Kathryn Stockett The Help

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Inhaltsangabe zu „The Help“ von Kathryn Stockett

Drei ausergwönliche Frauen treffen eine außergewöhnliche Entscheidung Jackson, Mississippi, 1962: Die junge Skeeter ist frustriert. Nach dem Studium verbringt sie die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Sehr zum Missfallen der Mutter. Doch der Mann, mit dem ihre Freundinnen sie verkuppeln wollen, ist ein hochnäsiger Snob. Und dann ist auch noch ihr schwarzes Kindermädchen, bei dem sie stets Trost fand, spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Und um diesem Ziel näher zu kommen, verbündet sie sich mit zwei Dienstmädchen, die ebenso unzufrieden sind wie sie: Aibileen zieht inzwischen das siebzehnte weiße Kind auf. Doch nach dem Unfalltod ihres einzigen Sohnes ist etwas in ihr zerbrochen. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Und gemeinsam beschließen die drei außergewöhnlichen Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.

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  • Starke Frauen

    The Help

    suse9

    08. August 2017 um 15:53

    Skeeter kehrt nach dem Studium auf die heimatliche Plantage in Jackson (Mississippi) zurück und weiß nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Eins ist ihr aber mit Sicherheit klar: So enden wie ihre besten Freundinnen, mit Ehemann, wohlbehütetem Heim und niedlichen Kindern, will sie nicht. Zwar fühlt sie sich in deren Gesellschaft wohl und beneidet sie auch ein wenig um die häusliche Idylle, dennoch will Skeeter mehr. Sie will erfolgreich sein, ihre Interessen ausleben und nicht zuletzt das zu enggewordene Zuhause verlassen. Ein erster Schritt ist getan. Sie übernimmt eine Kolumne im Lokalblatt und erteilt Hausfrauen Tipps für Haushalt und Familie. Die eigene Unwissenheit auf diesem Gebiet kompensiert sie, indem sie sich Rat bei Aibeleen, der Haushaltshilfe ihrer Freundin, einholt. Was als locker leichte Geschichte beginnt, wird zunehmend dramatisch. Der Leser bekommt einen Einblick in das Leben der Haushaltshilfen, der schockiert und betroffen macht. Das Buch lebt durch die vielen kleinen Episoden, die authentisch wirken und niemanden unbeeindruckt lassen. Dennoch wirkt der Roman nicht deprimierend, auch wenn man sich fragt, ob sich wirklich so viel geändert hat. Mir gefiel das Buch sehr gut. Es ist humorvoll, ehrlich, schonungslos und dramatisch. Im Mittelpunkt stehen starke Frauen, aber auch solche, die verzweifeln, verletzen und verletzt werden.

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  • Unbedingt in Englisch lesen!

    The Help

    apfelkirsch

    Nach langer Überlegung habe ich mich entschieden, "The Help" nicht auf Deutsch zu lesen. Ich lese Bücher generell gerne in der Sprache, in der sie verfasst wurden. Schnell habe ich dann auch gemerkt, dass ich mich richtig entschieden habe. Kathryn Stockett gelingt es jedem Charakter seine eigene Stimme zu geben. Auch wenn der Dialekt anfangs schwierig zu verstehen ist (wenn man keine Übung hat, so wie ich ;)), lohnt es sich. Ich vermute das die deutsche Fassung hier leider ein wenig Authentizität verliert. Ich möchte gar nicht zu weit ausholen, aber ich bin sehr froh dieses Buch gelesen zu haben. Davon abgesehen, dass jeder Charakter lebendig und glaubhaft war (inklusive der Nebencharaktere) und ich es einfach nur genossen habe dieses Buch zu lesen, hat es mich schwarzer Geschichte sehr viel näher gebracht. 

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    • 3

    apfelkirsch

    13. April 2016 um 17:45
    LimitLess schreibt Es ist aber auch auf Deutsch mehr als lesenswert! <3

    Ja, das kann ich mir gut vorstellen :)

  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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    • 1047
  • The importance of the written word

    The Help

    Cattie

    11. September 2015 um 18:57

    "The Help" has been one of these books I was interested in, but that I wasn't sure I would like. When I finally picked it up, I regretted not doing it sooner. The book is set in Jackson, Mississippi in the 60s. Aibileen works for the white family Leefolt. As a colored woman, she has few rights, but she can't do anything to change that. When young Skeeter comes back from college and finds her own maid Constantine gone, she starts questioning things and decides to write a book. A book with a topic nobody has written about before: she wants to tell the story of colored maids serving white families, to let these women share their good and bad experiences. But if anyone would find out, the consequences would be dreadful. Aibileen is the main character and the calm anchor of the story. She is a strong woman who tells the child she looks after, Mae Mobley, that she is kind, clever and important everyday. Something, we should tell every child everyday. Aibi might not say much, but she has much to tell. Minny did the "terrible awful" and somehow I even knew about that before I read the book and it stuck. I admire Minny, because she keeps her family together, because she speaks her mind and because she cares, even if she might not show it. Together, these two ladies make an amazing lead. I can never understand, what their lives must have been like, or lives from real people living in similar situations. Both are brave and show the world that you musn't give up, that there is always hope and that you should try to make the world and its people better, even if it's just in telling a child that it is loved. Skeeter is pleasant as well, but her love story with Stuart and was nothing I needed to read about. Stockett's writing is simple but nevertheless fascinating. The chapters are told from different pov's (Aibi, Minny, Skeeter) and you can tell from the language as every person has their different way of telling their part of the story. Each story is different and unique, but they all are linked when they start writing the book together and I was as excited as the women to find out about the reactions of the people they wrote about. An important topic and wonderful writing make this book a 5 star read for me.

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  • Eine Geschichte von dessen Art es nicht genug geben kann

    The Help

    Sapientia

    Inhalt: Eindrucksvoll wird in Katryn Stockett's „ The help „ ( in deutsch „ Gute Geister „ ) die Geschichte dreier Frauen in Mississippi während der 60er Jahren erzählt. Aibileen ein Afro – Amerikanisches Dienstmädchen, welches sich liebevoll um die Kinder weißer Familien und dessen Haushalt kümmert und nach dem tragischen tod ihres einzigen Sohnes nun bei der Familie Leefolt sich um die kleine Mae Mobley kümmert. Molly, ein ebenfalls Afro – Amerikanisches Dienstmädchen und Aibileens beste Freundin, die gelegentlich kein Blatt vor dem Mund nimmt und sich sogar mit der konservativen und biestigen Tochter ihrer letzten Arbeitsgeberin Hilly Holbrook anlegt. Eugenia Phelan, von allen jedoch Skeeter genannt, ist die Tochter einer wohlhabenden Familie und während ihre Mutter sich nichts sehnlicher wünscht, das Skeeter bald unter die Haube kommt, träumt sie selber, die gerade mit dem Collage fertig ist, davon Journalistin zu werden. Ihr fällt immer wieder auf das farbige Angestellte anders behandelt werden als weiße, gerade zu menschenunwürdig. Dies missfällt ihr gänzlich und setzt sich in den Kopf ein Buch darüber zu schreiben. Dies geht jedoch nicht ohne die Entsprechenden Personen, die selber ihre Geschichte erzählen. Hilfesuchend wendet sie sich dabei an Aibileen und Molly, die nach anfänglichen zögern zustimmen und gemeinsam das Buch schreiben. Dabei kämpfen alle drei Frauen gegen die Vorurteile und den Rassismus ihrer Zeit an und es lässt eine besondere Freundschaft und neue Hoffnung entstehen.  Fazit:  Bevor ich das Buch gelesen hatte, hatte ich bereits sowohl im englischen, auch deutschen den Film geguckt. Schon als Film begeisterte mich die Geschichte, gerade weil das Thema Rassismus noch immer gesellschaftlich aktuell ist, wenn auch in einem anderen Ausmaß und es mich beeindruckte, wie diese drei Charaktere gegen die gesellschaftliche Norm in Mississippi trotzten und damit ein Zeichen setzten. Die Geschichte ist in der Ich-Form erzählt, einer eigentlich von mir nicht gerade bevorzugte Form. Doch passte sie in dieser Geschichte tatsächlich perfekt hinein und obwohl mein englisch eher mittelmäßig ist, lies es sich dennoch das Buch relativ gut lesen, was ich sehr begrüße. Nichts stört den Lesegenuss bei einem Fremdsprachigen Buch mehr als wenn man dauernd ein Wort nachlesen muss.  Die Geschichte ist lebendig erzählt, sehr einfühlsam, teils traurig, teils musste ich schmunzeln, dann wieder war ich erschüttert darüber wie unwürdig die Menschen dort behandelt wurden.  Auf jeden Fall eine lesenswerte Geschichte, von dessen Art es kaum genug geben kann um die Menschen zum nachdenken anzuregen. 

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    • 2
  • Was diese Geschichte auszeichnet:

    The Help

    Piranhapudel

    09. September 2014 um 17:32

    -Charaktertiefe: und zwar bei allen Personen. Die drei Protagonistinnen lernt man in ihren jeweiligen Kapiteln sowieso kennen und lieben. Aber auch die Antagonistinnen, von denen glücklicherweise nicht alle so böse und hinterhältig sind, wie man es nach den ersten Kapiteln erwartet hätte, bleiben ganz und gar nicht blass und zeigen so einiges in ihrem Innersten, das mir noch immer Gänsehaut bereitet. -Großes Emotionspotenzial: Auch die Charaktere an sich zeigen natürlich eine riesige Vielfalt an Emotionen, Ängsten, Hoffnungen (auch wenn sie sich dies viel zu wenig erlauben). Ein großes Potenzial an Emotionen lieferte ich aber auch selbst. Es gab selten ein Buch, bei dem ich mich so oft aufgeregt habe über die Ungerechtigkeit, Dummheit und Naivität so mancher Person in dieser Geschichte. Zum Lachen und Schmunzeln gab es zum Glück auch so einige Situationen. Genau dieses Emotionspotenzial hat diesem Buch das gewisse Extra gegeben. -Authentizität: Ich bin kein Experte, deshalb ist dies nur meine persönliche Einschätzung: Es hat sich echt angefühlt, auf jeder Seite. Es wurde nichts übertrieben, es gab kein künstlich erzeugtes Drama. Besonders die alltäglichen Situationen, die hier zuhauf geschildert wurden, hat die Geschichte für mich echt wirken lassen.

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  • "The Help" by Kathryn Stockett

    The Help

    Rinnerl

    What an impressing, touching and important book! A total must-read! I finished it yesterday and I'm still amazed by how much it got to me. 5 Stars and more.

    • 2
  • Leserunde zu "Schwimmen in der Nacht" von Jessica Keener

    Schwimmen in der Nacht

    Literatur

    Herzliche Einladung zur Leserunde "Schwimmen in der Nacht" Bei der Aktion "Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen" (http://www.lovelybooks.de/autor/Ursula-Poznanski/Die-Verratenen-973199320-w/leserunde/1091156024/) ist in der Woche vom 21.-27.6.2014 "Schwimmen" zum Thema erklärt worden, sodass ich gerne während dieses Zeitraums eine Leserunde zu "Schwimmen in der Nacht" anbieten möchte. Ich habe dieses Buch bereits in der "Romane-Challenge: Die Challenge mit Niveau" (http://www.lovelybooks.de/thema/Romane-Challenge-Die-Challenge-mit-Niveau-1070411652/1091357612/) als anspruchsvollen Roman vorgeschlagen, sodass wir im Rahmen dieser Leserunde diskutieren können, ob der Roman in die Challenge passt. Die bisherigen Rezensionen und Buchbesprechungen klingen sehr vielversprechend, hier eine kleine Zusammenstellung: - http://www.lovelybooks.de/autor/Jessica-Keener/Schwimmen-in-der-Nacht-1080667747-w/ - http://www.deutschlandradiokultur.de/roman-kleinbuergerliche-hoellenqualen.950.de.html?dram:article_id=277267 - http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?rubrik=60959&key=standard_rezension_51680961 Inhalt: In diesem Roman, an dem Jessica Keener 18 Jahre lang geschrieben hat, erzählt sie bewegend und in einer schönen, atmosphärisch dichten Sprache von einer durch ein tragisches Unglück heimgesuchten Familie, von der Sehnsucht, der Einsamkeit zu entkommen, und dem Aufbruch ins Leben. In der Rückschau erzählt die Hauptfigur Sarah Kunitz von den 70er-Jahren. Sarah ist fünfzehn und lebt mit ihrer jüdischen Familie in einer wohlhabenden Vorstadt von Boston. Ihr Vater Leonhard unterrichtet englische Literatur, die Mutter Irene, eine ätherische Gestalt, ist für ihre vier Kinder nie so ganz greifbar. Beide Eltern trinken gern und zu viel. Bildung wird großgeschrieben, Gehorsam ebenso. Regelmäßig stattfindende Dinner-Partys, Country-Club-Bekanntschaften und der herrliche Rosengarten beschwören den Schein eines glücklichen Lebens, können aber nicht über die Probleme in der Familie hinwegtäuschen. Die Ehe der Kunitz’, belastet von den cholerischen Ausbrüchen des Vaters und den Depressionen der Mutter, ist ein zuweilen liebevolles, aber explosives Gemisch. Die Kinder suchen in Musik, Literatur und Phantasiewelten Schutz. Als die Mutter bei einem ungeklärten Autounfall ums Leben kommt, drohen Vater und Kinder an diesem Verlust zu zerbrechen. Doch das Leben setzt sich durch. Sarah erlebt ihre erste Liebe und zunehmend befreien sich die Kinder aus der Isolation und der Umklammerung durch ihren Vater. Ein berührender und mit traumähnlichen Bildern durchzogener Roman über die Liebe und das Überleben. Der C.H.Beck Verlag stellt freundlicherweise 15 Leseexemplare für die Leserunde zur Verfügung, die ich hier vergeben darf. Wenn Ihr mitmachen möchtet, beantwortet mir bitte bis zum 31.05.2014 folgende Fragen unter dem Unterpunkt "Bewerbung": Welche Assoziationen habt Ihr beim Titel "Schwimmen in der Nacht"? Welche Erwartungen habt Ihr an den Roman? Die aktive gemeinsame Lesephase wird vom 21.6.-27.6.2014 stattfinden. Bedingung für den Erhalt eines Leseexemplares ist die Teilnahme an der Leserunde im genannten Zeitraum und das Verfassen einer Rezension bis zum 11.07.2014. Ich werde die Gewinner der Leseexemplare am 01.06.2014 verlosen und hier abends bekannt geben. Ihr könnt natürlich auch gerne mit Eurem eigenen Exemplar teilnehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Leserunde Fragen an den Verlag zu stellen. Ich werde die Fragen sammeln und nach Ende der Leserundenwoche gesammelt an den Verlag weiterleiten und die Antworten nach Erhalt veröffentlichen, sodass nach dem gemeinsamen Lesen noch die Möglichkeit einer anschließenden Diskussion besteht. Herzlichen Dank an den C.H.Beck-Verlag für die Unterstützung dieser Leserunde! Ich freue mich über eine rege Teilnahme und einen interessanten Austausch! Liebe Grüße, Literatur

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    • 394
  • Excellent geschriebener Roman über die Rassentrennung der 60er in den Südstaaten

    The Help

    Keethie

    21. March 2014 um 20:24

    Kathryn Stockett beschreibt durch einen bezaubernden Schreibstil die Rassentrennung in den Südstaaten aus Sicht verschiedener Figuren. Die Geschichte um Skeeter, eine junge weiße Frau, die die Erlebnisse der Dienstmädchen aufschreibt, scheint zwar unglaubwürdiger zum Ende hin zu werden, für mich machte die Qualität des Romans aber die Lebendigkeit der Figuren aus, mit denen man zu jeder Zeit mitgefühlt hat. Zwischendurch war mir, als könnte ich selbst den Staub der Baumwollfarm auf der Zunge schmecken. Auch finde ich den Slang der Dienstmädchen leicht verständlich, verglichen mit Klassikern des vergangenen Jahrhunderts (Faulkner etc.). Alles in allem ein berührender Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte und auch trotz der Thematik nicht durchgängig auf das Gemüt schlägt.

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  • Schönes Buch mit Schwächen

    The Help

    Saralonde

    28. December 2013 um 16:15

    Jackson, Mississippi, im Jahr 1962. Wie die meisten schwarzen Frauen in den Südstaaten der USA arbeitet Aibileen als Hausangestellte bei einer weißen Familie. Ihre Arbeitgeberin ist Teil eines Freundeskreises junger Frauen, die ihre menschenverachtenden Ansichten über die schwarze Bevölkerung vor den Augen und Ohren der schwarzen Hausangestellten offen äußern, vornehmlich Hilly, die eine Hygiene-Initiative einleiten will, der zufolge in jedem Haushalt eine eigene Toilette für die schwarzen Angestellten eingerichtet werden soll, da die ja Krankheiten übertragen usw. Eine der jungen weißen Frauen, genannt Skeeter, teilt diese Ansicht jedoch nicht und beginnt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie hat die Idee, die Geschichten schwarzer Hausangestellter aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Dazugezogen wird als Erstes Minny, eine Freundin von Aibileen, die aufgrund ihres Temperaments schon so manche Stelle verloren hat und auch momentan auf Arbeitssuche ist. Ich bin mit einer hohen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen und war von der ersten Seite an gefesselt. Weil ich die Hauptperson, Aibileen, sofort sehr mochte und das, was sie in der ersten Person erzählt, absolut aufgesogen habe. Zu diesem Zeitpunkt waren mir die Kritikpunkte an dem Buch noch nicht bekannt und so ließ ich mich komplett auf das Buch ein. Die Erzählung erfolgt abwechselnd aus der Sicht von Aibileen, Minny und Skeeter, mit Ausnahme eines Kapitels immer in der ersten Person und in der Gegenwartsform, was mich stellenweise ein bisschen irritiert hat. Die Kritik an dem Buch ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, daher möchte ich an dieser Stelle gleich darauf eingehen. Ich bin wahrlich kein Experte für die USA und diese, ja noch nicht lange zurückliegende, Zeit. Daher bin ich wie bereits erwähnt ziemlich naiv an das Buch herangegangen und dachte, es handelt sich um eine Geschichte, in der die fürchterliche Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung in dieser Zeit thematisiert und die typische Hausangestellte porträtiert wird. Wie man aber zum Beispiel im Open Statement der Association of Black Women (ABWH) nachlesen kann, wird das Los der schwarzen Frauen zu harmlos dargestellt, im Sinne der “Mammy”, die wir alle aus “Vom Winde verweht” kennen. Die Vorstellung finde ich ziemlich erschreckend, denn ich fand die Diskriminierung der Schwarzen, wie sie in “The Help” dargestellt wird, schon ziemlich krass. Hier muss ich jedoch gleich einräumen, dass Kathryn Stockett sich bewusst ist, dass das Thema in ihrem fiktiven Roman, und das ist er nun einmal und kein Geschichtsbuch, nicht ausschöpfend behandelt wird. Das wird in ihrem Nachwort deutlich, in dem sie schreibt: “I am afraid I have told too little. Not just that life was so much worse for many black women working in the homes in Mississippi, but also that there was so much more love between white families and black domestics than I had the ink or the time to portray”. Letzteres kann ich nicht beurteilen. Ein anderer Aspekt an dem Buch, der mich wirklich stört, ist, dass die schwarzen Frauen, insbesondere Aibileen, in starkem Dialekt sprechen, der auch entsprechend geschrieben wird. Alle Weißen sprechen hingegen die “Hochsprache”, was vor allem bei Celia Foote, die ihre Herkunft im sogenannten “White Trash” hat, sehr unglaubwürdig bzw. unverständlich wird. Ich muss gestehen, dass ich auf diese Tatsache erst durch eine Rezension bei Goodreads aufmerksam geworden bin. Ein weiterer Minuspunkt, ist, dass sich das Buch im Mittelteil viel zu sehr auf Skeeter und ihr Leben konzentriert. Das hat mich etwas geärgert, denn in meinen Augen müssten die schwarzen Frauen und ganz besonders Aibileen durchgehend im Vordergrund stehen und ich fand Skeeters romantische Verwicklungen beispielsweise nicht so wirklich fesselnd. Die ABWH bezeichnet das Buch unter diesem Aspekt sogar mehr als “Coming of Age”-Geschichte einer jungen Weißen. Glücklicherweise verschiebt sich der Fokus gegen Ende des Buchs wieder mehr in die richtige Richtung. Zusammengefasst: Das Buch hat größere Schwächen. Die Stärke des Buchs sind hingegen die wunderbar ausgearbeiteten Charaktere. Auch wenn Aibileen ein Klischee bedient, ist sie einfach wunderbar. Am meisten liebe ich, wie immer wieder ihr scharfer Verstand und ihre Intelligenz durchblitzt, etwa, wenn Skeeter sie fragt, ob sie ihr wirklich ein Buch von Sigmund Freud aus der “weißen” Bibliothek mitbringen soll: “You want a book by … Sigmund Freud?” “Oh, people crazy.” She nods. “I love reading about how the head work.” (S. 154). Die Figur der Hilly und ihre Schikanen kann man richtig schön hassen, und sie sorgt auch indirekt mit dem “terrible awful”, eine über weite Strecken geheime Sache, die Minny ihr “angetan” hat, für die notwendige Portion Humor. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen. Mein Fazit: Lest das Buch, es ist ein schönes Buch, aber lest es als fiktive Geschichte, die nicht die Realität darstellt. Seid euch beim Lesen bewusst, dass vieles schlimmer war als dargestellt.

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  • The Help

    The Help

    Valkyrie Kane

    I really only read the book, because a friend of mine recommended the movie to me. Since I didn’t have the time to go watch it, I thought I’d read it.   Truth is, I didn’t read it.   I DEVOURED it.   No, seriously. There wasn’t any time of day, you’d see me without that book. Even at work. That’s right. I actually risked my job by reading at my desk.   And I can rightfully say, that hasn’t happened to me in a very long time.   It’s not that the book is so full of action you just can’t stop. On the contrary. The story itself unfolds slowly and progressively, and in the beginning hardly anything “exciting” happens. But it’s still interesting to read and I think it’s also important, because – for me – it established the basis for the following events of the book.   Written from the POV of three different (or are they?) women, the beginning of the book conveys a feeling of what it was like to live in that particular time period at that particular place. The reader gets a feeling for those three main characters; their day-to-day life, their past, their friends, relations, hopes, dreams and, of course, problems.   I don’t think, the book would’ve captured me that much, without that “point of reference”.   In the course of the story things get from bad to worse, but I wouldn’t have gotten this sense of grave danger, of this serious peril to life, if Kathryn Stockett hadn’t started with explaining how things “normally” were – and had always been up until that period of time. I really feared for those characters.   Like I said before, the change in pace happens slowly and gradually, but I wasn’t able to put that book away right from the start.   Even if it was really a bitch to read.   I’m not a native English speaker, and reading all that text in early-sixties-help-slang was… challenging, to say the least. But after a while I got used to it, and – thankfully – it really wasn’t all that difficult anymore. Plus, whenever there’s a chapter told from Miss Skeeter’s POV, you get your “usual”, school-taught English for a break.   Anyway, I wasn’t deterred and it was more than worth it.   And since I’ve found the time to see the movie by now…   *SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS SPOILERS*   Yeah, well. Having read the book first, I don’t think anyone’s surprised that I didn’t like the movie that much. I mean, I get that they had to shorten a LOT, because otherwise they’d have had a, like, 10 hour movie or so, but… still. I think, they’ve shortened the wrong events. I mean, I hated how they’ve changed Skeeter’s mother, because imo she really didn’t deserve to be the “good” one at the end.   Plus, Mae Mobley was so, SO much more than just a poor, neglected child. Come on! The whole “Miss Taylor” thing? SO IMPORTANT! The whole Aibileen-slowly-trying-to-parent-Mae-Mobley-into-a-tolerant-and-open-minded-human-being thing? SO IMPORTANT! For that, they could’ve left out “The Boyfriend”, because in the movie he had no meaning at all. Or they could’ve cut half the scenes with Skeeter and her mother. Really.   Well, I guess they managed to get the gist of the book across, anyway, but that just wasn’t good enough for me. I’d rather read the book again.

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    • 3
  • Rezension zu "The Help. Gute Geister, englische Ausgabe" von Kathryn Stockett

    The Help

    JuliaO

    14. September 2012 um 17:28

    Der Stil war zwar an fangs sehr gewöhnungsbedürftig (nicht der eigentliche Stil der Autorin, sondern die Sprechart der Dienstmädchen), aber wenn man erst man in die Geschichte rein gefunden hat, dann kann man nicht mehr aufhören. Ich hätte dieses Buch vermutlich nie gelesen, wenn ich es nicht zu Weihnachten bekommen hätte, aber ich bin nachträglich sehr froh darüber von so einem fesselnden Roman mal von meinen Standart Genres weggerissen worden zu sein!

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  • Rezension zu "The Help" von Kathryn Stockett

    The Help

    samara

    24. August 2012 um 12:36

    Es ist lange her, dass mich ein Buch so sehr berührt hat, dass ich zeitweise Tränen in den Augen hatte. „The Help“ ist ein unheimlich kraftvolles, aber auch positiv emotional geladenes Buch über eine Zeit in den USA, die noch nicht lange zurück liegt, mir jedoch fast surreal vorkam. Das Buch regt zum Nachdenken an, fesselt von der ersten Seite an und ist in einem gut verständlichen Englisch geschrieben, wenn man sich einmal mit dem umgangssprachlichen Englisch angefreundet hat. :) Egal ob auf englischer Sprache oder auf Deutsch – dieses Buch gehört zu den Werken, die man gelesen haben sollte. Auch den Film kann ich empfehlen, er ist zwar ein wenig anders, aber für meinen Geschmack sehr gut umgesetzt.

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  • Rezension zu "(The Help) By Stockett, Kathryn (Author) Paperback on 05-Apr-2011" von Kathryn Stockett

    The Help

    gangiliki

    04. May 2012 um 00:17

    Fesselndes Buch über die Rassentrennung in Mississippi in den 60er Jahren. Schwarze Hausangestellte schildern den alltäglichen Wahnsin für eine weiße Frau zu arbeiten, die Kinder wie die eigenen aufzuziehen und zu lieben und trotzdem nie ein dankbares Wort zu hören.

  • Rezension zu "The Help" von Kathryn Stockett

    The Help

    konnichiwa

    18. April 2012 um 22:08

    Eine Frau sieht über den Tellerrand hinaus und ist sich nicht zu bequem gesellschaftliche Kritik zu üben, auch wenn Sie dadurche Probleme bekommen könnte.
    Sehr unterhaltsam und flüssig geschrieben.

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