Warum es nicht egal ist, wie wir schreiben

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Ein interessantes Debattenbuch, das zur weiteren Diskussion einlädt und dabei kurzweilig in die derzeitige Gemengelage einführt.

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Inhaltsangabe zu "Warum es nicht egal ist, wie wir schreiben"

Immer wieder hört man Klagen, Schüler oder Studierende könnten heute nicht mehr (recht)schreiben. Stellen können nicht besetzt werden, weil Bewerber am Deutschtest scheitern. Erhebungen weisen schlechte Rechtschreibleistungen nach. - Stimmt das so? Wenn ja, was läuft falsch in unseren Schulen, in unserer Gesellschaft, wenn das richtige Schreiben nicht mehr als Schlüsselqualifikation angesehen wird? Und wie können wir das ändern? Die Leiterin der Dudenredaktion diskutiert mit Vertretern aus Wissenschaft, Schule und Medien zum Thema "Warum es nicht egal ist, wie wir schreiben".

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783411742967
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Bibliographisches Institut
Erscheinungsdatum:22.02.2018

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    seschatvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein interessantes Debattenbuch, das zur weiteren Diskussion einlädt und dabei kurzweilig in die derzeitige Gemengelage einführt.
    Ein spannendes Debattenbuch über die deutsche Rechtschreibung

    Zuerst habe ich mich gefragt: Was ist denn eigentlich ein Debattenbuch? Aber als ich dann auf die erste Seite des kleinen Büchleins blickte, verstand ich, dass es um eine verschriftlichte Podiumsdiskussion der Dudenredaktion aus dem Jahr 2017 handelte. Zur illustren Diskussionrunde gehörten nehmen der Dudenredaktionsleiterin Dr. Kathrin Kunkel-Razum noch der Schauspieler Burghart Klaußner, die Grundschullehrerin Ulrike Holzwarth-Raether sowie der Jenaer Germanistikprofessor Dr. Peter Gallmann. Zur Diskussion stand die deutsche Rechtschreibung und ihr Stellenwert im Hier und Jetzt - ein vieldiskutiertes Thema der letzten Jahre. 

    Wer, wie ich, selbst Sprachlehrer ist, versteht die Dringlichkeit der Thematik in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Technisierung. Zum einen hat das Smartphone und der PC in vielen Kinderzimmern den Schreibblock und das autonome Denken ersetzt. Zum anderen wird in der Schule, vor allem im Gymnasialbereich, vermehrt Exegese und nicht Rechtschreibung und Grammatik unterrichtet. Doch wie lässt sich diesem Negativtrend entgegenwirken?

    Im Rahmen der Gesprächsrunde plaudern die geladenen Gäste nicht nur über Kindheits- und Schulerinnerungen, sondern schildern auch alltägliche Beobachtungen und Erfahrungen aus dem eigenen Berufsumfeld. Während Schauspieler mehr an der mündlichen Ausdrucksweise feilen, geht es Lehrern um Korrektheit und die entspreche nach Aussage der Diskussionsteilnehmer schon lang nicht mehr den üblichen Standards des DUDENS. Ob Diktat oder Seminararbeit Autokorrektur kann nicht alles leisten und daher sollte vermehrt auf die Vermittlung von orthografischen Basiswissen geachtet werden. Aber wie?

    Kinder, Erwachsene, Lernende im Allgemeinen müssen wieder für ihre Sprache und besonders für den korrekten Umgang mit dieser begeistert und sensibilisiert werden; was in Zeiten von WhatsApp und Twitter nicht einfach ist. Doch es lohnt sich, denn eine orthografisch exakt verfasster Text (Bewerbung, Businessplan etc.) dient heute mehr denn je als erfolgreicher Türöffner. 
    Schließlich muss man anerkennen, dass die 64 Buchseiten die spannende und schier unerschöpfliche Rechtschreibthematik facettenreich beleuchten und dazu anregen, selbst einmal über die eigenen Kenntnisse und Rechtschreibsozialisation nachzudenken. Möge der DUDEN und die Beschäftigung mit Orthografie niemals verloren gehen.

    FAZIT
    Ein interessantes Debattenbuch, das zur weiteren Diskussion einlädt und dabei kurzweilig in die derzeitige Gemengelage einführt. M. E. ist Rechtschreibung eine Schlüsselqualifikation für jedermann und sollte das auch bleiben. 







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