Kathrin Schärer

 4.9 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Johanna im Zug, Der Tod auf dem Apfelbaum und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kathrin Schärer

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Johanna im Zug

Johanna im Zug

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Erschienen am 01.08.2009
Der Tod auf dem Apfelbaum

Der Tod auf dem Apfelbaum

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Erschienen am 01.09.2015
So war das! Nein, so! Nein, so!

So war das! Nein, so! Nein, so!

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Erschienen am 01.01.2007
Wenn Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen

Wenn Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen

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Erschienen am 08.11.2017
Dastan intoor bud! Na, intoor! Na, intoor!

Dastan intoor bud! Na, intoor! Na, intoor!

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Erschienen am 31.03.2017
Stadtmaus/Landmaus

Stadtmaus/Landmaus

 (0)
Erschienen am 20.04.2011

Neue Rezensionen zu Kathrin Schärer

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Tippfeders avatar

Rezension zu "Johanna im Zug" von Kathrin Schärer

Ich zeichne einen langen Zug....
Tippfedervor 7 Monaten

Das Schwein Johanna fährt Zug. Wie sieht Johanna aus? Wohin fährt der Zug? Wer sitzt mit im Abteil?
Das und noch viel mehr entsteht vor den Augen des Lesers, denn die Hände der Illustratorin sind mit im Bild und zeichnen die Geschichte...oder korrigieren auch mal Fehler.

Das Durchbrechen der "vierten Wand", also direkte Kommunikation aus der Geschichte heraus mit der echten Welt, wird von ganz jungen Kindern schlecht verstanden. Ältere fasziniert es dagegen umso mehr.
Schön ist der Humor, davon dürfte es gerne mehr sein! Wenn sich Johanna statt dem bösen Wolf einen anderen Mitfahrer wünscht und dann jedoch ein Monster ins Abteil kommt, wird hier immer wieder sehr über das Missverständnis gelacht.

Mir gefallen die Illustrationen und die unterschiedlichen Seitengrößen. Den Kindern gefällt die "Macht": eine Welt entstehen und "Schlechtes" ausradiert zu sehen.

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Osillas avatar

Rezension zu "Der Tod auf dem Apfelbaum" von Kathrin Schärer

„Dann umarmen sie sich, und dem alten Fuchs wird ganz leicht dabei.“
Osillavor 2 Jahren

Der Hauptprotagonist in diesem Buch ist ein listiger Fuchs. Er und die Füchsin besitzen einen wunderschönen Apfelbaum, dessen Früchte sie ihr Leben lang vor den hungrigen Waldbewohnern verteidigten. Im Laufe der Zeit sind die beiden alt geworden und die Vögel knabbern an den noch unreifen Äpfeln und auch die anderen Tiere des Waldes haben keine Angst mehr vor ihnen. Doch eines Tages geht dem Fuchs ein Zauberwiesel in die Falle. Um frei zu kommen erfüllt es dem Fuchs einen Wunsch. Von nun an, soll jeder, der den Apfelbaum berührt, festkleben. Nur der Fuchs kann den Zauber lösen. So kommt es, dass Vögel, Käfer, Katzen, Eichhörnchen und all die anderen Waldtiere von nun an einen großen Bogen um den verzauberten Baum machen. Eines Tages kommt der Tod zum Fuchs und möchte ihn mit sich nehmen. Mit einer List sorgt der Fuchs dafür, dass der Tod im Baum festklebt. Der Fuchs freut sich über seine List und wird älter und älter. Die Füchsin stirbt bald darauf und der Fuchs wird immer trauriger und gebrechlicher, während der Tod geduldig im Baum sitzt und wartet. Eines Tages entlässt der Fuchs seinen Tod vom Apfelbaum, die beiden fallen sich in die Arme und der alte Fuchs zieht mit dem Tod davon.

„Dann umarmen sie sich, und dem alten Fuchs wird ganz leicht dabei.“

Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Die Bilder sind in hellen und freundlichen Farben gehalten und die List des Fuchses sorgt für ein Schmunzeln beim Leser. So ist dieses Buch nicht bedrückend, sondern aufbauend. Der Leser sieht anhand dieser Geschichte, dass es manchmal (sicherlich nicht immer) gut ist, irgendwann vom Tod abgeholt zu werden und dass man keine Angst vor ihm haben muss. Der Tod wird personifiziert, aber er ist keine Schreckensgestalt.

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W

Rezension zu "Der Tod auf dem Apfelbaum" von Kathrin Schärer

Ein preiswürdiges Bilderbuch
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



Das neue Bilderbuch von Kathrin Schärer ist ein wahres Kunstwerk. In Wort und Bild erzählt sie, ein altes Märchenmotiv aufgreifend, von einem Fuchs, der tatsächlich glaubt, den Tod überlisten zu können. Doch ein gutes Leben, und das hat der Fuchs zusammen mit seiner Frau durchaus geführt, bracht auch sein Ende. Doch es dauert, bis der Fuchs das verstehen und akzeptieren kann.

Zunächst ist es ein Zauberwiesel, das der alte und hungrige Fuchs, vor dem sonst alle rechtzeitig davonlaufen, gerade so fange kann. Dieses Wiesel verspricht ihm gegen seine Freilassung, dass durch einen Zauber ab sofort jeder Apfeldieb auf dem Baum den der Fuchs als seinen eigenen betrachtet, kleben bleibt. Das funktioniert und der Fuchs kann ungestört sein Obst genießen. Da kommt irgendwann der Tod und will ihn holen. Der Fuchs, schlau wie er ist, bittet den Tod ihm einen letzten Apfel zu pflücken. Schon sitzt der Tod auf dem Baum fest und der Fuchs jubiliert. Doch nicht lange. Denn er wird im er älter und schwächer, seine Frau stirbt und auch die ersten seiner Kinder. Er gehört nirgends mehr dazu.
Schließlich bittet er den Tod, zu ihm herunterzusteigen und ihn mitzunehmen.
„Für den Tod ist keine Zeit verstrichen, für ihn  gibt es weder Zeit noch Raum. Er pflückt einen schönen, roten Apfel und steigt langsam vom Baum. Abwechslungsweise beißen die beiden in den Apfel – ohne zu sprechen. Dann umarmen sie sich, und dem alten Fuchs wird ganz leicht dabei. Er nickt und zusammen ziehen sie davon.“

Ein gutes Leben braucht auch sein Ende. Der Tod gehört zum Leben. Diese Weisheit hat Kathrin Schärer in beeindruckenden Bildern und einem poetischen Text umgesetzt. Ein preiswürdiges Bilderbuch.





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Gespräche aus der Community

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DaniB83s avatar
Auf meinem Blog findet ihr die Verlosung zum Geschenkkarten-Kalender 2015! 

http://www.buchwelt.co.at/2014/12/23/gewinnspiel-zwei-geschenkkarten-kalender-fuer-2015/


Ihr müsst einfach nur einen Kommentar hinterlassen (das geht auch hier), warum ihr diesen Kalender braucht und schon seid ihr im Lostopf!

Ich glaube nicht, dass die Hängekalender noch 2014 bei euch eintrudeln, wenn ihr in Deutschland wohnt, aber ich werde sie gleich am 29.12.2014 auf die Post bringen und die Daumen drücken, dass sie auch schnell die Reise hinter sich bringen.

Liebe Grüße und allen Frohe Weihnachten!
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