fischer baumler

Kathryn Evans Einzig

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Einzig“ von Kathryn Evans

Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage.

Danach übernimmt jemand anderes dein Leben: deine Clique, deinen Freund – alles, von dem du meinst, dass es einzig und allein dir gehört …

Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Teva sie anlügt, an jedem einzelnen Tag. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt. Weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben.

Teva ist nicht bereit, ihre Freiheit und ihre Freunde aufzugeben, doch ihre Zeit läuft langsam ab. Nummer Siebzehn wartet nur darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Tee beschließt, dass es ein Ende haben muss. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle …



Eine einzigartige Mischung aus Thriller und Sci-Fi – und ein Pageturner ab der ersten Seite!

Sehr spannend und ganz anders als erwartet.

— nuean

Spannendes Thema wirklich gut umgesetzt und interessant geschrieben, aber vom Ende hatte ich mir mehr erwartet.

— miah

Am Anfang nervte die Protagonistin einfach nur, hat sich aber zum Glück im Laufe des Buches erledigt. Nicht mein Favorit, aber lesenswert.

— Miriam-Anna

Absoluter Pageturner, ich bin total begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Einfach toll und superspannend.

— Lagoona

Spannendes Buch mit schwachem Ende

— cheesie

Origineller Pageturner

— ConnyKathsBooks

Einfach nicht meins. Aber interessantes Thema und auch ein guter Schreibstil.

— alice169

Ein spannendes, fesselndes Buch!

— Stone10

Tolles überraschendes Buch für Teenager.

— lisaA

Ein Buch zum Nachdenken!

— phia_ooo

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  • Themen
  • Tolle Idee, bedingt gute Umsetzung

    Einzig

    simsa

    04. December 2017 um 21:20

    Der Horror für jeden Menschen. Du hast nur 1 Jahr Zeit für deinLeben. 1 Jahr, in dem Du sein kannst wie du bist und tun kannst, wasdu möchtest. Nach dieser Zeit wird jemand anderes für dichweiterleben und du hast alles verloren. Die 16 Jahre alte Teva ist genau so einMensch und ein halbes Jahr ihrer Zeit ist schon um. Dann wird einanderes Ich für sie weiterleben, denn davon schlummern viele in ihr. Auf das Buch „Einzig“ von KathrynEvans bin ich durch einige Booktuber aufmerksam gemacht worden. Immerwieder habe ich Rezensionen zu eben diesem Jugendbuch gesehen und alsich es dann in der Stadtbibliothek fand, ging es nicht anders, esmusste mit nach Hause. Mich hat das Leben von Teva faszinierd.Natürlich nicht in dem Sinne, dass ich es für mich möchte, dochdas Bewohnen von mehreren Seelen in einem einzigen Körper undlediglich die Chance auf ein Jahr Lebenszeit, war schon spannend. Was ich zu Beginn noch dachte war, dasssich nach eben diesem Jahr das eigene Ich auflöst und ein anderesIch in diesem Körper weiterlebt. Das dies nicht passiert ist hierkein Spoiler, sondern auf den ersten Seiten schon zu lesen. Es gibtviele Tevas, für jedes Lebensjahr ist eine neue „geboren“ undeben diese führt das Jahr dann auch zu Ende. Die alten Tevashingegen sterben nicht, sondern sind nur nicht mehr in derÖffentlichkeit zu sehen. Freaky? Ja das stimmt wohl! Und wir lernen schon auf Seite 1 dieneue Teva kennen. Sie löst sich von der alten Gestalt und wirbegleiten sie in ihrem Jahr. Dabei wird schnell klar, dieser Teenagerdenkt nicht einmal daran, nach einem Jahr in Rente zu gehen. Tevawill leben, sie will ihre Freundschaften und ihre Leidenschaftennicht verlieren. Diese knappe Zeit, der Druck der auf ihr lastet unddas Bemerken einer neuen innerlichen Persönlichkeit, macht das Buchinteressant. Für mich war der Schreibstil vonKathryn Evans zwar gut, allerdings auch mit Längen. Ich hätte miretwas mehr Lebendigkeit gewünscht und auch etwas mehr Schwung. Zwargeht es in der Geschichte voran, zum Ende hin war es für mich aber,als würden die Seiten knapp werden und es mussten viele Dinge aufden restlichen 50 Seiten verpackt werden. Auch die Auflösung und das Ende warfür mich nicht zufriedenstellend. Ich hatte ganz ehrlich damitgerechnet, dass es einen Cliffhanger geben wird und dann das richtigeEnde im nächsten Buch stattfindet, aber ich wurde eines besserenbelehrt. Und ja, ich wünsche mir auch oftmalsEinzelbücher. Aber hier hätte etwas mehr Tiefe und ein zweiter Teilder Geschichte gut getan, denn die Idee ist interessant und dieProtagonistin war so in Ordnung, als das ich noch mehr von ihr lesenwürde. Meine Abzüge gehen ganz klar auf dieLänge zu Beginn von „Einzig“ und dann auf die vielen schnellenEreignisse am Ende zurück. Sehr schade. Mein Fazit: Eine gute Idee, aber eine Umsetzung diemir nicht komplett gefallen hat. Zwar gab es einen guten Mittelteil,aber einen schwachen Anfang und ein überstürztes Ende.

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  • Nicht mein Favorit, aber lesenswert.

    Einzig

    Miriam-Anna

    30. November 2017 um 20:48

    Der Inhalt Die 16-jährige Teva scheint von außen betrachtet ein ganz normaler Teenager zu sein. Doch niemand, nicht einmal ihre beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie, ahnt, dass zuhause nicht nur ihre Mutter, sondern noch mehr als ein Dutzend andere Tevas warten. Jede in einem Lebensjahr gefangen. Teva ist nicht bereit, ihr Leben nach nur 365 Jahren einer anderen, neuen Teva zu überlassen. Sie möchte eine Zukunft haben, ein normales Leben führen und kämpft für ihren Traum…   Der Titel Die aktuelle Version von Teva möchte die einzige sein bzw. die letzte, die das Leben der vorherigen Version genommen hat. Oder, andersherum gesagt, anders als andere Menschen ist Teva nicht die einzige Version ihrer Selbst.   Das Cover Ich würde sagen, eines der Mädchen ist die 16-jährige Teva, die andere steht für die anderen Tevas aus den früheren Jahren. Dass es sich praktisch um eine Spiegelung ihrer selbst handelt, wird auch am Cover deutlich: Am Schriftzug des Titels und an den Lippen des oberen Mädchens sieht man, dass die untere sich an einem See oder ähnlichem befindet.   Die Protagonisten Die 16-jährige Teva steht als Protagonistin im Mittelpunkt der Geschehnisse. Anfangs war sie mir sehr unsympathisch, denn sie ist sehr auf sich bezogen. Ihre 15-jährige Vorgängerin hatte einen Freund, Ollie, denn die neue Teva – mitsamt allen anderen Freunden und ihrem ganzen Leben – übernahm. Sie kann die Eifersucht ihres 15-jährigen Ichs nicht nachvollziehen, reagiert aber selber sehr empfindlich, als diese sich nach ihrem Freund sehnt. Teva ist sehr selbstsüchtig, möchte unbedingt um ihrer selbst willen ihr Leben behalten und die Entstehung einer neuen Version verhindern. Aus einer Mücke macht sie besonders am Anfang einen Elefanten und sie nimmt alles, was andere tun bzw. nicht tun, persönlich. So wundert sie sich zum Beispiel, dass nach einem Tag Onlinepräsenz nicht schon hunderte von Leuten auf ihren Blog reagiert haben – sehr unrealistisch, diese Annahme… Im Laufe des Buches ändert sich jedoch ihre Sichtweise und sie nimmt immer mehr die Probleme der anderen Tevas wahr.   Die Story Am Anfang konnte ich mich nicht recht mit dem Buch anfreunden. Das lag mit Sicherheit vor allem an Teva, mit der ich so gar nicht warm wurde. Das änderte sich zum Glück mit der Zeit, denn ich glaube, ansonsten hätte ich das Buch früher oder später aus der Hand gelegt.

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  • Sehr spannend und ganz anders als erwartet.

    Einzig

    nuean

    29. November 2017 um 23:54

    Klappentext:Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage. Danach übernimmt jemand anderes dein Leben: deine Clique, deinen Freund – alles, von dem du meinst, dass es einzig und allein dir gehört … Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Teva sie anlügt, an jedem einzelnen Tag. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt. Weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben. Teva ist nicht bereit, ihre Freiheit und ihre Freunde aufzugeben, doch ihre Zeit läuft langsam ab. Nummer Siebzehn wartet nur darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Tee beschließt, dass es ein Ende haben muss. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle … Cover:Das Cover finde ich sehr auffällig, der silberne Umschlag, die sich gegenüberliegenden, sich spiegelnden Gesichter und die große Schrift des Titels gefallen mir sehr gut.Meine Meinung:Den Klappentext fand ich so spannend, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste! Anfangs habe ich mich etwas schwergetan und ca. 100 Seiten gebraucht, bis ich ins Buch gefunden habe. Danach wurde es aber so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und an einem Tag beendet habe. Der Schreibstil ist spannend und mitreißend, sehr emotional und ich konnte mich in Teva´s Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Sie versucht ihr Leben zu erklären und es zu behalten. Dabei gibt es überraschende Wendungen und ich wusste bis zum Schluss nicht, wie es ausgehen wird. Die Charaktere sind gut gelungen, die 16-jährige Teva, die versuchen muss mit ihrer Situation zurechtzukommen, ihre beste Freundin Maddy, ihr Freund Olli, der sie etwas durchschaut, ihr Mitschüler Tommo der gern mehr für sie wäre, ihre Mutter, die Geheimnisse vor ihr hat und nicht zu vergessen der Rest ihrer „Familie“. Fazit: Ein wirklich spannendes Buch, mit vielen Irrungen und Wirrungen und einem unerwarteten Ende. 

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Unsere große Verlosung für euch! Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1712
  • Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Marina_Nordbreze

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub Herzlich willkommen bei unserem Lesewochenende im November! Vom 17. bis 19.11.2017 möchten wir gemeinsam die Gelegenheit nutzen, um uns zum Jahresende noch einmal intensiv mit den Büchern aus dem FISCHER Leseclub auseinanderzusetzen.Beim Lesen, Austauschen und Plaudern könnt ihr so sicherlich das ein oder andere Highlight aus dem FISCHER Leseclub entdecken, welches vielleicht ansonsten verborgen geblieben ist! Und das ist noch nicht alles! Ihr könnt zusätzlich ein ganz besonderes "Buch des Monat"-Abzeichen erhalten.Was ihr dafür tun müsst?Schreibt Rezensionen zu den FISCHER-Büchern, die ihr während des Wochenendes gelesen habt und löst die drei Aufgaben, die wir euch während des Lesewochenendes stellen bis zum 30.11.2017!Bitte beachtet, dass nur Rezensionen zu Büchern aus dem Stöberbereich des FISCHER Leseclubs gelten, das heißt, die Bücher müssen 2017 erschienen sein! Unter allen Usern, die das Abzeichen erspielen, verlosen wir 50 Wunschbücher aus den FISCHER-Verlagen!

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    • 657
  • Einzig

    Einzig

    miah

    19. November 2017 um 12:38

    Inhalt: Teva ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einem großen Haus, gemeinsam mit vielen anderen Mädchen, die alle eine jüngere Ausgabe von Teva sind. Denn jedes Jahr an ihrem Geburtstag löst sich eine neue Version von Teva aus ihrem Körper heraus. Immer nur die „neueste Version“ darf das Haus verlassen. Die anderen bleiben eingesperrt. Zur Sicherheit. Doch die 16-jährige Teva will diesem Schicksal entkommen, aber ihr rennt die Zeit davon. Meine Meinung: Sechs Monate nach ihrer Ablösung beginnt die Handlung, die aus der Ich-Perspektive der 16-jährigen Teva erzählt wird. In der Zwischenzeit hat sie viel Zeit damit zugebracht, im Internet nach einer Lösung für ihr Problem zu suchen. Denn Teva möchte unbedingt verhindern, dass sich an ihrem Geburtstag eine neue Teva aus ihr herauslöst und sie damit in das Haus sperrt, dass die jüngeren Versionen nicht verlassen dürfen. Sie will ein ganz normales Leben, vergisst dabei aber, dass ihr Leben bereits in vollem Gange ist und ihr nicht viel Zeit bleibt.   Das Thema ist wahnsinnig spannend und erschreckend zugleich. Die ganze Zeit fragt man sich natürlich, wie so etwas überhaupt möglich sein soll bzw. ob nicht doch etwas anderes dahinter steckt, und ob es einen Weg gibt, die erneute Spaltung zu verhindern. Tevas Mutter schweigt beharrlich und weicht ihren Fragen immer aus. Auch für sie ist die Situation nicht leicht. Immerhin muss sie eine ganze Bande Mädchen ernähren und versorgen, darunter auch die dreijährige Originalversion von Teva, die Eva heißt. Alle anderen Mädchen heißen nach dem Alter, in dem sie sind. Sie will nicht, dass die jüngeren Versionen das Haus verlassen, weil sie Angst vor der Reaktion anderer hat. Immerhin ist es ganz und gar ungewöhnlich, jedes Jahr eine neue Tochter zu bekommen, die älter ist als die anderen. Ich kann ihre Reaktion also durchaus verstehen.   Im Haus kommt es immer wieder zu Streitereien, insbesondere zwischen Teva und Fünfzehn. Fünfzehn ist immer noch beleidigt, dass Teva ihr Leben einfach übernommen hat, vor allem auch ihren Freund Ollie. Sie fühlt sich bestohlen, weil Teva einfach da weitergemacht hat, wo Fünfzehn, von der Abspaltung gezwungen, aufhören musste. Es war sehr gut nachvollziehbar, wie sehr sich Fünfzehn wünschte, ihr Leben einfach weiterleben zu dürfen, zumal Teva es damit zu verschwenden schien, im Selbstmitleid zu versinken, weil sie einfach keine Lösung für das Problem finden konnte. Es bestimmt ihr Leben. Ich glaube fast, Fünfzehn hat „ihre“ Zeit besser genutzt?! Schade fand ich, dass die beiden Mädchen nicht wirklich zusammengehalten haben. Zu zweit wären sie effektiver gewesen. Aber das ist für Teenager wohl auch ganz normal und war daher nicht ungewöhnlich.   Teva ist trotz allem ein sehr sympathisches Mädchen, aber ich fand ihre Recherche etwas zu unstrukturiert. Es dauert eine ganze Weile, bis sie mit neuen Ideen neue Wege geht. Manchmal war sie mir auch etwas zu blauäugig mit ihren Vermutungen. Da kam ich schnell dahinter, dass es nicht so sein kann, wie sie gerade denkt.   Trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Es ließ sich sehr schnell lesen, da ich es durchgehend spannend und interessant fand. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und enden häufig mit kleinen Cliffhangern, sodass man immer weiterlesen will und gar nicht aufhören kann, bis das Buch schließlich zu Ende ist. Die Auflösung ist letztendlich interessant und nachvollziehbar, allerdings ist das Ende etwas schwach. Ich hätte mir da mehr gewünscht. Aber das Ende ist irgendwie auch wieder ein Anfang, was sicher interessant genug wäre, um es noch weiterzuverfolgen.

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  • Absoluter Pageturner

    Einzig

    Lagoona

    18. November 2017 um 14:10

    Dieses Buch war ein absoluter Pageturner. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen,  weil es so spannend war und habe die Seiten quasi nur so verschlungen."Einzig" von Kathryn Evans ist im Fischer verlag im Flexiblen Einband erschienen und umfasst 368 Seiten.Worum geht es?Teva ist sechzehnjahre alt und geht zur Schule. Sie verbringt ihre Zeit hauptsächlich mit ihrer besten Freundin Maddy und ihrem Freund Ollie. Beiden gerecht zu werden ist manchmal zeitlich etwas schwierig, doch sie schlägt sich relativ gut durch's Leben, eben mit den ganz normalen Alltagsproblemen eines Teenagers. Zumindest sieht es nach Aussen hin so aus, denn Teva hat ein dunkles Geheimnis über das sie mit niemandem sprechen darf. Ihre Tage sind gezählt, denn wenn ein Jahr um ist wird eine neue Teva entstehen, ein neueres, älteres Ich von ihr selbst und ihr Leben übernehmen. Sie kann rein gar nichts dagegen unternehmen und muss tatenlos zusehen. Wie wird teva mit dem ihr auferlegten Schicksal wohl umgehen? Das alles erfahrt Ihr in "Einzig".Mein Fazit:Dieses Buch war für mich ein absoluter Glücksgriff und eine tolle Überraschung. Ich habe nicht erwartet so schnell durchzukommen und war von Teva's Geschichte mächtig beeindruckt. Ich war von Anfang an in ihren Bann gezogen und bin quasi nur so durch die Seiten geflogen. Mein Daumen geht ganz klar nach oben und ich gebe 5 gute Sternchen

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  • Wie Einzig will man sein?

    Einzig

    cheesie

    14. October 2017 um 14:09

    In dem Buch geht es um die 16 Jährige Teva. Sechzehn ist die aktuelle Version von Teva und hat Fünfzehn das Leben "Gestohlen". Sie hat jetzt ein Jahr Zeit, ihr 'Leben' zu leben, bis Siebzehn hervor kommt. Dann ist das Leben von Sechzehn vorbei und die neue Version übernimmt dieses. Das Buch thematisiert ein für mich neues Thema. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und so hatte man einen sehr schnellen und guten Lesefluss. Teva ist ein sehr sympathischer Charakter. Man baut sehr schnell Sympathie auf und fühlt mit ihr mit. Während des Lesens stellte ich mir die Frage, wie ich mich in solch einer Situation zurecht finden würde. Wie würde ich handeln, wenn ich wüsste, ich hätte nur begrenzt Zeit in meinem Leben? Leider ist das Ende nicht ganz so gelungen wie der Rest des Buches. Aber dennoch würde ich es weiter empfehlen, sofern man nicht mir allzu hohen Erwartungen an dieses Werk ran geht. 

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  • Wirklich einzig!

    Einzig

    Caro2929

    09. October 2017 um 09:59

    Klappentext:"Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage. Danach lebt jemand anderes dein Leben weiter.Denn du bist nicht allein. Du bist nicht einzig. du bist nur eine von vielen. Und dir rennt die Zeit davon."Meine Meinung:Ich hatte keine Ahnung, auf was ich mich wirklich einlasse, als ich begonnen habe, dieses Buch zu lesen. Und ich muss einfach sagen, die Story konnte mich fesseln. Diese Art von Story war für mich persönlich neu und mal etwas ganz anderes, aber absolut interessant.Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm. Ich habe mich direkt in einem angenehmen Lesefluss befunden. Es ist zwar einfach geschrieben, aber trotzdem nicht langweilig, sondern absolut spannend. Nach ca. dem 1/3 habe ich mich gefragt, ob es wirklich so ist, wie es zu sein scheint oder ob die Protagonist, sagen wir mal, um nicht zu viel zu verraten, an etwas "anderem" leidet. Dieser Gedanke hat mich durch das ganze Buch begleitet und zum Ende hin wurde ich auch vollends zufriedenstellend aufgeklärt. Ich war mir nie sicher mit was ich es wirklich zu tun habe...Die Protagonist ist ein Charakter, den man einfach nur mögen kann. Sie ist sehr authentisch beschrieben und erzählt auch aus ihrer eigenen Sicht, wodurch der Leser sich der Person auch sehr nahe verbunden fühlt, so dass er richtig mit ihr mitfiebert. Kurzum eine einzigartige Geschichte, die sich zu lesen lohnt. Fazit:Wer Spaß an "mysteriösen" Geschichten hat, ist hier absolut richtig aufgehoben. Klare Leseempfehlung. 

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  • Ein ungewöhnliches Leben

    Einzig

    Jisbon

    03. October 2017 um 15:11

    "Einzig" ist die Geschichte von Teva, einem sechzehnjährigen Mädchen, das eine sehr ungewöhnliche Existenz führt. Jedes Jahr durchlebt sie eine Teilung, wird quasi automatisch erneuert, und die neue Version nimmt den Platz ihrer Vorgängerin ein, während die vorherigen immer zuhause bleiben müssen. Dieses Konzept fand ich sehr interessant; man kann sich gar nicht vorstellen, wie furchtbar es sein muss die Gewissheit zu haben, dass man nur 365 Tage leben wird und danach alles verliert, die Freunde, die Möglichkeit auf eine Zukunft, die eigene Freiheit. Die Autorin hat sehr eindringlich dargestellt, wie sehr die vorherigen Tevas unter dieser Situation leiden. Gerade Fünfzehn kann nicht damit umgehen, dass ihre 'Nachfolgerin' nun alles hat, was ihr gehört hat, ihren Freund eingeschlossen. Die Einsamkeit, der Verlust und die Angst, die Teva vor diesem Schicksal hat, sind die ganze Zeit präsent und es gibt einige erschreckende, berührende Szenen, die damit umgehen.Die ganze Zeit fragt man sich, wieso die Protagonistin sich jedes Jahr teilt, was passiert ist und ob dieser Prozess sich aufhalten lassen kann. Auf letzteres hofft man definitiv; Teva ist eine sehr sympathische, entschlossene und willensstarke Figur, die versucht zu kämpfen, egal, wie klein die Chance auf einen Erfolg ist und das hat mir imponiert. Die beklemmende Realität, dass auch sie alles verlieren könnte, war schwer zu akzeptieren. Wer will schon, dass liebgewonnene Charaktere leiden müssen? Deshalb war ich gespannt, wie die Autorin mit diesem Problem umgehen würde und auch, was aus den älteren Versionen werden wird, die alle klar eine eigene Persönlichkeit hatten und ebenfalls nicht verdienten, in einem Haus eingesperrt zu sein. Die Handlung war fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgehen wird.Das Ende hat mich leider ein wenig enttäuscht. Es war konsequent und hat zur Geschichte gepasst, auch wenn es mir nicht unbedingt gefallen hat. Gerade im Epilog ging mir in Anbetracht der vorherigen Ereignisse aber alles etwas zu schnell und zu glatt. Ich hätte gerne mehr über die Konsequenzen und den Prozess, der zu den Veränderungen geführt hat, erfahren, aber in Anbetracht der Umstände wäre dies schwer möglich gewesen. Von diesem Kritikpunkt abgesehen hat mir "Einzig" jedoch gut gefallen. Es ist ein erschreckendes Buch, das mich von Anfang an packen konnte.3,5/5 Sternen

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  • Origineller Pageturner

    Einzig

    ConnyKathsBooks

    03. October 2017 um 12:23

    "Sie kann die Teilung nicht aufhalten. Ich muss mich befreien. Ich werde mich befreien." (S. 9)Auf den ersten Blick ist die 16jährige Teva Webb ein ganz normales Mädchen. Doch niemand weiß, dass sie nur eine von vielen ist. 11 jüngere Teva-Versionen warten versteckt in ihrem Zuhause, für immer und ewig acht, dreizehn oder fünfzehn Jahre alt. Jede von ihnen hatte ca. 365 Tage Zeit, bis das neue Ich buchstäblich aus ihr herausgeschlüpft ist. Doch die aktuelle Teva, die als einzige das Haus verlassen darf, will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden und kämpft gegen die bevorstehende Teilung. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt."Einzig" stammt aus der Feder von Kathryn Evans. Ein gelungenes und originelles Debüt, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.Die Idee der verschiedenen Ichs und der Teilungen ist wirklich einzigartig und macht dem deutschen Buchtitel alle Ehre. Etwas, was ich in dieser Form noch nicht gelesen habe. Zu wissen, dass bald ein anderes Ich das eigene Leben übernimmt, man selbst keine Zukunft mehr hat und dann ans Haus gefesselt ist, ist ein schrecklicher Gedanke. Aber gleichzeitig auch faszinierend. Was steckt dahinter? Und kann Teva die nächste Teilung noch aufhalten?Ich-Erzählerin Teva ist ein sympathisches Mädchen, mit dem ich auf Anhieb mitgefiebert und gefühlt habe. In jeder Sekunde war ihre Verzweiflung, ihre Hoffnungslosigkeit und auch Verwirrung spürbar. Was verschweigt ihre Mutter? Bildet sie sich die anderen Ichs vielleicht nur ein? Zwischenzeitlich war ich mir selbst etwas unsicher, was nun wahr ist und was nicht. Das hat die Autorin schon geschickt eingefädelt. Das Ganze liest sich ausgesprochen flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Ein richtiger Pageturner, der auch für einige gruselige Momente sorgt. Einzig die üblichen Teeniedramen rund um Eifersucht, Liebeskummer und Schulalltag nehmen hier einen etwas zu großen Raum ein. Gegen Ende läuft Teva die Zeit immer mehr davon und alles gipfelt in einem packenden Showdown, wobei ich dann schon leicht erahnt habe, wie alles zusammenhängt. Ein schöner Epilog rundet die Geschichte schließlich gelungen ab.Insgesamt kann ich daher "Einzig" empfehlen. Ein faszinierendes Debüt, das mir spannende und unterhaltsame Lesestunden bescherte. Ich freue mich schon auf weitere Romane der Autorin! 4 Sterne von mir.

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  • Nicht einzigartig gut, aber einzigartig besonders

    Einzig

    Damaris

    06. September 2017 um 20:16

    "Einzig" von Kathryn Evans, ein Debütroman für Jugendliche, hat zwar einen deutlichen und aussagekräftigen Klappentext, was sich hinter dem Buch verbirgt, konnte ich allerdings schlecht ermessen. Da ist ein Mädchen, Teva, das jeweils nur 365 Tage lebt? Danach wird ihr Leben von einer neuen Teva übernommen? Wie darf man sich das vorstellen? Dass es dann so plastisch dargestellt wurde, ahnte ich anfangs noch nicht. Genau dies fand ich sehr abgefahren, neu und auch gruselig - obwohl die Geschichte danach eine ganz andere Richtung einschlug als gedacht.Da ist also Teva, sechzehn Jahre alt und seit sechs Monaten getrennt von ihrer Teva-Vorgängerin. Oder besser, sie führt seit sechs Monaten das Leben der vorherigen Teva. Klingt das kompliziert? Eigentlich nicht, nur ungewöhnlich und ganz schön gruselig. Denn so ist es in der Geschichte tatsächlich. Teva hat etwa ein Jahr Zeit, bevor sie von einem neuen Ich abgelöst wird (das sich wirklich aus ihrem Körper abtrennt - uuuuahhhh). Danach bleibt der alte Körper zurück und lebt nun als Nummer weiter und wird nicht älter ... und ist eingesperrt, zusammen mit allen weiteren früheren Versionen. Die aktuellen Teva führt hier das Leben ihrer Vorgängerin, Fünfzehn, weiter. Sie geht zur Schule und hat somit auch Fünfzehns beste Freundin und ihren Freund übernommen, ohne, dass diese etwa davon ahnen. Und die aktuelle Teva will ihr Leben nicht nach einem Jahr wieder aufgeben müssen. Sie will es behalten und darum kämpfen.Mensch, ist das Thema gut! Nein, wirklich. Ich war sehr geflasht und hatte beim Lesen immer eine Art Knoten im Magen. Denn das Leben von Teva ist alles andere als sorgenfrei, eher ganz schön kompliziert. Und zu Hause warten immer ihre Mutter mitsamt allen früheren Versionen von ihr. Besonders zu Fünfzehn ist die Beziehung belastet, da diese ihr Leben gerne behalten hätte. Dieses Problem, diese Besonderheit kommt sehr ungefiltert und gefühlvoll beim Leser an und nahm mich gefangen, anfangs zumindest. Da störten mich selbst kleine Ungereimtheiten nicht. Zum Beispiel empfinde ich es als nicht ganz so einfach oder logisch, dass eine Mutter mit elf eingesperrten "Kindern" in einem Haus lebt, ohne dass jemand etwas merkt. So wie es dort zugeht, ist das nahezu ausgeschlossen. Aber gut, egal.Mit der Zeit entwickelte sich die Geschichte dann zu einem Roman, wie man ihn oftmals liest. Ein Mädchen geht jeden Tag zur Schule, oder auch mal nicht, und erlebt alle Teenagerproblemen, die in dieser Zeit eben aufkommen. Das war zwar nicht uninteressant, ich habe Tevas Lebensabschnitt gerne mitverfolgt, aber mir fehlte die konsequente Aufrechterhaltung des Grundthemas, bzw. hätte die Autorin hier noch viel mehr daraus machen können.Erst gegen Ende geht es dann nochmals richtig zur Sache. Die Ereignisse sind nicht mehr aufzuhalten, es wird manchmal ganz schön hart, erschreckend und auch abgefahren. Zur Geschichte passt das aber und gefiel mit gut, weil ich diese Handlungsweise in einem Jugendroman noch nie gelesen hatte. Auch mit der Lösung kann man als Leser leben, obwohl etwas mehr Länge am Ende nicht verkehrt gewesen wäre. Einiges wurde dann doch recht schnell abgehandelt, als hätte sich die Autorin beeilt, und am Ende bleiben noch kleine Restfragen offen.Fazit"Einzig" ist für einen Jugendroman wirklich einzigartig. Nicht einzigartig gut, aber einzigartig besonders. Das Thema ist so speziell, dass es den Leser sofort mitnimmt, ihn gruselt und oftmals erschreckt. Komplett kann die Geschichte dieses Niveau nicht halten, denn sie liest sich im Mittelteil wie ein recht normaler Teenagerroman, bei dem das Problem von Teva und ihren früheren Ich-Versionen nur noch zweitrangig erscheint. Trotzdem hat das Buch etwas, das sich festsetzt und in Erinnerung bleibt. Einzigartig eben. Muss man ausprobieren. 3,5 von 5 Sterne gibt es von mir.

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  • außergewöhnliche und faszinierende Geschichte

    Einzig

    Anirahtak

    02. September 2017 um 22:16

    Schon wenn man den Klappentext liest merkt man, dass dieses Buch anders und einzigartig ist.Es geht um die 16-jährige Teva, die für die Außenwelt ein ganz normaler Teenager ist. Doch sie hat ein großes Geheimnis. Teva gibt es nicht nur einmal, von ihr existieren mehrere Versionen ihres jüngeren Ichs, ewig dazu verdammt für immer sechs, acht oder zehn zu sein. Jedes Jahr "schält" sich eine ältere, aktuellere Version aus ihrer Vorgängerin heraus. Immer die neuere Teva darf das Haus verlassen und zur Schule gehen und den Schein nach Außen tragen ein ganz normaler Teenager zu sein. Alle anderen jüngeren Versionen müssen ein Leben im ewigen Exil zu Hause führen. Für die aktuelle Version - Nummer Sechzehn - kommt so ein Leben wie es ihre "Schwestern" führen nicht in Frage. Daraufhin beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn auch ihr bleibt nur ein Jahr bis Nummer Siebzehn aus ihr herausbricht und dies will sie um jeden Preis verhindern.Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und mich bis zum Schluss mitfiebern lassen. Die Idee an sich finde ich sehr interessant, hätte aber auch noch etwas mehr ausgebaut werden können. Besonders gut fand ich, dass die verschiedenen Versionen so unterschiedliche Charaktere hatten, obwohl es ja eigentlich die selbe Person war. So wurde aber deutlich wie sich Menschen im Laufe der Zeit verändern. Die Autorin hat das hierbei ziemlich gut dargestellt. Das Ende hätte ich so nicht erwartet und hat mich etwas traurig gemacht, da Teva so hart für sich und ihre Familie gekämpft hat. Dennoch war es ein guter Schluss, alle Fragen konnten geklärt werden und es gab ja auch sowas wie ein Happy End.Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm und flüssig, sodass man das Buch schnell lesen konnte. Das Einzige was mich zunächst verwirrt hat, waren die vielen Versionen von Teva. Aber je weiter man in der Geschichte drin ist, desto besser kommt man mit den verschiedenen Versionen klar. Auch die Handlungen der Mutter konnte ich teilweise nicht nachvollziehen und kam mir deshalb etwas unauthentisch vor.Alles in allem war es eine tolle Geschichte mit einer Idee, von der ich so noch nie gehört habe. Auch wenn auf dem Cover Thriller steht und wenn es so beschrieben wird, finde ich das es nicht wirklich etwas mit einem Thriller zu tun hat. Da hätte man die Teilung von Teva detaillierter, vielleicht blutiger, beschreiben müssen, aber so war es ziemlich harmlos. Also eher Science-Fiction als Thriller.

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  • einzigartige & innovative Idee

    Einzig

    -Favola-

    19. August 2017 um 23:16

    Schon wenn man die Inhaltsangabe liest, ist einem klar, dass "Einzig" ein sehr spezielles Buch ist. Die Idee ist grandios, aber kaum vorstellbar. Und so erlebt man im Prolog mit, wie die neue Teva im Körper erwacht, wie sie sich aus dem Körper von Fünfzehn herauskämpft.Die aktuelle Teva und Protagonistin ist Nummer Sechzehn. Sie lebt mit ihrer Mutter, ihrer jüngsten Schwester Eva und den jüngeren Ausgaben von sich in einem abgeschotteten Haus. Nur die aktuelle Teva darf das Haus verlassen, denn sonst würde schnell auffallen, dass irgend etwas mit diesen Schwestern nicht stimmt.Teva ist klar, dass auch sie nur ein Jahr lang ihr Leben leben kann, bevor sie von Siebzehn abgelöst wird. Doch das will sie unter allen Umständen verhindern.Allerdings spürt sie viel zu früh ein Kribbeln unter der Haut und bekommt Angst, dass Siebzehn viel stärker ist und sie verdrängt. Doch auch Fünfzehn bereitet Teva grosse Probleme. Diese ist im letzten Jahr mit Ollie zusammen gekommen und will ihren Freund unter keinen Umständen aufgeben oder mit Teva teilen. So findet sie einen Weg, aus dem Haus zu kommen und bringt Teva an der Schule in Erklärungsnot.Die Idee von "Einzig" ist frisch, spannend und einzigartig und weiss zu unterhalten.Kathryn Evans schafft es hervorragend, die Verzweiflung, den Wunsch weiterzuleben zu transportieren.Toll fand ich, wie die Autorin die unterschiedlichen Versionen charakterisiert hat. Obwohl es alles Versionen von Teva sind, ist doch jede anders und so bekommt man aufgezeigt, wie sich eine Person vom Kind bis zum Teenager weiterentwickelt.Als Leser verfolgt man gespannt die fortschreitende Handlung und macht sich gemeinsam mit der Protagonistin Gedanken über den Grund der Teilung.Sogar auf dem Cover steht der Begriff Thriller. Doch ich muss ehrlich zugeben, dass ich von diesem Genre wirklich nichts zwischen den Buchdeckeln entdecken konnte. Für mich ist "Einzig" eher eine dramatische Science Fiction Geschichte aus dem Blick einer Heranwachsenden (Coming-of-Age).Kathryn Evans konnte mich zwar fesseln und faszinieren, doch zwischendurch hätte ich mir doch noch etwas mehr Tempo, etwas mehr Spannung gewünscht. Einiges blieb mir zu oberflächlich und ich hätte gerne einen Abstrich bei Tevas 0815-Teenager-Alltag gemacht, um mehr Platz für die tolle Grundidee zu bekommen.Kathryn Evans Schreibstil ist schlicht gehalten und liest sich sehr angenehm und locker. Die Kapitel sind alle recht kurz, so dass man mit der Lektüre sehr rasch vorwärts kommt.Kathryn Evans wartet in "Einzig" mit einem einzigartigen Grundgerüst auf.Die Geschichte fasziniert und liest sich sehr flüssig und unterhaltsam. Meiner Meinung nach hätte man jedoch definitiv noch mehr aus dieser innovativen Idee herausholen können.(3.5 Sterne)

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  • Einzig (Kathryn Evans)

    Einzig

    LieLu

    13. August 2017 um 15:07

    Erschienen24. Mai 2017Seitenzahl: 386Verlag: Fischer Kinder- und Jugendbuch VerlagBroschiert: 12,99 €ISBN: 978-3733502973 Die Autorin Kathryn begann ihre Karriere am Theater, hörte jedoch dort auf, um eine Familie zu gründen. Sie ist außerdem Eigentümerin einer richtigen Obstfarm.. Ihre Kreativität lebt sie beim Schreiben aus. Ansonsten liebt sie Tanzen und Fechten, und ist finanzwirtschaftliche Koordinatorin für die »Society of Children's Book Writers and Illustrators«. Sie lebt auf ihrer Farm in Sussex. @Amazon Einzig Die sechzehnjährige Teva ist ein ganz normales Mädchen. Sie hat eine beste Freundin, Maddy, und einen Freund, den sie über alles liebt, Ollie. Doch Teva ist nicht, wie sie zu sein scheint. Ihr Leben wird nur 365 Tage dauern. Anschließend übernimmt eine neue Teva ihr Leben. Doch nicht nur das, auch ihre beste Freundin Maddy, ihren Freund, ihre Clique, ihre Familie. Dafür muss sie ihre Freunde anlügen und beide ahnen nicht, dass nur vorgibt, Teva zu sein. Denn auch sie hat von der vorhergehenden Teva, deren Leben übernommen. „Fünfzehn“, wie sie sie nennt, hasst sie seit dem, denn die jüngeren Versionen Tevas, werden für immer und ewig weggesperrt und dürfen das Haus nicht verlassen. Doch Teva ist, wie ihre Vorgängerversionen, nicht bereit, ihre Freuheit und Freunde aufzugeben. Leider scheint ihre Zeit abzulaufen, denn sie spürt bereits Nummer Siebzehn in ihren Adern… Fazit Ein unglaublich fesselndes Buch, welches mich bereits auf der ersten Seite fesseln konnte. Endlich mal wieder einen Thriller in der Hand, konnte mich das interessant gestaltete Cover und auch der Klappentext überzeugen. Als ich das Buch endlich in den Händen halten konnte, war auch die Oberfläche des Covers wirklich schön. Die ersten Seiten rasen nur so dahin und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Story selbst ist spannend, wie auch ziemlich strange und habe ich in dieser Art noch nie gelesen. Die Hauptprotagonistin Teva ist kein normales sechzehnjähriges Mädchen, wie sie es vorgibt zu sein. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen, was der Hintergrund des Buches ist. Die „Tevas“ überleben genau ein Jahr, dann scheinen sie ihre „alte Haut“ abzustülpen und eine neue Teva übernimmt ihr Leben. Die alten Versionen leben allerdings trotzdem weiter, zumindest im Normalfall. Sie dürfen allerdings das Haus nicht verlassen, da Tevas Mutter Angst vor den Konsequenzen hat. Über den Vater der Mädchen, erfährt der Leser zunächst nichts. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin, welche ich vorher noch nicht kannte, ist unglaublich ansprechend. Fesselnd, spannend und interessant. Bis zum Mittelteil konnte ich mir den Verlauf des Buches auch nicht vorstellen und vor allem das Ende blieb mir lange Zeit unerschlossen. Als es dann soweit war, fand ich das Ende gut gewählt, es hätte wohl auch keine andere Möglichkeit für die Geschichte gegeben. Teva ist eine sympathische Protagonistin, die, wie auch ihre Vorgängerinnen, nicht bereit ist, ihre Freiheit und ihr neu gewonnenes Leben, aufzugeben. Doch ihr läuft die Zeit davon und viel zu schnell scheint sie die neue Teva unter ihrer Haut zu spüren. Im Laufe des Buches lief es mir häufiger eiskalt den Rücken hinunter, allerdings weniger aus „Gruselgründen“, sondern eher aus Ekel. Das hat für mich leider weniger mit Thriller zu tun, sondern eher mit „Horror“ oder „Grusel“. Nichts destotrotz fand ich die Thematik sehr gut gewählt und vor allem neuartig und außergewöhnlich.

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