Kathy Bartalsky Kathy - Im Schatten seiner Flügel

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Inhaltsangabe zu „Kathy - Im Schatten seiner Flügel“ von Kathy Bartalsky

Ein autobiographischer Tatsachenbericht. Es ist kaum fassbar, wieviel Leid eine Familie ertragen kann, und dennoch nicht zerbricht.

— Synapse11
Synapse11

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  • Rezension zu "Kathy, im Schatten seiner Flügel. Sie verlor alles und gewann das Leben" von Kathy Bartalsky

    Kathy - Im Schatten seiner Flügel
    Synapse11

    Synapse11

    18. January 2012 um 19:45

    Wie tief kann man fallen? Inhalt: Kathys Hobby ist Fallschirmspringen und sie heiratet Steve, einen Hubschrauberpiloten. Als dann auch Sohn Steven geboren wird, scheint das Familienglück perfekt zu sein. Ein Jahr später adoptieren sie die kleine Tochter Christina. Doch schon nach kurzer Zeit erkrankt Christina an Hirnhautentzündung und stirbt. Ihr Tod ist noch nicht einmal überwunden, da bekommt die Familie ein erneutes Adoptionsangebot und steht vor einer schweren Entscheidung. Hinzu kommt noch, dass Steve, der als Zeitsoldat gedient hat, erst versetzt, später entlassen wird. Das Leid der Familie ist auch eine Belastungsprobe für die Beziehung. Um der finanziellen Not zu entfliehen, ziehen sie nach Afrika. Steve kann dort bei der “Helimission” wieder als Hubschrauberpilot arbeiten. Das Glück währt nicht lange, denn Sohn Steven stirbt an den Folgen einer Vergiftung. Tapfer versuchen die Hinterbliebenen ihr Leben zu meistern. Kathy schreibt Tagebuch um ihren Schmerz zu verarbeiten. Dann kommt eines Tages auch noch die erschütternde Nachricht, dass Steve bei einem Hubschraubereinsatz tödlich verunglückt ist. Hat das Leben für Kathy noch einen Sinn? Trotz der Trauer lernt Kathy eine Hoffnung kennen, von der sie sich, über den Tod ihrer Angehörigen hinaus, geborgen und getragen fühlt. Meine Meinung: Das Buch ist ein autobiographischer Tatsachenbericht. Es ist kaum fassbar, wieviel Leid eine Familie ertragen kann, und dennoch nicht zerbricht. Die Geschichte ist mit viel Feingefühl geschrieben. Die Protagonisten wachsen dem Leser schnell ans Herz und man kann beinahe den Schmerz des Verlustes, aber auch die Freude, die jeder kleine Hoffnungsschimmer mit sich bringt, nachempfinden. Als Kathy ihren Mann, der dienstlich in Übersee war, besucht, sieht sie viel Kinderelend und ihre eigenen Probleme treten in den Hintergrund. “Manche Bilder aus dem Fernsehen kamen mir wieder in den Sinn, nur dass es jetzt nicht Bilder waren, sondern echte Menschen im echten Leben.” (S.52) Der Leser erfährt einiges über Gebräuche, Riten und Ahnenglauben der afrikanischen Menschen. Kathy fragt sich, wozu Gott all das Leid in ihrem Leben zugelassen hat. War es Strafe? Wofür? Oder gar seine Liebe um ihr Herz zu verändern? Es ist bewegend, Kathys Tagebucheintragungen, ihre Gedanken und tiefen Gefühle zu verfolgen. Kathy hat viel verloren, aber gelernt - man kann tief fallen, aber nie tiefer als in Gottes liebevolle und tragende Hände. Etwas verwirrend ist, dass sich die Namen des Ehepartners, Steve und der des Sohnes, Steven ähneln. Hier hätte ein Pseudonym das lesen erleichtern können. Davon abgesehen ist der Schreibstil jedoch fließend und gut lesbar. Meine Lieblingstextstelle: “Ich wußte, dass meine Schreie im ganzen Gästehaus zu hören waren, und deshalb war ich froh, dass ich in Afrika war. Dort ist es normal, dass man bei einer schlimmen Nachricht seinen Schmerz lauthals herausschreit und weint und klagt. Ich hätte auch gar nicht anders gekonnt. Hier können wir wirklich viel von den Afrikanern lernen. Bei uns heißt es viel eher einmal: ‘Alles in Ordnung, ich habe alles im Griff. Ich bin schließlich Missionar oder ...’ Warum geben wir nicht zu, wie weh es tut? Warum gestehen wir uns unseren Schmerz nicht ein? ” (S. 125) Fazit: Ein Buch mit Tiefgang, was bewegt und nachklingt. Voller authentischer Gefühle und Emotionen, ähnlich wie in “Die Hütte” von W.P. Young oder “Das Wunder von Billy Goat Hill” von Mark S. Morris

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