Kathrin Scheck

Autorenbild von Kathrin Scheck (©Kathrin Scheck)

Lebenslauf von Kathrin Scheck

Kathrin Scheck wurde 1974 in Garmisch-Partenkirchen geboren, studierte im Anschluss an eine Lehre zur Immobilienkauffrau Betriebswirtschaft. Nach dem Studium zog es sie zurück nach Garmisch-Partenkirchen, wo sie mit ihrem Mann und den beiden Töchtern lebt. Zusammen mit ihrer Schulfreundin Christiane Omasreiter hat sie ihren Traum verwirklicht und vor ein paar Jahren begonnen, einen Kriminalroman zu schreiben. Es entstand das Buch "Die Bildermacherin".

Alle Bücher von Kathrin Scheck

Neue Rezensionen zu Kathrin Scheck

Cover des Buches Die Bildermacherin (ISBN: 9788868393496)ann-maries avatar

Rezension zu "Die Bildermacherin" von Christiane Omasreiter

Ein spannender Kriminalfall mit überzeugendem Lokalkolorit
ann-marievor 10 Monaten

Der Titel dieses Krimis hatte mich neugierig gemacht und ich wollte wissen was sich unter dem Begriff einer "Bildermacherin" verstehen muss. Dieses Rätsel war, einmal mit Lesen angefangen, sehr schnell gelöst und ich steckte mitten in einem mysteriösen Kriminalfall in Südtirol, genauer gesagt in Pfrunden. Stellte sich nach polizeilichen Ermittlungen bereits der Tod von Amalias Großmutter als Mord heraus so versetzte kurz darauf der gewaltsame Tod einer jungen Frau die ganze Dorfgemeinschaft in Aufruhr. Amalia, in dem kleinen Ort bei ihrer Großmutter aufgewachsen und mit den Dorfbewohnern und der Dorfstruktur bestens bekannt, stellt nicht nur eigene Nachforschungen und wird dabei mehr und mehr in Dorfereignisse hineingezogen, die weit in die Vergangenheit reichen und durch ihr Zutun nicht nur endlich ans Tageslicht gelangen sondern auch zur Klärung so mancher dörfliche Vorbehalte beitragen.

Dieser Krimi hat mich, obwohl ich dem Grunde nach kein Krimifan bin, von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Dies vor allem durch Amalia, mit der ich mich sofort identifizieren konnte und die mich vor allem durch die überzeugende Darstellung ihrer Rückkehr in die Dorfgemeinschaft und die nach wie vor bei ihr vorhandene Verbundenheit zu "Land und Leute" mitgerissen hat. Dem Autorinnenduo gelingt es gerade auch durch die Einbindung von Redebeiträgen einzelner Protagonisten in der gebräuchlichen Dialektform und der kenntnisreichen und mit interessanten Details versehenen Beschreibung eines üblichen Dorffestes dem Dorf und Dorfgeschehen gleichsam Leben einzuhauchen.

Überaus interessant und informativ, aber auch sehr bestürzend und berührend der Ausflug in die Geschichte Südtirols, insbesondere in den Kampf um Freiheit.

Für mich ein überzeugender, fesselnder und spannender Kriminalfall mit vielfachem und interessanten Lokalkolorit, wobei die Verbindung zwischen geschichtlichen Ereignissen und dem zu lösenden Fall ein besonderes highlight darstellt. Zumal mit Informationen über den Südtiroler Freiheitskampf aufgewartet wird, die außerhalb dieser Gegend alles andere als bekannt sein dürften.

Für diesen Kriminalroman eine ganz klare und eindeutige Leseempfehlung.

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Cover des Buches Die Bildermacherin und das Hexenhaus (ISBN: 9788868395377)dreamlady66s avatar

Rezension zu "Die Bildermacherin und das Hexenhaus" von Christiane Omasreiter

Unglück im Hexenhaus?
dreamlady66vor einem Jahr

Amalia von Beruf Bildermacherin kehrt nach Jahren in Berlin wieder in ihre Heimat nach Südtirol zurück. Ihre Freundin Evi hat sich von ihrem Mann getrennt und zieht mit drei Kindern in ein altes Häuschen, welches die Dorfbewohner als Hexenhaus bezeichnen, denn, dort sollen unheimliche Dinge passieren. Evi lässt sich nicht abschrecken.
Dann, als eine der Hausbesitzerinnen tot im Wald aufgefunden wird, bekommt die Freundin Evi doch Angst. Somit nimmt Amalia Nachforschungen nach dem Mörder auf und die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel.
Es wird gruselig...

Die beiden Personen Amalia und Evi kommen als sympathisch und auch authentisch rüber. Es werden ebenso Sitten und Gebräuche aus Südtirol beschrieben.
Im Glossar werden Südtiroler Begriffe für uns Leser näher erläutert.

Der Krimi bleibt bis zum Schluss spannend.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, so dass ich Band 3 der "Bildermacherin-Reihe" gerne weiter empfehle und mit 4* bewerte!

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Cover des Buches Die Bildermacherin und das Hexenhaus (ISBN: 9788868395377)Petzi_Mauss avatar

Rezension zu "Die Bildermacherin und das Hexenhaus" von Christiane Omasreiter

Wer ist der Hüter des Hexenhauses?
Petzi_Mausvor einem Jahr

Evi hat sich von ihrem Mann getrennt und zieht mit ihren Kindern in das gruselige alte Haus, das von allen nur "das Hexenhaus" genannt wird.
Doch bald erhält sie Nachrichten mit Drohungen des "Hüters", und als beim Ausheben des Fundaments für eine Schaukel Kinderknochen auftauchen und später auch die Hausbesitzerin und danach einer ihrer beiden Brüder stirbt, macht sich Evi mit ihrer Freundin Amalia Engl, der "Bildermacherin", auf die Suche nach Infos aus der Vergangenheit des Hauses, um den Täter zu fassen.


Meine Meinung:
"Die Bildermacherin und das Hexenhaus" ist der dritte Teil um die Fotografin Amalia Engl, der in Pfunders in Südtirol spielt.
Der Fall ist in sich geschlossen und das Buch kann eigenständig gelesen werden; alle wichtigen Vorkommnisse aus Amalias Leben werden kurz in die Geschichte integriert.
Amalias Privatleben entwickelt sich weiter; sie ist sehr von dem Maresciallo Lorenzo Marchetti angetan, was ich aufgrund seiner kühlen und unnahbaren Art nicht wirklich nachvollziehen kann.
Für Felix hat sie jedoch auch immer noch Gefühle - ich hoffe, sie kann sich bald entscheiden, immerhin ist sie kein Teenager mehr.
Leider war mir Amalia diesmal auch deshalb nicht ganz so sympathisch, denn als Evi mit ihren Kinder kurzfristig zu ihr in die Wohnung zieht, ist sie von den Kindern nur genervt und kann mit diesen nicht umgehen. Auch wenn man keine Kinder hat, ist es doch logisch, dass man wertvolle Dinge verräumt. Und wenn ihr etwas nicht passt, kann sie den Kindern ihre Regeln auf neutrale Weise klarmachen.

Der Schreibstil ist wieder lebendig und mitreißend, und sämtliche handelnden Personen und vor allem das Pustertal, Pfunders und die ganze Gegend dort sind so anschaulich beschrieben, dass ich sofort wieder in Südtirol war!
Auch das Einfließen von typischen Südtiroler Ausdrücken (inklusive Glossar im Anhang), der Lokalkolorit, die authentischen und lebensechten Protagonistin und die glaubhafte Auflösung machen das Buch zu einem Leseerlebnis!
Immer wieder gibt es Rückblicke in die Jahre 1947 und 1975, und erst viel später führen die Fäden zusammen und man kann den Zusammenhang zum Fall erkennen.
Das gefällt mir an den Bildermacherin-Krimis so gut, dass Ereignisse aus der Vergangenheit Auswirkungen in der Gegenwart haben und dass die Geschichte Südtirols auch immer eine Rolle spielt und spannend dargestellt wird.


Fazit:
Wieder ein spannender Krimi mit der Bildermacherin mit viel Lokalkolorit; leider nicht ganz so fesselnd wie die vorherigen Bände.

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Gespräche aus der Community

Wir verlosen 20 Rezensionsexemplare dieses neuen Alpenkrimis aus Südtirol. Die beiden Autorinnen Christiane Omasreiter und Kathrin Scheck werden euch bei der Lektüre begleiten.

Zum Inhalt sei nur soviel verraten:

„Wie? Die Oma wurde erschossen?“ Amalia fällt aus allen Wolken, als sie auf der Beerdigung erfährt, dass ihre Großmutter keines natürlichen Todes gestorben ist. Was zuerst wie ein schrecklicher Jagdunfall aussieht, stellt sich als kaltblütiger Mord heraus. Was haben die Pfundrer Jäger und ein talbekannter Wilderer zu verbergen? Auf der Suche nach dem Motiv dringt die junge Fotografin auch immer tiefer in die bewegte Vergangenheit ihrer Großmutter ein und erfährt Unerwartetes aus deren Jugend während der Südtiroler Bombenjahre.

Wir sind gespannt auf eure Rezensionen und wünschen viel Glück!

Das Team vom

Athesia-Tappeiner Verlag in Bozen

298 BeiträgeVerlosung beendet
Nelings avatar
Letzter Beitrag von  Nelingvor 4 Jahren
Bitte entschuldigt, dass die Rezension erst so spät kommt. Sie ist hier zu lesen: https://www.lovelybooks.de/autor/Christiane-Omasreiter/Die-Bildermacherin-1554123591-w/rezension/1950654395/?showSocialSharingPopup=true Liebe Grüße von Neling

Zusätzliche Informationen

Kathrin Scheck im Netz:

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