Nach diesem Buch hat man wahrlich geschmunzelt, gelacht und sich Gedanken gemacht. Das Kathrin Wirth von Heinz Ehrhardt und Joachim Ringelnatz schon in Kindheitstagen inspiriert wurde spürt man. In einem ähnlichen amüsanten Stil verpackt sie Gedanken und Denkimpulse und man merkt nach dem Setzen lassen den tieferen Sinn. Ob sich nun eine Eiche, Trauerweide und Hecke ihr Leid klagen, wir über Schnurrhaare schmunzeln, die Nacktschnecke Emmanuel kennenlernen oder zwei Pferde beim Pferdekuss erwischen: man liest, schmunzelt, lacht, denkt nach und überträgt die Verse in seine eigenen Beobachtungen des Lebens. Auch kritische Themen werden bedichtet. „Iran“ und „Redefreiheit“ beziehen klare Stellung. Kurzum: Hier wird wirklich ein jeder Mensch „ein Gedicht zum im Herzen tragen“ finden.
Persönlich habe ich einige Lieblingsgedichte gefunden. Besonders Gefallen mir einige Vierzeiler: diese Disziplin der Verdichtung ist schwer, wie Heinz Ehrhardt einst schrieb. Denn die meisten Dichter brauchen mehr.
„Ungerechtigkeit“ und „Nur ein wenig…“ sind daher meine Lieblinge!
Und falls hier Deutschlehrende lesen: mit diesen Gedichten kann man insbesondere junge Menschen an Poesie und Lyrik heranführen.



