Einzig

von Kathryn Evans 
3,7 Sterne bei70 Bewertungen
Einzig
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (45):
Eldorininasbookss avatar

Absolut neu und was völlig anderes! Teilweise hätte ich mir andere Handlungen gewünscht, aber es war gut!

Kritisch (6):
Sandkuchens avatar

Interessante Idee, aber eigentlich gehts nur darum sich um einen Jungen zu streiten. DIE GANZE ZEIT!!!

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Inhaltsangabe zu "Einzig"

Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage.

Danach übernimmt jemand anderes dein Leben: deine Clique, deinen Freund – alles, von dem du meinst, dass es einzig und allein dir gehört …

Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Teva sie anlügt, an jedem einzelnen Tag. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt. Weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben.

Teva ist nicht bereit, ihre Freiheit und ihre Freunde aufzugeben, doch ihre Zeit läuft langsam ab. Nummer Siebzehn wartet nur darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Tee beschließt, dass es ein Ende haben muss. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle …



Eine einzigartige Mischung aus Thriller und Sci-Fi – und ein Pageturner ab der ersten Seite!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783733502973
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
Erscheinungsdatum:24.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 7 Monaten
    Einzig

    Lesegrund: 

    Bei diesem Buch hat die neuartige Idee direkt meine Neugier geweckt. Ich war sehr gespannt, wie die Autorin die Handlung gestalten würde.

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Teva. Teva ist sechzehn Jahre alt und scheint auf den ersten Blick ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr Freund Ollie und ihre beste Freundin Maddy ahnen, dass sie etwas verbergen könnte. Tatsächlich lügt Teva sie an jedem einzelnen Tag an, denn sie ist nur eine von vielen und bei ihr zuhause leben noch viele, jüngere Versionen von ihr. Diese Versionen wurden, nachdem sie ein Jahr lang so getan haben, als ob sie ein normales Leben hätten, weggesperrt. Teva ist nicht bereit ihre Freiheit und ihr Leben aufzugeben, aber Nummer Siebzehn wartet nur darauf, ihr Leben zu übernehmen ...

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Kathryn Evans ist ansprechend flüssig und leicht zu lesen. Er passt dadurch sehr gut zu dem jugendlichen Inhalt. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form aus der Sicht der Protagonistin Teva. 

    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir weitestgehend gut gefallen. Ich fand die Idee ansich schon klasse und aufgrund der verschiedenen Charaktere hatte die Autorin hier auch viel Spielraum. Teva ist eine interessante Protagonistin, der ich ihre Gedanken und Gefühle auch fast immer abgenommen habe. Bei den Nebencharakteren fand ich die Ausarbeitung durchwachsen, aber manche passten für mich gut in die Handlung. 

     

    Spannung: 

    Von der Spannung hatte ich mir hingegen etwas mehr versprochen, da das Buch ja ein Thriller sein sollte. Das war es für mich auf keinen Fall, aber es war dennoch eine interessante und teilweise auch dramatische Geschichte, die gute Unterhaltung bietet. Es gibt zudem auch Sci - Fiction Anteile, die die Autorin toll mit der übrigen Handlung zusammengeführt hat.

     

    Emotionen:  

    Die Emotionen werden in dieser Geschichte vorallem durch die Gefühlswelt der Protagonistin transportiert, aber es gab auch Momente, in denen ich mir als Leserin gedacht habe, was wäre, wenn ich das erleben müsste etc. Das hat mich zwar nicht tiefgründig gemacht, oder stark berührt, aber ich war durchaus stets an der weiteren Entwicklung interessiert.  

     

    "Einzig" ist ein Buch, welches bei mir vorwiegend durch die neuartige Idee punkten konnte. Zwar war es, in meinen Augen, kein Thriller, aber ich wollte immer gerne wissen, wie sich die Geschichte um Teva weiterentwickeln würde. Daher gibt es von mir 3,5 Rosen, die ich gerne auf 4 aufrunde.

     

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    _sarah_s avatar
    _sarah_vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Überraschende Wendung am Ende!
    So viele Tevas!

    365 Tage. So viel hat jede Teva, bevor die neue Version das Leben übernimmt und die Vorherige im Haus eingesperrt wird. Doch die sechszehnjährige Teva weigert sich, ihr Schicksal zu akzeptieren.
    Sie möchte ihr Leben behalten und nicht, wie die anderen Tevas, im Haus eingesperrt werden.
    Jedes Jahr wird eine neue Teva „geboren“, sodass die „alte“ Teva in ihrem Altersstand bleibt und nicht mehr altert. Sie bleibt zum Beispiel für immer 6. Somit darf auch niemand in der Öffentlichkeit sie sehen. Immer nur die aktuelle Teva darf in die Öffentlichkeit, denn sie altert. Doch auch sie wird nach höchstens einem Jahr von der neuen Teva abgelöst.
    Gelingt es der sechszehnjährigen Teva nicht, die neue Teva aus ihrem Körper zu vertreiben, wird sie abgelöst und dann bleibt sie für immer sechszehn und das möchte sie definitiv nicht.
    Sie möchte endlich ein Leben haben, ohne die Angst, dass sie von sich selbst vertrieben wird.

    Eine total gute und interessante Geschichte! Man weiß bis zum Ende nicht, wie es ausgehen wird und hofft mit Teva auf ein Happy End. Gerade das Ende hat mich darum mit einem offenen Mund dastehen lassen und das einzige, was ich nur denken konnte, war: „Das ist jetzt nicht ehrlich passiert, oder?“
    Auch mit 15 (der vorherigen Version von Teva) hofft man in gewissen Maßen mit. Man möchte, dass auch sie ein Happy End findet, auch wenn sie an manchen Stellen sehr egoistisch ist und keine Rücksicht auf Teva nimmt. In dem Punkt ist Teva jedoch ähnlich: Oft achtet sie nur auf das, was ihr selbst helfen kann und ignoriert dabei 15, die genauso sehr leidet.
    Im Verlauf des Buches entwickelt sich Teva, sodass sie mehr Rücksicht auf 15 nimmt und versucht sie zu verstehen. Das hat mir sehr gut gefallen, da es die Entwicklung der Charaktere deutlich zeigte. Dennoch konnte ich mich über die ganze Geschichte lang nicht mit Teva verbinden, keine der verschiedenen Versionen von ihr hat mich berührt. Eher haben sie alle meine Nerven strapaziert, weil ich sie manchmal einfach nur schütteln wollte. Dafür hat mir die Freundin total gefallen, durch ihre lockere Art, hat sie den Druck von Teva oft erleichtert und lustiger gemacht.
    Jedoch hätte man das Buch vielleicht bisschen kürzer fassen können, da ich vieles nicht so wichtig fand und viele dadurch vielleicht den Reiz an dem Buch verlieren, wenn sie es lesen.
    Für mich war es bis zum Ende spannend und vor allem Tevas Gedanken waren mitreißend: Bildet sie sich vielleicht ihre vorherigen Versionen nur ein? Existiert 15 gar nicht? Hat sie Krebs? Stimmt einfach nur etwas mit ihrem Kopf nicht?
    Diese Fragen reißen einen mit und lassen einen mitgrübeln, was mit Teva los ist- und wie man ihr vielleicht helfen kann.

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    simsas avatar
    simsavor 10 Monaten
    Tolle Idee, bedingt gute Umsetzung

    Der Horror für jeden Menschen.


    Du hast nur 1 Jahr Zeit für dein
    Leben. 1 Jahr, in dem Du sein kannst wie du bist und tun kannst, was
    du möchtest. Nach dieser Zeit wird jemand anderes für dich
    weiterleben und du hast alles verloren.


    Die 16 Jahre alte Teva ist genau so ein
    Mensch und ein halbes Jahr ihrer Zeit ist schon um. Dann wird ein
    anderes Ich für sie weiterleben, denn davon schlummern viele in ihr.











    Auf das Buch „Einzig“ von Kathryn
    Evans bin ich durch einige Booktuber aufmerksam gemacht worden. Immer
    wieder habe ich Rezensionen zu eben diesem Jugendbuch gesehen und als
    ich es dann in der Stadtbibliothek fand, ging es nicht anders, es
    musste mit nach Hause.





    Mich hat das Leben von Teva faszinierd.
    Natürlich nicht in dem Sinne, dass ich es für mich möchte, doch
    das Bewohnen von mehreren Seelen in einem einzigen Körper und
    lediglich die Chance auf ein Jahr Lebenszeit, war schon spannend.





    Was ich zu Beginn noch dachte war, dass
    sich nach eben diesem Jahr das eigene Ich auflöst und ein anderes
    Ich in diesem Körper weiterlebt. Das dies nicht passiert ist hier
    kein Spoiler, sondern auf den ersten Seiten schon zu lesen. Es gibt
    viele Tevas, für jedes Lebensjahr ist eine neue „geboren“ und
    eben diese führt das Jahr dann auch zu Ende. Die alten Tevas
    hingegen sterben nicht, sondern sind nur nicht mehr in der
    Öffentlichkeit zu sehen.


    Freaky? Ja das stimmt wohl!





    Und wir lernen schon auf Seite 1 die
    neue Teva kennen. Sie löst sich von der alten Gestalt und wir
    begleiten sie in ihrem Jahr. Dabei wird schnell klar, dieser Teenager
    denkt nicht einmal daran, nach einem Jahr in Rente zu gehen. Teva
    will leben, sie will ihre Freundschaften und ihre Leidenschaften
    nicht verlieren. Diese knappe Zeit, der Druck der auf ihr lastet und
    das Bemerken einer neuen innerlichen Persönlichkeit, macht das Buch
    interessant.





    Für mich war der Schreibstil von
    Kathryn Evans zwar gut, allerdings auch mit Längen. Ich hätte mir
    etwas mehr Lebendigkeit gewünscht und auch etwas mehr Schwung. Zwar
    geht es in der Geschichte voran, zum Ende hin war es für mich aber,
    als würden die Seiten knapp werden und es mussten viele Dinge auf
    den restlichen 50 Seiten verpackt werden.


    Auch die Auflösung und das Ende war
    für mich nicht zufriedenstellend. Ich hatte ganz ehrlich damit
    gerechnet, dass es einen Cliffhanger geben wird und dann das richtige
    Ende im nächsten Buch stattfindet, aber ich wurde eines besseren
    belehrt.





    Und ja, ich wünsche mir auch oftmals
    Einzelbücher. Aber hier hätte etwas mehr Tiefe und ein zweiter Teil
    der Geschichte gut getan, denn die Idee ist interessant und die
    Protagonistin war so in Ordnung, als das ich noch mehr von ihr lesen
    würde.





    Meine Abzüge gehen ganz klar auf die
    Länge zu Beginn von „Einzig“ und dann auf die vielen schnellen
    Ereignisse am Ende zurück.





    Sehr schade.





    Mein Fazit:


    Eine gute Idee, aber eine Umsetzung die
    mir nicht komplett gefallen hat. Zwar gab es einen guten Mittelteil,
    aber einen schwachen Anfang und ein überstürztes Ende.

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    Miriam-Annas avatar
    Miriam-Annavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Am Anfang nervte die Protagonistin einfach nur, hat sich aber zum Glück im Laufe des Buches erledigt. Nicht mein Favorit, aber lesenswert.
    Nicht mein Favorit, aber lesenswert.

    Der Inhalt

    Die 16-jährige Teva scheint von außen betrachtet ein ganz normaler Teenager zu sein. Doch niemand, nicht einmal ihre beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie, ahnt, dass zuhause nicht nur ihre Mutter, sondern noch mehr als ein Dutzend andere Tevas warten. Jede in einem Lebensjahr gefangen. Teva ist nicht bereit, ihr Leben nach nur 365 Jahren einer anderen, neuen Teva zu überlassen. Sie möchte eine Zukunft haben, ein normales Leben führen und kämpft für ihren Traum…

     

    Der Titel

    Die aktuelle Version von Teva möchte die einzige sein bzw. die letzte, die das Leben der vorherigen Version genommen hat. Oder, andersherum gesagt, anders als andere Menschen ist Teva nicht die einzige Version ihrer Selbst.

     

    Das Cover

    Ich würde sagen, eines der Mädchen ist die 16-jährige Teva, die andere steht für die anderen Tevas aus den früheren Jahren. Dass es sich praktisch um eine Spiegelung ihrer selbst handelt, wird auch am Cover deutlich: Am Schriftzug des Titels und an den Lippen des oberen Mädchens sieht man, dass die untere sich an einem See oder ähnlichem befindet.

     

    Die Protagonisten

    Die 16-jährige Teva steht als Protagonistin im Mittelpunkt der Geschehnisse. Anfangs war sie mir sehr unsympathisch, denn sie ist sehr auf sich bezogen. Ihre 15-jährige Vorgängerin hatte einen Freund, Ollie, denn die neue Teva – mitsamt allen anderen Freunden und ihrem ganzen Leben – übernahm. Sie kann die Eifersucht ihres 15-jährigen Ichs nicht nachvollziehen, reagiert aber selber sehr empfindlich, als diese sich nach ihrem Freund sehnt. Teva ist sehr selbstsüchtig, möchte unbedingt um ihrer selbst willen ihr Leben behalten und die Entstehung einer neuen Version verhindern. Aus einer Mücke macht sie besonders am Anfang einen Elefanten und sie nimmt alles, was andere tun bzw. nicht tun, persönlich. So wundert sie sich zum Beispiel, dass nach einem Tag Onlinepräsenz nicht schon hunderte von Leuten auf ihren Blog reagiert haben – sehr unrealistisch, diese Annahme… Im Laufe des Buches ändert sich jedoch ihre Sichtweise und sie nimmt immer mehr die Probleme der anderen Tevas wahr.

     

    Die Story

    Am Anfang konnte ich mich nicht recht mit dem Buch anfreunden. Das lag mit Sicherheit vor allem an Teva, mit der ich so gar nicht warm wurde. Das änderte sich zum Glück mit der Zeit, denn ich glaube, ansonsten hätte ich das Buch früher oder später aus der Hand gelegt.

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    nueans avatar
    nueanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr spannend und ganz anders als erwartet.
    Sehr spannend und ganz anders als erwartet.

    Klappentext:
    Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage.

    Danach übernimmt jemand anderes dein Leben: deine Clique, deinen Freund – alles, von dem du meinst, dass es einzig und allein dir gehört …

    Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Teva sie anlügt, an jedem einzelnen Tag. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt. Weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben.

    Teva ist nicht bereit, ihre Freiheit und ihre Freunde aufzugeben, doch ihre Zeit läuft langsam ab. Nummer Siebzehn wartet nur darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Tee beschließt, dass es ein Ende haben muss. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle …
    Cover:
    Das Cover finde ich sehr auffällig, der silberne Umschlag, die sich gegenüberliegenden, sich spiegelnden Gesichter und die große Schrift des Titels gefallen mir sehr gut.
    Meine Meinung:
    Den Klappentext fand ich so spannend, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste! Anfangs habe ich mich etwas schwergetan und ca. 100 Seiten gebraucht, bis ich ins Buch gefunden habe. Danach wurde es aber so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und an einem Tag beendet habe. Der Schreibstil ist spannend und mitreißend, sehr emotional und ich konnte mich in Teva´s Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Sie versucht ihr Leben zu erklären und es zu behalten. Dabei gibt es überraschende Wendungen und ich wusste bis zum Schluss nicht, wie es ausgehen wird. Die Charaktere sind gut gelungen, die 16-jährige Teva, die versuchen muss mit ihrer Situation zurechtzukommen, ihre beste Freundin Maddy, ihr Freund Olli, der sie etwas durchschaut, ihr Mitschüler Tommo der gern mehr für sie wäre, ihre Mutter, die Geheimnisse vor ihr hat und nicht zu vergessen der Rest ihrer „Familie“.
    Fazit: Ein wirklich spannendes Buch, mit vielen Irrungen und Wirrungen und einem unerwarteten Ende. 

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    miahs avatar
    miahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannendes Thema wirklich gut umgesetzt und interessant geschrieben, aber vom Ende hatte ich mir mehr erwartet.
    Einzig

    Inhalt:

    Teva ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einem großen Haus, gemeinsam mit vielen anderen Mädchen, die alle eine jüngere Ausgabe von Teva sind. Denn jedes Jahr an ihrem Geburtstag löst sich eine neue Version von Teva aus ihrem Körper heraus. Immer nur die „neueste Version“ darf das Haus verlassen. Die anderen bleiben eingesperrt. Zur Sicherheit. Doch die 16-jährige Teva will diesem Schicksal entkommen, aber ihr rennt die Zeit davon.

    Meine Meinung:

    Sechs Monate nach ihrer Ablösung beginnt die Handlung, die aus der Ich-Perspektive der 16-jährigen Teva erzählt wird. In der Zwischenzeit hat sie viel Zeit damit zugebracht, im Internet nach einer Lösung für ihr Problem zu suchen. Denn Teva möchte unbedingt verhindern, dass sich an ihrem Geburtstag eine neue Teva aus ihr herauslöst und sie damit in das Haus sperrt, dass die jüngeren Versionen nicht verlassen dürfen. Sie will ein ganz normales Leben, vergisst dabei aber, dass ihr Leben bereits in vollem Gange ist und ihr nicht viel Zeit bleibt.

     

    Das Thema ist wahnsinnig spannend und erschreckend zugleich. Die ganze Zeit fragt man sich natürlich, wie so etwas überhaupt möglich sein soll bzw. ob nicht doch etwas anderes dahinter steckt, und ob es einen Weg gibt, die erneute Spaltung zu verhindern. Tevas Mutter schweigt beharrlich und weicht ihren Fragen immer aus. Auch für sie ist die Situation nicht leicht. Immerhin muss sie eine ganze Bande Mädchen ernähren und versorgen, darunter auch die dreijährige Originalversion von Teva, die Eva heißt. Alle anderen Mädchen heißen nach dem Alter, in dem sie sind. Sie will nicht, dass die jüngeren Versionen das Haus verlassen, weil sie Angst vor der Reaktion anderer hat. Immerhin ist es ganz und gar ungewöhnlich, jedes Jahr eine neue Tochter zu bekommen, die älter ist als die anderen. Ich kann ihre Reaktion also durchaus verstehen.

     

    Im Haus kommt es immer wieder zu Streitereien, insbesondere zwischen Teva und Fünfzehn. Fünfzehn ist immer noch beleidigt, dass Teva ihr Leben einfach übernommen hat, vor allem auch ihren Freund Ollie. Sie fühlt sich bestohlen, weil Teva einfach da weitergemacht hat, wo Fünfzehn, von der Abspaltung gezwungen, aufhören musste. Es war sehr gut nachvollziehbar, wie sehr sich Fünfzehn wünschte, ihr Leben einfach weiterleben zu dürfen, zumal Teva es damit zu verschwenden schien, im Selbstmitleid zu versinken, weil sie einfach keine Lösung für das Problem finden konnte. Es bestimmt ihr Leben. Ich glaube fast, Fünfzehn hat „ihre“ Zeit besser genutzt?! Schade fand ich, dass die beiden Mädchen nicht wirklich zusammengehalten haben. Zu zweit wären sie effektiver gewesen. Aber das ist für Teenager wohl auch ganz normal und war daher nicht ungewöhnlich.

     

    Teva ist trotz allem ein sehr sympathisches Mädchen, aber ich fand ihre Recherche etwas zu unstrukturiert. Es dauert eine ganze Weile, bis sie mit neuen Ideen neue Wege geht. Manchmal war sie mir auch etwas zu blauäugig mit ihren Vermutungen. Da kam ich schnell dahinter, dass es nicht so sein kann, wie sie gerade denkt.

     

    Trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Es ließ sich sehr schnell lesen, da ich es durchgehend spannend und interessant fand. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und enden häufig mit kleinen Cliffhangern, sodass man immer weiterlesen will und gar nicht aufhören kann, bis das Buch schließlich zu Ende ist. Die Auflösung ist letztendlich interessant und nachvollziehbar, allerdings ist das Ende etwas schwach. Ich hätte mir da mehr gewünscht. Aber das Ende ist irgendwie auch wieder ein Anfang, was sicher interessant genug wäre, um es noch weiterzuverfolgen.

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    Lagoonas avatar
    Lagoonavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Absoluter Pageturner, ich bin total begeistert und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Einfach toll und superspannend.
    Absoluter Pageturner


    Dieses Buch war ein absoluter Pageturner. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen,  weil es so spannend war und habe die Seiten quasi nur so verschlungen.



    "Einzig" von Kathryn Evans ist im Fischer verlag im Flexiblen Einband erschienen und umfasst 368 Seiten.





    Worum geht es?



    Teva ist sechzehnjahre alt und geht zur Schule. Sie verbringt ihre Zeit hauptsächlich mit ihrer besten Freundin Maddy und ihrem Freund Ollie. Beiden gerecht zu werden ist manchmal zeitlich etwas schwierig, doch sie schlägt sich relativ gut durch's Leben, eben mit den ganz normalen Alltagsproblemen eines Teenagers. Zumindest sieht es nach Aussen hin so aus, denn Teva hat ein dunkles Geheimnis über das sie mit niemandem sprechen darf. Ihre Tage sind gezählt, denn wenn ein Jahr um ist wird eine neue Teva entstehen, ein neueres, älteres Ich von ihr selbst und ihr Leben übernehmen. Sie kann rein gar nichts dagegen unternehmen und muss tatenlos zusehen. Wie wird teva mit dem ihr auferlegten Schicksal wohl umgehen?



    Das alles erfahrt Ihr in "Einzig".



    Mein Fazit:


    Dieses Buch war für mich ein absoluter Glücksgriff und eine tolle Überraschung. Ich habe nicht erwartet so schnell durchzukommen und war von Teva's Geschichte mächtig beeindruckt. Ich war von Anfang an in ihren Bann gezogen und bin quasi nur so durch die Seiten geflogen. Mein Daumen geht ganz klar nach oben und ich gebe 5 gute Sternchen

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    cheesies avatar
    cheesievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannendes Buch mit schwachem Ende
    Wie Einzig will man sein?

    In dem Buch geht es um die 16 Jährige Teva. 
    Sechzehn ist die aktuelle Version von Teva und hat Fünfzehn das Leben "Gestohlen". Sie hat jetzt ein Jahr Zeit, ihr 'Leben' zu leben, bis Siebzehn hervor kommt. Dann ist das Leben von Sechzehn vorbei und die neue Version übernimmt dieses. 


    Das Buch thematisiert ein für mich neues Thema. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und so hatte man einen sehr schnellen und guten Lesefluss. 
    Teva ist ein sehr sympathischer Charakter. Man baut sehr schnell Sympathie auf und fühlt mit ihr mit. 


    Während des Lesens stellte ich mir die Frage, wie ich mich in solch einer Situation zurecht finden würde. Wie würde ich handeln, wenn ich wüsste, ich hätte nur begrenzt Zeit in meinem Leben? 


    Leider ist das Ende nicht ganz so gelungen wie der Rest des Buches. Aber dennoch würde ich es weiter empfehlen, sofern man nicht mir allzu hohen Erwartungen an dieses Werk ran geht. 

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    Caro2929s avatar
    Caro2929vor einem Jahr
    Wirklich einzig!

    Klappentext:
    "Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage. Danach lebt jemand anderes dein Leben weiter.
    Denn du bist nicht allein. Du bist nicht einzig. du bist nur eine von vielen. Und dir rennt die Zeit davon."


    Meine Meinung:
    Ich hatte keine Ahnung, auf was ich mich wirklich einlasse, als ich begonnen habe, dieses Buch zu lesen. Und ich muss einfach sagen, die Story konnte mich fesseln. Diese Art von Story war für mich persönlich neu und mal etwas ganz anderes, aber absolut interessant.
    Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm. Ich habe mich direkt in einem angenehmen Lesefluss befunden. Es ist zwar einfach geschrieben, aber trotzdem nicht langweilig, sondern absolut spannend. 
    Nach ca. dem 1/3 habe ich mich gefragt, ob es wirklich so ist, wie es zu sein scheint oder ob die Protagonist, sagen wir mal, um nicht zu viel zu verraten, an etwas "anderem" leidet. Dieser Gedanke hat mich durch das ganze Buch begleitet und zum Ende hin wurde ich auch vollends zufriedenstellend aufgeklärt. Ich war mir nie sicher mit was ich es wirklich zu tun habe...
    Die Protagonist ist ein Charakter, den man einfach nur mögen kann. Sie ist sehr authentisch beschrieben und erzählt auch aus ihrer eigenen Sicht, wodurch der Leser sich der Person auch sehr nahe verbunden fühlt, so dass er richtig mit ihr mitfiebert. 
    Kurzum eine einzigartige Geschichte, die sich zu lesen lohnt. 

    Fazit:
    Wer Spaß an "mysteriösen" Geschichten hat, ist hier absolut richtig aufgehoben. Klare Leseempfehlung. 




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    Jisbons avatar
    Jisbonvor einem Jahr
    Ein ungewöhnliches Leben

    "Einzig" ist die Geschichte von Teva, einem sechzehnjährigen Mädchen, das eine sehr ungewöhnliche Existenz führt. Jedes Jahr durchlebt sie eine Teilung, wird quasi automatisch erneuert, und die neue Version nimmt den Platz ihrer Vorgängerin ein, während die vorherigen immer zuhause bleiben müssen. Dieses Konzept fand ich sehr interessant; man kann sich gar nicht vorstellen, wie furchtbar es sein muss die Gewissheit zu haben, dass man nur 365 Tage leben wird und danach alles verliert, die Freunde, die Möglichkeit auf eine Zukunft, die eigene Freiheit. Die Autorin hat sehr eindringlich dargestellt, wie sehr die vorherigen Tevas unter dieser Situation leiden. Gerade Fünfzehn kann nicht damit umgehen, dass ihre 'Nachfolgerin' nun alles hat, was ihr gehört hat, ihren Freund eingeschlossen. Die Einsamkeit, der Verlust und die Angst, die Teva vor diesem Schicksal hat, sind die ganze Zeit präsent und es gibt einige erschreckende, berührende Szenen, die damit umgehen.

    Die ganze Zeit fragt man sich, wieso die Protagonistin sich jedes Jahr teilt, was passiert ist und ob dieser Prozess sich aufhalten lassen kann. Auf letzteres hofft man definitiv; Teva ist eine sehr sympathische, entschlossene und willensstarke Figur, die versucht zu kämpfen, egal, wie klein die Chance auf einen Erfolg ist und das hat mir imponiert. Die beklemmende Realität, dass auch sie alles verlieren könnte, war schwer zu akzeptieren. Wer will schon, dass liebgewonnene Charaktere leiden müssen? Deshalb war ich gespannt, wie die Autorin mit diesem Problem umgehen würde und auch, was aus den älteren Versionen werden wird, die alle klar eine eigene Persönlichkeit hatten und ebenfalls nicht verdienten, in einem Haus eingesperrt zu sein. Die Handlung war fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgehen wird.

    Das Ende hat mich leider ein wenig enttäuscht. Es war konsequent und hat zur Geschichte gepasst, auch wenn es mir nicht unbedingt gefallen hat. Gerade im Epilog ging mir in Anbetracht der vorherigen Ereignisse aber alles etwas zu schnell und zu glatt. Ich hätte gerne mehr über die Konsequenzen und den Prozess, der zu den Veränderungen geführt hat, erfahren, aber in Anbetracht der Umstände wäre dies schwer möglich gewesen. Von diesem Kritikpunkt abgesehen hat mir "Einzig" jedoch gut gefallen. Es ist ein erschreckendes Buch, das mich von Anfang an packen konnte.
    3,5/5 Sternen

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    Pressestimmen

    Eine spannende Geschichte mit Sci-Fi-Elementen der anderen Art. Das Buch kann und will man gar nicht mehr aus der Hand legen, […].

    Für mich ein absoluter Geheimtipp! […] Dieses Buch ist überraschend und einfach anders.

    Mich hat ›Einzig‹ absolut überzeugen können und ich bin begeistert von der Grundidee, die mir so noch nicht begegnet ist.

    eine brillante Lektüre, die mich komplett begeistern konnte. Ich hoffe bald mal wieder etwas Neues dieser Autorin in Händen zu halten!

    Das Gedankenexperiment hat sich gelohnt. [.] Lesens- und empfehlenswert.

    ›Einzig‹, durchaus kämpferisch geschrieben, ist ein Buch, das keine Antworten weiß, aber die richtigen Fragen stellt.

    eine gelungene Mischung aus Sci-Fi, Jugendthriller und Teenagerdrama. das Buch überrascht mit einer neuen und gruseligen Grundidee.

    ›Einzig‹ ist überraschend, fesselnd und anders als die üblichen Jugendthriller. Kathryn Evans verliert sich nicht in Klischees und konnte eine neue Idee perfekt umsetzen.

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