Kathrin Wildenberger

 4.6 Sterne bei 30 Bewertungen
Autorin von Montagsnächte und ZwischenLand.
Kathrin Wildenberger

Lebenslauf von Kathrin Wildenberger

Kathrin Wildenberger wurde 1971 in Sangerhausen/Sachsen-Anhalt geboren und lebt nach Lehr- und Wanderjahren in Göttingen und Heidelberg seit 2006 in Leipzig. Sie arbeitet als freischaffende Autorin und Medizinisch-Technische Assistentin in einer Forschungsgruppe am Uniklinikum Leipzig. Ihr Debütroman „Montagsnächte“ ist erstmals 2007 im Plöttner Verlag Leipzig erschienen und erfährt nun bei duotincta als Auftakt einer Triologie seine Wiederauflage.

Alle Bücher von Kathrin Wildenberger

Kathrin WildenbergerMontagsnächte
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Montagsnächte
Montagsnächte
 (17)
Erschienen am 17.03.2017
Kathrin WildenbergerZwischenLand
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ZwischenLand
ZwischenLand
 (13)
Erschienen am 05.03.2018

Neue Rezensionen zu Kathrin Wildenberger

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Rezension zu "ZwischenLand" von Kathrin Wildenberger

Zwischen Wende und Wiedervereinigung im "Zwischenland"
Corsicanavor 4 Monaten

In "Montagsnächte" hatte Kathrin Wildenberger von der Zeit der Montagsdemonstrationen in Leipzig erzählt.


Den Protagonisten aus Montagsnächte begegnet man in "Zwischenland" wieder.
Da ist Ania, die am Anfang dieses Buches eine schwierige Trennung von ihrer großen Liebe verkraften muss - und sich auch sonst neu zurechtfinden muss. Denn Ania wollte eine neue DDR - und keinen Anschluss an die Bundesrepublik.

Ihre Freundin Suse dagegen ist schon vor der Wende in den Westen ausgereist. Eigentlich ist sie zufrieden im Westen - aber eigentlich ist ihr auch vieles zu spießig. Sie träumt von einem eigenen Laden - ihr Freund von Hausbau und Kindern.

Und Brit, die jüngere Schwester von Ania, trifft die Wende besonders. Denn sie ist in der Pubertät - hat also sowieso viele neue Dinge zu verkraften. Und ihre Eltern sind mit der neuen Situation sowieso überfordert bzw. gefordert. Sie müssen alte Denkmuster überdenken, engagieren sich und entfernen sich -  und Brit verliert ein wenig den Halt.

Dieser Roman lässt die Zeit zwischen Wende und Wiedervereinigung lebendig werden. In ganz alltäglichen, privaten Dingen.
Erzählt wird abwechselnd über die drei Frauen - dies macht die Lektüre abwechslungsreich. Und der Autorin gelingt es, die Atmosphäre damals sehr gut einzufangen.

Für mich - im äußersten Westen der Bundesrepublik aufgewachsen - war dies sehr interessant zu lesen. Denn ich hatte wenig Einblick in das Leben in der DDR. Und daher hatte ich auch wenig Einblick, wie sich eine Systemänderung auf das tägliche Leben auswirkt.


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Rezension zu "ZwischenLand" von Kathrin Wildenberger

Zwischenland
Booky-72vor 5 Monaten

„Montagsnächte“ ist die Vorgeschichte, die nun hier fortgesetzt wird. Wieder die Hauptpersonen Ania, Brit und Suse und ihre Entwicklung in der Wendezeit. Der Titel ist sehr gut gewählt, ein so genanntes Zwischenland, die Entwicklungszeit von zwei verschiedenen Ländern zu einem Ganzen.

Hier erfährt man die Gedanken und Gefühle der Mädchen, erste Liebe oder berufliche Entwicklung, außerdem ihre Meinung zu Freiheit bzw. familiären Bindungen. Genaue Wiedergabe der Ereignisse, besonders interessant für solche wie mich, war ich doch im gleichen Alter zu dieser Zeit.


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P

Rezension zu "ZwischenLand" von Kathrin Wildenberger

Zwischenland
Pixibuchvor 5 Monaten

Hier handelt es sich um die Fortsetzung von Montagsnächte. Da mich bereits dieses Buch gefesselt hat, habe ich natürlich auch den Nachfolgeband gelesen und war mehr als begeistert. Wir lesen wieder von Ania, deren Schwester Brit und der Freundin Suse. Man schreibt das Jahr 1990. Ania hat große Verlustängste. Eben ist Berns verschwunden. Die Einheit macht ihr zu schaffen. Sie wohnt nun als Hausbestzerin in einem Haus, ihre Nachbarn Sascha und Alex. Sie hat mit beiden ein Verhältnis. In ihrem Beruf gibt sie den alten Leuten alles. Ihre Schwester Brit ist mitten in der Pubertät und schließ sich einem schwer depressiven jungen Mann an Die Mutter kandidiert als Bürgermeisterin und der Vater kommt mit der neuen Weltanschauung nicht klar. Alles dies schildert uns die Autorin derart authentisch und detailgetreu, man leidet und fühlt mit den Protagonisten, empfindet mit, wie deren alte Strukturen zusammenbrechen, sie sich aber mit der neuen Welt noch nicht zurechtfinden. Hier wird uns kapitelweise von den drei Frauen berichtet, was dem Buch unheimlich viel Esprit und gutes Feeling gibt. Ich war oft tief berührt, in welcher Einfachheit die Leute leben und mit wie wenig Materielles sie sich zufriedengeben und dennoch ihren Mut nicht verlieren. Mich hat das Buch, wie auch schon der Band vorher, richtig aufgerüttelt und wirklich sehr zum Nachdenken gebracht. Gerne würde ich noch erfahren, wie es den Leuten dann viele Jahre nach der Wende gegangen ist. Ein Buch, das Politik, Liebe und Leben in einem vereint. Ich müßte, wenn es gäbe, dem Buch 10 Sterne geben und ich werde es immer wieder einmal lesen. Auch das Cover ist sehr beeindrucken. Es ist in sehr dunkler Farbe gehalten und es zeigt uns ein kaputtes Fenster in einem alten heruntergekommenen Haus. Dies soll uns der Zustand kurz nach der Wende anzeigen.

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Gespräche aus der Community

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M
Liebe Alle, 

nun ist es soweit: „ZwischenLand“, mein zweiter Roman, ist im Verlag duotincta erschienen. Die Buchpremiere fand auf der Leipziger Buchmesse 2018 statt, und nun möchte ich Euch sehr herzlich zu einer Leserunde einladen.
Mein Verlag hat großzügig 10 Leseexemplare zur Verfügung gestellt, die ich am 13. Mai 2018 unter allen, die Lust haben, mit zu lesen, auslosen werde. Vom Verlag aus werden die Bücher dann per Post an Euch verschickt.
Ich bin wieder sehr gespannt auf den Austausch mit Euch, erinnere mich wirklich gern an die Leserunde zu „Montagsnächte“ vor einem Jahr und freue mich auf unsere gemeinsame Zeit. 

„ZwischenLand“ ist der zweite Teil meiner „Montagsnächte“-Trilogie und erzählt die Geschichte von Ania, Bernd, Brit, Suse und ihren Freunden weiter.
Frühjahr 1990. Die 19jährige Ania zieht nach dem Ende ihrer Beziehung zu Bernd in ein besetztes Haus im Leipziger Süden und arbeitet als Krankenschwester in einem kirchlichen Krankenhaus. Als Montagsdemonstrantin der ersten Stunde fällt es Ania schwer, ihren Traum von einer anderen, neuen DDR aufzugeben. Die Patienten und ihre Lebensgeschichten geben ihr das verlorene Heimatgefühl zurück, in ihrer neuen Wohngemeinschaft fühlt sie sich zu Hause. Ania lebt mit Sascha, dem russischen Maler und Alex, dem Westberliner Journalisten ihren Traum von einer offeneren Beziehung. Doch sie kann ihre große Liebe Bernd nicht vergessen.
Die 16jährige Brit, Anias Schwester, wünscht sich in einem kleinen Ort im Ostharz den Westen herbei, aber sie hat Angst davor, dass „nichts von uns übrig bleibt“. Sie fühlt sich allein gelassen von ihren Eltern, überwirft sich mit ihrem Vater. Ob sie jemals wieder in die Schule gehen will, weiß sie nicht. Brit liebt The Cure, und Jonny, der Robert Smith ähnelt, wärmt sie. Mit ihm kann sie gemeinsam traurig sein. Doch er zieht sich mehr und mehr in Schwermut zurück. Ist das Dasein auf der Jonny-Insel, in Langsamkeit, Dunkelheit und Melancholie das, was Brit sich wünscht?
Suse (19), Anias Freundin versucht nach ihrer Flucht aus der DDR im Sommer 1989, in einem nordwestdeutschen Dorf anzukommen. Eigentlich ist alles so, wie sie es sich erträumt hat. Aber wie sie es auch dreht und wendet: „Suse im Westen“ fühlt sich nicht richtig an. Sie lässt ihren Freund Rüdiger und den Traum vom Zusammenleben im Eigenheim, der zum Albtraum geworden ist, hinter sich und wagt einen Neuanfang in Berlin.
Im Laufe des Sommers 1990 wird das verfallene und besetzte Haus im „Leipziger Montmartre“ auch für Brit und Suse zum Zufluchtsort. Zusammen mit Sascha und Alex schaffen sich die drei jungen Frauen ihre eigene Welt. Doch ihre Gemeinschaft ist fragiler, als sie glauben.
 Überfälle von Neonazis und das Doppelleben eines Mitbewohners bedrohen das friedliche Zusammenleben.
Ankommen? Wenn ja, wo? Gehen? Wenn ja, wohin? Alles ist offen. So vieles scheint möglich. Aber was ist Freiheit eigentlich?
 Verheißung? Erfüllung? Chaos? Oder Last?
Die DDR, das Kindheitsland, löst sich auf. Ein neues Land gibt es noch nicht. Vieles scheint möglich. Alles kann sich ändern. Jederzeit.

Zur Einstimmung ein kurzes Zitat :
„Ein anderes Land? Solche Experimente sind doch sinnlos. Das hier, das funktioniert, das sehe ich jeden Tag. Auch wenn es Nachteile hat. Aber wenn ich dran denke, wie es vor einem Jahr war. Grau und dunkel und still. Nichts hat sich bewegt. Wie unter einer Käseglocke. Man konnte nur ausbrechen oder verschimmeln. Ich bin ausgebrochen. Ania auch. Auf ihre Weise eben. Jeder von uns ist auf seine Weise mit all dem umgegangen.“
(Suse, Sonntag, 18. März 1990)


und der Buchtrailer: 

###YOUTUBE-ID=NCd5rD7QxVc###

Besonders freuen würde ich mich natürlich, wenn Ihr nach der Lektüre des Buches Eure Gedanken und Eindrücke in einer Rezension fest halten und diese im Internet verbreiten würdet, ob bei Lovelybooks, bei Online-Buchhändlern wie Thalia und amazon oder in Bücherblogs und Leserforen.
Weitere Informationen zu mir und meinen Büchern findet Ihr auf meiner Homepage www.montagsnaechte.de, auf der Webseite meines Verlages www.duotincta.de und auf meiner Facebookseite „ZwischenLand“.

Ich werde ganz oft hier vorbei schauen, gerne auf Eure Fragen und Eindrücke antworten und bin schon sehr gespannt!

Mit lieben Grüßen und in Vorfreude
Kathrin Wildenberger
Zur Leserunde
M
Liebe Alle,

nun ist es soweit: mein Debütroman „Montagsnächte“ ist Ende März im Berliner Verlag duotincta in Neuauflage erschienen.
Ich freue mich sehr darüber und möchte Euch herzlich zu einer Leserunde einladen.
Mein Verlag hat freundlicherweise 15 Leseexemplare zur Verfügung gestellt, die ich am 17. April 2017 unter allen, die Lust haben, mit zu lesen, auslosen werde.
Vom Verlag aus werden die Bücher dann per Post an Euch verschickt.
Ich bin sehr gespannt auf den Austausch mit Euch und freue mich auf unsere gemeinsame Zeit.

Doch worum geht es eigentlich in meinem Roman?
„Montagsnächte“ ist eine Dreiecksliebesgeschichte vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund der Friedlichen Revolution 1989 in Leipzig.
Die 18jährige Ania trifft auf einem Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche ihre erste Liebe Bernd (21) wieder, der mit Anias Freundin Miriam (18) zusammen ist und sich als Fotograf und Mitglied einer kirchlichen Basisgruppe aktiv an den politischen Veränderungen beteiligt.
In den darauf folgenden Montagsnächten sind die drei zusammen mit vielen anderen auf Leipzigs Straßen unterwegs und erleben, dass Einigkeit wirklich stark macht, Angst erträglicher wird, wenn man nicht allein ist und wie gut es tut zu sagen: „Wir bleiben hier.“
Als sich Ania und Bernd wieder ineinander verlieben, beginnt für die beiden ein Doppelleben, das sie an ihre emotionalen Grenzen führt und verhängnisvolle Konsequenzen hat.
Die Geschichte wird in der Ich-Form aus der Perspektive von Ania erzählt. Hautnah tauchen die Protagonistin und ihre Freunde in die Verheißungen und Möglichkeiten der neuen Freiheit ein. Aber sie nehmen auch immer wieder Abschied.
„Montagsnächte“ erzählt von Angst, Hoffnung, der Stärke von Träumen und dem Erwachsenwerden in Zeiten politischer Umbrüche.

Zur Einstimmung ein kurzes Zitat :

„Ich frage mich, was bei all dem, was gerade im Lande geschieht, eine durchquatschte Nacht bedeutet, was ein paar Küsse unter alten Freunden? Wenn es in diesen Tagen möglich ist, ohne Entschuldigung im Seminar zu fehlen, wenn es möglich ist, mit den Dozenten über die Montagsdemos zu diskutieren, wenn es möglich ist, auf der Straße die Wahrheit zu sagen, warum hört meine Aufrichtigkeit dann in der Liebe auf?“

Und der Buchtrailer:
###YOUTUBE-ID=Z0bjluMX-MQ###

Eine kleine Info noch, um Verwirrungen vorzubeugen:
2007 ist „Montagsnächte“ schon einmal im Plöttner Verlag Leipzig erschienen. Dieser ist leider nicht mehr existent, doch um so glücklicher bin ich, dass mein Roman bei duotincta, einem jungen, dynamischen Berliner Verlag eine neue Heimat gefunden hat.
Besonders freuen würde ich mich natürlich, wenn die Mit-Leser nach der Lektüre des Buches ihre Gedanken und Eindrücke in einer Rezension fest halten und diese im Internet verbreiten würden, ob bei Lovelybooks, bei Online-Buchhändlern wie amazon oder in Bücherblogs und Leserforen.
Weitere Informationen zu mir und meinen Büchern findet ihr auf meiner Homepage www.montagsnaechte.de, auf der Webseite meines Verlages www.duotincta.de und und auf meiner Facebookseite „Montagsnächte“.
Weil ich neben dem Schreiben berufstätig bin, wird es manchmal etwas dauern, bis ich auf Eure Fragen und Gedanken antworten kann, aber ich werde täglich hier vorbei schauen und bin schon sehr gespannt!
Mit lieben Grüßen und in Vorfreude
Kathrin Wildenberger
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

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