Kathrin Steinberger Manchmal dreht das Leben einfach um

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Inhaltsangabe zu „Manchmal dreht das Leben einfach um“ von Kathrin Steinberger

Ali ist hochbegabt und daher für ihre Mitschüler etwas exotisch. In Alis Nachbarhaus zieht der junge Skater Kevin ein, der wegen eines schweren Unfalls seine Profi-Karriere beenden musste. Ali lernt Kevin kennen, sie treffen sich zum Skifahren und er bringt ihr das Snowboarden bei. Als seine Skaterfreunde zu Besuch kommen, erlebt Ali zum ersten Mal, dass sie sich unter anderen jungen Leuten nicht als Außenseiterin fühlt. Kevin und sie verlieben sich ineinander und erleben beide ihre erste Beziehung. Aber Ali spürt, dass Kevin immer wieder auf Distanz zu ihr geht. Dann ist er plötzlich weg. Auf Alis Anrufe reagiert er nicht, schickt nur eine SMS. Ali ist verzweifelt. Als Kevin endlich zurückkommt, erklärt sich nicht nur sein Verschwinden, sondern auch seine Verschlossenheit. Dann beginnt Ali zu studieren, Kevin steigt in das Geschäft eines Skaterfreundes ein und das Leben wendet sich – und wendet sich wieder.

Interessantes Jugendbuch mit überraschender Wendung. Die Gedankengänge von Ali zu lesen, war manchmal etwas anstrengend.

— petrahillebrand
petrahillebrand

[2,5] Gute Grundidee, Umsetzung in Ordnung, tolle Charaktere, manchmal etwas anstrengender Stil. Das Ende hat es kaputtgemacht. (sonst 3,5)

— Nachteule713
Nachteule713

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  • Manchmal dreht das Leben einfach um - ein Jugendroman mit überraschenden Wendungen

    Manchmal dreht das Leben einfach um
    petrahillebrand

    petrahillebrand

    14. April 2017 um 08:04

    Zwei Protagonisten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ali, die Hochbegabte, die knapp siebzehnjährig fast ohne zu lernen die Maturaprüfungen mit Bravour absolviert. Sie  wohnt zusammen mit ihrem jüngeren Bruder bei ihren Eltern - ganz die brave Tochter, die immer deren Erwartungen erfüllt. Die zweite Hauptfigur ist der etwas ältere Kevin. Er ist ein finanziell unabhängige Ex-Skater-Profi ohne sonstige Ausbildung, der nach seinem schweren Unfall gleich neben Alis' Elternhaus einzieht und seinen Platz im Leben erst finden muss. Haben die beiden so unterschiedlichen Persönlichkeiten, die sich ineinander verlieben, als Paar überhaupt eine Chance? Ali, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, finde ich nach jeder Buchseite sympathischer. In ihrem Gehirn rattern tausende Gedanken. Die vielen Details, über die sie bescheid weiß, lässt sie nur selektiv in Dialoge einfließen, um andere mit normalem IQ nicht zu erschrecken. Phasenweise ist Alis Spezialwissen anstrengend zu lesen. Ich vermute, von der Autorin bewusst so eingesetzt, um zu veranschaulichen, wie anstrengend das Leben einer Hochbegabten sein kann. Dass Ali nie jugendadäquat gegen die engstirnigen Ansichten ihres Vaters rebelliert, macht sie in meinen Augen zu einer Exotin, die Fragen offen lässt. Zumal sie sonst so viel denkt, aber hier offensichtlich Blockaden hat. Dafür lässt sie sich mit unbekümmerter Neugier auf ganz vieles ein, das mit Kevin zusammenhängt. Die Art, wie sie Situationen beschreibt, gewährt unter anderem interessante Einblicke in ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Die Handlung nimmt eine mehr als unerwartete Wendung, als das Geheimnis um Kevin gelüftet wird. Ich fürchte, jemand mit solch dramatischer Vergangenheit würde anders agieren, mehr Aussetzer haben, nicht so vernünftig handeln. Hier wäre mehr Spannung möglich und authentischer gewesen. Schade, dass die Autorin dieses Potential nicht genützt hat, weshalb ich auch nur vier Sterne vergebe. Mit dem Ende bin ich zufrieden - zumal ich Bücher mag, wo sich die Autorin Mühe gegeben hat, eine schlüssige Auflösung zu bieten. Meiner Meinung nach hätte der Schluss bereits eineinhalb Seiten früher sein können (wäre für ein Jugendbuch vermutlich passender gewesen). Kathrin Steinberger schreibt jedoch weiter und skizziert damit die Wendungen im künftigen Leben von Ali und Kevin. Das Ganze hätte man auch in einen Band 2 packen können - schade eigentlich, dass die Autorin das nicht gemacht hat...   

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