Kathrin Lange Das achte Astrolabium

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 3 Rezensionen
(4)
(3)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das achte Astrolabium“ von Kathrin Lange

Die tödliche Jagd nach einer Ketzerschrift Südfrankreich im Jahre 1209: Während die Truppen des Papstes im Krieg gegen die Ketzer das Land verwüsten, erfährt die Messingschmiedin Anne von einem geheimnisvollen astronomischen Manuskript. Sie macht sich auf die Suche nach der verschollenen Schrift, die einst im Besitz ihres Vaters war. Doch das bleibt nicht ohne Folgen. Es zeigt sich nämlich, dass so mancher bereit ist, für das kostbare Dokument bis zum Äußersten zu gehen …

Stöbern in Historische Romane

Die schöne Insel

Schön erzählte exotische Geschichte.

Svensonsen

Marlenes Geheimnis

Ein bewegender Familienroman, der ein wichtiges Kapitel der deutsch-tschechischen Geschichte aufgreift.

ConnyKathsBooks

Möge die Stunde kommen

Neues von den Familien Clifton und Barrington

Langeweile

Das Erbe der Tuchvilla

Geniale Fortsetzung. Die Geschichte nimmt einem mit in eine vergangene Zeit. Hoffentlich erscheint auch ein Teil 4 der Geschichte.

Murmeli

Nachtblau

historisch angehauchter Roman um die Entstehungsgeschichte des bekannten Delfter Porzellans

TeleTabi1

Der Jasmingarten

der Fokus liegt hier leider zu sehr auf geschichtliche und politische Ereignisse, als auf der eigentlichen Handlung

Engel1974

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Das achte Astrolabium" von Kathrin Lange

    Das achte Astrolabium
    mabuerele

    mabuerele

    04. August 2011 um 17:06

    Der Roman spielt im Jahre 1209 in Südfrankreich. Anne ist von ihrem Vater Robert als Messingschmiedin ausgebildet wurden. Außerdem teilt sie seine Begeisterung für die Sterne. Robert gehört zu den wenigen Meistern, die Astrolabien, Geräte zur Beobachtung der Sterne und zur Messung ihrer Koordinaten, herstellen können. Sieben hat er bisher geschaffen. Bei der Beobachtung des Jupiters stellt Anne Unregelmäßigkeiten in seiner Bahn fest. Sie stimmen mit dem geozentrischen Weltbild nicht überein. Doch als sie mit ihrem Vater darüber sprechen will, lehnt er ab. Auch Pater Francois, ihr Patenonkel, meidet das Thema. Da erscheint Galien, ein junger Ritter, und überbringt ein Buch und ein Astrolabium. Anne begreift nicht, warum ihr Vater nie von diesem achten Astrolabium gesprochen hat. Wenige Tage später findet sie ihn tot in seiner Werkstatt. Das Buch aber ist verschwunden… K. Lange hat einen spannenden historischen Roman geschrieben, der zeigt, dass die Kenntnis des heliozentrischen Weltbildes nicht erst mit Kopernikus begann. Anfangs verwirren die vielen Personen und die unterschiedlichen Handlungsschauplätze. Doch das legt sich schnell, da man von der spannenden Handlung gefesselt ist. Liebe, Rache, Eifersucht, Hass, Verrat, aber auch Großmut sind die Würze des Buches. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt das Thema Fanatismus ein. Es spielt sowohl in der Weltpolitik, als auch im persönlichen Rahmen eine Rolle. Der Wille, das Wissen um das Buch vernichten zu wollen, lässt einen Menschen zum Mörder werden. Allerdings habe ich nicht ganz begriffen, wieso man ihn nicht eher das Handwerk gelegt hat, wieso er sogar ungeschoren in der Öffentlichkeit erscheinen durfte. Auch der Kreuzzug des Papstes gegen die Katharer, eine christliche Gemeinschaft, die sich vom Papst getrennt hat, ist ein Zeichen des Fanatismus. Hier zeigt sich, dass Kriege nicht zu steuern sind, denn die Söldner fragen nicht nach dem Glauben. Sie töten und rauben wahllos. Andererseits beweist der Roman, dass es zu jeder Zeit Menschen gab, die nach neuen Erkenntnissen strebten. Anne ist eine solch mutige Frau. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, historische und fiktive Personen in einem Roman zu vereinen. Ein „einfaches“ Buch hat viele Schicksale miteinander verknüpft. Dadurch kreuzen sich unterschiedliche Lebenswege aus Adel, Geistlichkeit und Handwerk. Ein empfehlenswerter historischer Roman!

    Mehr
  • Rezension zu "Das achte Astrolabium" von Kathrin Lange

    Das achte Astrolabium
    jala68

    jala68

    05. June 2009 um 09:32

    Hat mir gut gefallen. Ich habe auch etwas gelernt. Das Wort Astrolabium kannte ich vorher nicht und jetzt habe ich eine ungefähre Vorstellung, was es ist und wie es funktioniert. :-) Ansonsten war alles drin, was ein Buch interessant macht. Liebe, Krimi, Krieg, historischer Hintergrund. Warum wegen des Inhalts des "gefährlichen Buches" Menschen umgebracht wurde, war mir anfangs nicht ganz klar. Das lässt sich wahrscheinlich auch nur mit Wahnsinn und religiösem Fanatismus erklären.

    Mehr
  • Rezension zu "Das achte Astrolabium" von Kathrin Lange

    Das achte Astrolabium
    Henriette

    Henriette

    26. October 2008 um 20:36

    Anne, die Hauptprotagonistin, lernt von ihrem Vater, Messingschmied und Astrolabiumbauer, viel über die Sterne und Planeten. Sie erfährt von einem geheimnisvollen Buch, welches sich mit der Zeit als sehr gefährlich herausstellt. Menschen sterben, weil sie dieses Buch kennen. Sie lernt bei der Suche nach diesem Buch auch Gallien kennen und lieben. Dies ist ein überaus ansprechendes Buch. Die Protagonistin Anne ist als Frau dargestellt, die ihr Leben meistert, mit allen Höhen und Tiefen. Sie liebt ihren Beruf. Was mir immer wieder in historischen Romanen auffällt, ist, dass die Frauen sehr oft als starke Frauen mit viel Gefühl dargestellt werden. Und sie sind selbstständig mit eigenem Beruf. Es ist mir nicht langweilig geworden das Buch zu lesen. Es besteht zwar keine große Spannung, aber trotzdem war es sehr interessant. Was mir besonders gefallen hat, sind am Ende des Buches die Beschreibungen von Wörtern zum Astrolabium und Erklärungen zum historischen Inhalt, bzw. auch zur „künstlerischen“ Freiheit der Autorin.

    Mehr