Freak City

von Kathrin Schrocke 
4,2 Sterne bei100 Bewertungen
Freak City
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buechermaus88s avatar

Unglaublich berührende Geschichte

Ein unglaublich berührendes Buch!! ♥

Alle 100 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Freak City"

Lea ist hübsch, temperamentvoll – und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne ihn sofort in seinen Bann. So sehr, dass er spontan beschließt einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde reagieren skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen so anders ist. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Ex, über die er nie ganz hinweggekommen ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551310934
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:24.05.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    buechermaus88s avatar
    buechermaus88vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich berührende Geschichte
    Unglaublich berührende Geschichte

    Dieses Buch werde ich behalten und mit Sicherheit noch öfter lesen. Lest diesen Beitrag! Ein absolutes Jahreshighlight. 

    Mir gefiel das Cover schon vor dem Lesen des Buches, aber danach verstehe ich es auch. Und es passt einfach so gut und macht so viel Sinn.

    Mika wurde von Sandra verlassen. Der flippigen, beliebten und erfolgreichen Sandra. Sie ist Frontsängerin der Schulband, bildhübsch und absolut cool. Und nach einem Jahr Beziehung macht sie einfach so Schluss, weil Mika ihr zu langweilig ist. Mika hat sein erstes Mal mit ihr gehabt und ist total verrückt nach ihr. Als er sie in der Stadt sieht folgt er ihr in ein Dunkelcafé und erfährt, was sie wirklich über ihn denkt. Überstürzt verlässt er das Café um eine Etage höher das Café Freak City zu betreten. Hier trifft Mika Lea zum ersten Mal. Lea ist gehörlos. Er findet sofort Gefallen an ihrem Aussehen und als Sandra auftaucht, ist Lea perfekt um Sandra eifersüchtig zu machen. Kurzerhand schreibt er sich vor ihren Augen in einen Kurs für Gebärdensprache ein. Weder seine Freunde noch seine Familie verstehen das. Und Mika selbst ist auch verwirrt. Lea verwirrt ihn. Sie zeigt ihm eine neue Welt und lässt ihn verstehen. Doch eigentlich hängt er doch noch an Sandra, die auch plötzlich wieder Interesse zeigt. Aber da ist auch Lea, die durch eine winzige Berührung ungeahnte Gefühle in ihm auslöst. Wen will er, Lea oder Sandra?

    Ich war von Anfang an fasziniert und gefangen in diesem Buch. Es ist eindeutig ein Jugendbuch, indem es auch um die erste große Liebe geht. Hier kommen so viele Gefühle auf. Das Buch beginnt mit Zeilen des Liedes von Wir sind Helden – Nur ein Wort. Und zum ersten Mal habe ich begriffen worum es in diesem Lied wirklich geht (bitte lacht nicht). Und ich finde es wunderschön. Ich finde es toll, Mikas Weg mitgehen zu können. Ein 15-jähriger, mitten in der Pubertät, verwirrt, weiß nicht genau was er will und glaubt zunächst ganz genau zu wissen wen er will. Wenn da nicht Lea wäre und ihm die Welt der Gehörlosen näherbringt. Lea ist ein aufgewecktes, tolles Mädchen, das aber auch ihre Probleme mit der Welt hat. Aber ihre Welt hat auch etwas Besonderes. Ich finde es toll wie Mika sich engagiert. Auch wenn der Gebärdensprachkurs zunächst eine Schnapsidee von ihm war, ist er gewillt es durchzuziehen nachdem er Lea näher kennengelernt hat. Er mag sie. Wie sehr, ist ihm aber noch nicht klar.

    Mir ist durch dieses Buch erst klar geworden, wie schwer es Gehörlose manchmal haben müssen. Auch ich hätte gesagt, es sei eine Behinderung. Dass diese Menschen (das klingt wieder nach Ausgrenzung, ist so aber nicht gemeint) sich jedoch total normal vorkommen, da sie auch nichts anderes kennen, ist vielen von uns nicht bewusst. Sie möchten genauso behandelt werden wie andere auch. Und ich finde es toll, was Mika hier im Buch macht. Er steht zu Lea, stellt sie seinen Freunden vor, die sich leider ziemlich daneben benehmen. Sie können mit Lea einfach nichts anfangen und sind unbeholfen, weil sie nicht wissen wie sie sich verhalten sollen.

    Meine Lieblingsszene ohne zu viel verraten zu wollen:

    Der Abend am See mit dem Lagerfeuer, wo Mika Lea seinen Freunden vorstellt.

    Und nun möchte ich noch einmal auf das Cover zu sprechen kommen. Dort sehen wir offensichtlich verliebte Jugendliche, die tauchen. Sie schauen sich an und sind sich ganz nah. Und verstehen sich wortlos, gehörlos. Unter Wasser ist es still und es würde auch gar nichts bringen sprechen zu können. Hören würde man es sowieso nicht. Ich finde dieses Cover wunderschön, weil es genau das ausdrückt, was im Buch klargemacht werden soll. Es gibt noch andere Schnittmengen als Töne oder die gesprochene Sprache. Gefühle zum Beispiel.

    Das Buch ist in meinen Augen für jedermann gedacht. Es ist voller Poesie und man kann so viel von Mika lernen. Ich liebe es.

    Dafür gibt es dann auch selbstverständlich 5 von 5 Lesezeichen und ich freue mich einfach, dass die Carlsen-Challenge mit einem so tollen Buch begonnen hat. Das motiviert definitiv.

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    Jellybabys avatar
    Jellybabyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mein absolutes Lieblingsbuch!!
    Freak City

    Als Mika Lea sieht, ist er hin und weg von ihr. Sie ist besonders. Das weiß er schon bevor er mit ihr spricht. Doch wie sehr Lea wirklich besonders ist, weiß er an diesem Zeitpunkt noch nicht. Lea ist taubstumm.
    Die beiden begegnen sich schließlich ein zweites Mal und schon bald entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen. Doch wird daraus mehr?

    Kathrin Schrocke schreibt sehr angenehm und es ist einfach der Geschichte zu folgen. Das Buch ist aus der Sicht von Mika erzählt. Mikas Wesen und Charakter geht sehr durch detailreiche Beschreibungen seiner Gedankenund Gefühle hervor. Der Leser kann sich ohne Bemühungen in die Hauptperson hineinversetzen und somit fast live Mikas Geschichte miterleben. Der Titel beschreibt den Namen des Cafe, wo sich Mika und Lea treffen.

    Dieses Buch hat mich sehr berührt und ich habe es regelrecht ins Herz geschlossen. Die Geschichte von Mika und Lea ist nicht wie jede andere Liebesgeschichte. Nein. Sie ist was Besonderes, was man nie vergessen wird. Sie ist wie der Kaktus in der Wüste. Sie sticht heraus und zieht die Leser in ihren Bann.

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gut recherchiert und ein leichtes Buch für zwischendurch
    Es geht nicht darum es zu hören...

    Inhalt: Lea ist hübsch, temperamentvoll – und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne ihn sofort in seinen Bann. So sehr, dass er spontan beschließt einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde reagieren skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen so anders ist. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Ex, über die er nie ganz hinweggekommen ist... (Quelle: Lovelybooks)

    Meine Meinung: Freak City ist für mich ein fröhlicher und leichter Summerread, der nicht nur unterhält sondern auch gut recherchiert ein ernsteres Thema anspricht. Gerade an heißen Sommertagen liebe ich sie ja, die kurzen und leichten Bücher. Mit seinen nicht mal 300 Seiten ist Freak City definitiv eines davon. Doch der Nachteil an den meisten dieser Bücher ist, dass sie zu einfach gestrickt sind, zu vorhersehbar und irgendwie nicht wirklich anspruchsvoll. Freak City ist da anders. Gekonnt flechtet die Autorin Kathrin Schrocke nämlich ein ernst zu nehmendes Thema mit in die Liebesgeschichte. Denn der Protagonist Mika verliebt sich in Lea, die gehörlos ist. Und genau dort liegt das Problem. Denn es bleibt nicht nur bei den anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten. Die Welt der Gehörlosen unterscheidet sich so stark von der Welt, in der Mika lebt, dass sie fast schon eine andere Kultur bildet. Und in dem ganzen Chaos muss Mika sich obendrein noch über seine Gefühle für seine Exfreundin klar werden. Allein Mikas Art hat mich anfangs gestört. Ich war zu Beginn teilweise echt genervt von ihm und seiner gespielt männlichen Art. Im Verlauf des Buches vollzieht er jedoch eine gute Entwicklung und ist am Ende nur noch halb so anstrengend.

    Bewertung: So bleibt Freak City nicht nur ein leichtes Contemporary Buch sondern gibt gut recherchiert einen Einblick in die Welt der Gehörlosen, klärt auf und bekommt durch die Thematik viel Tiefe. Dennoch bleibt es mit seinen etwas über 200 Seite ein kurzes und leichtes Leseerlebnis für zwischendurch. So bekommt Freak City von mir 4 von 5 Füchschen

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    Lena205s avatar
    Lena205vor 4 Jahren
    Sehr schönes Buch (4,5 Sterne)

    Inhalt
    Mikas Freundin Sandra hat sich gerade von ihm getrennt. Er will sie wiederhaben und denkt jede Sekunde an sie. Als er Lea trifft, schafft er einige Momente Sandra zu vergessen. Aber Lea ist gehörlos und so hat Mika Schwierigkeiten, sich mit ihr zu unterhalten. Als jemand ihm anbietet, bei einem Kurs zur Gebärdensprache mitzumachen, entscheidet er sich spontan dafür. Aber eigentlich will er Sandra immer noch zurück...
    Meinung
    Das erste Kapitel soll vermutlich Spannung aufbauen. Ich fand es aber nicht so gut, dass direkt etwas über Lea gesagt wird und man sie nicht erst kennen lernt, wenn Mika sie zum ersten Mal sieht. Nach diesem Kapitel hat mir das Buch aber dennoch sehr gut gefallen, da es sehr realistisch war. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass sich zu schnell etwas zwischen Mika und Lea entwickelt.  Am Ende hatte ich eine richtige Gängsehaut. Es war richtig gefühlvoll erzählt.
    Die beiden Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, da sie beide sehr charakterstark sind. Ich konnte ihr Handeln an jeder Stelle nachvollziehen. Außerdem fand ich es gut, dass es nicht zu viele Nebenfiguren gab.
    An manchen Stellen hat mich die Geschichte allerdings verwirrt, weil dort stand, dass Lea etwas sagt. Klar, sie kann sprechen, aber ich war mir an bestimmten Stellen nicht sicher, ob die Autorin wirklich sprechen oder in Gebärdensprache reden meinte.
    Fazit
    Ein schönes, gefühlsvolles Buch. Hätte nicht gedacht, dass es mich so überzeugt.

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    I
    isa_nyauvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Buch. Über die Liebe der gehörlosen Lea und den hörenden Mika. Ein fesselnder Roman.
    Super

    Freak City von Kathrin Schrocke

    Das Buch kann ich jedem empfehlen. Es ist wunderbar!!

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    PanPanReaders avatar
    PanPanReadervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Außergewöhnlich und fesselnd
    Man sieht die Menschen mit anderen Augen

    Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Gekauft hatte ich es mir, während einer Lesung der Autorin, welche sich so sehr in das Thema hineingesteigert und mit Begeisterung und Ehrfurcht darüber gesprochen und gelesen hat, das ich einfach neugierig geworden bin. Nicht oft setzt man sich mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten unserer Gesellschaft auseinander. Umso schöner finde ich es, dass sie es schafft zwei Welten miteinander zu verknüpfen. Ein "normaler" Junge, der sich in ein nicht so "normales" Mädchen verliebt. Da die weibliche Hauptprotagonistin Gehörlos ist, erfährt man viel über "solche" Menschen, die sich ihren eigenen Platz und ihre eigene Welt geschaffen haben und im großen und ganzen auch glücklich sind, so wie sie sind und kein Mitleid von Außenstehenden benötigen. Ich habe viel über dieses Thema gelernt und mir sind auch viele neue Erkenntnisse gekommen. Das dieses Thema in einer verzwickten Liebesgeschichte umhüllt liegt, macht den Reiz nur umso größer, wie mit dieser Kluft in der Kommunikation zwischen beiden, doch noch etwas Wunderbares, so ein Verständnis, entsteht. Das Buch ist wirklich lesenswert und einer meiner Lieblinge.

    Kommentare: 2
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    Flohs avatar
    Flohvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine zarte Liebe, die auch ohne Worte sanft wächst. Starke Charaktere, junge Dialoge, tiefsinnige Botschaften. Ein tolles Buch der Autorin.
    Liebe lieber still... Autorin Kathrin Schrocke ist unschlagbar in Sachen Jugendbuch!

    Nachdem ich den Roman "Verdammt gute Nächte" der Autorin Kathrin Schrocke mit so viel Begeisterung gelesen habe, und mir dieser so sehr im Gedächtnis bleibt, wollte ich natürlich weitere Werke aus der Feder dieser talentierten Autorin lesen. Mit "Freak City" habe ich nun ihr Jugendbuchdebüt genossen, und muss sagen, dass auch dieser sehr großartig gelungen ist. Freak City. Dieser Buchtitel der Autorin klingt zunächst abgedreht und sonderbar, so darf man die ungleiche Liebe hier in diesem Buch wohl auch beschreiben.

    Seite 224:
    ..."Mist. Ich kann den Soundtrack zu meiner eigenen Geschichte nicht hören". ..."Aber es gibt einen, verstehst du? Darauf kommt es doch an!"...

    Klapptext / Inhalt:
    "Lea ist hübsch, temperamentvoll – und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne ihn sofort in seinen Bann. So sehr, dass er spontan beschließt einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde reagieren skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen so anders ist. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Ex, über die er nie ganz hinweggekommen ist..."

    Handlung:
    Mika, ein Junge mitten in der Pupertät. Er wurde von seiner Vorzeigefreundin Sandra verlassen, nach einem Jahr Beziehung, ohne wirklichen Grund. Naja, für Mika gab es keinen Grund. Er war glücklich und alles stimmte. Aber Sandra war auf ihrer Erfolgswelle als Sängerin und hatte Pläne, außerdem ist Mika zu langweilig und macht nichts verrücktes. Schnell ändert sich bei Mika alles, auch wenn er Sandra hinterher trauert, er verguckt sich ungewollt in ein Mädchen, welches er in einem Café "Freak City" wiedertrifft. Lea, gehörlos, und irgendwie faszinierend und so hübsch. Durch einen dummen Zufall prahlt Mika vorschnell, dass er einen Gebärdensprachkurs in den Ferien belegen will und kommt aus dieser Nummer nicht mehr heraus. Will er Lea wirklich kennen lernen? Oder will er Sandra eins auswischen? Eine zarte Bande entssteht, doch dann will Sandra plötzlich zu Mika zurück. Wie wird er sich entscheiden? Wo gehört sein Herz hin? Und hat Sandra vielleicht doch recht, mit ihren Worten, wenn sie sagt die Liebe zu einer "Behinderten" kann nicht funktionieren? Viele Probleme gilt es zu meistern, und das mitten in der Pupertät...
    Ein Buch, was in die Welt der Gehörlosen entführt, und den meist unwissenden Lesern neue Erkenntnisse und Denkanstöße bringt. Ich bin sehr bewegt und konnte diese wunderbare Gefühlswelt sehr nah an mich heran lassen. So leise, und doch so voller Musik.

    Zum Schreibstil:
    Autorin Kathrin Schrocke hat mich ja bereits mit "Verdammt gute Nächte" als Leserin gewonnen und konnte mich von ihrem Können und Geschick überzeugen. Auch wenn "Freak City" lange nicht an ihr zweites Buch heran reicht, ist es ein atembraubendes Buch mit einer sinnvollen und sehr sensiblen Botschaft. Kathrin Schrocke versteht ihr Können und taucht sympathisch und galant in die Welt des jugendlichen Alltags aus Schule, Freunde, Familie, Sex und Liebe ein. Autorin Schrocke formt frische Dialoge, schreibt unheimlich bildhaft, würzt mit bekannter Musik und einigen Filmtiteln, gibt Situationen aus dem Jugendlichen Leben wieder, spielt mit den üblichen Gedanken der jungen Menschen auf den Weg zum Erwachsenen und bezaubert und verzaubert durch unheimlich viel Gefühl und Tiefgang. Auch diese ganz besondere Liebe geht dem Leser sehr nahe und regt zum Nachdenken und Verstehen an. 
    Autorin Kathrin Schrocke hat eine Thematik gewählt, die sehr nah und erschütternd geschrieben ist, jedoch auch für ungeahnten Witz und Sarkasmus sorgt. Sie beschreitet die Welt der Gehörlosen und bringt offen und ehrlich die Probleme und Hindernisse dieser Menschen und Angehörigen an die Leser. Sie beweist Mut mit ihrer Handlung, wirft hier und da immer wieder ein Kopfschütteln auf, erschüttert manchmal sogar und bewegt den Leser sehr zum Sinnieren und Nachdenken. Kathrin Schrocke präsentiert ihre Geschichte aus Sicht von Mika, in der Ich-Perspektive. Die Autorin besitzt einen ganz besonders tollen, authentischen, mutigen, gewagten und ungefilterten Stil, die Emotionen, Gedanken und Probleme der nicht alltäglichen Liebe zwischen Lea und Mika und immer noch Sandra irgendwie an den Leser zu bringen. Zu all dem paart er Gewissensbisse, das Selbstvertrauen, die Beziehung zum anderen Geschlecht, das eigene Ansehen und den Wunsch nach Rebellion. Ich mag diese Art des Schreibens und konnte somit ganz nah mit den Charakteren miterleben, was in diesem bewegenden Buch auf mich wartete. Eine gelungene Gratwanderung, der dem Wunsch Jugendlicher aber auch Erwachsener gerecht wird.
    Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig, emotional und sehr authentisch dargelegt und können für so manchen Lacher sorgen. Humor trifft Ernsthaftigkeit.

    Schauplätze:
    Hier gibt die Autorin ein tolles Bild aus der ganz normalen alltäglichen Welt nahe München. Schulferien, Sommerwetter, Freibad und Freizeit, Familie, Familienleben und Pflichten. Auch die Welt aus Leas Blickwinkel und ihre Mittel zur Teilnahme an der ganz normalen Umwelt wird gelungen dargestellt. Autorin Kathrin Schrocke lässt einige Plätze sogar richtig lebendig werden, zum Beispiel das Konzert des Rapmusikers für Hörende und Gehörlose, der Besuch im Dunkelcafé, das Freak City, und das Familiengeschehen bei Mika, Sandra und Lea. Auch der Freibadbesuch mit Dolmetscher, und zuletzt der Abend auf dem Speicher des Freak City. Mit vielen dezenten Details schafft die Autorin hier ein buntes Leben aus laut und leise.

    Charaktere:
    Ohne Frage sind hier die Charaktere das Glanzstück in dieser Geschichte, denn auch bei der Wahl der Charaktere punktet die Autorin wieder einmal haushoch. Kathrin Schrocke hat Personen geschaffen, die ihren Part im Buch absolut stimmig und authentisch verkörpern. Mika, der Junge, der hin und her gerissen ist, zwischen Sandra und Lea. Sandra, die etwas sehr egoistisch und selbstverliebt ein PingPong Spiel mit Mika spielt, Lea, die so unergründlich und dennoch faszinierend ist. Calimero und Bast, die beiden Kumpel von Mika, die es erst nicht glauben können, in wen Mika sich da vergugt hat. Und zu guter letzt die tollen Nebenrollen aus Iris, der kleinen süßen Schwester von Mika, seinen Eltern, Sandras Mutter Jutta, und die hilflosen Eltern und Schwester von Lea...Eine sehr runde und feine Mischung aus Hauptprotagonisten und wichtigen und sympathischen Nebenrollen. Beziehungskisten hoch zehn.
    Gerade das Seelenleben und die Gedankenwelt von Mika und seinem Zwiespalt und der Familie kristallisieren sich schnell heraus und lassen den Leser nicht mehr los. Mika beweist Stärke und ich muss zugeben, dass dieser Jugendliche weitaus erwachsener ist, als manch Erwachsener.

    Meinung:
    Zu erst möchte ich die vielen offensichtlichen Botschaften loben, die die Autorin auch hier wieder sehr geschickt zu einer Story verarbeitet hat. Trotz der ernsten und nicht einfachen Probleme der Gehörlosen, driftet die Autorin nicht in das Mitleid, oder der Depression ab. Nein, sie verarbeitet das Thema frisch, optimistisch und selbstbewusst. Sie gibt hier und da nette Anekdoten und tolle Informationen. Sie umschreibt den Umgang und den Alltag, ohne nur auf das Thema Taubstumm fixiert zu sein. Hier geht es um die Jugend, um die Liebe und um ernste Gefühle und wichtige Entscheidungen. Dieses Buch war großartig, aber da "Verdammt gute Nächte" einfach unschlagbar war, vergebe ich hier 4,5 anstatt auch 5 Sterne.
    Jugendbuchautorin Kathrin Schrocke hat hier ein ganzen Portfolio an diskutablem Themen verwoben und für Verständnis, Unverständnis und aber auch für Tiefe gesorgt. Sie hat hier sehr genau auf das Ausmass geachtet und ich finde es ist ihr sehr galant gelungen.
    Ein sehr traumhaftes Ende im Buch, welches der eigenen Phantasie Speilraum lässt.

    Die Autorin:
    "Geboren 1975 in Augsburg, lebt seit einigen Jahren in Berlin. Studium der Germanistik und Psychologie in Bamberg, arbeitete als Journalistin, Presse- und Öffentlichkeitsreferentin sowie in der Erwachsenenbildung. Seit 2005 als freie Autorin mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendbuch tätig. Ihre Jugendromane zu realistischen und gesellschaftskritischen Themen wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. "Freak City", eine Liebesgeschichte in der Welt der Gehörlosen, wurde für den Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis nominiert und auf der Buchmesse Krakau als bestes internationales Jugendbuch des Jahres gekürt. Unter dem Pseudonym Amina Paul veröffentlich Kathrin Schrocke humorvoll-skurrile Bücher für Kinder.
    Mehr über die Autorin: www.kathrin-schrocke.de oder www.facebook.com/KathrinSchrocke "

    Zum Cover:
    Das Cover ist kein besonderer Eyecatcher, aber es ist schön und lässt Interpretationen zu. Unter Wasser sind alle stumm und fast taub, das Leben ist leicht und schwerelos...

    Fazit:
    Das Buch lässt mich zurück, mit einem wirklich bewegenden Gefühl im Bauch. Es polarisiert mit leisen Tönen, die laut nachhallen und sehr zum Nachdenken anregen. Kathrin Schrocke hat mich auch hier mit einem 4,5 Sterne Buch begeistert.

    Kommentare: 8
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    tattoos avatar
    tattoovor 5 Jahren
    Mal etwas anderes und dennoch toll

    Darum geht es:

    Lea ist hübsch, temperamentvoll – und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne ihn sofort in seinen Bann. So sehr, dass er spontan beschließt einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde reagieren skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen so anders ist. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Ex, über die er nie ganz hinweggekommen ist...


    Zu den Charakteren:

    Ex- Freundin Sandra- typische Zicke, beliebt, hübsch, kann gut singen und weiß was sie will.

    Hauptfigur Mika- Erst kommt er mir vor als gehörte er zu den "Obercoolen." Mit der Zeit wurde er sympatisch, toll, dass er die Sprache lernt.

    Gehörlose Lea- Da musste ich lange überlegen. Sie hat, wie ich finde einen sehr interessanten Charakter. Sehr durchmischten Charakter, sehr liebenswert

    Schwester von Mika, Iris- Eine typische kleine Schwester, witzig und spielt gerne mit Barbies, manchmal auch nervig.

    Bruder oder Bester Freund von Mika, Calimero- Spanier, bisschen tempramentvoll. Kann Mika nicht verstehen.


    Zum Buch/ Schreibstil:

    Fantastischer Schreibstil, mit gefühlen und Beschreibungen. Eines was ich komisch fand war das Mika so schnell so viel von der Gebärdensprache konnte. Schon nach einem oder zwei Tagen.

    Die Autorin hat keine Mühe und Arbeit gescheuht und viel über die Gehörlosen erfahren. Dies sieht man in der Danksagung.

    Das Buch könnte man ziemlich gut als Lektüre im Deutschunteriricht benutzen.

    Ich hoffe und glaube, dass das Buch vielen Jugendlichen die Augen öffnen kann und man allgemein offener mit dem Thema Gehörlos umgeht.

    Das Buch kann ich jedem empfehlen und habe nichts zubemängeln.

    Fünf Points go to... Frau Schrocke !!

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    B
    Buchstabenschluckervor 5 Jahren
    Weit mehr als nur eine Liebesgeschichte

    Klappentext:

    Eigentlich hätte ich es ja kapieren müssen: es lag regelrecht in der Luft. Aber ich sah nur, was ich sehen wollte: ihre wilden Locken, den gelben Minirock, das Tattoo. Für alles andere war ich blind.
    Lea ist hübsch, temperamentvoll - und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht sie ihn sofort in ihren Bann. Doch weder seine Freunde noch seine Familie können verstehen, warum er plötzlich einen Gebärdensprachkurs belegen will. Und Mika fragt sich mehr als einmal, ob er Lea nicht einfach vergessen sollte. Dabei gibt es schon längst kein Zurück mehr.

    Inhalt:

    Mika hat sich erst vor kurzem von Sandra getrennt und will diese unbedingt zurückhaben, als er auf der Straße einem Mädchen mit wilden Locken begegnet, dass ihn irgendwie fasziniert. In einem Café, dem Freak City, begegnet er ihr dann zum zweiten Mal und stellt schließlich fest, dass sie gehörlos ist. Doch gleichzeitig taucht Sandra mit einigen Freundinnen dort auf und um sie zu beeindrucken meldet er sich für einen Gebärdensprachkurs an. Als Mika Lea immer näher kennenlernt fühlt er sich immer mehr zu ihr hingezogen und verliebt sich in sie und auch Lea scheint ihm näher zu kommen. Aber Mika entdeckt auch, dass die Gehörlosen nicht nur eine andere Sprache sprechen sondern in ihrer eigenen Welt leben.

    Meinung:

    Dieses Buch war sehr schön geschrieben und ließ sich sehr flüssig lesen. Nebenbei hat man auch noch etwas über die Welt und die Probleme der Gehörlosen gelernt. Daher finde ich dieses Buch absolut lesenswert und auch als Sommerlektüre geeignet. Der Altersempfehlung des Verlags (12+) stimme ich vollkommen zu, da Jüngere vielleicht manche Dinge nicht so verstehen.

    Sonstiges:

    Freak City
    Kathrin Schrocke
    CARLSEN
    236 Seiten
    ISBN: 978-3-551-31093-4
    Preis: 6,99 € [D]; 7,20 € [A]

    Kommentare: 1
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    BeautyBookss avatar
    BeautyBooksvor 5 Jahren
    Ein kleines Lesehighlight!

    Sandra, heißt so nicht eine todbringende Seherin bei den alten Griechen? Egal, mir hatte sie auf jeden Fall jede Menge Mist eingebrockt.. - Seite 9

    Mika, 15 Jahre alt, ist gerade frisch von seiner großen lieben Sandra getrennt.. Er zählt die Minuten und Sekunden, an denen er endlich mal nicht an sie denken muss.. Eines Tages lernt Mika in dem Cafe Freak City ein Mädchen kennen, dass so ganz anders als Sandra ist.. Lea ist hübsch, termperamentvoll und von Geburt an gehörlos.. Um Sandra zu beeindrucken, will Mika einen Gebärdensprachkurs absolvieren.. Nach nur wenigen Tagen merkt Mika sofort, dass es ihm eigentlich nicht mehr um Sandra geht.. Er will Lea verstehen können, und so viel Zeit wie möglich mit ihr verbringen.. Doch Lea ist ein Mädchen, das alles andere als einfach ist.. Mika lebt sich mit seinem Vater auseinander, der nicht verstehen kann und will, warum sein Sohn sich für einen Gebärdensprachkurs mehr interessiert, als die Zeit mit seinem Vater im Kletterpark zu verbringen.. Mikas Familie versucht alles, um ihn mit Sandra wieder zu versöhnen, denn sie wird als die perfekte Freundin für ihren Sohn angesehen.. Selbst Mikas Freunde finden es ziemlich uncool, welche Ferienbeschäftigung sich Mika ausgesucht hat, und selbst er stellt sich mehr als nur einmal die Frage, ob er Lea nicht lieber wieder schnellstmöglich vergessen soll.. Er steckt jedoch bereits mittendrin und es gibt schon längst kein zurück mehr..

    Die erste Liebe vergisst man nie.. Der erste Liebeskummer ist immer der schlimmste.. Was danach kommt, ist nur noch Routine.. - Seite 97

    Meine persönliche Meinung:
    Ein Buch, dass an mir völlig vorüber ging, bis ich eine äußerst begeisterte Rezension einer Freundin gelesen habe, die in mir sofort Neugierde erweckte.. Schlussendlich musste und wollte ich es sofort lesen.. Was soll ich sagen? Ich liebe, liebe, liebe es.. Ein kleines Highlight für mein Lesejahr 2013..
    Ein Thema worüber ich bisher noch nie ein Buch gelesen habe.. Lea ist gehörlos, und trotz ihres Schicksals lebt sie ein Leben, dass sie stets versucht zu genießen.. Wie wir uns alle denken können hat sie es nicht leicht.. Es können sich nur wenige Menschen in ihrem Umfeld mit ihr unterhalten.. Selbst ihre Familie hat oftmals Schwierigkeiten sich mit ihr zu verständigen.. Lea ist froh ihre Freunde zu haben, oder aber auch diesen ganz besonderen kleinen Jungen, der immer mal wieder für sie und ihre Verabredungen den Dolmetcher spielt.. Sie ist also nicht abgeneigt Menschen kennenzulernen, die die Gebärdensprache nicht beherrschen.. Eines Tages trifft sie auf Mika, den sie ebenfalls sofort süß findet.. Die beiden näheren sich nur langsam an, und Mika beschließt einen Gebärdensprachkurs zu absolvieren.. Doch nur wenige bestärken ihn dabei, die Gebärdensprache zu erlernen.. Mika ist taff und zieht es durch und kommt Lea damit immer näher.. Leicht war es von anfang an nicht zwischen den beiden, doch als Mika merkt, dass er für dieses außergewöhnliche Mädchen mehr empfindet, kämpft er um ihre Freundschaft und ihre Liebe.. 
    Sandra, die Exfreundin und Kindheitsfreundin von Mika, war mir von anfang an unsympathisch.. Ein eingebildetes Mädchen, dass sich ziemlich sicher ist, nur mit dem Finger schnipsen zu müssen, um den Jungen zu bekommen, den sie haben möchte.. Sie singt in einer Band und will hoch hinaus.. Als es ihr mit Mika zu langweilig wird lässt sie ihn fallen.. Doch schnell merkt auch sie, dass es in Mikas Leben wohl ein neues Mädchen gibt.. Als sie jedoch erfährt, dass Lea gehörlos ist, sieht sie diese nicht als Konkurrenz.. Was will Mika denn mit einem behinderten Mädchen, wenn er doch sie gehabt hatte? Obwohl ich Sandra nicht wirklich mochte, war sie ein unglaublich wichtiger Protagonist in dieser Geschichte.. Trotz allem hat sie von anfang an super in die Geschichte hineingepasst, und ohne Sandra hätte definitiv etwas gefehlt..
    Lea und Mika.. Wie ich sie liebe.. Eine so herzerwärmende Geschichte die sich zwischen den beiden aufbaut.. Eine Geschichte die so anders als jede andere ist.. So zart und liebevoll und unvergesslich schön.. Ich hab jede einzelne Zeile in diesem Buch so genossen.. Freak City schafft man nur kaum zur Seite zu legen.. Hat man es erst einmal begonnen, weiß man schon nach nur wenigen Seiten, dass dies ein ganz besonderes Buch werden wird.. Ein Buch, dessen Inhalt eine so unglaublich sanfte und berührende Geschichte beinhaltet, die einem noch lange im Gedächnis bleiben wird.. Mika ist zu für mich zu einem kleinen Held mutiert.. Ein kluger Junge, der stets für das kämpft, was er sich in den Kopf setzt.. Er lässt sich dabei von niemanden dreinreden und hört auf sein innerstes selbst.. Für einen 15 jährigen Jungen allerhand.. 
    Eine kleine Protagonistin in dieser Geschichte darf ich ebenfalls nicht vergessen zu erwähnen.. Iris !! Die wundervolle kleine und überaus tolle Schwester von Mika.. Mir fällt jetzt spontan nur ein Wort ein: herrlich! Iris hat mich am allermeisten zum schmunzeln und lachen gebracht, wirklich.. Zuckersüß und einerseits rotzfrech.. Den Schlagabtausch, den sie sich stets mit Mika liefert ist einfach nur göttlich.. Dieses kleine Mädchen, dass stets ihren Senf dazugeben muss, Sandra vergöttert und redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist.. Schon in den ersten Seiten lernt ihr Iris kennen, und spätestens dann, wenn ihr sie kennengelernt habt, versteht ihr, wovon ich rede .zwinker.
    Ich möchte hier an dieser Stelle nichts mehr vom Inhalt oder dergleichen verraten.. Freak City muss man einfach selbst gelesen haben, und sollte definitiv in keinem Bücherregal fehlen.. Ich habe es bereits schon so einigen Freunden weiterempfohlen, und bisher bekam ich äußerst begeisterte Rückmeldungen.. Ein wahrer Bücherschatz, den ich nicht mehr missen möchte.. Lea und Mika sind zu meinen beiden Lieblingen mutiert.. Schon lange sind mir keine Protagonisten mehr so im Gedächtnis geblieben, wie diese beiden.. Ein wahnsinns Debut von Kathrin Schrocke.. Eine Geschichte, über die ich eigentlich noch seitenweise schreiben könnte, und mich doch einerseits gleichzeitig sprachlos macht..

    "Hättest du dir eigentlich nicht lieber hörende Eltern gewünscht?" .. Biene überlegte.. "Eigentlich nicht", sagte sie dann, "Kennst du AC/DC? Damals war ich die Vorsitzende des Fanclubs! Bei mir durfte man die Songs in voller Lautstärke hören! Alle fanden das ziemlich cool.. Nur die Nachbarn aus dem Haus gegenüber haben ständig die Polizei geholt".. - Seite 99

    Man machte manchmal schreckliche Dinge, obwohl man liebte.. Oder vielleicht machte man sie gerade deshalb.. - Seite 198

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