Kathrin Tramp Schattenrose

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  • Rezension zu "Schattenrose" von Kathrin Tramp

    Schattenrose
    renate_behr

    renate_behr

    21. May 2011 um 11:38

    Rezension zu Schattenrose von Kathrin Tramp Erschienen in der Prosa-Edition des Sach+Fach-Verlags, Werne Taschenbuch, 225 Seiten, € 12,50 ISBN: 978-3-9813396-1-1 Damian Rose ist Kriminalkommissar mit Leib und Seele. Sein Privatleben ist geordnet. Er vermisst seine Frau Ellen, die zurzeit eine Kur an der See absolviert. Sein Verhältnis zu seinem älteren Bruder Gregor ist, oberflächlich betrachtet, gut. Unterschwellige Spannungen werden eher totgeschwiegen, Gefühle verbal auszudrücken ist in der Familie von Damian Rose eher unüblich. Damian hängt allerdings sehr an seinen beiden Nichten. Eines Morgens wird eine Frauenleiche in ihrer Wohnung aufgefunden. Als Damian Rose am Tatort eintrifft, glaubt er noch an einen Routinefall. Das ändert sich schlagartig, als er in das Gesicht der Toten blickt. Es ist Jana, eine alte Schulfreundin. Damian ist erschüttert. Kurz nach diesem Mord erhält Damian Rose eine Nachricht vom Täter. Damit wird der Fall mehr als persönlich. Weitere Opfer folgen. Zunächst findet man eine Lehrerin, die Damian gefördert hatte, erstochen auf, dann wird ein Arbeitsberater gefunden, der qualvoll erstickte. Bei jedem Opfer befindet sich ein Hinweis, dass diese Menschen wegen Damian Rose sterben mussten. Damian nimmt die Hilfe der Polizeipsychologin Carina in Anspruch. Bald ist man sich sicher, den Täter in Damians Umfeld suchen zu müssen. Als auch seine Freundin Ellen ein Opfer des mordenden Phantoms wird, ist Damian Rose dem Wahnsinn nahe. Er traut niemandem mehr. Der Mörder scheint nur ein Ziel zu kennen: Damian Rose zu zerstören. Schattenrose ist der Debut-Krimi von Kathrin Tramp. Die Autorin, die ansonsten eher leichte Lektüre und Kinderbücher schreibt, stellt hier eindrücklich unter Beweis, dass sie absolut in der Lage ist, einen sehr fesselnden Kriminalroman vorzulegen. Der Spannungsbogen ist über den gesamten Inhalt hin sehr hoch. Der Leser wird quasi dazu animiert, selbst mit zu ermitteln. Aber immer, wenn man sich absolut sicher ist, nun den Täter genau zu kennen, geschieht etwas Unerwartetes und man stellt fest, dass man einem Irrtum unterlegen ist. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen, wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat. Der Schreibstil von Kathrin Tramp ist eingängig und leicht zu lesen. Detailgenaue Beschreibungen der Ermittlungsarbeiten lassen erkennen, dass die Autorin die Recherche zu ihrem Kriminalroman sehr ernst genommen hat. Die Covergestaltung ist ausgesprochen gut gelungen und zeigt dem Leser von Anfang an, dass dieses Buch ein Geheimnis birgt. Dazu hat sich auch der Verlag noch eine besondere Note einfallen lassen, die ganz sicher nicht alltäglich ist. Das Nachwort von Beatrix Dipp-Grünherz ist mit „streng geheim“-Etiketten versiegelt und mit dem Aufdruck versehen: „Erst öffnen, wenn der Roman zu Ende gelesen ist). Diese sehr ungewöhnliche Aufmachung verstärkt das Geheimnisvolle an diesem Roman und macht natürlich neugierig. Trotzdem sollte jeder Leser sich genau an diese Anweisungen halten, um sich das Erlebnis der unerwarteten Auflösung nicht selbst zu verderben. Ein kleiner Kritikpunkt muss jedoch angesprochen werden: Das Korrektorat des Buches hätte gründlicher ausfallen müssen. Es bleibt abzuwarten, ob Schattenrose der einzige Kriminalroman von Kathrin Tramp bleibt. Schade wäre es allemal, denn wirklich gute Kriminalromanautoren braucht der deutsche Buchmarkt immer und zu diesen muss man Kathrin Tramp zählen, wenn man Schattenrose gelesen hat.

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