Kathrin Lange Schattenflügel

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Inhaltsangabe zu „Schattenflügel“ von Kathrin Lange

Als Kim den mysteriösen Lukas kennenlernt, ahnt sie noch nicht, dass er der Freund ihrer älteren Schwester Nina war, die man vor zwei Jahren tot aufgefunden hat - mit einer schillernden Libelle auf dem Gesicht. Kim verliebt sich in ihn, auch wenn sie immer wieder zweifelt, ob sie ihm trauen kann. Gerade, als sie beginnt, sich auf ihn einzulassen, verschwindet erneut ein Mädchen.

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  • Leichte, tolle Lektüre für Zwischendurch

    Schattenflügel
    VonDerZeitBeseelt

    VonDerZeitBeseelt

    02. July 2017 um 13:03

    »Das Symbol für Reinheit und Jungfräulichkeit (…). Es ist ein sehr schönes, elegantes Tier. (…) Es ist«, sagte er mit einem verträumten Lächeln, »eine Libelle.« Die StoryMit relativ niedrigen Erwartungen habe ich mir das Buch gekauft. Meistens sind Jugend-Thrillers seicht und vorhersehbar, aber eine schöne Abwechslung zu schwerer Kost. Hätte ich vorher mal einen Blick darauf geworfen, wer dieses Buch geschrieben hat, hätte ich definitiv eine andere Erwartungshaltung gehabt.Leicht findet man in das Buch und die Geschehnisse hinein, nicht zuletzt deshalb, weil die Sprache und Charaktere so erfrischend einfach, aber keineswegs oberflächlich, sind. Langsam wird man an die Thematik, der Tod von Nina, herangeführt und parallel entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen Kim und Lukas. Im Mittelpunkt stand immer die große Frage: Wer ist der Mörder? Kann Kim Lukas vertrauen, angesichts der Tatsache, dass er ein großes Geheimnis zu haben scheint und er anfänglich nicht viel von sich preisgeben möchte?Kathrin Lange spielt hierbei schön mit dem Leser. Ich konnte mich einfach nicht auf einen Tatverdächtigen festlegen. Immer wieder gab es hier und da Andeutungen zu verschiedenen Charakteren und immer wieder wurde ich auf eine Fährte gelockt, der ich aber nicht glauben schenken wollte („Er kann doch nicht der Täter sein, oder doch? Arrgh!“). Die Spannung war also von Anfang bis Ende vorhanden.Auch die Darstellung der Trauerbewältigung von Kim, der Therapiesitzungen und das Verhalten der Mitmenschen gegenüber Kim war realistisch und überzeugend.Das Ende hat mich dann doch positiv überrascht. Es war super ausgearbeitet und in sich schlüssig und nachvollziehbar. Schön fand ich auch, dass es noch eins, zwei Kapitel nach der Auflösung gab, die einen kleinen Blick auf die Zukunft von Kim erhaschen ließ.Die CharaktereDie Charaktere sind wirklich hervorragend! Kim, Lukas und auch die anderen Nebencharaktere (Klassenkameraden) haben sich ihrem Alter entsprechend verhalten. Kims Trauer um ihre Schwester war glaubwürdig und ging mir sehr nah. Es war großartig zu lesen, wie Kathrin Lange die Trauer und damit einhergehende Charakteränderung dargestellt hat. Ich habe mit Kim zusammen gelitten und auch ihre Zweifel und Unsicherheiten geteilt. Es gab keinen Zeitpunkt, an dem ich ihre Reaktion und Gefühlswelt nicht nachvollziehen konnte.Auch Lukas war mir sehr sympathisch. Als anfänglicher Bad Boy, stellte er sich doch als einfühlsamer und sensibler Kerl hinaus.Aber auch die anderen Charaktere haben ein Gesicht erhalten, deren Handlungen nachvollziehbar waren. Schön war es, wie die Charaktere der Protagonisten zu deren Vergangenheit gepasst haben.Der SchreibstilKathrin Lange hat einen sehr einfachen, nicht ausschmückenden Schreibstil, der mich das Buch flüssig lesen ließ. Sie schafft es, Spannung aufzubauen und mich an das Buch zu fesseln. Auch wenn sie nicht gerade detailliert die Umgebung beschreibt, spart sie nicht an Worten, was die Gefühlswelt der Protagonisten angeht.Mein FazitEs ist nicht das erste Kathrin Lange Buch, aber garantiert auch nicht das Letzte. Ich mag ihren Schreibstil und wie sie es schafft, einen durch die Spannung an ein Buch zu fesseln, ohne vorhersehbar zu sein. Schattenflügel ist eine leichte Lektüre für zwischendurch, die man durchaus in einem Happs an einem Nachmittag verschlingen kann.

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  • Viel Spannung und nie langeweile

    Schattenflügel
    buecher_liebe21

    buecher_liebe21

    01. June 2017 um 17:14

    Dieses Buch war eines meiner ältesten Sub-Leichen, die ich besitze, weswegen ich mir endlich vorgenommen hatte es zu lesen. Als ich jedoch den Klappentext seit geraumer Zeit mal wieder gelesen habe, war ich nicht so begeistert davon, deswegen habe ich die Erwartungen an dieses Buch ziemlich nach unten gesetzt. Und das war wohl eine gute Idee, denn im Nachhinein fand ich das Buch für ein Jugendthriller doch richtig gut.Der Schreibstil ist einfach und verständlich, somit lässt sich das Buch wirklich schnell und flüssig lesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, sodass ich unbedingt nochmal ein Buch von der Autorin lesen möchte.Der Einstieg in die Geschichte gelingt ohne Probleme und sie ist sofort interessant. Nach ein paar Seiten beginnt sich eine leichte Spannung aufzubauen, die das ganze Buch über präsent ist und sich immer mal wieder steigt und dann wieder etwas sinkt. Zum Ende des Buches hin ist die Spannung stark vertreten, wodurch man einfach unbedingt weiterlesen möchte und somit die Seiten nur so dahin fliegen. Gut gefallen haben mir die zwei Kapitel am Ende des Buches, die aufzeigen, was nach dem Höhepunkt der Geschichte geschieht und einen kleinen Einblick in die Zukunft von Kim geben.Die Hauptprotagonistin Kim hat mir gut gefallen. Für ihr Alter von 15 Jahren kam sie mir doch recht erwachsen und vernünftig vor, sodass ich ihr Verhalten gut nachvollziehen konnte und sie mir nicht auf die Nerven ging, wie manch anderer Charakter in dem Alter ;-)Auch Lukas war mir sehr sympathisch. Er ist ein toller Bookboyfriend. Wäre da nicht seine geheimnisvolle Vergangenheit und die Frage, ob man ihm vertrauen kann oder nicht...Ich hatte sehr oft eine Vermutung, wer der Mörder sein könnte, war mir aber nie wirklich sicher, ob meine Vermutung stimmt. Die Autorin versucht ein bisschen, dem Leser zu zeigen, wer der Mörder ist. Eine Vermutung von mir bezüglich des Mörders stimmte schließlich.Leider sind mir ein paar Mal Ungereimtheiten im Buch aufgefallen. Es ist etwas passiert bzw. es wurde etwas erzählt und eine Seite später ist das dann nochmal eingetreten. Also es sind ein paar Dinge zweimal passiert, was eigentlich nicht geht. Auch waren nicht ganz korrekte Sätze vorhanden, wenn ein Wort zum Verständnis des Textes gefehlt hat. Aber diese Mängel waren wirklich nur wenig vertreten und ich konnte noch darüber hinwegsehen.Die Geschichte ist in Kapitel eingeteilt, die eine angenehme Länge haben und den Lesefluss somit nicht beeinträchtigen. Die Geschichte wird ohne große Zeitsprünge erzählt, auch nicht bei einem neuen Kapitel.

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  • Schattenflügel: Einfach nur super spannend

    Schattenflügel
    Wera

    Wera

    28. February 2016 um 14:01

    Kurzer Inhalt: Vor zwei Jahren war es, als Kims große Schwester Nina umgebracht wurde. Der Mörder legte ihr damals eine Libelle auf die Stirn. Seitdem hat Kim viele Albträume und panische Angst vor Libellen. Das ändert sich jedoch als sie den attraktiven Lukas kennen lernt. Obwohl Kim sich zu ihm hingezogen fühlt weiß sie nicht ob sie ihm trauen kann. Denn Lukas schweigt über seine Vergangenheit. Doch urplötzlich verschwindet erneut ein Mädchen, das Kim kannte. Als sie tot wieder gefunden wird liegt in ihrer Hand eine Libelle. Meine Meinung: Schattenflügel gehört zu meinen 2 Lieblings Büchern. Es ist total spannend, besonders am Ende. Die einzelnen Sätze sind schön leicht und unkompliziert. Man kann sich super in die Hauptpersonen hinein versetzen und mit ihnen fühlen. DIe Geschichte wir nie langweilig. Manchmal hatte ich sogar eine richtige Gänsehaut beim lesen. Ich kann dieses Buch nur weiter Endfehlen. Die Zielgruppe die das Buch ansprechen soll liegt eher bei uns Mädchen, aber Kerle können das auch lesen. 

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  • Zu wenig Spannung

    Schattenflügel
    nadines-lesewelt

    nadines-lesewelt

    12. February 2016 um 14:32

    Kim lernt in der Schule Lukas kennen und er scheint in ihr, endlich mal keinen Freak zu sehen, sondern sich sogar für sie zu interessieren. Was Kim allerdings nicht weiß, ist das Lukas auch ihre Schwester Nina gekannt hat, die vor ein paar Jahren ermordet aufgefunden wurde. Seitdem hat Kim Probleme, wenn sie an Nina denken muss. Sie kann den Tot ihrer Schwester nicht so richtig überwinden. Doch Lukas scheint der erste Junge zu sein, dem Kim sich öffnen kann, aber dann verschwindet ihre Freundin Marie. Kim und ihre Schwester Nina standen sich immer sehr nah, bevor diese ermordet aufgefunden wurde. Kim hat den Tod ihrer Schwester sehr mitgenommen. Und sie leidet heute noch darunter und hat Panikattacken. Kim fällt es schwer sich auf Jungs einzulassen, da sie nie weiß wem sie trauen kann und wem nicht. Doch Lukas scheint sie sich zu öffnen, bei ihm fühlt sie sich wohl. Lukas wirkt geheimnisvoll, er redet nicht gerne über sich selber und gibt wenig über sich Preis. Trotzdem gab ich gemerkt dass er einen guten Charakter hat und Kim gut tut. Irgendwie fehlt mir bei dieser Geschichte die Spannung, es gibt meiner Meinung nach zu wenig Verdächtige und man rätselt irgendwie auch zu wenig, wenn den jetzt an allem schuld sein könnte. Außerdem hatte ich viel zu schnell einen Verdacht, wer wirklich für alles verantwortlich ist und genau dieser hat sich am Ende auch bestätigt. Das fand ich persönlich sehr schade, gerade da die anderen Bücher die ich von Kathrin Lange gelesen habe, doch sehr spannend waren. Der Schreibstil ist trotzdem sehr angenehm zu lesen und man ist nach kurzer Zeit in der Geschichte drin. Wie gesagt fehlt mir auch etwas die Spannung, leider auch am Ende beim Showdown. Trotzdem ist es eine interessante Geschichte. Fazit: Mir fehlt wie jetzt schon öfters erwähnt einfach die Spannung und auch das Rätseln im Buch. Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Kim und auch Lukas sind zwei interessante Charaktere und die Geschichte hat eine interessante Entwicklung. Deswegen vergebe ich 4 Sterne.

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  • ein toller Thriller zum Einstieg in das Genre, wie ich finde

    Schattenflügel
    Bibilotta

    Bibilotta

    28. October 2014 um 09:39

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort gepackt gehabt. Flüssig und für das Alter total passend, weiß sie ihre Leser durch diesen Thriller zu führen. Wer jetzt aber meint, dass es hier blutrünstig zur Sache geht, den muss ich enttäuschen. Passend für das Alter wird hier, was die Morde angeht, nicht ins Detail gegangen, aber eine Spannung aufgebaut, die einen bei der Geschichte hält. Sehr passend und ein guter Einstieg für diese Altersklasse in dieses Genre, wie ich finde. Ich habe ja schon einige Jugendthriller gelesen, und bin auch von *Schattenflügel* sehr angetan. Ich konnte zwar schon sehr früh erahnen, wer wohl dahinter steckt, aber man wird dann doch nochmals ganz schön verunsichert und verdächtigt letztendlich jeden. Somit bleibt es bis zum Ende spannend, was oder wer dahinter steckt. Sehr schön finde ich die Liebesgeschichte, die sich nebenbei mit anbandelt und die diese Geschichte begleitet. Es kommt oftmals anders als man denkt und das fand ich besonders schön. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und jeder hat so mit seinen Problemen zu kämpfen, was auch perfekt hier reinpasst. Mein Fazit: Ich gebe für diesen Jugendthriller 4 von 5 Schmetterlingen … ein spannender und aber auch schöner Jugendthriller, der Gänsehautfeeling bietet und Herzschmerz ermöglicht. Wer Jugendthriller mag ist hier genau richtig

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  • Schattenflügel

    Schattenflügel
    Booksforever

    Booksforever

    Kim hat sich verliebt. Dass der attraktive Lukas auch ihre ältere Schwester Nina gekannt hat, ahnt sie jedoch nicht. Zwei Jahre ist es her, dass man Nina ermordet aufgefunden hat. Der Mörder hatte ihr eine schillernde Libelle auf das Gesicht gelegt. Seitdem wird Kim jedes Mal schlecht, wenn sie auch nur ein Bild dieses Insekts sieht. Obwohl sie sich zu Lukas hingezogen fühlt, zweifelt Kim immer wieder, ob sie ihm trauen kann. Denn Lukas schweigt über seine Vergangenheit. Da verschwindet wieder ein Mädchen, die man tot auffindet, in ihrer Hand eine zerdrückte Libelle. Was ich an Kathrin Langes Büchern so toll finde? Dass sie einfach immer ein unerwartetes Ende haben. Bei ihren Krimis kann man super mitfiebern und rätseln, wer der Mörder ist. Das Cover finde ich schön und es passt mit der Libelle auch gut zu der Geschichte. Der Schreibstil von Lange ist super und ich habe mich auch gut mit der Protagonistin verstanden. Man ist sich nicht sicher, was man von Lukas halten soll und hin und wieder bekommt man auch seine Zweifel, an seiner Unschuld. Ich finde, dieses Buch hat ein wenig Ähnlichkeit mit Septembermädchen, was ich nicht so gut fand. Das Ende hat mich wirklich überrascht! Die Stelle, wo Lukas Kim zu seiner Mutter ins Krankenhaus mitnimmt, finde ich traurig und doch irgendwie schön. Die Liebesgeschichte ist mir(mal wieder) ein wenig zu klein, aber es ist ja auch ein Krimi. Das Buch ist jetzt nicht der absolute Hammer, aber für ein Wochenende reicht das schon als Zeitvertreib aus. Aber da jeder eine andere Meinung hat, lest es doch einfach selber! Viel Spaß!

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    • 2
    Slatedfan

    Slatedfan

    28. October 2014 um 08:50
  • ein Jugendthriller zum Mitfühlen

    Schattenflügel
    Zauberzeichen

    Zauberzeichen

    17. June 2014 um 12:19

    Inhalt: “Als Kim den mysteriösen Lukas kennenlernt, ahnt sie noch nicht, dass er der Freund ihrer älteren Schwester Nina war, die man vor zwei Jahre tot aufgefunden hat – mit einer schillernden Libelle auf dem Gesicht. Kim verliebt sich in ihn, auch wenn sie immer wieder zweifelt, ob sie ihm trauen kann. Gerade als sie beginnt, sich auf ihn einzulassen, verschwindet erneut ein Mädchen” Meine Meinung: Der Klappentext enthält leider schon zuviel Information. Es gibt Dinge Preis, die man eigentlich erst im Verlauf des Buches erfahren sollte. Somit ist die Anfangsspannung ein bisschen gedrückt. Das heißt nicht, dass “Schattenflügel” nicht spannend ist, doch hätte ich auch gerne miträtseln können, wer Nina ist und auch erst später erfahren, dass Lukas ihr Freund war. Durch Ninas tragischen Tod und die Bedeutung der Libelle, bekommt Kim regelmäßig Panikattacken, wenn sie Libellen (und sei es nur ein Ohrring) sieht. Ihre Mutter hat ihren Biolehrer oftmals gebeten, eben dieses Tier von der Wand zu nehmen. Da Ninas Tod jedoch noch nicht aufgeklärt ist, muss der Teil mit der Libelle geheim bleiben und so kommt der Lehrer der Bitte nicht nach. Zudem macht sie sich riesengroße Vorwürfe. Durch ihr merkwürdig, zurückgezogenes Verhalten wird sie von ihren Mitschülern als Freak Tituliert. Statt Verständnis erntet sie dort leider nur Spott. Das ändert sich, als Lukas in ihr Leben tritt. Kim weiß nichts zu seiner Verbindung zu Nina und verliebt sich in ihn. Auch er hat keinen guten Standpunkt an der Schule. Er wird zwar von einigen Damen angehimmelt, doch sind auch einige Gerüchte im Umlauf. Dadurch, dass er 2 Jahre die Schule nicht besucht hat, wird gemunkelt, dass er im Gefängnis saß. Man sieht mal wieder sehr gut, wie gut das Schubladendenken funktioniert. Hinter die Fassade möchte keiner schauen. Ich finde, dass Kathrin Lange die beiden Charaktere sehr gut ausgearbeitet hat. Die traumatisierte, verletzte und doch auch starke Kim, die sich eine schützende Mauer aufgebaut hat, hinter die erst Lukas schauen darf. Und der geheimnisvolle, teilweise kontrollierte und dann doch wieder agressive, faszinierend, einfühlsame Lukas. Auch Kims Mutter, von der wir Anfangs nur lesen, weil sie in einer Rehaklinik ist und Kims Stiefvater, der in der Zeit auf sie aufpasst, sind detailliert beschrieben. Besonders gut hat mir gefallen, dass man sich niemals etwas sicher sein kann und am Ende auch noch sehr überrascht werden kann. Fazit: Ein weiterer spannende Jugendthriller aus dem Arena-Verlag, den man in einem Rutsch lesen kann, ohne die Spannung zu verlieren

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  • Leserunde zu "Septembermädchen" von Kathrin Lange

    Septembermädchen
    Arena_Verlag

    Arena_Verlag

    Liebe "nicht-gerne-so-blutrünstige-Thriller-Leser", mit Septembermädchen hat Kathrin Lange einen Jugendthriller geschrieben, der auch schon Erwachsene-Leser-erprobt ist. Deshalb laden wir herzlich zu einer vorweihnachtlich-nervenkitzeligen Leserunde ein. Mitlesende Jugendliche (ab 12) sind wie immer herzlich willkommen. Septembermädchen  Ein düsteres Industrieviertel am Abend. Leonie stößt mit einem Fremden zusammen. Blut rinnt über sein Gesicht. Er sieht sie an und küsst sie. Von diesem Augenblick an ist Leo von dem verschlossenen Elijah fasziniert. Doch dann findet sie heraus, dass auf dem Trainingsgelände des nahegelegenen Capoeira-Clubs, in dem Elijah trainiert, vor genau einem Jahr ein Mädchen tödlich verunglückte. Plötzlich beginnt ein merkwürdiger Straßenbettler, Leo zu verfolgen. "Im September sterben Mädchen", raunt er ihr zu, "und du wirst die nächste sein."   Bitte bewerbt euch bis mit Montag, den 25. November mit einem Kommentar zu der Frage: Was verbindet ihr mit dem Monat September? Die Empfänger der 10 Freiexemplare werden am Dienstag bekanntgegeben*. Kathrin Lange und Arena freuen sich sehr auf die Runde! Bis bald liebe Grüße Kathrin & Daniela (Arena)       *Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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    • 377
  • Schattenflügel

    Schattenflügel
    BookLover21

    BookLover21

    09. January 2014 um 20:50

    Über seine Finge hinweg sah er Kim an. "Ich kann es beherrschen", flüsterte er. "Das verspreche ich dir!" Und mit diesen Worten verschwand er in der Dunkelheit. (Seite 94) Ich liebe die Arena Thriller, sie sind spannend und einfach geschrieben. Ausserdem braucht man nicht wochenlang daran zu lesen, weil sie eine perfekte Seitenzahl haben, so finde ich. Dieses Buch hat mich durch den Klapptext angesprochen und ich muss sagen, es hält, was es verspricht. Bis zu Letzt bleibt es spannend und man weiss nicht, wie es ausgeht. Ausserdem ist parallel noch die Liebesgeschichte der beiden Hauptpersonen, ich finde dies ist ein sehr guter Kontrast zu dem mysteriösen Tod der Schwester.

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  • Schattenflügel: Arena Thriller

    Schattenflügel
    Lyreen

    Lyreen

    06. December 2013 um 20:36

    Kurzbeschreibung : Als Kim den mysteriösen Lukas kennenlernt, ahnt sie noch nicht, dass er der Freund ihrer älteren Schwester Nina war, die man vor zwei Jahre tot aufgefunden hat - mit einer schillernden Libelle auf dem Gesicht. Kim verliebt sich in ihn, auch wenn sie immer wieder zweifelt, ob sie ihm trauen kann. Gerade als sie beginnt, sich auf ihn einzulassen, verschwindet erneut ein Mädchen. Mein Fazit: Das war nun mein 2ter Arena Thriller und bin nicht enttäuscht gewesen.  Ein flüssiger Schreibstil der das Buch gut lesen lässt. Was mich nur gestört hatte, wer öfters Thriller liest kann sich recht schnell denken wer der Mörder ist, was so auch bis zum Schluss gut verpackt ist. Mir war die Hauptfigur Kim sehr sympathisch wie sie mit dem Tod ihrer Schwester Nina umgeht , wie verletzlich sie doch unter der kühlen Fassade ist und die wäre auch nicht gebröckelt wäre Lukas nicht in ihr Leben geplatzt. Endlich hat sie Augen für einen Jungen nach zwei Jahren die ihre Schwester ermordet wurde und der Mörder nie gefunden würde.Ein Libelle spielt in dem Buch eine große Rolle. Auch wenn Kim Herzklopfen bei Lukas hat und alles sich zum guten wenden will, wird wieder ein Mädchen ermordet und eine Libelle taucht bei der Leiche auf.

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  • trifft den Nerv der Zielgruppe

    Schattenflügel
    -Favola-

    -Favola-

    02. October 2013 um 09:06

    Schon der Einstieg macht neugierig, was passiert ist .... Wer ist Nina? Wie/Warum ist sie gestorben? Und vor allem, was hat es mit dieser Libelle auf sich? (Ich hatte das Glück, den Klappentext nicht gelesen zu haben, denn sonst wären diese spannenden Aspekte schon im Voraus klar gewesen.) In "Schattenflügel" erleben wir die Geschichte in der 3. Person, bleiben jedoch immer an Kims Seite. Vor zwei Jahren wurde ihre Schwester Nina ermordet, der Täter wurde jedoch noch nicht entlarvt. Kim plagen grosse Schuldgefühle und wenn Libelle ins Spiel kommen, wird sie regelmässig von Panikattacken überwältigt. So wird sie in der Schule als Freak bezeichnet und ist in psychologischer Behandlung. Lukas ist neu an der Schule und anders. Er wirkt älter, reifer, düsterer und die Gerüchteküche ist am Brodeln ... er soll im Gefängnis gewesen sein ... Nicht nur Kim ist von von ihm fasziniert, auch diverse Mitschülerinnen - und ich als Leserin - fühlen sich zum geheimnisvollen Lukas hingezogen. Mit Lukas ist der Autorin ein wirklich vielschichtiger, spannender Charakter gelungen, der auch mich faszinieren konnte. Auf der einen Seite ist er sehr aufgeschlossen, auf der anderen Seite wirkt er sehr distanziert, so dass nicht nur wir beim Lesen ab und zu an ihm zu zweifeln beginnen. Auch Kim gerät in einen Clinch. Zwar mag sie Lukas sehr, doch ihr Vertrauen in ihn kommt immer mehr ins Schwanken. Obwohl er ihr einen grossen Einblick in sein Privatleben gibt, fragt sie sich, ob er etwas mit dem Mord an Nina zu tun hatte, denn da ist dieses Tagebuch ihrer toten Schwester ... und dieses mysteriöse Gedicht ... Kathrin Lange verbindet in "Schattenblüte" gekonnt einen spannenden Jugendthriller mit einer feinfühligen Liebesgeschichte und trifft damit genau die Thematik und Sprache der jugendlichen Zielgruppe. Obwohl die Geschichte weder brutal noch blutig war, wusste sie mich an die Seiten zu fesseln, denn Kathrin Lange konnte den Spannungsbogen permanent aufrecht erhalten. Auch wenn ich selber schon sehr früh geahnt habe, wer der Täter ist, hat das dem Lesegenuss keinen Abbruch getan, und gezielt gestreuter Zweifel liess mich doch ab und zu mein Bauchgefühl hinterfragen. Fazit: Ninas Tod überschattet Kims Leben, doch durch Lukas' Unterstützung beflügelt, versucht sie, das Rätsel um den ungeklärten Mordfall zu lösen. "Schattenflügel" vereint Thriller und Liebesgeschichte und trifft damit den Nerv der Zielgruppe.

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  • Sehr attraktiver Jugendthriller

    Schattenflügel
    Damaris

    Damaris

    01. October 2013 um 09:26

    Es kommt häufig vor, dass in Büchern der Tod eines geliebten Familienmitglieds thematisiert wird. Gerade (Jugend-)Thriller bieten sich hier besonders gut an. Wie dieser Umstand wahrgenommen wird, ob er gut ausgearbeitet oder nur Mittel zum Zweck ist, liegt im Einfühlungsvermögen des Autors. Auch Kathrin Lange hat dieses Thema in ihren Roman "Schattenflügel" eingebaut. Ihr gelingt das sehr feinfühlig und plausibel. Hauptprotagonistin Kim gewinnt dadurch einiges an Charaktertiefe. Auch zwei Jahre danach belastet Kim der Tod ihrer Schwester noch sehr. Kleinigkeiten, vor allem der Anblick von harmlosen Libellen, versetzten Kim immer noch in eine Art Schockzustand. Weil der Mörder bei Nina eine Libelle hinterlassen hat, bringt Kim diese Tiere immer mit dem Tod ihrer Schwester in Verbindung. Dieser Punkt wird sehr oft erwähnt, erschien mir gerade darum aber besonders plausibel. Ich empfand Kim als eine sehr echte Person. Kim wirkt sehr verletzlich. Durch ihren "Libellen-Tick" ist sie zum Gespött vieler Schüler geworden, wird von ihnen oft als Freak bezeichnet. Dadurch ist sie zwar oft unsicher, hat aber auch etwas trotzig-bockiges. Sie schluckt nicht jeden Angriff hinunter, sondern weiß sich mit Worten zu wehren. Als sie Lukas kennenlernt, fällt es ihr sehr schwer, Vertrauen zu fassen. Das Sahnehäubchen der Geschichte war für mich Lukas. Mit ihm ist der Autorin ein wirklich toller Charakter gelungen. Man kann ihn sich optisch perfekt vorstellen, die Beschreibungen wirken aber nicht ausgelutscht oder aufdringlich. Lukas kommt im Buch sexy und etwas düster rüber. Kitsch fehlt dabei vollständig (Danke!). Er ist sehr freundlich, ohne dass man ihn komplett einschätzen kann. Etwas scheint er zu verbergen, denn auch wenn er sehr nett ist, wirkt er oft unnahbar. Gerade wenn man meint, man hat Lukas durchschaut, kommen einem wieder Zweifel. Das trägt sehr zu einer gewissen Grundspannung im Buch bei. Da man Ninas Mörder nie gefunden hat, ist "Schattenflügel" auf der Lösung dieses Aspekts aufgebaut. Ein rätselhaftes Gedicht sorgt für Gänsehaut und eine spannende Suche nach Antworten. Obwohl die Spannung in der Geschichte die meiste Zeit eher unterschwellig ist, hat das Buch keine Längen. Das Lesen macht großen Spaß und gegen Schluss kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Routinierte (Thriller)-Leser können mit des Rätsels Lösung wahrscheinlich nicht allzu lange hinters Licht geführt werden. Hier sind die Möglichkeiten einfach begrenzt. Trotzdem ist "Schattenflügel" sehr gut geschrieben und gehört für mich zu den besonders attraktiven Arena Thrillern. Mein Tipp: Möglichst nicht den Klappentext lesen (oder schnell wieder vergessen). Die Grundspannung im Buch wird so noch etwas gesteigert. Fazit Es sind nicht immer viele Überraschungsmomente nötig, um wunderbar spannende Lesemomente zu erleben. "Schattenflügel" ist hierfür wohl ein passendes Beispiel. Die Geschichte ist toll aufgebaut, Kim als Hauptcharakter sehr passend gewählt. Am besten gefiel mir Lukas, dessen Art man sonst häufig nur in Bad Boy-Storys oder Paranomal-Lovestorys findet. Auch er wurde von der Autorin sehr gut charakterisiert, ohne dass man ihn während der Handlung schon komplett einschätzen kann. "Schattenflügel" ist sehr empfehlenswert, Jugendthrillerleser können bedenkenlos zugreifen.

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  • Für Fans von Jugendthrillern empfehlenswert

    Schattenflügel
    Cat_Lewis

    Cat_Lewis

    30. September 2013 um 09:28

    Inhalt:  Zwei Jahre ist es nun her, seit Kims ältere Schwester Nina ermordet wurde. Seitdem wird Kim von Selbstvorwürfen und Trauer geplagt. Die Suche nach dem Mörder hat bisher nichts ergeben und er ist somit noch immer auf freiem Fuß. In der Schule trifft sie auf den gutaussehenden und faszinierenden Lukas, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch sie schafft es nicht, voraus zu schauen, denn immer wieder holt die Vergangenheit sie aufs Neue ein. Das einzig greifbare, was ihr von ihrer Schwester geblieben ist, ist ihr Tagebuch, welches ein merkwürdiges Gedicht namens „Schattenflügel“ beinhaltet. Doch was genau es damit auf sich hat, kann keiner so recht sagen. Fazit: „Schattenflügel“ ist ein Jugendthriller von Kathrin Lange. Darin geht es um die 15jährige Kim Ferber, die den Tod ihrer 20 Monate älteren Schwester Nina noch immer nicht überwunden hat, obwohl dies bereits zwei Jahre her ist. Vor Libellen hat sie panische Angst und die Erinnerungen an ihre Schwester sorgen regelmäßig für Panikattacken. Ihr eigenes Wohl steht seit dem tragischen Vorfall nur noch im Hintergrund und sie ist sich ihrer selbst überhaupt nicht mehr bewusst. Von Jungs hält sie Abstand und auch ihre beiden Freundinnen Marie und Sabrina hält sie immer mehr auf Distanz. Als sie jedoch den 19jährigen Lukas Neumann trifft, ist sie sofort von ihm und seinen außergewöhnlichen Augen fasziniert. Die letzten zwei Jahre war er nicht in der Schule, was viele Fragen und Gerüchte um seinen Verbleib aufwirft. Er schafft es auf Anhieb, Kims Herz zu erobern. Von Kims Mutter Johanna bekommt man anfangs nicht allzu viel, da diese sich nach einem Unfall in der Reha erholt. Fürs Kaffee und Essen kochen ist Johannas Exfreund Sigurd zuständig, der sich in ihrer Abwesenheit um Kim kümmern soll. Die gesamte Geschichte hat eine sehr schwermütige und zum Teil auch düstere Atmosphäre, da Kim versucht, den Weg in ein normales Leben zurück zu finden, jedoch durch verschiedene Ereignisse immer wieder von der Vergangenheit eingeholt wird. Für mich als Erwachsene war dieses Buch ziemlich vorhersehbar und dadurch, dass im Klappentext schon so viel vorne weg genommen wird, konnte der Verlauf der Geschichte kaum noch überraschen. Allerdings sollte man auch bedenken, dass „Schattenflügel“ ein Buch für Jugendliche ab 12 Jahren ist und somit auch nicht allzu sehr ins Detail geht, was die Morde betrifft. In diesem Sinne entspricht dieses Buch der Zielgruppe recht gut. Da sowohl Thriller, als auch Jugendthriller gar nicht meinen Leseinteressen entsprechen, kann ich nur schwer über dieses Buch urteilen. Durch den recht angenehmen Schreibstil ließ es sich relativ zügig lesen. Meinen Geschmack hat „Schattenflügel“ jedoch leider nicht getroffen und ich werde mich zukünftig nicht mehr in dieses Genre verlaufen. Für einen Liebhaber von Jugendthrillern mag dieses Buch allerdings sehr empfehlenswert sein.

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  • Rezension: "Schattenflügel" von Kathrin Lange

    Schattenflügel
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    29. September 2013 um 23:40

    INHALT Die 15jährige Kim gilt in ihrer Schule als Sonderling. Seit ihre geliebte Schwester Nina vor zwei Jahren ermordet aufgefunden und der Täter nie gefasst wurde, leidet sie unter Panikattacken. Als ihr der geheimnisvolle Lukas in der Schule über den Weg läuft und echtes Interesse an ihr zeigt, schafft es Kim seit Ninas Tod zum 1. Mal, sich wieder auf einen Jungen einzulassen. Alles könnte so schön sein, doch irgendetwas an Lukas ist seltsam. Was ist dran an dem Gerücht, er hätte die letzten zwei Jahre im Gefängnis gesessen? Dann verschwindet auch noch Kims Freundin Marie, die schon öfter von zu Hause ausgerissen ist. Deshalb nimmt auch niemand Kims Befürchtung ernst, Ninas Mörder könne erneut zugeschlagen haben... MEINE MEINUNG Ein Tipp vorab: Wer sich die Spannung bei diesem Buch bestmöglich erhalten möchte, sollte auf das Lesen des Klappentextes verzichten. Dieser verrät bedauerlicherweise bereits ein paar Details, die der Leser besser selbst im Laufe der Story herausfinden sollte. Die Geschichte wird einerseits dominiert von Kims Trauma, und in Rückblenden erfahren wir nach und nach mehr über die Umstände und Hintergründe von Ninas Tod. Andererseits steht die Liebesgeschichte zwischen Lukas und Kim stark im Vordergrund. Die beiden Hauptcharaktere Kim und Lukas sind gut ausgearbeitet. Die Geschichte ist aus Kims Perspektive geschrieben, so dass wir mit ihr die schlimmen Erinnerungen an Ninas Tod miterleben, wie sich ihre Gefühle für Lukas entwickeln und sie langsam anfängt, ihr Trauma aufzuarbeiten. Sie ist ein sympathisches, nettes, vernünftiges Mädchen. Oft ist es so, dass gerade junge Menschen in Büchern aus falscher Scham oder Sorge Dinge verheimlichen und so viele Missverständnisse entstehen, die die Geschichte künstlich in die Länge ziehen können und die mich manchmal verzweifelt wünschen lassen, diese Person an den Schultern zu rütteln und anzuschreien. Deshalb fand ich es sehr gut, dass Kim nicht so war. Sie hatte ein gutes Gespür dafür, wann es angebracht war, etwas besser nicht zu verschweigen und mit der Sprache herauszurücken, da sie verstand, dass die Erwachsenen ihr nur helfen wollten. Dennoch gelang es mir nicht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Ich kann allerdings nicht sagen, woran es lag. Auch Lukas konnte mich nicht begeistern, irgendwie ging mir die Liebesgeschichte zwischen Kim und Lukas zu schnell. In einem Moment treffen sie sich zum 1. Mal in der Schule, und wenige Tage später sagt er schon, dass er sie liebt. Auch Kims Freundschaften konnte ich nicht nachvollziehen, denn Marie und Sabrina werden aus Kims Sicht als nervig, unsensibel und – in Maries Fall – missgünstig porträtiert. Wieso also ist sie noch mit ihnen befreundet? Aber vielleicht ist das ja für Mädels in diesem Alter normal, dass man gerne über seine Freundinnen schimpft. Die Sprache ist einfach gehalten, auf lange, verschachtelte Sätze wird verzichtet und altersgemäße Umgangssprache verwendet. Das fand ich auch absolut ok, denn das Buch richtet sich in 1. Linie an Teenager ab 12, so dass ich hier keine gehobenen, anspruchsvollen Formulierungen erwartete, die auch nicht angebracht gewesen wären. Den tatsächlichen Mörder hatte ich bereits in der 1. Szene, in der er auftauchte, im Verdacht. Mein 1. Verdacht war also auch gleich richtig, doch zwischendurch wurde ich dann doch unsicher, und gegen Ende des Buches war ich so paranoid, dass ich so ziemlich jeden Mann in Kims Umfeld verdächtigte. Selbst während des Showdowns zwischen zwei potentiellen Tätern schwankte ich noch. Ich wusste nicht, wer beschützt Kim, wer will sie töten? Und so blieb es bis zum Schluss für mich – und auch für Kim! – recht spannend. Das Buch wird für Leser ab 12 Jahren empfohlen, und ich denke doch, dass dies eine gute Einschätzung ist. Zwar handelt es sich hier um einen Thriller, aber in diesem Buch finden sich keine Grausamkeiten oder verstörende Schilderungen, und die Morde geschehen „im Off“, d.h. wir erfahren nur davon und sind nicht live dabei. Auch wenn das Buch als Thriller ausgewiesen ist, ist es doch auch vorrangig eine Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen und schlägt eigentlich die meiste Zeit eher ruhige Töne an, erst gegen Ende gibt es dann den großen Showdown. Wer also auf eklige Details, Folter und Grausamkeiten steht, sollte nicht zu diesem Jugendthriller greifen, sondern zu den üblichen Verdächtigen der Erwachsenenliteratur. Für alle Anderen, die es gerne spannend, aber dennoch nicht zu aufregend und plastisch möchten, ist dieses Buch genau richtig. Für mich als Thriller-Unerfahrene ein sanfter Einstieg in dieses Genre.

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  • Schattenflügel - Kathrin Lange

    Schattenflügel
    Immasolde

    Immasolde

    25. September 2013 um 13:36

    In dem Buch geht es um Kim, deren ältere Schwester Nina vor zwei Jahren ermordet wurde. Ihr wurde eine Libelle auf das Gesicht gelegt, weshalb Kim bei dem Anblick von Libellen immer schlecht wird. Sie hat den Tod ihrer Schwester noch lange nicht überwunden, bis sie den geheimnisvollen Jungen Lukas kennenlernt, der seit zwei Jahren nicht mehr in der Schule war und einige Gerüchte über ihn kursieren. Lukas ist der erste Junge, dem sich Kim seit dem Tod ihrer Schwester anvertraut, bis ihre Freundin Marie ermordet aufgefunden wird und Lukas verdächtigt wird. Am Anfang fande ich die Geschichte ziemlich lahm. Die Charaktere werden kaum beschrieben und die Dialoge wirken ziemlich gestellt. Irgendwann wurde das Buch ein wenig besser, jedoch nicht wirklich interessant. Es ist teilweise sehr unrealistisch und auch vorhersehbar. Meinen Geschmack hat das Buch nicht getroffen und ich würde es auch nicht unbedingt weiterempfehlen.

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