Kathrin Lange , Stefanie Heindorf Bruderliebe

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Inhaltsangabe zu „Bruderliebe“ von Kathrin Lange

Norddeutschland, Anfang des 19. Jahrhunderts Allen Bemühungen ihrer fürsorglichen Stiefmutter Henriette zum Trotz verliebt sich Theresia in Sebastian von Langenthal. Selbst als Henriette Theresia immer mehr Steine in den Weg legt, gelingt es den beiden mit Hilfe ihres gemeinsamen Freundes Clemens, sich heimlich zu treffen. Doch Theresias Vater Konrad hütet ein dunkles Geheimnis. Als die Wahrheit ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der beiden Liebenden ahnt, dass sie Opfer einer sorgfältig geplanten Intrige sind. Nur Clemens scheint noch auf ihrer Seite zu stehen. Kann er die Liebenden wieder zusammenführen?   „Bruderliebe“ erzählt das Märchen von Rapunzel neu. Aus der Liebesgeschichte zwischen Rapunzel und ihrem Prinzen wird ein düster-spannender historischer Roman um Intrigen, Zweifel und sogar Mord.

Zu vorhersehbar.

— cybersyssy

Leider zu sehr in der Märchenvorlage verhaftet, als dass die Umsetzung als historischer Roman funktionieren würde.

— JuliaB

Ein wunderbares, historisches Märchen.

— dieFlo

Für Märchen- und historische Romane - Liebhaber.

— Janine2610

Eine nette Adaption der Rapunzel-Geschichte, bei der der Funke leider nicht ganz überspringen wollte - Schade!

— Leochiyous

Eine wirklich gelungene Übertragung des Rapunzelmotivs in einen spannenden, historischen Roman voller Intrigen und Leidenschaft

— Tintenelfe

kein typischer, "langweiliger" historischer Roman. Romantisch, Mittreissend und Fesselnd.

— Zauberzeichen

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    Bruderliebe

    cybersyssy

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Neu-Umsetzungen von Märchen sind ja nichts Neues, aber immer wieder interessant zu sehen, was daraus gemacht wird. Ich habe das Buch gewonnen und hätte es mir nie gekauft, da es sich um einen historischen Roman handelt. Tja, so muss ich denn leider auch gestehen, dass mich das Buch nicht wirklich gefesselt hat. Die Umsetzung des Märchens und sein Transport in den Beginn des 19. Jahrhunderts sind ganz gut gelungen, doch war leider alles vorhersehbar und das lag nicht am Märchen an sich. Nein, sobald alle Figuren dem Leser bekannt waren, war mir klar, wie alles weiter geht, welche Intrigen gesponnen werden und wer mit wem in Zukunft paktieren wird. Das Buch an sich ist locker-leicht zu lesen und die direkte Sprache passt zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Es ist bestimmt nicht die Schuld der Autorinnen, dass ich das Buch stellenweise mehr als langatmig fand und vergebe ich wohlwollend 3 von 5 Sternen. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Norddeutschland, Anfang des 19. Jahrhunderts Allen Bemühungen ihrer fürsorglichen Stiefmutter Henriette zum Trotz verliebt sich Theresia in Sebastian von Langenthal. Selbst als Henriette Theresia immer mehr Steine in den Weg legt, gelingt es den beiden mit Hilfe ihres gemeinsamen Freundes Clemens, sich heimlich zu treffen. Doch Theresias Vater Konrad hütet ein dunkles Geheimnis. Als die Wahrheit ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der beiden Liebenden ahnt, dass sie Opfer einer sorgfältig geplanten Intrige sind. Nur Clemens scheint noch auf ihrer Seite zu stehen. Kann er die Liebenden wieder zusammenführen?

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    parden

    18. January 2015 um 10:49
  • Rapunzel im 19. Jahrhundert - gute Idee, aber mäßig toll umgesetzt

    Bruderliebe

    JuliaB

    13. May 2014 um 19:20

    Das Märchen von Rapunzel neu erzählt: Die junge Theresia von Rotenburg wächst sehr behütet auf, denn ihre Stiefmutter Henriette schirmt sie radikal von der Welt ab, um Theresias Unschuld zu schützen, und sperrt sie dazu sogar manchmal in ein Turmzimmer ein. Aber trotz all ihrer Vorsichtsmaßnahmen geschieht es, dass Theresa den bürgerlichen Sebastian Langenthal trifft und sich verliebt, und auch er hat sein Herz an das scheue Mädchen mit dem wunderbaren langen blonden Haar verloren. Heimlich treffen sich die beiden, aber es dauert nicht lange, bis die Stiefmutter dahinter kommt. Sie versucht mit allen Mitteln, die Liebenden zu trennen, und gräbt dazu alte Geschichten und Geheimnisse aus. Und auch Sebstians Bruder Ludwig hat Interesse an der schönen Theresia und ist nicht gewillt, von seinem kleinen Bruder ausgestochen zu werden... Die Idee, das Märchen von Rapunzel neu zu erzählen und die Geschichte ins 19. Jahrhundert zu übertragen, fand ich sehr reizvoll. Und die Umsetzung ist auch wirklich gut gelungen. Jedem Kapitel wurde ein Zitat aus Rapunzel vorangestellt, das dem Leser einen kleinen Vorgeschmack gibt, so dass die Parallelen zwischen dem Geschichte und dem Märchen auch in kleineren Wendungen deutlich werden. Auch aus historischer Sicht gibt es wenig zu bemängeln. Der ganze Hintergrund wurde sorgfältig recherchiert und die vielen stimmigen Details schaffen es, das 19. Jahrhundert plastisch auferstehen zu lassen. Allerdings liegen auch die Schwächen des Buches in der Gratwanderung zwischen Märchen und historischem Roman begründet. Die Nebenfiguren sind fast alle durchaus nachvollziehbar und lebensnah getroffen, so ist etwa die Stiefmutter eigentlich gar nicht so böse, sondern hat durch schmerzhafte Erlebnisse in ihrer Vergangenheit durchaus Gründe, Theresia derart abzuschotten, auch wenn sie dabei zu weit geht. Aber Theresia selbst und auch Sebastian bleiben auffällig farblos. Sie sind edel, lieb und gut, aber letztlich nicht mehr als einfach gestrickte Abziehbilder von Prinz und Prinzessin. Solche schablonenartige Figuren liegen in der Natur eines Märchens, taugen aber leider nicht dazu, eine Geschichte über dreihundert Seiten zu tragen. Auch die Vorhersehbarkeit der Handlung gehört zu einem Märchen, nimmt dem Roman aber viel an Spannung. Zudem merkt man dem Buch an, dass das Manuskript immer wieder überarbeitet und umgeschrieben wurde (was wohl an der doppelten Autorenschaft liegt), denn dabei haben sich diverse kleine Unstimmigkeiten eingeschlichen: wenn sich beispielsweise der Vater zwischen Frau und Tochter setzt, kann diese wohl kaum unbemerkt nach der Hand ihrer Stiefmutter greifen. Solche inhaltliche Patzer sind zwar nur kleine Makel, aber in ihrer Häufigkeit doch mit der Zeit nervig. Fazit: leider konnte sich diese Adaption von Rapunzel zu wenig von der Märchenvorlage lösen, so dass die Umsetzung als historischer Roman nur begrenzt funktioniert. Wer aber bereit ist, den Hauptfiguren die fehlende Tiefe zu verzeihen, dürfte an diesem neuen Rapunzel seine Freude haben.

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  • Sehr schöne Märchenadaption

    Bruderliebe

    AnnikaDick

    22. March 2014 um 13:44

    „Dieser Roman spielt in einer Zeit zwischen den Zeiten.“ Wenn ich einen solchen Satz einem Roman vorangestellt lese, kuschele ich mich in meine Decke auf der Couch, rutsche noch ein wenig tiefer in die Kissen hinter mir und kann schon ein kleines wohliges Seufzen nicht unterdrücken. Ich liebe Märchen, was mich ihren neuen Umsetzungen gegenüber kritisch sein lässt. Eine Märchenadaption ist also besser richtig gut, oder ich werde ihr gegenüber äußerst ungemütlich. Und was soll ich sagen? „Bruderliebe“ ist so richtig, richtig gut! Die klassischen Bestandteile des Märchens Rapunzel sind da und sind mit so vielen Änderungen und Anpassungen versehen, dass es passt, ohne zu weit vom Märchen abzuweichen oder es zu einer reinen Nacherzählung des altbekannten zu machen. So muss man sich fragen, ob Theresias Stiefmutter sie wirklich aus egoistischen Gründen vor der Welt versteckt, oder ob nicht ihre eigenen Erfahrungen, die von Anfang an hier und da angedeutet werden, ohne, dass man das ganze Ausmaß dessen, was sie erlebt hat, direkt erfährt, Schuld daran sind, dass sie die junge Frau wie eine Glucke behütet, nicht wie eine Hexe einsperrt. Oder ist sie doch mehr um ihr eigenes Wohl als um das ihrer Tochter besorgt? Auch Theresia in der realen Person des Friedrich Clemens Gerke einen treuen Freund zur Seite zu stellen, der ihr und Sebastian dabei hilft, sich heimlich zu treffen, fand ich eine sehr schöne Idee. Ein wenig erinnerte er mich an die Rolle, die Leonardo Da Vinci im Hollywoodfilm „Auf immer und ewig“ innehatte. In Ludwig, Sebastians Bruder, findet sich auf den ersten Blick ein durch und durch bösartiger Antagonist, fast schon zu böse für diese Geschichte. Wer sich mehr mit Märchen beschäftigt hat, oder ältere Versionen der Grimm’schen Märchen kennt, erkennt jedoch, dass er hervorragend in ein solches gepasst hätte, bedenkt man, dass die Geschichten, die heute Kindern erzählt werden, und dafür immer stärker zensiert und verharmlost werden. Ludwig passt in diese erwachsene Adaption eines ursprünglich für ein erwachsenes Zielpublikum geschriebenes Märchen. Ebenso passt die Intrige, die sich in diesem Roman entspinnt, die von Seite zu Seite heimtückischer und dramatischer wird ehe es fast zur Katastrophe kommt. Natürlich nur fast, denn wie im Märchen gibt es auch hier ein Happy End – ich sehe das jetzt einmal nicht als Spoiler an, das zu „verraten“. Soviel aber noch: Das Ende ist sehr gut gelöst. Ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, wie ein Punkt, der auch im Originalmärchen (nicht mehr aber in der heutigen Fassung) auftaucht, gelöst wird, ohne, dass das Ende zu kitschig und unglaubwürdig bzw. unpassend wird – selbst für eine Zeit zwischen den Zeiten. Die Autorinnen haben es hervorragend und glaubhaft gelöst. „Bruderliebe“ ist für das perfekte Buch für kalte Abende auf der Couch oder im Lieblingslesesessel: Das Buch lässt uns träumen von einer längst vergessenen Zeit, nimmt uns mit einer wunderschönen Sprache und vielen kleinen Details, die hervorragend in die Geschichte gewebt sind, mit auf eine Reise und lässt uns das Märchen, das wir aus unserer Kindheit kennen, noch einmal ganz neu erfahren. Das Buch erhält von mir 4 1/2 von 5 Punkten.

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  • Bruderliebe

    Bruderliebe

    Alchemilla

    16. March 2014 um 19:18

    === Die Einleitung:=== Schon als Kind habe ich Märchen geliebt und diese Liebe blieb bis heute erhalten. Außerdem lese ich sehr gerne historische Romane. Ich mag es, in längst vergangene Zeiten einzutauchen, mir vorzustellen, wie die Menschen damals gelebt haben, wie die Gesellschaft damals strukturiert war und wie weit die Technik und die Wissenschaften fortgeschritten waren. Daher freute ich mich sehr, als ich von der Buchreihe „Die Grüne Fee“ und der Idee dahinter erfuhr. Als das Buch „Bruderliebe“ als Wanderbuch angeboten wurde, meldete ich mich sofort dafür an und war sehr gespannt darauf, wie die beiden Autorinnen das Märchen von Rapunzel wohl interpretieren würden. ===Die Autorinnen:=== Die Autorinnen leben mit ihren Familien in der Nähe von Hildesheim. Stefanie Heindorf arbeitet als Lehrerin. „Bruderliebe“ ist ihr erster Roman. Kathrin Lange veröffentlicht seit 2005 historische Romane. „Bruderliebe“ ist ihr erstes Werk für den Dryas-Verlag. www.kathrin-lange.de ===Fakten zum Buch:=== Das broschierte Taschenbuch erschien im Februar 2013 beim Dryas-Verlag. Es umfasst 316 Seiten und ist im Buchhandel für 12,95 Euro zu haben. „Bruderliebe“ ist ein eigenständiger Roman, der zur Buchreihe „Die Grüne Fee“ gehört. ===Die Grüne Fee===: „Wann begann die Moderne? Welche Entwicklungen waren nötig, um von der Dampfmaschine zum Computer zu kommen? Welche moralischen und gesellschaftlichen Änderungen hat das Voranschreiten der Technik nach sich gezogen? Aus diesen Fragen heraus ist die Idee zur Roman-Reihe „Die Grüne Fee“ entstanden. Als „Grüne Fee“ bezeichnet man Absinth, den Wermut-Schnaps, der im 19. Jahrhundert „modern“ war. Höhenflüge nach seinem Genuss ließen Kunstwerke entstehen oder zerstörten Existenzen, wie man am Beispiel leidenschaftlicher Absinth-Trinker wie Van Gogh, Baudelaire, Hemingway oder Wilde sehen kann. Diese Doppeldeutigkeit sollte auch in den Romanen der Reihe eingefangen werden. Spannende Geschichten zeigen Fluch und Segen der Technik und folgen einem Weg, der Ende des 18. Jahrhunderts mit dem Ersten Weltkrieg endet, also das lange 19. Jahrhundert durchzieht. Die Herausgeberinnen der Reihe sind Marlene Kraus und Kathrin Lange.“ Quelle: Dryas-Verlag ===Die Gestaltung des Buches:=== Das Cover des Buches ist grün, passend zur Reihe „Die Grüne Fee“. Die verschiedenen Grüntöne in hellen und dunklen Schattierungen, sowie die verschnörkelten Muster, in welchem der Hintergrund des Covers gehalten ist, erinnern mich an einen Bogen edles, altes Briefpapier oder an eine Wandtapete. Ganz oben stehen der Name der Buchreihe und darunter die Namen der beiden Autorinnen. In grünen Großbuchstaben, die farblich sehr gut zum Hintergrund passen, steht darunter der Titel des Buches. Im Zentrum des Covers sieht man einen alten silbernen Handspiegel, in dessen Innenfläche man eine hübsche junge Frau erblickt. Ihr Haar ist kunstvoll geflochten, sie trägt Perlenohrringe und ein Kleid, wie es sich für eine Adlige im 19. Jahrhundert gehört. Ihr Blick ist zur Seite gewandt. Ich stelle mir vor, dass es sich bei der jungen Frau im Handspiegel um Theresia handelt. Unter dem Handspiegel sieht man eine kleine Zeichnung einer Burg und der Ländereien drum herum. Mir gefällt das Cover sehr gut. Es passt gut zur Geschichte und zu dem Buch selbst, welches Geschichte und Märchen zu einem einzigartigen Ganzen vereint. ===Der Verlag über das Buch:=== Norddeutschland, Anfang des 19. Jahrhunderts. Gegen den Willen ihrer Stiefmutter Henriette verlieben sich die behütete Theresia aus adligem Hause und der bürgerliche Sebastian ineinander. Doch Theresias und Sebastians Vergangenheit verbindet ein dunkles Geheimnis. Als es ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der Beiden ahnt, dass sie Opfer einer Intrige sind. Denn nicht nur Henriette setzt alles daran, sie auseinanderzubringen… „Bruderliebe“ erzählt das Märchen von Rapunzel neu – als düster-spannenden historischen Roman um Intrigen, Zweifel und Mord. ===Die Geschichte und meine Meinung dazu:=== „Bruderliebe“ spielt laut den Autorinnen in einer Zeit zwischen den Zeiten. Einer fiktiven Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts, irgendwann zwischen den Veröffentlichungen der Gebrüder Grimm und dem Tod Napoleons. Ich war sehr gespannt, was mich für ein Roman erwartet und begann, den traurigen Prolog zu lesen, der mich auf die Geschichte einstimmte. Es ist ein trauriger Tag, an dem die Totenglocke zwei Mal läutet. Der Burgherr, ein junger Baron muss an diesem Tag seine Frau und seinen neugeborenen Sohn zu Grabe tragen. In dieser schweren Stunde steht ihm der Kaplan Häusler bei, der ihm und seiner Familie auch später noch gute Dienste leisten wird. Nach diesem kurzen Ausflug in die Vergangenheit beginnt das erste Kapitel, wie die anderen Kapitel danach mit einem dazu passenden Zitat aus „Rapunzel“. Theresia von Rotenburg lebt mit ihrer Stiefmutter Henriette von Rotenburg und ihrem Vater Konrad von Rotenburg auf der Trendelburg in Nordhessen, die auch „Rapunzelburg“ genannt wird. Theresia hat ihr bisheriges Leben fernab von der Gesellschaft verbracht und kennt das gesellschaftliche Leben nur aus den zahlreichen lebhaften Erzählungen ihrer Stiefmutter und ihrer jungen Zofe Marie. Achtzehn Jahre lang kannte sie nur die Burg des Vaters und durfte noch nicht einmal im angrenzenden Park spazieren gehen. Ihr Leben drehte sich um den Alltag auf der Burg, die Bediensteten, die Bibliothek des Vaters und die Mußestunden mit der Stiefmutter. Diese kam in regelmäßigen Abständen mittels eines geheimen Klopfzeichens zu Theresia ins Zimmer, wo sie dann mit ihr redete und ihr mit einer Bürste das schöne, hüftlange blonde Haar bürstete. Bei diesen Gesprächen schilderte die Stiefmutter gesellschaftliche Ereignisse wie einen bevorstehenden Ball in den buntesten Farben und Theresia kam schier um vor Sehnsucht, endlich die Welt um sie herum zu erkunden. Konrad von Rotenburg kann seiner Tochter keinen Wunsch abschlagen und so ergriff diese die Chance für mehr Freiraum beim Schopf und bat ihren Vater darum, ihn und die Stiefmutter bei einem Besuch des Gottesdienstes in der Kirche am Karfreitag zu begleiten. Dieser ließ sich erweichen und obwohl seine Frau vor Zorn darüber nur so sprühte, ließ er sich davon nicht wieder abbringen. So kam es wie es kommen musste. Die Stiefmutter hatte Theresia all die Jahre erfolgreich von allen Männern abgeschirmt, doch bei dem Kirchenbesuch zog die hübsche junge Frau natürlich alle Blicke auf sich. Viele Damen ihres Standes waren in Theresias Alter schon verheiratet und sie durfte noch nicht ein Mal debütieren. Staunend sog sie all die neuen Eindrücke in sich auf und die Männerwelt verzehrte sich nach der jungen Frau, die ihr so viele Jahre vorenthalten worden war, wie eine exotische Frucht. Ein junger Mann war besonders fordernd und Theresia empfand seine Blicke geradezu als Demütigung. Ein Anderer jedoch, der wundervolle grüne Augen hatte, erregte ihre Aufmerksamkeit und ging ihr nicht wieder aus dem Kopf. Die ungleichen Männer waren beide die Söhne von Heinrich Langenthal. Der forsche Ludwig, der sich nahm was er wollte und der prinzipientreue Sebastian, der die Frauenwelt vor seinem Bruder schützen wollte, da er wusste, welch schlechten Charakter er hat. Heinrich Langenthal war ein Bürgerlicher, der reicher sein sollte als Theresias Vater. Seine Söhne wären also eine gute Partie für Theresia und den finanziell angeschlagenen Baron. Davon möchte Henriette jedoch nichts wissen und so versucht sie zunächst erfolglos mit allen Mitteln Theresia von Sebastian fernzuhalten. Sebastian und Theresia lieben einander heiß und innig und finden Mittel und Wege sich heimlich zu treffen, was nicht ohne Folgen bleibt. Als Henriette dahinter kommt, schmiedet sie mit Hilfe von Ludwig, der noch immer nach Theresia giert und außer sich vor Zorn ist, dass sie seinem Bruder schöne Augen macht einen Plan, nicht wissend, welches Unheil sie damit heraufbeschwört. Hat das junge Paar noch eine Chance? ===Mein Fazit:=== „Bruderliebe“ ist ein Buch, welches mich so richtig gefesselt hat. Geschickt verbinden die beiden Autorinnen das Märchen von „Rapunzel“ mit historischen Elementen zu einer mitreißenden Geschichte voller Verrat, Lügen, einer zarten Liebe und dem Tod. Wie im richtigen Märchen gab es in „Bruderliebe“ die Guten und die Bösen und es war schon von Anfang an klar, wer zu welcher Kategorie gehörte. Die Autorinnen haben die fiktive Zeit in der Theresia lebte sehr gut beschrieben. Ich konnte mir Theresias Umfeld, die Burg und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten lebhaft vorstellen. Theresia lebte zu einer Zeit, in welcher die Eltern noch gesiezt wurden. Sie sprach ihre Stiefmutter mit Maman an und wurde selbst mit Mademoiselle angesprochen. Überhaupt kamen einige französische Ausdrücke in dem Buch vor, die auf den hinteren Seiten nachgeschlagen werden konnten. Sehr passend waren auch die einzelnen Märchenzitate zu Beginn eines jeden Kapitels, die dem historischen Roman einen märchenhaften Charakter verliehen. Ich fand es sehr schön, dass man zwar einige Parallelen zu dem Märchen „Rapunzel“ ziehen konnte, aber „Bruderliebe“ an sich jedoch eine ganz eigene, historisch eingebettete Geschichte war. Sehr gut fand ich auch die Beschreibungen der Gefühle und der Gesichtsausdrücke der einzelnen Charaktere, welche mir besonders bei Henriette sehr eindrücklich in Erinnerung geblieben sind. Die Geschichte baute sich langsam auf und wurde dann Seite um Seite spannender. Theresias Welt zog mich in ihren Bann. Theresia ist den Umständen entsprechend ziemlich unwissend und unbedarft, da sie ja nichts anderes kennt. Sie tut alles, um nicht den Unmut der Stiefmutter auf sich zu ziehen und verschanzt sich in ihrem Turmzimmer im Gartenhäuschen der Burg. Ich konnte mir kaum vorstellen, wie ein so junges Mädchen es so lange in den engen Grenzen der Burg ausgehalten haben kann. Zu Beginn konnte ich verstehen, warum Henriette ihre Stieftochter um jeden Preis von der Männerwelt fernhalten wollte. Immer wieder fiel der Name Graf von Vellmar und ich fragte mich, was es mit diesem auf sich hatte. Im späteren Verlauf der Geschichte wurde Henriette mir immer unsympathischer und ich hoffte sehr, dass ihr unheilvoller Plan vereitelt und durchschaut werden würde. Die Zofe Marie tat mir leid. Sie musste viel erdulden und sich am Ende sogar von ihrer Herrin abwenden, um nicht selbst zu Schaden zu kommen. Es war schön zu lesen, wie Theresia die Kirche und den Park erkundet und nach und nach auch das andere Geschlecht kennen lernt. Die zarte Liebe zwischen ihr und Sebastian wurde überschattet von Henriettes Lügen und ihrer Verschwörung, sowie von Ludwigs finsteren Plänen. Atemlos verfolgte ich, wie Ludwig und Henriette ihre Lügen in die Welt hinaus trugen, was dazu führte, dass Sebastian sich von Henriette abwandte. Die Ereignisse überschlugen sich und ich musste unbedingt weiterlesen um zu erfahren, ob die Geschichte ein gutes Ende haben würde. Ludwig bildete den perfekten Gegenpol zu Sebastian. Er war gierig, hinterlistig und verlogen und wusste geschickt, seine wahren Absichten zu verbergen. Die Person des Friedrich Clemens Gerke, der im Buch von allen nur Clemens genannt wurde, war die Einzige wirklich historische Person des Romans. Der Pionier der Telegrafie spielte in dem Buch eine tragende Rolle und seine Beschreibung war mir sehr sympathisch. Er war nicht nur ein eifriger Student der Optik, sondern auch ein treuer Freund, auf den Theresia sich verlassen konnte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde sowohl weitere Bücher der beiden Autorinnen, als auch weitere Bücher aus der Reihe „Die Grüne Fee“ lesen.

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  • Es war einmal...die Verunstaltung eines Märchens.

    Bruderliebe

    Mayylinn

    12. March 2014 um 09:17

    Kurz zum Inhalt: Theresia wächst behütet von ihrer Stiefmutter Henriette in der Burg ihres Vaters auf. Bei ihrem ersten Ausflug in die "echte Welt" verliebt sich Theresia Hals über Kopf in Sebastian, den Sohn eines reichen Bügerlichen - und er sich natürlich auch in sie. Da ihre Stiefmutter ihr Töchterchen aber nicht verlieren will, untersagt sie den beiden den Kontakt - worüber sie sich hinweg setzen. Also wird eine Intrige gesponnen, die es in sich hat, bei der Henriette Hilfe von Sebastians verhasstem Bruder Ludwig bekommt, der ebenfalls ein Auge auf Theresia geworfen hat... Wer denkt, ich nehme hier Teile der Handlung vorweg, der irrt - selbst der Klappentext und der Titel des Buches verraten die Handlung des Romans bis ins kleinste Detail. Denn es gibt einfach nicht mehr zu erzählen als das... Die Schablone des Märchens ist für einen Roman nur als Idee geeignet, denn die Figuren, die im Volksmärchen typischerweise stereotyp und flach sind, funktionieren nur in diesem Format. Leider haben es die Autorinnen nicht geschafft, Theresia und Sebastian - also Prinz und Prinzessin - an den Stil des Romans anzupassen. Sie sind und blieben eindimensional, ihre Dialoge wirken gestelzt und hölzern. Gerade Theresia ist ein unwissendes, weinerliches Kind, das sich im Romanverlauf nicht im mindesten weiterentwickelt. Auch der Schreibstil ist leider nicht sonderlich ausgereift; die Wiederholungen fallen beim Lesen deutlich auf (beispielsweise tritt Theresia in jedem Kapitel mehrmals "verlegen von einem Bein aufs andere") und machen die Geschichte nur noch zäher, als sie eigentlich schon ist. Denn im Grunde kommt auf den insgesamt mehr als  300 Seiten kein einziges Mal Spannung auf und wenn, wird sie dadurch destruiert, dass die Andeutungen so eindeutig sind, dass man sich alles selbst zusammen reimen kann. Ich möchte nicht nur einen Stern vergeben, da ich meine, dass hinter jedem Buch eine gute Idee steckt, die in diesem Fall vielleicht ein bisschen schief gegangen ist. Trotzdem war das Buch für mich persönlich eine absolute Enttäuschung und rausgeworfenes Geld.

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  • Rapunzel mal anders

    Bruderliebe

    Rusty78

    05. February 2014 um 10:47

    Theresia von Rothenburg wächst sehr behütet auf, umgeben von ihrem Vater, ihrer Stiefmutter Henriette und den Bediensteten der Burg. Da Henriette ihre eigenen schlechten Erfahrungen auf ihre Stieftochter projiziert, will sie sie unbedingt vor der Männerwelt beschützen und schottet sie eisern vom Leben außerhalb der Burg ab. Als Theresia ausnahmsweise mit ihren Eltern ausgehen darf, lernt sie Ludwig und Sebastian Langenthal kennen, zwei Brüder aus bürgerlichen Verhältnissen. Während Ludwig sie einschüchtert und bedrängt, ist Sebastian aus ganz anderem Holz geschnitzt. Theresia und Sebastian verlieben sich ineinander. Als diese Liaison entdeckt wird, werden von mehreren Seiten Intrigen gesponnen, die Glück und Leben der beiden Liebenden bedrohen. Das Cover und die Kapitelüberschriften sind sehr liebevoll und schön gemacht. Die Idee zum Roman und die Ausführung fand ich an sich nicht schlecht. Die Charaktere sind märchentypisch und hinterlassen den gewünschten Eindruck: die Gute ist gut, der Böse ist auch wirklich superböse. Auch die Nebenfiguren sind schön ausgearbeitet. Nur Sebastian und Theresia bleiben auffallend blass. Er hat überhaupt keine Ecken und Kanten, und sie ist naiv, erschrocken, scheu und lässt ständig alles fallen. Ich bin mit den Dialogen und der Erzählweise nicht gut zurechtgekommen. Die Sprache ist natürlich an die mittelalterliche Zeit angepasst, aber viele Sätze wirken für meine Begriffe zu hölzern und fast schon unfreiwillig komisch. Ich habe schon viele historische Romane mit „historischer Sprache“ gelesen, bei denen das nicht so war, auch wenn ich nicht sagen kann, woran es genau liegt. Mir fehlte an der Geschichte außerdem der Drive. Es dauert ewig, bis Theresia und Sebastian sich endlich treffen, dafür kommen endlose naive Wiederholungen über Theresias Gefühle und Unsicherheiten. Ich fand es einfach nervig, wenn über so viele Seiten immer nur seichtes Liebesgeflüster stattfindet, schließlich will ich keinen Groschenroman lesen. Die Intrigen dagegen waren gut ausgearbeitet, die Bösen fand ich hier einfach plakativer…Die Auflösung/Wendung hingegen fand ich einfach nur unrealistisch, sogar für ein Märchen. Da hätten sie gleich eine Nachtigall singen lassen können… Ich bin mit dem Roman leider einfach nicht warm geworden und ich musste mich häufig wirklich zum Weiterlesen überwinden. Vielleicht war ich einfach nicht in der Stimmung für Märchen, trotzdem war ich überrascht, denn ich hatte mir aufgrund der vielen guten Rezensionen mehr von dem Buch erwartet.

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  • Eine Mischung aus historischem Roman und Märchen

    Bruderliebe

    Janine2610

    17. December 2013 um 23:29

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Rapunzel auf eine neue Art und Weise. Anfang 19. Jahrhundert: Die mittlerweile schon 18-jährige Theresia wird von ihrer Stiefmutter Henriette immer noch versteckt, übertrieben behütet, beobachtet und besessen kontrolliert. Und das nur, weil Henriette panische Angst davor hat, dass Theresia ihr Schicksal, von einem Mann schlecht behandelt zu werden, teilen könnte. Einerseits finde ich ihre "Fürsorge" nachvollziehbar, aber andererseits ist es dann auch nicht verwunderlich, dass Theresia sich dadurch wahnsinnig unglücklich und wie in einem Käfig eingesperrt, fühlt. Irgendwie schafft Theresia es dann doch mit Hilfe ihres Vaters sich am Karfreitag in der Messe zum ersten Male der Öffentlichkeit zu zeigen. - Wie nicht anders zu erwarten war, verliebt sie sich dort prompt in die grünen Augen von Sebastian Langenthal... Mir hat das Buch sehr zugesagt, nicht zuletzt, weil ich ja sowieso schon ein Fan von historischen Romanen bin. Dieses Buch ist aber eine gut gelungene Mischung aus historischem Roman und einem Märchen. - Also eigentlich ein komplett neues Leseerlebnis für mich. ;-) Die Sprache und die Schreibweise fand ich köstlich gut. Und ausnahmslos alle Charaktere waren wunderbar zu meiner Zufriedenheit beschrieben. Einige Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Die "Bösewichter" des Romans mochte ich nicht, und wie sollte es anders sein, war ich auch froh darüber, dass sie (wie bei einem Märchen) ihre "rechte Strafe" bekommen haben. Also rundum guten Gewissens zu empfehlen, vor allem denen, die historische Romane toll finden und Märchen ebenfalls lieben (bzw. geliebt haben).

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  • Bruderliebe

    Bruderliebe

    anell

    Bruderliebe war das erste Buch des Dryas Verlag, das ich gelesen habe. Zunächst einmal das Positive: Das Cover ist wirklich schön und auch die Innengestaltung macht etwas her. Jede Seite hat eine Bortenverziehrung und jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus dem Märchen. Kommen wir nun zum eigentlichen Buch: Schreibstil: Was mir als erstes negativ aufgefallen ist: der Schreibstil. Irgendwann konnte ich einfach nicht über die vielen Wiederholungen in den Formulierungen hinwegsehen. Andauernd "scheint" irgendwas, irgendwie zu sein. Für mich sind diese "scheint"-Formulierungen immer ein Zeichen dafür, dass der Autor noch mal nachbessern sollte, weil es langsam zu vage wird. Manchmal war es auf einer Seite 2 mal, das irgendeiner Figur irgendetwas zu sein scheint. Ich weiß auch nicht, wie oft Figuren in dem Buch "etwas in den hintersten Winkel ihres Geistes verbannen". Als die selbe Formulierung zum x-ten Mal auftauchte, hab ich nur noch mit den Augen gerollt. Sätze beginnen andauernd mit Adjektiven, drei, vier, fünf kurze Sätze hintereinander. Ein Schreibstil mit dem ich wie gesagt nicht warm werden konnte, ich bin einfach Besseres gewohnt. Die wörtliche Rede hat man versucht in einem "historischen Sprech" der Zeit anzupassen. Leider wirkte es auf mich, bissweilen hölzern und manchmal auch unfreiwillig komisch. Einfach weil für mich, die Emotionen in der entsprechenden Szene, durch diese verquarste Weise zu reden, nur unzureichend transportiert wurden und so die Szene ... ja für die Tonne war. Ich lachen musste, bei Szenen die nicht zum lachen waren und mit den Augen gerollt habe, weil es einfach nur noch albern war. Auch sind den Autorinnen hier und da Fehler unterlaufen, die einfach übersehen wurden. z.B. hockt sich der Baron in der Kirche zwischen seine Frau und seine Tochter. In der nächsten Szene greift die Tochter nach der Hand der Mutter. Sie wird ja wohl kaum über ihren Vater drüberlangen ;) Das alles summiert sich einfach auf, und der Lesegenuss bleibt auf der Strecke. Figuren: Ja, die Figuren waren ja mein persönliches Highlight. Zunächst einmal hatte ich Probleme mit den Namen Theresia (Rapunzel) und Henriette (Stiefmutter) vielleicht lags auch an der Hitze, denn ich hab die andauernd verwechselt. Vielleicht lags auch daran, dass beide (wenn auch für die Zeit durchaus üblich) extrem lang für Protagonisten sind. Unsere beiden Helden Theresia und Sebastian (der Prinz *__*) bleiben für mich auch nach dreihundert Seiten erschreckend blass. Sie sind eben "Märchenhelden". Edel, tapfer und irgendwo ... ja perfekt. Was bei einem Märchen funktioniert, das ja relativ kurz ist, funktioniert eben nicht bei einem Roman, wo ich lieber Figuren mit Ecken und Kannten habe. Theresia und Sebastian haben so viele Ecken und Kannten wie ein Gummiball. Aber dafür gibts ja andere Figuren. Z.B. Ludwig. Ludwig ist Sebastians "Bruder". Und ganz ehrlich, ich frage mich wirklich was Autorinnen dazu treibt solche dummen Figuren wie Ludwig zu erfinden? Ernsthaft. Ich kann es nicht verstehen. Ludwig gibt den ewig lüsternen, ekligen, frauen betatschenden und vergewaltigenden Ekel. Jene 0815-Standart-Bastard-Figur die mich dazu bringt normalerweise einen Bogen um Bücher mit historischem Hintergrund zu machen. Figuren wie er haben mir das Genre des historischen Romans ... ja mitunter kaputt gemacht! Es macht einfach keinen Spaß Figuren wie ihn ertragen zu müssen. Ludwig ist so flach ... dagegen ist Emsland eine Hügellandschaft! Immer wenn Ludwig seine "Auftritte"  hatte wusste ich nicht, ob ich vor Fremdscham weinen soll (weil die Autorinnen ihn scheinbar wirklich ernsthaft als Antagonisten "aufbauen). Vor Lachen über sein absolut überzogen hirnloses Verhalten vom Sofa rollen oder das Buch gleich gegen die Wand werfen soll. Ernsthaft: Wir Leserinnen sind nicht blöde! Wir brauchen Schurken echt nicht auf diese plakative Art und Weise!!! Figuren wie Ludwig beleidigen mich gerade zu! Fazit: Wenn ich meine "ich reg mich über Ludwig auf" und meine "Augenroll"-Moment abziehe, ist Bruderliebe ein Buch das über weite Strecken einfach nur so dahinplätschert. Ich kann nicht behaupten es würde nichts passieren. Aber es ist ein relativ einfach gestricktes Buch, das für meinen Geschmack wirkliche Spannung vermissen lässt. Der Schreibstil und die Figurengestaltung der Autorinnen tun ihr übriges dazu bei. Schade, ich hatte mir von dem Buch um einiges mehr erhofft.

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    • 2
  • Rapunzel, mal anders ;)

    Bruderliebe

    Mikki

    23. October 2013 um 10:50

    Wie im Klappentext bereits erwähnt, lehnt das Buch sich ein wenig an das Märchen von Rapunzel an, die junge Theresia wird von ihrer Stiefmutter mehr oder weniger in einem Turm eingesperrt und von der Männerwelt versteckt gehalten ... doch dann trifft sie bei einem Gottesdienstbesuch auf die Brüder der Familie Langenthal ... welch wundervolle doch auch sehr düstere Ereignisse dadurch ausgelöst werden würden, hätte wohl niemand gedacht .... Ich finde die Atmosphäre des Buches von Anfang an sehr schön und man kann direkt in Theresias Welt eintauchen. Ich finde sie sehr sympatisch und liebenswert, ihre Stiefmutter passt genau in die Beschreibung die man sich wohl vorstellen kann ... alle Charaktere sind schön ausgearbeitet und man sie sich gut vorstellen. Die Story ist immer mal wieder spannend, und auch wenn man die verschiedenen Seiten der Intrigen kennt, also sowohl die der Menschen, die sie aushecken, als auch die der unwissenden, ist die Handlung spannend und das Lesen macht Spaß. Da es sich um eine Märchenadaption handelt kann man sich natürlich auch bei argen Tiefschlägen beinahe sicher sein, dass das Buch schon noch zum Happy End kommen wird, jedoch bleibt man neugierig wie genau sich dieses denn wohl ausgestalten könnte ... oder ist vll am Ende doch nicht alles glücklich bis ans Ende aller Tage?! Ein schöner historischer Roman, der sich nicht zu schwer lesen lässt, sprachlich gut an seine Zeit angepasst ist und gemütliche Lesestunden mit einem etwas veränderten Märchen-Klassiker beschert :)

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  • Leserunde zu "Bruderliebe" von Kathrin Lange

    Bruderliebe

    Dryas_Verlag

    Suche 15 Testleser/innen, die einen düster-spannenden historischen Roman um Intrigen, Zweifel und Mord lesen möchten! Zum Buchinhalt: Gegen den Willen ihrer Stiefmutter Henriette verlieben sich die behütete Theresia aus adligem Hause und der bürgerliche Sebastian ineinander. Doch Theresias und Sebastians Vergangenheit verbindet ein dunkles Geheimnis. Als es ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der Beiden ahnt, dass sie Opfer einer Intrige sind. Denn nicht nur Henriette setzt alles daran, sie auseinanderzubringen … Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 25.03. – die Autorinnen Stefanie Heindorf und Kathrin Lange und ich als Verlegerin freuen sich auf die Leserunde mit euch!

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  • [Rezension] Bruderliebe

    Bruderliebe

    Tru1307

    17. July 2013 um 20:55

    Der Dryas Verlag bringt mit Bruderliebe den mittlerweile dritten Roman aus der Reihe "Die Grüne Fee" heraus. Alle Bücher dieser Reihe spielen im frühen 19. Jahrhundert und fangen das Flair dieser Zeit besonders ein. Die Bücher sind alle unabhängig von einander lesbar, aber sehr spannend und unterhaltsam. Nachdem ich Winterkind und Fortunas Schatten bereits gelesen habe, war also klar, dass ich auch Bruderliebe gerne in meinem Regal haben und vor allem auch lesen wollte. In Bruderliebe wird die erste Begegnung und deren Folgen von Theresia und Sebastian geschildert. Beide Figuren könnten unterschiedlicher nicht sein: Theresia ist die Tochter eines Barons, während Sebastian nur der Sohn eines Unternehmers ist. Eine Verbindung wäre nicht standesgemäß, doch das hält die Beiden nicht davon ab, sich ineinander zu verlieben. Die Treffen gestalten sich schwierig, denn Theresia wird sorgsam vor der Welt verborgen und möchte ihre geliebte Stiefmutter auch nicht enttäuschen. Die Liebesgeschichte zwischen Theresia und Sebastian wächst daher langsam heran. Überhaupt lässt sich der historische Roman viel Zeit, bis richtige Spannung aufkommt. Dennoch wurde es für mich nicht langweilig, weil gerade der Anfang besonders gut zeigt, wie die Menschen damals gelebt und nach welchen Richtlinien sie gehandelt haben. Im Großen und Ganzen lässt sich die Handlung auf zwei Familien aufteilen - die von Sebastian, der einen älteren Bruder namens Ludwig hat, und eben der der adeligen Theresia, die von ihrer Stiefmutter Henriette sorgsam vor allen Menschen verborgen wird. Neben den Sichtweisen von Theresia und Sebastian finden sich auch immer wieder Abschnitte aus der Sicht von Ludwig oder Henriette. Man lernt die wichtigen Charaktere also sehr gut kennen und kann ihre Handlungen auch meistens nachvollziehen. Besonders Henriette hat es mir angetan: Zuerst klingt es wirklich böse, dass sie ihre Stieftochter so von allem Leben abschottet, aber wenn man ihre Geschichte kennt, kann man fast Mitleid und Verständnis für sie aufbringen. Anhand der verschiedenen Perspektiven bekommt man auch einen interessanten Einblick in die Geschlechterrollen. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung zwischen Realität und Märchen. Auf der einen Seite wirkt die Handlung sehr realistisch und gut recherchiert. Ein Mädchen, das von ihrer Stiefmutter abgeschottet wird, verliebt sich in einen jungen Mann und möchte ihm natürlich nahe sein. Das Ganze wird dann mit vielen kleinen Aspekten aus dem Alltag des 19. Jahrhunderts aufgewertet. Es geht damit los, wie sich die Menschen früher angesprochen haben und endet mit bestimmten Stoffen, die für Kleidung verwendet wurden. Alles wirkt authentisch und vor allem wird es konsequent durchgezogen. Auf der anderen Seite sorgen aber die Märchenelemente, die an das Märchen Rapunzel erinnern, immer wieder dafür, dass man die Geschichte nicht ganz fassen kann. Sogar die Kapitel beginnen immer mit einem kleinen Vers aus dem Grimmschen Märchen Rapunzel und die Handlung hat manches Mal märchenhafte Züge. Bruderliebe wurde von dem Autorinnen-Duo Kathrin Lange und Stefanie Heindorf verfasst. Kathrin Lange veröffentlicht auch die Reihe, während es für Stefanie Heindorf ihr Debütroman ist. Ich habe den Stil der Beiden als sehr angenehm empfunden. Es gab keine Stellen, an denen man einen Stilwechsel bemerkt hätte. Hätte ich nicht gewusst, dass zwei Autorinnen das Buch geschrieben haben, wäre es mir nicht aufgefallen. Bewertung Bruderliebe entführt den Leser eindrucksvoll ins 19. Jahrhundert. Nach einer gewissen Anlaufzeit nimmt die Handlung sehr an Spannung zu, so dass es ein richtiges Vergnügen wird, Bruderliebe zu lesen.

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  • Ein modernes Märchen

    Bruderliebe

    Jayzed

    14. July 2013 um 14:53

    INHALT Norddeutschland, Anfang des 19. Jahrhunderts. Gegen den Willen ihrer Stiefmutter Henriette verlieben sich die behütete Theresia aus adligem Hause und der bürgerliche Sebastian ineinander.  Doch Theresias und Sebastians Vergangenheit verbindet ein dunkles Geheimnis. Als es ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der Beiden ahnt, dass sie Opfer einer Intrige sind. Denn nicht nur Henriette setzt alles daran, sie auseinanderzubringen ... "Bruderliebe" erzählt das Märchen von Rapunzel neu - als düster-spannenden historischen Roman um Intrigen, Zweifel und Mord.    MEINUNG "Bruderliebe" ist ein wirklich zauberhafter Roman. Und für mich mehr die moderne Version von "Rapunzel", als ein historischer Roman. Von einem historischen Roman wünsche ich mir mehr Hintergrundinformationen über die angesprochene Zeit. Trotzdem ist die Geschichte wirklich gelungen und hat sich angenehm lesen lassen. Theresia wächst wohl behütet auf dem adligen Anwesens ihres Vaters, einem Baron, und ihrer Stiefmutter Henriette auf. Anders als man es sonst kennt, liebt Henriette ihre Stieftochter, als wäre es ihre Eigene. Doch engt sie Theresia mit ihrer Liebe geradezu ein, hält sie aufgrund ihrer persönlichen schlechten Erfahrungen mit Männern aus dem öffentlichen Leben und Menschenansammlungen fern. Denn Theresia ist schon im heiratsfähigen Alter und noch dazu eine ansehnliche, junge Frau. Eines Tages gibt es ein Fest und Theresia wünscht sich nichts mehr, als dabei sein zu dürfen. Ihren Vater hat sie auf ihrer Seite und so darf sie trotz größter Gegenwehr und Sorge ihrer Stiefmutter endlich Teil dieser Veranstaltung sein. Dort ist auch die Familie Langenthal anwesend, gemeinsam mit ihren Söhnen - Ludwig und Sebastian. 2 Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten.   Während Sebastian eher gescheit und ruhig in seiner Art ist, jagt Ludwig lieber Frauenröcken hinterher. Wie es zu einem schönen Roman gehört, verlieben Sebastian und Theresia sich ineinander, nachdem sie es mit einigen Tricks und der Hilfe von Clemens und der Magd Marie schaffen, sich heimlich zu treffen. Doch wie es leider wohl kommen muss, stellen sich den beiden Liebenden scheinbar unüberwindbare Hindernisse in den Weg. Einerseits von ihren Mitmenschen gesponnene Intrigen, eventuelle Geheimnisse... Doch ist ihre Liebe stark genug, dem allen die Stirn zu bieten? Kommt es zu einem "Ende gut, Alles gut?"  FAZIT Liest dieses wunderbare "Märchen" um Theresia und Sebastian. Die Autorinnen haben es geschafft, ein modernes "Rapunzel" zu schaffen. Ich habe mitgefiebert und gehofft. Hatte gewisse Vorstellungen, wie sich die Geschichte entwickelt, wurde dennoch auch überrascht. Ganz toll fand ich noch die Märchen - Ausschnitte des originalen "Rapunzel", die es zu Beginn eines Kapitels zu lesen gab! Ein wirklich gelungens Buch!!

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Es war einmal...

    Bruderliebe

    kira35

    07. July 2013 um 19:36

    Kurzbeschreibung: (Klappentext) Gegen den Willen ihrer Stiefmutter Henriette verlieben sich die behütete Theresia aus adligem Hause und der bürgerliche Sebastian ineinander. Doch Theresias und Sebastians Vergangenheit verbindet ein dunkles Geheimnis. Als es ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der Beiden ahnt, dass sie Opfer einer Intrige sind. Denn nicht nur Henriette setzt alles daran, sie auseinanderzubringen... Meinung / Fazit: Dieses Buch aus dem Dryas Verlag gehört zur Reihe "Die grüne Fee" und besticht schon mit dem in zarten grün/grau Tönen gehaltenem Cover, sowie mit dem abgebildeten Handspiegel. Dem Spiegel nach zu urteilen könnte man an Dornröschen denken (Spieglein, Spieglein ) aber das Buch ist angelehnt an das Märchen Rapunzel. Die Heimat Theresias ist die Trendelburg, gelegen in Nordhessen und in der Nähe des Flüsschens Diemel. Auch heute ist die Trendelburg noch als Rapunzelburg bekannt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus dem Märchen von Rapunzel, die nachfolgenden Handlungen lehnen sich daran an. Mit viel Liebe scheinen die Autorinnen ihre Protagonisten erschaffen zu haben, positive wie negative. Durch den flüssigen Schreibstil kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Man wartet förmlich auf die nächsten Intrigen, die gesponnen, ausgeführt und auch schon mal vereitelt werden. Ein historischer Roman, angelehnt an ein altes Märchen, der kurzweiliges Lesevergnügen bereitet.

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  • Rapunzel modern verpackt...

    Bruderliebe

    Dreamworx

    05. July 2013 um 15:04

    Ende des 19. Jahrhunderts wächst die warmherzige, freundliche, aber auch naive 18-jährige Theresia von Rotenburg unter der Obhut ihrer Stiefmutter Henriette sehr zurückgezogen und behütet auf. So bleibt die Welt vor den Toren des heimischen Anwesens weitgehend von Theresia unbemerkt und fremd. Bei dem ihrem ersten Ausflug zum Besuch eines Karfreitaggottesdienstes begegnet Theresia Sebastian Langenthal und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Dies fällt auch ihrer Stiefmutter Henriette ins Auge. Diese versucht, ein Wiedersehen und eine weitere Annäherung der beiden jungen Menschen zu verhindern. Dabei ist ihr jedes Mittel recht... Mit Bruderliebe" haben die Autorinnen Stefanie Heindorf und Kathrin Lange das Grimmsche Märchen von Rapunzel" adaptiert und in ihrer Interpretation eine eigene Geschichte daraus geformt. Der Schreibstil ist sehr eingängig und flüssig, so dass man ab der ersten Seite von dem Buch fasziniert ist. Die Protagonisten sind schön herausgearbeitet. Auch die Spannung kommt bei der Intrigenspinnerei nicht zu kurz, der Leser wird bis zum Ende in Atem gehalten. Ein sehr schönes altes Märchen in einem neuen modernen" Kleid und eine gelungene Adaption. Hier kann es nur eine unbedingte Leseempfehlung geben.

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