Kathrin Schärer , Kathrin Schärer Der Tod auf dem Apfelbaum

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Inhaltsangabe zu „Der Tod auf dem Apfelbaum“ von Kathrin Schärer

Ein gutes Leben braucht sein Ende Ein alter Fuchs fängt ein Zauberwiesel. Er lässt es wieder frei, weil es ihm verspricht, dass ab sofort jeder Apfeldieb auf seinem Baum kleben bleibt – für immer und ewig. Von da an kann er ungestört sein Obst genießen … bis sein Tod kommt, ihn zu holen. Der Fuchs will noch nicht sterben. Er bittet den Tod, ihm einen letzten Apfel zu pflücken: Jetzt sitzt der Tod auf dem Baum fest, und der Fuchs triumphiert. Aber er wird älter. Seine Frau stirbt, die Kinder werden alt, und er gehört nirgends mehr dazu. Soll das endlos so weitergehen? Schließlich bittet er den Tod, zu ihm herunterzusteigen und ihn mitzunehmen. Kathrin Schärer greift ein altes Märchenmotiv auf. Sachte und mit Schalk erzählt sie davon, dass der Tod zum Leben gehört.

Die Bilder sind in hellen und freundlichen Farben gehalten und die List des Fuchses sorgt für ein Schmunzeln beim Leser.

— Osilla
Osilla

Der Tod kann auch eine willkommene Erlösung sein. Das beste Bilderbuch zum schwierigen Thema Tod.

— sunlight
sunlight

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  • „Dann umarmen sie sich, und dem alten Fuchs wird ganz leicht dabei.“

    Der Tod auf dem Apfelbaum
    Osilla

    Osilla

    05. April 2017 um 17:01

    Der Hauptprotagonist in diesem Buch ist ein listiger Fuchs. Er und die Füchsin besitzen einen wunderschönen Apfelbaum, dessen Früchte sie ihr Leben lang vor den hungrigen Waldbewohnern verteidigten. Im Laufe der Zeit sind die beiden alt geworden und die Vögel knabbern an den noch unreifen Äpfeln und auch die anderen Tiere des Waldes haben keine Angst mehr vor ihnen. Doch eines Tages geht dem Fuchs ein Zauberwiesel in die Falle. Um frei zu kommen erfüllt es dem Fuchs einen Wunsch. Von nun an, soll jeder, der den Apfelbaum berührt, festkleben. Nur der Fuchs kann den Zauber lösen. So kommt es, dass Vögel, Käfer, Katzen, Eichhörnchen und all die anderen Waldtiere von nun an einen großen Bogen um den verzauberten Baum machen. Eines Tages kommt der Tod zum Fuchs und möchte ihn mit sich nehmen. Mit einer List sorgt der Fuchs dafür, dass der Tod im Baum festklebt. Der Fuchs freut sich über seine List und wird älter und älter. Die Füchsin stirbt bald darauf und der Fuchs wird immer trauriger und gebrechlicher, während der Tod geduldig im Baum sitzt und wartet. Eines Tages entlässt der Fuchs seinen Tod vom Apfelbaum, die beiden fallen sich in die Arme und der alte Fuchs zieht mit dem Tod davon. „Dann umarmen sie sich, und dem alten Fuchs wird ganz leicht dabei.“ Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Die Bilder sind in hellen und freundlichen Farben gehalten und die List des Fuchses sorgt für ein Schmunzeln beim Leser. So ist dieses Buch nicht bedrückend, sondern aufbauend. Der Leser sieht anhand dieser Geschichte, dass es manchmal (sicherlich nicht immer) gut ist, irgendwann vom Tod abgeholt zu werden und dass man keine Angst vor ihm haben muss. Der Tod wird personifiziert, aber er ist keine Schreckensgestalt.

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  • Ein preiswürdiges Bilderbuch

    Der Tod auf dem Apfelbaum
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    16. September 2015 um 13:21

    Das neue Bilderbuch von Kathrin Schärer ist ein wahres Kunstwerk. In Wort und Bild erzählt sie, ein altes Märchenmotiv aufgreifend, von einem Fuchs, der tatsächlich glaubt, den Tod überlisten zu können. Doch ein gutes Leben, und das hat der Fuchs zusammen mit seiner Frau durchaus geführt, bracht auch sein Ende. Doch es dauert, bis der Fuchs das verstehen und akzeptieren kann. Zunächst ist es ein Zauberwiesel, das der alte und hungrige Fuchs, vor dem sonst alle rechtzeitig davonlaufen, gerade so fange kann. Dieses Wiesel verspricht ihm gegen seine Freilassung, dass durch einen Zauber ab sofort jeder Apfeldieb auf dem Baum den der Fuchs als seinen eigenen betrachtet, kleben bleibt. Das funktioniert und der Fuchs kann ungestört sein Obst genießen. Da kommt irgendwann der Tod und will ihn holen. Der Fuchs, schlau wie er ist, bittet den Tod ihm einen letzten Apfel zu pflücken. Schon sitzt der Tod auf dem Baum fest und der Fuchs jubiliert. Doch nicht lange. Denn er wird im er älter und schwächer, seine Frau stirbt und auch die ersten seiner Kinder. Er gehört nirgends mehr dazu. Schließlich bittet er den Tod, zu ihm herunterzusteigen und ihn mitzunehmen. „Für den Tod ist keine Zeit verstrichen, für ihn  gibt es weder Zeit noch Raum. Er pflückt einen schönen, roten Apfel und steigt langsam vom Baum. Abwechslungsweise beißen die beiden in den Apfel – ohne zu sprechen. Dann umarmen sie sich, und dem alten Fuchs wird ganz leicht dabei. Er nickt und zusammen ziehen sie davon.“ Ein gutes Leben braucht auch sein Ende. Der Tod gehört zum Leben. Diese Weisheit hat Kathrin Schärer in beeindruckenden Bildern und einem poetischen Text umgesetzt. Ein preiswürdiges Bilderbuch.

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