Kathy Reichs Blut vergisst nicht

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Inhaltsangabe zu „Blut vergisst nicht“ von Kathy Reichs

Du kannst leugnen, wer du bist. Doch Blut vergisst nicht Ein Mann, der nicht ein-, sondern gleich zweimal den Tod gefunden zu haben scheint, gibt Forensikerin Tempe Brennan Rätsel auf. Seine Spur führt nach Hawaii. Hier wird Tempe prompt mit den von Haien verunstalteten, seltsam tätowierten Überresten eines Kleindealers konfrontiert. Das Inselparadies wird für Tempe schnell zum heißen Pflaster. Denn die örtlichen Drogenhändler reagieren auf neugierige Ermittlerinnen so instinktiv wie Haie auf einen blutigen Köder.

Zu viel drum rum, zu viel Fachchinesisch, zu wenig Story

— Waldi236
Waldi236

Eine Leiche führt zur anderen, Tempe mal wieder zwischen mehreren Fällen.

— TanteGhost
TanteGhost

Zu viele Abkürzungen und Personen machen das Lesen zu einem anstrengenden Vergnügen.

— Thaliomee
Thaliomee

sie hat bessere. das hier war leider nichts.

— elektrohexe
elektrohexe

War ganz OK für zwischendurch. Es war interessant und man erfährt viel über die Arbeit beim JPAC.

— Lillylovebooks
Lillylovebooks

enttäuschend und langweilig

— Yaya
Yaya

War ich froh als ich durch war. Zuviel Fachchinesisch das mich als Romanleser nervt

— HerrCharly
HerrCharly

Enttäuschend, zäh und wirr

— Thommy28
Thommy28

Noch nicht gelesen

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein guter und solider Krimi. Es gab schon bessere, aber auch schlechtere. Etwas zu vorhersehbar.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Eine Wasserleiche, die aber schon zig Jahre tod ist?

    Blut vergisst nicht
    TanteGhost

    TanteGhost

    05. June 2017 um 10:16

    Eine Leiche führt zur anderen, Tempe mal wieder zwischen mehreren Fällen. Inhalt:Tempe Brennan soll an einer seltsamen Wasserleiche mitarbeiten. Da hat sich doch wirklich ein Mann in Plastik eingewickelt und wollte sich in einem See unter Wasser einen runter holen . Doch es geht schief, und er ertrinkt. So weit eigentlich kein Fall , es man ein großes Aufsehen machen muss. Aber bei der Identifizierung kommt heraus , dass es sich hier um einen Mann handelt, der schon längst beerdigt ist. Tempe reist nach Hawaii , um vor Ort ermitteln zu können. Die Leiche, die nun wohl unter einem falschen Namen in einem falschen Grab liegt, soll exhumiert werden. Kathy, die Tochter, reist mit. Sie hat einen Schwarm an den Krieg verloren und soll wieder runter und auf andere Gedanken kommen. Auf Hawaii scheint das Chaos aber noch größer zu werden. Die existierte Leiche ist nicht die Person, die man dachte, sondern jemand ganz anderes. In einem Fallkarton taucht die Hundemarke des ersten Opfers süß und dann kommt noch der Anruf einer örtlichen Behörde Tempe soll sich gefundene Leichenteile ansehen. Kathy begeht den Fehler und bloggt über den Fall, den ihre Mutter gerade bearbeitet. Eine offene und bitterböse Drohung ist das Ergebnis. Kurz nachdem Tempe von der Straße mir samt ihrem Auto ins Meer geschuppt wurde. Ryan ist inzwischen auch auf Hawaii . Er hilft ihr da raus.Der erste Satz:"Die Luft roch nach sonnenwarmer Rinde und Apfelknospen, die sich reckten, um aufzublühen und das Leben neu zu beginnen."Der letzte Satz:"»Dann lass es uns herausfinden.«"Fazit:Ich habe an der Lektüre förmlich geklebt. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass die bösen Buben endlich etwas gegen die Ermittlungen haben und ihr ans Leben wollen. Aber in diesem Fall wird ihre Tochter bedroht . Das bedeutet eine Abwechslung gegenüber den anderen Büchern.So ganz kann die Autorin das Liebesthema wohl nicht sein lassen. Ryan, der Ex von Tempe, gräbt wieder an ihr rum. Allerdings steht ja diesem Fall der Mann ziemlich blöd da, weil Tempe nicht auf die Versuche anspringt . Verstärkt am Ende nur mein Bild von derstärken Frau.Ansonsten war alles super beschrieben . Die Handlung wurde zu keinem Zeit ausgebremst und floss immer schön kontinuierlich weiter. Beschreibungen und Erklärungen von Fachbegriffen waren gut in die Handlung integriert. Ich habe sie gelesen, verstanden und sie gehören eben zur Handlung dazu. - Kathy Reichs hat es eben einfach drauf. Das einzige, was ich nicht mehr lese, ist das Stück, wo sie aus ihren Akten berichtet. Das Buch war gut. Dabei lasse ich es auch bewenden. Da muss ich mir die Lobhudelei über ihren Fleiß nicht antun.Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen . Es hat Spaß gemacht und mich kaum kostenlos gelassen. Es ist schon etwas länger her, dass ich ein Buch wirklich so schnell durch hatte. Und ich habe mit einem strahlenden Gesicht endlich mal wieder eine Bewertung von 5 Sternen gegeben. Das hatte ich lang nicht.Meine Angst, dass die Reihe irgendwann einmal langweilig wird, hat sich bis jetzt auch nicht bestätigt. Und das ist super so. Ich freue mich, wenn es für mich den nächsten Fall gibt.

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  • Komplizierte Verwicklungen um die Rückführung von Kriegsgefallenen

    Blut vergisst nicht
    Thaliomee

    Thaliomee

    24. June 2016 um 09:19

    Dies ist der mittlerweile 13. Teil der Temperance-Brennan-Reihe und dieses Mal ermittelt Tempe auf Hawaii. Natürlich kommt auch Ryan mit und die Töchter der beiden sind auch mit auf der schönen Insel. Der Anfang ist noch recht klassisch für einen Krimi: In einem See wird ein Toter Mann entdeckt. Er ist ertrunken - offensichtlich bei autoerotischen unter der Wasseroberfläche. Die Leiche wird als Charles Lowery identifiziert, was allerdings mehr Fragen aufwirft als es beantwortet. Lowery war nämlich als Soldat im Vietnamkrieg und wurde dort getötet. Wenn die Leiche im See Lowery ist, wer wurde dann an seiner Stelle beerdigt? Soweit fand ich die Geschichte wirklich gut und den Einstieg super spannend. Sobald Tempe und Ryan aber auf Hawaii sind, wird es komplizierter. Eine Organisation zur Identifizierung gefallener Soldaten steht nun im Mittelpunkt und diverse Institute oder Vereinigungen werden erklärt. Die Abkürzungen wirken schier erschlagend und ich habe aufgegeben zu verstehen, wer nun genau für was zuständig ist. Der Todesfalls rückt vollkommen in den Hintergrund und der vielversprechende Anfang wird erst einmal nicht weiter verfolgt. Erschwerend kommt hinzu, dass die vermeintlich Toten heute vielleicht - oder vielleicht auch nicht - unter anderem Namen leben. Neben den falschen Namen gibt es natürlich auch noch Decknamen und recht viele Ermittler, die man alle auseinanderhalten muss. Trotz dieser wirklich trockenen Längen, hat die Autorin stellenweise ziemlich dick aufgetragen. Nicht nur, dass die erste Leiche in Damenunterwäsche in einem See gefunden wird, zwischendurch wird Tempe fast getötet, auch ihre Angehörigen geraten in Lebensgefahr und ganz nebenbei wird auch noch ein Fall um die inselansässigen Drogenkartelle gelöst. Wer sich für die Rückführung und Identifizierung gefallener Soldaten interessiert wird also leicht irritiert von den Nebenplots sein, wer sich nicht dafür interessiert findet das Buch eventuell langweilig. Mich konnte es nicht wirklich begeistern, die anderen Bände der Serie haben mir deutlich besser gefallen. Von mir gibt es trotz der vielen Schwächen noch knappe 3 Sterne, weil es gut geschrieben ist und ein wichtiges Thema behandelt, dass einfach nur nicht meinen Geschmack trifft.

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  • Blut vergisst nicht

    Blut vergisst nicht
    elektrohexe

    elektrohexe

    19. June 2016 um 16:20

    Das Buch musste ich leider abbrechen, weil die geschichte einfach nicht vorwärts kommt und nur mit Fachbegriffen um sich geschmissen wird. Ich hab schon andere Bände dieser reihe gelesen die mir um längen besser gefallen haben. Ich kann diesen Band leider nicht empfehlen 

  • Ich war noch niemals auf Hawaii...

    Blut vergisst nicht
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    10. March 2016 um 20:26

    Ein Toter, der gleich zweimal gestorben ist? An diesem Fall, der eine ein bizarrer Sexunfall, der andere ein Gefallener im Krieg und das soll die selbe Person sein? Tempe verschlägt es nach Oahu, wo es buchstäblich eine gefährliche Brandung zu bezwingen gab...Ohh schöne Gedankenkulisse auf Hawaii. Das war ziemlich gut diese Idee. Auch die Handlung (es waren ja irgendwie zwei Geschichten in einer) hat mir auf Hawaii besser gefallen, privat sowie Tempes Job.Der einzige Minuspunkt: ZUU viele Daten, Zahlen, Namen 2001 1968, Leiche Nummer 2011-678 MO645 haste nicht gesehen ;) das war etwas nervig aber lassen wir das weg und betrachten nur die gute Idee mit Tempe nach Hawaii zu reisen!

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  • Der 13te Band der Reihe - heftige Ermüdungserscheinungen

    Blut vergisst nicht
    Thommy28

    Thommy28

    19. September 2014 um 15:59

    Zum Inhalt möge sich der Leser auf der Buchseite informieren. Hier nur meine ganz persönliche Meinung: Nach nunmehr 13 Bänden lassen sich m.M. heftige Ermüdungserscheinungen nicht mehr übersehen. Schon immer hatte die Autorin ja mit vielen Fachbegriffen nicht gerade gespart - in diesem Buch hat sie es aber heftig übertrieben. Zu den schon gewohnten vielen medizinischen Fachbegriffen und der Vielzahl der verschiedenen Formen der polizeilichen Behörden in den USA und Kanada kommen hier auch noch die Namen und Abkürzungen von Organisationen, die sich um die Suche nach und die Rückführung von gefallenen amerikanischen Soldaten befassen. Und damit nicht genug: Es werden alle Organisationen genauestens mit Namen und Abkürzung genannt, die sich damit im Wandel der Zeiten seit dem 1. Weltkrieg damit beschäftigt haben. Puuuuhh, entsetzlich! Und zu allem Überfluss dreht sich der Plot in diesem Fall auch noch um diverse Identitätswechsel - da kommt auf den Leser also auch noch eine Vielzahl von Namen zu. Ehrlich gesagt ist mir zeitweilig der Durchblick verloren gegangen! Sorry, auch wenn ich die Autorin eigentlich mag; dieses Buch schrammt für mich knapp am totalen Flop vorbei!

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  • Ein schacher Tempe Brennan-Roman

    Blut vergisst nicht
    knuddelbacke

    knuddelbacke

    22. July 2014 um 08:03

    In Tempe Brennans neuen Fall scheint von Anfang an nichts so zu sein, wie es zunächst aussieht: Als man am Ufer eines Sees eine Leiche findet, die auf eine äußerst skurrile Art und Weise ums Leben gekommen ist ,wird diese schnell als James »Spider« Lowry  identifiziert. Doch laut einer alten Akte ist eben jener James Lowry bereits 1968 in Vietnam ums Leben gekommen. Es stellt sich nicht nur die Frage, wer statt dessen in James Lowrys Grab liegt, sondern auch, wie dieser bis zu seinem Unfalltod in See unbemerkt von der Gesellschaft ein normales Leben führen konnte. Um Licht ins Dunkel zu bringen begibt sich Tempe Brannan nach Hawaii, wo sich die  staatliche Behörde zur Auffindung vermisster US-Soldaten befindet. Als ob Tempe nicht mit dem toten US-Soldaten genug Arbeit hätte, wird sie auf Hawaii von einer Kollegin zu einem weiteren mysteriösen Todesfall zu Rate gezogen. So langsam beginnt Ihr die Arbeit über den Kopf zu wachsen, und dann gibt es auch noch die Probleme mit Ihrer Tochter, die sie eigentlich auf Hawaii angehen und lösen wollte. Dabei gerät sie völlig unbemerkt selbst in Lebensgefahr .... Mit großen Erwartungen habe ich angefangen den 13. Fall der forensischen Anthropologin Tempe Brennan zu lesen. Da ich in der Vergangenheit schon einige Kathy Reich Bücher aus dieser Reihe gelesen hatte,  wusste ich was ich erwarten durfte. Der Plot, der zunächst vielversprechend schien, entwickelte sich leider kaum merklich weiter.Vielmehr kam es mir vor, als ob die Charaktere immer weiter und fester auf der Stelle treten. Es gab kein Vor und kein Zurück.  Kathy Reichs benutzt auch in diesem Roman wieder eine Reihe von Abkürzungen, französischen Begriffen und verliert sich in den Erklärungen von Dienststellen, Zusammenhängen und anderen Belanglosigkeiten. Auch die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Leichen waren für mich nach kurzer Zeit unverständlich und sorgten beim lesen nicht für Leselust, sondern eher für Lesefrust. Hinzu kam die fehlende Spannung und das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt, und sich nur noch um verschiedene Leichen und deren Vergangenheit dreht. Es fehlen überraschende Wendungen, sprachliche Kniffe und eine sinnvoll konzipierte Handlung.  Auch die Charaktere waren für meinen Geschmack viel zu oberflächlich gezeichnet und ließen den nötigen Tiefgang vermissen.  Daran konnte leider auch die traumhafte Kulisse Hawaiis , vor deren Hintergrund ein Großteil des Romanes spielt, nichts mehr ändern. Dies ist dann tatsächlich auch der einzige Bereich, bei dem die Autorin durch gründliche Beschreibungen hervor sticht: bei der Beschreibung der Schauplätze. Hier  verliert sie sich in Details und es entsteht der Eindruck einen Reiseführer und keinen Roman in den Händen zu halten. Zu Gute halten muss man Ihr allerdings, dass sie dem Leser einen ungewohnten Blick auf die Insel ermöglicht, und regelmäßigen Lesern Ihrer Tempe-Brennan-Reihe durch den Schauplatz eine Abwechslung von den üblichen Schauplätzen Quebec und North Carolina bietet.Auch in sprachlicher Hinsicht konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Dialoge wirken aufgesetzt und glänzen eher durch Ihre Kürze als durch Raffinesse. Mit diesem Buch ist Kathy Reichs wirklich kein Glanzstück gelungen und ich überlege ernsthaft ob ich zukünftig nochmal eines Ihrer Bücher lesen werde.

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  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    20. November 2012 um 20:50

    Eine Wasserleiche landet auf dem Tisch von Dr. Temperance „Tempe“ Brennan. Eigentlich nichts Ungewöhnliches für die forensische Anthropologin. Sie stellt sie bei ihrer Untersuchung schnell fest, dass es sich bei dem Toten um John Charles Lowery handelt. Mysteriöserweise verstarb dieser jedoch bereits 1968. Angetrieben von dem verwirrenden Ergebnis forscht Tempe weiter und eine heiße Spur führt sie nach Hawaii, wo Institutionen versuchen im Krieg getötete US-Soldaten zu identifizieren. Tempe hat nicht viel Zeit die schöne Insel zu genießen, denn sie wird mit zahlreichen Leichenteilen konfrontiert und schafft es sich schnell gefährliche Gegner zu machen. Kathy Reichs hat ihre Protagonistin Tempe Brennan in ihrem 13. Fall einen besonders verzwickten Fall vorgesetzt. Wie kann ein Mensch zwei Mal sterben? Sind Tempes Ergebnisse nicht korrekt oder wurde damals eine Leiche fälschlicherweise als John Charles Lowery identifiziert? Gepackt vom eigenen Ehrgeiz versucht Tempe Licht ins Dunkle zu bringen, stößt dabei aber auf zahlreiche Mauern des Schweigens und unkooperative Menschen. Ein Großteil der Handlung spielt auf Hawaii, was eine schöne Abwechslung zu den sonstigen Schauplätzen Quebec und North Carolina darstellt, wo Tempe ansonsten ihre Fälle bearbeitet. Die Autorin ermöglicht dem Leser einen anderen, ungewohnten Blickwinkel auf diese schöne Insel. Für die meisten war es bisher wohl eher einfach nur ein Urlaubsparadies, aber es wird sicherlich nur den wenigsten bekannt gewesen sein, dass sich auf dieser Insel Institutionen damit beschäftigen, im Einsatz getötete Soldaten wieder eine Identität zu geben, damit deren Familien die Überreste beerdigen können. Ziemlich ausführlich beschreibt Kathy Reichs die Vorgehensweisen und die Organisationen. In manchen Passagen wirkt der Roman daher eher wie ein Sachbuch und es wird munter mit zahlreichen Abkürzungen um sich geschmissen, die jedoch stets erklärt werden. Dieses löst die Autorin sehr geschickt durch den Polizisten Ryan, denn er hat von dieser Thematik ebenfalls keine Ahnung und so werden Ryan und der Leser gleichzeitig aufgeklärt. Dem einen oder anderen stößt diese Detailliertheit evtl. etwas negativ auf, es zeigt jedoch, wie genau die Autorin sich mit dem Thema auskennt oder wie gründlich sie recherchiert hat und es spricht meiner Meinung nach auch nichts dagegen, wenn ein Roman aus dem Belletristik-Bereich nicht nur unterhält, sondern auch Wissen vermittelt. Der 13. Roman dieser Buchreihe beginnt sofort mit der Identifikation der Wasserleiche und der Feststellung, dass dieser Mann bereits verstorben ist. Es gibt dementsprechend kein langes "Intro", was mir sehr gefallen hat. Die Aufklärung des verzwickten Falles taucht tatsächlich erst gegen Ende des Romans auf und war von mir nicht vorherzusehen. Auf der einen Seite wirkt die Auflösung vielleicht etwas konstruiert, aber auf der anderen Seite beruht diese einfach auf Tatsachen, aus denen die Autorin einen interessanten Fall gestrickt hat. Nur weil nicht jeder Normalsterbliche dieses Phänomen kennt, ist es für mich nicht an den Haaren herbei gezogen, wie andere Leser bemängelt haben. Die Realität zeigt seit jeher, dass sie grausamer, mysteriöser oder seltsamer sein kann, als jeder Kriminalroman. Ich würde lediglich kritisieren, dass die Autorin sich vielleicht etwas mehr auf die Haupthandlung hätte konzentrieren können und dafür ein oder zwei Nebenhandlungen hätte weglassen sollen, denn die teilweise verworrene Geschichte wirkt dadurch manchmal etwas verwirrend, besonders dann, wenn man den Roman nicht in ein oder zwei Tagen lesen kann. Fazit: Mir hat der Roman besser gefallen, als der letzte Band dieser Buchserie. Die ganzen negativen Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen, was aber auch daran liegen mag, dass ich mich sehr für Anthropologie interessiere und daher die ausführlichen Details als informativ und nicht als störend empfunden habe. Taschenbuch: 400 Seiten Verlag: Heyne Verlag (16. Januar 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453436172 ISBN-13: 978-3453436176 Originaltitel: Spider Bones Die Temperance-Brennan-Reihe: Tote lügen nicht Knochenarbeit Lasst Knochen sprechen Durch Mark und Bein Knochenlese Mit Haut und Haar Totenmontag Totgeglaubte leben länger Hals über Kopf Knochen zu Asche Der Tod kommt wie gerufen Das Grab ist erst der Anfang Blut vergisst nicht Fahr zur Hölle Knochenjagd

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  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    mixtapemaedchen

    mixtapemaedchen

    11. November 2012 um 12:44

    Es war mein letztes Buch von Kathy Reichs. Ihre ersten Thriller habe ich regelrecht eingeatmet. Inzwischen ist sie - leider - ein Schatten ihrer selbst. Als Leser kommt man in dem Buch nicht mit. Zuviele Personen, Organisationen, seltsame Verknüpfungen und Verstrickungen. Gähnende Langeweile, keine Spannung .... nichts von dem, was ihre Bücher sonst ausgemacht haben. Bereits die letzten Temperance Brennan-Thriller fand ich nicht so gelungen. Dieser ist aber mit Abstand der schlechteste. Kathy Reichs sollte mit der Temperance Brennan Reihe aufhören. Als Fan der ersten Reihe werde ich nur jedes Mal enttäuscht.

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  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2012 um 20:40

    Wie immer TOP!

  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    sddsina

    sddsina

    13. May 2012 um 17:12

    Mein allererstes Buch von Kathy Reichs und hätte ich hier nicht noch eins rumliegen, wäre es definitiv das Letzte gewesen! Kurz zum Inhalt: In Kanada wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den Soldaten James Lowry, der laut Akten aber schon 1968 in Vietnam gestorben ist. Forensikerin Tempe Brennan reist nach Hawaii, wo sie auf neue Leichen stößt und Probleme mit örtlichen Drogenhändlern bekommt. Wer ruht nun eigentlich in James Lowrys Grab aus dem Jahr 1968? Wie kommt die Leiche nach Kanada und was für Spuren sind es, die Brennan in Hawaii entdeckt? Ich fand den Inhalt schon nicht so stark ansprechend, aber ich wollte es wenigstens einmal versuchen. Nach ca. 100 Seiten war ich schon wirklich genervt. Das Buch ist vollkommen konfus geschrieben, es tauchen unheimlich viele Personen auf, die dann aber sofort wieder verschwinden. Anstatt einmal genaueres zu der Leiche zu sagen, werden dem Leser unzählige Abkürzungen erklärt: NCIC, UNCC, CIL, JPAC, CILHI, JTF-FA usw. Dies sind nur einige Beispiele dafür, was dem Leser kaugummiartig über Seiten in jedem Detail erklärt wird. Das Meiste hat anscheinend mit Polizei oder Militär zu tun, ich weiß es nicht, da es so langweilig erklärt wird, dass ich es teilweise überspringen musste. Spannung? Nicht die Spur! Diese ganzen Beschreibungen und Erklärungen für Abkürzungen nehmen dem Buch alles was irgendwie Spannung erzeugen könnte. Zu Anfang gibt es eine Szene, wo Tempe Benett sich mit dem Vater des Soldaten unterhält. Da dachte ich kurz an Spannung und sofort wurde wieder jeder Funkten Hoffnung mit gekonnter, seitenlanger Langeweile zerstört. Ich habe wirklich kaum jemals ein so schlecht durchdachtes und umgesetztes Buch gelesen. Von dem Cover kann man sich hier echt fehlleiten lassen, das Buch ist komplette Zeitverschwendung! Ich habe übrigens kurz vor Schluss aufgehört, ich hatte kein Interesse daran zu wissen wie es weitergeht, es war mir (und das ist so ziemlich das erste Mal bei einem Buch) schlicht und einfach vollkommen egal. Der Fall an sich ist während der ganzen Geschichte sowieso in den Hintergrund geraten, viel mehr ist das Privatleben der Forensikerin die ganze Zeit im Vordergrund. Dieses Buch würde ich keinem empfehlen! Ich werde es nicht einmal verschenken, da es mir wirklich unangenehm wäre, so einen Müll weiterzugeben. Das zweite Buch, das ich noch von ihr habe, werde ich mal anlesen, wenn es wieder Zeitverschwendung ist, muss ich mich wirklich fragen, mit welcher Berechtigung sich diese Frau Autorin nennen darf.

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  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    mijou

    mijou

    07. March 2012 um 20:50

    Auch dieses Buch von Kathy Reichs ein Fehlgriff... Nach ca. 100 Seiten war ich schon wirklich genervt. Das Buch ist vollkommen konfus geschrieben, es tauchen unheimlich viele Personen auf, die dann aber sofort wieder verschwinden. Anstatt einmal genaueres zu der Leiche zu sagen, werden dem Leser unzählige Abkürzungen erklärt: NCIC, UNCC, CIL, JPAC, CILHI, JTF-FA usw. Dies sind nur einige Beispiele dafür, was dem Leser kaugummiartig über Seiten in jedem Detail erklärt wird. Spannung? Nicht die Spur! Diese ganzen Beschreibungen und Erklärungen für Abkürzungen nehmen dem Buch alles was irgendwie Spannung erzeugen könnte. Zu Anfang gibt es eine Szene, wo Tempe Brennan sich mit dem Vater des Soldaten unterhält. Da dachte ich kurz an Spannung und sofort wurde wieder jeder Funkten Hoffnung mit gekonnter, seitenlanger Langeweile zerstört. Ich habe wirklich kaum jemals ein so schlecht durchdachtes und umgesetztes Buch gelesen. Von dem Cover kann man sich hier echt fehlleiten lassen, das Buch ist komplette Zeitverschwendung! Mit dem Niveau ging es ja schon in den letzten Büchern nach unten. Wie bei Patricia Cornwell ist anscheinend auch bei Kathy Reichs die Luft raus.. Schade!!

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  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    Joshy2

    Joshy2

    05. February 2012 um 15:22

    Immer wieder begeisternd, schon das 13. Werk um die gleichen Personen und nie wird es langweilig. Diesmal nimmt uns Dr. Tempe Brennan mit nach Hawaii und klärt dort nicht nur Leichenfunde aus dem Vietnamkrieg auf, sondern identifiziert auch noch von Haien verstümmelte Leichen. Der Spannungsbogen ist natürlich wie in den vorangegangenen Werken wieder auf das Ende beschränkt, aber dafür spart sie wieder nicht mit Informationen aus dem forensischen, anthropoligischen und kriminalistischen Forschungskreis. Auf Teil 14 / 15 / 16 etc. braucht man bei ihr ja sicher nicht lange zu warten- und das ist gut so!

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  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    jam

    jam

    29. November 2011 um 11:22

    Was soll ich groß schreiben?
    Ich liebe Bones in jeder Form, und in diesem Buch ist Tempe wieder mal in Bestform!
    Wenn ich mal Zeit habe, folgt ne längere Rezension!

  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    smutcop

    smutcop

    28. September 2011 um 14:22

    Das Buch beginnt ganz Brennan- typisch mit einem ertrunkenen Autoerotiker im Teich. Es stellt sich heraus, das der Tote Bestand im Fingerabdruckregister des FBI hat und eigentlich 1968 in Vietnam zu Tode kam. Temperance beginnt zu stochern und wird nach Hawaii eingeladen. Hier hat die US Army ein Center, das sich mit den amerikanischen Vermissten aller Kriege beschäftigt, sie sucht, und die sterblichen Überreste nach Hause bringt. Bis hier finde ich alles gut doch nun beginnt sich die story zu verzetteln. Es kommen weitere 2-3 Überreste aus Vietnam dazu und nebenbei ermittelt Temperance in ihrer Eigenschaft als forensische Anthropologin im Auftrag des Medical Examiners von Hawaii an zwei von Haien abgenagten Beinknochen, die einem Menschen gehörten. Wird also auch noch in einen Bandenkrieg verwickelt. Zum Schluß waren das zuviele Namen und ein Gespringe zwischen den Handlungssträngen, sodass dies das erste Brennanabenteuer war, das ich nach 383 Seiten gerne aus der Hand legte..

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  • Rezension zu "Blut vergisst nicht" von Kathy Reichs

    Blut vergisst nicht
    cvcoconut

    cvcoconut

    26. September 2011 um 10:43

    Ein neuer Fall von Tempe. Ich habe auch bisher alle regelmäßig verfolgt. Diesmal fand der ganze Schauplatz in Hawaii statt, war mal was anderes. Und ein bißchen Fernweh kommt ja bei den ganzen Namen von Straßen usw. auch auf. Ich fand es mal wieder absolut spannend geschrieben und hat mir einen Einblick verschafft, wie mit den gefallenen Soldaten aus den Kriegen verfahren wird. Sie hat genau erklärt wie jeder einzelne gesucht, untersucht und an die Familie wieder übergeben wird. Das fand ich sehr erstaunlich. Genau so in die Gerichtsmedizin, es wird immer so gut beschrieben, das es auch ein Laie versteht. Natürlich stolpert Tempe auch wieder in einen neuen Fall, wobei sie sich wieder in Gefahr begibt und neue Feinde findet. Ich lese es auch immer wieder gerne wegen der Hintergrundgeschichte, die Beziehung zu ihrer Tochter und natürlich zu Ryan. Man will ja doch wissen, ob es für die beiden mal noch ein Happy End gibt :-)

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