Kathrin Weßling Drüberleben

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Inhaltsangabe zu „Drüberleben“ von Kathrin Weßling

Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein! Ida steht zum wiederholten Mal in ihrem Leben vor der Tür einer psychiatrischen Klinik, mit einem Zettel, auf dem ihr Name und der Grund für ihren Aufenthalt genannt sind. F 32.2. Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. 'Drüberleben' erzählt von den Tagen nach diesem Tag, von den Nächten, in denen die Monster im Kopf und unter dem Bett wüten, den Momenten, in denen jeder Gedanke ein neuer Einschlag im Krisengebiet ist. Es erzählt von Gruppen, die merkwürdige Namen tragen, von Kaffee in ungesund großen Mengen, von Rückschlägen und kleinen Fortschritten, von Mitpatienten und von Therapeuten. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich zehn Wochen in eine Klinik begibt und dort lernt zu kämpfen. Gegen die Angst und gegen das Tiefdruckgebiet im Kopf.

Lesenswert

— Amber144
Amber144

Für mich zu schwere Kost.

— EnysBooks
EnysBooks

Ein sehr bewegendes Buch. Aufrüttelnd, direkt und informativ.

— -nicole-
-nicole-

Nachdenkliches, trauriges aber gutes Buch!

— katha_strophe
katha_strophe

Ein authentischer Einblick in die Welt einer psychatrischen Klinik und den Kopf einer Dame darin.

— Popsicle
Popsicle

Die Leichtigkeit der Slamsprache trifft die Schwermut einer depressiven Ich-Erzählerin. Die Sprache singt die todtraurige Geschichte.

— franzzi
franzzi

Mühsame Lektüre. Aber die gute Art von mühsam.

— Marina_Nordbreze
Marina_Nordbreze

Wortgewaltiger Erfahrungsbericht, eindringlich und toll geschrieben.

— wirbelwind
wirbelwind

Ein Buch was einen tief eintauchen lässt in die Welt einer jungen Frau die Depressionen u Angstzustände hat

— SecretSoul
SecretSoul

Sehr starkes Buch!

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Cloodia

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    Drüberleben
    Amber144

    Amber144

    06. March 2017 um 20:35

    Ich fand das Buch schön und teilweise lustig geschrieben. Es hat aber auch beim lesen berührt und einen zum nachdenken gebracht. Ich konnte Ida als Figur gut nachvollziehen und das Leben auf der Station war anschaulich dargestellt.

    Für einen Lesetag bei dem man nicht viel nachdenken möchte absolut lesenswert

  • Drüberleben

    Drüberleben
    -nicole-

    -nicole-

    22. June 2016 um 17:47

    Der Kampf gegen die Monster im Kopf...Ida Schaumann ist 24 Jahre alt und leidet an Depressionen. Mit der Hoffnung auf Hilfe lässt sich die junge Frau in eine psychiatrischen Klinik einweisen, in der sie nun die nächsten acht Wochen verbringen soll. So steht sie am vereinbartem Tag mit ihrem Koffer und der Diagnose F32.2. -"schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome" vor der Klinik. Zuerst ist alles ungewohnt, doch nach und nach pendelt sich der Klinikalltag ein. Ida lernt ihre Mitpatienten kennen, denen es so geht wie ihr - und irgendwie doch ganz anders. Nach und nach setzt sie sich mit ihren dunklen Gedanken auseinander und möchte nur eins: Endlich wieder leben. Neben einigen Rückschlägen gibt es auch immer wieder Fortschritte. Wird sie es schaffen?Dieses Buch ist sehr direkt und bewegend geschrieben. Man lernt die Hauptfigur Ida sofort sehr gut kennen, nimmt teil an ihrem Leben in dem einiges aus der Bahn geraten ist. Die junge Frau ist an einer Depression erkrankt und beschreibt ihre Situation (das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben) sehr ehrlich und mit passenden, oft direkten Worten: " 'Da draußen' war schon seit geraumer Zeit für mich ein Garten aus Dornen und Gestrüpp geworden, in dem ich mich immerzu verlief, in dem ich mir Verletzungen zuzog, versuchte ich, den Garten aufzuräumen, zu entwirren oder auch nur kennenzulernen. " -Seite 32, ebook Anders als zuerst vermutet ist dieses Buch keine Autobiografie, auch wenn die Autorin Kathrin Weßling selbst an Depressionen litt und darüber in ihrem Blog berichtet hat. Es ist eher ein informativer Roman mit ehrlichen und aufrüttelnden Worten über eine an Depression erkrankte Frau und ihr Weg aus dem gefährlichen Labyrinth. Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt: FALLEN - LIEGEN - STEIGEN und schildert Idas Gefühle und Gedanken in den verschiedenen Situationen.Mein Fazit: Ein Roman, der tiefgründig und gleichzeitig auch sehr informativ ist. Die Autorin findet hier die richtigen Worte über eine Krankheit, die oft mit Worten nur schwer zu beschreiben ist. Der Schreibstil ist direkt, locker und sehr speziell - aber irgendwie passend. Sehr geeignet auch für Angehörige von Erkrankten, die einfach mehr darüber erfahren möchten, was die Krankheit Depression mit den Betroffenen macht. Gut geschrieben.

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  • Jammerschleifen und juchzend schöne Sprachbilder

    Drüberleben
    franzzi

    franzzi

    23. April 2016 um 13:26

    Ida kommt nicht klar. Überhaupt nicht. Als ihr nichtgelebtes Leben mal wieder in Form von Müllbergen in der Wohnung und Alkoholmischmaschabenden über ihr zusammenbricht, entschließt sie sich zu einem stationären Klinikaufenthalt. Mal wieder. Diagnose: Depression. Immer noch. Da sitzt sie mit anderen Patienten, die sich nicht selten einen Wettlauf in "Wem geht es schlechter?"-Jammern liefern, und Betreuern, die sie immer wieder etwas fragen, was sie selbst nicht zu wissen scheint: Warum sind Sie eigentlich hier?Kathrin Weßling hat ein kluges Buch über das schwer zu fassende Gefühlsding namens Depression geschrieben. Die Selbstreferenzialität der Patienten, der Spalt zwischen Wissen und Tun, der vor schwarz angemalter Sinnlosigkeits-Gedanken überquillt. Das alles schreibt sie glaubhaft aus Idas Innenperspektive auf. Sie scheut auch nicht davor zurück, dass Ida durch dieses immer gleiche Lamentieren nicht selten auch ihre Leser nervt. Und sie hält konsequent gegen, gegen die Harmoniesucht, die sich gern implizit über alles legt. Idas Beziehung zu Menschen im Allgemeinen wie zu einigen im Speziellen bleibt schwierig bis hoffnungslos. Doch wenigstens für ein Klarkommen mit sich selbst bleibt Hoffung.Weßling hilft die Erfahrung des Poetry Slams. Sie bremst immer rechtzeitig ab, bevor es zu witzig im Tragischen oder zu unerträglich im Jammerton von Ich-Erzählerin Ida wird. Zudem schreibt die junge Autorin in der sprach- und wortverliebten Sprache der Slammer. Das liest sich leichtfüßig und einfach wunderbar. Da fallen auch die Jammerschleifen der Ida, die immer wiederkehren, viel weniger ins Gewicht.

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  • Ein authentischer Einblick in die Welt einer psychatrischen Klinik und den Kopf einer Dame darin.

    Drüberleben
    Popsicle

    Popsicle

    30. March 2016 um 21:27

    Kathrin Weßling schreibt ein Buch. Mehr brauchte ich nicht zu wissen, denn ich kannte Kathrin. Mehrere Jahre hat mich ihr Blog "Drüberleben" begleitet, den sie 2010 startete. Dort schrieb sie von ihrem Alltag, ihrem Leben mit Depressionen, Angst und anderen Komorbiditäten. Ich war zu dieser Zeit selbst schwer gezeichnet vom Leben und ihre Blogbeiträge sprach mir oft aus der Seele. Leider gibt es "Drüberleben" heute nicht mehr, aber Kathrins Art zu schreiben ist nach wie vor auf ihrer Homepage zu bewundern. Sie ist geprägt von Poetry Slam und von Poesie und jeder Satz ist ein eigenes kleines Kunstwerk. In diesem Roman, der keine Biographie, aber doch so viel Kathrin ist (oder war) schreibt sie also von Ida. Ida, die mal wieder in eine psychatrische Klinik muss und versucht sich irgendwie durch den Alltag dort zu kämpfen. Normalerweise meide ich Bücher in denen Psychatrien beschrieben werden, weil sie oft als die gruseligsten Orte der Welt beschrieben werden, von Menschen, die nie eine solche aus der Nähe gesehen haben. In "Drüberleben" erlebt man den Klinikalltag wie er ist, mit all seinen Absurditäten und Kämpfen und Rechten und Pflichten. Ida selbst ist vor allem eines: Wütend. Immer. Sie ist wütend auf die Welt, auf ihre zugemüllte Wohnung, auf die Zigaretten und den Alkohol und die wechselnden Typen in ihrem Bett. Aber vor allem auf sich selbst und auf diese Krankheit, die ihr ihr eigenes Leben so zur Hölle macht. Diese Krankheit, die ihr Leben mit einem Stigma behaftet, das in unserer Gesellschaft seinesgleichen sucht. F 32.2, frei nach dem ICD-10, das ist Ida. Aber Ida will nicht F32.2 sein. Ida will wieder Ida sein - ohne Buchstaben und Ziffern - und die zehn Wochen in der Psychatrie helfen ihr dabei. Sie ist danach nicht plötzlich und auf wundersame Weise wieder gesund, aber sie tut einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Während man mit Ida den Klinikalltag durchlebt, gibt es auch immer wieder Rückblenden in ihre Vergangenheit und vor allem Einblicke in ihre oft verqueren Gedanken. Ihre Gedanken sind mal zu viel und mal zu wenig, mal voller Monster und mal ganz sanft. Kathrin Wessling nimmt den Leser mit auf eine Reise in eine Welt, die so authentisch ist, dass es schmerzt. "Drüberleben" ist das erste und einzige Buch, das ich je vor seiner Erscheinung vorbestellt habe, um es sofort nach Erscheinung in den Händen halten zu können. "Drüberleben" ist jede seiner Seiten wert, es spricht mir, und sicher vielen anderen, aus den Tiefen der Seele. Ich würde trotzdem so weit gehen und allen, die sich nicht vollständig stabil fühlen, davon abraten es zu lesen. "Drüberleben" ist aus dem Leben gegriffen, das spürt man. Für den ein oder anderen mag das zu viel sein. Ich kann Kathrin Wessling für dieses Buch und für ihren damaligen Blog nur danken.

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  • Drüberleben

    Drüberleben
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    09. January 2016 um 16:45

    Depressionen sind kein Grund, traurig zu sein? Schon der Untertitel ist reine Provokation, denn wenn nicht Depressionen traurig machen, was dann? Macht Kathrin Weßling sich da etwa über etwas sehr Ernstes lustig? Nein, macht sie nicht. Sie erzählt vielmehr schonungslos die Geschichte einer jungen Frau mit einer langen Krankheitsgeschichte. Ida ist 24 und nicht zum ersten Mal in der Psychiatrie. Doch dieses Mal soll alles anders werden. Besser. Endlich will sie die Monster loswerden, die sie schon so lange terrorisieren. Sie will gegen die Depression kämpfen. Zehn Wochen darf ich sie dabei begleiten, darf hautnah dabei sein in Therapiegruppen, durchwachten Nächten und den scheinbar sich immer im Kreis drehenden und sinnlosen Therapiegesprächen. Bei Idas Suche nach einem Platz in dem ganzen Chaos, das um sie herum und in ihr drin herrscht. Kathrin Weßlings Roman ist eigentlich gar nicht komisch. Traurig ist er aber auch nicht. Er erzählt die Wahrheit, und die ist weder noch oder auch beides zusammen. Vor allem aber raubt er einem jegliche Illusionen darüber, was Depressionen bedeuten, oder was ein Klinikaufenthalt bedeutet. Es geht nicht immer nur aufwärts, es ist ein ständiger Kampf mit sich selbst und dadurch auch mit den Therapeuten. Weiterlesen

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2016

    LovelyBooks Spezial
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Themen-Challenge geht 2016 in eine neue Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den meine Kollegin nordbreze (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken wird. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an nordbreze mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Ich bin in Mutterschutz / Elternzeit und kann mich darum nicht kümmern. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2016 bis 31.12.2016 . Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2016 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch von einem Autor, von dem ihr bereits mindestens ein anderes Buch gelesen habt. (Verratet auch, welches ihr schon kennt.) Ein Buch, in dessen Buchtitel ein Wort mindestens 2 mal vorkommt. Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Punkte zu sehen sind. Ein Buch, dessen Autor 2 Vornamen hat. Ein Buch, das der erste Teil einer Buchreihe ist (mindestens 3 Bände) und von der auch schon mindestens 3 Bände erschienen sind. Ein Buch, auf dessen Cover eine bekannte Sehenswürdigkeit abgebildet ist. (Bitte benennt auch diese Sehenswürdigkeit.) Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, das 2016 erstmalig in der Sprache, in der es gelesen wird, veröffentlicht wurde. Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht. Ein Buch, dessen Cover vorranging blau ist. Ein Buch, das hauptsächlich in einem europäischen Land spielt, jedoch nicht in Deutschland, Frankreich oder Großbritannien. Ein Buch, auf dessen Cover ein Gesicht, aber nicht der Rest der Person abgebildet ist. Ein Buch, das kein Happy End hat. (Vorsicht, wenn ihr hier bei anderen Teilnehmern vorbeischaut - euch könnte das Ende eines Buches verraten werden.) Ein Buch, das zwischen 300 und 350 Seiten lang ist. Ein Buch, bei dem der gesamte Name des Autors aus genauso vielen Buchstaben besteht, wie dein eigener gesamter Name. (Vor- und Nachname sind gefragt, Doppelnamen sollen nur mitgezählt werden, wenn sie auch für gewöhnlich mit genannt werden! Bitte gebt die Anzahl mit an, nennt aber nicht euren vollständigen Namen.) Ein Buch, das mindestens 20 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Ihr findet die Anzahl, wenn ihr auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fahrt.) Ein Buch, dass im Zeitraum von 2008 bis 2012 erstmalig erschienen ist. Ein Buch, das ihr schon einmal gelesen oder aber früher schon einmal angefangen aber nicht zu Ende gelesen hattet. Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor. Ein Buch, dessen Titel kursiv geschrieben ist. Ein Buch, in dem ein bestimmter Beruf eine wichtige Rolle spielt und in dem aus dem Berufsleben der Figur detailliert berichtet wird. (Bitte benennt auch den Beruf.) Ein Buch, das mindestens 100 Jahre in der Zukunft oder aber mindestens 100 Jahre in der Vergangenheit spielt. Ein Buch, das mindestens 4cm dick ist. Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch in einer Fremdsprache (nicht Deutsch). Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit dem selben Buchstaben enden. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist. Ein Buch, das ihr in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft habt. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das ihr als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört habt. Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 3-4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, in dessen Buchtitel eine Aufzählung vorkommt (mindestens 3 Wörter). Ein Buch, das euch von einem anderen Leser persönlich empfohlen wurde. (Bitte schreibt auch dazu, von wem die Empfehlung kam: beste Freundin, Mutter, Bruder o.Ä.) Ein Buch aus einem Verlag, aus dem ihr schon mindestens 3 andere Bücher zuvor gelesen habt. (Bitte Verlagsname und 3 zuvor gelesene Bücher mit angeben.) Ein Buch, für dessen Covergestaltung auch ein echtes Photo verwendet wurde. Ein Buch, in dessen Buchtitel ein zusammengesetztes Substantiv vorkommt. Ein Buch, in dem die Schule eine Rolle spielt. Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur zwischen 20 und 30 Jahre alt ist. Ein Buch, auf dessen Cover ein Buch zu sehen ist. Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 3 mal aufeinander folgt. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2016 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal.* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an nordbreze und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: AAberRushAduja (20/20)agi507Aglaya (40/40)Agnes13AjanaAlchemillaAleida (33/30)alicepleasanceAlondria (33/20)Amelienamigo8347ANATAL (30/30) andymichihelli (40/40)Anendienangi_stumpf (40 / 40)Aniday (30/30) AnnejaAnneMayaJannika (30/30)Ann-KathrinSpeckmannAnrubaArachn0phobiA (40/40)Artemis_25 (40/40)Ascari0Athene79Bban-aislingeach BandeloBeaSurbeck (30/30)BeatDropsOutBella233 (40/40)BellastellaBellis-Perennis (40/40)Betsbybeyond_redemptionBiancaWoeB_ini (40/40)BioinaBjjordisonblack_horse (40/40)blauerklausblessedBloodyBigMess (32/30)Bluebell2004BlueSunsetbookgirlbooksnstoriesBookwormyBosni (40/40)BuchblogDieLeserinBuchgespenst (34/30)Buchhandlung_am_SchaeferseeBuchnascherinBuchraettin (31/30)buecherduftBuechermomenteBUechersindmeineWeltBuschchristineCCadiya (35/30)Caillean79 (38/30)calimero8169 (20/20)CaroasChattysBuecherblog (20/20)ChoikangDeerChrischiD (26/20)ChrissiHchristariraChubbChubbCithielClaudia-MarinaClaudias_LesefreudenCode-between-lines (38/30)ConjaConnyKathsBooksCori2016Crazy-Girl6789crimarestricrumb (20/20)CupcakeCat (22/20)czytelniczka73 (31/30)Ddaneegold (40/40)DaniliesingDaninskyDanni89DarcyDebbi1985DeenglaDeinSichererTodDelphynadia78DieBertaDieTina2012digra (40/40)DiniLivingdisadelidivergent (32/30)DonnaVivi (20/20)Dreamworx (37/37)Eelane_eodainelemyyElkeel_lorene (38/30)elmidi (20/20)elodie_kEmmas_bookEmotionenEngelchen07 (30/30)Ernie1981 (20/20)Eternity (33/30)Eva-Maria_ObermannEvan (30/30)FfairybooksFantworldfelicitas26Feni Finchen411Flamingo FLYING_ROXFornika (40/40)franzzifrauschnuerchenfredhel (25/20)furchtlos (20/20) GGelis (20/20)gemischtetueteglueckGetReadyGinevraGinny-Katniss27glanzenteGlanzleistungGrOtEsQuE (35/30)Gruenentegst (30/30)guutemineGwendolinaHhalfbadhannelore259HarIequinhasirasi2 (38/30)haTikvaHenny176 HerbstmondHerzkirscheehexepanki (30/30)Hikarihisteriker (40/40)HoneyIndahouse (37/30)hundeliebhaberIIcelegs (36/20)ichundelaineIgelaIgelmanu66 (40/40)IMG_1001ImYoursInaVainohulluInsider2199 (31/30)iorethIraWirairishladyIsiVitalitsabookwormthingJJadrajala68 (20/20)janaka (36/30)Janina84janinchens.buecherweltJaninezachariaejasbrJashrin (40/40)_Jassijenvo82jk14JulesWhethetherJulia2610Julia_liest (20/20)juliane108JuliB (40/40)Julie209 (36/30)JusyKKarin_Kehrer (30/30)Kasin (30/30)katha_strophe (40/40)Kattel82KayvanTeeKendraKidakatashkillerprincesskingofmusicKionaKirschLilliKleine1984kleinechaotinKlene123KnirinKnorke (24/20)kn-quietscheentchenKrimiwurmKuhni77KurousagiLLaDragoniaLadyIceTea (40/40)LadySamira091062LandbienelaraundlucaLarii-MausiLarryPi (20/20)lauterundleiseLena205LenaausDDlenicool11 (30/30)LeonoraVonToffiefee (37/30)lesebiene27LeseJetteLese-Krissi (22/20)Lesemaus1984lesende_samtpfoteleseratteneuLeseratz_8Lesestunde_mit_MarieLesetaubeLesezirkel (20/20)lexana (20/20)Lexi216189LiberaceLibriHollyLilawandel (30/30) lilylovesbookslille12Lilli33 (33/30)LillianMcCarthy (40/40)LimitLess (35/30)linda2271lLisbeth0412Lisbeth76Lissy (30/30)Literaturlivinginaworldofbookslizzie123LMonLoki_Laufeysonlouella2209Lovely90 (30/30)lovely_bookwormLrvtcb (20/20)LucretiaLuiline (40/40)luminasbooksLuzi92MmabuereleMaggieGreenemaggiterrineMalinaldamareike91Marina2483marinasworldMariposa93marpijemartina400 (30/30)M-aryMaus71maxine-julieMeinhildSmelanie1984 (30/30)MelEMe-LianMelvadjaMeseMiamou (31/30)miekenMiniMixiMinnaMMira20 (37/30)MiracleDay (30/30)MissErfolgmiss_mesmerized (40/40)MissSnorkfraeulein (29/20)MissStrawberry (31/20)MissTalchenmistellor (40/35)Mizuiro (30/30)mona_lisas_laechelnMone97 mondy (20/20)moziread Mrs_Nanny_Oggmsmedlock MsChillimyownnameNNachtorchideenaddoochnaninka (39/30)Nelkennemo91 (20/20) nessie500N9erzNightflower (40/40)Nisnisnonamed_girlnordbreze (33/20) NuddlOonce-upon-a-time (40/40)PPachi10 (40/40)paevalill (20/20)pamNparden (40/40)paschsoloPaulamybooksandme (40/40)peedee (40/40)PelippaPessimonPfoten-LinsePhiniPMelittaM (37/30)PusteblumenfarmQQueenelyza (40/40)QueenSize (30/20)RrainbowlyRegina99Reisen-durch-BuecherRitja (30/30)RosenmadlRotkäppchen (20/20)SSabanasabine3010_Sahara_sameaSamuel_PickwickSanakitoSaphierSarafinchenSardonyxsassthxticscarlett59schaclaschafswolkeSchCh121 (40/40)Schlehenfee (40/40)Schneeflocke2013Schnutsche Schwertlilie79 (27/20)sechmetSeelensplitterShaylanaShineOn (30/30)Sick (30/30)Sikal (36/20)SkybabeSnordbruchsnowberrysnowi81solveig (40/40)Somayasommerlese (40 / 40)Sophiiiespecialangspozal89StarletStefanieFreigericht (40/40) StefanieFreigericht - 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    • 6501
  • Von Monstern im Kopf ...

    Drüberleben
    Tialda

    Tialda

    10. September 2015 um 14:44

    Rezension: Schon seit langer Zeit lese ich immer wieder auf Kathrin Weßlings Blog mit, auf dem sie in poetischen Worten von ihrem Leben mit Depressionen berichtet. Ich mag es, wie sie mit Worten spielt und dabei die Wahrheit so treffend auf den Punkt bringt – so war es nur eine Frage der Zeit (okay… fast 3 Jahre – aber immerhin), bis ich ihren Debütroman „Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, um traurig zu sein“ endlich zu lesen begann. Schon der erste Satz, „Ich bin ein menschlicher Verkehrsunfall.“, schlägt ein wie eine Bombe – ein Satz, den jeder, der das Monster ‚Depression‘ schon einmal im eigenen Kopf wohnen hatte, sofort unterschreiben wird. Wenn die Depression da ist, geht sie selten von alleine wieder weg und oft führt der Weg dann in die ‚Klinik‘ – die ‚Klapse‘ – Endstation Psychiatrie. Genau das erlebt Protagonistin Ida, 24, bereits zum dritten Mal. Mit einer schweren depressiven Episode im Gepäck ringt sie sich dazu durch, ihre vermüllte Wohnung, die ihrem Leben gleicht, zu verlassen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich denke, Ida ist eine Person, die man hasst oder mit der man sich durch und durch identifizieren kann. Sie ist sarkastisch, genervt und chronisch wütend – das Resultat eines einzigen Gedankens: „Warum ich!?“ – ein Gedanke, der sich wahrscheinlich jedem Betroffenen regelmäßig aufdrängt. Wie sich der Verlauf der Geschichte gestaltet, klingt auf den ersten Blick sehr langweilig – man verbringt mit Ida einen Teil ihrer Zeit in der Klinik – einem Alltag zwischen Therapie, Gruppenstunden, Essen, Rumsitzen und Schlaf. Während die Klinikanekdoten teils ein Schmunzeln hervorrufen, steht das, was in Idas Kopf vorgeht, im Vordergrund. Sie erinnert sich zurück an ihre Jugend, die von einem großen Verlust geprägt wurde, setzt sich mit der Therapie und ihren Mitpatienten auseinander Ihren sarkastischen, teils witzigen, aber vor allem ernsten Gedankengängen zu lauschen erfreut und fesselt das melancholische Leserherz, vorausgesetzt, man ist so stabil, dass man sich nicht so leicht runterziehen lässt. Und trotz der überschaubaren Abwechslung und des allgegenwärtigen negativen Untertons bemerkt man vor allem am Ende des Buches, dass eine Therapie still und heimlich doch zu einem Umdenken führen kann. Fazit: Von Monstern im Kopf – eine fesselnde Geschichte zwischen Klinikalltag und Gedankenrodeo, welches jedem, der selbst schon einmal Monster im Kopf beherbergte, aus dem Herzen spricht.

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  • Drüberleben - eine authentische Geschichte mit winzigen Schwächen

    Drüberleben
    EliMontgommery

    EliMontgommery

    20. May 2015 um 12:19

    Ich habe das Buch in erster Linie des Covers wegen gekauft, genauer: des Untertitels wegen: "Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein". Die Geschichte von Ida reißt mit, der Leser ist unvermittelt mittendrin in ihrem Leben, ihrem Chaos, ihrer Verzweiflung aus leeren Weinflaschen, Lethargie und der leisen Hoffnung, dass an diesem Zustand etwas geändert werden kann. Idas Weg ist schwierig. Schwierig, Hilfe zu bekommen. Schwierig, zu erklären, was anders werden soll. Schwierig, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. Nie hat man als Leser das Gefühl, Ida zu sagen: Na los, mach doch jetzt mal. Kathrin Weßling hat einen Charakter geschaffen, den man versteht, den man in den Arm nehmen möchte. Und Kathrin Weßling hat eine Geschichte geschrieben, die mit dem Klischee aufräumt, dass man sich doch nur mal zusammenreißen müsse, rausgehen müsse, Freunde treffen müsse, damit man aus dem Sumpf namens Depression herauskommt. Wenn Haare kämmen schon zur Mammutaufgabe wird, stellen soziale Kontakte eine schier unüberwindbare Hürde dar. Und ich denke, dass "Drüberleben" gekonnt vermittelt, dass Menschen mit Depressionen - eine gewisse Zeit zumindest - zu "funktionieren" scheinen, nicht auffallen. Es gibt kein Merkmal (glücklicherweise), an dem man depressive Menschen erkennen kann - und sie könnten jeder sein: die nette Kollegin im Büro, der Kellner im Lieblingscafé, die Nachbarin, die immer freundlich grüßt. Doch innen, hinter den eigenen vier Wänden oder im Kopf, ist es ein langer Kampf: Einzusehen, dass etwas anders ist. Eingestehen, dass man Hilfe benötigt. Zulassen, diese Hilfe anzunehmen. Lernen, mit dem ungebetenen, aber hartnäckigen Gast namens Depression zurechtzukommen. Und vielleicht auch loslassen, was einem nicht gut tut. "Drüberleben" macht Hoffnung und hilft zu verstehen. "Drüberleben" ist ein wichtiges, nüchternes, nicht verklärendes Buch.

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  • Ganz großes Kino!

    Drüberleben
    Apfelkind

    Apfelkind

    27. March 2015 um 09:52

    Harte Kost. Da muss man erstmal schlucken, tief ein- und ausatmen und kurz innehalten, wenn man dieses Buch zur Seite legt. Egal, ob man nur eine Pause macht, aus der Bahn steigen muss, schlafen muss oder das Buch beendet hat. Kathrin Weßling schreibt über ein Thema, welches meiner Meinung nach ein ganz großes unserer heutigen Gesellschaft ist: Depressionen. Immer alles geben. Immer der/die Beste sein wollen. Immer gefallen wollen. Immer alles erreichen wollen. Immer zufrieden stellen wollen. Immer am Limit. Dabei vergessen wir zu leben. Dabei werden wir krank. Dabei machen wir uns selbst kaputt. Es ist mutig und richtig, zu erkennen, wenn man Hilfe braucht, um aus diesem schwarzen Loch, in das man gefallen ist, wieder herauszukommen. Sei es durch Gespräche mit der Familie und Freunden oder durch Gespräche mit einem Therapeuten. Schämen sollte man sich dafür nicht. Verstecken davor auch nicht. Wenn wir schlimme Rückenschmerzen haben, gehen wir doch auch zum Arzt. Warum also nicht auch, wenn wir ein Loch im Herzen haben oder nicht mehr weiter wissen? "Drüberleben" ist sehr gut geschrieben, lässt uns an den Gedanken und Gefühlen der Protagonistin Ida teilhaben und auch etwas über das eigene Leben nachdenken. In den ein oder anderen Beschreibungen hat sich sicher jeder schon einmal wiedergefunden.

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  • Aus dem Herz ins Herz

    Drüberleben
    MareikeN

    MareikeN

    04. March 2015 um 16:07

    Drüberleben gibt einen super Einblick in das Leben einer Depressiven. Ich kann leider das meiste sehr gut nachfühlen. Das Buch eignet sich für alle die sich an das Thema Depressionen ran wagen wollen. Es super geschrieben und und flüssig zu lesen.

  • Der tagliche wahnsinn

    Drüberleben
    SecretSoul

    SecretSoul

    17. January 2015 um 15:09

    Dieses Buch lässt einen in die Gedankenwelt einer jungen Frau eintauchen die versucht ihre Monster im Kopf mit Alkohol lieblosen Sexgeschichten und Tabletten unter Kontrolle zu kriegen. Das normale alltägliche ist jeden Tag aufs neue ein Kampf für sie,zu groß ist die Angst vor der Welt da draußen vor der liebe und Überhaupt sie will gar nicht das einer in ihre Welt aus selbstgebauten Mauern eindringt. eines morgen erwacht sie wieder einmal neben ihr liegt der Typ aus der letzten Nacht. Egal denkt sie sich und blickt auf das was ihre Wohnung sein soll die Pfandflaschen und der Dreck türmen sich leise ohne den Typen zu wecken beschließt sie zu verschwinden wieder mal wird sie heute in eine psychiatrische Klinik gehen auf der suche nach Normalität Selbstliebe und dem was ^^normale Menschen als glücklich sein bezeichnen. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen es zeigt wie sehr die kraft der Gedanken einen selber und das leben um einen herum steuert und beeinflusst. die Charaktere in diesem Buch haben mir auch gut gefallen und konnten überzeugen. ein Einblick in die komplexe Welt derer die jeden Tag kämpfen mit sich selber ihren Ängsten und ihren Dämonen im Kopf.

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  • Drüberleben

    Drüberleben
    Samtpfote

    Samtpfote

    18. October 2013 um 10:34

    Klappentext: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein! Ida steht zum wiederholten Mal in ihrem Leben vor der Tür einer psychiatrischen Klinik, mit einem Zettel, auf dem ihr Name und der Grund für ihren Aufenthalt genannt sind. F 32.2. Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. "Drüberleben" erzählt von den Tagen nach diesem Tag, von den Nächten, in denen die Monster im Kopf und unter dem Bett wüten, den Momenten, in denen jeder Gedanke ein neuer Einschlag im Krisengebiet ist. Es erzählt von Gruppen, die merkwürdige Namen tragen, von Kaffee in ungesund großen Mengen, von Rückschlägen und kleinen Fortschritten, von Mitpatienten und von Therapeuten. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich zehn Wochen in eine Klinik begibt und dort lernt zu kämpfen. Gegen die Angst und gegen das Tiefdruckgebiet im Kopf. Inhalt: Ida erwacht einmal mehr neben einem Mann, den sie bis vor wenigen Stunden noch nie gesehen hat, in einer Müllhalde, die aber eigentlich ihre eigene Wohnung ist, und weiss, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Zum Glück hat sie genau an diesem Tag den Termin in der Klinik, in die sie sich für unbestimmte Zeit begeben wird. Ohne sich noch einmal umzublicken und nach einer sehr kurzen Verabschiedung von dem Mann in ihrem Bett, verlässt sie das Haus und kommt pünktlich in der Klinik an. Nachdem sie dort gefühlte tausend Seiten Eintrittspapiere durchgelesen und unterschrieben hat, bekommt sie endlich eine kurze Führung durchs Gebäude. Schnell lernt sie einige Mitpatienten kennen, Richard, Peter, ihre Mitbewohnerin Isabell und einige andere. Schnell beginnt sie, sich über die Begrüssungsfloskel "und warum bist du hier?" zu ärgern, sie hat es satt, immer wieder ihre Geschichte zu wiederholen. Und auch bald realisiert sie, dass sie nicht allen einfach trauen sollte und dass ihre Mitbewohnerin nicht immer nur die Wahrheit erzählt und selber eine richtige Drama-Queen ist. Es geht einige Tage, bis Ida merkt, dass auch sie wohl nicht nur den anderen, sondern auch sich selber immer wieder etwas vor macht. Der Klinikalltag und die vielen Einzelgespräche lernen sie, auf sich selber zu hören und zu verstehen, was genau ihre Probleme sind, und wie sie diese anpacken kann. Die Autorin Kathrin Weßling schreibt in diesem Buch nicht nur über Ida, sondern immer auch ein wenig über sich selber und verarbeitet so ihre Vergangenheit und ihren früheren Alltag mit Depressionen. Trotzdem muss man klar trennen zwischen Ida und Weßling. Einzig der geschilderte Klinikalltag und die unterschiedlichsten Mitpatienten und Arztgespräche dürften wohl beiden, der Protagonistin und auch der Autorin, sehr gut bekannt sein. Meine Meinung: Auch wenn mir gewisse Szenen und Situationen, sowie Gedankengänge der Protagonistin zu extrem und teilweise zu aufgesetzt provokativ vorkamen, so hat mir das Buch doch sehr gut gefallen. Die Geschichte von Ida fesselt und berührt und mit einer schonungslosen Ehrlichkeit und trotzdem viel Ironie schafft es die Protagonistin, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Das Buch kann es schaffen, Menschen zum Nachdenken anzuregen und es plädiert für mehr Respekt, Offenheit und Mut. Psychisch kranke Menschen sind auch (nur) Menschen und genau dies spürt man während der Lektüre von "Drüberleben" und dies ist es wohl auch, was uns die Autorin auf den Wege geben will und was sich sicher einige Menschen ein wenig bewusster überlegen sollten. Fazit: Ein unterhaltsames Buch mit einem ernsten Hintergrund, welches zum Nachdenken anregt und für mehr Verständnis und Toleranz plädiert. Zusätzliche Infos: Autorin: Kathrin Weßling Fester Einband: 317 Seiten Verlag: Goldmann Sprache: Deutsch ISBN  978-3-442-31284-9

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  • Wanderbuch Drüberleben von Kathrin Weßling

    Drüberleben
    gusaca

    gusaca

    Hi ihr Lieben, ich bin relativ neu hier. DA ich mich schon bei einigen Wanderbüchern eintragen durfte, möchte ich euch auch eins zur Verfügung stellen. Ich habe die Interessierten aus dem Wanderbuchthread hier einfach mal eingetragen. Wenn ihr einen anderen Platz haben möchtet, sagt einfach bescheid. ** Wie das Wanderbuch funktioniert ** Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Es gelten natürlich die üblichen Wanderbuch Regeln: - Jeder geht mit dem Buch um als wäre das Eigene - Jeder sagt bitte Bescheid, wenn es angekommen bzw weitergeschickt wurde - Jeder hat 2 Wochen Zeit, das Buch zu lesen, bevor er es weiter schickt - Ihr kümmert euch selbst um die Weitergabe der Anschriften!! 1. ferkel  fertig 2.Schnippsi fertig 3. Queenelyza fertig 4. something fertig 5.VampiresGirl fertig 6. Kiara fertig 7. Angel6591, janaka fertig 8. Marakkaram fertig 9. Bücherwurm fertig 10. Lissy fertig 11. Lizzy1984w fertig 12. justitia fertig zurück zu gusaca

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    • 71
    justitia

    justitia

    26. September 2013 um 12:09
  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    Caroline_Piper

    Caroline_Piper

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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    • 37
  • Ein tiefgründiges Buch, sehr mitreißend geschrieben!

    Drüberleben
    Lissy

    Lissy

    26. May 2013 um 16:40

    Man erhält einen Einblick in Idas Leben. In das Chaos ihres Lebens und dann geht der Leser mit ihr gemeinsam in die Klinik, in eine psychiatrische Abteilung. Mit Ida begegnet man den "komischen Leuten", die da sind und denen man sehr nahe kommt. So nahe, dass man sich manchmal an und mit ihnen stößt. Und man erlebt den Prozess der Heilung. Des Öffnens. Des Verstehens. Üblicherweise findet dieser Prozess unter Mitwirkung und Anteilnahme der Mitpatienten statt und auch das kann man sehr deutlich spüren und im Buch lesen. Mit all den Problemen und Nachteilen, die damit einhergehen.  Anfangs war die Sprache und der Schreibstil leicht und salopp, so wie Ida ihr Leben sieht und lebt. Dann wurde es gequält, anstrengend, ein wenig nervig und verworren. So wie es Ida auch ergeht. Zum Ende hin erkenne ich in der Sprache und in Ida eine feinfühlige Erkenntnis und eine tiefe Betrachtung des Lebens. Es wird mit vielen Dingen abgerechnet.  "Drüberleben" ist anstrengend zu lesen, da man die Emotionen und Situationen sehr genau miterlebt. Vor allem wenn man selber schon Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen hat, kann das sehr aufwühlen und schmerzhaft sein. Trotzdem hat Kathrin Weßling etwas Besonderes geschrieben.

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