Kathryn Evans Einzig

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Inhaltsangabe zu „Einzig“ von Kathryn Evans

Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage. Danach übernimmt jemand anderes dein Leben: deine Clique, deinen Freund – alles, von dem du meinst, dass es einzig und allein dir gehört … Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Teva sie anlügt, an jedem einzelnen Tag. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt. Weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben. Teva ist nicht bereit, ihre Freiheit und ihre Freunde aufzugeben, doch ihre Zeit läuft langsam ab. Nummer Siebzehn wartet nur darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Tee beschließt, dass es ein Ende haben muss. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle … … Eine einzigartige Mischung aus Thriller und Sci-Fi – und ein Pageturner ab der ersten Seite!

Ein Buch zum Nachdenken!

— phia_ooo
phia_ooo

Ein unglaublich fesselndes Buch, welches mich bereits auf der ersten Seite fesseln konnte.

— LieLu
LieLu

Ein sehr gutes Buch. Die Grundidee ist sehr spannend. Das Ende hätte noch besser sein können, sonst überzeugte mich das Buch.

— Lena-gwenny
Lena-gwenny

Einzig(artige) Jugendgeschichte über ein Mädchen, welches sich durch seine besondere Genetik jährlich teilt!

— Raven
Raven

Tolles Buch, leider schwaches Ende

— -Bitterblue-
-Bitterblue-

Die Grundidee ist super, aber leider wurde es gegen Ende immer schwächer.

— Buecherdrache
Buecherdrache

eine interessante Grundidee

— his_and_her_books
his_and_her_books

Eine innovative und spannende Story! Leider kommt das Ende zu abrupt...

— Landbiene
Landbiene

Mal was neues, lässt sich leichr lesen - spannend.

— shari77
shari77

eine innovative Idee und eine sehr interessante Geschichte, nur habe ich mir hier mehr Spannung erhofft.

— rainybooks
rainybooks

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Wunderbare Idee und unglaublich rasant, aber leider auch mit blassen Charakteren

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  • Rezensionen
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  • einzigartige & innovative Idee

    Einzig
    -Favola-

    -Favola-

    19. August 2017 um 23:16

    Schon wenn man die Inhaltsangabe liest, ist einem klar, dass "Einzig" ein sehr spezielles Buch ist. Die Idee ist grandios, aber kaum vorstellbar. Und so erlebt man im Prolog mit, wie die neue Teva im Körper erwacht, wie sie sich aus dem Körper von Fünfzehn herauskämpft.Die aktuelle Teva und Protagonistin ist Nummer Sechzehn. Sie lebt mit ihrer Mutter, ihrer jüngsten Schwester Eva und den jüngeren Ausgaben von sich in einem abgeschotteten Haus. Nur die aktuelle Teva darf das Haus verlassen, denn sonst würde schnell auffallen, dass irgend etwas mit diesen Schwestern nicht stimmt.Teva ist klar, dass auch sie nur ein Jahr lang ihr Leben leben kann, bevor sie von Siebzehn abgelöst wird. Doch das will sie unter allen Umständen verhindern.Allerdings spürt sie viel zu früh ein Kribbeln unter der Haut und bekommt Angst, dass Siebzehn viel stärker ist und sie verdrängt. Doch auch Fünfzehn bereitet Teva grosse Probleme. Diese ist im letzten Jahr mit Ollie zusammen gekommen und will ihren Freund unter keinen Umständen aufgeben oder mit Teva teilen. So findet sie einen Weg, aus dem Haus zu kommen und bringt Teva an der Schule in Erklärungsnot.Die Idee von "Einzig" ist frisch, spannend und einzigartig und weiss zu unterhalten.Kathryn Evans schafft es hervorragend, die Verzweiflung, den Wunsch weiterzuleben zu transportieren.Toll fand ich, wie die Autorin die unterschiedlichen Versionen charakterisiert hat. Obwohl es alles Versionen von Teva sind, ist doch jede anders und so bekommt man aufgezeigt, wie sich eine Person vom Kind bis zum Teenager weiterentwickelt.Als Leser verfolgt man gespannt die fortschreitende Handlung und macht sich gemeinsam mit der Protagonistin Gedanken über den Grund der Teilung.Sogar auf dem Cover steht der Begriff Thriller. Doch ich muss ehrlich zugeben, dass ich von diesem Genre wirklich nichts zwischen den Buchdeckeln entdecken konnte. Für mich ist "Einzig" eher eine dramatische Science Fiction Geschichte aus dem Blick einer Heranwachsenden (Coming-of-Age).Kathryn Evans konnte mich zwar fesseln und faszinieren, doch zwischendurch hätte ich mir doch noch etwas mehr Tempo, etwas mehr Spannung gewünscht. Einiges blieb mir zu oberflächlich und ich hätte gerne einen Abstrich bei Tevas 0815-Teenager-Alltag gemacht, um mehr Platz für die tolle Grundidee zu bekommen.Kathryn Evans Schreibstil ist schlicht gehalten und liest sich sehr angenehm und locker. Die Kapitel sind alle recht kurz, so dass man mit der Lektüre sehr rasch vorwärts kommt.Kathryn Evans wartet in "Einzig" mit einem einzigartigen Grundgerüst auf.Die Geschichte fasziniert und liest sich sehr flüssig und unterhaltsam. Meiner Meinung nach hätte man jedoch definitiv noch mehr aus dieser innovativen Idee herausholen können.(3.5 Sterne)

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  • Einzig (Kathryn Evans)

    Einzig
    LieLu

    LieLu

    13. August 2017 um 15:07

    Erschienen24. Mai 2017Seitenzahl: 386Verlag: Fischer Kinder- und Jugendbuch VerlagBroschiert: 12,99 €ISBN: 978-3733502973 Die Autorin Kathryn begann ihre Karriere am Theater, hörte jedoch dort auf, um eine Familie zu gründen. Sie ist außerdem Eigentümerin einer richtigen Obstfarm.. Ihre Kreativität lebt sie beim Schreiben aus. Ansonsten liebt sie Tanzen und Fechten, und ist finanzwirtschaftliche Koordinatorin für die »Society of Children's Book Writers and Illustrators«. Sie lebt auf ihrer Farm in Sussex. @Amazon Einzig Die sechzehnjährige Teva ist ein ganz normales Mädchen. Sie hat eine beste Freundin, Maddy, und einen Freund, den sie über alles liebt, Ollie. Doch Teva ist nicht, wie sie zu sein scheint. Ihr Leben wird nur 365 Tage dauern. Anschließend übernimmt eine neue Teva ihr Leben. Doch nicht nur das, auch ihre beste Freundin Maddy, ihren Freund, ihre Clique, ihre Familie. Dafür muss sie ihre Freunde anlügen und beide ahnen nicht, dass nur vorgibt, Teva zu sein. Denn auch sie hat von der vorhergehenden Teva, deren Leben übernommen. „Fünfzehn“, wie sie sie nennt, hasst sie seit dem, denn die jüngeren Versionen Tevas, werden für immer und ewig weggesperrt und dürfen das Haus nicht verlassen. Doch Teva ist, wie ihre Vorgängerversionen, nicht bereit, ihre Freuheit und Freunde aufzugeben. Leider scheint ihre Zeit abzulaufen, denn sie spürt bereits Nummer Siebzehn in ihren Adern… Fazit Ein unglaublich fesselndes Buch, welches mich bereits auf der ersten Seite fesseln konnte. Endlich mal wieder einen Thriller in der Hand, konnte mich das interessant gestaltete Cover und auch der Klappentext überzeugen. Als ich das Buch endlich in den Händen halten konnte, war auch die Oberfläche des Covers wirklich schön. Die ersten Seiten rasen nur so dahin und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Story selbst ist spannend, wie auch ziemlich strange und habe ich in dieser Art noch nie gelesen. Die Hauptprotagonistin Teva ist kein normales sechzehnjähriges Mädchen, wie sie es vorgibt zu sein. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen, was der Hintergrund des Buches ist. Die „Tevas“ überleben genau ein Jahr, dann scheinen sie ihre „alte Haut“ abzustülpen und eine neue Teva übernimmt ihr Leben. Die alten Versionen leben allerdings trotzdem weiter, zumindest im Normalfall. Sie dürfen allerdings das Haus nicht verlassen, da Tevas Mutter Angst vor den Konsequenzen hat. Über den Vater der Mädchen, erfährt der Leser zunächst nichts. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin, welche ich vorher noch nicht kannte, ist unglaublich ansprechend. Fesselnd, spannend und interessant. Bis zum Mittelteil konnte ich mir den Verlauf des Buches auch nicht vorstellen und vor allem das Ende blieb mir lange Zeit unerschlossen. Als es dann soweit war, fand ich das Ende gut gewählt, es hätte wohl auch keine andere Möglichkeit für die Geschichte gegeben. Teva ist eine sympathische Protagonistin, die, wie auch ihre Vorgängerinnen, nicht bereit ist, ihre Freiheit und ihr neu gewonnenes Leben, aufzugeben. Doch ihr läuft die Zeit davon und viel zu schnell scheint sie die neue Teva unter ihrer Haut zu spüren. Im Laufe des Buches lief es mir häufiger eiskalt den Rücken hinunter, allerdings weniger aus „Gruselgründen“, sondern eher aus Ekel. Das hat für mich leider weniger mit Thriller zu tun, sondern eher mit „Horror“ oder „Grusel“. Nichts destotrotz fand ich die Thematik sehr gut gewählt und vor allem neuartig und außergewöhnlich.

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  • Einzig(artige) Jugendgeschichte

    Einzig
    Raven

    Raven

    23. July 2017 um 20:19

    Das Buch "Einzig" von Kathryn Evans ist 368 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen.Das Softcover hat eine mittlere Qualität mit mitteldicken Leseseiten. Das Cover ist komplett in einem silbernen Glanz gedruckt und macht das Buch bereits sehr individuell. Ich finde das Coverbild ist absolut passend zur Geschichte. Der sechzehnjährigen Teva läuft die Zeit weg, denn sie hat nur 365 Tage Zeit um ein normales Leben zu führen, ihre Zukunft zu planen und eine erneute Teilung ihrer Selbst zu verhindern. Was stimmt denn bloß nicht mit ihr und den anderen Versionen, die zu Hause eingesperrt sind? Auch sie wird nach einem Jahr, nach der Teilung im Haus bleiben müssen, wenn die neue Teva aus ihr hervorbricht. Die Geschichte ist wirklich sehr fantasievoll und einzig(artig). Es ist vom Klang und der Schreibweise her, ein typischer Jugendroman, aber eben dann doch so gar nicht. Denn die Story ist total besonders und absolut interessant. Die Geschichte wird aus der Sicht der ältesten, der neuen Teva erzählt und diese war mir gleich sympathisch. Die Story hört sich kompliziert an, wird aber gleich von der Autorin ganz einfach und verständlich erklärt, so dass absolut nichts den Leser verwirrt oder Fragen offen bleiben. Das ganze Buch ist sehr locker und flüssig geschrieben und man kann sich sehr gut in die Gefühlswelt von Teva hineinversetzen. Die Story regt zum nachdenken an und ist eine geniale Idee. Was wäre wenn dir das selbe passieren würde oder die Natur oder Wissenschaft tatsächlich ein solches Wesen kreieren würde? Wie würde man selbst oder die Außenwelt wohl reagieren? Ein sehr gelungenes Buch!Fazit: Fantasievolle, einzigartige Jugendgeschichte, die unkompliziert, locker und flüssig zu lesen ist. Die Story ist absolut genial und regt zum Nachdenken an. Sehr gelungenes Buch, welches ich absolut weiterempfehlen kann!

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    • 3
  • Faszinierendes und beängstigendes Buch

    Einzig
    -Bitterblue-

    -Bitterblue-

    23. July 2017 um 15:25

     Der Klapptext zu "Einzig" hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Spannend, faszinierend, gruselig, einfach total interessant. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, ich fand es klasse geschrieben und auch die Charaktere können überzeugen. Jeder von Tavas "Geschwistern" ist besonders, und ein wenig seltsam. 15 fand ich furchtbar anstrengend und egoistisch, allerdings konnte ich ihr Verhalten auch nachvollziehen. Immer wieder stellte ich neue Spekulationen über die Ursache der Geschehnisse auf, allerdings wäre ich nie auf die Wahrheit gekommen. Obwohl ich das Buch wirklich toll fand und es auch schnell durch hatte, haben mich ein paar Dinge gestört. Ich fand es beispielsweise etwas seltsam, dass außer Ollie scheinbar niemand ein Unterschied zwischen den Tevas in all den Jahren aufgefallen war. Dass die Familie so zurück gezogen lebt und die Mutter scheinbar nie auf der Bildfläche erscheint wundert niemanden, auch die Lehrer scheinen kein Problem damit zu haben. Auch wenn ich die Idee des Ende gut und sehr interessant fand, kam es doch etwas plötzlich. Und auch hier scheinen alle Beteiligten die neuen Erkenntnisse einfach zu akzeptieren und wenig zu hinterfragen. Aber irgendwann muss jede Geschichte wohl ein Ende finden und man hätte die Geschichte sicher "zu Tode" erzählen können. So war der Abschluss zwar nicht 100%ig glaubhaft, aber in Ordnung.   Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich würde es jederzeit empfehlen. Eine sehr spannende und außergewöhnliche Geschichte.

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  • Gute Leistung!

    Einzig
    Little-Cat

    Little-Cat

    23. July 2017 um 11:51

    Rezension zu dem Buch „Einzig“ von Kathryn Evans Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.05.2017 , Aktuelle Ausgabe : 24.05.2017 , Verlag : FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch , ISBN: 9783733502973 , Flexibler Einband 368 Seiten , Sprache: Deutsch Zur Autorin: Kathryn begann ihre Karriere am Theater, hörte jedoch dort auf, um eine Familie zu gründen. Sie ist außerdem Eigentümerin einer richtigen Obstfarm.. Ihre Kreativität lebt sie beim Schreiben aus. Ansonsten liebt sie Tanzen und Fechten, und ist finanzwirtschaftliche Koordinatorin für die »Society of Children's Book Writers and Illustrators«. Sie lebt auf ihrer Farm in Sussex. Quelle: Fischer Verlage Zum Inhalt: Es gibt viele von Ihnen und jede hat nur 365 Tage, dann kommt die nächste. Nummer 16 hat es satt und möchte endlich ihr eigenes Leben leben. Doch Ihre Zeit läuft schneller ab als es ihr lieb ist. Kann Sie verhindern das die nächste an Ihre Stelle stritt? Meine Meinung: Das Cover finde ich gut gelungen. Das Buch gehört ins Genre Thriller, doch ich hätte es eher zu den Jugendbüchern sortiert. Ich war von der Idee des Buches vom ersten lesen der Leseprobe schon fasziniert. Ich fand es sehr interessant zu erfahren wie es ist, wenn jemand dein Leben übernimmt. Er lebt dein leben, trägt deine Kleidung, geht für dich zur Schule und du bist plötzlich nichts mehr. Du musst dich verstecken, mit den anderen und keiner darf dich sehen. Dieser Teil wurde sehr eindringlich beschrieben. Ich konnte mich gut in die beteiligten Personen hinein versetzen. Doch so gut wie es begann, so schlecht ging es zu Ende. Mir war das Ende etwas zu weit hergeholt. Es kam sehr überaschend. Dazwischen ging es nicht so recht voran mit der Geschichte. Die Charaktere sind gut dargestellt, wirken sympathisch und authentisch. Ich konnte mich gut in die einzelnen Personen hinein versetzen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und macht Lust auf mehr. Das Tempo war der Geschichte und der Handlung angemessen. Die Autorin hat es gut geschafft den Spannungsbogen zu halten. Mein Fazit: Gute Idee, ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Ich vergebe aber für diese gute Leistung 4 von 5 Sternen.

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  • Interessante Geschichte, spannend und aufwühlend erzählt

    Einzig
    Uwes-Leselounge

    Uwes-Leselounge

    19. July 2017 um 08:52

    STORYBOARD:Auf den ersten Blick ist Teva ein normaler Teenager. Sie geht zur Schule, hat eine beste Freundin und sogar einen Freund, der sie über alles liebt. Man könnte meinen, Teva wäre glücklich. Doch dem ist leider nicht so, denn sie trägt eine schwere Bürde mich sich herum, die nicht mal ihre Freundin (Maddy) oder ihr Freund (Ollie) erahnen.Der 16-jährigen Teva bleiben nur knapp 365 Tage, denn danach ist ihr Leben, wie sie es zurzeit lebt, vorbei. Denn ab da übernimmt eine andere Teva ihren Platz sowie ihre Freundin und ihren Freund. Doch die aktuelle Teva hat sich in den Kopf gesetzt, es dieses Mal nicht so weit kommen zu lassen. Sie kämpft gegen ihr inneres Selbst an und möchte das Leben behalten, welches sie aktuell führt. Es ist kein leichter Kampf, denn die neue Teva ist stark. Auch Teva Nr. 15, die Vorgängerin, ist richtig sauer auf sie und möchte "ihr Leben" sowie Ollie wieder haben.So kämpft die aktuelle Teva gleich an mehreren Fronten, um ihr Leben sowie ihre Träume und Ziele zu behalten bzw. zu erreichen. Letztendlich bleibt ihr aber nichts anderes übrig, als alles auf eine Karte zu setzen.MEINUNG:Der Titel Einzig sowie der Klappentext machten mich neugierig auf dieses Buch. Alleine die Vorstellung, dass man nur ein Jahr Zeit hat, um sein Leben zu leben, Erfahrungen zu sammeln, mit Freunden Spaß zu haben und Liebe zu erfahren, stellte ich mir schrecklich vor. Kurzum ich war sehr neugierig auf die Geschichte von Teva.Die Autorin Kathryn Evans erzählt das Leben der 16-jährigen Teva aus der Ich-Perspektive, was mir gut gefallen hat, da ich so ihre Gefühle, Ängste, Hoffnung und Verzweiflung spüren konnte.Teva hat mich überzeugt und ich mochte sie. Denn ihre Art mit dieser Tatsache umzugehen, zollte mir Respekt ab. Wenn tagtäglich mehrere "Geschwister" deines eigenen Ichs zuhause um dich herumwuseln, wäre ich verrückt geworden. Auch die Tatsache, dass Teva sich niemandem anvertrauen kann, macht die Situation nicht gerade einfacher für sie. So lebt sie gemeinsam mit den anderen Teva-Ichs und ihrer Mutter, einer Schriftstellerin, in einem großen Haus. Von Beginn an hat ihre Mutter allen eingebläut, dass niemand von den anderen Tevas erfahren darf. Man würde sie untersuchen, Experimente mit ihnen machen oder gar sie als Freaks brandmarken. Daher sind die Vorgänger-Tevas allesamt im Haus eingesperrt und dürfen dieses nicht verlassen. Für mich eine Horrorvorstellung.Daher beschließt Teva Nr. 16, für ein eigenes Leben zu kämpfen, koste es was es wolle. Unterstützung erfährt sie dabei unwissentlich von ihrer besten Freundin Maddy, Tommo einem Schüler aus ihrer Klasse sowie von ihrer Lehrerin mit Miss Francis.Gerade Miss Francis mochte ich, da sie sich für die Schüler und Schülerinnen viel Zeit nimmt, sie fördert und nur ihr Bestes im Sinn hat. So sollten Lehrer sein.Maddy ist ein kluges Mädchen und sie hat echt etwas auf dem Kasten. So verfolgt sie zielstrebig ihren Weg, doch wenn Teva ihre Hilfe benötigt, ist sie sofort zur Stelle. Auch als sie später erfährt, was hinter dem Ganzen steckt, steht sie zu ihrer Freundin.Tommo ist ein lustiger Kerl, den man einfach mögen muss. Er sieht gut aus, hat immer einen lockeren Spruch auf Lager und ist hilfsbereit. So unterstützt er Teva bei ihrem großen Traum eine angesehene Designerin zu werden.Die Geschichte ist spannend, lässt sich flüssig lesen und obwohl ich mir von Beginn an sicher war, was hinter dem Geheimnis stecken mag, konnte mich die Autorin zwischendurch von meiner Meinung abbringen. Ich war genauso unsicher wie Teva und daher wollte ich unbedingt wissen, wie alles zusammen hängt. Das Ende ließ mich dann kurz innehalten und schlucken, denn damit hatte ich nicht gerechnet.FAZIT:Mit Einzig ist Kathryn Evans eine sehr interessante Geschichte um ein Thema gelungen, welches ich nicht näher beschreiben möchte, das mir aber gut gefallen hat. Gerade der Kampfgeist von Teva konnte mich beeindrucken und ich wollte wissen, ob sie ihre Ziele erreicht. Auch die Botschaft, dass man alles schaffen kann, wenn man will, konnte mich überzeugen. Denn man braucht Ziele im Leben, um voranzukommen.Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings und zwar ist das Buch für mich kein Thriller. Diese Bezeichnung auf dem Buchcover ist etwas unglücklich gewählt, da in dieser Story die üblichen Merkmale für einen Thriller fehlen. Gefallen hat es mir trotzdem, auch wegen des leicht fantastischen Anteils - 4 von 5 Nosinggläser.

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  • eine interessante Grundidee

    Einzig
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    16. July 2017 um 10:04

    Zitat:„Sie hatte mein Gesicht zerkratzt und versucht, mich wieder zurückzudrängen. Aber ich war die Stärkere gewesen. Ich war neu und voller Energie. Genauso wie diejenige, die sich bald aus mir herauskämpfen würde.“(S.22)Inhalt:Die sechzehnjährige Teva lebt ein, zumindest nach außen, normales Teenagerleben. Doch ihr Leben ist alles andere als normal. Denn sie hat nur ein Jahr Zeit, dann übernimmt die nächste Teva ihren Alltag. Teva will sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wehren und um ihr Leben kämpfen. Ihr Geheimnis allerdings kennen nicht einmal Maddy, ihre beste Freundin, noch ihr Freund Olli. Teva versucht im Alleingang, ihre Existenz zu entschlüsseln. Doch hat sie tatsächlich die Kraft, die unsägliche Verkettung aufzuhalten? Teva stellt sich dieser Herausforderung.Meinung:Der Klappentext zu „Einzig“ hat mich unwahrscheinlich neugierig auf die Geschichte gemacht. Kaum war das Buch nun bei mir angekommen, habe ich auch gleich mit dem Lesen begonnen.Es ging dann auch gleich vielversprechend los. Ich erlebte, was es damit auf sich hatte, wenn jemand anderes ein Leben übernimmt. Ein Leben, von dem man sich logischerweise ungern trennt. Dieser Jemand geht statt deiner in die Schule, nimmt sich deine Klamotten, übernimmt deinen Freund. Alles andere als eine schöne Vorstellung.Die sechzehnjährige Teva lebt nun das Leben ihrer Vorgängerin. Doch sie weiß auch genau, dass ihre Tage letztendlich auch gezählt sind. Denn an ihrem nächsten Geburtstag wird sie sich trennen müssen, die nächste Teva ist in ihrem Körper schon spürbar. So ist es bereits seit einigen Jahren. Nach einem Jahr ist das Leben vorbei und die nächste übernimmt. Doch Teva will diesen Teufelskreislauf durchbrechen, sich nicht einfach geschlagen geben. Sie kann es nicht akzeptieren, dass an ihrem nächsten Geburtstag Schluss ist. Teva geht ihre Möglichkeiten durch. Sich zu offenbaren, kommt nicht in Frage. Denn dann würde man, laut den Worten ihrer Mutter, die Familie zur Freakshow abstempeln. Kathryn Evans lässt die Geschichte aus Tevas Ich-Perspektive in Vergangenheitsform erzählen. Hierdurch erhielt ich einen guten Zugang zu ihrer Idee und schwamm im Lesefluss mit. Nach einem wirklich guten Beginn fand ich mich dann allerdings phasenweise in einer Highschool-Teenie-Plänkelei in allen denkbaren Facetten wider. Einige Klischees wurden sodann auch bedient und eine typische Dreiecksgeschichte bahnte sich an. So kam unwiderruflich der Zeitpunkt, an dem ich mich nur noch an die Hoffnung klammerte, dass der Fortgang der Geschichte nicht nur rein an diese Entwicklung geknüpft sein würde. Die Charaktere wurden vorstellbar beschrieben und spiegelten ein entsprechendes Bild in meinen Lesegedanken. Trotz der gewählten Ich-Perspektive verlor ich dennoch immer mehr den Draht zu Teva und konnte ihr Handeln mitunter nicht in Gänze nachvollziehen. Ihre Ängste konnte ich natürlich spüren, doch die durch sie zu treffende Entscheidung ließ lange auf sich warten. Dennoch war ich gespannt, in welchem Zusammenhang die Ereignisse nun stehen würden.So schritt ich voran und hatte auf den folgenden Seiten das eine oder andere schöne Erlebnis, bis ich nun den Grund für das große Ganze erfuhr. Für mich stellte sich dieser Grund etwas abstrakt dar, die Möglichkeiten, dieses Resultat zu erzielen, scheinen mir in der dargestellten Zeitlinie doch ein wenig an der Realität vorbei. Doch ausschließen kann man natürlich gar nichts.Die Geschichte endet sodann auch beruhigt, nachdem ein kleiner Showdown das Tempo nochmals ein wenig anziehen ließ. Nun wissend, welches Geheimnis hinter der Geschichte steckt, kann ich das Buch in mein Regal stellen.Urteil:„Einzig“ basiert auf einer wirklich guten Idee und sorgt in vielen Ansätzen mit den konstruierten Handlungsfäden für aufkommende Spannung. Meine Stunden an der Seite von Teva verdienen deshalb auf jeden Fall 3 Bücher.Für alle, die sich vor Andersartigkeit nicht fürchten, ein feststehendes Ergebnis nicht akzeptieren und die Suche nach einer Lösung bedingungslos vorantreiben.© hisandherbooks.de

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  • Enttäuschend...

    Einzig
    Weltensucher

    Weltensucher

    14. July 2017 um 15:37

    Offiziell lebt die sechzehnjährige Teva schon seit Jahren mit ihrer Mutter allein in dem großen, gruseligen Haus, das von den Nachbarn schon immer gemieden wurde. Obwohl es dort in Wahrheit nicht spukt, gibt es dennoch einen Grund, warum andere es besser nicht betreten sollten, denn dann würde Tevas gut gehütetes Familiengeheimnis gelüftet werden. Tatsächlich lauern in dem Haus so etwas wie Geister ihrer Vergangenheit, unzählige Tevas in allen Altersstufen – nur eben aus Fleisch und Blut, lebend, aber nicht alternd, nach jeweils einem Jahr in der Außenwelt stets eingesperrt und isoliert. Der aktuellen Teva bleiben auch nur noch sechs Monate in Freiheit, bis zu ihrem Geburtstag, an dem sich eine neuere Version ihrer Selbst aus ihr herauskämpft und ihr Leben übernimmt. Weil Teva jedoch von einer Zukunft träumt, beginnt sie Fragen zu stellen und dem großen Mysterium auf den Grund zu gehen... Anders, als das Cover mit der Bezeichnung „Thriller“ verspricht, handelt es sich bei „Einzig“ keineswegs um ein durchgehend spannenden und aufregenden Roman. Geschichte und Handlung entspricht dem typischen Jugendbuch-Roman, zumindest am Anfang: Es wird aus dem Leben eines jungen Mädchen berichtet, über die Schule, ihre beste Freundin, ihren Freund. Alle bekannten Standards finden also in das Buch, von dem ich mir eigentlich eine außergewöhnliche Geschichte versprochen habe, hinein. Da ich von diesem Format mittlerweile mehr als genug habe, konnte ich an den typisierten Charakteren, der unrealistischen Jugendsprache und vor allem an der Dreiecksgeschichte keinen Gefallen finden. Und obwohl die Alltagsprobleme durch die auf den ersten Blick von der Autorin sehr interessante Idee aufgepeppt werden – nämlich die gesamte Geschichte rund um die vielen Tevas – verliert diese Idee mit der Zeit ihren Reiz, da der Leser keine Antworten bekommt, stattdessen die (leider sehr naive) Teva auf ihrer vergeblichen Suche nach Antworten begleitet. Als die Auflösung am Ende schließlich bekannt wurde, war ich eher enttäuscht. Mir haben die Erklärungen nicht wirklich gereicht – es schien, als hätte die Autorin einfach das Nächstbeste herangezogen, es auf die Wissenschaft geschoben, um nicht weiteres erklären zu müssen. Dabei hat sich mein Interesse gänzlich verloren, da der Realitätssinn einfach fehlte. Das Buch klang vielversprechend, konnte mich aber nicht wie erhofft begeistern oder mit ungewöhnlichen Auflösungen faszinieren – schade!

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  • Einzig

    Einzig
    Landbiene

    Landbiene

    11. July 2017 um 13:40

    Eigene Inhaltsangabe: Auf den ersten Blick wirkt die 16 jährige Teva Webb wie ein gewöhnlicher Teenager. Sie geht zu Schule, hat einen Freund namens Ollie und pflegt das Verhältnis zu ihrer besten Freundin Maddy. Doch was keiner ahnt ist, dass Teva gar nicht "die Teva der letzten Jahre ist. Denn in ihrem streng behüteten zu Hause leben alle jüngeren Versionen von ihr! Jedes Jahr entsteht eine neue, ältere Version die dann das öffentliche Leben übernimmt. Teva möchte nicht wie ihre früheren "Ichs" eingesperrt werden, sondern ihr eigenes Leben führen! Doch Nr. 17 wartet schon in ihr, um ihr Leben zu übernehmen. Teva will dagegen kämpfen! Ob sie es schafft?   Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Kathryn Evans lässt sich angenehm und flüssig lesen. Sprachlich ist es einfach und verständlich gehalten, so wie man es von Jugendbüchern gewohnt ist. Mir gefällt das als locker flockige Lektüre zwischen durch besonders gut. Die Autorin hält sich nicht an unnötigen Details auf, beschreibt dennoch manche Szenen etwas langatmig. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive von Teva geschrieben, sodass man ihren Alltag direkt miterlebt. Szenenwechsel gibt es in dem Buch keine. Die Kapitel sind nummeriert und haben eine angenehme Leselänge.   Allgemeine Meinung: Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, da es für mich völlig neuartig war. Teva war mir sehr sympathisch, so dass ich mich mit ihr freuen und auch mit ihr bangen konnte. Teilweise war sie mir etwas zu naiv und ich hätte mich anders verhalten bzw. hätte ich andere Lösungsansätze vorgezogen. Das denke ich liegt jedoch am Alter und sehe deshalb darüber hinweg. Fasziniert war ich ich einfach von der Thematik des Buches die für mich völlig innovativ war. Allerdings hätte die Autorin das Thema noch besser ausarbeiten können. Es ging dafür viel um Freundschaft, Liebe, Gefühle und Ängste mit denen Teva konfrontiert ist. Zwischendurch hatte das Buch ein paar kleinere Leselängen, die man spannender hätte gestalten können. Dennoch hat mich die Story die ganze Zeit gut unterhalten und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Lediglich das Ende hat mich dann gar nicht überzeugt. Es war zwar an sich aufklärend, aber viel zu abrupt. Auch wie es nun mit Teva weiter geht, bleibt dem Leser offen. Schade!     4 von 5 Sternen

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  • Einzig

    Einzig
    rainybooks

    rainybooks

    09. July 2017 um 12:31

    Teva, sechzehn Jahre alt und Schülerin, scheint ein ganz normales Mädchen zu sein. Nur ist ihr Leben zeitlich begrenzt. Ganze 365 Tage hat sie Zeit ihr Leben zu leben, bis sie von ihrem 17 jährigen Ich ersetzt wird. So geht es schon seit ihrer Kindheit Jahr für Jahr, bis sich die sechzehnjährige Teva versucht dagegen zu wehren um endlich ein richtiges Leben führen zu können.... ( s. Klappentext)Meine Meinung: Nach dem Klappentext und auch der Bezeichnung Thriller, habe ich mir hier eine spannende Geschichte erwartet. Leider muss ich sagen das man hier absolut keinen Thriller findet und die Bezeichnung auf dem Cover irritierend ist. Es weckt falsche Erwartungen an diesem Buch. Es ist ein Jugendbuch mit einem wischenschaftlichen Hintergrund. An sich ein sehr spannendes Thema und auch eine sehr innovative Idee, nur leider habe ich mir hier was anderes erhofft. Es geht in dem Buch hauptsächlich darum wie Teva den Alltag bewältigt und mit der Tatsache klar zukommen versucht, dass sie nur ein Jahr ein Leben führen kann. Wie es ist, an die Zukunft zu denken obwohl man keine Zukunft hat usw. Es dreht sich auch viel um Liebe und Freundschaft und darum wie sie gegen sich selbst zu kämpfen hat oder besser gesagt gegen ihr neues Ich, was schon darauf wartet ihren Platz einzunehmen. Die Aufklärung am Schluss , der Grund der hinter allem steckt, war schon sehr überraschend und ein bisschen gruselig. Wie es aber ganz zum Schluss endet gefiel mir persönlich nicht, es war zu abrupt und mir zu offen. Fazit : Alles in allem eine sehr innovative Idee, nur leider konnte es nicht meine Erwartungen erfüllen. Wer hier einen Jugendthriller erwartet wird enttäuscht sein. Aber wer auf eine interessante Geschichte im Bereich Jugendliteratur hofft, dem kann ich es durchaus empfehlen.

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  • Außergewöhnliches Thema, das interessant umgesetzt wurde

    Einzig
    Ani

    Ani

    05. July 2017 um 23:21

    Ihre Freunde glauben, dass sie die sechszehnjährige Teva gut kennen und dass sie ein ganz normales, eher zurückgezogenes Leben mit ihrer Mutter führt. Doch Tevas Leben ist alles andere als normal. Denn in dem alten, unheimlichen Haus, in das sie nie Freunde einladen darf, leben nicht nur Teva und ihre Mutter, sondern bald ein Dutzend jüngerer Teva-Versionen. Diese dürfen nie das Haus verlassen, damit niemand erfährt, dass jede Teva nur 365 Tage Zeit hat, bis sich eine neue Teva aus ihrem Körper löst. Und diese wird dann das Leben in der Außenwelt übernehmen. Sie hat dann die Freunde, den Schulalltag und die aktuelle Teva muss dann, genau wie ihre vorherigen Versionen, eingesperrt im Haus leben. Teva kann und will das nicht akzeptieren. Sie beginnt sich gegen ihr Schicksal zu wehren... Tevas Geschichte wird in der Ich-Form, aus ihrer Sicht, geschildert. Man steckt also quasi selbst in Tevas Haut und kann ihre Gedanken und Gefühle deshalb sehr gut nachvollziehen. Da Teva selbst nicht genau weiß, was eigentlich mit ihr los ist, tappt man beim Lesen lange Zeit im Dunkeln. Das Interesse, endlich zu erfahren, was es mit den anderen Tevas auf sich hat und wie es überhaupt dazu kommen konnte, steigt dabei mit jeder Seite. Teva selbst wirkt eigentlich recht sympathisch, obwohl man gelegentlich das Gefühl hat, dass sie zu sehr auf sich bezogen ist und viele Sachen im Alleingang macht, die sie vielleicht doch lieber mit ihren früheren Versionen, die ja auch ihre Geschwister sind, besprechen sollte. Dennoch kann man nachvollziehen, wie verzweifelt sie ist und warum sie so handelt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ganz in die rätselhafte Geschichte eintauchen. Die Protagonisten wirken lebendig, sodass man gerne mit ihnen mitfiebert und hofft, dass alles ein gutes Ende nehmen wird. Deshalb fliegt man förmlich über die Seiten und mag zum Schluss kaum glauben, was hinter allem steckt. Zugegebenermaßen gibt es auch ziemlich viele ruhige Momente, in denen die Geschichte ein wenig auf der Stelle zu treten scheint. Ich habe mich beim Lesen dieses Jugendromans sehr gut unterhalten und ihn innerhalb weniger Stunden beendet. Die interessante und neuartige Geschichte wirkte auf mich durchgehend interessant, sodass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen mochte. Ich vergebe deshalb vier von fünf möglichen Bewertungssternchen. Das eine ziehe ich für die vielen ruhigen Szenen ab, halte das Buch aber dennoch für äußerst lesenswert!

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  • Jugendbuchthriller mit dystopischem Element

    Einzig
    Girdie

    Girdie

    03. July 2017 um 22:06

    „Einzig“ wäre die 16-jährige Teva im gleichnamigen Buch von Kathryn Evans gerne. Doch in dem verwitterten, von außen unheimlich wirkenden Haus lebt sie mit ihrer Mutter und fast einem Dutzend Schwestern, die alle wie jüngere Ausgaben von ihr selbst aussehen. So wie das Titelbild ein verschwimmendes Gesicht wiederspiegelt, so sieht Teva sich in den Gesichtszügen ihrer Geschwister. Tevas ist etwas Besonderes, denn über fast ein Jahr hinweg bildet sich in ihrem Körper eine Nachbildung ihrer selbst, so wie es bei jeder Teva vorher auch schon war. Sie selbst hat sich vor gut einem halben Jahr von dem Körper ihrer ältesten Schwester gelöst. Teva erinnert sich mit Schrecken an die damit verbundenen Schmerzen. Die Kopien bleiben vom Alter her immer auf dem Stand den sie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung haben, ihre Charaktere jedoch prägen sich unterschiedlich aus.Um nicht als Freaks zu gelten, hält die Mutter sämtliche Geschwister im Haus eingesperrt mit Ausnahme der jeweils letzten Schwester. Weil diese über das Wissen ihrer Vorgängerinnen verfügt, lebt sie deren Leben einfach weiter. Plötzlich hat Teva Schmerzen an den Fingern und einer beginnt sich zu duplizieren. Der Ablösevorgang beginnt. Doch Teva lehnt sich mit aller Macht gegen ihr Schicksal auf. Sie sucht nach einer Möglichkeit, weiter in der Öffentlichkeit zu leben, zu studieren und ihre Begabung zum Beruf zu machen. Die sich unter ihrer Haut heranreifende Teva muss verdrängt werden!Der Roman beginnt furios mit der Trennung der neuen, der 16. Teva vom Körper unter dessen Haut sie sich entwickelt hat. Der Prozess vollzieht sich in Windeseile. Nach einem Zeitsprung von einem halben Jahr konnte ich Teva in ihrem Alltag erleben. Sie ist eine unauffällige Schülerin, hat eine beste Freundin bei der sie gerne mal übernachtet und einen Freund. Aber das Verhältnis zu ihm ist problematisch, denn sie hat die Beziehung von ihrer Schwester zwar übernommen und fühlt sich auch zu ihm hingezogen, allerdings zweifelt sie an ihrer Liebe.Während die Seiten nur so dahin flogen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob Teva einen Ausweg aus dem Dilemma finden wird, nahm die Spannung noch zu, weil die Protagonistin mit der Eifersucht ihrer fünfzehnten gleichnamigen Schwester zu kämpfen hatte. Erst beinahe am Schluss deckte die Autorin das Geheimnis der Familie auf und wie es zu den vielen Tevas gekommen ist. Die Auflösung zögert sich durch das wenig kommunikative Verhalten einiger Figuren hinaus und letztlich werden nicht alle Fragen schlüssig beantwortet. Interessant fand ich den Twist in der Erzählung als nicht nur mir als Leser die Geschichte irreal erschien. Der Schluss wird nicht jedem gefallen.„Einzig“ ist ein ungewöhnlicher Jugendroman ab 13 Jahren mit einem dystopischen Element. Das Buch fand ich faszinierend, weil es das ganz normale Leben eines Teenagers zu beschreiben scheint, das der Leser gut nachvollziehen kann, sich dahinter aber eine neuartige, erschreckende Idee verbirgt. Gerne empfehle ich das Buch weiter, auch an erwachsene Leser.

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  • Einzig

    Einzig
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    25. June 2017 um 17:13

    Teva erscheint wie eine normale 16-Jährige, aber nichts an ihr ist normal. Sie darf nur 365 Tage Teva sein. Danach wird sich ein neues Mädchen aus ihrem Körper herauslösen, die 17-jährige Teva, die dann das Leben der jetzigen Teva aufnehmen und weiterleben wird. Teva weiß, wie es dann mit ihr weitergehen wird - sie wird ein belangloses Leben in ihrem Zuhause fristen, wie alle vorherigen Teva-Versionen, denn die Mutter verbietet ihnen den Umgang mit anderen Menschen, um keine Wissenschaftlicher auf sie aufmerksam zu machen, die sie dann für Experimente missbrauchen würden - denn die Tevas sind einzigartig.Mich hat die Grundidee total neugierig gemacht, denn seit langem war das mal wieder etwas, was neu war, was nicht schon 500 Mal thematisiert wurde. Ich hatte zwar etwas Angst, dass die Autorin am Ende auf Drogenmissbrauch, Halluzinationen oder Ähnliches zurückgreifen wurde, aber Evans hat eine andere Erklärung, die eher aus dem Sci-Fi-Bereich stammt. Der Roman lässt sich gut lesen, aber der Schreibstil ist wirklich sehr einfach gehalten. Der Leser begleitet die Ich-Erzählerin und Protagonistin Teva durch ihr Leben. Dabei ist der Roman größtenteils wie ein gewöhnlicher Jugendroman gestrickt, also Schule, Freunde und Familie. Von Tevas Zuhause, in dem sich zahlreiche Teva-Versionen tummeln, wird wenig erzählt und mir fehlte das Zwischenmenschliche unter den Figuren. Vieles bleibt lange Zeit oberflächlich, was sehr schade ist. Erst als Teva spürt, dass ihr Jahr bald zu Ende sein könnte, stellt sie Fragen und kämpft dagegen an, denn sie will ihr Leben nicht aufgeben. Ab dann wurde es spannender und auch von den Charakteren her interessanter. Dieser Wendepunkt hätte gerne schon früher kommen können.Fazit: Ein Roman, den man schnell liest, da man wissen möchte, was der Grund für die zahlreichen Teva-Versionen ist und ob Teva diesem Geschehen entfliehen kann. Ein Großteil des Buches betrifft normale Teenager-Erlebnisse, aber im letzten Drittel nimmt die Handlung an Fahrt und Spannung auf. Daher vergebe ich 3,5-4 Sterne für diese Idee, die mir so noch nirgends begegnet ist. Broschiert: 368 Seiten Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch; Auflage: 1 (24. Mai 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3733502973 ISBN-13: 978-3733502973 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren

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  • Geht unter die Haut

    Einzig
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    25. June 2017 um 16:31

    Einzig zog mich sofort mit dem spannenden Klappentext an. Ich erwartete einen spannenden Jugendthriller mit Sci-Fi- bzw. Fantasy-Elementen und während des Lesens bekam ich dann so viel mehr! Ja, Einzig ist ein Jugendthriller, denn wie schon aus dem Klappentext ersichtlich, möchte Teva den Grund für ihre „Teilungen“ wissen und stößt dabei auf eine Menge Geheimnisse. Auch die Sci-Fi- und Fantasy-Elemente kommen nicht zu kurz. Besonders dann nicht, wenn Teva beschreibt, wie es ist, wenn sich plötzlich etwas anderes in ihrem Körper bewegt. Darüber hinaus beschäftigt sich Einzig aber auch mit Elementen aus zeitgenössischen Jugendbüchern, wie Liebe, Freundschaft und Schule und genau das, kam mit der Problematik von Einzig richtig gut zum Vorschein. Denn was macht man, wenn man weiß, dass man nur ein Jahr mit seinem Freund verbringen kann und dein jüngeres Ich ihn jeden Tag schmerzlich vermisst. Wie lebt es sich mit einer so großen Lüge, die man nicht mal seiner besten Freundin anvertrauen kann? Mit diesen Themen befasst sich Einzig neben dem Thriller und ich glaube, es bekommt so ganz viel wert für jüngere Leser. Auch, wenn keiner in der Situation ist, nach einem Jahr seinen Platz abzugeben, befasst sich das Buch mit vielen Themen, die im Leben von allen Jugendlichen wichtig sind. Der Thriller an sich ist anfangs dadurch mehr im Hintergrund, gewinnt aber nach und nach immer mehr an Bedeutung. Besonders gut fand ich, wie Kathryn Evans mit den Lesern spielt und sie mit Teva verzweifeln lässt. Wie genau das passiert, verrate ich aus Spoiler-Gründen nun nicht, aber mir hat dieser Schachzug sehr gut gefallen, den mit diesem wird das Buch ein richtiger Pageturner. Tevas Gedanken werden sehr ausführlich beschrieben und nehmen einen großen Teil des Buches ein. Für mich sehr wichtig, denn so bekommen wir tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt und können noch ein bisschen besser nachvollziehen, wie es ihr geht. Ist sie anfangs noch ein bisschen naiv und blind für bestimmte Dinge, entwickelt sie sich im Verlauf von Einzig stark weiter und ist am Ende eine Person, die man einfach gern haben muss. Mein einziger Kritikpunkt: Das Ende. Vorab: Das ist eine sehr persönliche Meinung und hat nicht damit zu tun, dass Einzig ein schlechtes Ende hat. Vielmehr bin ich überzeugt, dass es vielen sogar sehr gefallen wird. Ich mochte es nicht wegen eines bestimmten Punktes nicht, für mich war es mehr die Gesamtzahl aller Aspekte, die mich das Ende hassen lassen. Für mich wirkt es sehr unstimmig und ich bin mit der Handlungsweise vieler Personen schlichtweg nicht zufrieden. Ansonsten ist Einzig aber ein durch und durch gelungener Thriller. Fazit: Einzig hat mich sehr überzeugen können, denn es beinhaltet mehr als einen spannenden Thriller. Durch die besondere Thematik stehen zeitgenössische Themen, wie Freundschaft, Schule und Liebe ebenso im Vordergrund und werden schön und nachhaltig beleuchtet. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende, das entgegen meinen Vorstellungen verlief und das für mich leider sehr unstimmig ist.

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  • Schaurige Machenschaften, innige Freundschaft, Familienbande und die Liebe

    Einzig
    lovelylifeofanna

    lovelylifeofanna

    23. June 2017 um 15:41

    Diese Rezension ist zuerst auf www.lovelylifeofanna.blogspot.de erschienen. Teva ist kein gewöhnliches 16-jähriges Mädchen. Sie ist die sechzehnte Version ihrer Selbst. Klingt verrückt? Ist es auch. Nach einem Jahr wächst aus der jeweils alten Teva eine neue heraus, die fortan ihr Leben übernimmt. Die alten Versionen von Teva müssen selbstverständlich im Haus bleiben, denn das Ganze ist ja nicht normal. Warum das alles passiert, weiß Teva nicht und ihre Mutter schweigt dazu.  Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, wie schwierig das für ein pubertierendes Mädchen ist. Wenn sogar der Freund und die beste Freundin merken, dass du irgendwie nicht du selbst bist, du aber nichts verraten darfst. Doch alles kommt noch viel komplizierter. Teva spürt die neue Version in sich heranwachsen und das viel zu früh. Zudem haben ihre "Schwestern" beschlossen, ein Wörtchen mitzureden und machen ihr die Hölle heiß. Doch Teva möchte nicht aufgeben. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle. Anfangs war ich sehr skeptisch, in welche Richtung mich das Buch verschlagen würde. Wir starten direkt bei der Abspaltung der neuen Teva, sprich unserer Protagonistin, die wir das Buch über begleiten. Natürlich möchte man als Leser am liebsten sofort wissen, warum eine solche Abspaltung passiert, aber dafür müssen wir uns noch gedulden. Zunächst einmal bekommen wir einen Einblick in Tevas Welt und ihren Alltag. Dieser ist von vielen Konflikten geprägt, da Teva sich selbst nicht gut annehmen kann und gleichzeitig ihre beiden Leben vereinbaren muss. Denn in der Öffentlickeit spielt Teva ihre Rolle und kann niemanden ins Vertrauen ziehen. So ist es natürlich kaum verwunderlich, dass der Leser die Rolle des Zuhörers einnehmen muss. Tevas Selbstmitleid, das in der ersten Phase des Buches doch wirklich beträchtlich ist, kann einem beim Lesen schon stark auf die Nerven gehen.  Bis zu dem Moment, in dem Teva ihr Leben endlich in die Hand nimmt und die entscheidenen Nachforschungen anstellt. Was hier nun zu Tage kommt ist wirklich schaurig. Doch neben ihren Nachforschungen beginnt sie nun auch, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es für richtig hält. Das beinhaltet selbstredend auch eine Liebesgeschichte sowie enge Freundschaft. Teva wird zu einer Protagonistin, die sich nicht mehr alles gefallen lässt und das sorgt für erhebliche Spannung beim Lesen. Sie ist unberechenbar, der Leser bekommt teils nur Häppchen hingeworfen und muss bis zur vollständigen Auflösung sehsüchtig warten.  Die Auflösung hat mir sehr gut gefallen und war auch sehr plausibel. Denn so komisch diese Abspaltung auch klingen mag, birgt das Buch keine Fantasy-Elemente.  Ob Teva den Kampf gegen die heranwachsende neue Version von sich aufhalten kann, müsst ihr natürlich selber lesen. Mir persönlich hat das Buch, auch wenn es recht kurz ist, sehr gut gefallen und ich kann es euch ans Herz legen. Fazit: Spannende Geschichte über schaurige Machenschaften, innige Freundschaft, Familienbande und die Liebe. Ich vergebe vier von fünf Lesepunkten und lege euch "Einzig" hiermit wärmstens ans Herz.

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