Kathrin Schar , Thomas Riepe Hunde halten mit Bauchgefühl

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Inhaltsangabe zu „Hunde halten mit Bauchgefühl“ von Kathrin Schar

Zurück zum Hund - überraschend unkompliziert
In der heutigen Welt wird vieles unnötig verkompliziert. Der vorherrschende Reichtum an Informationen, zum Beispiel in Bezug auf die „richtige Trainingsmethode“, verunsichert so manchen Hundehalter. Dieses Buch will Ihnen zeigen, wie Sie ganz ohne eine bestimmte Philosophie oder ein besonderes Hilfsmittel ein entspanntes und glückliches Zusammenleben erreichen können. Die Autoren laden Sie ein, wieder „zurück zum Hund“ zu gehen und sich spezifisch auf seine Bedürfnisse einzulassen.

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    Hunde halten mit Bauchgefühl

    WildRose

    10. July 2016 um 23:59

    Das hier rezensierte Buch wollte ich seit längerer Zeit gerne lesen, da mich der Titel "Hunde halten mit Bauchgefühl. Zurück zu einem intuitiven Umgang mit dem Hund" neugierig machte. Es ist ja nun wirklich so, dass es wahnsinnig viele Hundebücher gibt und man generell mit Informationen über die Vierbeiner regelrecht bombardiert wird, weshalb manchmal der Eindruck entsteht, Hundehaltung sei so kompliziert wie Quantenphysik. Schon mehrmals stand ich ratlos vor Regalen voller Hundebücher und fragte mich, welcher Erziehungsratgeber wohl besonders hilfreich oder verständlich wäre."Hundehaltung mit Bauchgefühl" weckte in mir also die Neugierde auf einen alternativen Ansatz. Das Buch beginnt mit einer allgemeinen Einführung, anschließend wird das Wolfsverhalten näher betrachtet und Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Canis lupus familiaris werden hervorgehoben. Anschließend widmet man sich dann den Hunden: ihrem natürlichen Tagesablauf, den unterschiedlichen Rassen und ihren Bedürfnissen und der Auswahl des richtigen Hundes.Danach werden Lerntheorien kurz erläutert, wobei die Autoren positive Verstärkung als den besten Erziehungsweg empfehlen - wie es heutzutage jeder wirklich kompetente Hundetrainer tut. Gleichzeitig vertreten die Autoren den Standpunkt, "operante Konditionierung" sei in der Hundeerziehung nicht alles, Hunde seien durchaus dazu in der Lage, auch auf weitere Weisen zu lernen. Weiter geht es mit Erklärungen zu Stress, dem Sozial- und Ausdrucksverhalten des Hundes.Anschließend wird das Hundeleben in den Fokus gerückt: Es wird die Welpenentwicklung beschrieben, danach auf die Bedürfnisse junger Hunde eingegangen, und schließlich der Hund im Erwachsenenalter beleuchtet, wobei den Autoren besonders wichtig ist, das richtige Verhältnis von Ruhe und Beschäftigung zu betonen. Auch das Thema Hundesenioren wird kurz angerissen, bevor im letzten Teil des Buches noch verschiedene Themen aufgegriffen werden: die Führung des Hundes im öffentlichen Raum, die Auswahl der richtigen Hundeschule, Hundesport und Problemverhalten des Hundes und dessen Behandlung.Insgesamt betrachtet ist das Buch ein gutes Grundlagenwerk zum Umgang mit dem Hund vor allem für Hundeanfänger oder Menschen, die sich mit ihrem Vierbeiner bisher nicht allzu ausführlich beschäftigt haben. Empfehlenswert ist das Buch für Beginner schon deshalb, weil darin klar zum Ausdruck gebracht wird, dass der Hund am besten über Belohnung lernt und nicht etwa über Strafe, Angst und Zwang. Als Besitzerin eines Kleinsthundes hat mich die Beschreibung der Autoren des Chihuahuas als "sehr lebhaft, neugierig und mutig" besonders gefreut, da leider selbst vermeintliche Hundeexperten manchmal Vorurteilen gegenüber diesen Hunden hegen und man immer noch genügend Menschen begegnet, für die ein Chihuahua durchaus geeignet wäre, die aber der Meinung sind, es handle sich dabei ja gar nicht um einen richtigen Hund. Gut finde ich auch, dass die Autoren kurz auf die Listenhunde eingehen und darauf aufmerksam machen, dass nie bewiesen werden konnte, dass ein AmStaff, Rottweiler oder anderer "Listi" tatsächlich gefährlicher sei als irgendeine andere Hunderasse. Nichtsdestotrotz muss ich an dem Buch auch etwas Kritik üben. Die Autoren schienen in dem Buch sehr viel unterbringen zu wollen, was leider dazu führte, dass das Buch häufig an der Oberfläche blieb und nicht wirklich in die Tiefe ging. Das fiel mir unter anderem beim Thema "Sozialverhalten und Hundebegnungen" auf. Zu dem Thema gibt es ja nun wirklich viel zu sagen, doch die Autoren beschränkten sich auf einige wenige Sätze. Sehr oberflächlich blieb auch die Behandlung des Themas "Hundesport", was auf nicht einmal drei Seiten abgehandelt wurde und im Grunde genommen aus der Aussage bestand, Huskys müssten nicht unbedingt vor den Schlitten gespannt werden und ein Border Collie müsse kein Agility betreiben. Ich hatte das Gefühl, die Autoren haben einen zu eng gefassten Begriff von Hundesport, der sich nur auf ungesunden Ehrgeiz und Wettbewerbe bezieht. In Wahrheit aber ist die Welt des Hundesports sehr vielseitig, und hat oft genug auch nichts mit Wettbewerben zu tun. Es gibt so viele verschiedene Hundesportarten, darunter Mantrailing, ZOS, Longieren, Dummytraining, Obedience und DogDance, dass man diese große Bandbreite an Möglichkeiten doch hätte erwähnen können. Zudem wäre mir eine Betonung, wie wichtig geistige Auslastung insbesondere für sehr arbeitsfreudige Hunde ist, schon wichtig gewesen. Natürlich gibt es auch Hunde, die mit ausgiebigen Spaziergängen, einem gelegentlichen Trick und Spielstunden mit dem Besitzer absolut zufrieden sind, aber der Trend geht ja oft gerade zu anspruchsvolleren Rassen wie den Hüterlis - insbesondere Border Collies und Australian Shepherds - oder Jagdhunden wie dem Magyar Viszla, sodass es von Bedeutung ist, den Menschen klarzumachen, dass sie sich hier einen Hund ins Haus holen, der regelmäßig sinnvoll beschäftigt werden möchte. Leider fand ich auch den Titel des Buches schlecht gewählt. Er verspricht, den Menschen Wege aufzuzeigen, wie sie zurück zu einem intuitiven Umgang mit ihrem Hund finden können. Das Buch unterscheidet sich aber kaum von anderen modernen Erziehungsratgebern und Basiswerken über die Hundehaltung - mit dem Unterschied, dass die Autoren am Ende eines Absatzes gelegentlich darauf hinweisen, man müsse gewisse Fragen individuell nach Hund entscheiden und könne sich durchaus mal auf sein Bauchgefühl verlassen. Dass jeder Hund ein Individuum ist und darum keine Pauschalempfehlungen und -lösungsstrategien bei Problemverhalten möglich sind, ist absolut richtig. Doch wie schafft man es gerade als Hundeneuling, festzustellen, ob das Bauchgefühl richtig liegt oder nicht? Das Bauchgefühl kann einem Menschen schließlich auch sagen, er solle seinen Hund über Stunden ignorieren oder ihn einfach mal ordentlich ausschimpfen - ob das jedoch sinnvoll ist, nur weil der Bauch einem dazu rät, ist fraglich. Wenn man sich ansieht, wie nach wie vor viele Menschen mit ihren Hunden umgehen, in dem irrigen Glauben, sie würden schon richtig handeln, fragt man sich doch, wie sinnvoll solche Hinweise tatsächlich sind und ob den Menschen nicht eher ans Herz gelegt werden sollte, sich intensiver mit Hundesprache und Hundeerziehung zu befassen, um nicht auf irgendwelche Gurus hereinzufallen oder einem trügerischen Bauchgefühl zu unterliegen. In dem Buch steht nichts bahnbrechend Neues, empfohlen wird nur, was auch in anderen guten Hundebüchern empfohlen wird: Abstand zu nehmen von Dominanz- oder Rangordnungstheorien, dem Hund ausreichend Anreize, aber auch Ruhephasen zu bieten, ihm Schutz zu geben und positiv und gewaltfrei mit ihm zu arbeiten. Für Menschen, die sich vor der Anschaffung ihres ersten Hundes vorab informieren wollen oder für jene, die erkannt haben, dass sie einen Weg beschritten haben, der nicht auf Vertrauen, Spaß und Gelassenheit im Umgang mit dem Hund basiert, ist dieses Buch sicherlich ein sehr gutes Basiswerk, obwohl es leider sehr häufig nicht in die Tiefe geht, sondern wirklich nur sehr allgemeine Informationen vermittelt werden, und kein Thema wirklich genauer behandelt wird. Für sehr engagierte Hundehalter, die sich bereits einiges an Wissen angeeignet haben, wird dieses Buch nicht viel Neues beinhalten, ist aber gleichzeitig auch kein Fehlkauf, da es doch zu den besseren Hundebüchern zählt, in denen mit alten Vorurteilen und falschen Überzeugungen aufgeräumt wird.

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