mann und eine junge Polin auf Mörderjagd im Sauerland, da könnte man eine Krimikomödie erwarten. Obwohl die Konstellation auch viele humorvolle Seiten hat, ist das Buch viel mehr als das. Hier prallen zwei Welten aufeinander. Zofia kennt aus Erzählungen nur hochnäsige Arbeitgeber und der Sohn Thomas, der sie am Bahnhof abholt, bestätigt sofort ihre Vorurteile. Die Umwelt ist fein beobachtet und schon daraus ergeben sich urkomische Situationen, wenn zum Beispiel Zofia hört „polnische Frauen suchen nur deutsche Männer“ sie aber sehr schnell feststellen muss, dass die in die Jahre gekommen Dorfsingles, sie wie Motten umkreisen. Kathrin Heinrichs hat sehr genau beobachtet, das macht ihre Figuren so realistisch und vielschichtig gezeichnet. Solche Menschen finden wir in jedem Dorf und die Verhaltensweisen sind ebenfalls überall die gleichen. Man möchte lieber nichts gesehen haben und wo Rauch ist auch Feuer und man hört ja so viel, es sind die überall gleichen Vereinfachungen und Plattheiten, mit denen Anton und Zofia konfrontiert sind. Außerdem kann sie schreiben, mir hat ihr Stil sehr gut gefallen, witzig, manchmal ironisch, aber immer auch mit viel Verständnis für ihre Protagonisten, bis hin zum wirklich dramatischen Finale.Ein wirklich spannender und gekonnt aufgebauter Krimi, der mich überraschte. Das ist ein Buch, dem ich viele Leser wünsche und eine Autorin von der ich gern noch mehr lesen möchte.

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    • 2
  • Flüssig geschrieben, amüsant und spannend

    Nichts wie es war
    Lesenisttoll

    Lesenisttoll

    10. February 2017 um 09:51

    Anton kann nach einem Schlaganfall nicht mehr allein leben. Seine beiden berufstätigen Kinder beschließen daher, dass er fortan von einer polnischen Pflegekraft, Zofia, betreut werden soll. Zofia hat keine Pflegeerfahrung, ist aber sehr bemüht und versteht sich von Anfang an gut mit Anton. Interessant finde ich hierbei, dass die Situation mehr aus Zofias Perspektive erzählt wird: fremd im  (Sauer-) Land und im Umgang mit der Sprache, alles neu und ungewohnt. Gleich zu Beginn ihres Aufenthalts erfährt Zofia, dass erst vor kurzem eine andere Polin im Dorf ermordet wurde, angeblich von Antons dementem Freund Hannes. Zofia und Anton machen sich auf die Suche nach dem wahren Täter... Neben dem Kriminalfall sind die Dialoge sowie Zofias Bild "der Deutschen" höchst vergnüglich zu lesen. Ein wenig seltsam fand ich das Verschwinden und Wiederauftauchen einer Tasse (eine Tasse ist doch kein persönlicher Gegenstand?) - aber damit sollte wahrscheinlich das Bild von "nicht alle Tassen im Schrank haben" angedeutet werden. Ein flüssig geschriebenes Buch, das mir gut gefallen hat.

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    • 2
  • Polnische Pflegekräfte im Sauerland

    Nichts wie es war
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    06. February 2017 um 19:37

    Jedes Mal wenn ich ein Buch von Kathrin Heinrichs lese fühlt es sich an wie nach Hause kommen. In dem Kriminalroman wird eine polnische Pflegekraft ermordet, die einen demenzkranken Patienten gepflegt hatte. Mein Großonkel im Sauerland wurde auch eine Zeitlang von einer netten Dame aus Polen gepflegt, bevor er dann in eine Pflegeheim kam. Daher war ich mit der Thematik sofort vertraut und fühlte mich in dem Buch gleich wohl. Hinzu kommt aber auch, dass der Schreibstil sehr angenehm ist. Alles ist relativ langsam und gemütlich, wie das im Sauerland halt so ist. Ich finde, jeder, der die Region vorher nicht kannte, kann sich nach dem Lesen des Buches nun ein realistisches Bild davon machen. Den Kriminalfall, sprich eine tote Polin, die angeblich von einem Demenzkranken getötet wurde, finde ich total spannend und sehr innovativ. Das ganze Buch über kann man mit rätseln und überlegen, wer denn wohl der wahre Täter ist. Hinzu kommt auch noch die "Freindschaft" zwischen Zofia und Thomas, was ganz amüsant zu lesen ist. Herr Anton, einer der Protagonistin, ist für mich auf jeden Fall ein Sympathieträger, ebenso wie Zofia, was für einen gelungenen Krimi absolut wichtig ist.

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  • Buchverlosung zu "Nichts wie es war" von Kathrin Heinrichs

    Nichts wie es war
    KathrinHeinrichs

    KathrinHeinrichs

    Ihr lest gern spannende Krimis? Ihr schätzt Charaktere, die einem ans Herz wachsen? Ihr liebt Bücher, die man nicht weglegen kann? Dann bewerbt euch um „Nichts wie es war“:Anton ist alt. Zofia ist jung.Anton liebt sein Dorf. Zofia liebt Polen.Eins allerdings verbindet die beiden: Sie wollen aus ihrem Leben noch etwas machen. Zum Beispiel einen Mordfall lösen ...In einem kleinen Dorf wird eine polnische Pflegekraft erstochen. Von ihrem demenzkranken Patienten, angeblich. Dessen Freund Anton jedoch will das nicht glauben. Aber so richtig tun kann er auch nichts. Er hat selbst einen Schlaganfall gehabt. Er braucht Hilfe, er braucht eine Polin. Wer kommt, ist die junge Zofia - temperamentvoll, neugierig und mit natürlichem Charme. Das ungleiche Paar beginnt in Antons Dorf jeden Stein umzudrehen – und muss feststellen, dass sich darunter so manches Geheimnis verbirgt.„Anton und Zofia erobern jedes Herz im Sturm. Hochspannend und sehr intensiv – unbedingt lesen!“20 Exemplare von „Nichts wie es war“ werden verlost. Bewerbt Euch bis zum 22. Januar, erzählt, wo Ihr das Buch rezensiert, und beantwortet folgende Frage: Habt ihr schon mal ein polnisches Gericht gegessen - und hat es euch geschmeckt?

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    • 114
  • Nichts wie es war

    Nichts wie es war
    Gelinde

    Gelinde

    04. February 2017 um 10:48

    Nichts wie es war, von Kathrin Heinrichs Cover: Ein kahler Baum und ein düsterer Himmel, passend für einen Krimi. Inhalt: Handlungsort: ein „Dorf“ im Sauerland. Hauptprotagonisten: Anton 77, nach einem Schlaganfall braucht er Hilfe im Haus (um weiterhin dort alleine wohnen zu können). Diese bekommt er durch die weitere Hauptprotagonistin Zofia. Eine junge Polin die als „Hilfe“ bei ihm einzieht. Ein Mordfall erschüttert das Dorf. Der demente Hannes, soll seine (auch polnische) Pflegerin Gabriella erstochen haben. Hannes ist/war Antons bester Freund und er kann und will nicht glauben, dass dieser eine solche Tat begangen hat. Zusammen mit Zofia beginnt Anton zu recherchieren. Bei der Tätersuche bringen sie sich das ein oder andere mal durchaus in Gefahr. Meine Meinung: Ein toller Krimi. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und die Geschichte sehr spannend aufgebaut. Immer wieder gibt es Einschübe, die ein Jahr zurückreichen und ich war gespannt wie die sich mit der Gegenwart verknüpfen. Die Charaktere sind sehr individuell und liebevoll gezeichnet, die Personenanzahl ist überschaubar. Es herrsch ein warmer Ton (auch wenn es sich um einen Mord handelt) und der eingesetzte Humor ist sehr gekonnt und passend platziert. Immer wieder bringen Anton und Zofia neue Indizien ans Licht und geben dem Fall somit eine neue Wende und bringen neue Verdächtige ins Spiel. Ganz leise werden auch ein paar gesellschaftskritische Standpunkte angesprochen. Denn u.a. erfahren wir durch Anton wie deprimierend es im Alter sein kann auf Hilfe angewiesen zu sein, und durch Zofia erfahren wir wie die andere Seite, die Polinnen die Hilfe anbieten Vorurteile hat oder diese an sich selber erfährt. Gerade Zofias „Sprachprobleme“ werde sehr liebenswert eingebaut und machen das Ganze sehr authentisch. Sehr gut gefällt mir auch, dass hier mal kein neurotischer Kommissar mit einem verkorksten Liebesleben im Mittelpunkt steht, sondern ein ganz normaler „Senior“ und seine „Hilfe“ auf Mörderjagd gehen. OK, Thomas der Sohn von Anton ist bei der Polizei (aber bei der Drogenpolizei in einem ganz anderen Bezirk), und der wird von Anton sehr gut manipuliert und zu Mithilfe „aktiviert“. Und hier wird dann auch eine behutsame Liebesgeschichte angedeutet, die aber dem Krimi überhaupt nicht in die Querer kommt oder stört, im Gegenteil, es ist perfekt eingebaut. Autorin: Kathrin Heinrichs, geb. 1970 im Sauerland, studierte in Köln Germanistik und Anglistik und arbeitet seit 1999 als Autorin und Kabarettistin. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Mende3n. Mein Fazit: Ein total spannender Krimi, mit einem Hammer-Überraschungs-Ende und ein schönes Happy End wird auch noch angedeutet.Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 hochverdiente Sterne.

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  • Altenpflege kann lebensgefährlich sein

    Nichts wie es war
    snowbell

    snowbell

    02. February 2017 um 16:39

    Der Krimi "Nichts wie es war" von Kathrin Heinrichs ist 2016 im Blatt Verlag erschienen und spielt mitten im ruhigen Sauerland. In einem Dorf wird eine polnische Pflegekraft erstochen aufgefunden. Alle Indizien deuten auf Hannes, ihren alten demenzkranken Patienten hin, der kurzerhand in die Psychiatrie eingewiesen wird. Nur Anton, der selbst noch unter den Folgen eines Schlaganfalls leidet, will nicht an die Schuid seines guten Freundes glauben und nimmt die Ermittlungen auf eigene Faust auf. Unterstützt wird er von seiner polnischen Pflegerin Zofia, die zwar etwas ängstlich ist, aber ihren betagten Schützling nicht im Stich lässt, sondern ihn tatkräftig unterstützt. Das Cover zeigt einen knorrigen Baum vor einem düsteren Himmel. Die Idylle des Sauerlandes ist trügerisch. Der Leser spürt instinktiv, dass hier etwas im Argen liegt, wie der gut gewählte Titel "Nichts wie es war" andeutet. Die Autorin Kathrin Heinrichs hat alle Charaktere in diesem Buch gut ausgearbeitet. Die Protagonisten Anton und Zofia könnten unterschiedlicher nicht sein. Anton ist ein durch einen Schlaganfall körperlich beeinträchtigter Rentner, der zwar seine Beweglichkeit, nicht aber seinen Verstand eingebüßt hat und nach der Wahrheit sucht. Zofia stammt aus Polen, wil sich endlich freistrampeln und auf eigenen Füßen stehen. Sie gibt sich große Mühe, die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen, tritt manchmal ins Fettnäpfchen und leistet sich sprachliche Schnitzer, aber zeigt immer viel Herz und Mitgefühl. Zusammen bilden sie ein unschlagbares Team, das manchmal schlauer ist, als die Polizei erlaubt. Auch die anderen Charaktere sind sehr interessant und verbergen hinter ihrer glatten Fassade einige Abgründe, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Der Krimi lässt sich flott lesen und ist fesselnd, aber auch witzig geschrieben. Die Autorin hält den Spannungsbogen konsequent durch und baut einige Überraschungen ein, mit denen der Leser nicht gerechnet hat. Hierzu gehört auch ein zweiter Erzählstrang, der aus der Sicht einer Person geschrieben ist, die stärker in das Verbrechen verstrickt ist, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Für mich ist es ein sehr gelungener Krimi, der mir einige abwechslungsreiche Stunden beschert hat. Deshalb vergebe ich 4 Sterne und empfehle das Buch gern weiter.

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  • Riskante Altenpflege

    Nichts wie es war
    sommerlese

    sommerlese

    31. January 2017 um 19:25

    Der Krimi "*Nichts wie es war*" stammt von Autorin "*Kathrin Heinrichs*" und erscheint 2016 im "*Blatt Verlag*". In einem sauerländischen Dorf wird eine polnische Pflegekraft erstochen. Von ihrem demenzkranken Patienten Hannes, so glaubt jedenfalls die Polizei. Dessen Freund Anton kann das einfach nicht glauben. Er hat selbst einen Schlaganfall gehabt und braucht HiIfe,  die Polin Zofia kommt zu ihm und eine spannende Tätersuche beginnt. Dieser Kriminalroman spielt im beschaulichen Sauerland. Er zeigt jedoch auch die böse Seite dieser ansonsten so ruhigen waldreichen Gegend. Als Anton erfährt, dass sein Freund Hannes, eine herzensgute Seele, angeblich seine Pflegekraft ermordet haben soll, kann er das nicht glauben. Aber wie soll er jetzt ermitteln, wo er gerade die Folgen eines Schlaganfalles auskuriert und selbst auf Hilfe angewiesen ist? Die Hilfe naht mit Zofia, einer junge Polin, die zwar manchmal etwas schreckhaft, aber im Ernstfall doch recht mutig ist. Sie sorgt nicht nur rührend für Anton, nein, sie stürzt sich auch noch gemeinsam mit ihm in die Nachforschungen um den Todesfall. Dabei ergänzen sie sich perfekt. Mit hat dieser Krimi gut gefallen, er ist flott zu lesen, hat viele spannende Situationen und ist durch die Sprachprobleme von Zofia auch teilweise recht lustig. Sehr unterhaltsam fand ich die vielfältig geschilderten Charaktere, hier lernt man die Dorfbewohner bestens kennen und sieht auch hinter ihre gutbürgerliche Fassade. Was sich dahinter verbirgt, darüber möchte ich hier aus Spoiler-Gründen schweigen. Nur soviel: Es ist nichts so wie es scheint.  Der Autorin gelingt es gut, die Situation von Anton zwar als hilfsbedürftig darzustellen, aber sie zeigt auch, wie energisch und vehement er sich bei der Tätersuche einsetzt. Sie setzt damit ein deutliches Zeichen, dass alte Menschen auch ihre persönliche Würde und Eigenständigkeit behalten, egal wie ihre körperliche Situation aussieht. Dank Zofia wird der Blick hinter die Kulissen gelüftet. Sie nutzt ihre Menschenkenntnis und ihre persönliche Art, um an Informationen zu gelangen. Der Sohn von Anton ist Polizist, aber die wahren Ermittler sind hier eindeutig Zofia und Anton!   Ein Problem hatte ich anfangs mit den Rückblenden, die durch übergeordnete Zeiten Klarheit in die chronologische Handlung bringen sollten. Mich haben sie eher verwirrt. Erst im Verlauf des Buches konnte ich sie zeitlich richtig einordnen.   Ein sehr unterhaltsamer Krimi, der mir schöne Lesestunden geschenkt hat und spannende Momente.  

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