Kathy MacMillan Feuer und Feder

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Feuer und Feder“ von Kathy MacMillan

Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.

Atemberaubende Spannung, überraschende Wendungen und ein interessantes Ende machen dieses Werk zu einem unterhaltsamen Roman für Mädchen

— EmmyL

Gutes Buch für zwischendurch.

— Schnuggile

Tolles Buch!!!! Konnte nicht aus der Hand legen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine interessante Fantasystory, die zwar erst spät in Fahrt kommt, aber dann für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

— ConnyKathsBooks

Abgebrochen. Am Anfang vielversprechend, zur Mitte hin leider immer schlechter. Ende angelesen und ebenfalls nicht ok für mich

— CariFenegan

Ein schönes Buch mit kleinen Schwächen. Die Schrift wird toll inszeniert.

— jurina

Es hat etwas gedauert, aber dann konnte mich das Buch doch noch fesseln. Spannend bis zum Ende und interessante Wendungen.

— Starlet

Konnte mich nicht wirklich mitnehmen. Protagonisten blieben zu blass und mir war das zu viel Liebesgeschichte.

— ErbsenundKarotten

Ein kurzweiliger Jugendroman mit guter Botschaft!

— MrsAmy

Ein tolles Buch :D

— _bxxkxhxlxc_

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  • Verbotene Liebe zwischen einer Sklavin und ihrem Herrn

    Feuer und Feder

    EmmyL

    12. November 2017 um 21:38

    Mit fünf Jahren wird Raisa durch räuberische Quilaren von ihrer Heimatinsel entführt und versklavt. Ihre gesamte Familie fiel den Raubmördern zum Opfer. Als Tochter eines Weisen war es ihr vorherbestimmt, Schreiben und Lesen zu erlernen und das Wissen mit allen Menschen zu teilen. Die Quilaren hatten es bei ihrem Überfall auf die Vernichtung der Familien aller Weisen abgesehen. Nur durch eine List konnte Raisa überleben. Zehn Jahre später dient sie als Sklavin im Palast des Königs der Quilaren. Als eine neue Tutorin gesucht wird, um mit dem Prinzen die Schrift zu erlernen, fällt die Wahl auf Raisa. Dankbar tritt sie ihre Ausbildung an und verliebt sich während des Studiums in Prinz Mati. Die Liebe zwischen Herrscher und Sklavin ist jedoch sehr gefährlich. Offene Rebellion, Mordanschläge und hinterhältige Intrigen spalten das Volk. Raisa gerät zwischen die Fronten, wird zum Spielball perfider Politiker und rachsüchtiger Aufständischer. Der Roman wird von Raisa in der Ich-Form im Präteritum erzählt. Die Autorin entführt den Leser in die fiktive Welt einer weit entfernten Vergangenheit. Setting, Gesellschaftsstruktur und der Glaube an viele Götter erinnern an das Zeitalter des Griechischen bzw. Römischen Reichs. Die Quilaren bilden die herrschende Klasse in einer Sklavenhaltergesellschaft. Alle Sklaven werden als Arnath bezeichnet. Den Arnath ist es untersagt zu Lesen und zu Schreiben. Die Niederen Schriftzeichen stehen den Quilaren für Aufzeichnungen und Kommunikation zur Verfügung. Allein der König, sein Sohn und die Tutorin kennen die Zeichen der Hohen Schrift. Mit diesen Zeichen kann man Kontakt zu den Göttern aufnehmen. Während der gesamten Handlung befindet sich die Gesellschaft im Umbruch. Es gibt Meutereien, Aufstände und offene Kämpfe zwischen rebellierenden Sklaven und ihren Herren sowie Intrigen und Putschversuche unter den Ratsmitgliedern. Das Buch beginnt mit der Vorstellung aller Götter dieser Gesellschaft. Jedes Kapitel wird mit einem kurzen Abschnitt der göttlichen Geschichte eingeleitet. Je tiefer der Leser in die Handlung eindringt, umso intensiver wird die Verknüpfung mit den Göttern spürbar. Sowohl Raisas Erinnerung als auch die Schöpfungsgeschichte der Götter ist chronologisch erzählt. Je weiter sich die Geschichte dem Ende neigt, desto näher kommen sich die beiden Welten. Die Story nimmt am Anfang nur langsam Fahrt auf. Ab der Hälfte des Buches konnte ich jedoch die Augen nicht mehr von den Zeilen lösen. Atemberaubende Spannung, überraschende Wendungen und ein interessantes Ende machen dieses Werk zu einem unterhaltsamen Jugendroman für Mädchen ab 14.

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  • Ein Jugendbuch mit Fantasie, Göttern, einer Liebesgeschichte.

    Feuer und Feder

    Buchraettin

    10. October 2017 um 07:39

    Eine Welt mit scharfen Regeln. Ein Leben in einem Palast, bei dem kleinste Vergehen verherrende Folgen haben. Raisa ist eine Sklavin diesem Palast. Sie hat eine Begegnung mit dem Prinzen und bekommt nun eine neue Aufgabe, sie wird in der Schrift unterrichtet. Über den Kapiteln des Buches finden sich kleine Texte, die die Götter dieser Welt vorstellen. Das Buch beginnt rasant und auch spannend. Eine Hinrichtung. Es ist wie eine Art Paukenschlag für den Leser. Die Ich- Erzählerin berichtet nun von ihrem Leben im Palast. Sie lernt mit dem Prinzen die Zeichen einer Schrift, die eine Art Kommunikation mit dem Göttern ermöglichen sollen. Zu Beginn des Buches findet der Leser auch eine Übersicht über die Götter. Das hat mir gut gefallen, diese Götterwelt. Auch das in diesen kleinen Textbausteinen der Leser intensiver deren Geschichte kennenlernen kann.Auch die Idee mit der Schrift, das fand ich gelungen. Die Szenen, in der Bibliothek, die Götter, die Schriften, die vielen Zeichen, das hat mir sehr gut gefallen. Ich fand auch, dass die Geschichte im Laufe des Buches noch Fahrt aufnimmt und auch Spannung erzeugt wird. Natürlich ist in der Geschichte auch eine Liebesgeschichte verknüpft, die nahm mir manchmal zu viel Raum ein.Mir hat die Geschichte leider nicht so gut gefallen. Was mir fehlte war die durchgehende Spannung. Für mich plätscherte die Geschichte leider ein wenig. Ich fand es gab Szenen, da wurde mir zu viel auf ihre Verliebtheit eingegangen, das wiederholte sich, dann wieder die Szenen mit dem Schreiben. Mir nahm das zu viel Raum ein und ich hatte das Gefühl, die Geschichte tritt auf der Stelle und es bewegt sich nichts, so es für mich etwas schwer zu lesen war. Das machte mir nicht so viel Spass.Die Beschreibungen der Umgebung das hat mir gut gefallen, das war sehr anschaulich. Für mich war es einfach teilweise zu lang erzählt. Ich hätte mir die Geschichte ein wenig mehr komprimiert gewünscht, weil der Kern der Geschichte, der hat mir gut gefallen. Gerade zu Beginn des Buches dauerte es für mich zu lange, bis die Geschichte wirklich Fahrt aufnahm. Mir wurde zu sehr auf die Liebesgeschichte eingegangen und das nahm mir leider ein wenig den Spass am Weiterlesen. Für mich fehlte hier die durchgehende Spannung in der Geschichte, mich konnte das Buch auch im Verlauf leider nicht wirklich fesseln. Ein Jugendbuch mit Fantasie, Göttern, einer Liebesgeschichte. Für mich war es nicht so ganz nach meinem Lesegeschmack, aber ich denke, wer gern Jugendbücher mit einer Prise Magie und Liebesgeschichten mag, der sollte hier zugreifen. 3 Sterne

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  • Ein fantastische, magische und faszinierende Geschichte

    Feuer und Feder

    aly53

    24. August 2017 um 08:17

    An diesem Buch ist mir vor allem in erster Linie das Cover aufgefallen, das sehr gut mit dem Inhalt des Buches harmoniert. Der Klappentext machte neugierig und so begann ich mit dem lesen.Der Einstieg fiel mir jedoch gar nicht mal so leicht. Die Autorin hat eine sehr einnehmende, bildliche und leichte Art alles zu erzählen. Anfangs ist es noch sehr ruhig. Da man mit sehr viel Sorgfalt in diese Welt und ihre Charaktere eingeführt wird. Die Welt selbst ist sehr fantastisch gehalten. Es gibt sowohl Vor- als auch Nachteile zu entdecken, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.Wir erfahren dabei alles aus Raisas Sicht. Was auch gut ist, denn sie steht von allem im Fokus.Raisa selbst mochte ich von Anfang an. Eine sehr facettenreiche Persönlichkeit, die sehr interessant gestaltet ist. Raisa ist Sklavin und als sie nun zur Tutorin ausgebildet wird, ändert das nicht nur ihren Stand.Denn als Tutorin stehen ihr viel mehr Wege offen, als es bisher der Fall war.Besonders faszinierend war für mich die verschiedenen Schriftzeichen zu entdecken, die etwas sehr magisches und faszinierendes an sich hatten. Die Schriften selbst stehen im Zusammenhang mit den Göttern, dessen Ausmaß begreift man nach und nach immer mehr.Anfangs fand ich etwas schwierig , das man zum einen diese kurzen Textausschnitte am Anfang der Kapitel hatte. Denn es erzählt seine eigene Geschichte der Götter. Ich fand es interessant, aber dennoch hatte ich da zunächst meine Probleme, dies alles zu verbinden.Im Gegensatz dazu lernt man die Grundgeschichte kennen. Durch die vielen unterschiedlichen Namen brauchte ich zunächst Eingewöhnungszeit. Doch dann kam ein Punkt, als es um mich geschehen war und ich gar nicht mehr wegkam.Man ist so in dieser Welt mit all seinen Geheimnissen gefangen, das man gar nicht mehr wegmöchte.Neben Raisa spielt auch Prinz Mati eine große Rolle. Ich mochte seine frische und rebellische Art unheimlich gern. Er hatte etwas an sich, das Hoffnung schenkte und dem ganzen etwas sehnsuchtsvolles verlieh. Auch Mati trägt Träume im Herzen.Doch wird er es schaffen, diese umzusetzen oder macht er sich etwas vor?Daneben gibt es auch eine zarte Liebesgeschichte, die mir wirklich gut gefallen hat, auch wenn ich manchmal den Kopf schütteln musste, über Raisas Naivität.Abes es hat dem Ganzen mehr Leichtigkeit, Gefühl und ein Hauch von Zusammengehörigkeit vermittelt. Es war , als hätte man seine ganz eigene Blase erschaffen, in dem nichts anderes mehr zählt außer das Glück.Die Autorin wirft hier einen sehr interessanten Einblick auf die Sklavenhaltung und zeigt das ganze Ausmaß auch wirklich sehr gut auf.. Neben Raisas Vergangenheit , die sehr schmerzlich ist. Begreift und fühlt man, was diese Menschen durchmachen. Das Ganze Ausmaß an Leid und was es mit sich zieht.Freiheit gewinnt eine völlig neue Bedeutung, denn Raisa ist an einem Punkt wo sie sich entscheiden muss.Zwischen ihrer Liebe zu Mati und der Loyalität zu ihrem Volk.Besonders diese Zerrissenheit wurde sehr gut spürbar und hat dem Ganzen mehr Tiefe geschenkt.Man erlebt eine Raisa die eine enorme Entwicklung durchmacht und sieht dabei auch, wie sie daran wächst und an Stärke gewinnt.Das Ganze ist nicht ungefährlich für sie und fordert sie ein ums andere Mal.Die Handlung selbst wird  immer spannender und man steht mehr als einmal vor einer Weggabelung.Es ist abwechslungsreich, interessant und unheimlich faszinierend mit seiner Idee.Das letzte Stück wurde recht rasant und es gab Auftrieb, alle Fragen wurden beantwortet und damit fand es für mich zu einem guten Abschluss.Schlussendlich ein sehr interessanter Jugendroman der besonders mit seinen Schriftzeichen fasziniert.Die Grundidee ist gut ausgearbeit, hätte jedoch vom Spannungsbogen her noch mehr Biss vertragen können, da es zumeist recht ruhig zugeht.Nichtsdestotrotz jedoch ein sehr einnehmender Roman, der mich vollkommen mit seiner Welt und den inneren Konflikten in Atem halten konnte.Fazit:Feuer und Feder sticht nicht nur durch dieses wundervolle Cover hervor.Es erzählt eine wunderbare Geschichte, die recht abwechslungsreich gestaltet ist.Ich mochte vor allem Raisa und Mati unheimlich gern. Aber daneben erlebt man eindrucksvolle und faszinierende Schriftzeichen die das Ganze magischer und interessanter machen.Eine fantastische Welt, die viel zu bieten hat und auch einiges mit auf den Weg gibt.Ich hätte mir nur etwas mehr Action gewünscht und ein intensiveres Ausleben der Emotionen.Ein Buch, das ich jedem Fantasy Liebhaber ans Herz legen möchte.© magischemomentefuermich.blogspot.com

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  • Die Schrift der Götter

    Feuer und Feder

    ConnyKathsBooks

    19. August 2017 um 21:08

    Als die junge Arnath-Sklavin Raisa unverhofft zur Jung-Tutorin ernannt wird, ist sie überglücklich. Nun darf sie endlich schreiben lernen, ein Privileg, das im Reich der Qilaren nur Gelehrte, Könige und Tutoren besitzen. Prinz Mati, der ebenfalls noch in der Ausbildung ist, hilft ihr bei den schwierigen Schriftzeichen, mit denen man in Kontakt zu den Göttern treten kann, und die zwei kommen sich dabei immer näher. Eine verbotene und gefährliche Liebe beginnt, die beide bald vor eine harte Bewährungsprobe stellt. Denn es regt sich Widerstand unter den Sklaven, Rebellion droht und Raisa muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie kämpft."Feuer und Feder" stammt aus der Feder von Kathy MacMillan. Die amerikanische Autorin legt hier einen gut geschriebenen und faszinierenden Fantasyroman vor, bei dem es allerdings etwas dauerte, bis der Funke auf mich übersprang.Denn zunächst plätschert die Geschichte aus der Sicht von Ich-Erzählerin Raisa eher vor sich hin. Wir erfahren mehr über die Hintergründe der Sklaverei und über die Niedere und Hohe Schrift. Über Sotia, die verstoßene Göttin der Weisheit, die einst die göttliche Schrift allen zugänglich machen wollte und deren Mythos jedes Kapitel einleitet. Und wir erleben eine sich schnell entwickelnde Liebe, welche anfangs sehr in den Mittelpunkt rückt und mich zu diesem Zeitpunkt auch kaum berührte. Ein paar mehr anschauliche Details hätte ich mir ebenfalls ab und zu gewünscht. Erst nach einem reichlichen Drittel nimmt das Ganze an Fahrt auf. Die Rebellion spielt eine immer größere Rolle, es gibt so manche Überraschung und Raisa gerät nicht nur einmal in große Gefahr. Auch das Rätsel um ihr "Herzgedicht", ein Geschenk ihres verstorbenen Vaters, weiß zu fesseln. Denn noch kann Raisa die Schriftzeichen nicht deuten.Raisa ist zwar durchaus sympathisch, aber auch etwas widersprüchlich. Manchmal sehr naiv und leichtfertig, dann wieder mutig, klug und entschlossen. Eine Heldin, mit der man nicht so leicht warm wird, aber trotzdem immer mitfiebert, hofft und bangt. Später ist dann auch die Romantik zwischen ihr und Prinz Mati deutlich spürbar und das Paar konnte mich doch noch begeistern und bezaubern. Auf den letzten Seiten überschlagen sich dann fast die Ereignisse, denn Raisa macht eine entscheidende Entdeckung. Werden die Rebellen siegen und die jahrelange Sklaverei beenden? Gibt es ein Happy End für Raisa und Mati? Action, Spannung und Dramatik steigen; bis zum Schluss, der alles zufriedenstellend auflöst. Insgesamt kann ich daher "Feuer und Feder" empfehlen. Eine gelungene und originelle Fantasystory, die zwar anfangs etwas Durchhaltevermögen erfordert, aber dann für unterhaltsame Lesestunden sorgt. 4 Sterne von mir.

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  • Von der Wichtigkeit der Schrift

    Feuer und Feder

    MrsAmy

    04. July 2017 um 06:29

    Raisas Leben wurde gestohlen. In jungen Jahren musste sie erleben, wie Plünderer über ihre Heimat herfielen, ihre Eltern ermordeten und sie selbst als Sklavin verschleppten. Seither schuftet sie im Palast des Königs. Ihre einzige Erinnerung an zu Hause ist ihr Herzgedicht – allein sie kann weder lesen noch schreiben. Denn im Königreich ist es beides bei Todesstrafe den Sklaven und dem normalen Volk verboten. Nur Gelehrte dürfen die Niedere Schrift verwenden und der König kennt als Einziger die Hohe Schrift, um mit den Göttern zu kommunizieren. Doch dann wird Raisa als Tutorin auserwählt, die einem späteren Königsnachkommen, die Zeichen der Schrift näher bringen soll. Gemeinsam mit Prinz Mati taucht sie fortan in die Geheimnisse der schriftlichen Sprache ein. Doch Mati und Raisa kommen sich dabei näher als geahnt und die Sklaven des Reiches wollen sich endlich aus ihrer Unterdrückung befreien. Schwierige Entscheidungen liegen vor Raisa. Wird sie es schaffen, Kopf und Herz zu folgen? Oder bei dem Versuch zerrissen werden? „Feuer und Feder“ ist der erste Jugendroman von Kathy MacMillan. Solche Fantay-Einteiler sind ja bekanntlich recht selten. Das hier zugrunde gelegten Motive sine altbekannt und hätten wohl auch genug Stoff für eine Triologie ergeben, so aber ist die Handlung gedrängter und auf das wirklich wichtige reduziert – was absolut positiv zu werten ist. Der Leser begleitet Raisa über mehrere Jahre, allerdings hatte ich arge Probleme, das Fortschreiten der Zeit konkret zu erfassen. Am Anfang ist Raisa 13 bis 14 Jahre alt, zum Schluss wahrscheinlich Anfang 20. Ich hätte es gerne genauer gewusst. Man merkt jedoch die geistige Entwicklung von ihr. Zuerst klein, ängstlich und sehr Ich bezogen, wächst sie mit ihren Aufgaben, entwickelt ein Gespür für die Bedürfnisse der Gemeinschaft und findet ihren Platz im Gesellschaftsgefüge. Bei Prinz Mati war der Prozess des Erwachsenwerdens nicht so gut nachvollziehbar. Er erschien mir (vielleicht ist auch einfach der Name daran Schuld) sehr kindisch, blauäugig und an den Aufgaben eines zukünftigen Königs wenig interessiert. Erst sehr viel später wird er zu einem Mann von Format, der bereit ist, für seine Ideale einzustehen und Verantwortung zu übernehmen. Die Beziehung zwischen Mati und Raisa zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Das es sich hier um eine äußerst heikle Verbindung handelt, muss bei einem zukünftigen König und einer Sklavin sicherlich nicht erwähnt werden. Der Roman ist in einzelne Kapitel von angenehme Länge eingeteilt. Zu Anfang steht immer ein kurzer Ausschnitt aus der Geschichte der Götter. Wirklich innovativ fand ich, dass sich dieser kurzer Ausschnitt irgendwann mit der Haupthandlung kreuzte, sodass an dieser Stelle zwei Geschichten miteinander verschmolzen. Zudem hat es mir sehr gut gefallen, dass hier als wichtigster gesellschaftsumwälzender Aspekt (um etwas anderes, geht es ja bei solchen Büchern bekanntlich neben der Liebesgesichte nie …) die Bildung stand, die mit der Schrift ja in gewisser Form überhaupt erst möglich wird. MacMillans Schreibstil ist dazu sehr angenehm und hält die notwendige Balance zwischen Sachlichkeit und Detailreichtum. Die Geschichte an sich wird aus Raisas Ich-Perspektive erfahren. Kurzum: ein schöner Jugendroman mit guter Botschaft!

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  • Ich bin begeistert

    Feuer und Feder

    Blacksally

    11. June 2017 um 22:13

    CoverDas Cover des Buches ist ein echter Hingucker, die wunderschöne Feder, die von Flammen umspielt wird passt sehr gut zum Buch. Denn dort sind schreiben und lesen fast allen Menschen verboten. Nur ausgewählte dürfen schreiben und lesen, wie zum Beispiel unsere Protagonistin.ProtagonistenRaisa ist eine Sklavin, die eines Tages zur Tutorin ausgewählt wird. Sie soll lesen und schreiben lernen um irgendwann die Kinder des Königs zu unterrichten. Sie hat schon sehr viel in ihrem Leben mitgemacht, ihre Eltern wurden getötet und nur sie konnte fliehen. Man gönnt ihr alles gute was ihr passiert, denn so etwas mag man sich kaum vorstellen, das sie nicht völlig verstört ist grenzt für mich schon an ein Wunder. Raisa ist eine Protagonistin, die mir sofort sympathisch war. Ihre Handlungen und ihr Auftreten haben mir gut gefallen und ich konnte alles sehr gut nachvollziehen, was sie tat. Ich habe so sehr gehofft, das sie ihren größten Wunsch - ihr Herzgedicht lesen zu können - erfüllt und endlich weiß was das Schicksal für sie verborgen hält. Ob sie das allerdings auch wirklich schafft müsst ihr selbst lesen.Mati ist der Prinz des Landes und war mir ebenfalls sehr sympathisch. Er ist liebevoll und man merkt das er eher mit dem Herzen spricht und denkt, als mit dem Kopf, was für einen zukünftigen König zwar nicht unbedingt gut ist, aber als Person gibt es ihm viele Pluspunkte. Ich habe mich nicht gewundert das Raisa sich in ihn verliebt und habe mich, glaube ich, auch ein wenig selbst in ihn verliebt :)SchreibstilFür einen High Fantasy Roman kommt man sehr schnell in die Geschichte rein und findet sich auch in der Welt, in der das ganze spielt doch sehr schnell zurecht. Es wird im laufe der Geschichte aber auch alles sehr gut erklärt, damit keine Fragen offen blieben. Ich habe mich in dieser Welt sehr wohl gefühlt und konnte nachvollziehen warum alles so passiert wie es eben passiert. Auch die Charaktere waren unglaublich gut entworfen und man hat gemerkt das sich die Autorin wirklich Gedanken über ihre Protagonisten gemacht hat. An Spannung hat es ebenfalls nicht gefehlt und ich muss sagen ich war fast traurig als das Buch ausgelesen war. AutorinKathy MacMillan ist Schriftstellerin, Bibliothekarin, Dolmetscherin für amerikanische Gebärdensprache und Geschichtenerzählerin für Taubstumme. "Feuer und Feder" ist ihr erster Jugendroman und wurde durch ihre Faszination an der Macht der Sprache inspiriert. MacMillan lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und einer Katze namens Pancake in Owings Mills, USA.EinzelbewertungenSchreibstil 5/5Charaktere 5/5Spannung 5/5Ende 5/5Cover 5/5FazitEin Buch das ich jedem Fantasy- und Jugendbuchfan ans Herz legen kann. Die Geschichte fesselt den Leser und man kann nicht mehr aufhören zu lesen.

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  • Wow..

    Feuer und Feder

    _bxxkxhxlxc_

    09. June 2017 um 11:10

    Klappentext:Die Sklavin und der Prinz. Verbunden im geheimen Wissen um die Kraft göttlicher Zeichen. Doch je näher sie sich kommen, desto größer die Gefahr. Und einer von beiden wird zum Verräter werden...Zum Buch:Der Klappentext hörte sich für mich richtig gut an, weswegen ich mich auch entschieden habe an der Leserunde teilzunehmen, wo ich dann dieses Buch gewonnen habe. Nochmal vielen Dank dafür. <3Für mich war es ein schönes Buch.Meine Meinung:Ich fande, dass Buch toll. Der Schreibstil ist einfach perfekt. Gut zu lesen und trotzdem präzise und genau. Die Hauptprotagonistin Raisa ist mir sehr sympathisch gewesen und ich konnte immer nachvollziehen, wieso sie sich so entschieden hat.Cover:Das Cover ist wirklich wunderschön! *:*Fazit:Ein Buch, das man gelesen haben sollte! ;)~Susie

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  • Alles in einem Buch, ein Kampf, eine junge Liebe und die Hoffnung auf Veränderung

    Feuer und Feder

    Sharon89

    26. May 2017 um 11:09

    Das CoverWunderschön gestaltet und die Feder, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, wurde perfekt in Szene gesetzt. Die Farben harmonieren perfekt zueinander und der Titel verrät nicht zu viel, um was es eigentlich in der Geschichte geht.Meine MeinungSklaverei und Unterdrückung und die Macht der Worte, genau darum geht es in dem Roman von Kathy MacMillan. Raisa, ein junges Mädchen, dass mit der Gefangenschaft und Sklaverei aufgewachsen ist, muss ihre wahre Identität verstecken. Mati ist der Königssohn, der nicht ganz die Ansichten seines Vaters, dem König von Quilara teilt.Als Raisa von der Putzkolonne zur angehenden Tutorin aufsteigt, konnte sie es kaum erwarten die niedere Schrift der Hohen Schrift zu erlernen. Wieso sie die Schrift unbedingt lernen will, erfährt man auch schon relativ am Anfang der Geschichte.Durch die ganze Geschichte hindurch, zieht sich die Geschichte der Götter, was ich auch sehr interessant fand, jedoch hätte ich am liebsten noch mehr über die Götter und ihr Handeln erfahren, weil die Story an sich schon so gut war, dass es eigentlich ein eigenes Buch nur über die Götter hätte geben müssen. (Aber das ist nur meine Meinung ^^)Raisa wirkt authentisch und versucht auf ihr Herz zu hören und ist dabei immer wieder hin- und her gerissen zwischen ihrer Liebe zu Mati und der Treue zu ihrem Volk. Sie denkt viel darüber nach und macht dabei auch Fehler, deswegen ist sie mir wahrscheinlich auch so sympathisch. Leider verblassen alle weiteren Charaktere ein bisschen, weil man nicht all zuviel über sie erfährt. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe vor allem bei Mati gewünscht, Laiyonea ebenso. Sie ist permanent vorhanden, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, aber so wirklich viel erfährst du nicht von ihr.Kathy MacMillan hat einen sehr schönen Schreibstil und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es dabei teilweise gar nicht um den Roman geht, sondern um die Worte, die sie verwendet hatte. Sie hatte eine komplett neue Welt und neue Zeitrechnung erschaffen. Ihre tolle Schreibweise hatte dafür gesorgt, dass ich sofort in der Geschichte versunken bin.Die Spannung wurde immer wieder nach oben gepusht, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Geschichte entwickelt sich fortlaufend, so dass ich nicht das Gefühl hatte, es würde zu langsam voran gehen. Ein paar kleine Schwächen hatte die Geschichte, aber das ist nicht weiter schlimm gewesen. Es war ein tolles Lesevergnügen, dass ich immer wieder wiederholen würde. Trotz der kleineren Schwächen hat dieses Buch 5 von 5 Buchherzen verdient. ;)Ein Kampf voller Mut, eine Liebe voller Hoffnung und die Schrift der Götter, alles in einem Roman verpackt, macht dies zu einem wunderbaren und bezaubernden Buch, dass es definitiv verdient hat, gelesen zu werden.

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  • War ganz gut, konnte mich aber auch nicht umhauen

    Feuer und Feder

    mylittlebookworld

    23. May 2017 um 09:16

    Worum es geht:Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Quilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.[Quelle: Verlag]Was ich über ... denke:... die Geschichte und die Welt...Am Anfang konnte mich die Geschichte absolut fesseln und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ab der Mitte hat sich dies leider geändert. Wirklich langweilig war es nicht, aber irgendwie konnte mich die Story einfach nicht mehr so fesseln wie noch zu Beginn des Buches. Das Ende war dann wieder besser und konnte mich wieder mehr fesseln.Zudem hatte ich das Gefühl, dass man aus der Story noch einiges mehr hätte rausholen können und das Potential, dass dieses Buch hatte, nicht voll ausgeschöpft wurde.Viele Elemente der Geschichte sind nicht unbedingt neu, aber sie sind eben auch nicht schlecht umgesetzt worden.Dennoch gab es einige Elemente, die ich wirklich gerne mochte. So z.B. die Götter und ihre Geschichte und Raisa's geheimnisvolles Herzgedicht.... die Personen...:Raisa mochte ich Charakter sehr gerne. Sie will alles richtig machen, ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Mati und die Verantwortung, die sie gegenüber ihrem versklavten Volk hat und begeht dabei mehr als einmal einen Fehler, was sie meiner Meinung nach erst Recht sympathisch macht - sie ist ein Mensch der Fehler macht und nicht immer alles so geschafft bekommt, wie sie es gerne hätte. Dadurch ist sie für mich sehr greifbar und real gewesen. Leider bleibt Raisa einer der Charaktere, über die man mehr erfährt. Die anderen bleiben alle eher blass und einige wenige Dinge schienen sie komplett auszumachen.So wird bei Mati nur immer wieder betont, dass er der Kronprinz ist und zumindest eine etwas andere Sichtweise als sein Vater hat.Neben Raisa fand ich hauptsächlich noch Laiyonea ganz interessant..... der Schreibstil....:Ist flüssig und gut zu lesen, wodurch nicht nur der Einstieg in die Geschichte gut gelingt, sondern sich das Buch wirklich gut und auch recht schnell lesen lässt.... das Cover...:Finde ich wirklich schön, da es eher schlicht gehalten ist und endlich mal keine Person und kein Gesicht darauf abgebildet ist.Was mir am besten gefallen hat:Die Story war ganz gut, grade die Elemente mit der Göttergeschichte zu Beginn von jedem Kapitel. Zudem waren das erste und das letzte Drittel wirklich gut. Von den Charakteren mochte ich vor allem Raisa, aber auch Laiyonea mochte ich ganz gerne.Was mir nicht gefallen hat:An vielen Stellen ist das Buch doch eine typische YA Fantasy Story. Zudem bin ich der Meinung, dass das Potential der Idee zu diesem Buch nicht zu 100% ausgeschöpft wurde.Außerdem sind mir die meisten Charakter - und hier besonders Mati - zu blass geblieben.Bewertung: 4 von 5 SternenAlles in allem fand ich das Buch ganz gut, es konnte mich aber leider eben auch nicht komplett umhauen.Eine ganze Weile war ich mir nicht sicher, was genau ich von dem Buch halten soll - zwischenzeitlich habe ich zwischen 5 und 3 Sternen geschwankt, daher habe ich auch ziemlich lange für die Rezension gebracht.An sich kann ich das Buch schon weiterempfehlen, man sollte sich allerdings als Leser darüber im klaren sein, dass es sich hier um eine eher typische YA Fantasy Story handelt, in der vor allem einzelne Elemente hervorstechen.

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  • Story ist nicht neu, einzelne Elemente machen die Geschichte bedingt lesenswert

    Feuer und Feder

    faanie

    21. May 2017 um 10:13

    Feuer und Feder ist der erste Teil einer zweiteiligen Buchreihe, die sich im englischen Original Sword and Verse nennt. Da die Autorin anfangs plante, nur ein Buch zu schreiben, ist die Geschichte des ersten Teils in sich abgeschlossen und ohne Cliffhanger. Man kann dieses Buch also lesen, ohne lange auf eine Fortsetzung warten zu müssen. Teil 2 ist dann wohl die Geschichte aus Teil 1, aber aus der Perspektive eines anderen Charakters.Der Klappentext umschreibt die Situation Raisas eigentlich ganz gut. Hin- und Hergerissen zwischen ihrer Liebe zum Kronprinzen Mati und ihrer Verantwortung gegenüber ihrem Volk, versucht Raisa eine Brücke zu schlagen und niemanden zu enttäuschen. Leider gelingt ihr das nur leidlich, macht sie aber als Hauptcharakter sympathisch, da sie dadurch nicht unfehlbar wirkt. Raisa ist eigentlich auch die einzige, die wir besser kennenlernen, die anderen Charaktere bleiben blass und wir wissen eigentlich so gut wie nichts über sie. Das fehlt mir etwas, macht das doch eigentlich auch ein Buch aus.Kathy Macmillans Schreibstil ist flüssig und bodenständig, der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos. Die Story an sich ist dann okay, das Potential wurde meiner Meinung nach nicht wirklich ausgeschöpft. Die immer wieder in Büchern auftretende Zerissenheit zwischen der verbotenen Liebe und den Verpflichtungen dem eigenen Volk gegenüber ist keineswegs neu und zeigt eigentlich, wohin die Reise gehen wird. Das finde ich sehr schade. Einzig Raisas geheimnisvolles Herzgedicht, ihre Herkunft und die Involvierung der Götter machen das Buch zu etwas besonderem. 3 Sterne für eine alte Story, die allein durch einzelne Elemente bedingt lesenswert wird. Ob ich die gleiche Geschichte aus der Perspektive eines anderen Charakters lesen möchte, kommt darauf an, wen sich die Autorin als Erzähler herauspickt. 

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  • Zu oberflächlich

    Feuer und Feder

    Mizuki

    14. May 2017 um 18:30

    Inhalt:Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten. Cover:Ich finde das Cover wirklich sehr cool und für mich war es ein Eyecatcher, der mich überhaupt dazu brachte, das Buch genauer anzusehen.Meine Meinung:Das Buch fängt spannend an und rahmt mit dem Schluss die Geschichte perfekt ein. Allerdings verschwindet diese Spannung und so war es in der Mitte immer wieder echt fad, da nur eine Liebesszene der nächsten Liebesszene folgte und ich das Gefühl hatte die Geschichte steht still.Das hat sich allerdings die letzten 200 Seiten zum Glück geändert, da auf diesen echt viel passierte.Die Grundidee, das Schrift ein Privileg ist, finde ich sehr spannend und deswegen hatte ich mir sehr viel erhofft, auch die Welt und die Göttergeschichten fand ich sehr gelungen.Aber leider war alles andere sehr typisch Jugendbuch, eine Liebe, die nicht sein darf, eine Protagonistin, die nicht weiß, was sie will, die typische zu radikale Rebellengruppe, es war alles so, dass ich dachte: "Ach, das habe ich alles schon soo oft gelesen!", was echt schade ist.Zudem waren die Protagonisten zudem so typisch und oberflächlich, vor allem Raisa war mir viel zu naiv, echt nervig und ich habe sie oft nicht verstanden.Toll fand ich wiederum Laiyonea, denn ihr Charakter konnte mich immer wieder überraschen.Auch das Ende blieb nach dem streckenweise faden Mittelteil, zu kurz und mir war der Konflikt viel zu schnell und einfach gelöst.Fazit:Ein typisches Jugendbuch, dem es an Tiefe und Ausarbeitung fehlt, das aber auch eine tolle Grundidee hat.

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  • viel Bekanntes mit ein paar neuen Überraschungen

    Feuer und Feder

    Normal-ist-langweilig

    12. May 2017 um 19:07

    Meine Meinung: Als ich den Inhalt gelesen habe, war ich mir nicht ganz sicher, ob ich das Buch lesen möchte. Eine Sklavin verliebt sich in den Prinzen und er sich in sie! Dieser Plot ist nicht neu und habe ich schon gefühlte 1000 mal gelesen. Sie dürfen sich nicht lieben -auch nicht neu! Einer von beiden, meistens der von niederem Rang, schließt sich Rebellen oder Widerständlern an – und siehe da, auch so etwas bekommt der Leser hier serviert… Wenn nicht die begleitende Geschichte rund um die geheimen Schriftzeichen, die Entschlüsselung eines wichtigen Dokuments und die Involvierung der Götter gewesen wäre, ich denke, ich hätte „Feuer und Feder“ nur zu einem Drittel gelesen. Denn das erste Drittel ist richtig gut. Emotional, spannend, überraschend und actionreich. Das zweite Drittel dagegen dümpelt leider nur so vor sich hin, so dass ich mich teilweise wirklich zum Lesen aufraffen musste. Das letzte Drittel und das Ende haben mich dann aber wieder für die Durststrecke entschädigt, da Raisa hier zur Höchstform aufläuft  und es doch auch hier unvorhergesehene Wendungen gibt. Ich finde das Ende außerdem äußerst gut gelungen und passend! Von den Charakteren her fand ich neben Raisa noch Laiyonea sehr interessant! Der Prinz blieb meiner Meinung nach etwas blass!

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  • Könnte etwas mehr Pfeffer vertragen, war aber dennoch ein schönes Leseerlebnis

    Feuer und Feder

    Skyline-Of-Books

    11. May 2017 um 19:54

    Klappentext „Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.“   Gestaltung Ich finde das Cover wunderschön, denn mir gefällt vor allem die brennende Feder richtig gut. Zum einen passt sie hervorragend zum Titel der Geschichte und zum anderen sieht sie einfach cool und aufsehenerregend aus. Die Hintergrundfarben aus braun und einer Art beschriebenem Pergamentpapier, das nach unten hin heller wird und verwischt, ergänzt das Covermotiv perfekt, denn im Buch spielt Schreiben eine wichtige Rolle.   Meine Meinung Auf dieses Buch bin ich zuallererst aufgrund des grandiosen Covers aufmerksam geworden. Als dann auch der Klappentext sehr verlockend klang, kam ich nicht umhin, das Buch lesen zu müssen. Vor allem die besondere Bedeutung des Lesens und der Schrift hat mich fasziniert, denn diese Tätigkeiten sind eng verbunden mit den Göttern, da man durch die Hohe Schrift mit ihnen in Kontakt treten kann.   Die Autorin Kathy MacMillan hat sich hierbei etwas ganz Besonderes ausgedacht, denn der Leser erfährt an jedem Kapitelanfang etwas über die Legenden der Götter in einem kleinen Textausschnitt. Dies ist natürlich nicht ganz unwichtig für die Handlung. Zudem ist es auch sehr spannend und interessant, wie intensiv die Autorin sich Gedanken über die Gottheiten gemacht hat und wie sie dies mit der Handlung rund um Protagonistin Raisa verbindet.   Ich fand den Grundkonflikt des Buches auch sehr spannend, denn Raisa ist hin und hergerissen zwischen ihrer Liebe für Mati und ihrer Loyalität zu ihrem Volk, dem sie gerne helfen würde, der Unterdrückung zu entfliehen. Liebe und Rebellion sind mittlerweile natürlich keine neuen Handlungselemente mehr, aber nichtdestotrotz mochte ich den Aspekt an dieser Geschichte sehr gerne, weil sich die Probleme immer mehr verschärfen und es für Spannung gesorgt hat. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass mir diese Spannung ziemlich gestreckt vorkam.   Gerade die erste Hälfte des Buches, die sich vorrangig mit Raisas Alltag, ihrer Ausbildung und ihrer Liebesbeziehung befasst, kam mir sehr gedehnt vor. Hier hatte ich manchmal etwas Mühe am Ball zu bleiben, da ich mir angesichts des drohenden, im Klappentext angedeuteten Konfliktes mehr Action erwartet hatte und auch gehofft hatte, dass diese früher eintreten würde. Doch „Feuer und Feder“ wird eher langsam erzählt und die Spannung nur langsam gesteigert. Ab und an gibt es mal einen kleinen Spannungshöhepunkt, der für etwas Aufregung und Adrenalin beim Lesen sorgt, aber dennoch war mir das Buch manchmal etwas zu langgezogen. Abgesehen davon gefiel mir die Idee von „Feuer und Feder“ aber richtig gut und ich habe das Buch gerne gelesen, um zu erfahren, wie es mit Raisa und Mati ausgehen würde.   Gerade Mati mochte ich sehr gerne, denn er ist lebensfroh , klug und richtig nett. So einen Mann wünscht man sich doch an seiner Seite! Mein Herz hat er jedenfalls zum Schmelzen gebracht und zusätzlich ist er auch noch ein Kronprinz, wer kann da schon nein sagen? Gleichzeitig merkt man ihm auch seinen Wunsch nach Veränderung an, wodurch er noch mehr Facetten als die des Prinzen erhält. Raisa ist auch keine gewöhnliche Sklavin, sie erhält eine ehrenvolle Aufgabe und ist voller Stolz. Im Verlauf der Handlung entwickelt sie sich zu einer starken, aber leider auch streckenweise naiven Persönlichkeit weiter.   Fazit Für mich war „Feuer und Feder“ ein wunderbares Fantasyabenteuer, das zwar etwas in die Länge gezogen war und das etwas mehr Action hätte vertragen können, aber gerade die wunderbare Welt, in der das Buch spielt, hat mir sehr gut gefallen. Die Götterlegenden hat die Autorin sehr schön ausgearbeitet und spannend mit der Handlung um die Protagonisten verwoben. Auch wenn die Handlung nicht vor Rasanz sprudelt, so ist sie dennoch sehr wortgewandt und angenehm erzählt, sodass das Lesen trotzdem zu einem Vergnügen wird! 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 1. Feuer und Feder 2. ??? (erscheint voraussichtlich 2018 auf Englisch)

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  • Wörter sind stärker als das Schwert - Rezension zu Feuer und Feder

    Feuer und Feder

    sternenwort

    29. April 2017 um 14:57

    Ich habe das Buch gerade frisch gelesen und musste erst mal meine Gedanken sortieren. Zuerst zu den Figuren:Raisa erhält als Sklavin die Ehre, zur Tutorin auserwählt zu werden und die Hohe sowie die Niedere Schrift zu erlernen. Sie soll später den nächsten Prinzen unterrichten und ihm die Zeichen beibringen, damit er in Kontakt mit den Göttern treten kann. Nur die Königsfamilie kann die Hohe Schrift lesen und Schreiben, während die Schreiber und die Priester, Händler etc nur die Niedere Schrift beherrschen. Gemeinsam mit dem jungen Prinzen Mati sitzt sie im Adytum und lernt zu Schreiben. Alles, was Raisa schreibt, wird anschließend verbrannt, weil es nur dem König gestattet ist, die Schrift zu bewahren. Raisa muss viel nachholen, denn sie ist älter als normalerweise, als sie zur Tutorin auserwählt wird. Ihre Vorgängerin wurde hingerichtet, weil sie den Rebellen geholfen hat und Raisa muss jetzt ihren Platz einnehmen. Sie ist strebsam und fleißig und schafft es tatsächlich in kurzer Zeit alles zu lernen. Raisa war mir am Anfang etwas zu gutgläubig und naiv, aber sie durchzieht im Laufe des Buches eine gute Wandlung. Sie steht immer zwischen den Stühlen und muss sich zwischen Pflicht und Gefühl entscheiden. Stets versucht sie, das Richtige zu tun, aber auch sie ist nicht völlig unfehlbar, was sie in meinen Augen noch sympathischer Gemacht hat. Mati war mir für meinen Geschmack etwas zu gut. Er wollte nicht die gleichen Fehler machen wie sein Vater, wenn er einmal König ist und war immer freundlich und gutherzig (und manchmal auch etwas naiv). Aber auch er durchzieht eine interessante Wandlung. Im Herzen bleibt er aber immer der gutherzige, liebe, fürsorgliche Prinz. Und warum auch nicht? Warum sollte es in der heutigen Literatur nicht mehr die guten, scheinbar perfekten Prinzen geben. Es existieren auch solche Menschen und ich finde es auch gut, dass er das ganze Buch über seinen Charakter nicht verliert. Wen ich besonders mochte war die Lehrerin der beiden: Layonea ist streng, aber gerecht. Für eine Sklavin hat sie eine sehr hohe Stelle bei Hofe und darf sogar bei den Ratsversammlungen anwesend sein und sie steht dem König sehr nahe. Ich mochte ihre strenge Art. Für Mati und Raisa war sie eine Freundin. Gerade Raisa hat sie oft getadelt, aber war auch sanft und verständnisvoll durch ihren Blick. Raisa hat ihr wirklich viel bedeutet.Die anderen Figuren dürft ihr ruhig selbst entdecken (es sind einfach zu viele ;)). Die Götter dieser Welt waren auch sehr interessant. Sie sind nie wirklich in Erscheinung getreten, waren aber immer anwesend. Ich hatte das Gefühl, dass sie für den Adel mittlerweile nur noch eine Ausrede waren, um das tun zu können, was sie wollten. Umgekehrt war es aber auch so, dass sich die wenigsten Götter wirklich für das Geschehen bei den Menschen zu interessieren schienen. Vor jedem Kapitel gab es einen kurzen Absatz, der das Geschehen bei den Göttern erzählte, was ich sehr gut fand. Zu Anfang war ich verwirrt von den Namen und musste vorne öfter nachschlagen. Jetzt zum Erzähltempo und Schreibstil. Zu Beginn wird Raisa einer Prüfung unterzogen, um als Tutorin auserwählt zu werden. Ich fand es schade, dass diese Prüfung nicht näher beschrieben wird, auch wenn Raisa sich kaum daran erinnern kann und alles verschwommen ist. Hätte die Autorin ein paar mehr Hinweise gestreut, wäre es noch geheimnisvoller gewesen. Später wird das ganze zwar aufgeklärt, aber ich fand es wirklich schade, da so im Ungewissen gelassen worden zu sein. Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell. Es fühlte sich an, als ob sich die Autorin kaum Zeit genommen hätte. Die Liebe und Leidenschaft raste in meinen Augen nur so dahin. Zugegeben, Raisa und Mati kannten sich schon länger und hatten viel miteinander zu tun, während sie Schreiben lernten. Raisa als Sklavin hätte auch nie den ersten Schritt gewagt. Aber trotzdem ging das alles zu plötzlich in meinen Augen. Auch wenn mehrere Monate und Wochen verstreichen kam es mir beim Lesen nicht so vor. Vielleicht würde ich es beim zweiten Mal lesen anders empfinden, aber ein paar Seiten hätten dem Buch in der Hinsicht nicht geschadet. Im Verlauf des Buches bessert sich das das ganze und die Handlung verdichtet sich, vielleicht auch, weil der Zeitraum, in dem die einzelnen Geschehnisse spielen, kürzer ist. Der Schreibstil ist solide und zieht sich durch das ganze Buch. Man merkt, dass sich Kathy MacMillan Mühe mit diesem Buch gegeben hat und genau wusste, wann sie was zu sagen hat und wann nicht (oder sie hatte eine wirklich gute Lektorin :D) Sie schwafelt nicht herum oder lässt wichtige Dinge aus, sondern bringt präzise auf den Punkt, was wichtig ist. Gerade ab der zweiten Hälfte verbessert sich alles und das ganze Buch wird spannend (so ging es mir). Auch die Beschreibungen der Zeichen und der Ausführung der Schrift waren sehr gut geschrieben und haben mir mit am Besten gefallen. Davon hätte es ruhig mehr geben können (ich steh auf sowas).  Die Autorin schreckt auch nicht vor Brutalität oder Gewalt zurück. Ja, das ganze ist ein Jugendbuch, aber man darf auch nicht vergessen, dass die Geschichte in einer Welt spielt, in der Sklaven völlig normal sind und das zu verschönern wäre unrealistisch.  Ich finde, sie hat die Brücke gut hingekriegt und ich würde auch weitere Bücher von Kathy MacMillan lesen. Die endgültige Bewertung ist schwierig. Ich hätte ihr vielleicht 3,5 Sterne gegeben, wenn das hier möglich wäre, wegen des schwieriges Anfangs, in dem sie durch die Geschichte „rennt“. (Ich hatte wirklich Angst, dass das die ganze Zeit so bleibt.) Aber da der Schreibstil so gut ist und sie wirklich viel Herzblut gesteckt hat, werden es 4 Sterne. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.Danke noch mal für das Exemplar aus der Verlosung!P.S.: Nach dem Lovely Books meine Rezension gelöscht hatte, nach dem ich fertig war, durfte ich noch mal alles tippen, weil in der Zwischenablage nur noch der Name der Autorin zu finden war! Ich ärgere mich eigentlich gerade über mich selbst, weil mir das nun schon zum zweite Mal passierte! Dabei wollte ich doch nur die Bewertung des Buches ändern und klickte auf die Sterne: Schwupps, bin ich auf einer Seite gelandet, die ich nicht wollte und mein Text war weg! Ich habe versucht, den Text so gut es ging zu rekonstruieren, aber so gut klappt das ja selten :D

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  • Wenn die Kunst zu schreiben dich rettet

    Feuer und Feder

    Immeline

    19. April 2017 um 21:20

    Um irgendwann die Königskinder in der Hohen Schrift zu unterrichten erhält Raisa,das Sklavenmädchen die Chance Tutorin zu werden.Vorbei ist die Zeit der Hungersnot und der ständigen Angst beim reinigen und entstauben der hohen Deckenwände herunterzufallen.Doch nun hat sie viel größere Probleme:Zusammen mit dem zukünftigen König,erhält sie unterricht in der Hohen Schrift und verliebt sich unsterblich in ihn.Doch auch mit der neuen errungenen Macht,dem lesen und schreiben,wird sie immer interessanter für die Rebellen.Irgendwann muß sie sich entscheiden,Liebe oder Freiheit?......Klingt gut und lässt sich auch genauso gut lesen.Richtig gepackt hat es mich dennoch nicht.Es war mir stellenweise einfach nicht aufreibend genug.Immer wenn ich erwartete das etwas passieren müßte,plätscherte es oftmals nur dahin.Schade es wäre noch mehr potenzial da gewesen! Aber wie gesagt,es ist wirklich kein schlechtes Buch,die Geschichte ist schön,ein wenig romantik,ein leichtes kribbeln,hier und da ein bisschen Gefahr.Zum Ende hin kam auch mal richtig Schwung in die Sache,aber dann war es auch schon aus ;)Es hat mir trotzdem viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und wer es gerne etwas ruhiger mag,dem kann ich es nur empfehlen!

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