Kathryn Evans

 3.7 Sterne bei 70 Bewertungen
Autor von Einzig.

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Einzig

Einzig

 (70)
Erschienen am 24.05.2017

Neue Rezensionen zu Kathryn Evans

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Kleine8310s avatar

Rezension zu "Einzig" von Kathryn Evans

Einzig
Kleine8310vor 8 Monaten

Lesegrund: 

Bei diesem Buch hat die neuartige Idee direkt meine Neugier geweckt. Ich war sehr gespannt, wie die Autorin die Handlung gestalten würde.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Teva. Teva ist sechzehn Jahre alt und scheint auf den ersten Blick ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr Freund Ollie und ihre beste Freundin Maddy ahnen, dass sie etwas verbergen könnte. Tatsächlich lügt Teva sie an jedem einzelnen Tag an, denn sie ist nur eine von vielen und bei ihr zuhause leben noch viele, jüngere Versionen von ihr. Diese Versionen wurden, nachdem sie ein Jahr lang so getan haben, als ob sie ein normales Leben hätten, weggesperrt. Teva ist nicht bereit ihre Freiheit und ihr Leben aufzugeben, aber Nummer Siebzehn wartet nur darauf, ihr Leben zu übernehmen ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Kathryn Evans ist ansprechend flüssig und leicht zu lesen. Er passt dadurch sehr gut zu dem jugendlichen Inhalt. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form aus der Sicht der Protagonistin Teva. 

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir weitestgehend gut gefallen. Ich fand die Idee ansich schon klasse und aufgrund der verschiedenen Charaktere hatte die Autorin hier auch viel Spielraum. Teva ist eine interessante Protagonistin, der ich ihre Gedanken und Gefühle auch fast immer abgenommen habe. Bei den Nebencharakteren fand ich die Ausarbeitung durchwachsen, aber manche passten für mich gut in die Handlung. 

 

Spannung: 

Von der Spannung hatte ich mir hingegen etwas mehr versprochen, da das Buch ja ein Thriller sein sollte. Das war es für mich auf keinen Fall, aber es war dennoch eine interessante und teilweise auch dramatische Geschichte, die gute Unterhaltung bietet. Es gibt zudem auch Sci - Fiction Anteile, die die Autorin toll mit der übrigen Handlung zusammengeführt hat.

 

Emotionen:  

Die Emotionen werden in dieser Geschichte vorallem durch die Gefühlswelt der Protagonistin transportiert, aber es gab auch Momente, in denen ich mir als Leserin gedacht habe, was wäre, wenn ich das erleben müsste etc. Das hat mich zwar nicht tiefgründig gemacht, oder stark berührt, aber ich war durchaus stets an der weiteren Entwicklung interessiert.  

 

"Einzig" ist ein Buch, welches bei mir vorwiegend durch die neuartige Idee punkten konnte. Zwar war es, in meinen Augen, kein Thriller, aber ich wollte immer gerne wissen, wie sich die Geschichte um Teva weiterentwickeln würde. Daher gibt es von mir 3,5 Rosen, die ich gerne auf 4 aufrunde.

 

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_sarah_s avatar

Rezension zu "Einzig" von Kathryn Evans

So viele Tevas!
_sarah_vor 9 Monaten

365 Tage. So viel hat jede Teva, bevor die neue Version das Leben übernimmt und die Vorherige im Haus eingesperrt wird. Doch die sechszehnjährige Teva weigert sich, ihr Schicksal zu akzeptieren.
Sie möchte ihr Leben behalten und nicht, wie die anderen Tevas, im Haus eingesperrt werden.
Jedes Jahr wird eine neue Teva „geboren“, sodass die „alte“ Teva in ihrem Altersstand bleibt und nicht mehr altert. Sie bleibt zum Beispiel für immer 6. Somit darf auch niemand in der Öffentlichkeit sie sehen. Immer nur die aktuelle Teva darf in die Öffentlichkeit, denn sie altert. Doch auch sie wird nach höchstens einem Jahr von der neuen Teva abgelöst.
Gelingt es der sechszehnjährigen Teva nicht, die neue Teva aus ihrem Körper zu vertreiben, wird sie abgelöst und dann bleibt sie für immer sechszehn und das möchte sie definitiv nicht.
Sie möchte endlich ein Leben haben, ohne die Angst, dass sie von sich selbst vertrieben wird.

Eine total gute und interessante Geschichte! Man weiß bis zum Ende nicht, wie es ausgehen wird und hofft mit Teva auf ein Happy End. Gerade das Ende hat mich darum mit einem offenen Mund dastehen lassen und das einzige, was ich nur denken konnte, war: „Das ist jetzt nicht ehrlich passiert, oder?“
Auch mit 15 (der vorherigen Version von Teva) hofft man in gewissen Maßen mit. Man möchte, dass auch sie ein Happy End findet, auch wenn sie an manchen Stellen sehr egoistisch ist und keine Rücksicht auf Teva nimmt. In dem Punkt ist Teva jedoch ähnlich: Oft achtet sie nur auf das, was ihr selbst helfen kann und ignoriert dabei 15, die genauso sehr leidet.
Im Verlauf des Buches entwickelt sich Teva, sodass sie mehr Rücksicht auf 15 nimmt und versucht sie zu verstehen. Das hat mir sehr gut gefallen, da es die Entwicklung der Charaktere deutlich zeigte. Dennoch konnte ich mich über die ganze Geschichte lang nicht mit Teva verbinden, keine der verschiedenen Versionen von ihr hat mich berührt. Eher haben sie alle meine Nerven strapaziert, weil ich sie manchmal einfach nur schütteln wollte. Dafür hat mir die Freundin total gefallen, durch ihre lockere Art, hat sie den Druck von Teva oft erleichtert und lustiger gemacht.
Jedoch hätte man das Buch vielleicht bisschen kürzer fassen können, da ich vieles nicht so wichtig fand und viele dadurch vielleicht den Reiz an dem Buch verlieren, wenn sie es lesen.
Für mich war es bis zum Ende spannend und vor allem Tevas Gedanken waren mitreißend: Bildet sie sich vielleicht ihre vorherigen Versionen nur ein? Existiert 15 gar nicht? Hat sie Krebs? Stimmt einfach nur etwas mit ihrem Kopf nicht?
Diese Fragen reißen einen mit und lassen einen mitgrübeln, was mit Teva los ist- und wie man ihr vielleicht helfen kann.

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simsas avatar

Rezension zu "Einzig" von Kathryn Evans

Tolle Idee, bedingt gute Umsetzung
simsavor einem Jahr

Der Horror für jeden Menschen.


Du hast nur 1 Jahr Zeit für dein
Leben. 1 Jahr, in dem Du sein kannst wie du bist und tun kannst, was
du möchtest. Nach dieser Zeit wird jemand anderes für dich
weiterleben und du hast alles verloren.


Die 16 Jahre alte Teva ist genau so ein
Mensch und ein halbes Jahr ihrer Zeit ist schon um. Dann wird ein
anderes Ich für sie weiterleben, denn davon schlummern viele in ihr.











Auf das Buch „Einzig“ von Kathryn
Evans bin ich durch einige Booktuber aufmerksam gemacht worden. Immer
wieder habe ich Rezensionen zu eben diesem Jugendbuch gesehen und als
ich es dann in der Stadtbibliothek fand, ging es nicht anders, es
musste mit nach Hause.





Mich hat das Leben von Teva faszinierd.
Natürlich nicht in dem Sinne, dass ich es für mich möchte, doch
das Bewohnen von mehreren Seelen in einem einzigen Körper und
lediglich die Chance auf ein Jahr Lebenszeit, war schon spannend.





Was ich zu Beginn noch dachte war, dass
sich nach eben diesem Jahr das eigene Ich auflöst und ein anderes
Ich in diesem Körper weiterlebt. Das dies nicht passiert ist hier
kein Spoiler, sondern auf den ersten Seiten schon zu lesen. Es gibt
viele Tevas, für jedes Lebensjahr ist eine neue „geboren“ und
eben diese führt das Jahr dann auch zu Ende. Die alten Tevas
hingegen sterben nicht, sondern sind nur nicht mehr in der
Öffentlichkeit zu sehen.


Freaky? Ja das stimmt wohl!





Und wir lernen schon auf Seite 1 die
neue Teva kennen. Sie löst sich von der alten Gestalt und wir
begleiten sie in ihrem Jahr. Dabei wird schnell klar, dieser Teenager
denkt nicht einmal daran, nach einem Jahr in Rente zu gehen. Teva
will leben, sie will ihre Freundschaften und ihre Leidenschaften
nicht verlieren. Diese knappe Zeit, der Druck der auf ihr lastet und
das Bemerken einer neuen innerlichen Persönlichkeit, macht das Buch
interessant.





Für mich war der Schreibstil von
Kathryn Evans zwar gut, allerdings auch mit Längen. Ich hätte mir
etwas mehr Lebendigkeit gewünscht und auch etwas mehr Schwung. Zwar
geht es in der Geschichte voran, zum Ende hin war es für mich aber,
als würden die Seiten knapp werden und es mussten viele Dinge auf
den restlichen 50 Seiten verpackt werden.


Auch die Auflösung und das Ende war
für mich nicht zufriedenstellend. Ich hatte ganz ehrlich damit
gerechnet, dass es einen Cliffhanger geben wird und dann das richtige
Ende im nächsten Buch stattfindet, aber ich wurde eines besseren
belehrt.





Und ja, ich wünsche mir auch oftmals
Einzelbücher. Aber hier hätte etwas mehr Tiefe und ein zweiter Teil
der Geschichte gut getan, denn die Idee ist interessant und die
Protagonistin war so in Ordnung, als das ich noch mehr von ihr lesen
würde.





Meine Abzüge gehen ganz klar auf die
Länge zu Beginn von „Einzig“ und dann auf die vielen schnellen
Ereignisse am Ende zurück.





Sehr schade.





Mein Fazit:


Eine gute Idee, aber eine Umsetzung die
mir nicht komplett gefallen hat. Zwar gab es einen guten Mittelteil,
aber einen schwachen Anfang und ein überstürztes Ende.

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