Kathy MacMillan Feuer und Feder

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Inhaltsangabe zu „Feuer und Feder“ von Kathy MacMillan

Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.

WOW! Ich bin begeistert. Fesselnd, spannend und fantastisch. Auf jeden Fall lesenswert!

— buecher_heldin
buecher_heldin

Die Story ist nicht neu, einzelne Elemente machen die Geschichte bedingt lesenswert

— faanie
faanie

Eine wirklich sehr schöne Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt.

— Hippi-Tippi
Hippi-Tippi

Naja... hatte mir mehr erhofft, bei so einer tollen Grundidee!

— Mizuki
Mizuki

Könnte etwas mehr Pfeffer vertragen, war aber dennoch ein schönes Leseerlebnis

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Ein gutes Buch, mit einem soliden Schreibstil und einer mutigen, nicht ganz fehlerfreien Protagonistin.

— sternenwort
sternenwort

Ich brauchte längere Zeit zum rein kommen. Aber im Laufe des Buches wird es immer besser. Spannend bis zum Ende 😍

— Luisa1808
Luisa1808

Spannend und mit überraschenden Endungen

— Buchverrueggt
Buchverrueggt

Trotz der zunächst unspektakulär wirkenden Handlung so fesselnd wie nur eine Handvoll Bücher davor - Eins meiner Lesehighlights 2017!! 5/5 Sternen

— Weltenwandlerin98
Weltenwandlerin98

Stellenweise für mich etwas zu langatmig aber alles in allem trotzdem sehr gut!

— Immeline
Immeline

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  • Alles in einem Buch, ein Kampf, eine junge Liebe und die Hoffnung auf Veränderung

    Feuer und Feder
    Sharon89

    Sharon89

    26. May 2017 um 11:09

    Das CoverWunderschön gestaltet und die Feder, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, wurde perfekt in Szene gesetzt. Die Farben harmonieren perfekt zueinander und der Titel verrät nicht zu viel, um was es eigentlich in der Geschichte geht.Meine MeinungSklaverei und Unterdrückung und die Macht der Worte, genau darum geht es in dem Roman von Kathy MacMillan. Raisa, ein junges Mädchen, dass mit der Gefangenschaft und Sklaverei aufgewachsen ist, muss ihre wahre Identität verstecken. Mati ist der Königssohn, der nicht ganz die Ansichten seines Vaters, dem König von Quilara teilt.Als Raisa von der Putzkolonne zur angehenden Tutorin aufsteigt, konnte sie es kaum erwarten die niedere Schrift der Hohen Schrift zu erlernen. Wieso sie die Schrift unbedingt lernen will, erfährt man auch schon relativ am Anfang der Geschichte.Durch die ganze Geschichte hindurch, zieht sich die Geschichte der Götter, was ich auch sehr interessant fand, jedoch hätte ich am liebsten noch mehr über die Götter und ihr Handeln erfahren, weil die Story an sich schon so gut war, dass es eigentlich ein eigenes Buch nur über die Götter hätte geben müssen. (Aber das ist nur meine Meinung ^^)Raisa wirkt authentisch und versucht auf ihr Herz zu hören und ist dabei immer wieder hin- und her gerissen zwischen ihrer Liebe zu Mati und der Treue zu ihrem Volk. Sie denkt viel darüber nach und macht dabei auch Fehler, deswegen ist sie mir wahrscheinlich auch so sympathisch. Leider verblassen alle weiteren Charaktere ein bisschen, weil man nicht all zuviel über sie erfährt. Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe vor allem bei Mati gewünscht, Laiyonea ebenso. Sie ist permanent vorhanden, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, aber so wirklich viel erfährst du nicht von ihr.Kathy MacMillan hat einen sehr schönen Schreibstil und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es dabei teilweise gar nicht um den Roman geht, sondern um die Worte, die sie verwendet hatte. Sie hatte eine komplett neue Welt und neue Zeitrechnung erschaffen. Ihre tolle Schreibweise hatte dafür gesorgt, dass ich sofort in der Geschichte versunken bin.Die Spannung wurde immer wieder nach oben gepusht, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Geschichte entwickelt sich fortlaufend, so dass ich nicht das Gefühl hatte, es würde zu langsam voran gehen. Ein paar kleine Schwächen hatte die Geschichte, aber das ist nicht weiter schlimm gewesen. Es war ein tolles Lesevergnügen, dass ich immer wieder wiederholen würde. Trotz der kleineren Schwächen hat dieses Buch 5 von 5 Buchherzen verdient. ;)Ein Kampf voller Mut, eine Liebe voller Hoffnung und die Schrift der Götter, alles in einem Roman verpackt, macht dies zu einem wunderbaren und bezaubernden Buch, dass es definitiv verdient hat, gelesen zu werden.

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  • War ganz gut, konnte mich aber auch nicht umhauen

    Feuer und Feder
    mylittlebookworld

    mylittlebookworld

    23. May 2017 um 09:16

    Worum es geht:Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Quilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.[Quelle: Verlag]Was ich über ... denke:... die Geschichte und die Welt...Am Anfang konnte mich die Geschichte absolut fesseln und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ab der Mitte hat sich dies leider geändert. Wirklich langweilig war es nicht, aber irgendwie konnte mich die Story einfach nicht mehr so fesseln wie noch zu Beginn des Buches. Das Ende war dann wieder besser und konnte mich wieder mehr fesseln.Zudem hatte ich das Gefühl, dass man aus der Story noch einiges mehr hätte rausholen können und das Potential, dass dieses Buch hatte, nicht voll ausgeschöpft wurde.Viele Elemente der Geschichte sind nicht unbedingt neu, aber sie sind eben auch nicht schlecht umgesetzt worden.Dennoch gab es einige Elemente, die ich wirklich gerne mochte. So z.B. die Götter und ihre Geschichte und Raisa's geheimnisvolles Herzgedicht.... die Personen...:Raisa mochte ich Charakter sehr gerne. Sie will alles richtig machen, ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Mati und die Verantwortung, die sie gegenüber ihrem versklavten Volk hat und begeht dabei mehr als einmal einen Fehler, was sie meiner Meinung nach erst Recht sympathisch macht - sie ist ein Mensch der Fehler macht und nicht immer alles so geschafft bekommt, wie sie es gerne hätte. Dadurch ist sie für mich sehr greifbar und real gewesen. Leider bleibt Raisa einer der Charaktere, über die man mehr erfährt. Die anderen bleiben alle eher blass und einige wenige Dinge schienen sie komplett auszumachen.So wird bei Mati nur immer wieder betont, dass er der Kronprinz ist und zumindest eine etwas andere Sichtweise als sein Vater hat.Neben Raisa fand ich hauptsächlich noch Laiyonea ganz interessant..... der Schreibstil....:Ist flüssig und gut zu lesen, wodurch nicht nur der Einstieg in die Geschichte gut gelingt, sondern sich das Buch wirklich gut und auch recht schnell lesen lässt.... das Cover...:Finde ich wirklich schön, da es eher schlicht gehalten ist und endlich mal keine Person und kein Gesicht darauf abgebildet ist.Was mir am besten gefallen hat:Die Story war ganz gut, grade die Elemente mit der Göttergeschichte zu Beginn von jedem Kapitel. Zudem waren das erste und das letzte Drittel wirklich gut. Von den Charakteren mochte ich vor allem Raisa, aber auch Laiyonea mochte ich ganz gerne.Was mir nicht gefallen hat:An vielen Stellen ist das Buch doch eine typische YA Fantasy Story. Zudem bin ich der Meinung, dass das Potential der Idee zu diesem Buch nicht zu 100% ausgeschöpft wurde.Außerdem sind mir die meisten Charakter - und hier besonders Mati - zu blass geblieben.Bewertung: 4 von 5 SternenAlles in allem fand ich das Buch ganz gut, es konnte mich aber leider eben auch nicht komplett umhauen.Eine ganze Weile war ich mir nicht sicher, was genau ich von dem Buch halten soll - zwischenzeitlich habe ich zwischen 5 und 3 Sternen geschwankt, daher habe ich auch ziemlich lange für die Rezension gebracht.An sich kann ich das Buch schon weiterempfehlen, man sollte sich allerdings als Leser darüber im klaren sein, dass es sich hier um eine eher typische YA Fantasy Story handelt, in der vor allem einzelne Elemente hervorstechen.

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  • Story ist nicht neu, einzelne Elemente machen die Geschichte bedingt lesenswert

    Feuer und Feder
    faanie

    faanie

    21. May 2017 um 10:13

    Feuer und Feder ist der erste Teil einer zweiteiligen Buchreihe, die sich im englischen Original Sword and Verse nennt. Da die Autorin anfangs plante, nur ein Buch zu schreiben, ist die Geschichte des ersten Teils in sich abgeschlossen und ohne Cliffhanger. Man kann dieses Buch also lesen, ohne lange auf eine Fortsetzung warten zu müssen. Teil 2 ist dann wohl die Geschichte aus Teil 1, aber aus der Perspektive eines anderen Charakters.Der Klappentext umschreibt die Situation Raisas eigentlich ganz gut. Hin- und Hergerissen zwischen ihrer Liebe zum Kronprinzen Mati und ihrer Verantwortung gegenüber ihrem Volk, versucht Raisa eine Brücke zu schlagen und niemanden zu enttäuschen. Leider gelingt ihr das nur leidlich, macht sie aber als Hauptcharakter sympathisch, da sie dadurch nicht unfehlbar wirkt. Raisa ist eigentlich auch die einzige, die wir besser kennenlernen, die anderen Charaktere bleiben blass und wir wissen eigentlich so gut wie nichts über sie. Das fehlt mir etwas, macht das doch eigentlich auch ein Buch aus.Kathy Macmillans Schreibstil ist flüssig und bodenständig, der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos. Die Story an sich ist dann okay, das Potential wurde meiner Meinung nach nicht wirklich ausgeschöpft. Die immer wieder in Büchern auftretende Zerissenheit zwischen der verbotenen Liebe und den Verpflichtungen dem eigenen Volk gegenüber ist keineswegs neu und zeigt eigentlich, wohin die Reise gehen wird. Das finde ich sehr schade. Einzig Raisas geheimnisvolles Herzgedicht, ihre Herkunft und die Involvierung der Götter machen das Buch zu etwas besonderem. 3 Sterne für eine alte Story, die allein durch einzelne Elemente bedingt lesenswert wird. Ob ich die gleiche Geschichte aus der Perspektive eines anderen Charakters lesen möchte, kommt darauf an, wen sich die Autorin als Erzähler herauspickt. 

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  • Zu oberflächlich

    Feuer und Feder
    Mizuki

    Mizuki

    14. May 2017 um 18:30

    Inhalt:Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten. Cover:Ich finde das Cover wirklich sehr cool und für mich war es ein Eyecatcher, der mich überhaupt dazu brachte, das Buch genauer anzusehen.Meine Meinung:Das Buch fängt spannend an und rahmt mit dem Schluss die Geschichte perfekt ein. Allerdings verschwindet diese Spannung und so war es in der Mitte immer wieder echt fad, da nur eine Liebesszene der nächsten Liebesszene folgte und ich das Gefühl hatte die Geschichte steht still.Das hat sich allerdings die letzten 200 Seiten zum Glück geändert, da auf diesen echt viel passierte.Die Grundidee, das Schrift ein Privileg ist, finde ich sehr spannend und deswegen hatte ich mir sehr viel erhofft, auch die Welt und die Göttergeschichten fand ich sehr gelungen.Aber leider war alles andere sehr typisch Jugendbuch, eine Liebe, die nicht sein darf, eine Protagonistin, die nicht weiß, was sie will, die typische zu radikale Rebellengruppe, es war alles so, dass ich dachte: "Ach, das habe ich alles schon soo oft gelesen!", was echt schade ist.Zudem waren die Protagonisten zudem so typisch und oberflächlich, vor allem Raisa war mir viel zu naiv, echt nervig und ich habe sie oft nicht verstanden.Toll fand ich wiederum Laiyonea, denn ihr Charakter konnte mich immer wieder überraschen.Auch das Ende blieb nach dem streckenweise faden Mittelteil, zu kurz und mir war der Konflikt viel zu schnell und einfach gelöst.Fazit:Ein typisches Jugendbuch, dem es an Tiefe und Ausarbeitung fehlt, das aber auch eine tolle Grundidee hat.

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  • viel Bekanntes mit ein paar neuen Überraschungen

    Feuer und Feder
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    12. May 2017 um 19:07

    Meine Meinung: Als ich den Inhalt gelesen habe, war ich mir nicht ganz sicher, ob ich das Buch lesen möchte. Eine Sklavin verliebt sich in den Prinzen und er sich in sie! Dieser Plot ist nicht neu und habe ich schon gefühlte 1000 mal gelesen. Sie dürfen sich nicht lieben -auch nicht neu! Einer von beiden, meistens der von niederem Rang, schließt sich Rebellen oder Widerständlern an – und siehe da, auch so etwas bekommt der Leser hier serviert… Wenn nicht die begleitende Geschichte rund um die geheimen Schriftzeichen, die Entschlüsselung eines wichtigen Dokuments und die Involvierung der Götter gewesen wäre, ich denke, ich hätte „Feuer und Feder“ nur zu einem Drittel gelesen. Denn das erste Drittel ist richtig gut. Emotional, spannend, überraschend und actionreich. Das zweite Drittel dagegen dümpelt leider nur so vor sich hin, so dass ich mich teilweise wirklich zum Lesen aufraffen musste. Das letzte Drittel und das Ende haben mich dann aber wieder für die Durststrecke entschädigt, da Raisa hier zur Höchstform aufläuft  und es doch auch hier unvorhergesehene Wendungen gibt. Ich finde das Ende außerdem äußerst gut gelungen und passend! Von den Charakteren her fand ich neben Raisa noch Laiyonea sehr interessant! Der Prinz blieb meiner Meinung nach etwas blass!

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  • Könnte etwas mehr Pfeffer vertragen, war aber dennoch ein schönes Leseerlebnis

    Feuer und Feder
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    11. May 2017 um 19:54

    Klappentext „Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.“   Gestaltung Ich finde das Cover wunderschön, denn mir gefällt vor allem die brennende Feder richtig gut. Zum einen passt sie hervorragend zum Titel der Geschichte und zum anderen sieht sie einfach cool und aufsehenerregend aus. Die Hintergrundfarben aus braun und einer Art beschriebenem Pergamentpapier, das nach unten hin heller wird und verwischt, ergänzt das Covermotiv perfekt, denn im Buch spielt Schreiben eine wichtige Rolle.   Meine Meinung Auf dieses Buch bin ich zuallererst aufgrund des grandiosen Covers aufmerksam geworden. Als dann auch der Klappentext sehr verlockend klang, kam ich nicht umhin, das Buch lesen zu müssen. Vor allem die besondere Bedeutung des Lesens und der Schrift hat mich fasziniert, denn diese Tätigkeiten sind eng verbunden mit den Göttern, da man durch die Hohe Schrift mit ihnen in Kontakt treten kann.   Die Autorin Kathy MacMillan hat sich hierbei etwas ganz Besonderes ausgedacht, denn der Leser erfährt an jedem Kapitelanfang etwas über die Legenden der Götter in einem kleinen Textausschnitt. Dies ist natürlich nicht ganz unwichtig für die Handlung. Zudem ist es auch sehr spannend und interessant, wie intensiv die Autorin sich Gedanken über die Gottheiten gemacht hat und wie sie dies mit der Handlung rund um Protagonistin Raisa verbindet.   Ich fand den Grundkonflikt des Buches auch sehr spannend, denn Raisa ist hin und hergerissen zwischen ihrer Liebe für Mati und ihrer Loyalität zu ihrem Volk, dem sie gerne helfen würde, der Unterdrückung zu entfliehen. Liebe und Rebellion sind mittlerweile natürlich keine neuen Handlungselemente mehr, aber nichtdestotrotz mochte ich den Aspekt an dieser Geschichte sehr gerne, weil sich die Probleme immer mehr verschärfen und es für Spannung gesorgt hat. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass mir diese Spannung ziemlich gestreckt vorkam.   Gerade die erste Hälfte des Buches, die sich vorrangig mit Raisas Alltag, ihrer Ausbildung und ihrer Liebesbeziehung befasst, kam mir sehr gedehnt vor. Hier hatte ich manchmal etwas Mühe am Ball zu bleiben, da ich mir angesichts des drohenden, im Klappentext angedeuteten Konfliktes mehr Action erwartet hatte und auch gehofft hatte, dass diese früher eintreten würde. Doch „Feuer und Feder“ wird eher langsam erzählt und die Spannung nur langsam gesteigert. Ab und an gibt es mal einen kleinen Spannungshöhepunkt, der für etwas Aufregung und Adrenalin beim Lesen sorgt, aber dennoch war mir das Buch manchmal etwas zu langgezogen. Abgesehen davon gefiel mir die Idee von „Feuer und Feder“ aber richtig gut und ich habe das Buch gerne gelesen, um zu erfahren, wie es mit Raisa und Mati ausgehen würde.   Gerade Mati mochte ich sehr gerne, denn er ist lebensfroh , klug und richtig nett. So einen Mann wünscht man sich doch an seiner Seite! Mein Herz hat er jedenfalls zum Schmelzen gebracht und zusätzlich ist er auch noch ein Kronprinz, wer kann da schon nein sagen? Gleichzeitig merkt man ihm auch seinen Wunsch nach Veränderung an, wodurch er noch mehr Facetten als die des Prinzen erhält. Raisa ist auch keine gewöhnliche Sklavin, sie erhält eine ehrenvolle Aufgabe und ist voller Stolz. Im Verlauf der Handlung entwickelt sie sich zu einer starken, aber leider auch streckenweise naiven Persönlichkeit weiter.   Fazit Für mich war „Feuer und Feder“ ein wunderbares Fantasyabenteuer, das zwar etwas in die Länge gezogen war und das etwas mehr Action hätte vertragen können, aber gerade die wunderbare Welt, in der das Buch spielt, hat mir sehr gut gefallen. Die Götterlegenden hat die Autorin sehr schön ausgearbeitet und spannend mit der Handlung um die Protagonisten verwoben. Auch wenn die Handlung nicht vor Rasanz sprudelt, so ist sie dennoch sehr wortgewandt und angenehm erzählt, sodass das Lesen trotzdem zu einem Vergnügen wird! 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos 1. Feuer und Feder 2. ??? (erscheint voraussichtlich 2018 auf Englisch)

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  • Wörter sind stärker als das Schwert - Rezension zu Feuer und Feder

    Feuer und Feder
    sternenwort

    sternenwort

    29. April 2017 um 14:57

    Ich habe das Buch gerade frisch gelesen und musste erst mal meine Gedanken sortieren. Zuerst zu den Figuren:Raisa erhält als Sklavin die Ehre, zur Tutorin auserwählt zu werden und die Hohe sowie die Niedere Schrift zu erlernen. Sie soll später den nächsten Prinzen unterrichten und ihm die Zeichen beibringen, damit er in Kontakt mit den Göttern treten kann. Nur die Königsfamilie kann die Hohe Schrift lesen und Schreiben, während die Schreiber und die Priester, Händler etc nur die Niedere Schrift beherrschen. Gemeinsam mit dem jungen Prinzen Mati sitzt sie im Adytum und lernt zu Schreiben. Alles, was Raisa schreibt, wird anschließend verbrannt, weil es nur dem König gestattet ist, die Schrift zu bewahren. Raisa muss viel nachholen, denn sie ist älter als normalerweise, als sie zur Tutorin auserwählt wird. Ihre Vorgängerin wurde hingerichtet, weil sie den Rebellen geholfen hat und Raisa muss jetzt ihren Platz einnehmen. Sie ist strebsam und fleißig und schafft es tatsächlich in kurzer Zeit alles zu lernen. Raisa war mir am Anfang etwas zu gutgläubig und naiv, aber sie durchzieht im Laufe des Buches eine gute Wandlung. Sie steht immer zwischen den Stühlen und muss sich zwischen Pflicht und Gefühl entscheiden. Stets versucht sie, das Richtige zu tun, aber auch sie ist nicht völlig unfehlbar, was sie in meinen Augen noch sympathischer Gemacht hat. Mati war mir für meinen Geschmack etwas zu gut. Er wollte nicht die gleichen Fehler machen wie sein Vater, wenn er einmal König ist und war immer freundlich und gutherzig (und manchmal auch etwas naiv). Aber auch er durchzieht eine interessante Wandlung. Im Herzen bleibt er aber immer der gutherzige, liebe, fürsorgliche Prinz. Und warum auch nicht? Warum sollte es in der heutigen Literatur nicht mehr die guten, scheinbar perfekten Prinzen geben. Es existieren auch solche Menschen und ich finde es auch gut, dass er das ganze Buch über seinen Charakter nicht verliert. Wen ich besonders mochte war die Lehrerin der beiden: Layonea ist streng, aber gerecht. Für eine Sklavin hat sie eine sehr hohe Stelle bei Hofe und darf sogar bei den Ratsversammlungen anwesend sein und sie steht dem König sehr nahe. Ich mochte ihre strenge Art. Für Mati und Raisa war sie eine Freundin. Gerade Raisa hat sie oft getadelt, aber war auch sanft und verständnisvoll durch ihren Blick. Raisa hat ihr wirklich viel bedeutet.Die anderen Figuren dürft ihr ruhig selbst entdecken (es sind einfach zu viele ;)). Die Götter dieser Welt waren auch sehr interessant. Sie sind nie wirklich in Erscheinung getreten, waren aber immer anwesend. Ich hatte das Gefühl, dass sie für den Adel mittlerweile nur noch eine Ausrede waren, um das tun zu können, was sie wollten. Umgekehrt war es aber auch so, dass sich die wenigsten Götter wirklich für das Geschehen bei den Menschen zu interessieren schienen. Vor jedem Kapitel gab es einen kurzen Absatz, der das Geschehen bei den Göttern erzählte, was ich sehr gut fand. Zu Anfang war ich verwirrt von den Namen und musste vorne öfter nachschlagen. Jetzt zum Erzähltempo und Schreibstil. Zu Beginn wird Raisa einer Prüfung unterzogen, um als Tutorin auserwählt zu werden. Ich fand es schade, dass diese Prüfung nicht näher beschrieben wird, auch wenn Raisa sich kaum daran erinnern kann und alles verschwommen ist. Hätte die Autorin ein paar mehr Hinweise gestreut, wäre es noch geheimnisvoller gewesen. Später wird das ganze zwar aufgeklärt, aber ich fand es wirklich schade, da so im Ungewissen gelassen worden zu sein. Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell. Es fühlte sich an, als ob sich die Autorin kaum Zeit genommen hätte. Die Liebe und Leidenschaft raste in meinen Augen nur so dahin. Zugegeben, Raisa und Mati kannten sich schon länger und hatten viel miteinander zu tun, während sie Schreiben lernten. Raisa als Sklavin hätte auch nie den ersten Schritt gewagt. Aber trotzdem ging das alles zu plötzlich in meinen Augen. Auch wenn mehrere Monate und Wochen verstreichen kam es mir beim Lesen nicht so vor. Vielleicht würde ich es beim zweiten Mal lesen anders empfinden, aber ein paar Seiten hätten dem Buch in der Hinsicht nicht geschadet. Im Verlauf des Buches bessert sich das das ganze und die Handlung verdichtet sich, vielleicht auch, weil der Zeitraum, in dem die einzelnen Geschehnisse spielen, kürzer ist. Der Schreibstil ist solide und zieht sich durch das ganze Buch. Man merkt, dass sich Kathy MacMillan Mühe mit diesem Buch gegeben hat und genau wusste, wann sie was zu sagen hat und wann nicht (oder sie hatte eine wirklich gute Lektorin :D) Sie schwafelt nicht herum oder lässt wichtige Dinge aus, sondern bringt präzise auf den Punkt, was wichtig ist. Gerade ab der zweiten Hälfte verbessert sich alles und das ganze Buch wird spannend (so ging es mir). Auch die Beschreibungen der Zeichen und der Ausführung der Schrift waren sehr gut geschrieben und haben mir mit am Besten gefallen. Davon hätte es ruhig mehr geben können (ich steh auf sowas).  Die Autorin schreckt auch nicht vor Brutalität oder Gewalt zurück. Ja, das ganze ist ein Jugendbuch, aber man darf auch nicht vergessen, dass die Geschichte in einer Welt spielt, in der Sklaven völlig normal sind und das zu verschönern wäre unrealistisch.  Ich finde, sie hat die Brücke gut hingekriegt und ich würde auch weitere Bücher von Kathy MacMillan lesen. Die endgültige Bewertung ist schwierig. Ich hätte ihr vielleicht 3,5 Sterne gegeben, wenn das hier möglich wäre, wegen des schwieriges Anfangs, in dem sie durch die Geschichte „rennt“. (Ich hatte wirklich Angst, dass das die ganze Zeit so bleibt.) Aber da der Schreibstil so gut ist und sie wirklich viel Herzblut gesteckt hat, werden es 4 Sterne. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.Danke noch mal für das Exemplar aus der Verlosung!P.S.: Nach dem Lovely Books meine Rezension gelöscht hatte, nach dem ich fertig war, durfte ich noch mal alles tippen, weil in der Zwischenablage nur noch der Name der Autorin zu finden war! Ich ärgere mich eigentlich gerade über mich selbst, weil mir das nun schon zum zweite Mal passierte! Dabei wollte ich doch nur die Bewertung des Buches ändern und klickte auf die Sterne: Schwupps, bin ich auf einer Seite gelandet, die ich nicht wollte und mein Text war weg! Ich habe versucht, den Text so gut es ging zu rekonstruieren, aber so gut klappt das ja selten :D

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  • Wenn die Kunst zu schreiben dich rettet

    Feuer und Feder
    Immeline

    Immeline

    19. April 2017 um 21:20

    Um irgendwann die Königskinder in der Hohen Schrift zu unterrichten erhält Raisa,das Sklavenmädchen die Chance Tutorin zu werden.Vorbei ist die Zeit der Hungersnot und der ständigen Angst beim reinigen und entstauben der hohen Deckenwände herunterzufallen.Doch nun hat sie viel größere Probleme:Zusammen mit dem zukünftigen König,erhält sie unterricht in der Hohen Schrift und verliebt sich unsterblich in ihn.Doch auch mit der neuen errungenen Macht,dem lesen und schreiben,wird sie immer interessanter für die Rebellen.Irgendwann muß sie sich entscheiden,Liebe oder Freiheit?......Klingt gut und lässt sich auch genauso gut lesen.Richtig gepackt hat es mich dennoch nicht.Es war mir stellenweise einfach nicht aufreibend genug.Immer wenn ich erwartete das etwas passieren müßte,plätscherte es oftmals nur dahin.Schade es wäre noch mehr potenzial da gewesen! Aber wie gesagt,es ist wirklich kein schlechtes Buch,die Geschichte ist schön,ein wenig romantik,ein leichtes kribbeln,hier und da ein bisschen Gefahr.Zum Ende hin kam auch mal richtig Schwung in die Sache,aber dann war es auch schon aus ;)Es hat mir trotzdem viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und wer es gerne etwas ruhiger mag,dem kann ich es nur empfehlen!

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  • Feuer und Feder - schön und empfehlenswert

    Feuer und Feder
    ViEbner

    ViEbner

    19. April 2017 um 10:56

    Das Cover hat mich als erstes angesprochen. Trotz der Rot-und Orangetöne wirkt es leicht und doch kräftig vom Ausdruck her. Klingt widersprüchlich? Nun vielleicht. Aber genau diesen Widerspruch finde ich reizvoll. Der Roman selbst birgt eine äußerst kraftvolle Geschichte, die von Macht, Willen und Liebe erzählt. Und einer Sehnsucht, die alles überstrahlt.Raisa begreift während der Handlung, das Worte Wissen und das Wissen Macht bedeuten. Und wer Lesen und Schreiben kann, der kann dieses Wissen und seine Macht nutzen. Zum Guten wie Bösen.Kathy MacMillans Schreibstil ist einfach, wenngleich ein wenig monoton. Erst im letzten Drittel bricht diese Monotonie durch viel Action und eine Protagonistin auf, die nicht länger passiv handelt, sondern voller Entschlossenheit und Elan. Ihre Intelligenz, ihr Scharfsinn und ihre Logik werden plötzlich als Waffe gegen etablierte Regeln, Traditionen und die Gier des Hofes eingesetzt und es kommt Zug in die Geschichte. Und genau das hat mich am Schluss Vier Sterne geben lassen, da sich die Dinge gedreht haben. Hoffnung mit Verzweiflung ringt und es deutlich wird: Es lohnt sich für seine Überzeugung zu kämpfen und einzustehen. Selbst wenn der Rest diese nicht teilt. Alles hat zwei Seiten. Auch dieser Roman.Ein wundervoller Roman, der herrliche Lesestunden bringt und den ich nur empfehlen kann. 

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  • Feuer und Feder

    Feuer und Feder
    Luna0501

    Luna0501

    18. April 2017 um 08:48

    Wenn Tinte und Papier deinen Tod bedeuten können, überlegst du dann zweimal ob du es benutzen möchtest? Raisa ist eine Arnath, eine Sklavin der Quilaren. Dem 14-jährigen Mädchen, dass lange zur Putzkolonne des Palastes gehört hat, steht aber eine größere Aufgabe bevor und sie wird zur Jungtutorin ausgebildet. Sie erlernt die Schrift der niederen und höheren Zeichen und begegnet dem zukünftigen König Mati. Als Rebellen das Volk in Aufruhr versetzen und auch Raisa um Hilfe bitten, muss sie sich entscheiden, wem ihre Loyalität gilt. Ihrem Volk - den Arnath - oder ihrem König?  Raisa altert im ersten Teil des Buches relativ zügig zu einer jungen Erwachsenen. Ihre Ausbildung steht im Vordergrund, doch auch die kleine Liebesgeschichte und die Probleme der Völker weben sich flüssig in die Geschichte ein. Die Tutorin entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer starken Persönlichkeit und ich habe sie oft für ihr Verhalten bewundert, auch wenn es Momente gab in denen ich den Kopf über ihre Naivität geschüttelt habe. Mati mochte ich total. In ihm steckt ein Rebell, auch wenn man ihm das nicht unbedingt sofort ansieht. Er ist sympathisch und klug, wenn auch zeitweise etwas gutgläubig. Als zukünftiger König lastet ihm unter seinem Vater eine enorme Verantwortung auf den Schultern und trotzdem ist er lebensfroh. Die Schreibweise der Autorin ist leicht und flüssig. Anfangs gibt es so viel neues zu entdecken und auch die Götter der Qilaren werden erklärt, dass ich erstmal nur stockend in den Lesefluss kam. Es ist etwas verwirrend aber wenn man sich rein gefuchst hat, fliegt man über die Seiten. Die Welt, die Kathy MacMillan erschaffen hat, ist bildreich und wortgewandt beschrieben. Die Spannung wird im Laufe der Handlung stetig leicht gesteigert und manchmal wurden auch kleine Spitzen eingebaut, um dann doch das Adrenalin kurz aufwallen zu lassen. Die Probleme spitzen sich immer weiter zu, um so weiter man voran kommt, und es ist sehr faszinierend mit zu erleben, wie alles ausgeht. "Feuer und Feder" könnte mich nicht restlos überzeugen, da es mir persönlich ansatzweise zu trocken war und die Emotionen nur teilweise spürbar. Spannend war "Feuer und Feder" auf jeden Fall und so konnte ich es zügig durchlesen. Es ist eine tolle Geschichte und für Fantasybegeisterte auf jeden Fall empfehlenswert.  Das Cover hatte mich als erstes in den Bann gezogen und durch die wunderschöne Gestaltung bin ich erst drauf aufmerksam geworden.  Ich gebe 4 von 5 Sternen. 

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  • Gefährlich und gleichzeitig atemberaubend

    Feuer und Feder
    NeySceatcher

    NeySceatcher

    16. April 2017 um 01:20

    Klappentext: Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeutenQUELLE: BELTZ »Was auch immer du für eine Lüge erzählst, sorg dafür, dass es eine gute ist.« Meine Meinung dazu: Feuer und Feder erzählt von einer Welt, in welcher das Lesen und Schreiben verboten ist. Hier kann schon ein einfaches Stück Papier den Tod bedeuten..   Bevor wir anfangen, hat sich wer die Autorenvita angesehen? Ich habe noch nie so außergewöhnliche Berufe gesehen, wirklich toll und faszinierend zugleich  Nun zu dem Buch. Ich muss zugeben, ohne die Leserunde auf Lovelybooks wäre dieses Buch einfach an mir vorbei gewandert. Ich habe den Klappentext gelesen und irgendwie konnte dieser mich so faszinieren, dass ich mich beworben habe. Zum Glück durfte ich das Buch dann auch gewinnen (sagt man das so? Bestimmt nicht…) Die Geschichte ist aus der Sicht der Sklavin Raisa geschrieben und schon nach den ersten Seite erfahrt man mehr über sie. Als kleines Kind wurde ihr Dorf überfallen und sie wurde gefangen genommen. Nun lebt sie als Sklavin und träumt jeden Tag davon, mehr zu erreichen und die heiligen Schriften zu lernen. Kein einfaches unterfangen in einer Welt wie dieser. Hier darf nur die Oberschicht lesen und schreiben lernen und als Sklavin gehört sie dort definitiv nicht hin. Dank einer glücklichen Fügung wird sie aber als Tutorin ausgewählt und hat nun die Möglichkeit eben diese Schriften zu lernen. Dabei trifft sie immer wieder auf den Kronprinzen Mati und genau das wird ihr bald zum Verhängnis. Raisa ist ein toller Charakter. Sie ist gefühlvoll, verständlich und liebenswert. Sie setzt sich für die anderen Sklaven ein und denkt immer zuerst an andere Menschen. Seit langem wieder einmal ein Hauptcharakter, welcher mir gefiel. Normalerweise sind die Hauptcharaktere oft unbeholfen oder wollen daran erinnert werden, wie toll sie doch sind. Raisa war anders, irgendwie menschlicher. Ich habe sie wirklich in mein Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere sind realistisch und man kann sich gut mit ihnen auseinandersetzen. Jeder hat seinen Part, seinen Geschichtsverlauf und alle spielen irgendwie eine Rolle. In dieser Geschichte ging es nicht nur um Raisa und ich glaube, dass ist einer der vielen Punkte, warum ich dieses Buch gut fand. Ein weiterer Punkt ist die Liebesgeschichte. Die Autorin hat es so geschickt eingefädelt, dass wir schon anfangs erfahren, wer zu wem gehört. Von da an beginnt die Liebe der beiden und zieht sich durch das gesamte Buch. Auch wenn sie kurz untertaucht und der Hauptstoryline Platz macht, so geht sie nicht verloren. Der Anfang schlich eher langsam dahin, dafür kam das Ende etwas rasanter. Irgendwie hätte man das Ende vielleicht etwas anders gestalten können. Die Auflösung war für mich nicht wirklich spannend. Alles hat sich irgendwie zusammengefügt und dann war es auch schon vorbei. Ihr seht, es war wirklich eine wunderbare Geschichte. Einmal etwas anderes und doch spannend geschrieben. Mein einziger Kritikpunkt bleibt das Ende, aber das war es dann auch schon      Punktevergabe: Gehört für mich  zu den besseren Büchern 2017. Daher  ★★★★★ / 5 von 5 Sternen

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  • Tolle Idee die Umsetzung konnte mich nicht gänzlich packen

    Feuer und Feder
    Kenda

    Kenda

    15. April 2017 um 10:36

    Erster Satz:„Ich habe Tyasha ke Demit nie kennengelernt, aber mit ihrer Hinrichtung fing alles an.“„Feuer und Feder“ lässt sich an sich flüssig lesen und ist in der Ich-Perspektive aus Raisas Sicht geschrieben.Die Charaktere sind gut durchdacht und ausgearbeitet. Raisa und Mati sind mir sehr sympathisch und ich finde die Beziehung zwischen beiden sehr interessant.Die Szenen sind gut beschrieben und geben genug Inforationen preis um sich schnell ein gutes Bild zu machen.Die Geschichte und die Grundidee gefallen mir außerordentlich gut und die Idee wurde sehr gut umgesetzt. Technisch sehr gelungen.Das Cover ist einfach nur ein Hingucker. Mich sprach es sofort an und ich musste einfach wissen was sich hinter diesem Cover verbirgt.Meine Gedanken und Gefühle beim Lesen sind recht unterschiedlich. Mir gefällt die Grundidee und die technische Umsetzung sehr gut. Ich mag die Charakter und finde sie gut ausgearbeitet und sympathisch auch die Szenen gefallen mir sehr gut. Technisch gesehen müsste ich hier die volle Punktzahl geben aber da kommt dann mein persönliches Empfinden dazu.Den Anfang fand ich sehr träge, eigentlich hat mich das Buch erst im letzten Drittel so richtig überzeugen und fesseln können. Beim Lesen hatte ich mehrfach den Wunsch das Buch einfach zur Seite zu legen und es abzubrechen, im Nachhinein bin ich schon froh das ich es durch gelesen habe aber eben sehr schleppend mit sehr vielen Pausen. Sogar meine Gedanken sind sehr häufig abgeschweift und das obwohl mir das Thema und die Umsetzung an sich gut gefallen. Wie bereits geschrieben, technisch gesehen sehr gelungen aber so richtig überzeugen konnte mich nur das letzte Dritte, sehr schade. Besonders schön, das muss ich unbedingt erwähnen, finde ich die Sätze die sich auf die Götter beziehen, sie befinden sich zu beginn eines jeden neuen Kapitels und erzählen auch eine kleine Geschichte.MEIN FAZIT:„Feuer und Feder“ ist an sich flüssig zu lesen. Die Charaktere, die Szenen und die Grundidee fand ich sehr gelungen. Ich empfand das Lesen gerade am Anfang als sehr schleppend und so richtig konnte mich leider nur das letzte Drittel überzeugen, daher meine eher schwache Punktevergabe. Dennoch halte ich das Buch durchaus für empfehlenswert.

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  • Feuer und Feder

    Feuer und Feder
    Mephistra

    Mephistra

    10. April 2017 um 18:36

    Inhalt: Raisa, eine Sklavin aus dem Volk der Arnath, kann ihr Glück kaum fassen, denn sie ist auserwählt worden eine Tutorin zu werden. Zusammen mit Kronprinz Mati wird sie in die Kunst der hohen Schrift eingeführt, ein Privileg, denn nur den Gelehrten und der Königsfamilie von Quilara ist es erlaubt Lesen und Schreiben zu erlernen. Mati und Raisa kommen sich näher als erlaubt und schon bald ist Raisa hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Mati und dem Wunsch ihrem versklavten Volk zu helfen.   Rezension Als 6-Jährige wird Raisa nach Quilara verschleppt und kommt dort als Sklavin in den königlichen Palast. Das Leben ist hart, ein Sklavenleben zählt nichts. Die Kinder müssen z. B. die Bibliothek des Palasts von Staub befreien, dafür werden sie auf Plattformen in die Höhe gezogen, um die Fresken an der Decke zu säubern. Schon mehr als ein Kind ist dabei zu Tode gestürzt. Als Raisa die Chance bekommt zur Tutorin ausgebildet zu werden, ist sie deshalb mehr als dankbar, denn Tutoren haben das Privileg Lesen und Schreiben zu lernen, um die zukünftigen Königskinder auszubilden. Lesen und Schreiben dürfen in Quilara nur die Gelehrten und selbst diese lernen nur die niedere Schrift, einzig dem König ist es vorbehalten die hohe Schrift zu erlernen, denn mit dieser kann man mit den Göttern in Kontakt treten. Raisa wird also fortan zusammen mit Mati, dem Kronprinzen unterrichtet. Die beiden sind fast im selben Alter und verstehen sich von Anfang an gut, nach und nach verlieben sich die beiden ineinander. Eine Liebe die nicht sein darf und die auf eine harte Probe gestellt wird, denn es regt sich der Widerstand unter den Sklaven und Raisa muss sich entscheiden, ob sie an ihrer Liebe zu Mati festhält oder sich für ihr Volk einsetzt. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht schreiben, um nicht zuviel vorab zu verraten. Die Liebesgeschichte zwischen Mati und Raisa hat mich, zumindest zu Anfang, nicht hundertprozentig überzeugt. Warum Raisa sich in Mati verliebt konnte ich gut nachvollziehen, schließlich hat er sich ihr gegenüber als Erster gütig verhalten. Warum Mati sich aber zu ihr, einer Sklavin, hingezogen fühlt wurde für mich nicht ausreichend erklärt. Raisa war mir sofort sympatisch und auch Mati konnte mich in seinen Bann ziehen. Generell sind die Personen gut beschrieben und entwickeln sich logisch. Aufgrund des Klappentextes bin ich von einer rasanten Handlung ausgegangen. Da wurde ich leider enttäuscht, denn der Erzählstil der Autorin ist doch eher gemächlich und zunächst passiert nicht viel, es wird viel aus dem Alltag der Protagonistin erzählt. Es gibt allerdings einige Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hatte und so hat mich die fehlende Spannung nicht wirklich gestört, zumal die Autorin einen sehr angenehmen Schreibstil hat. Besonders gefallen haben mir die kleinen Schnipsel aus der Göttersaga, die jedem Kapitel voran gestellt sind. Diese ist aber nicht, wie bei manch anderem Buch willkürlich, sondern ist für die Entwicklung um die Geschichte von Raisa wichtig, die Göttersaga und Raisas Geschichte gehören quasi zusammen.  

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  • Feuer und Feder

    Feuer und Feder
    BooksWillTurnYouOn

    BooksWillTurnYouOn

    06. April 2017 um 14:30

    Klappentext;Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeutenInhalt;Wer das Lesen und Schreiben lernen und wer nicht? - Nicht jeder ist dazu bestimmt, denn durch die Hohe Schrift ist es einem erlaubt mit den Göttern zu kommunizieren. Raisa, eine Sklavin der Quiralen, die Tochter eines Weisen des Arnath-Volkes hatte Glück, sie wird eines Tages zur Tutorin ausgebildet und lernt neben der Hohen Schrift auf die niedere Schrift. Fluch und segen zugleich. Vom Glück beflügelt und blind vor Liebe zum Sohn des König der Quiralen, weiß Raisa schon bald nicht mehr wohin sie gehört. Auf schmerzliche Weise muss sie sich der Frage stellen und wird des öfteren auf die Probe gestellt. Meine Meinung;Obwohl so ziemlich in das Ganze geschehen hinein geworfen wird, hatte ich keine Probleme damit in die Geschichte einzutauchen. Ich war direkt da, stand, ging und schlief neben Raisa und lies sich nicht mehr aus den Augen. Ab und zu fand ich ihre unbedachte Art und diese ganze verstrickungen in die sich selbst gebracht hatte für unnötig, aber wenn man bedenkt in welcher Zeit das ganze spielt, war mein Verständnis dann doch größer. Ich hätte wohl in der ein oder anderen Situation nicht anders gehandelt. Ich konnte mich gut in ihre Lage versetzen und Raisa scheint mir auf ihre Art wirklich sehr symphatisch zu sein. Ich kann nichts schlechtes an diesem Buch lassen, ganz im Gegenteil.... Vom Einband her verzaubert hab ich das Buch an nur einem Tag beendet und bin - auch wenn es jetzt beendet hin - noch immer da in der Geschichte und kann nur jedem empfehlen sich das Buch zu kaufen, zu leihen oder ertauschen. Eine nahezu einmalige Geschichte die man gelesen haben muss!

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  • Buchverlosung zu "Feuer und Feder" von Kathy MacMillan

    Feuer und Feder
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ein fantastisches Abenteuer wartet auf euch! Mit "Feuer und Feder" hat die Autorin Kathy MacMillan einen fast 500 Seiten starken Jugendroman geschrieben, der mit viel Fantasie und einer Geschichte über eine Liebe begeistert, die so eigentlich gar nicht existieren dürfte. Mehr zum Inhalt: Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten. >> Gleich in die Leseprobe reinlesen! Nun seid ihr gefragt, denn je mehr Bewerber bei dieser tollen Buchverlosung mitmachen, umso mehr Bücher verlosen wir gemeinsam mit dem Gulliver Verlag. Lasst euch diese Chance auf einen Roman voller Intrigen, Machtkämpfe und Romantik nicht entgehen. Beantwortet ganz einfach nach einem Klick auf "Jetzt bewerben" die folgende Frage: Könnt ihr euch ein Leben ohne Lesen und Schreiben zu können vorstellen? Was würde euch wohl am meisten fehlen? Unter allen Bewerbern verlosen wir mindestens 11 Exemplare von "Feuer und Feder". Ab 150 Bewerbern verdoppeln wir auf 22 Bücher und bei 300 Bewerbern und mehr werden insgesamt 44 Bücher vergeben. Wir drücken euch die Daumen! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.

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