Kathy Reichs Totengeld

(75)

Lovelybooks Bewertung

  • 91 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 11 Rezensionen
(22)
(27)
(21)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Totengeld“ von Kathy Reichs

Der Tod einer jungen Frau, deren Leiche in einem Straßengraben gefunden wird, bereitet Forensikerin Tempe Brennan schlaflose Nächte. Der Teenager könnte ohne Papiere ins Land gereist sein. Und dann ist da noch der Fall eines Schmugglers, der kuriose mumifizierte Artefakte in die USA schleust. Besteht eine Verbindung zwischen dem toten Mädchen und dem lukrativen illegalen Handel? Auf eines kann die Todesermittlerin sich verlassen: Knochen kann man nicht zum Schweigen bringen.

Tempe kämpft auf mehreren Fronten. Mit dem Fall, mit ihren Gefühlen und gegen ihre Angst.

— TanteGhost
TanteGhost

Nett, mit vielen Längen. Die Moralpredigt AM Ende wäre auch ohne explizites Benennen rüber gekommen...

— lysala_stern
lysala_stern

Schöbe Geschichte, leider ein bisschen viele sinnlose Informationen.

— juli.buecher
juli.buecher

Nach etwa zwei Jahren habe ich mal wieder ein Buch von Kathy Reichs gelesen. Was soll ich sagen, einfach topp. Vielleicht nicht gan z so una

— Darayos-von-Wichelkusen
Darayos-von-Wichelkusen

Gut.. aber nicht wirklich spannend.

— Antika18
Antika18

Tempe gefangen zwischen Job und Leben.Job:ein überfahrenes Mädchen+eine Reise nach Afghanistan.Leben:viel Einsamkeit.

— Nelle_G
Nelle_G

Die Reihe hat ihren Zenit überschritten

— Thommy28
Thommy28

Wie immer super spannend.Tempe Brennan wie immer top!! Lesenswert!!

— Trikerin
Trikerin

Stöbern in Krimi & Thriller

In tiefen Schluchten

sprachlich schön, inhaltlich zu wenig Krimi

ArtepSonne

Die gute Tochter

Fesselnde Story, aber wenig Thriller, mehr Vergangenheitsbewältigung!

Fanti2412

Oxen. Das erste Opfer

Spionagethriller mit einem tollen Helden

mareikealbracht

Schatten

Wirklich spannend, kaum aus der Hand zu legen!

Blaubeerblau

Harte Landung

spannender und fesselnder krimi, der sich vom Durchschnitt abhebt

Gartenkobold

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Nicht nur das Wasser am 'Drowning Pool' ist tief, verwirbelt und undurchschaubar - auch die Seelen der Menschen. Ein geniales Buch!

Stefanie_Gregg

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Tempe Brennan zum 16. mal

    Totengeld
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    04. July 2016 um 09:46

    Die Anthropologin Dr. Temperance Brennan ist sich sicher, dass das junge Mädchen, das sie gerade auf dem Seziertisch hat, nicht bei einem Unfall gestorben ist. Sie wurde zwar am Straßenrand liegend gefunden und offensichtlich angefahren, aber es sieht nach ihrer Meinung nach Mord aus. Hinzu kommt, dass keinerlei Papiere gefunden worden, nur eine VIP-Karte von John-Henry Story, der aber ist auch schon seit geraumer Zeit tot, ebenfalls ermordet. Während von offizieller Stelle schnell beschlossen wird, dass es sich um eine illegal eingewanderte Prostituierte handelt, lässt es Tempe Brennan keine Ruhe.Sie muss ihre Arbeit und Nachforschungen jedoch unterbrechen, als sie nach Afghanistan geschickt wird. Dort soll sie 2 Männer exhumieren, die von einem US-Armisten erschossen wurden. Dieser steht nunmehr unter Anklage. Sie wird dort nicht gerade mit offenen Armen empfangen und schon allein der Gedanke, dass dort Krieg herrscht, ist für Tempe befremdlich und Angst einflößend.Allein der Gedanke, dass auch ihre Tochter dort in Afghanistan stationiert ist und sie auf ein Treffen mit ihr hofft, lässt es sie ertragen. Die Probleme lassen aber auch zu Hause nicht auf sich warten. Ihr Ex-Mann ist wieder öfter präsent, steht aber kurz vor der Hochzeit, während sich ihr Liebhaber nicht sehen lässt. Auch die Angst um ihre Tochter lassen sie nicht zur Ruhe kommen.Dann gibt es da noch ein paar Artefakte, die in die USA geschmuggelt wurden.Drei Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben.Wer aber die Bücher der Autorin kennt, weiß, dass sich diese zu einem einheitlichen Ganzen entwickeln werden.Es werden ganz prekäre Themen angesprochen - Zwangsprostitution, Menschenhandel und der Krieg in Afghanistan. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und diese Themen sind sehr nah an der Wirklichkeit dran. Themen, die weit weg sind und die man nur aus dem Fernsehen oder der Zeitung kennt, die aber jederzeit präsent sind und dem Leser sehr anschaulich nahe gebracht werden.Tempe Brennan ist die sympathische Protagonistin, die an mehreren Brennpunkten gleichzeitig arbeitet. Auch lässt sie sich nicht einfach eine Meinung unterjubeln, sondern geht ihrem Gespür nach und ist einmal mehr auf der Suche nach der Wahrheit. Nicht nur eine Wahrheit, mit der sie leben kann, sondern auch einer Wahrheit für ihre Opfer.Ihre Arbeit als forensische Anthropologin erscheint dem Laien als glaubhaft dargestellt. Fachbegriffe, mit denen einige Autoren gern um sich schmeißen, werden hier gleich so erklärt, dass man nicht am Geschehen vorbei liest.Schließlich ist die Autorin selbst forensische Anthropologin, so dass sie weiß, wovon sie schreibt. Sie bringt ihr Wissen gut in die Handlung ein.Das Buch wurde in der Ich-Form aus der Sicht von Tempe geschrieben. So ist man als Leser immer und überall dabei, kennt ihre Gedanken und Gefühle und kann sich mit der Protagonistin identifizieren.Obwohl der Roman aus der Reihe um die Anthropologin Tempe Brennan kommt, ist er ein in sich abgeschlossener Roman. Man kann ihn separat lesen, ohne die Vorbände kennen zu müssen.Wer jedoch die Vorgänger kennt, wird wieder einige der bekannten Protagonisten wiedertreffen.Obwohl es zu Beginn gleich spannend beginnt, flacht die Spannung leider zwischendurch ein wenig ab, es kommt zu einigen Längen.Trotzdem ist es wieder ein Erlebnis, Tempe Brennan bei ihrer Arbeit zu erleben und sie bei ihren Recherchen zu begleiten. Zum Ende ist alles anders, als gedacht. Der Autorin gelingt es mühelos, den Leser zu verwirren, aber die Auflösung folgt zum Schluss. Sehr zur Zufriedenheit des Lesers bleiben keine Fragen offen.Tempe Brennan, eine Frau, die man kennenlernen sollte.

    Mehr
  • Tempe Brennan in Afghanistan und beim Militär

    Totengeld
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    11. March 2016 um 19:51

    Tempe Brennan in Afghanistan und beim MilitärEinmal ganz anders: Tempe wird beauftragt, einen Vorfall unter den amerikanischen Truppen in Afghanistan zu klären. Verständlich, daß die hier eingesetzten Soldaten leicht nervös werden und schnell den Finger am Abzug haben. Die Taliban gehören zum Alltag, man weiß nicht, wer Freund und wer Feind ist, die Nerven liegen blank.Für Tempe wird es wieder mal persönlich: Ihre Tochter Katy hat sich beim Militär verpflichtet und ist hierher nach Afghanistan versetzt worden. Nicht einfach für eine Mutter. Und so fällt es ihr nicht schwer, den Auftrag anzunehmen, um ihre Tochter wiederzusehen. Sie klärt ihre Fälle, aber dann verlagert sich alles in ihre Heimat und wird aufs neue gefährlich. Wieder ist die Findigkeit der Anthropologin gefragt, um Licht in das Dunkel des Falles zu bringen.Ein neuer spannender Fall um Knochen, Leichen und Wissenschaft!

    Mehr
  • Gut gedacht, leider nicht so spannend.

    Totengeld
    juli.buecher

    juli.buecher

    16. January 2016 um 18:39

    Die forensische Anthropologin Tempe Brennan hat gleich mehrere Fälle auf ihrem Labortisch. Mumifizierte Hunde die illegal importiert wurden und ein unbekanntes Mädchen, welches überfahren wurden ist. Außerdem fliegt sie nach Afghanistan um einen jungen Soldaten zu helfen, seine Unschuld bei zwei erschossenen Zivilisten zu beweisen. Ich habe angefangen zu lesen und fand es ziemlich schwierig erst einmal reinzukommen. Man wird in die Geschichte geworfen und kann einiges nicht sofort einordnen. Beim lesen werden sehr viele Informationen gegeben, die meiner Meinung nach sinnlos sind. Zum Beispiel wird jede Abkürzung bestimmter Behörden oder ähnlichem, sowohl auf englisch als auch auf deutsch erklärt. Das finde ich sehr nervig und habe irgendwann aufgehört, diese Abkürzungen zu lesen und habe sie einfach übersprungen. Die Geschichte ist super gedacht und das Ende habe ich nicht erwartet. Das war echt toll. Das alle Fälle zusammenhängen war nochmal eine Wendung der Geschichte, hat aber nicht mehr so viel aus dem Buch herausgeholt. Leider ist das ganze Buch nicht wirklich spannend geschrieben. Es zieht sich so dahin. Ebenso wie die unnötigen Erklärungen und teilweise sinnlose Details fand ich störend. Außerdem gibt es große Unterschiede zwischen der Fernsehserie "Bones" und diesem Buch. Ich hatte gehofft, das es mehr Ähnlichkeiten gibt als nur die Hauptfigur, aber das war nicht weiter störend.  

    Mehr
  • Mit dem 16. Fall hat die Reihe ihren Zenit wohl überschritten

    Totengeld
    Thommy28

    Thommy28

    12. April 2015 um 16:28

    Einen kurzen Einblick in das Geschehen bekommt der interessierte Leser hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung: Eigentlich war ich schon immer ein Fan der Autorin, obwohl es jedes mal auch Dinge zu kritisieren gab. Nach nunmehr 16 Büchern scheint aber der Autorin "die Luft auszugehen". Das Buch ist in drei Hauptteile eingeteilt, wobei Teil 1 und 3 in North-Carolina spielt und Teil 2 in Afghanistan. Im Mittelteil kommen nun auch noch in grösserem Umfang militärische Bezeichnungen und Abkürzungen hinzu wobei der treue Reichs-Leser ihre Vorliebe zu umfangreichen Fachbegriffen und deren Abkürzungen schon kennt. Mit dieser zusätzlichenVariante war mir das aber denn doch erheblich zu viel und hat ordentlich genervt. Das Buch beginnt zwar vielversprechend, verliert dann aber deutlich an Fahrt. Das erste Drittel ist geprägt von Ermittlungen, die dem Stocken im Nebel gleichen und vermittelt gepflegte Langeweile.  Der Mittelteil ist geprägt von typisch amerikanischer Überheblichkeit. Erst im letzten Drittel kommt denn doch noch Spannung auf, kann aber den insgesamt mittelmässigen Eindruck nicht mehr gravierend beeinflussen.

    Mehr
  • Tempe geht die Luft aus

    Totengeld
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    Tempe ermittelt wieder. Diesmal lässt ihr ein Teenager, überfahren im Straßengraben zurückgelassen, keine Ruhe, zu sehr erinnert sie die Anthropologin an ihre Tochter. Diese hat sich nach dem Tot ihres Freundes freiwillig zur Armee gemeldet und ist nun in Afghanistan stationiert. Pete schafft es, dass Tempe als Expertin bei einem Fall zu Rate gezogen wird, der es ihr ermöglicht Katy im Kriegsgebiet zu besuchen. War der Tod von zwei afghanischen Zivilisten ein bedauerlicher Unfall oder doch die Rache eines Soldaten, der den Kriegszustand nicht mehr erträgt? Zurück in North Carolina, macht Tempe sich wieder an den Fall des toten Teenagers. Sie will ihr einen Namen geben und nicht zulassen, dass sie als minderjährige, ausländische Prostituierte auch noch zu einer Aktenleiche wird, dabei stolpert sie über Menschenhändler die die Krise in Afghanistan für sich nutzen. Der sechzehnte Fall von Temperance Brennan und so langsam geht selbst mir als eingefleischtem Fan die Puste aus. Die Geschichte mit Ryan ist immer noch nicht geklärt. Er bekommt lediglich einen Kurzauftritt, dafür taucht Pete wieder auf der Bildfläche auf. Die Katygeschichte nervt, vor allem das unten in Afghanistan auch nicht mehr zwischen Mutter und Tochter geschieht als das sie shoppen gehen. Wie wäre es mit einem tiefsinnigen, klärenden Gespräch? Und ansonsten wird man lediglich informiert, das Tempe immer noch nicht die mumifizierten Hundeleichen begutachtet hat, der Kater wieder kein Katzenfutter bekommt und das Katy sich noch immer nicht gemeldet hat. Aber so richtig genervt hat mich hier, die doch etwas zu zufällige Verknüpfung mit Afghanistan. Da findet eine Untersuchung eines Vorkommnisses statt, das ausgerechnet in der Ecke stattfand, wo wo Katy stationiert ist und dann hat es am Ende auch noch mit dem namenlosen Mädchen in North Carolina zu tun, das dort von Menschenschmugglern zur Prostitution gezwungen wurde? Also Amerika ist groß und der Zufall das Temperance in Afghanistan die Antwort findet nach der sie sucht noch größer. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass die Personen auf der Stelle treten und alle Romane nach demselben Schema ablaufen. Es ist einfach keine Entwicklung zu erkennen und der forensische Teil, der mich ja immer am meisten fasziniert, war hier auch nicht wirklich vorhanden. Konnte ich früher kaum erwarten den neusten Tempe-Fall in die Finger zu bekommen, kämpfe ich mich nun nur noch von Buch zu Buch, erstens weil ich einen Hang zur Serie habe und zweitens weil ich immer noch hoffe, dass es auch mal wieder spannend wird in Kanada, North Carolina oder meinetwegen auch in Afghanistan.

    Mehr
    • 2
  • Spannende Verbrecherjagd

    Totengeld
    Tami

    Tami

    Dieser Thriller ist der 16. Teil der Buchreihe um Temperance Breannan, und auch wenn ich die vorherigen Teile dieser Reihe nicht gelesen habe, hat mir dieser Thriller sehr gut gefallen. Mein Dank geht deshalb an den Blessing Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat. Genre Ein Thriller der besten Sorte, der es schafft den Leser nicht nur durch seine aufregende Handlung zu fesseln, sondern auch durch die Figuren, die das Buch erstaunlich lebendig erscheinen lassen. Was passiert? Ein Unfall mit Fahrerflucht, sorgt dafür, dass ein junges Mädchen auf Temperance Brennans Untersuchstisch landet. Die Unbekannt ist jung. Zu jung, wenn es nach Tempe geht und daher setzt sie alles daran das Mädchen zu identifizieren und ans Tageslicht zu bringen, was mit ihr geschah. Auf ihrer Suche gräbt sie immer tiefer und tiefer und immer neue dunkle Geheimnisse kommen ans Tageslicht. Meine Meinung Eigentlich ist die Reihe um Temperance Brennan mit diesem Buch schon bei ihrem 16. Band angelangt, aber da ich im Internet recherchiert und herausgefunden hatte, dass man das Buch auch gut außerhalb der Reihe lesen kann, dachte ich mir: Komm…probiers doch mal. Und ich muss sagen: Ich bin froh, dass ich es getan habe. Natürlich gibt es ab und an Stellen in denen auf frühere Bücher verwiesen wird, doch die Stellen sind so gut erklärt, dass es gar nichts ausmacht, die Vorgänger nicht gelesen zu haben. Die Sprache der Autorin hat mir sehr zugesagt. Manchmal benutzt sie Vergleiche, die dich schmunzeln lassen, ein anderes Mal beschreibt sie Situationen oder Personen auf eine Weise, die ihnen Leben einhaucht. Was die Handlung angeht, sollte man wissen, dass das Buch nicht nur ein Thriller ist. Es ist viel mehr so, dass man Temperance Brennan bei ihrer Arbeit begleitet, was auch bedeutet viel von ihrem Privatleben zu lesen. Man steht nicht die ganze Zeit unter Strom, sondern kann auch mal kurz durchatmen, was mir persönlich besonders an dem Buch gefallen hat. Einige mögen sich jetzt vielleicht fragen: Temperance Brennen? Die kenn ich doch irgendwo her? Ja..wahrscheinlich tut ihr das auch. Wer die TV-Serie “Bones” schon einmal gesehen hat, dem wird der Name der Protagonistin nicht fremd sein. Allerdings muss ich Fans der Serie (mich eingeschlossen ) eins sagen: Die Bücher sind nicht die Serie. Im Grunde genommen haben die beiden Protagonistinnen nur den gleichen Namen und den gleichen Beruf. Gestört hat mich dieser Umstand erstaunlicherweise überhaupt nicht. In einem Satz… Realitätsnah und aufregend sind wohl die passenden Attribute für diesen Thriller, der auch gut außerhalb der Reihe gelesen werden kann.

    Mehr
    • 2
  • Sehr enttäuschend und langgezogen

    Totengeld
    Nady

    Nady

    28. April 2014 um 20:16

    Gelesen: 08. März 2014 bis 10.März 2014 Klappentext: Du kannst sie zum schweigen bringen. Du kannst Ihnen dasw Leben nehmen. Doch ihre Knochen werden dich verraten. Ein totes Mädchen am Straßenrand, nachts von einem Auto erfasst, achtlos in der Einöde zurückgelassen: Es ist einer dieser Fälle, die selbst der leiderprobten Forensikerin Tempe Brennan alles abverlangen. Zumal die Polizei das Mädchen als illegal ins Land gereiste Prostituierte und die Sache als Fahrerflucht abstempelt. Tempe findet an den Knochen der jungen Frau Hinweise darauf, dass ihr gewaltsamer Tod kein Unfall war, und beharrt auf Gerechtigkeit für das Opfer – ohne zu ahnen, dass ihre Suche sie in einen Sturm aus Gewalt, Gier und Gefahr führen wird. Rezension: Tempe Brennan, Forensikerin, wird beauftragt, die Leiche einer jungen Frau zu untersuchen. Die Polizei hat sie tot gefunden. Anscheinend wurde sie überfahren und dann achtlos liegengelassen. Doch Tempe ist anderer Meinung als die Polizei. Diese nehmen den Fall nicht ganz so ernst, da sie annehmen, dass es sich um eine Prostituierte handelte, die sich zudem auch noch illegal im Land befand. Doch Tempe ist der Meinung, dass die junge Frau, deren Name und Herkunft völlig unbekannt ist, absichtlich ermordet wird. Während ihrer Recherchen wird Tempe dann noch zu einem weiteren unerklärlichen Fall abgerufen. Dafür muss Tempe jedoch ins Kriegsgebiet nach Afghanistan reisen. Meine Meinung: Ich habe bisher von Kathy Reichs nur „Knochenarbeit“ gelesen, in dem es ebenfalls um die Forensikerin Tempe Brennan geht. Dieser Roman hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Doch von „Totengeld“ war ich sehr enttäuscht. Ich fand, dass man bei diesem Buch vergeblich auf einen „Thriller“ hofft. Bestenfalls handelt es sich um einen Krimi, der in meinen Augen auch eher langweilig und unglaubwürdig rüberkommt. Besonders in Bezug auf Afghanistan und den dortigen Soldaten. Ich musste mich wirklich zwingen, dass Buch komplett zu lesen, da so viele Nebensächlichkeiten das Buch in die Länge zogen. Man Fazit: Man kann es lesen, muss man aber nicht.

    Mehr
  • Totengeld

    Totengeld
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    12. December 2013 um 17:53

    Der Tod einer Teenagerin geht der Forensikerin Tempe Brennan nicht mehr aus dem Kopf. Scheinbar wurde sie angefahren und dem Straßengraben zum Sterben überlassen. Für den Detective steht schnell fest, dass es sich bei dem Mädchen sehr wahrscheinlich um eine illegale Einwanderin handelt, die der Prostitution nachging. Tempe befürchtet, dass dieses die Tote nicht gerade oben auf die Prioritätenliste des Ermittlers setzen könnte. Doch dann muss sie selbst nach Afghanistan, um dort mit ihren Kenntnissen bei einem Prozess gegen einen Soldaten weiterzuhelfen. Mittlerweile schickt Kathy Reichs ihre forensische Anthropologin bereits in die 16. Runde und ich glaube, ich selbst habe schon 13 Teile davon gelesen. Da ich die Figur der Tempe Brennan sehr mag und den Bereich der forensischen Anthropologie unglaublich interessant finde, kann ich einfach genug von diesen Büchern bekommen, auch wenn die letzten Romane bei mir immer "nur" 3-4 Sterne erhalten haben. Leider ging es mir bei "Totengeld" erneut so. Kathy Reichs baut in diesem Roman zahlreiche (!) Zufälle ein, so dass die Handlung oft konstruiert wirkt. Des Weiteren spielt in den letzten Romanen die forensische Anthropologie gefühlt eine untergeordnete Rolle und von der Figur des Ryans sollte man sich als Leser mittlerweile komplett verabschieden, denn dieser tritt (leider) kaum noch auf. Die Szenen, die sich mit der Protagonistin und ihrem eigentlichen Job beschäftigen, gefallen mir immer gut und davon hätte ich gerne wieder mehr, so wie ich es aus Erinnerung in den ersten Romanen kennengelernt habe. Der Ausflug nach Afghanistan passt zwar in den Roman hinein - immerhin beschäftigt der Krieg viele Amerikaner - und Reichs baut eine Verbindung zu anderen Vorkommnissen auf, aber dennoch hat es den Roman etwas aufgebläht und zwar nicht im Bereich der forensischen Anthropologie sondern in einer Nebengeschichte. Tempes Privatleben spielt in diesem Roman kaum eine Rolle und eine richtige Spannung habe ich auch nicht gefunden. Streckenweise ist der Roman durchaus spannend und besonders die Aufklärung des Todes des Mädchens fesselt an das Buch, aber als Thriller würde ich "Totengeld" nicht deklarieren. Fazit: Dieses Mal hat es leider nur für mittelmäßige Unterhaltung gereicht. Thrillerfans werden sich mit diesem Buch langweilen, interessierte Leser der forensischen Anthropologie kommen zumindest teilweise auf ihre Kosten. Trotzdem werde ich auch den nächsten Band wieder lesen, da ich einfach an der Figur der Tempe Brennan hänge. Gebundene Ausgabe: 448 Seiten Verlag: Karl Blessing Verlag (11. November 2013) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3896674528 ISBN-13: 978-3896674524 Originaltitel: Bones of the Lost

    Mehr
  • das geht besser

    Totengeld
    loewe

    loewe

    26. November 2013 um 19:38

    Verlagsinfo, Klappentext “Ein getötetes Mädchen im Straßengraben, ein Schmugglerring, der keine Gnade kennt: ein neuer Fall für Tempe Brennan Der Tod einer jungen Frau, deren Leiche an einem einsamen Highway im Straßengraben deponiert wurde, bereitet Forensikerin Tempe Brennan schlaflose Nächte. Der Teenager könnte ohne Papiere ins Land gereist sein, eine Spur, die Tempe zu dem Geschäftsmann John-Henry Story führt. Doch ihr Hauptverdächtiger starb Monate zuvor bei einem mysteriösen Brand. Und dann ist da noch der Fall eines Schmugglers, der kuriose mumifizierte Artefakte in die USA schleust. Könnte eine Verbindung zwischen dem toten Mädchen und dem lukrativen illegalen Handel bestehen? An Tempes neustem Fall ist nichts so, wie es zunächst scheint. Nur auf eines kann die Todesermittlerin sich verlassen: Die Knochen kennen die Wahrheit.” ISBN:978-3-89667-452-4 Blessing Verlag Mein Lesen Hm, wie soll ich nur anfangen? Dies ist nicht mein erster Tempe Brennan Roman, daher habe ich wirklich ein Problem mit den immer wieder kehrenden Erklärungen…aber das lasse ich hier mal aus der Wertung aussen vor. Für Neueinsteiger ist es vielleicht wichtig um alles im rechten Licht zu sehen und um die Figuren zu verstehen. Ich für mich versuche das eben einfach zu “überlesen” ( meist gelingt es mir). Mein letztes Zusammentreffen mit Kathy Reichs war im Februar diesen Jahres. Zwei Bände in einem Jahr? Ist das vielleicht ein wenig viel? Mitunter tut es den Protagonisten auch mal gut, wenn sie ein wenig Zeit bis zum nächsten Auftritt bekommen;-) Totengeld wurde von der Autorin in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil untersucht Tempe den Tod eines jungen Mädchens. Das Mädchen wurde angefahren und blieb verletzt liegen. Leider hat sie keine Papiere bei sich und so kommt der Verdacht auf, dass es sich um eine illegale Prostituierte handeln könnte. Hier benimmt sich der ermittelnde Beamte eher etwas unflätig, für ihn steht fest dass sie eine “Illegale” ist. Ohne wenn und aber tut er diese Meinung sehr unsympathisch kund. Im zweiten Teilstück verschlägt es Tempe Brennan nach Afghanistan. Sie wurde für einen Staatsauftrag abkommandiert und ist darüber gar nicht so unglücklich. Sie soll an den Ort an dem ihre Tochter auch stationiert ist. Da sie seit geraumer Zeit nichts von ihr hörte und auch ihr noch Ehemann Pete nicht wirklich etwas von ihr weiss, greift sie gerne zu.  In der Rahmenhandlung erfahren wir ein wenig von Petes neuen Hochzeitplänen. Seine neue Zukünftige möchte Tempe gerne mit in die Hochzeitsvorbereitungen mit einbeziehen…ich weiss ja nicht…Ich kann nicht mit Sicherheit sagen ob ein Einsatz in Afghanistan wie beschrieben abläuft, inwieweit Kathy Reichs das wirklich recherchiert hat, aber es erscheint mir doch recht authentisch. Auch das Treffen von Mutter und Tochter hat mir gefallen. Im Schlussteil versucht die Autorin dann alle lose Fäden zusammen zu fügen. Mir erscheint nun alles etwas zu sehr konturiert. Nun taucht auch Ryan endlich mal auf,  aber es ist ein kurzes Gastspiel. Er spielt in diesem Buch nur eine kleine Rolle. Schade, ich für mich hätte da gerne mehr Tiefe gehabt. Da hätte die Autorin ruhig noch ein oder zwei Seiten mehr einplanen dürfen. So hundertprozentig konnte mich dieses Buch von Kathy Reichs nicht überzeugen. Grundsätzlich sollte man es als Kathy Reichs Fan schon lesen  aber es wird ganz sicher nicht mein Lieblingsbuch von der Autorin werden. Für mein Gefühl gab es bei den Vorgängerbänden einfach “mehr” zu lesen. Es tut mir leid, aber ich denke die Autorin kann es einfach besser… Leider nur 3 Sterne von mir

    Mehr
  • „Sekunden vergingen. Eine Minute. Ein Leben.“

    Totengeld
    ginnykatze

    ginnykatze

    11. November 2013 um 09:07

    „Sekunden vergingen. Eine Minute. Ein Leben.“ Zum Inhalt: Die forensische Anthropologin Dr. Temperance Brennan untersucht die Leiche eines jungen Mädchens. Sie wurde angefahren und liegengelassen und tot im Straßengraben gefunden. Sie lebte noch, nachdem sie überfahren wurde. Da sie keine Papiere bei sich trug, ist die Identifizierung hoffnungslos. Einzig eine Art Checkkarte von einem John-Henry Story könnte eine Spur bedeuten. Leider trifft das auch nicht zu, denn Story ist schon seit geraumer Zeit tot, er wurde ermordet. Außerdem schlägt sich Tempe noch mit mumifizierten Artefakten herum, die in die USA geschmuggelt wurden. Auch diese Spur bleibt kalt. Dann ist da noch Tempe´s Tochter, die im Afghanistaneinsatz ist und sich nicht meldet. So langsam wächst Tempe alles über den Kopf. Ihr Exmann besucht sie und redet nur von seiner bevorstehenden Heirat, dass ist nun eindeutig zu viel. Einzig und allein der Bericht, dass er mit der Tochter mehr Kontakt hat als sie, lässt sie ihn nicht gleich vor die Tür setzen. Alle Spuren führen irgendwie ins Leere und dann soll Tempe nach Afghanistan reisen, um zwei Leichen zu untersuchen. Einerseits erfreut, vielleicht kann sie Katy treffen, andererseits aber auch ängstlich. Dort herrscht Krieg und niemand ist da sicher. Hilfe kann sie nicht erwarten, denn in Afghanistan wird sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Immerhin soll sie Leichen exhumieren um einen Soldaten die Unschuld zu beweisen. Eine Granate schlägt genau dann auf dem Friedhof ein, als Tempe gerade die erste Leiche ausgegraben hat. Nichts ist so wie es scheint und nur die Knochen sprechen die Wahrheit. Um zu erfahren, wie sich alle losen Fäden zu einem ganzen Knäuel zusammenrollen, solltet Ihr diesen Thriller lesen, denn mehr verrate ich jetzt nicht. Fazit: Die Autorin Kathy Reichs schreibt hier einen neuen Fall mit Temperance Brennan. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und gut lesbar. Wieder erfahren wir sehr viel über die anthropologische Arbeit und dürfen teilhaben an den Untersuchungen. Viele verschiedene Erzählstränge werden hier zu einem großen Ganzen zusammengeführt. Nichts wird ausgelassen und jede einzelne Ungereimtheit aufgeklärt. Ich mag Brennan und war wieder voll und ganz in dem Fall gefangen. Den Charakteren verleiht Kathy Reichs, wie gewohnt, ein eindeutiges Gesicht. Viele kennen wir ja schon aus den anderen Fällen. Aber wieder werden uns noch einige neue Details erzählt. Das gefällt mir besonders gut. Mein Liebling ist hier eindeutig Birdie, der Kater ist echt der Hit. Er wird auch so liebevoll beschrieben, dass man ihn einfach mögen muss. Auch Tempe mag ich gern, die Beschreibungen ihrer Arbeit sind immer wieder ein Erlebnis. Hier kommen von mir 5 Sterne und  eine eindeutige Leseempfehlung.

    Mehr
  • Thriller mit ein paar Längen, sonst aber spannend

    Totengeld
    Manja82

    Manja82

    11. November 2013 um 08:25

    Kurzbeschreibung: Ein getötetes Mädchen im Straßengraben, ein Schmugglerring, der keine Gnade kennt: ein neuer Fall für Tempe Brennan Der Tod einer jungen Frau, deren Leiche an einem einsamen Highway im Straßengraben deponiert wurde, bereitet Forensikerin Tempe Brennan schlaflose Nächte. Der Teenager könnte ohne Papiere ins Land gereist sein, eine Spur, die Tempe zu dem Geschäftsmann John-Henry Story führt. Doch ihr Hauptverdächtiger starb Monate zuvor bei einem mysteriösen Brand. Und dann ist da noch der Fall eines Schmugglers, der kuriose mumifizierte Artefakte in die USA schleust. Könnte eine Verbindung zwischen dem toten Mädchen und dem lukrativen illegalen Handel bestehen? An Tempes neustem Fall ist nichts so, wie es zunächst scheint. Nur auf eines kann die Todesermittlerin sich verlassen: Die Knochen kennen die Wahrheit. (Quelle: Karl Blessing Verlag) Meine Meinung: Ein junges Mädchen wird am Rande einer abgelegenen einsamen Straße gefunden, tot. Es sieht alles danach aus, dass sie absichtlich überfahren wurde. Es gibt auch Anzeichen eines sexuellen Missbrauchs. Das Mädchen hatte eine VIP-Karte eines Mannes dabei, der jedoch vor einiger Zeit verbrannt ist. Dr. Brennan hat ihn damals identifiziert. Wie aber kann das sein? Woher hatte das Mädchen die Karte? Dr. Brennan versucht dies herauszufinden. Ihre Arbeit wird aber durch einen Staats-Auftrag unterbrochen, der Dr. Brennan nach Afghanistan führt. Dort soll sie zwei Leichen exhumieren, die von einem US-Armee Leutnant erschossen wurden. Dieser steht nun vor einem Kriegsgericht. Dr. Brennans ganze Aufmerksamkeit ist gefordert, auch weil ihre Tochter Katy ebenfalls bei US-Armee ist. Wieder zu Hause geschehen merkwürdige Dinge. Der Verdacht kommt auf das beide Fälle in Verbindung stehen. Doch ist dem wirklich so? Der Thriller „Totengeld“ stammt von der Autorin Kathy Reichs. Es sind bereits andere Fälle der Todesermittlerin Dr. Temperance Brennan erschienen, für mich war dies das erste Buch der Autorin. Dr. Temperance Brennan empfand ich als sympathische Frau. Ihr Beruf ist forensische Anthropologin. Tempe unterstützt die Gerichtsmediziner, sie kann quasi die Knochen lesen. Sie liebt ihre Arbeit und wenn sie an einem Fall dran ist, dann will sie auch immer die Wahrheit herausfinden. Tempes Tochter Katy ist bei der US-Armee und in Afghanistan stationiert. Sie sie als Mutter ist dieser Umstand recht schwer, sie versucht ihn aber zu akzeptieren. Pete ist Tempes Noch-Ehemann. Die Scheidung der beiden steht an und Pete möchte danach wieder heiraten. Doch irgendwie scheint es als ob Pete nicht so ganz weiß was er will. Mir war er auch ziemlich sympathisch. Detective Slidell ist der ermittelnde Detective im Fall des toten Mädchens. Er ist auf Tempes Hilfe angewiesen. Slidell ist ein wenig voreingenommen und wirkt auch etwas arrogant in meinen Augen. Ich mochte ihn nicht sonderlich. Auch die Nebencharaktere, von denen es einige gibt, sind soweit gut dargestellt. Einige machen auch eine nachvollziehbare Entwicklung durch. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und recht gut lesbar. Es kommen viele Abkürzungen vor, die mich zuerst ziemlich verwirrt haben aber diese werden meist in einem Atemzug erklärt, so dass man als Leser auch immer direkt weiß was gemeint ist. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Temperance Brennan in der Ich-Persepktive. Man weiß also am Ende immer genauso viel wie sie weiß und begibt sich mit ihr auf Ermittlungstour. Die Handlung an sich ist eigentlich interessant und gut dargestellt. Das Buch beginnt auch sehr spannend, dann aber lässt die Spannung doch recht schnell nach. Vor allem der Part, wo Tempe in Afghanistan ist, hat sich für mich doch ziemlich gezogen. Als sie aber wieder zurück ist zieht die Spannung wieder an und man ist nun doch gefesselt. Es gibt Wendungen die mich überrascht haben. Das Ende des Buches ist abgeschlossen und man bekommt als Leser Antworten auf alle Fragen, die sich während des Lesens gebildet haben. Die Auflösung passt gut zum kompletten Geschehen. Fazit: „Totengeld“ von Kathy Reichs ist ein recht gut geschriebener Thriller. Die Charaktere sind gut gestaltet und die Handlung ist, von einigen Längen mal abgesehen spannend und fesselt den Leser. Ein Buch das es wert ist zu lesen!

    Mehr