Kathrin Schadt

 5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Der verlorene Stern, Lilium Rubellum und weiteren Büchern.

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Kathrin SchadtDer verlorene Stern
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Der verlorene Stern
Der verlorene Stern
 (4)
Erschienen am 15.09.2014
Kathrin SchadtRagufeng
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Ragufeng
Ragufeng
 (0)
Erschienen am 01.07.2012
Kathrin SchadtLilium Rubellum
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Lilium Rubellum
Lilium Rubellum
 (2)
Erschienen am 06.10.2014

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Rezension zu "Der verlorene Stern" von Kathrin Schadt

Eine wunderschöne Gute Nacht Geschichte, eine Geschichte über den Sternenhimmel
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Eine wunderschöne Gute Nach Geschichte,eine wunderschöne Geschichte über den Sternenhimmelund eine wunderschöne Geschichte über den Sinn des Lebens

Das stimmungsvolle, etwas melancholische Coverbild lädt uns in eine besondere, mystische, für uns scheinbar unerreichbare Welt des Sternenhimmels ein.Wenn man in den Himmel schaut, mit der endlosen Weite und den unzähligen Sternen dann kommt man sich unten auf der Erde schon ziemlich klein und unbedeutend vor doch wie fühlen sich wohl die vielen kleinen und größeren Sterne. Haben wir uns je darüber Gedanken gemacht?Diese wunderbare Geschichte nimmt uns auf  sehr einfühlsame Weise mit in die unbekannte fantastische Welt des Sternenhimmels. Noch nie zuvor habe ich bisher so verständlich und nachvollziehbar den Sternenhimmel und das Wechselspiel von Tag und Nacht vermittelt bekommen und auch wenn es eine fiktive, fantastische Geschichte ist, ist der Kern real und klar zu erkennen.Wir lernen Frau Sonnenschein kennen, die mit viel Güte und Empathie eine Art Mutterrolle ausfüllt und wir lernen Herrn Vollmond kennen, den Vater aller Sterne, der wie ein liebevoller älterer Herr sich um all seine Schäfchen sorgt. Und dann gibt es noch den  pflichtbewussten, eitlen, angeberischen Herrn Himmelszelt, der sich Abend für Abend in einer wahren Zeremonie langsam anzieht. Zunächst das rosa Unterhemd, das den Himmel in eine leichte Abendstimmung versetzt und den Rückzug von Frau Sonnenschein einleitet. Wenn er sein knallrotes Kleid über das rosa Unterhemd zieht denken wir auf der Erde, die Engel backen doch es ist Herr Himmelszelt, der sich anzieht, bereit macht für die Nacht. Wenn  er seinen schwarzen großen Mantel über sich wirft hüllt er den ganzen Himmel schwarz. Der Mantel jedoch hat unzählige Taschen und aus jeder Tasche schaut ein Stern heraus. So sollte es zumindest sein, doch an diesem Abend ist es nicht so. Schnuppe und Blinker vermissen ihre Freundin Esmeralda.Egal wo sie nachschauen Esmeralda ist nicht zu entdecken. Langsam beginnen sich alle Sorgen zu machen. Selbst Frau Sonnenschein, Herr Vollmond und sogar Herr Himmelszelt sorgen sich.Auf besondere Weise, von den Menschen auf der Erde unbemerkt gelingt es die Suche nach ihr auszuweiten. Wie sie das anstellen verrate ich hier jedoch nicht. Tatsächlich finden sie den kleinen Stern versteckt, traurig, weinend.Was Esmeralda so traurig gemacht hat?Sie meint erkannt zu haben, das sie ganz unwichtig ist, dass sie ohnehin niemand wahr nimmt unter so vielen Sternen, die meist größer und heller sind als sie. Doch Frau Sonnenschein erzählt ihnen eine Geschichte, die sie noch nicht kannten. Von den Menschen auf der Erde, die abends in den Himmel schauen und richtige Bilder aus der Anordnung der Sterne sehen können. Wenn ein Stern, und sei er auch noch so klein ist fehlen würde, wäre das Bild nicht vollkommen.Eine wunderschöne Geschichte, die Esmeralda erkennen lässt, das sie wichtig ist. Wichtig wie alle anderen auch. Auf ihrem Weg zurück an ihren Platz erkennt sie sogar zu welchem Bild und in welcher Funktion sie steht. Ohne sie hätte der Löwe kein Auge. Wenn das nicht wichtig ist.*Auch wenn dies eine fiktive, phantastische Geschichte ist steckt in ihr doch so viel Wahrheit und noch mehr Weisheit, denn so wie Esmeralda fühlen auch wir uns auf der Erde häufig. Kaum ein Mensch, ob groß oder klein kommt nicht mal an den Punkt, an dem man sich fragt was mache ich hier überhaupt auf der Welt. Wenn ich nicht da wäre, würde mich auch niemand vermissen.Doch dem ist nicht so. So wie jeder Stern am Himmel seinen Platz und Sinn  hat, so hat auch jedes Lebewesen auf der Erde seine ganz besondere Bestimmung, seinen ganz besonderen Platz, den er ausfüllt, auch wenn  man es nicht unbedingt selbst wahrnimmt.*Kathrin Schadt erzählt die Geschichte so wunderbar, das man schon hiervon verzaubert ist doch ohne die Bilder von Larisa Lauer , die uns einfangen uns auf sehr besondere Weise in den Bann ziehen wäre sie nur halb so schön.Dunkle Hintergründe wirken warm und heimelig, lassen Sterne, Frau Sonnenschein und auch Herrn Vollmond erst so richtig wirken. Auch die Größenverhältnisse beeindrucken. Die übergroße Frau Sonnenschein mit ihrer wallenden Lockenmähne in warmen Orangetönen, die vorsichtig, behütend die winzig wirkende kleine Esmeralda in ihren Händen hält vermittelt gleich ein beschützendes Gefühl, das den Betrachter berührt.*Es ist ein  so wundervolles Buch, das auch Erwachsenen noch viel Freude bereitet.Bei unseren Lesestunden für Kinder ab 4 Jahren waren die Kinder sehr ruhig. Man merkte deutlich wie sie in der Geschichte mit gingen, teilweise ruhig wurden, dann voller Neugier mit großen Augen mit fieberten ob Esmeralda gefunden wird und wieder ruhig wurden als Frau Sonnenschein anfing zu erzählen.Aber auch in unserer Senioren Kinderrunde kam das Buch besonders gut an. Die älteren Leute waren noch faszinierter wie die Kinder.Eine Frau sagte am Ende zu mir: " Wieso gibt es so schöne Geschichten nur für Kinder?"Ich glaube mehr braucht man zu diesem Buch wirklich nicht sagen.*Ein Traum Buch

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L

Rezension zu "Der verlorene Stern" von Kathrin Schadt

Der verlorene Stern
Lunamoniquevor 3 Jahren

Stern Esmeralda ist spurlos verschwunden. Ist die Furcht einflößende Bande „Die Schwarzen Löcher“ Schuld an dem schwarzen Fleck mitten im Meer aus Sternenlicht? Autorin Kathrin Schadt erzählt in ihrem Kinderbuch „Der verlorene Stern“ die berührende Geschichte von dem kleinen Stern Esmeralda. Ihre Freunde Schnuppe und Blinker machen sich auf die Suche nach ihr.

Fällt uns Menschen auf, wenn ein Stern vom Nachthimmel verschwindet? Autorin Kathrin verpackt die Themen „Himmelskörper und Astronomie“ in einer phantasiereichen, kindgerechten Geschichte. Herr Himmelszelt trägt die Sterne nachts in zig kleinen Manteltäschchen und liebt dramatische Auftritte. Herr Vollmond sitzt am liebsten in seinem gepolsterten Sessel und behält den Überblick. Frau Sonnenschein braucht genügend Schlaf,  um am nächsten Tag ihrer Arbeit nachzugehen. Himmelszelt, Mond, Sonne und Sterne als liebenswerte Gestalten zu präsentieren, ist ein origineller Einfall. Jeder hat seine Aufgaben. Wenn etwas schief geht, sind alle entsetzt. Wie konnte Esmeralda einfach so verschwinden? Handelt es sich um eine Entführung? Mit dem Rätsel um Esmeralda steigt die Spannung. Nicht nur Esmeraldas Freunde machen sich auf die Suche nach ihr.

Begleitet wird die herzerwärmende Geschichte von Larisa Laubers zauberhaften Illustrationen. Auf dem Cover wird die Magie der Geschichte in wenigen Details zusammengefasst. Wie jeder Mensch ist auch jeder Stern etwas Besonderes. Das Farbenspiel aus Blau, Gelb, Grün und Rosa hinterlässt bleibenden Eindruck. Der Titel stimmt auf ein Abenteuer ein. Oft erweist sich bei Kinderbüchern das Cover als schönste Illustration. Bei „Der verlorene Stern“ dagegen ist das Buch voller märchenhafter, doppelseitiger Zeichnungen. Die Intensität lässt nicht nach. Im Gegenteil, sie steigert sich noch. Besonders gut getroffen sind die Sterne wie Esmeralda, Blinker und Schnuppe. Sie sehen aus wie Kinder. Nur tragen sie ihren leuchtenden Stern als „Halskrause“. Jeder hat seine Eigenart, und die Sterne lassen sich leicht unterscheiden. Damit die Sterne wunderschön leuchten, müssen sie immer fleißig geputzt werden. Für die Gestaltung des Buches haben Illustratorin und Verlag besonders intensive, ausdrucksstarke Farben ausgewählt. Die Geschichte bleibt allein aufgrund der Zeichnungen im Gedächtnis. Kathrin Schadt und Larisa Lauber ergänzen sich perfekt und lassen mit ihrem Buch Kinderherzen höher schlagen. Selbst Erwachsene werden sich dem Zauber der Geschichte nicht entziehen können.

Am Ende hat „Der verlorene Stern“ eine schöne Botschaft parat. Mit dem Buch wird bei Kindern die Liebe zur Astronomie geweckt. Wo ist am Nachthimmel welches Sternenbild zu erkennen? Der Blick für die kleinsten Details wird geschärft. Vielleicht entdeckt der ein oder andere sogar Esmeralda am abendlichen Sternenhimmel.

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