Kathryn Miller Haines Miss Winters Hang zum Risiko

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Inhaltsangabe zu „Miss Winters Hang zum Risiko“ von Kathryn Miller Haines

Broadway-Schauspielerin ohne Job, Detektivin ohne Lizenz - Bühne frei für Rosie Winter.

Um die Miete bezahlen zu können, bräuchte Rosie Winter – großes Talent und große Klappe – dringend mal wieder ein Engagement. Aber im Kriegsjahr 1942 sind die guten Rollen am Broadway schwer zu kriegen, und für die schlechten hat Rosie leider viel zuviel Temperament. So hält sie sich mit einem Job im Detektivbüro von Jim McCain über Wasser. Bis ihr eines Nachmittags die Leiche ihres Bosses in die Arme fällt.

Ein Krimi mit Witz, Herz und Spannung:

- Auftakt zur neuen Krimiserie um die schlagfertige Rosie Winter
- Bestseller der Independent Mystery Booksellers Association

Schlagfertig, amüsant und sehr unterhaltsam! Auf positive Art altmodisch und doch neu :)

— WortGestalt

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    Miss Winters Hang zum Risiko

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2015 um 06:20

    Rosie Winter hat es als Schauspielerin und Tänzerin gerade schwer. Engagements sind kaum zu bekommen, mal ist sie zu groß, mal zu selbstbewusst. Über Wasser hält sie derzeit die Aktenbearbeitung bei dem Privatdetektiv Jim McCain. Ein neues Engagement wäre allerdings dringend nötig, denn wer im Shaw House für Schauspielerinnen wohnt, muss regelmäßig eines vorweisen können, sonst fliegt sie raus. Kurz nach Weihnachten guckt ihr aus dem Aktenschrank der Chef McCain entgegen, erdrosselt. Die Polizei macht es sich gemütlich und hat wenig Lust, mehr zu ermitteln als unbedingt nötig. Rosie allerdings macht sich Sorgen. Die Ehefrau juckt der Tod überhaupt nicht, ein fremder Mann scheint sie zu verfolgen und ein anderer hockt unangemeldet im Büro und lässt sich kaum wieder vertreiben. McCain war -so behauptet der Mann- auf der Suche nach einem Dokument, von dem Rosie aber nicht näheres erfährt. Da das Dokument aber mit McCains Tod zu tun haben könnte, will Rosie mehr herausfinden. So viel Aufklärung muss der Ex-Chef wert sein. Es verdichten sich die Hinweise darauf, dass das verschwundene Dokument ein wichtiges Bühnenstück von Richard Fielding ist, einem eigenwilligen Autoren, der zum Theater ganz eigene Theorien hat. Rosie erhält überraschenderweise die Möglichkeit, Fieldings Arbeit näher kennen zu lernen. Als sie endlich wieder ein Engagement erhält, ist es just in einem seiner Stücke. Kann das Zufall sein? Rosie Winter ist eine selbstbewusste Frau mit ziemlich lockeren Sprüchen und sehr schlagfertig, selbst unter Anspannung beim Vorsprechen. Kann sie singen? "Wie ein Vogel." Kann sie tanzen? "Besser als die Pawlowa." Das Mundwerk funktioniert sogar dann, wenn ein Revolver auf sie gerichtet ist. Dank so viel Mumm in den Knochen kann Rosie fast immer hervorragend improvisieren, wenn sie sich zum Beispiel in ein Chefzimmer geschwindelt hat, aber die Ideen fehlen, wie es danach mit den Ermittlungen weitergehen soll. Ihr zur Seite steht die Zimmergenossin und beste Freundin Jayne, ein Gespann, das immer füreinander einstehen würde. Jayne hat mit ihren Engagements immer etwas mehr Glück, es sei denn, Schauspielkollegin Ruby Priest hat an den Besetzungslisten manipuliert. Ruby feiert ihre Erfolge weniger wegen ihres Könnens, sondern vielmehr wegen ihrer Kontakte und ihrer kleinen Intrigen. Ausgerechnet Ruby taucht im Fall McCain ungewöhnlich oft in Rosies Umgebung auf, darunter auch in dem Fielding-Stück, für das Rosie engagiert wurde. Nun muss obendrein noch die Frage geklärt werden, ob Ruby bloß da ist, um Rosie zu ärgern, oder ob sie mit dem verschwundenen Manuskript zu tun hat. Einziges Manko an diesem Buch ist das Ende, das eine leicht krude Auflösung offenbart. Zwar sind Tat und Motiv clever miteinander verknüpft, was aber nichts daran ändert, dass es ein bisschen zu merkwürdig geraten ist. Das kann Miller Haines definitiv besser. Auf der Haben-Seite steht dafür ein stimmiges Setting, nicht nur in der Theaterszene, in der sich Rosie bewegt, sondern besonders mit dem New York im Kriegsjahr 1942. Mit Lebensmittelmarken, Propagandapostern und Verdunkelung. Mit einer Bevölkerung, die zwischen abendlicher Zerstreuung und morgendlichem Durchsehen der Gefallenenlisten hin und her schwankt. Wer mit dem Ende nicht recht glücklich ist, sollte der Reihe auf alle Fälle eine zweite Chance mit dem zweiten Band geben.

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  • Eine echte Überraschung!!

    Miss Winters Hang zum Risiko

    WortGestalt

    02. December 2013 um 17:47

    Hätte ich gewusst, dass sich in diesem Buch solch eine schöne Geschichte verbirgt, hätte ich es sicher nicht so lange im Bücherregal stehen lassen. Kathryn Miller Haines erweckt in ihrem ersten Roman der Rosie Winter-Reihe eine Protagonistin zum Leben, die schlagfertig und keck und dabei total sympathisch ist. Die Figur wirkt nicht gekünstelt, belästigt den Leser nicht mit einfältigen Dialogen und hält sich nicht missglückten Pointen auf. Wenn Rosie Winters den Mund aufmacht, dann hat sie auch meist etwas erfrischendes zu sagen. Erfrischend ist auch die Zeit der Handlung. Der Krimi spielt in den Kriegsjahren 1942/1943 in New York und wirkt zumindest auf mich, als jemand, der damals nicht dabei war, sehr authentisch. Die Autorin geht auf viele Details ein, die das Leben damals geprägt und bestimmt haben und vermittelt so das Gefühl, als würde man in einem Schwarz-Weiß-Film in passender Garderobe durch das New York der 40-er Jahre streifen, die Dampfwolken über den Gullideckeln steigen auf, das Licht der Straßenlaternen bricht sich in den Pfützen der regennassen Straßen und man hört die Absätze der Schuhe auf dem Asphalt klackern. Kopfkino ist bei diesem Krimi garantiert und unterstützt so diese besondere Stimmung des Romans. Rosie Winter ist eine junge und begabte Schauspielerin, die in den Kriegswirren der 40er Jahre versucht, am Broadway Fuß zu fassen. Bis der große Durchbruch kommt, hält sie sich mit kleineren Engagements und Nebenjobs über Wasser. Neben der Not, ihre Miete bezahlen zu können, ist ihre Vorliebe für kriminalistische Groschenromane nicht minder Schuld an ihrer Anstellung als Assistentin in einem kleinen Detektivbüro. Ihren Chef, Privatdetektiv Jim McCain lernt der Leser jedoch nicht mehr kennen. Am Silvesterabend des Jahres 1942 findet Rosie ihren Chef tot im Büro. Die Polizei glaubt an Selbstmord, Rosie jedoch kommen einige Umstände spanisch vor. Als kurze Zeit später auch noch ein angeblicher Klient auftaucht und nach einem verschollenen Theaterstück fragt, dem Jim McCain angeblich auf der Spur war, geht Rosie ein paar Hinweisen nach, die sie bald in eine verstrickte Geschichte aus Familienfehden, Korruption, Betrug und Täuschung führen. Das alles vor dem Hintergrund des Theatermillieus bringt einen Krimi zustande, der irgendwie originell und positiv altmodisch ist. Der Autorin Kathryn Miller Haines, selbst studierte Theaterwissenschaftlerin, gelingt es, den Leser in eine ganz andere Zeit und in eine ganz andere Epoche zu entführen. Ich hatte beim Lesen großen Spaß an den Figuren, denn sie alle sind auf der einen Seite typisch für ihre Zeit und auf der anderen Seite unterhaltsam und neu für unsere heutige Zeit. Neben viel Witz, und zwar den cleveren, charmanten Witz bieten die Figuren um Rosie Winter das Bild eines stimmigen Ensembles, jeder ist hier genau richtig. Doch letztlich ist es Rosie selbst, die diesem Krimi eine ganz spezielle Note verleiht. Die ruhige Gangart der Geschichte muss einem liegen, wer eine straffe Erzählweise verlangt, wird hier nicht glücklich. Mit etwas Geduld und der nötigen Ruhe taucht man aber in eine wirklich lesenswerte Welt ein, die einen mitzureißen vermag! Ich bin sehr begeistert und werde bald mit dem 2. Band "Ein Schlachtplan für Miss Winter" weitermachen! Trivia: Die Kapitel in diesem Buch tragen allesamt Namen von Theaterstücken und Dramen, darunter Oscar Wildes "Ernst sein ist alles" und "Eine Frau ohne Bedeutung". Ein netter Einfall :)

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  • Rezension zu "Miss Winters Hang zum Risiko" von Kathryn Miller Haines

    Miss Winters Hang zum Risiko

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2010 um 21:02

    Ich muss sagen zu Anfang habe ich mir gewünscht, das Buch nie angefangen zu haben, da die ersten 4-5 Kapitel recht dröge sind und mehr Situationsbeschreibung als Handlung aufweisen. Daher zieht sich der Beginn extrem und wirkt langweilig. Da ich jedoch jedes Buch, das ich anfangen auch zu Ende lese, egal wie wenig es mir anfangs zusagt, habe ich natürlich auch dieses beendet und war froh es getan zu haben. Nach den ersten zähen Kapiteln wird es zunehmend spannender und irgendwann möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da man unbedingt wissen will wie es weiter geht. Es ist sehr interessant zu sehen wie die Hauptfigur, eine Frau, sich in Zeiten des 2. Weltkrieges durchsetzt und im wahrsten Sinne ihren Mann steht. Rosie Winter ist eine starke Persänlichkeit, die anscheinen zufällig zur Detektivin wird und ihre gesamte Umgebung in Atem hält. Aber nicht nur die Entwicklung der Hauptperson, sondern die Entwicklung der gesamten Geschichte ist spannen und interessant. Es ergeben sich immer wieder neue Wendungen, mit denen man nicht rechnet, die im Nachhinein aber logisch sind. Die Auflösung am Ende ist so simpel, dass man sie aber dennoch die gesamten knapp 500 Seiten über nicht begreift. Der Krieg, in welchem der Roman spielt, wird auch nicht außen vor gelassen, sondern immer wieder integriert.

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  • Rezension zu "Miss Winters Hang zum Risiko" von Kathryn Miller Haines

    Miss Winters Hang zum Risiko

    Nini61

    23. January 2010 um 12:41

    LANGWEILIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Sonst ist dazu nichts zu sagen...

  • Rezension zu "Miss Winters Hang zum Risiko" von Kathryn Miller Haines

    Miss Winters Hang zum Risiko

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2009 um 13:57

    Rosie Winter, eine sehr begabte aber momentan arbeitslose Schauspielerin, verdient sich ihr Geld noch nebenbei in einem Detektivbüro. Doch eines Tages findet sie ihren Chef tot auf. Dieser Tod bringt viele andere Ereignisse ins Rollen und Rosie und ihre Freundin Jayne sind mittendrin, in einer Suche nach einem Stück, das verloren gegangen ist. Doch am Ende kommt das heraus, was sich alle am wenigsten gedacht hätten. Das Ende hat mich zwar nicht so überzeugt (ich hätte mir doch lieber ein Happy-End für Rosie gewünscht), aber da nach dem Buchtitel "Rosie Winters erster Fall" auf Fortsetzung zu schließen ist, kann man noch hoffen, dass es sich aufklärt;) Trotzdem ein sehr gutes Buch für zwischendurch. Spritzig, witzig und ironisch schlägt Rosie sich bei der Suche nach dem verschollenen Stück. Man hat es leicht und schnell durchgelesen, und ich finde die Leichen in diesem Buch liegen einem nicht, wie sonst, so schwer auf dem Magen, ihnen kommt eher eine Nebenrolle zu. Für Hobbydetektive sehr geeignet;)

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  • Rezension zu "Miss Winters Hang zum Risiko" von Kathryn Miller Haines

    Miss Winters Hang zum Risiko

    Melli2505

    26. June 2009 um 19:12

    ...ich hatte schon nach 2 Seiten keine Lust mehr weiter zu lesen...der Erzählstil gefiel mir nicht und erschwerend kam hinzu, dass eine Freundin das Buch schon gelesen hat und es nicht so gut und sehr konstruiert fand. Mein SuB ist riesig, da hab ich keine Zeit und Motivation für Bücher, die mir nicht gefallen.

  • Rezension zu "Miss Winters Hang zum Risiko" von Kathryn Miller Haines

    Miss Winters Hang zum Risiko

    SASC

    24. May 2009 um 12:01

    "Miss Winters Hang zum Risiko" ist ein spannender Kriminalroman von Kathryn Miller Haines. Rosie Winter, Anfang 20 und im Kriegsjahr 1942 eher erfolglose Broadway Schauspielerin, versucht sich nebenbei etwas Geld als Sekretärin beim Privatdetektiv McCain zu verdienen. Allerdings fällt ihr zum Jahreswechsel ihr Boss tot in die Arme. Die Polizei hält es nur für einen Selbstmord, doch für Rosie Winter steckt mehr dahinter. Bei Aufräumarbeiten im Büro trifft sie dann auf einem ehemaligen Kunden ihres Bosses, der sie sofort auf dessen Auftrag aufmerksam macht und schließlich darauf ansetzt. Es geht um ein verschwundenes Theaterstück. Doch was hat die Witwe McCains und ein angeblicher alter Freund mit der ganzen Geschichte zu tun? "Miss Winters Hang zum Risiko" punktet nicht nur mit einer spannender Story, sondern auch mit spritzigen Humor, witzigen Wortwechseln und einer charmanten Hauptperson.

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