Kathrin Schmidt

 3.6 Sterne bei 106 Bewertungen
Autorin von Du stirbst nicht, Die Gunnar-Lennefsen-Expedition und weiteren Büchern.
Kathrin Schmidt

Lebenslauf von Kathrin Schmidt

Die Autorin Kathrin Schmidt wurde 1958 in Gotha geboren, und arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin bevor sie sich der Schriftstellerei widmete. Sie lebt heute in Berlin. Für Ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise, darunter den Leonce- und Lena-Preis. Ihr 1998 erschienener Roman Die Gunnar-Lennefsen-Expedition wurde mit dem Förderpreis des Heimito-von-Doderer-Preises und dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1998 ausgezeichnet. Ihre Romane wurden unter anderem für ihre mächtige Sprache und Bilderfülle ausgezeichnet. Sie werden zum magischen Realismus gezählt. Für Ihren Roman "Du stirbst nicht" erhielt sie den Preis der SWR-Bestenliste und ganz aktuell den Deutschen Buchpreis 2009, das Buch ist bis dahin ihr erfolgreichster Roman.

Alle Bücher von Kathrin Schmidt

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Du stirbst nicht

Du stirbst nicht

 (96)
Erschienen am 08.12.2010
Die Gunnar-Lennefsen-Expedition

Die Gunnar-Lennefsen-Expedition

 (4)
Erschienen am 05.03.2007
Seebachs schwarze Katzen

Seebachs schwarze Katzen

 (3)
Erschienen am 03.09.2007
Kapoks Schwestern

Kapoks Schwestern

 (1)
Erschienen am 08.09.2016
Koenigs Kinder

Koenigs Kinder

 (1)
Erschienen am 26.09.2005
Die Taubenjägerin

Die Taubenjägerin

 (0)
Erschienen am 05.05.2014
Flußbild mit Engel

Flußbild mit Engel

 (0)
Erschienen am 01.10.2000
waschplatz der kühlen dinge

waschplatz der kühlen dinge

 (0)
Erschienen am 08.03.2018

Neue Rezensionen zu Kathrin Schmidt

Neu

Rezension zu "Du stirbst nicht" von Kathrin Schmidt

Du stirbst nicht
Gelindevor einem Jahr

Du stirbst nicht, von Kathrin Schmidt

Cover:
Nichtsagend.

Inhalt:
Helene wacht im Krankenhaus auf, ohne Kontrolle über ihren Körper.
Stück für Stück kämpft sie sich ins Leben zurück und füllt ihre Erinnerungslücken.
Und sie erkennt, dass ihre Ehe nicht immer geradlinig verlaufen ist, vor allem in letzter Zeit.

Meine Meinung:
Der Einstieg war sehr intensiv und erschütternd.
Aber irgendetwas fehlt mir, um so richtig emotional mitzugehen zu können, für mich wird es bald zäh und langatmig.
Der Schreibstil ist mir zu aufgeplustert, zu blumig (ich kann mir vorstellen dass viele hier sagen würden poetisch). Mir sind es zu viele Umschreibungen und komplizierte Saztverschachtelungen um etwas auszudrücken. Für mich sind das zu viel gewollte Wortspiele und Wortklaubereien, die mir oft zu „Oberlehrerhaft“ rüberkommen.
Die Gedanken huschen umher wie ein Autoskooter, aber es wird nicht erzählt wie sich Helene fühlt – bei mir kommt jedenfalls nichts an- nur ab und zu ein : sie ist verärgert, Wut steigt auf, das ist mir zu wenig für ihre Situation.
In der „Erinnerung“ werden mir zu viele Nebenschauplätze aufgemacht.
Den Gedanken (und auch den Personen und Handlungen in den Gedanken) kann ich nicht immer folgen und kann ihre Stellung nicht einschätzen.
Hier noch einige Zitate weshalb ich es übertrieben finde oder Sätze wo ich mich frage: was soll ich damit anfangen.
--An das Auspusten von Eiern muss sie dabei denken: das Wissende platscht womöglich wie Dotter, mit Eiweiß gemischt, einfach hinab! Da zieht sie es aber lieber schnell wieder zurück, das Wissende, und tut so, als könne ihr Blick kein Wässerchen trüben.
--Ihrer betörenden Unschärfe, die eine nicht weniger betörende Klarheit im Schlepptau hatte.
--Raphaels Augen, sonst Asyle unendlicher Müdigkeit, zeigen heute einen versunkenen Glanz, den man nicht sofort wahrnimmt, der sich aber offenbart, wenn sein Blick umschwenkt.

Mein Fazit:
Das Buch hat sehr interessant begonnen, aber dann hat es sich für mich sehr gezogen und ich war froh als ich es beenden konnte.
Für die interessante Idee und den guten Beginn gerade noch 3 Stern.

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Rezension zu "Du stirbst nicht" von Kathrin Schmidt

Kathrin Schmidt | DU STIRBST NICHT
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

INHALT: Helene Wesendahl erwacht in einem Krankenhaus ohne Erinnerung, unfähig zu sprechen oder sich zu bewegen. Ein Hirnschlag hat sie aus ihren Leben gerissen und in diese Welt der Ohnmacht getragen, in der sie alles neu erlernen muss, angefangen von den einfachsten Bewegungsabläufen, über den Einsatz der Sprache bis hin zum Erkennen und Zuordnen der Menschen, die sie täglich besuchen. Mit der Zeit kommen auch die Erinnerungen wieder: Matthes und die Kinder, ihre Freunde und Bekannten, ihre Berufung als Dichterin und Auftragsautorin. Aber auch scheinbar verschüttete Abgründe tun sich wieder auf. Die Beziehung zu Matthes war vor dem Schnitt schon lange nicht mehr so hingebungsvoll, wie sie sich jetzt zeigt. Und wie mit dem Brecheisen zwängt sich auch die Erinnerung an Viola in ihr Bewusstsein, eine Frau, für die sie alles aufgegeben hätte, wäre da nicht der Hirnschlag gekommen…

FORM: Die größte Leistung dieses Romans ist ohne Frage die Entwicklung der Figur Helenes. Im ersten Drittel, wenn alles noch löchrig und nebulös ist, sind die Gedanken noch Fetzen, verwirrende Bewusstseinsströme, die im Nichts enden. Später werden die Kapitel länger, die Gedanken verständlicher und ihre Ziele klarer. Alles wird regelmäßig unterbrochen von Kapiteln, die die Rehabilitation Helenes zum Gegenstand haben, ihren Kampf aus der Sprach- und Bewegungslosigkeit heraus in ein möglichst würdevolles Leben.

FAZIT: Besonders das stilistisch sehr starke erste Drittel hat mich unglaublich begeistert. Eine so intensive Beschreibung eines Innenlebens hab ich lange nicht gelesen. Danach flaute die Geschichte für meinen Geschmack etwas ab, nicht zuletzt, weil mir die Hauptperson mit jedem Aufdecken eines Geheimnisses immer unsympathischer wurde. Als sie noch nicht zu ihrer alten Art und Stärke zurück gelangt war, war mir Helene irgendwie lieber. Die literarische Qualität des Textes will ich damit aber nicht abwerten und vergebe vier Sterne.

Wer sich im Buchladen einfach mal von der besagten Qualität überzeugen will, empfehle das Kapitel über das Familienessen auf den Seiten 271 und 272; dieses kann meiner Meinung nach stellvertretend für den Ton stehen, der in DU STIRBST NICHT angeschlagen wird.

*** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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Rezension zu "Du stirbst nicht" von Kathrin Schmidt

Kampf zurück ins Leben
gstvor 6 Jahren

Kathrin Schmidts Roman lässt mich etwas konfus zurück. Wohl ebenso konfus, wie sich Helene, die Protagonistin dieses Buches, gefühlt haben muss, als sie nach einer Hirnaneurysma-Blutung den Weg ins Leben zurück suchte. Als Leser erleben wir alles aus ihrer Sicht: Wie sie sich nach der Operation, halbseitig gelähmt, nach und nach ihre Vergangenheit zusammenpuzzelt. Wie sie das Sprechen wieder lernt. Anfangs kann sie nur Wimpernschläge lang wach bleiben – ebenso kurz sind die Sätze im Buch. So, wie Kathrin Schmidt es 2002 selbst erlebt hat, werden die Abschnitte nach und nach länger. Erinnerungen tauchen auf.

Zum Beispiel wird in den Nachrichten über das „Jahrhunderthochwasser“ in Dresden berichtet. Eine Episode, die mir sehr nahe ging, da ich das Buch drei Wochen nach der Flut 2013 las und vieles gerade unmittelbar selbst erlebt hatte. Helene, die vor ihrer Erkrankung als Schriftstellerin arbeitete, wurde beim Wort Wasser unruhig. Sie durchsuchte in ihrem Laptop alte Dateien und fand zum Thema eine selbstgeschriebene Geschichte, die sie sich gar nicht zugetraut hätte.

Später erfährt der Leser auf Seite 81: „Gefühlschaos ist ihr neu. So neu wie übereinander herfallende Gedanken, deren Anfänge und Enden sie jeweils gar nicht bemerkt: Sie sind auf einmal da und schon wieder weg.“ Ebenso wie die Protagonistin kam auch ich als Leserin immer wieder an die Grenzen des Verstehens. Dabei genoss ich die Erinnerungen an die „Vorwendezeit“ in der DDR, die ich als aus dem Westen Eingereiste so nicht kenne, die mir aber helfen, die häufig noch vorhandenen Mauern in den Köpfen der Menschen besser zu verstehen.

Als es Helene körperlich besser geht, merkt sie ihre Unzulänglichkeiten deutlich und schämt sich für ihre Hilflosigkeit. Diesen Abschnitt sollten in meinen Augen alle Pflegenden lesen, um Patienten besser verstehen zu können und nicht zu viel zu helfen.

Im Laufe des Romans analysiert Helene ihre Ehe, die vor der Erkrankung kurz vor dem Aus stand. Unter anderem deckt sie eigene Fehler auf und weiß wieder, was sie an ihrem Lebensgefährten hat.

Das Buch streift viele Aspekte des Lebens, manchmal vielleicht sogar zu viele. Kathrin Schmidt, die sprachmächtige Autorin mit überbordender Fantasie hat sich in einem Interview selbst gewundert, dass dieser fiktive Roman (nur der Beginn ist authentisch) von ihren Kritikern als ihr bester bezeichnet wird. Wenn ich ihn jetzt bewerten soll, dann fällt mir das sehr schwer. Einzelne Abschnitte sind mir sehr nahe gegangen, andere wiederum hätten mich die Lektüre beinahe aufgeben lassen. Deshalb kann ich nur drei Sternchen verschenken.

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Gespräche aus der Community

Neu
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Buchverlosung zu "Und wo ist dein Herz zuhause?" von Anne Kröber (Bewerbung bis 21. Dezember)
- Leserunde zu "Miep & Moppe" von Stine Oliver (Bewerbung bis 26. Dezember)

( HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.    
Letzter Beitrag von  Sofieevor einem Tag
Hallo, ihr Lieben, dann stelle ich mich jetzt auch einmal hier vor, weil ich die Chance natürlich nicht ungenutzt lassen möchte, ein bisschen auf mich, aber vor allem auf mein Buch, aufmerksam zu machen :) Vielleicht erst einmal zu mir: Ich wurde am 13. Februar 2001 in Mülheim an der Ruhr geboren, bin mit meinen siebzehn (fast achtzehn) Jahren also noch sehr jung, doch das konnte mich nicht davon abhalten, mich neben der Schule auch dem Schreiben zu widmen. Angefangen zu schreiben habe ich eigentlich schon, seit ich schreiben kann, und Deutsch war in der Schule auch gleich in der ersten Klasse mein bestes Fach (und leider habe ich oft das Gefühl, dass Deutsch mein einzig gutes Fach ist, weil ich wirklich schlecht in der Schule bin). Ich weiß aber, dass das auch daran liegt, dass bei mir das Schreiben einfach oberste Priorität hat, und das ganz besonders seit zwei Jahren. Vor zwei Jahren begann ich nämlich mit meinem ersten Roman, den ich am unbewusst witzigen Datum, dem 22.11. 2018, beim Selfpublishing-Verlag tredition veröffentlichte. Ich sage immer, dass ein Künstler – und dazu zählen Autoren ohne Frage – einen Knacks haben muss, und ich habe wohl auf alle Fälle einen :D. Ich war schon immer ein sehr stiller Typ, der auch eher beobachtet, anstatt sich selbst zu beteiligen, und wenn ich zu einem Kindergeburtstag eingeladen wurde, habe ich praktisch gehofft krank zu werden, um nicht hingehen zu müssen. Ich bin bis heute ein Einzelgängertyp und habe eine Zeit lang auch wirklich darunter gelitten, doch mittlerweile stehe ich dazu: denn mein erster Roman war in gewisser Hinsicht wie eine Therapie für mich. "Lonely – nicht einmal sie hält es aus, einsam zu sein", heißt mein ganzer Stolz. Lonely, so wird die fünfzehnjährige Aylin Rahde genannt, mit der bisher jeder Leser, der mich kennt, mich selbst identifiziert hat, und das nicht zu unrecht, denn Aylin ist ebenfalls ein stiller Einzelgängertyp mit allerlei Knacksen. Ihre einzige Bezugsperson ist ihr Großvater, die Eishockeytorhüter-Legende Michael Rahde (hier endet übrigens meine Deckungsgleichheit mit Aylin) und Aylin selbst spielt auch leidenschaftlich Eishockey – doch dann stirbt Michael und Aylins Welt bricht zusammen. Sie zieht sich immer mehr zurück und spielt auch kein Eishockey mehr. Doch mit unverhoffter Hilfe von überraschenden Personen scheint sie die Freude am Leben vielleicht doch wiederbekommen und am Tod ihres Großvaters wachsen zu können … Ihr merkt schon selbst, dass das kein leichtes Thema ist, und ich habe in den knapp zwei Monaten, in denen das Buch jetzt veröffentlicht ist, bereits gemerkt und bin mit meinem Vater, der auch gleichzeitig mein unglaublicher Lektor ist :) darüber einig geworden, dass das "Jugendbuch"/ Drama, als das ist es betitelt und vorgestellt hatte, auch und vielleicht auch gerade für Erwachsene geeignet ist, denn eines möchte ich euch nicht vorenthalten: das ist kein Buch, das man entspannt einfach mal so eben runterlesen kann. Man muss schon darüber nachdenken und vielleicht auch mit einem etwas analytischen Auge daran gehen. Versteht mich nicht falsch, auch von Jugendlichen habe ich schon sehr gutes Feedback erhalten, aber man muss sich eben darüber im Klaren sein, dass das nicht unbedingt belanglose Entspannungslektüre ist. Ich möchte um Himmels Willen damit jetzt keine übersteigerten Erwartungen wecken, ich möchte lediglich falsche Erwartungen vermeiden. Ihr könnt jetzt auch mit gerunzelter Stirn oder einem verächtlichen Schmunzeln vorm Computer sitzen, was eine Siebzehnjährige da von sich gibt – vielleicht seid ihr aber neugierig geworden und möchtet euch ein eigenes Bild machen. Das hoffe ich persönlich natürlich sehr :) Man selbst muss als Autor mit seinen Werk zufrieden sein und ich denke, dass man gerade als noch unbekannter, neuer Autor auch in erster Linie für sich selbst schreibt. Und glaubt es mir oder nicht: ich habe "Lonely" genauso geschrieben, wie es letztendlich geworden ist, weil mir bei vielen Büchern der Einblick in die Psyche fehlt und die Möglichkeit, sich selbst beim Lesen besser kennenzulernen und noch im Nachhinein an Themen zu knabbern. Vielleicht geht es dem ein oder anderen ja ebenso, und genau für euch habe ich mein erstes Buch dann probiert – ob es mir gelungen ist, müsst ihr mir hinterher sagen :) Hier ist einmal ein Link zu einer Leseprobe, falls ihr neugierig geworden seid: https://www.amazon.de/Lonely-nicht-einmal-h%C3%A4lt-einsam/dp/3748201222/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1547496655&sr=8-1#reader_3748201222 Ihr könnt das Buch dann unter "Lonely – nicht einmal sie hält es aus, einsam zu sein" von Sofie Schankat in allen bekannten Buchonlineshops wie Amazon, Thalia oder Mayersche bestellen. Und dann verlinke ich noch mal die Leserunde, die momentan läuft (die Bewerbungsfrist ist leider schon abgelaufen) https://www.lovelybooks.de/autor/Sofie-Schankat/Lonely-nicht-einmal-sie-h%C3%A4lt-es-aus-einsam-zu-sein-1887231224-w/leserunde/1945566039/ Ich würde mich sehr freuen, das Interesse des ein oder anderen geweckt zu haben und ich wünsche allen Autoren und denjenigen, die ebenfalls von diesem Ziel träumen, ganz viel Glück und Kraft. Wir teilen ein ganz besonders tolles und grenzenloses Hobby, dem jeder vollkommen einzigartig nachgehen kann – um andere Menschen dadurch zu erreichen. Das ist das Großartige an Kunst :) Eure Sofie
Zur Leserunde
Hallo zusammen!

Ich habe angefangen mein Bücherregal auszusortieren und dachte, ich stelle das ein oder andere hier ein, vielleicht findet sich ja Jemand, der sich darüber freuen würde. Dieses Mal ist es wieder ein ganz anderes Thema. "Du stirbst nicht" wurde mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Das Buch ist einmal gelesen und in gutem Zustand. Es handelt sich um ein Hardcover (siehe angehängtes Bild).

Hinterlasst hier einfach bis zum 26.02.14 einen Kommentar, wenn ihr das Buch gerne hättet. Meldet sich mehr als eine(r), wird selbstverständlich ausgelost.

Liebe Grüße,
Jashrin
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
Herzlichen Glückwunsch Gelinde. Viel Spaß beim Lesen.
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